Gehörlose belasten Weidenfeller schwer
Für zwei Gehörlose und eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin hat Dortmunds Torhüter Roman Weidenfeller Gerald Asamoah rassistisch beleidigt. Ein Team der «ARD-Sportschau» zeigte den Dreien die TV-Szenen des Fußball-Bundesligaspiels Schalke 04 gegen Borussia Dortmund, in denen der Schalker Stürmer Asamoah und Weidenfeller aneinander geraten waren und sich beschimpft hatten. Sie schauten den beiden Streithähnen dabei genau auf die Lippen. Das übereinstimmende Urteil: Weidenfeller habe «schwarzes Schwein» zu seinem Gegenspieler gesagt.
-----------------------------------------
Wenn das durch unabhängige Gutachten bestätigt wird, dann sollte man Weidenfeller die Spielberechtigung für die Bundesliga entziehen. Rassismus darf unter keinen Umständen einen Platz im Sport finden.
Allerdings hoffe ich immernoch, dass die Behauptungen nicht zutreffen.
Na da bin ich mal gespannt, ob dieses bestätigt wird oder nicht, denn auf seiner HP steht folgendes:
Quelle19.08.2007 Ich habe diese Äußerungen nie gesagt!
Hallo Freunde,
ich will heute hier Stellung nehmen, zu den Sachen, die zurzeit über mich berichtet werden. Wer mich kennt, weiß, dass ich solche Äußerungen niemals sagen würde. Ich distanziere mich ausdrücklich von dieser Äußerung in diesem Wortlaut, den ich nie gesagt habe.
Ich kann nicht verstehen, dass Asa damit jetzt nach dem Spiel um die Ecke kommt. Wir hatten vor dem letzten Derby ein großes Doppel-Interview in einer Zeitschrift und auch vor drei Wochen habe ich zusammen mit einigen BVB-Spielern Asa und seine Kollegen von Schalke in Düsseldorf getroffen und wir haben uns alle freundschaftlich unterhalten. Da gab es überhaupt keine Probleme. So sollte es unter Sportsmännern auch nach dem Spiel sein.
Zum Spiel will ich mich erst in ein paar Tagen äußern.
Bis bald
euer Roman
Sollte es sich nun doch bestätigen, gehört er auf jeden Fall hart bestraft
)