Reddogg
Well-known member
- 4 Mai 2006
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Ok dann weiß ich auch warum so einige NPD wählen?^^
Ich dachte immer dies nutzt man nur als "Anregung"? Nun gut, dann scheine ich mich vom "gemeinen" Wahlvolk wohl zu unterscheiden.
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Ok dann weiß ich auch warum so einige NPD wählen?^^
Unabhängig vom Lohn betrachtet: Auch kurzzeitige Jobs bringen Geld in die Haushaltskasse. Was spricht also generell dagegen?Auf die Kurzsaisonbeispiele habe ich jetzt noch gewartet.
Aus deiner Quelle:Warum sind denn die deutschen Konsumenten nicht bereit, höhere Preise für Spargel und Äpfel zu bezahlen, damit auch Löhne oberhalb der Sittenwidrigkeitsgrenze gezahlt werden?
4 EUR die Stunde [...]
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-51536469.html
Dann sieht die Sache schon wieder anders aus. Und dass man damit reich werden kann hat niemand behauptet.SPON schrieb:Er garantiert 750 Euro für einen Monat Spargelstechen, ein Stundenlohn von knapp vier Euro. Wer schnell ist, kann sich Prämien erstechen. Die meisten verdienen 1000 bis 1500 Euro pro Monat [...]
Unabhängig vom Lohn betrachtet: Auch kurzzeitige Jobs bringen Geld in die Haushaltskasse. Was spricht also generell dagegen?
Aus deiner Quelle: Dann sieht die Sache schon wieder anders aus. Und dass man damit reich werden kann hat niemand behauptet.
Und wenn es jetzt ohnehin einen Mangel an Arbeitern gibt, werden die Landwirte auch in Deutschland früher oder später höhere Löhne zahlen müssen.
Nein. Solange der den gesamten Warenzyklus beherrschende Großhandel Konsumenten und Produzenten gegeneinander ausspielt, werden die Waren immer günstiger auf Kosten der diese Waren produzierenden Menschen. Deren Lohn wird ewig niedrig bleiben, solange nicht der Mindestlohn kommt.
Fakt ist: Solange "Geiz ist geil" in den Köpfen steckt, rennen die Leute zum billigsten Angeboten - ob sie damit Qualität erwerben oder nicht. Daran ändert auch ein Mindestlohn nichts. Was zu teuer ist, wird nicht gekauft. Qualität und Arbeitsleistung hinter dem Produkt wird weder gesehen noch anerkannt!
Ich hab grad n kleinen Schreck gekriegt als ich die Umfrageergebnisse hier im Thread gesehen habe. Soviele für die Piratenpartei und immer noch relativ viel für die LINKEN
Was geht denn hier ab, zum Glück ist das nicht repräsentativ![]()
Ich will aber keine 50 Euro für den Friseur ausgeben, weil der Preis definitiv nicht gerechtfertig ist, wenn ich nur in Form geschnitten haben und gefönt werden will. Das ist ne halbe Stunde Arbeit, dafür zahl ich doch keine 50 Euro.Weil man sich mal Gedanken über das Zustandekommen von preisen machen sollte. - Vor allem, da auch an den Preisen die Soziale Gerechtigkeit hängt![]()
Warum willst du jemandem vorschreiben, was er wann zu essen hat? Wenn ich im Winter Erdbeeren essen möchte, dann ist mir das doch überlassen.Im übrigen finde ich keinen evidenten Grund, im August Spargel und im Dezember Erdbeeren zu konsumieren...
Sieh es halt von der anderen Seite:Solange der den gesamten Warenzyklus beherrschende Großhandel Konsumenten und Produzenten gegeneinander ausspielt, werden die Waren immer günstiger auf Kosten der diese Waren produzierenden Menschen. Deren Lohn wird ewig niedrig bleiben, solange nicht der Mindestlohn kommt.
Und genau dass wird doch mit der Zumutbarkeitsregelung eben aufgeweicht. Du MUSST diesen Job annehmen, zumindest wenn Du weiterhin volles "Gehalt" vom Arbeitsamt haben möchtest.Sieh es halt von der anderen Seite:
Wenn der Lohn so gering ist, dass keine Arbeiter mehr zu finden sind, muss er erhöht werden. Tritt dieser Effekt flächendeckend auf, findet auch der Großhandel keine so günstige Ware wie vorher.
Sieh es halt von der anderen Seite:
Wenn der Lohn so gering ist, dass keine Arbeiter mehr zu finden sind, muss er erhöht werden.
Man kann auch von dem Lohn leben, der deutlich unter den ALG2-Sätzen liegt... Daher ist der Schluss, dass man von Arbeit, die weniger vergütet wird als dieses "Existenzminimum", falsch...[...]
So oder so steht für mich aber natürlich auch nicht außer Frage, dass jemand, der den ganzen Tag arbeitet, so viel Geld verdienen muss, dass er seinen Lebensunterhalt vernünftig beschreiten kann. Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht.
Aber mehr als 10 Europ ist es schon wert, oder?Ich will aber keine 50 Euro für den Friseur ausgeben, weil der Preis definitiv nicht gerechtfertig ist, wenn ich nur in Form geschnitten haben und gefönt werden will. Das ist ne halbe Stunde Arbeit, dafür zahl ich doch keine 50 Euro.

Warum willst du jemandem vorschreiben, was er wann zu essen hat? Wenn ich im Winter Erdbeeren essen möchte, dann ist mir das doch überlassen.
das macht im Normalfall schon die Natur... 
Ich gehe auch so nur 2-3 mal im Jahr zum Friseur... Würde es deutlich mehr kosten als 10 Euro, würde ich das auch einstellen und mir die Haare wieder zu Hause schneiden lassen (oder wahlweise in Tschechien, wenn ich zum Tanken rüberfahre)...Aber mehr als 10 Europ ist es schon wert, oder?
[...]
Nein eigentlich nicht, da ich selber fönen muß. 10 Euro für ne halbe Stunde Schnibbeln finde ich schon mehr als fair.Aber mehr als 10 Europ ist es schon wert, oder?![]()
Wenn aber die Natur es erlaubt, daß man auch im Winter irgendwo Erdbeeren anbauen kann, nämlich weil nicht überall Winter ist, was ist dann das Problem?Wieso ich?das macht im Normalfall schon die Natur...
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Ich gehe auch so nur 2-3 mal im Jahr zum Friseur... Würde es deutlich mehr kosten als 10 Euro, würde ich das auch einstellen und mir die Haare wieder zu Hause schneiden lassen...![]()
Fair für dich...Nein eigentlich nicht, da ich selber fönen muß. 10 Euro für ne halbe Stunde Schnibbeln finde ich schon mehr als fair.
Weil du zumindest teilweise subventionierte Ware zulegst - und damit die Lohnkosten hierzulande drückst.Wenn aber die Natur es erlaubt, daß man auch im Winter irgendwo Erdbeeren anbauen kann, nämlich weil nicht überall Winter ist, was ist dann das Problem?
Und deswegen gehen andere auch zu Frisören die teurer sind.Tja, andere haben da andere Präferenzen - also nicht von sich auf andere schließen.
Man kann auch von dem Lohn leben, der deutlich unter den ALG2-Sätzen liegt... Daher ist der Schluss, dass man von Arbeit, die weniger vergütet wird als dieses "Existenzminimum", falsch...
... Jeder trifft doch selbst die Entscheidung als was er arbeiten will (innerhalb seiner Möglichkeiten)...
Außerdem gibt es jedes Jahr hundert-tausende, die die Schule ohne Abschluss verlassen...
Ich denke mal, dass auch Sozialleistungen an Leistungsbereitschaft gekoppelt werden sollten (deutlicher als bisher)... Das heißt zum Beispiel, dass man Menschen ohne Schulabschluss und Arbeit ein Ultimatum von zwei Jahren geben sollte einen Abschluss nachzuholen, ansonsten werden die Mittel ohne wenn und aber auf ein wirkliches Existenzminimum zusammengstrichen (ohne Geld, sondern Nahrungsgutscheine)... Das wäre ein sinnvolles Druckmittel.