Was würdet ihr bei der nächsten Bundestagwahl wählen?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 18 8,5%
  • SPD

    Stimmen: 13 6,1%
  • FDP

    Stimmen: 30 14,1%
  • Bündnis90/die Grünen

    Stimmen: 26 12,2%
  • Linkspartei

    Stimmen: 28 13,1%
  • NDP

    Stimmen: 10 4,7%
  • DVU

    Stimmen: 0 0,0%
  • Republikaner

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 80 37,6%
  • DKP

    Stimmen: 2 0,9%
  • Tierschutzpartei

    Stimmen: 0 0,0%
  • CM

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 6 2,8%

  • Umfrageteilnehmer
    213
  • Umfrage geschlossen .
Ja klar darfst du mich zitieren, nur wie meinst du das mit der Stimme?
Ich bin einfach stinksauer im Moment.

Verständlich bau deine Wut ab indem du sie nit anderen im Forum teilst. Teile deine Meinung versuche anderen klar zu machen was besser werden soll. Gewinne Kampfgefährten damit die nächste Wahl besser wird.
 
Du wolltest doch nicht mehr wählen gehen, oder? :yawn:

Achso meinst du das. :LOL:
Ja bzw. Nein - wählen gehe ich wohl nicht mehr, ich werde nicht jünger und das regt mich alles nur auf. :ugly:

Verständlich bau deine Wut ab indem du sie nit anderen im Forum teilst. Teile deine Meinung versuche anderen klar zu machen was besser werden soll. Gewinne Kampfgefährten damit die nächste Wahl besser wird.

:biggrin:
Sehr schön, verscheisser mich ruhig weiter, macht mir nichts.
Da dieser Thread hier heißt "Ergebnisse und Schlüsse" dachte ich mir einfach, dass ich mein Ergebnis und meinen Schluss mitteile, nicht mehr und nicht weniger.

Und nein, ich möchte nicht mitteilen, was oder warum ich mich so aufrege oder ärgere. Ihr alle diskutiert mich nur in Grund und Boden, drauf hab ich echt keine Lust im Moment. ;)
 
Achso meinst du das. :LOL:
Ja bzw. Nein - wählen gehe ich wohl nicht mehr, ich werde nicht jünger und das regt mich alles nur auf. :ugly:



:biggrin:
Sehr schön, verscheisser mich ruhig weiter, macht mir nichts.
Da dieser Thread hier heißt "Ergebnisse und Schlüsse" dachte ich mir einfach, dass ich mein Ergebnis und meinen Schluss mitteile, nicht mehr und nicht weniger.

Und nein, ich möchte nicht mitteilen, was oder warum ich mich so aufrege oder ärgere. Ihr alle diskutiert mich nur in Grund und Boden, drauf hab ich echt keine Lust im Moment. ;)

Das ist auch ok. und Sorry aber ich mache mir nicht die Mühe dich zu verscheißern. Alles was ich gesagt (geschrieben habe) meine ich auch so.
 
Achso meinst du das. :LOL:
Ja bzw. Nein - wählen gehe ich wohl nicht mehr, ich werde nicht jünger und das regt mich alles nur auf. :ugly:



:biggrin:
Sehr schön, verscheisser mich ruhig weiter, macht mir nichts.
Da dieser Thread hier heißt "Ergebnisse und Schlüsse" dachte ich mir einfach, dass ich mein Ergebnis und meinen Schluss mitteile, nicht mehr und nicht weniger.

Und nein, ich möchte nicht mitteilen, was oder warum ich mich so aufrege oder ärgere. Ihr alle diskutiert mich nur in Grund und Boden, drauf hab ich echt keine Lust im Moment. ;)
ich zitier mal nen teil deiner signatur

Was mich nicht umbringt, macht mich härter.
Zeig bei der nächsten Wahl das du härter geworden bist statt wie Tod zu schweigen.
Wir sind zum grossteil hier alle ähnlich unglücklich mit dem Ausgang der Wahl, wir beissen nicht und in Grund und Boden wollen wir dich auch nicht treiben. Sorry wir würden nur gern verstehen was dich zum Nichtwähler macht.
 
Sorry wir würden nur gern verstehen was dich zum Nichtwähler macht.

Diese Frage möchte ich dir gerne beantworten.
Ich war eigentlich schon immer Nichtwähler. Früher hat mich Politik einfach nicht interessiert, ich hatte genug mit meinem Leben zu tun, mit den ganzen Umstellungen und hab alles hingenommen. Mag auch ein Ergebnis meiner Erziehung sein - nach dem Motto: ist so, leb damit erstmal, bis man eine Möglichkeit sieht.

Gut, jetzt theoretisch hätte ich eine Möglichkeit. ABER - im Grunde bin ich einfach überzeugt, dass jeder Politiker korrupt, egoistisch und ganz und gar nicht auf das Wohl des Volkes bedacht ist. Egal was ich lese, wo ich hingucke oder was mir auch persönlich in meinem Leben passiert ist.

Dieses: "wir leben in einem demokratischen Land, wir - das Volk - können etwas verändern, wir können die Regierung durch Wahlen zwingen oder blablablabla......" schockt mich schon lange nicht mehr, weil: es ändert sich nichts. Es wird diskutiert, zerredet und nichts, fast gar nichts wird geschaffen oder verändert zum Positiven.
Die Politiker sind teilweise für mich inkompetent. Ich erwarte Führung durch Profis, aber wir haben zum Großteil nur Laien.

Was bei mir aber nun den Fass zum Überlaufen gebracht hat, war die Meldung dass der Verteidigungsminister (oder wie der genannt wird) unser neuer Arbeitsminister wird.
Da fühle ich mich komplett verarscht.

Da ich mich wie gesagt noch nie mit Politik beschäftigt habe, hoffe ich doch mal das der Verteidigungsminister ein Soldat war, der die Materie kannte. Ich erwarte einfach von meiner Regierung, die richtigen Leute mit Ausbildung, Studium, Berufserfahrung oder Ressorterfahrung auf die richtigen Plätze zu setzen.

Ich könnte noch stundenlang schreiben, was mich stört.
Aber es hatte mich nie gestört, als ich nicht gewählt hatte. Da wußte ich, es ist so. Keine Ahnung, was ich erwartet habe, als ich jetzt mal wählen ging. Ich weiß auch, dass meine eine Stimme nun nicht das Nonplusultra ist. Aber es stört mich jetzt. Ich kann es kaum erklären. Jetzt habe ich mich damit beschäftigt, ich lese viel und lese einiges nach. Ich möchte verstehen. Aber je mehr ich lese, desto schlechter wird mir und wenn ich einfach daran denke für diesen Kindergarten meine Stimme abgegeben zu haben, fühle ich mich schlecht und verantwortlich. Das macht mich wütend.
 
Ist ja auch viel einfacher, wenn man nicht wählt. Kann man jedes mal sagen "Die hab ich nicht gewählt." :roll:

Vielleicht solltest du dich mit den (potentiellen) Ministern erstmal auseinandersetzen, bevor du dich über Sachen aufregst, von denen du offensichtlich keine Ahnung hast.
 
Politiker sind halt auch nur Menschen. *schulterzuck

Ich denke da aber einfach anders. Wer Menschen führen will, wer für das Wohl von Millionen von Menschen verantwortlich ist, wer für die Gesellschaft verantwortlich ist und Geschichte schreibt, der hat auch einfach seine Pflicht zu erfüllen. Wenn nicht, dann sollen diese Menschen in die freie Wirtschaft gehen.


@birnchen
Ich habe doch schon gesagt, dass ich mich nicht richtig auskenne, meine Denkstruktur und Erwartungen auch höchstwahrscheinlich mit der Realität kollidieren. Aber ich habe trotzdem das Recht, meine Meinung zu schreiben. Und ich habe auch das Recht eben nicht zu wählen, es sei denn es wird eine Wahlpflicht eingeführt.

Ich habe die nette Frage von Kroni beantwortet, weil es ihn höchstwahrscheinlich ehrlich interessiert hat. Ich habe hier nicht geantwortet, damit du mich jetzt wieder runterputzen kannst. Deswegen wollte ich im Grunde auch gar nicht darauf eingehen.

Ich bin eben jetzt mal sauer und will mal meckern. Wieso darf ich das nicht?


@LennStar
Die Richtige kann ich gar nicht sein, weil ich den Politikzirkus nicht mitmachen würde, so diplomatisch kann ich gar nicht mehr werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke da aber einfach anders. Wer Menschen führen will, wer für das Wohl von Millionen von Menschen verantwortlich ist, wer für die Gesellschaft verantwortlich ist und Geschichte schreibt, der hat auch einfach seine Pflicht zu erfüllen. Wenn nicht, dann sollen diese Menschen in die freie Wirtschaft gehen.
Da gebe ich dir 100% Recht, aber ich meinte etwas anders: Der kleene Mann uffer Straße ist auch nicht anders - korrupt, egoistisch und ganz und gar nicht auf das Wohl des Volkes bedacht
 
Hallo DJ!

Ich möchte mal versuchen Dir ohne Augenrollen und Bumerang zu antworten.

Diese Frage möchte ich dir gerne beantworten.
Ich war eigentlich schon immer Nichtwähler. Früher hat mich Politik einfach nicht interessiert, ich hatte genug mit meinem Leben zu tun, mit den ganzen Umstellungen und hab alles hingenommen. Mag auch ein Ergebnis meiner Erziehung sein - nach dem Motto: ist so, leb damit erstmal, bis man eine Möglichkeit sieht.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass wählen wichtig ist, so hast Du trotzdem auch das Recht Dich nicht für Politik zu interessieren. Und ebenso das Recht nicht wählen zu gehen.

Auch dann hast Du m.E. immer noch das Recht, Dich über einzelne Entscheidungen aufzuregen.

Allerdings bietet unser System alle Möglichkeiten, sich zu informieren. Wenn man das nicht oder nicht sorgfältig tut, kann man leider auch nur bedingt mitreden.

Gut, jetzt theoretisch hätte ich eine Möglichkeit. ABER - im Grunde bin ich einfach überzeugt, dass jeder Politiker korrupt, egoistisch und ganz und gar nicht auf das Wohl des Volkes bedacht ist. Egal was ich lese, wo ich hingucke oder was mir auch persönlich in meinem Leben passiert ist.

Hast Du Dich in diesen Fällen jedesmal wirklich mit den jeweiligen Sachverhalten auseinandergesetzt? Im übrigen halte ich jedenfalls nicht viel von Verallgemeinerungen...

Die Politiker sind teilweise für mich inkompetent. Ich erwarte Führung durch Profis, aber wir haben zum Großteil nur Laien.

Was bei mir aber nun den Fass zum Überlaufen gebracht hat, war die Meldung dass der Verteidigungsminister (oder wie der genannt wird) unser neuer Arbeitsminister wird.
Da fühle ich mich komplett verarscht.

Da ich mich wie gesagt noch nie mit Politik beschäftigt habe, hoffe ich doch mal das der Verteidigungsminister ein Soldat war, der die Materie kannte. Ich erwarte einfach von meiner Regierung, die richtigen Leute mit Ausbildung, Studium, Berufserfahrung oder Ressorterfahrung auf die richtigen Plätze zu setzen.

Auch Politik ist eine Profession. Hast Du darüber mal nachgedacht? Ich gebe Dir zwar Recht, dass es wünschenswert wäre, dass der Verteidigungsminister zumindest den Wehrdienst absolviert hat, zwingend notwendig für eine gute Arbeit in dem Posten ist das aber nicht.

Aber je mehr ich lese, desto schlechter wird mir und wenn ich einfach daran denke für diesen Kindergarten meine Stimme abgegeben zu haben, fühle ich mich schlecht und verantwortlich. Das macht mich wütend.

Ist so ein bisschen die Frage wo Du liest und wieviel. Auch ich finde den Bundestag und die in ihm arbeitenden Menschen manchmal lächerlich. Ein Kindergarten ist das aber ganz bestimmt nicht.
 
Ein Kindergarten ist das aber ganz bestimmt nicht.

Stimmt, die meisten Kinder sind ehrlich. Kann man von Politikern und ihren Wahlversprechen nicht unbedingt behaupten :ugly:

Und was das informieren angeht: Es hat nicht jeder noch den Nerv, sich selbst rauszusuchen, wieso Politiker den Staat vor die Wand fahren (ist jetzt nen wenig überspitzt, aber je mehr man sich für Politik interessiert, desto öfter fängt man an den Kopf zu schütteln) Und das der ein oder andere auf sowas irgendwann keine Lust mehr hat, ist mehr als verständlich und sollte auch dem letzten Politiker nach der tollen Wahlbeteiligung aufgefallen sein.

Ich mein 70%?!
Ich hatte gehofft, dass nach den letzten 4 Jahren mal wieder mehr wählen gehen würden, aber es werden wohl immer mehr, die glauben, dass es nix bringt. Egal wen man wählt.

Es wird doch fast nur noch innerhalb der Amtsperioden gedacht, dass man aber auch mal nen bischen weiter, als von der Tapete bis zur Wand (alternativ auch von 12:00 bis Mittag) denken sollte, scheinen viele Politiker vergessen zu haben. Aber von den Bürgern wird diese Weitsicht immer gefordert.

Naja und solange ich mich aufrege, weiß ich wenigstens, dass ich noch Mensch bin. Sollte ich mich nicht mehr aufregen, bin ich entweder Tot oder Bundeskanzler :ugly: (letzteres eher unwahrscheinlich, da ich im Jugendparlament schon den Kaffee auf hatte)

Ich werde mein Wahlrecht auch weiterhin in Anspruch nehmen, alleine aus dem Grund, dass ich frei wählen kann (und vor allem auch darf!)
Allerdings kann ich die Leute, die nicht mehr wählen gehen, leider verstehen.
 
Allerdings bietet unser System alle Möglichkeiten, sich zu informieren. Wenn man das nicht oder nicht sorgfältig tut, kann man leider auch nur bedingt mitreden.

Entschuldige bitte, aber muss ich jetzt wirklich die Politik studiert haben, um mich aufregen zu dürfen?
Ich habe ein Kind großgezogen. Ich habe selbst mitbekommen, wie die Bildungspolitik völlig versagt hat und es jetzt immer noch nicht besser geworden ist. Ich habe mitbekommen, wie Kinder durch den "Rost" fallen, weil die Jugendämter und andere Behörden einfach überfordert sind und vom Staat fallen gelassen werden und auch das hat sich nicht geändert.
Ich erlebe es seit Jahren mehr und mehr, wie die Menschen in Klassen eingeteilt werden und dementsprechend auch bei Behörden und im Gesundheitswesen behandelt werden. Und auch da hat sich nichts verändert, im Gegenteil.

Wieviel muss ich denn über die Politiker denn genau wissen? Ich kenne einen Politiker und allein die Tatsache, dass er in der Politik geduldet wird, ist für mich der Beweis für ...... - ich lasse es lieber, keine Ahnung ob ich mich damit strafbar mache, weil es ja wohl nicht erlaubt ist, über ihn zu sprechen. :roll:
Ich lese die Bestechungsvorwürfe, Unterschlagungen, Mauscheleien, lese und sehe Berichte wo die Politiker nicht anwesend sind und dennoch ihre Anwesenheitspauschale erhalten - und erzähl mir jetzt bitte nicht, dass nur weil die alle nicht belangt wurden, dass da nichts weiter bei ist. Mir ist schon klar, dass einiges aufgebauscht wird von den Medien. Die "auf Familie machenden CSU Politiker" betrügen mal eben so nebenbei ihre Frauen. Ist ja nichts weiter bei :roll: aber wollen mir was von christlich anständiger Erziehung und Moral erzählen ......
Wieviele Seiten dürfen es werden?

Ich erwarte vielleicht zuviel, mag ja sein, aber das ist nunmal meine Einstellung, so bin ich eben. Wenn ich mich entscheide eine Mama zu sein, dann habe ich gefälligst auch alles für das Kind zu tun. Wenn ich mich entscheide katholischer Priester zu sein, dann habe ich mich gefälligst an das Keuschheitsverbot zu halten .... usw. usf. Das erwarte ich eben von Menschen, wenn sie sich für etwas entscheiden. Und wenn man sich entscheidet in die Politik zu gehen und sich den Wählern stellt, dann hat man gefälligst auch dafür zu sorgen, dass es den Wählern gut geht und nicht einem selbst am meisten.
Wieviele Seiten dürfen es hier werden?


Ansonsten unterschreibe ich den Beitrag von Thelematiker.
 
Entschuldige bitte, aber muss ich jetzt wirklich die Politik studiert haben, um mich aufregen zu dürfen?

Absolut nicht, nein. Aber um sich aufzuregen, muss man doch wenigstens wissen worum es geht, oder nicht?

Ich habe ein Kind großgezogen. Ich habe selbst mitbekommen, wie die Bildungspolitik völlig versagt hat und es jetzt immer noch nicht besser geworden ist. Ich habe mitbekommen, wie Kinder durch den "Rost" fallen, weil die Jugendämter und andere Behörden einfach überfordert sind und vom Staat fallen gelassen werden und auch das hat sich nicht geändert.

Hier gehe ich mal von wirklich erlebten Situationen aus. Dass Du Dich darüber aufregst ist verständlich und richtig. Denn Du hast ja einen Überlick über die tatsächliche Situation gehabt. Fragen darf man aber noch, was von Deiner Seite aus getan wurde (werden konnte) um die Probleme zu beseitigen oder zu vermindern.

Und ich erwarte jetzt nicht, dass Du "nichts" sagst.

Ich erlebe es seit Jahren mehr und mehr, wie die Menschen in Klassen eingeteilt werden und dementsprechend auch bei Behörden und im Gesundheitswesen behandelt werden. Und auch da hat sich nichts verändert, im Gegenteil.

Das ist auch meine Erfahrung. Eine Politik, die sich mit diesem Problem beschäftigt oder auch nur eine öffentliche Diskussion dazu gibt es aber nicht.
Warum eigentlich nicht?

Wieviel muss ich denn über die Politiker denn genau wissen? [...]

Ich kann Deine Denkweise ja verstehen und auch nachvollziehen. Es ist in der Vergangenheit wirklich viel schief gelaufen und wenn ich beispielsweise an Helmut Kohls "Ehrenwort" denke, wird auch mir ganz schlecht.

Auf der anderen Seite ist aber doch auch nicht so, dass in Deutschland komplett alles schice läuft. Klar fallen die negativen Sachen immer zuerst auf.

Ich erwarte vielleicht zuviel, mag ja sein, aber das ist nunmal meine Einstellung, so bin ich eben. [...] Und wenn man sich entscheidet in die Politik zu gehen und sich den Wählern stellt, dann hat man gefälligst auch dafür zu sorgen, dass es den Wählern gut geht und nicht einem selbst am meisten.

Auch hiermit hast Du ja zum großen Teil Recht. Nur, welchen Wählern sollen sie es denn genau recht machen? Jedem einzelnen? Wird wohl eher schwer werden. Denen, die am meisten spenden?

Oder denen die am wirkungsvollsten auf einen einreden?

Letzteres ist wohl aktuell der Fall, meiner Ansicht nach jedenfalls. Deshalb müssen eben Lobbyisten aus meiner Sicht so weit wie möglich von den Entscheidungsträgern entfernt werden.

Unser System hat unbestreitbar eben auch große Schwächen, die Frage wäre aber, welches System besser funktioniert. Ich kenne leider keines.

Außerdem haben wir in Deutschland immer noch den Vorteil eines vernünftigen Rechtssystems. Deswegen gewinnen 50 % der Kläger ihre Verfahren gegen Hartz IV-Behörden. Deswegen werden von Anfang an fragliche Gesetze vom Bundesverfassungsgericht ausgehebelt oder zumindest auf ein Mindestmaß an Unerträglichkeit reduziert...

Wenn irgendetwas schief läuft muss man letztlich eben versuchen etwas dagegen zu tun. Sei es durch private Initiative, den Gang zur Wahlurne, den Gang in die Politik selbst oder eben durch eine Klage vor Gericht.

Man wird nichts verändern, wenn man es nicht versucht.
 
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