In dem Artikel wird eben dieses behauptet.Ich bin in diesem Bezug nur auf deine Aussage eingegangen und habe nicht gesagt das der Moslem eine Rasse sei ;-)
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In dem Artikel wird eben dieses behauptet.Ich bin in diesem Bezug nur auf deine Aussage eingegangen und habe nicht gesagt das der Moslem eine Rasse sei ;-)
In dem Artikel wird eben dieses behauptet.
... Das mag linguistisch falsch sein (nicht vergessen - Shortnews!!!), aber es relativiert nichts.
Der die Rassentheorie bzw. deren ideologischer Überbau der Rassismus nimmt also eine Diskriminierung nach Rassen vor. Mit diesen ganzen Fremdwörtern kann man echt durcheinander kommen, vor allem wenn man deren Bedeutung nicht kennt.Diese Neutralität ist dem Begriff "Diskriminierung" in den letzten ~100 Jahren allerdings abhanden gekommen, zumindest in den Massenmedien wird er eigentlich nur noch in der Bedeutung "Benachteiligung von Personen(-gruppen) als Ergebnis einer Auswahl nach ethisch/moralisch nicht vertretbaren (oder gar verwerflichen) Kriterien" verwendet.
Man kann auch nicht sagen, dass Nazis diskriminiert haben, sie haben vielmehr eine Gleichschaltung versucht, also das Gegenteil von Diskriminierung.

[...] Man kann auch nicht sagen, dass Nazis diskriminiert haben, sie haben vielmehr eine Gleichschaltung versucht, also das Gegenteil von Diskriminierung.

Eben! Die Gleichschaltung sollte durch Eliminierung andersartiger Gruppen erreicht werden. Diese hatten sich aber vorher selbst zu einer Abscheidung/Unterscheidung entscheiden, haben sich also selbst diskriminiert. Das ist auch der Knackpunkt. Und wenn man sich öffentlich zu so was bekennt muss man auch mit Diskussionen oder sogar Ablehnung rechnen.Bitte? Mal die Nürnberger Gesetze gelesen?![]()
Eben! Die Gleichschaltung sollte durch Eliminierung andersartiger Gruppen erreicht werden. Diese hatten sich aber vorher selbst zu einer Abscheidung/Unterscheidung entscheiden, haben sich also selbst diskriminiert. Das ist auch der Knackpunkt. Und wenn man sich öffentlich zu so was bekennt muss man auch mit Diskussionen oder sogar Ablehnung rechnen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichschaltung

Diese Gruppen konnten die Nazis nicht gleich schalten, deshalb haben sie das gemacht. Vor allem haben sie als erstes Andersdenkende eliminiert. Sie wollten eine tumbe homogene Masse um diese marschieren zu lassen. Das war dann eine Nebenwirkung der Gleichschaltung, also die andere Seite der Medaille.Juden, Kommunisten, Behinderte wurden nicht "gleichgeschaltet", sondern systematisch unterdrückt, ausgegrenzt, vertrieben und schlussendlich ermordet.
Falsch, die Gleichschaltung sollte alles durchdringen - es sollte keinen Bereich des Lebens mehr geben, der nicht mit der Nazi-Ideologie überstimmte. Die Rassentheorie haben sie nur als Unterbau für ihre Ideologie genutzt, wobei die Rassentheorie zunächst mal gar nichts mit den Nazis zu tun hatte und neutral gefasst war (aber falsch) - heraus kann dann dieser Nazi-Rassismus."Gleichgeschaltet" wurden Institutionen, die die Nazis für ihre "Volksgemeinschaft" als notwendig erachteten, aber nicht Gruppen, die nicht in ihr rassistisches Weltbild passten.
Berlin (dpa) - Rechtsextremisten haben in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich mehr fremdenfeindliche Gewalttaten verübt. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht 2013 vor, der von Bundesinnenminister de Maizière (CDU) und Verfassungsschutz-Präsident Maaßen veröffentlicht wurde.
Gegenüber 2012 haben demnach fremdenfeindliche Übergriffe um 20,4 Prozent zugenommen - von 393 auf 473. Die Zahl gewaltbereiter Rechtsextremisten liegt wie 2012 bei etwa 9600 Personen.
De Maizière zeigte sich besonders alarmiert von der Strategie Rechtsextremer, Proteste eines Teils der Bevölkerung gegen Asylbewerberheime zu radikalisieren und für ihre Ziele zu nutzen. «Es besorgt mich sehr, dass die rechte Szene unablässig versucht, die Stimmung gegenüber Fremden zu vergiften, in dem sie Ängste und Vorurteile gegen Asylsuchende schürt.»
Im linksextremistischen Spektrum ist nach dem Bericht das Personenpotenzial zwar leicht rückläufig. Die Zahl der Gewalttaten ist gegenüber 2012 nach den Angaben aber um 26,7 Prozent auf 1110 angestiegen.
De Maizière und Maaßen warnten erneut vor der Gefahr durch Rückkehrer aus dem syrischen Bürgerkrieg. «Der Anschlag von Brüssel hat uns vor Augen geführt, dass aus der Möglichkeit eines Anschlags durch solche Syrien-Rückkehrer eine tödliche Realität geworden ist», betonte der Innenminister.
Straubing (dpa) - Ein afrikanischer Asylbewerber ist in einem Regionalzug in Niederbayern von drei Männern zusammengeschlagen worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, erlitt der 18-Jährige mehrere Platzwunden am Kopf und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Täter flüchteten unerkannt.
Der Afrikaner, der aus Mali stammt, war den Angaben zufolge am Samstag kurz vor 22 Uhr von Straubing nach Niederlindhart unterwegs. Als er dort aussteigen wollte, zogen ihm drei Männer seine Jacke über den Kopf und schlugen ihn mit einem Gegenstand. E
iner von ihnen habe eine Glatze, die beiden anderen hätten kurzgeschorene Haare gehabt, teilte die Polizei weiter mit. Die Kripo Straubing richtete in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg eine Ermittlungsgruppe ein. Diese ermittle in alle Richtungen.
Wat denn für 'ne Saat?Eine Saat geht auf...
Aus dem Auge, aus dem Sinn? Beantwortet das auch deine Frage nach dem Bildungsstand?Solche Übergriffe gab es schon immer und überall in Deutschland. Ich würde eher sagen, dass es in den letzten Jahren entweder stark zurück gegangen ist oder einfach nicht mehr so viel darüber berichtet wurde. Jedenfalls war das jetzt seit Jahren mal wieder eine Nachricht, die einen ausländerfeindlichen Übergriff als Motiv nahelegt.
Naja, da im gleichen Zeitraum die linksextreme Gewalt noch viel mehr zugenommen hat - ja
Also im Augenblick ist meines Wissens nach Schäuble der einzige, der überhaupt bereit ist, sich mit Pegida ernsthaft auseinander zu setzen. In einer maßlosen Arroganz, die mir fast die Sprache verschlägt, gehen die linken Parteien davon aus, dass fast 20.000 Menschen, die nach der Arbeit auf die Straße gehen, einen an der Waffel haben. Leute, die gewaltfrei demonstrieren und ein Anliegen haben, statt wie entmündigte Schafe brav den Tatort zu gucken.Und das Problem ist nicht Pegida, sondern die reflexhafte Reaktion der rechtskonservativen Parteien von CDU bis AfD auf dieses Konstrukt. Hier werden Resentiments ganz offen hoffähig gemacht und solchen rechten Hohlkörpern ein leidlicher Vorwand für solche Gewalttaten gegeben.
Oh, linksextreme vergreifen sich an Leuten mit kräftiger Pigmentierung?Naja, da im gleichen Zeitraum die linksextreme Gewalt noch viel mehr zugenommen hat - ja![]()
Gewisse Straftaten sind und bleiben "lagerspezifisch" - da kann man die Kriminalstatistik auch drehen und schütteln - Gewalt aufgrund von Xenophobie oder Xenodie wirst du im Linken Lager nur schwerlich finden. Dank dran, um was es geht: Nicht um extremistische gewalt, sondern um Gewalt gegen Ausländer!Dann scheint es wohl schon beinahe bewiesenermaßen ein Problem sein, dass sich nicht einfach auf ein politisches Lager anwenden lässt, sondern auf ein anderes Problem (oder mehrere andere Probleme) zurückzuführen ist.
Hey,leute, die das auf subtile Weise unterstützen, haben Professorenstühle inne...Und da mir Gewalt fast ausschließlich dort begegnet ist, wo die Leute einen IQ knapp über Zimmertemperatur haben, meist auch noch unter Alkoholeinfluss, muss es wohl an der Politik in Deutschland liegen. Verfehlte Bildungspolitik gepaart mit immer dunkleren Zukunftsaussichten für Jugendliche. Und da stimme ich Dir zu: Das ist eine verdorbene Saat, die da aufgeht und einst von Schwarz-Gelb und Rot-Grün auf den Weg gebracht wurde...
Klar, der fürchtet schon um seine Wählerstimmen. Die CSU übrigens auch, und die AfD hat auch schon Angst, rechts überholt zu werden.Also im Augenblick ist meines Wissens nach Schäuble der einzige, der überhaupt bereit ist, sich mit Pegida ernsthaft auseinander zu setzen.
Der Tatort muss dich ja schwer beschäftigen, dass du permanent darauf zurück kommst.In einer maßlosen Arroganz, die mir fast die Sprache verschlägt, gehen die linken Parteien davon aus, dass fast 20.000 Menschen, die nach der Arbeit auf die Straße gehen, einen an der Waffel haben. Leute, die gewaltfrei demonstrieren und ein Anliegen haben, statt wie entmündigte Schafe brav den Tatort zu gucken.
Der Vergleich steht auf 100000 Bocksfüßen - mindestens!Als das in der DDR einst genauso anfing, waren es Helden. Jetzt sind es Hetzer und Nazis. Es ist einfach lächerlich. Die Leute haben Angst und Sorge. Ob nun zu recht oder nicht, ist erstmal egal. Ob es gut war, dass die Mauer fiel, möchte ich hier auch nicht kommentieren. Aber es ist längst überfällig, mit den Leuten in den Dialog zu gehen.
Gut, welches sind die Abendländischen Werte, die verteidigt werden sollen? Welcher Teil unserer Christlichen Leitkultur wird von einem prügelnden und pöbelnden Mob verteidigt, der sich von Flüchtlingsheimen zusammenrottet oder in S-Bahnen Afrikaner vermöbelt (Ich weiß, kein Pegida, aber deutsche Realität)? Sag jetzt bitte nicht sowas wie "Nächstenliebe" oder "Barmherzigkeit"....Es geht überhaupt nicht darum, hilfesuchenden Menschen aus anderen Ländern die Hilfe zu verweigern. Es geht auch nicht darum, dass man Angst hat, dass die örtliche Kirche abgerissen wird, in die ohnehin kaum noch einer geht.
Ich befürchte, genau aus dem Grund, den du oben als "mangelnde Bildung" beschreibst. Und nein, ich zweifele nicht daran, dass man in einer deutschen Großstadt 20000 Dummköpfe mobilisieren kann. Nicht, solange die Bildzeitung eine so hohe Auflage und bild|de so hohe Klickzahlen hat... https://www.bildblog.de/62370/von-brandstiftern-zu-brandstiftern/ <--- Nur mal so als Beispiel, falls du dich fragst, woher solche "Ängste" kommen.Aber statt dass man sich wie ein Vollidiot einer Gegendemo anschließt und sich quer über die Straße beleidigend ankeift, sollte man sich mal überlegen, warum 4x so viel Leute als es überhaupt Moslems in Dresden gibt, so viel Angst und Sorgen teilen, dass sie jeden Montag auf die Straße gehen - mit steigender Tendenz!
Ah, so. Dafür ist der eine oder andere Mob die Lösung?Und ansonsten: Dass die Gewaltbereitschaft allgemein in Deutschland zunimmt - naja, vielleicht sind wir da wieder mal beim Thema "Deutsche Kuscheljustiz", hm?

Vermutlich nicht oder aus anderen Gründen. Sie vergreifen sich dafür an Leuten, die nach ihrem Dafürhalten der politische Gegner sein muss.Oh, linksextreme vergreifen sich an Leuten mit kräftiger Pigmentierung?![]()
Es geht um Vorurteile und Stereotype. Xenophobie, also "Angst vor Fremden", läuft ja Hand in Hand mit "Angst vor Neuem" und "Angst vor Veränderung". Nur diese Angst hatte man 1989 nicht - komisch. Nur da wäre sie viel angebrachter gewesen. Warum wird also in der Zuwanderung in den Augen vieler Menschen eine (extreme) Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen in der Zukunft gesehen, während der Zusammenbruch eines ganzen Systems, Staates (und Annektierung durch einen anderen) als Signal für eine (extreme) Verbesserung gesehen wurde? So viel Umwälzung, Gefahren und Ängste kann doch kein Neger auslösen, wie dass mir mein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf gestellt wird!Gewisse Straftaten sind und bleiben "lagerspezifisch" - da kann man die Kriminalstatistik auch drehen und schütteln - Gewalt aufgrund von Xenophobie oder Xenodie wirst du im Linken Lager nur schwerlich finden. Dank dran, um was es geht: Nicht um extremistische gewalt, sondern um Gewalt gegen Ausländer!
Der Tatort muss dich ja schwer beschäftigen, dass du permanent darauf zurück kommst.![]()
Also wenn ich vor etwas Angst habe, ist das zunächst mal ein Fakt. Wenn ich vor etwas abstraktem Angst habe, dann spielt da viel Phantasie eine Rolle, die auf Erlebtem, Erzähltem und Angedichtetem beruht. Ich bin mir sehr sicher, dass es Pegida ohne IS nicht geben würde. Allerdings wohl auch nicht ohne die Medien, die ja eine Zeit lang fast pausenlos davon berichteten, wie irgendwelche Muselmanen Kinder quasi vom Schulhof weg rekrutieren, damit sie für Allah (nicht Gott!) in irgendeiner Wüste Leute wegmetzeln sollen. Und ich denke, dass man bei Pegida wohl damit auch der Politik unterstellt, nicht genug dagegen zu unternehmen.Die Frage ist, halten die Vorwürfe der Pegida den Fakten stand?
Ohne es genau zu wissen: Vermutlich deshalb, weil sie neben der Islamisierung auch noch die GEZ-Gebühr nervt und sie diese Montagsdemos genau wie damals in der DDR als ein kummulatives Sammelbecken für alles betrachten, was sie nervt/bedroht/beängstigt.Warum laufen da Leute mit, die die GEZ abschaffen wollen?
Nach dem Vorfall mit dem RTL-Reporter wurde ja auch wieder eindrucksvoll klar, wie die Medien gern verfahren. Andererseits will ich auch gar nicht bestreiten, dass dieser Vorwurf oft aus dem rechten Lager zu hören ist, aber die Linken halten sich damit ja auch nicht gerade zurück. Das offizielle Motto der "Jungen Welt" ist immerhin: "Sie lügen wie gedruckt, wir drucken wie sie lügen". Also weiß ich jetzt nicht genau, worauf Du hinaus willst.Warum werden Journalisten als "Vertreter der Lügenpresse" [...] beschimpft,
Er ist nicht der Rädelsführer oder sonstwas, er ist der Organisator. Er hat Scheiße gebaut, das ist öffentlich bekannt und wird deshalb vermutlich nie in der Politik Fuß fassen können. Was ihn aber nicht davon abhält, als Privatperson tätig zu werden. Dann eben bei der Flut zu helfen oder auch den Leuten mit gleichem Anliegen ein Sprachrohr zu verschaffen. Letztlich dann auch:warum stört sich keiner dran, dass der Kopf der Pegida ein verurteilter Strafttäter ist, der genau DAS getan hat, was er Ausländern jetzt vorwirft?
Gibt es ihn nicht mehr, steht da ein anderer mit besserer Vita. Und dann ist alles gut? Die Macht von Pegida geht von einigen tausend Menschen aus, nicht von ihm.wikipedia schrieb:Über seine Abschiebung durch die südafrikanischen Behörden sagte er, diese sei „bewundernswert schnell“ erfolgt. Sollte seine Vergangenheit ein schlechtes Licht auf PEGIDA werfen, trete er gerne aus dem Rampenlicht zurück.[12] Er stört sich nicht am Widerspruch zu seiner eigenen Biografie, seine Taten lägen weit zurück.[10]
Weil die Angst vor den Muselmanen halt einerseits abstrakt, andererseits aber auch medial aufgeblasen konkret in Form des IS ist. Gern nochmal: Kein IS oder entschlosseneres und härteres Vorgehen gegen den IS = Keine Pegida. Dessen ungeachtet und parallel dazu wird mal aber politisch motivierte Gewalttaten von Einzeltätern leider nie verhindern können. Es sei denn, die deutsche Justiz bekommt an dieser Stelle auch irgendwann mal überraschend Rückgrat. Übrigens dürfte ein härteres Vorgehen wohl auch im Sinne der "normalen" Muslime in Deutschland liegen, nach allem was man so hört...Warum demonstriert man ausgerechnet in Dresden gegen die "islamisierung des Abendlandes", obwohl es dort und in Sachsen einen der geringsten Ausländeranteile in Deutschland gibt?
Ich finde diesen Vergleich richtig gut, weil auch hier abstrakte Ängst zu realen Handlungen führen. Und was unternimmt der vorbildliche Papa dann? Setzt er sich auf das Bett zur Gegendemo und bepöbelt den Sprößling auf das Übelste? Droht ihm womöglich, sofort unter dem Bett hervor zu kommen, sonst wird er zum Monster und verprügelt ihn?Ca. 2.000.000 deutsche Kinder fürchten sich vor Monstern unter dem Bett. Die deutsche Politik sollte sich mal fragen, woher diese großen Zahlen kommen, obwohl es nachweislich deutlich weniger Monster in Deutschland gibt, und endlich was gegen diese Bedrohung unternehmen!![]()
Nein, gar nicht! Im Gegenteil sähe ich am liebsten jeden Gewalttäter im Steinbruch, wo er sich über 20 Jahre ganz und gar abreagieren kann! Darkkurt, ich war derjenige, der bei jeder halbwegs passenden Gelegenheit die deutsche Kuscheljustiz bedauert und anklagt. Für mich sind Gewaltverbrechen gegen Menschen schlimmer als Diebstahl, Einbruch, Steuerhinterziehung und was sonst noch oft genug härter bestraft wird, weil sie nämlich die Psyche dauerhaft schädigen. Oft genug werden dann Opfer zu Tätern oder leiden den Rest ihres Leben unter abstrakten Ängsten. Wo wir wieder beim Thema wären...Ah, so. Dafür ist der eine oder andere Mob die Lösung?![]()
Und was willst du damit jetzt zum konkreten Fall ausdrücken? Sorry, ich halte es immer noch für relativierend, wenn du jedesmal, wenn von "rechter" Gewalt die Rede ist, damit anfängst, dass linke ja auch gewalttätig sind.Und weil es mir scheißegal ist, ob jemand krankenhausreif geprügelt wird, weil er die falsche Hautfarbe hat oder weil ihm jemand eine politische Haltung und Denken unterstellt, das gar nicht zutrifft, unterteile ich nicht nach "rechter" und "linker" Gewalt, sondern fasse es zusammen unter politisch motivierte Gewalt. Und da sehe ich insgesamt eine schlimme Entwicklung, erstrecht nach dem Lesen Deiner Links.
Es ist ja nicht so, dass im Osten die westdeutsche Realität unbekannt war sie wurde schlicht und einfach ignoriert. Da haben die Rattenfänger nur mit Westgeld und -waren wedeln müssen, und ein Großteil hat den gesunden Menschenverstand ausgeschaltet. Nach 2-3 Jahren ist man dann mit einem schweren Hangover aufgewacht, und viele sind danach dem Irrglauben verfallen, dass die DDR demokratisiert weiter das sozialistische Traumland hätte bleiben können.... Und ja - es gab Leute, die genau DAVOR gewarnt haben - hüben wie drüben. Dummerweise waren die aber nicht so laut.Es geht um Vorurteile und Stereotype. Xenophobie, also "Angst vor Fremden", läuft ja Hand in Hand mit "Angst vor Neuem" und "Angst vor Veränderung". Nur diese Angst hatte man 1989 nicht - komisch. Nur da wäre sie viel angebrachter gewesen.
Genau das ist doch der Punkt! einmal gab es eine radikale Umwälzung, da hat man lieber denen geglaubt, die die einfache, schnelle Lösung versprochen haben. Diesmal glaubt man zur Abwechslung denen, die die einfache, schnelle Lösung versprechen: keine Ausländer - keine Veränderung. Das ist aber objektiv ein Irrtum ist, und das die Veränderung nur anders und evtl. mit weit schwerwiegenden Einschnitten kommen wird, will man wieder nicht hören.Warum wird also in der Zuwanderung in den Augen vieler Menschen eine (extreme) Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen in der Zukunft gesehen, während der Zusammenbruch eines ganzen Systems, Staates (und Annektierung durch einen anderen) als Signal für eine (extreme) Verbesserung gesehen wurde? So viel Umwälzung, Gefahren und Ängste kann doch kein Neger auslösen, wie dass mir mein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf gestellt wird!
Damals war man vor allem pragmatischer und weniger informiert. Vor allem - Imigration ist nun mal ein deutsche Tatsache - hier sind immer Leute ein-, aus- und durchgewandert. Hallo? Wir leben in der Mitte Europas Und der Deutsche Nationalismus ist im übrigen eine Folge der Napoleonischen Kriege. Vorher (also auch zu Zeiten Friedrichs) war man Preuße, Hesse, Badener oder Sachse, aber kein "Deutscher".Ich mag nicht daran glauben, dass es alles Nazis, Rassisten und/oder dumme Leute sind, die alles nachplappern, was "der Brain" ihnen vorsagt. Was hat beispielsweise der alte Fritz anders gemacht, der ja erstmals massenhaft Ausländer nach Deutschland holte ("Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden"), aber heute noch von den Rechten wenigstens respektiert oder gar gefeiert wird? Übrigens damals schon aus den gleichen wirtschaftlichen Motiven, wie unsere Nachkriegsregierung. Und das zu einer Zeit, da das Land viel klassizistischer und nationalistischer (nach heutigem Terminus "rechter") war, als es heute überhaupt denkbar ist? Waren die Leute damals schlauer?
Kein weiterer Kommentar!Also wenn ich vor etwas Angst habe, ist das zunächst mal ein Fakt. Wenn ich vor etwas abstraktem Angst habe, dann spielt da viel Phantasie eine Rolle, die auf Erlebtem, Erzähltem und Angedichtetem beruht. Ich bin mir sehr sicher, dass es Pegida ohne IS nicht geben würde. Allerdings wohl auch nicht ohne die Medien, die ja eine Zeit lang fast pausenlos davon berichteten, wie irgendwelche Muselmanen Kinder quasi vom Schulhof weg rekrutieren, damit sie für Allah (nicht Gott!) in irgendeiner Wüste Leute wegmetzeln sollen. Und ich denke, dass man bei Pegida wohl damit auch der Politik unterstellt, nicht genug dagegen zu unternehmen.
Ja, deshalb ganz kurz. Das Problem löst man nicht durch weitere Ausgrenzung, ebenso oft geschrieben. Ein großteil der Leute wird nicht vertrieben, sondern sie ziehen weg -lange bevor "Stadtviertel unbewohnbar" werden. Für viele Deutsche ist ein nahöstlich angehauchtes Klingelschild schon genug, um ein Wohnhaus für "unbewohnbar" zu erklären - trauriger Fakt. Und zum Thema "massenhaft" - ca. 7 Mio Muslime bis 2020...Ich sehe es nämlich unter einem anderen Licht, wie schon oft genug geschrieben...
Ich hab ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass Pegida in irgend einer Form dialogbereit ist - auch wenn nicht gepöbelt wird.So lange Leute gewaltfrei demonstrieren, kann man mit ihnen reden.
Also sieht man die GEZ als Ausdruck der "Islamisierung" an, oder was? Meines erachtens waren die Montagsdemos 89 schlussendlich auf ein Thema zurückzuführen: weg mit dem System. Ob jetzt der eine für Reisefreiheit oder der andere für freie Wahlen demonstriert hat - alles war Symtom eines Problems.Ohne es genau zu wissen: Vermutlich deshalb, weil sie neben der Islamisierung auch noch die GEZ-Gebühr nervt und sie diese Montagsdemos genau wie damals in der DDR als ein kummulatives Sammelbecken für alles betrachten, was sie nervt/bedroht/beängstigt.
Andererseits hat Panorama in dem zusammenhang auf einen Gegenbeweis geliefert, indem man die Interviewbänder ungeschnitten ins Netz gestellt hat. sie sprechen auch für sich.Nach dem Vorfall mit dem RTL-Reporter wurde ja auch wieder eindrucksvoll klar, wie die Medien gern verfahren.
"gegen die ISLAMISIERUNG des Abendlandes" - nicht "gegen die IS im Abendland". Das Thesenpapier mal gelesen? Islamisierung kommt am Rand vor, IS gar nicht...Weil die Angst vor den Muselmanen halt einerseits abstrakt, andererseits aber auch medial aufgeblasen konkret in Form des IS ist. Gern nochmal: Kein IS oder entschlosseneres und härteres Vorgehen gegen den IS = Keine Pegida. Dessen ungeachtet und parallel dazu wird mal aber politisch motivierte Gewalttaten von Einzeltätern leider nie verhindern können. Es sei denn, die deutsche Justiz bekommt an dieser Stelle auch irgendwann mal überraschend Rückgrat. Übrigens dürfte ein härteres Vorgehen wohl auch im Sinne der "normalen" Muslime in Deutschland liegen, nach allem was man so hört...
Falscher Vergleich! Die Gegendemonstranten sind eher die Gleichaltrigen, die den "Angsthasen" im Kindergarten oder in der Schule auslachen - auch eine Form des PöbelnsSetzt er sich auf das Bett zur Gegendemo und bepöbelt den Sprößling auf das Übelste?
Er beweist anhand von Fakten, dass die Angst unbegründet ist...Und was unternimmt der vorbildliche Papa dann?
In der Analogie wäre Papa auch eher die Regierung. Von Daher: Was ein Papa sicherlich nicht machen würde, wöäre sich auch aufs Bett zu setzen und so zu tun, als ob er auch Angst hat, nur damit er weiter liebt gehabt wird... Ah ja:Nein, gar nicht! Im Gegenteil sähe ich am liebsten jeden Gewalttäter im Steinbruch, wo er sich über 20 Jahre ganz und gar abreagieren kann! Darkkurt, ich war derjenige, der bei jeder halbwegs passenden Gelegenheit die deutsche Kuscheljustiz bedauert und anklagt.
Er ist einer, den man ganz offen auch als "Intensivtäter" beschreiben kann. Steinbruch?Er hat Scheiße gebaut, das ist öffentlich bekannt und wird deshalb vermutlich nie in der Politik Fuß fassen können. Was ihn aber nicht davon abhält, als Privatperson tätig zu werden. Dann eben bei der Flut zu helfen oder auch den Leuten mit gleichem Anliegen ein Sprachrohr zu verschaffen.
Ach so, und deutsche Ängste sind schlimmer als Ausländische psychische Schäden? Du hast recht, wir sind wieder beim Thema!Für mich sind Gewaltverbrechen gegen Menschen schlimmer als Diebstahl, Einbruch, Steuerhinterziehung und was sonst noch oft genug härter bestraft wird, weil sie nämlich die Psyche dauerhaft schädigen. Oft genug werden dann Opfer zu Tätern oder leiden den Rest ihres Leben unter abstrakten Ängsten. Wo wir wieder beim Thema wären...