News CSU fordert Kopftuch-Verbot für Lehrerinnen

Ich weiß nicht, was die Leute hier unter Trennung von Staat und Kirche verstehen.

Das staatliche Stellen keine religiösen Symbole in staatlichen Einrichtungen anbringen dürfen, ist für mich klar und verständlich.
Obwohl, selbst zu DDR Zeiten hing in einem unserer Räume nen Kreuz *g*.

Wenn es aber eine Trennung gibt, warum soll der Staat das Recht haben, seinen Angestellten in bezug auf Ihre Religion Vorschriften zu machen?
(Verstöße gegen die Verfassung natürlich ausgenommen)

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
[...]Das staatliche Stellen keine religiösen Symbole in staatlichen Einrichtungen anbringen dürfen, ist für mich klar und verständlich.[...]
Eine staatliche Schule ist eine staatliche Einrichtung.

Gruß,
Photon
 
Kelle schrieb:
Schon klar, aber die Lehrerin ist keine staatliche Einrichtung bzw. kein staatliches Eigentum.
Das sicher nicht. Aber durch die Wahl ihres Berufes hat sie sich einer gewissen Kleiderordnung verpflichtet. Sie kann eben auch nicht in Dessous unterrichten. Und wenn in staatlichen Einrichtungen eine Unabhängigkeit von Religion gefordert wird, dann darf sie eben nach meiner Ansicht auch keine religösen Symbole zur Schau stellen.

Ein Kruzifix an einer Halskette kann man auch unter der Bluse tragen. Wenn sie es schafft, das Kopftuch auch unter ihrem Haar zu verstecken, dann kann sie es ja tun. Es soll ihr ja nicht weggenommen werden. Aber es geht hier um das öffentliche Zurschaustellen.

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Ein Kruzifix an einer Halskette kann man auch unter der Bluse tragen. Wenn sie es schafft, das Kopftuch auch unter ihrem Haar zu verstecken, dann kann sie es ja tun. Es soll ihr ja nicht weggenommen werden. Aber es geht hier um das öffentliche Zurschaustellen.

Das geht ein wenig an der Realität vorbei. Die Kruzifixe werden eben offen getragen, hängen immernoch in vielen Klassenräumen an der Wand, und die Kopfbedeckung für Nonnen und Christinnen, die sich ebenfalls einer Kopfbedeckung verpflichtet fühlen (ja, das gibt es auch) tragen ihr Kopftuch eben auch nicht unter dem Haar.
 
Photon schrieb:
Und wenn in staatlichen Einrichtungen eine Unabhängigkeit von Religion gefordert wird, dann darf sie eben nach meiner Ansicht auch keine religösen Symbole zur Schau stellen.

Es soll ihr ja nicht weggenommen werden. Aber es geht hier um das öffentliche Zurschaustellen.

Warum soll denn in der Schule ein anderes Bild herrschen, als im reelen Leben?
Die Schule soll doch nicht nur reines Wissen vermitteln, sondern die Schüler auf das Leben vorbereiten.
Und da gehört für mich der Umgang mit anderen Menschen/Kulturen/Religionen einfach dazu.

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Warum soll denn in der Schule ein anderes Bild herrschen, als im reelen Leben?
Die Schule soll doch nicht nur reines Wissen vermitteln, sondern die Schüler auf das Leben vorbereiten.
Und da gehört für mich der Umgang mit anderen Menschen/Kulturen/Religionen einfach dazu.
Nun, im wahren Leben kann ich mich aber Einflußnahme bewusst entziehen, wenn ich mich dadurch provoziert oder belästigt, peinlich berührt oder gar beleidigt fühle. Wie macht man es an einer Schule oder am Arbeitsplatz?

Noch schlimmer ist aber, dass gerade an Schulen die Schutzbefohlenen eben nicht in einer Richtung beinflusst werden sollen. Das kann jedoch nicht gewährleistet werden, wenn ein Lehrer bewusst seine religöse Haltung öffentlich zur Schau stellt. Oder wie würde man an einer katholischen Schule denken, wenn dort eine Satanistin unterrichten würde?

Eigentlich verstehe ich die Aufregung gar nicht. Ich fordere ja nicht, dass jedes Kind morgens christlich beten soll oder in jedem Klassenzimmer ein Kruzifix hängt. Im Gegenteil sogar - ich denke, dass in staatlichen Schulen religöse Symbole generell nichts zu suchen haben. Damit geht man allen Sorgen aus dem Weg, auch meiner Schniedelwutz-Religion...

Gruß,
Photon
 
Photon schrieb:
Ich fordere ja nicht, dass jedes Kind morgens christlich beten soll oder in jedem Klassenzimmer ein Kruzifix hängt. Im Gegenteil sogar - ich denke, dass in staatlichen Schulen religöse Symbole generell nichts zu suchen haben.

Dann sind wir uns doch alle einig :D

Photon schrieb:
Damit geht man allen Sorgen aus dem Weg, auch meiner Schniedelwutz-Religion...

:dance:
 
Photon schrieb:
Nun, im wahren Leben kann ich mich aber Einflußnahme bewusst entziehen ...

Noch schlimmer ist aber, dass gerade an Schulen die Schutzbefohlenen eben nicht in einer Richtung beinflusst werden sollen.

Ich sehe hier noch keine Einflussnahme/Beeinflussung, nur weil jemand offen zu seiner Religion steht.

gruss kelle!
 
Kelle schrieb:
Ich sehe hier noch keine Einflussnahme/Beeinflussung, nur weil jemand offen zu seiner Religion steht.
Ich und viele andere jedoch schon.

Und genau da liegt das Problem. Lässt man sowas offiziell zu, dann gäbe es am Ende nur ein einziges Kuddel-Muddel. Dem einen ist es eine religöse Pflicht, vor Kindern zu onanieren. Der nächste wäscht sich nicht oder verteilt in jeder Raumecke rohe Fleischstücke. Wieder ein anderer trinkt Blut und der nächste vertritt die Auffassung, dass Mädchen beschnitten werden sollten. Wo fängt es an, wo endet es?

Was ist nun eindeutig unkomplizierter und ungefährlicher? Alles zuzulassen oder alles zu verbieten? Nicht vergessen: Wir reden hier nur von 6 Stunden pro Tag, wo ein Lehrer seinem Dienst nachgeht! Was er zuhause tut, steht auf einem ganz anderen Stück Papier.

Gruß,
Photon
 
Ich denke mal, dass ein Kreuz in der Schule wirklich nichts dramatisches ist... Und wenn nunmal die Mehrheit der Bevölkerung christlich ist, ist ein solches Kreuz nur folgerichtig...

Aber man muss schon einen Unterschied zwischen einem dezenten Kreuz, das auch den Kulturerbteil in dem wir leben, repräsentiert und einem umstrittenen, teils als sexistisch angesehenen Symbol sehen...

Außerdem muss man doch den Unterschied zwischen Beamten und Nonnen sehen...

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lehrerin mit Kopftuch glaubwürdig den Schülerinnen vermitteln kann, dass sie dem männlichen Geschlecht ebenbürtig sind... Wenn ich schon daran denke, dass gläubige Moslems anderen Frauen nicht die Hand reichen... :roll:
 
phip schrieb:
Ich denke mal, dass ein Kreuz in der Schule wirklich nichts dramatisches ist... Und wenn nunmal die Mehrheit der Bevölkerung christlich ist, ist ein solches Kreuz nur folgerichtig...

Aber man muss schon einen Unterschied zwischen einem dezenten Kreuz, das auch den Kulturerbteil in dem wir leben, repräsentiert und einem umstrittenen, teils als sexistisch angesehenen Symbol sehen...

Außerdem muss man doch den Unterschied zwischen Beamten und Nonnen sehen...

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lehrerin mit Kopftuch glaubwürdig den Schülerinnen vermitteln kann, dass sie dem männlichen Geschlecht ebenbürtig sind... Wenn ich schon daran denke, dass gläubige Moslems anderen Frauen nicht die Hand reichen... :roll:


Du redest schon ziemlichen Müll.
Das Kreuz kann genauso als etwas negatives (z.B. Zeichen unter dem die Kreuzzüge geführt wurden) dargestellt werden. Abgesehen davon haben Minderheiten dasselbe Recht wie die ethnische Mehrheit.
Es gibt viele muslimische Frauen, welche das Kopftuch freiwillig und aus Überzeugung tragen.

Zum Punkt gläubige Moslems geben anderen Frauen nicht die Hand.
Ich kenne sehr viele Moslems, und auf keinen einzigen trifft dies zu.
 
Aber Kreuzzüge sind schon ewig her und daher ein schwaches Argument... Was hauptsächlich zählt: Die Gegenwart...
Und Frauen werden im Namen des Islams in manchen Ländern noch immer unterdrückt... Insofern kann man das Kopftuch (obwohl es vielleicht wirklich Frauen gibt, die es aus Überzeugung tragen) als sexistisches Symbol ansehen...

Diejenigen, die kopftuchtragende Lehrerinnen befürworten, sollten sich fragen: Wollen sie auch, dass ihre Kinder von burkatragenden Frauen unterrichtet werden? Das Kopftuchverbot aufzuheben ist doch nur der erste Schritt für weitere Multikulti-Super-Toleranz-Gesetze...
 
phip schrieb:
Aber Kreuzzüge sind schon ewig her und daher ein schwaches Argument... Was hauptsächlich zählt: Die Gegenwart...
Und Frauen werden im Namen des Islams in manchen Ländern noch immer unterdrückt... Insofern kann man das Kopftuch (obwohl es vielleicht wirklich Frauen gibt, die es aus Überzeugung tragen) als sexistisches Symbol ansehen...

Diejenigen, die kopftuchtragende Lehrerinnen befürworten, sollten sich fragen: Wollen sie auch, dass ihre Kinder von burkatragenden Frauen unterrichtet werden? Das Kopftuchverbot aufzuheben ist doch nur der erste Schritt für weitere Multikulti-Super-Toleranz-Gesetze...

Also sollten man deiner Meinung nach Parteien wie die NPD an die Macht lassen da man ja keinerlei Bezug zur Vergangenheit herstellen darf?
Es geht ja schließlich um die Gegenwart. :roll:

Es gibt auch genügend Frauen welche von Christen unterdrückt werden.
Es gibt genügend Menschen welche von frommen Christen und Kirchgängern missachtet werden. Stolzieren mit der Bibel in der Hand und dem Kreuz an der Kette und halten sich im Namen des Christentums von "schlechten" Mensch fern. Ist das die Gegenwart von der du sprichst?

Sehr viel besser, ja ganz toll.
Mach erstmal die Augen auf und schau hinter die Kulissen.

Ich hätte absolut nichts dagegen, wenn mein Kind von einer Frau mit Kopftuch unterrichtet wird, da die Schule nicht das komplette Leben eines Kindes ausmacht. Ein Kind wird auch durch Menschen außerhalb der Schule beeinflusst. Irgendwann kommt es ohnehin in ein Alter in dem es solche Werte hinterfragt und selbst neu auslegt.
Es kommt einfach darauf an wie man sein Kind erzieht. Aber wieso sollen wir selbst etwas tun um die Situation zu verbessern. Schaffen wir einfach ein neues Gesetz, welches uns die Arbeit erleichtert. Richtig Klasse :clap:

Es hilft einfach nicht stur nach irgendwelchen Gesetzen zu urteilen.
Es wird langsam Zeit dass sich die Menschen wieder ihres eigenen Verstandes bedienen und solche "Streitereien" mit Vernunft lösen und nicht nach einem Satz in einem Gesetzbuch, welchen man mindestens 10 mal lesen muss, damit man versteht was gemeint ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
BuddyJesus schrieb:
[...] Ich hätte absolut nichts dagegen, wenn mein Kind von einer Frau mit Kopftuch unterrichtet wird, da die Schule nicht das komplette Leben eines Kindes ausmacht. Ein Kind wird auch durch Menschen außerhalb der Schule beeinflusst. [...]
Hättest Du etwas dagegen, wenn Dein Kind von einem Voodoo-Priester ausgebildet wird? Also nicht die zahme Sorte, sondern einen richtig harten, so mit Hühnerkopf um den Hals? Oder einem Satanisten, der morgens erstmal das Kreuz an der Wand umdreht und gern dunkle Orgien veranstaltet im Namen Satans? Oder vielleicht von einem Priester eigener Religion, der es eben als seine religöse Pflicht betrachtet, seinen Schniedelwutz öffentlich zu tragen und mit Federn zu schmücken?

Du magst ja so tolerant sein, ich bin es definitiv nicht! Und an einer staatlichen Schule, die Staat von Religion trennt, gehört sowas nicht hin! Oder lässt man nur "politisch korrekte" Religionen zu? Was soll also der ganze Scheiß? Alles raus aus Schulen, Ämtern und Behörden und gut ist. Niemand fühlt sich benachteiligt, niemand zurückgesetzt. Für alle gilt das gleiche und fertig. Und wer durch die Familie einer Religion angehört, kann zuhause beten und lobpreisen wann und wen er will - nicht aber auf der Arbeit und schon gar nicht in der Schule.

BuddyJesus schrieb:
[...]Es hilft einfach nicht stur nach irgendwelchen Gesetzen zu urteilen.
Es wird langsam Zeit dass sich die Menschen wieder ihres eigenen Verstandes bedienen und solche "Streitereien" mit Vernunft lösen und nicht nach einem Satz in einem Gesetzbuch, welchen man mindestens 10 mal lesen muss, damit man versteht was gemeint ist.
Wir reden hier von Kindern in der Schule, nicht von Erwachsenen mit (hoffentlich) ausgeprägtem Urteilsvermögen. Und zweitens wäre das notwendige Gesetz ganz einfach und verständlich: "Keine religösen Symbole und Praktiken an staatlichen Schulen, Ämtern und Behörden". Das versteht sogar ein Äffchen.

Gruß,
Photon
 
Achja... Und am besten auch noch Religion (edit: als Schulfach) abschaffen, oder wie? Ich persönlich habe meiner Religionslehrerin am Ende meiner Schullaufbahn sagen können, dass ihre Stunden für mich wertvoller waren als sinnlose Mathematik... (Mathe in der 13. kann man wirklich vergessen)...

Man braucht eine religiöse Führung im Leben und in Deutschland übernimmt diese der christliche Glaube... Daher: Für die Schüler, die eine andere Religion praktizieren wollen, sollen dies außerhalb deutscher Schulen machen, aber nicht in den Schulen... Dasselbe sollte auch für die Lehrer gelten...

[Hyperbel]Deutschland den Christen[/Hyperbel]

:roll:
 
Photon schrieb:
Hättest Du etwas dagegen, wenn Dein Kind von einem Voodoo-Priester ausgebildet wird? Also nicht die zahme Sorte, sondern einen richtig harten, so mit Hühnerkopf um den Hals? Oder einem Satanisten, der morgens erstmal das Kreuz an der Wand umdreht und gern dunkle Orgien veranstaltet im Namen Satans? Oder vielleicht von einem Priester eigener Religion, der es eben als seine religöse Pflicht betrachtet, seinen Schniedelwutz öffentlich zu tragen und mit Federn zu schmücken?

Du magst ja so tolerant sein, ich bin es definitiv nicht! Und an einer staatlichen Schule, die Staat von Religion trennt, gehört sowas nicht hin! Oder lässt man nur "politisch korrekte" Religionen zu? Was soll also der ganze Scheiß? Alles raus aus Schulen, Ämtern und Behörden und gut ist. Niemand fühlt sich benachteiligt, niemand zurückgesetzt. Für alle gilt das gleiche und fertig. Und wer durch die Familie einer Religion angehört, kann zuhause beten und lobpreisen wann und wen er will - nicht aber auf der Arbeit und schon gar nicht in der Schule.


Wir reden hier von Kindern in der Schule, nicht von Erwachsenen mit (hoffentlich) ausgeprägtem Urteilsvermögen. Und zweitens wäre das notwendige Gesetz ganz einfach und verständlich: "Keine religösen Symbole und Praktiken an staatlichen Schulen, Ämtern und Behörden". Das versteht sogar ein Äffchen.

Gruß,
Photon


Ich dachte ich hätte betont, dass man mit Verstand an die Sache rangehen muss, und nicht mit dummen Fragen wie in deinem ersten Absatz.
Und hör mir bloß auf mit Ausdrücken wie "politisch korrekt".

Dein Gesetzesvorschlag hat eine erhebliche Lücke.
Ich könnte behaupten dass ich das Kopftuch aus Modegründen trage und es für mich keinerlei reilgiöse Rolle spielt.

@phip: Niemand hat behauptet dass die Religion abgeschafft werden soll :roll:
 
BuddyJesus schrieb:
Ich dachte ich hätte betont, dass man mit Verstand an die Sache rangehen muss, und nicht mit dummen Fragen wie in deinem ersten Absatz. [...] Ich könnte behaupten dass ich das Kopftuch aus Modegründen trage und es für mich keinerlei reilgiöse Rolle spielt.
Na findest Du die Fragen so "dumm"? Vielleicht bist Du ja um einiges schlauer als ich, aber mir kommt es eher so vor, dass Du Dich an diesem Kopftuch festbeißt, statt mal das ganze Ausmaß dieser Entscheidung zu beurteilen. Ein Christ hat eben auch ein Kreuz um den Hals, aus Modegründen. Und ich hänge mir meinen Schniedel aus der Hose aus Modegründen. Und wieder ein anderer tätoviert sich ein Swastika auf die Stirn aus Modegründen.

Aber diese Dinge haben neben der Mode eben auch eine religöse Bedeutung. Und um die geht es. Hat ja niemand was dagegen, wenn jemand mit der Mode geht und dabei auf Symbole und Praktiken verzichtet, die religöse Ursprünge haben. Herrje, das wird doch wohl locker möglich sein, oder was?

BuddyJesus schrieb:
Und hör mir bloß auf mit Ausdrücken wie "politisch korrekt".
Na dann nenn' es doch, wie Du willst. Letztlich läuft es doch aber darauf doch hinaus...

Gruß,
Photon
 
Jeder Mensch weiß, wofür ein Hakenkreuz steht, jeder Mensch weiß, dass es andere stört wenn man ihnen mit dem Genital im Gesicht rumfuchtelt.
Jeder Mensch weiß, dass das Kopftuch ein Zeichen des Islams ist.

Doch besteht ein erheblicher Unterschied zwischen diesen drei "Symbolen".
Das Hakenkreuz steht für das Regime unter dem eine Völkergruppe ausgerottet werden sollte.
Der Penis der aus der Hose raushängt, ist belästigend.

Ein Kopftuch ist einfach nur ein Kopftuch.
Es belästigt niemanden, sondern sitzt friedlich auf dem Kopf.
Du kannst mir nicht erzählen dass ein Kind vor Angst zusammenschrumpft oder sich von einem Kopftuch belästigt fühlt.
Es ist sowas von scheißegal ob meine Lehrerin ein Kopftuch trägt, oder ein Kreuz um den Hals. Im Endeffekt geht es darum, was man diesen religiösen Symbolen gegenüber für eine Einstellung hat.

Icb beiße mich nicht am Kopftuch fest. Ich erlaube Kreuz UND Kopftuch. Da ein Symbol oder ein Stück Stoff allein keinen solch großen Einfluss haben kann. Das Stichwort lautet hier "Aufklärung", von der man in Deutschland ja auf allen möglichen Gebieten schwärmt. Warum also nicht auch auf diesem?
 
phip schrieb:
Man braucht eine religiöse Führung im Leben und in Deutschland übernimmt diese der christliche Glaube...

Heinrich Heine schrieb:
»Heil einer Religion, die dem leidenden Menschengeschlecht in den bittern Kelch einige süße, einschläfernde Tropfen goss, geistiges Opium, einige Tropfen Liebe, Hoffnung und Glauben!

Karl Marx hat das dann übernommen und abgekürzt.

Das aber nur nebenbei.