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Allein diese kleine Anfrage der Grünen: rassistisch motivierten Gewalttaten sollte jedem zu bedenken geben und noch viel mehr die Diskrepanz zwischen den Beratungsstellen zu rechtsmotivierter Gewalt und den Daten vom LKA/BKA. Der Staat bzw. seine Exekutive ist immer noch auf dem rechte Auge mit einem grauen Star befallen.
Aber bei einem Verfassungsschutz der weiterhin eher den Islamismus als grösste Gefahr sieht als bei rechten Verbrechen, kann man auch nichts anderes erwarten. Und das sogar im Hinblick auf die Daten die der VS hatte zum Zeitpunkt der Veröffentlichtung des Verfassungsschutzbericht 2014.
 
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Der Staat bzw. seine Exekutive ist immer noch auf dem rechte Auge mit einem grauen Star befallen.
Das Thema hatten wir auch schon mehrfach. Der Staat ist ganz und gar nicht "auf dem rechten Auge blind". Er ist vielleicht nicht ganz so linksextrem, wie es sich der eine oder andere - na sagen wir mal "Hobbyaktivist" wünschen würde, aber das ist auch gut so.

Wenn es um die Beurteilung geht, ob eine Straftat politisch motiviert ist oder nicht, dann ist das gar nicht so einfach. Eine ganz normale Meinungsverschiedenheit unter alkoholisierten Personen, wie etwa "Geh woanders pissen, das hier is mein Klo", führt auch mal ganz schnell zu einer Antwort wie: "Was willst Du Schwarzkopp denn von mir?". - "Bissu Nazi oda was?" - "Man, verpiss Dich einfach!" und so weiter, es kommt zur Schlägerei (übrigens exakt so erlebt vor ein paar Monaten). Politisch motiviert?

Anderes Beispiel: Johnny K. (Thailändischer Abstammung) War mit dem Verlobten seiner Schwester und einem Freund unterwegs in einem Club, kommen betrunken raus. Suchen nach einem Taxi, stehen fällt aber wegen zu viel Alkohol schwer. Schnappen sich einen Stuhl von einem Biergarten, der da rum stand. Kamen 3 Türken, ziehen den Stuhl weg. Das normale Wortgefecht - "Was soll das" und so weiter. Es wird auf ihn eingeschlagen und -getreten bis Johnny K. schließlich tot war. Politisch motiviert?

Also ich könnte Dir noch etliche Beispiele bringen aus den Medien oder auch reichlich aus eigenen Erfahrungen, wo es reine Ermessenssache ist, ob eine Straftat einen politischen Hintergrund hat oder nicht. Nicht alles ist so schön klar und eindeutig, wie etwa Hakenkreuzschmiererein auf einem jüdischen Friedhof oder Farbbeutelattaken auf einen NPD-Stand. Vieles ist einfach Grauzone, mal heller und mal dunkler. Und nicht selten kommt es auch vor, dass ein (oder meist mehrere) ganz "friedliche" (obgleich mehrfach wegen Körperverletzung vorbestrafte) Türken oder Araber beim Eintreffen der Polizei einfach anfangen, eine Geschichte zu erfinden - also nicht dass er/sie angefangen hat, sondern die anderen ihn angepöbelt hätten mir "Scheiß Kannacke" und er/sie sie nur ganz freundlich und höflich zur Rede stellen wollte. Auch schon mehr als ein Mal erlebt.

Wenn ich den Grünen die Beurteilung überlassen müsste, dann hätten wir hier statistisch gesehen schlimmere Zustände als im Dritten Reich. Liegt einfach daran, dass die ganze Partei irgendwie ein Ding am Wirsing hat. Ganz ehrlich: Da vertraue ich eher der Polizei, die aufgrund täglicher Erfahrung auf der Straße vermutlich doch "den besseren Riecher" für Situationen hat und womöglich "ihre Pappenheimer" ganz genau kennt...
 
Nur ganz kurz. Du weisst aber schon das die Fälle NACH der Ermittlung zum Verfassungsschutz korrespondiert werden. Sprich man hat entweder eine klare Vorstellung was passiert ist oder eben der Fall ist noch nicht beendet. Dann kommt er in der Statistik aber dort nicht direkt auf.
Und wir sehe doch erst kürzlich das nicht nur die NSU-Morde auf einmal umgeändert werden mussten sondern so einige Verbrechen mehr. Aber nicht nur weil man neue Indizien, Beweise hatte, sondern weil man einfach nur in die aktuellen Straftatbestände schaute.
Und ich kann Dir auch Beispiele dagegen aufzeigen. Z.B. Hoyerswerda die versuchten Übergriffe auf das Linken-Pärchen und der darauffolgenden Flucht aus Hoyerswerda, wo sowohl die Polizei als auch der Oberbürgermeister sich nicht zu blöd waren zu sagen, lieber die zwei weg als das wir gegen die Rechten vorgehen müssen. An dem betreffenden Tag damals wurden obwohl mehrere Polizeikräfte vor Ort waren, keine einzige Personalie aufgenommen!
Und auch bei der Veröffentlichung des Verfassungsschutzberichts wurden ja so einige Vorfälle hinterfragt, warum diese nicht aufgeführt sind.
Von der V-Mann-Aktivität des VS und deren Verbrechen ganz zu schweigen.
 
Und ich kann Dir auch Beispiele dagegen aufzeigen. Z.B. Hoyerswerda die versuchten Übergriffe auf das Linken-Pärchen und der darauffolgenden Flucht aus Hoyerswerda, wo sowohl die Polizei als auch der Oberbürgermeister sich nicht zu blöd waren zu sagen, lieber die zwei weg als das wir gegen die Rechten vorgehen müssen.
Ehrlich gesagt habe ich das nicht mitbekommen, ist wohl völlig an mir vorbei gegangen. Aber ich bin mir sehr sicher, dass das auch personelle Konsequenzen hatte. Davon abgesehen ist das kein repräsentatives Beispiel für die gesamte deutsche Politik oder Justiz und Strafverfolgung. In Hoyerswerda mag es ein lokales Problem geben (oder gegeben haben), aber das ist auch schon alles. Woanders wäre es anders gelaufen. Und ein Vorfall "schönt" auch nicht die Statistik in einem so signifikanten Maß.

Eine andere Sache ist die hier:
Und auch bei der Veröffentlichung des Verfassungsschutzberichts wurden ja so einige Vorfälle hinterfragt, warum diese nicht aufgeführt sind. Von der V-Mann-Aktivität des VS und deren Verbrechen ganz zu schweigen.
Also ich will gar nicht wissen, wie weit ein V-Mann geht (oder gehen muss), um das Vertrauen der infiltrierten Gruppe zu erlangen. Das war auch schon internationales Thema, als es um die Hells Angels, Bandidos und andere Organisationen ging. Darf denn ein V-Mann straffällig werden, um dadurch Beweise sammeln zu können, um die gesamte Organisation hoch nehmen zu können? Falls ja, was kann man mit gutem Gewissen decken und was nicht?

Abseits dessen muss ich aber ohnehin sagen, dass meine Sympathie für den Verfassungsschutz und den BND äußerst begrenzt ist. Mag sein, dass sie den einen oder anderen Terrorakt verhindern können (und womöglich auch schon haben), aber ihre Zusammenarbeit mit der NSA und allgemein ihre Spionagetätigkeit ist schon ein derbes Stück. Die Frage ist, ob sich der BND irgendwann, genau wie der CIA, zu einem "Staat im Staat" entwickelt, für den eigene Gesetze zu gelten scheinen, oder nicht. Aber hey - das ist ein anderes Thema :)
 
Die Frage ist, ob sich der BND irgendwann, genau wie der CIA, zu einem "Staat im Staat" entwickelt, für den eigene Gesetze zu gelten scheinen, oder nicht. Aber hey - das ist ein anderes Thema

Nach den jüngsten Eindrücken hat er das schon längst. Was ihm im Vergleich noch fehlt sind die Mittel. :(
 
Nach den jüngsten Eindrücken hat er das schon längst. Was ihm im Vergleich noch fehlt sind die Mittel. :(
Na daran wird ja aktiv gearbeitet - Angst verbreitet wo es nur geht. Alles, damit noch mehr Mittel legitimiert werden können. Ich habe schon wegen den Anschlägen in Thailand gesagt: Hoffentlich erreichen diese Dreckschweine mit ihren Terrorakten nicht das, was sie wollen: Einen signifikanten Rückgang des Tourismus, was die Wirtschaft spürbar schwächen würde und letztlich die Militärregierung, die bislang aber alles im Griff hatte, zu destabilisieren. Wäre das in Deutschland passiert, hätten schon die ersten Menschen nach totaler Überwachung und Blanko-Schecks für den BND geschrien (einschließlich Schäuble)...
 
Ehrlich gesagt habe ich das nicht mitbekommen, ist wohl völlig an mir vorbei gegangen. Aber ich bin mir sehr sicher, dass das auch personelle Konsequenzen hatte. Davon abgesehen ist das kein repräsentatives Beispiel für die gesamte deutsche Politik oder Justiz und Strafverfolgung. In Hoyerswerda mag es ein lokales Problem geben (oder gegeben haben), aber das ist auch schon alles. Woanders wäre es anders gelaufen. Und ein Vorfall "schönt" auch nicht die Statistik in einem so signifikanten Maß.
Ich kann Dir soviel der Oberbürgermeister ist immer noch Oberbürgermeister, auch wenn seine Umfragewerte etwas nach unten gingen. Beim Polizeichef müsste ich erst nochmal nachkieken, was mit ihm passiert ist. Da gibt es kaum Daten zu seinen Aussage bzw. dem Hergang dazu. Müsste man im späteren Gerichtsverfahren nachschauen.
Der Polizeisprecher, der damals folgendes sagte: "Es ist einfacher, zwei Personen von einem Ort an einen anderen, sicheren Ort zu verbringen, als 30 Personen beispielsweise zu bewachen." Ist auch noch heute der Sprecher der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien.
Dazu kommt das sogar der Landespolizeipräsident, hanebüchene Aussagen tätigte wie das der Umzug "auf Wunsch der Opfer" vorgenommen wurde. Am Ende wurden 8 Personen, einige davon einschlägig bekannt und vorbestraft vors Gericht geladen. Es gab für alle nur Bewährungsstrafen und zur Verhandlung kamen nur "Bedrohung und Beleidigung". Einen Verhandlungstag gab es...
Und es ist nicht das einzige.
1. Hoyerswerda gilt beim sächsischen VS als quasi die Nazihochburg in Sachsen aufgrund der zusammenführenden Aktivitäten zwischen Sachsen und Brandenburg.
2. Hier gibt es noch mehr solcher völlig seltenen Vorfälle Polizei lässt Opfer von Neonazi-Übergriffen im Stich
3. Und Mitte diesen Jahres gab es dann den Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim wo 27 syr. Flüchtlinge schon drin wohnten. Wenigstens dort war man hinterher und konnte die Verbrecher wohl dingfest machen, denn jene gestanden den Brandanschlag und wieder polizeibekannte Rechtsextremisten, ähm Rechte ja nur.

Ich finde es jedoch interessant. Das Du ein paar auserwählte Beispiele bringst um zu zeigen wie schwer es angeblich ist rechte/linke motivierte Gewalt zuzuordnen. Sprich mit "Einzelfällen" möchtest Du eine Aussage machen. Jedoch dies NICHT zulassen magst um aufzuzeigen das besonders in Sachsen der Blick des VS und manchmal der Polizei bei rechte Gewalt ein wenig den grauen star rausblicken lassen. Zwei Dinge, selbe Form der Agumentation aber zwei grundverschiedene Bewertungen. :ugly:

Eine andere Sache ist die hier:

Also ich will gar nicht wissen, wie weit ein V-Mann geht (oder gehen muss), um das Vertrauen der infiltrierten Gruppe zu erlangen. Das war auch schon internationales Thema, als es um die Hells Angels, Bandidos und andere Organisationen ging. Darf denn ein V-Mann straffällig werden, um dadurch Beweise sammeln zu können, um die gesamte Organisation hoch nehmen zu können? Falls ja, was kann man mit gutem Gewissen decken und was nicht?
Das würde jedoch einen Fall entsprechen wo die Verantwortungsköpfe NICHT-V-Männer wären. Nur in so einigen Fällen waren ja gerade die verantwortlichen jene V-Männer, sprich die diese Verbrechen ausgeübt haben wollen.
Wenn nun aber wie bei den NSU-Morden und die Vorfällen in der Umgebung davon, von den V-Männern nicht an die VS-Behörde weitergegeben werden, nein z.T. sogar noch die Verbrechen indirekt gedeckt werden. Dann brauch ich diese V-Mann-Aktivitäten nicht. Denn dann ist entweder der V-Mann, keiner der für die Behörden arbeitet oder die behörden nutzen jene Kräfte um Angst und Terror zu verbreiten. Ganz lustig wird's dann wenn immer die freilaufenden Shredder noch dazu kommen, beim VS und Co.
 
Ich finde es jedoch interessant. Das Du ein paar auserwählte Beispiele bringst um zu zeigen wie schwer es angeblich ist rechte/linke motivierte Gewalt zuzuordnen. Sprich mit "Einzelfällen" möchtest Du eine Aussage machen. Jedoch dies NICHT zulassen magst um aufzuzeigen das besonders in Sachsen der Blick des VS und manchmal der Polizei bei rechte Gewalt ein wenig den grauen star rausblicken lassen. Zwei Dinge, selbe Form der Agumentation aber zwei grundverschiedene Bewertungen. :ugly:
Nicht ganz richtig. Von diesen "Einzelfällen" könnte ich Dir bei Bedarf derart viele berichten (ich hätte sogar bei den allermeisten mindestens 1 oder mehr Personen, die das so bezeugen können), dass ich inzwischen schon ein ganzes Buch schreiben könnte. Gerne auch aus "der anderen Sicht", was immer Dir beliebt. Mindestens würde ich das Forum aber 2 oder 3 Wochen mit Geschichten erfreuen können.

Ach, ich bring mal noch einen Fall. Ist zwar schon 20+ Jahre her, aber egal. Wir kamen zu dritt ziemlich gut angegangen aus der Kneipe. Einer von uns war richtig hacke (wegen ihm sind wir auch gegangen). Draußen an der frischen Luft kam es ihm hoch und er reiherte in hohem Bogen gegen ein PDS-Plakat. Politisch motiviert? :D

Worum es mir eigentlich nur geht: Ich ziehe solche Beispiele aus dem Hut, um klar zu machen, wie schwer es im Einzelfall ist für einen außenstehenden Beobachter (oder auch Polizisten, Richter) zu entscheiden, ob eine Tat politisch motiviert war oder nicht. Du ziehst Einzelfälle heran um zu beweisen, dass die deutsche Justiz immer auf dem rechten Auge blind ist. Und das funktioniert so nicht. Wenn Deins funktionieren würde, dann wären nämlich auch alle Muslime Terroristen ;)

[...] V-Männer [...] NSU-Morden [...]
In dem Fall gehe ich davon aus, dass die V-Männer keine eingeschleusten Verfassungsschützer waren, sondern aus der Szene stammende, für die Weitergabe von Informationen bezahlte Mitglieder des NSU.

Gut, in dem Fall hat man natürlich nie das Recht auf vollumfängliche Informationen. Man kauft halt die Katze im Sack. Letztlich können die Informationen sogar falsch sein und der Informant will sich und/oder die Organisation damit bereichern. Da wäre dann die Frage zu stellen, wie sinnvoll ist es, für Informationen zu bezahlen. Wer Unrecht anprangern will und was zu sagen hat, kann es auch ohne "Vergütung" tun, siehe Snowden. Denkbar, dass der VS wmöglich falsche oder widersprüchliche Informationen bekäme und aufgrund dessen auch handlungsunfähig wäre. In letzter Konsequenz haben sie dann viel Geld für nichts und wieder nichts ausgegeben und sich am Ende auch noch lächerlich gemacht.
 
Und ich dachte, ich hätte explizit den grauen Star (Sehbeeinträchtigung) als Vergleich genommen und nicht Blindheit (völlige Sehbehinderung). Ich sprach m.E. nicht von IMMER, sondern bestensfalls häufig oft.
Und wir können uns sicher jetzt Beispiele gegen einander gegen den Kopf werfen, und doch bleibt. Beide wollen dasselbe sagen, nehmen dieselben Methode, aber bei dem einen möchtest Du es so, beim anderen anders, bewertet haben.


In dem Fall gehe ich davon aus, dass die V-Männer keine eingeschleusten Verfassungsschützer waren, sondern aus der Szene stammende, für die Weitergabe von Informationen bezahlte Mitglieder des NSU.....
Gelten aber als V-Männer beim VS. Und selbst wenn auch die haben nicht die Informationen weitergeleitet. Zumindest behauptet das sowohl das BKA als auch der VS. Warum dann aber trotzdem die freilaufenden Shredder aufgetaucht sind, wer weiss wer weiss.
 
Beide wollen dasselbe sagen, nehmen dieselben Methode, aber bei dem einen möchtest Du es so, beim anderen anders, bewertet haben.
Na eben nicht. Menno, Reddogg, stell' Dich doch nicht doof, bitte :D

Ich nehme Einzelfälle, um anhand derer darzustellen, wie schwer es ist, in Einzelfällen etwas zu beweisen.

Du nimmst Einzelfälle, um anhand derer darzustellen, das eine Sache immer sehr häufig so vor kommt oder bereits zur Regel geworden ist.

=> Funktioniert so nicht ;)

Also was da hinter den Kulissen abgelaufen ist (und vermutlich heute noch immer abläuft), möchte man wohl auch gar nicht im Detail wissen. ich gehe davon aus, dass man den bezahlten Informanten einfach zu viel versprochen hat, was man später auf legalem Wege kaum oder gar nicht mehr einhalten konnte, wie vielleicht Straffreiheit bei Aussage oder was weiß ich. Aber da ich dazu nur raten kann und es folglich in einer Verschwörungstheorie enden würde, halt ich dazu mal lieber meine Schnauze jetzt :)
 
Na eben nicht. Menno, Reddogg, stell' Dich doch nicht doof, bitte :D

Ich nehme Einzelfälle, um anhand derer darzustellen, wie schwer es ist, in Einzelfällen etwas zu beweisen.

Du nimmst Einzelfälle, um anhand derer darzustellen, das eine Sache immer sehr häufig so vor kommt oder bereits zur Regel geworden ist.

=> Funktioniert so nicht ;)
Ich habe es etwas anders gesehen, nämlich in die Richtung. Du wolltest Einzelfälle zeigen, die zeigen das man gewisse Fälle nicht zuordnen kann ob oder ob nicht politisch motiviert. Es geht aber um wenige Fälle davon.
Ich wollte mit den Einzelfällen aufzeigen, das es zusätzlich zu den Fällen die es bisher schon, ganz gewisse Fälle eben nicht weiter weiterverfolgt werden, auch wenn häufig jene Fälle weiterverfolgt werden. Oder sagen wir in manchen Bundesländern schon in anderen nicht.

Aber ist ok so. :)


Also was da hinter den Kulissen abgelaufen ist (und vermutlich heute noch immer abläuft), möchte man wohl auch gar nicht im Detail wissen. ich gehe davon aus, dass man den bezahlten Informanten einfach zu viel versprochen hat, was man später auf legalem Wege kaum oder gar nicht mehr einhalten konnte, wie vielleicht Straffreiheit bei Aussage oder was weiß ich. Aber da ich dazu nur raten kann und es folglich in einer Verschwörungstheorie enden würde, halt ich dazu mal lieber meine Schnauze jetzt :)
Ach warum immer gleich alles in Verschwörungstheorien ableiten lassen, einfach mal die Gedanken frei machen und dann kiek ma mal ob ma dafür Informationen finden. :evil:
Die freilaufenden Shredder und Co. sind ja keine Verschwörungstheorien der Verschwörungstheoretiker, sondern das sind ja die "Erklärungen" jener Behörden. Die so extrem unglaubwürdig sind.
Also nur zu, nimm Dir den Mut. :)
 
einfach mal die Gedanken frei machen und dann kiek ma mal ob ma dafür Informationen finden. :evil: [...] Also nur zu, nimm Dir den Mut. :)
*lach* Na ich hab es ja im Grunde schon gesagt. Ich könnte mir vorstellen, dass man so einfach da keinen in die Kreise rein bekommt. Wie bei Knastgangs wird man jemanden brauchen, der schon dabei ist, vertraut ist und der für Dich bürgt. Einfach da jemandem die Rübe zu rasieren, ein paar Tattoos aufkleben und einen Scheitel ins Sackhaar ziehen wird wohl nicht reichen.

Im Endeffekt werden sie sich an Leute gewandt haben, die vielleicht aussteigen wollten oder sonst einen Grund hatten, Informationen rüber zu tickern. Man wird sie einerseits für Informationen bezahlt haben, aber vermutlich auch noch andere Zugeständnisse gegeben haben. Vielleicht Schutz, wenn alles auffliegt, was weiß ich.

Ich bin mir sehr sicher, dass der VS sehr gute Gründe hatte, rechtzeitig alles relevante dazu zu vernichten. Kann sein, um den/die Informanten zu schützen (was ja ehrenwert wäre), oder um die eigene Blödheit zu verschleiern (was zumindest verständlich wäre). Fakt ist aber, dass der ganze Einsatz dort wie auch schon bei der NPD im Grunde nichts gebracht hat. Oder zumindest nicht den Erfolg hatte, den man wohl haben wollte.

Was mich dann zu der Frage führt, wieviel von meinem Steuergeld wohl in irgendwelche Sinnlos-Projekte verballert wird. Dann auch weiterhin, welchen Sinn es hat, wenn damit nicht wenigstens Morde verhindert werden können. Ich meine, eine Farbbeutelattacke auf eine Synagoge mag vielleicht nicht zum guten Ton gehören, aber deswegen nimmt man keine ganze Organisation hoch. Wenn sie aber über 6 Jahre munter vor sich hin morden können, dann hat man entweder die völlig falschen Informanten geschmiert oder man hat noch auf einen viel größeren Coup gewartet (wobei mir eigentlich nichts einfällt, was nun noch größer sein könnte). Ungeachtet dessen frage ich mich aber auch, wie gut der NSU überhaupt organisiert war. Vielleicht hat der VS auch die ganze Zeit den "großen Fisch" gejagt, den es gar nicht gab. In jedem Fall aber hat man versagt.

Aber, und das will ich da nochmal betonen, weil der Vorwurf gegen die deutsche Justiz ja ständig kommt: Ich glaube nicht, dass man vorsätzlich lax mit der Ermittlung verfahren ist. Ich bin mir sehr sicher, dass der VS sich genauso dämlich anstellt bei der Beobachtung diverser Muselmanen-Gangs in Berlin, die einige Ecken schon fest unter Kontrolle haben und kein Polizist dort mehr patroulliert. Oder wie in Hamburg, wo ohne Schutzgeldzahlung auf dem Kiez nichts läuft, jeder es weiß und trotzdem man offensichtlich der bösen Buben nicht habhaft wird. Ganz ehrlich - so einen Scheiß wäre weder der GeStaPo, noch der Stasi passiert...
 
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Also was da hinter den Kulissen abgelaufen ist (und vermutlich heute noch immer abläuft), möchte man wohl auch gar nicht im Detail wissen. ich gehe davon aus, dass man den bezahlten Informanten einfach zu viel versprochen hat, was man später auf legalem Wege kaum oder gar nicht mehr einhalten konnte, wie vielleicht Straffreiheit bei Aussage oder was weiß ich. Aber da ich dazu nur raten kann und es folglich in einer Verschwörungstheorie enden würde, halt ich dazu mal lieber meine Schnauze jetzt :)
Das Problem des VS ist, dass er den Informationen der V-Männer zuviel Glauben schenkt. Es wird nicht auf Querverweise zurückgegriffen und/oder eine zweite Quelle gesucht, die den Aussagen mehr oder weniger Gewicht verleiht.
Der VS hat keine eigenen V-Männer integriert, sodass er immer, oft oder stets auf wackeligen Beinen steht
wenn es um die Beweiskraft geht.
Aus meiner Sicht sind Gruppierungen, Vereine, MC´s und Rudelbildungen nicht unbedingt die, die Einem die meiste Angst einflössen sollten. Die werden ja beobachtet.
Die " lonley wolfs " sind die Gefährlicheren. Siehe Breivik. Viele " Einzelkämpfer " die nicht unbedingt ständig ihre Gesinnung rausposaunen.
 
Aus meiner Sicht sind Gruppierungen, Vereine, MC´s und Rudelbildungen nicht unbedingt die, die Einem die meiste Angst einflössen sollten. Die werden ja beobachtet.
Beobachtet schon, werden aber nicht am Begehen einer Straftat gehindert. Mag sein, dass man sie später wegen der Beobachtung leichter dingfest machen kann, aber da ist es schon passiert. Außerdem kommen wir da zum Thema "Kuscheljustiz", in der sich kaum jemand traut, gegen solche Vereinigungen auszusagen. Teilweise werden Zeugen schon vorher eingeschüchtert und wenn sie doch aussagen, wird nicht selten ein weiteres Exempel statuiert. Im Endeffekt wird ein "Bauernopfer" dann gesucht, das besonders lange hinter Gitter muss (also mehrere Jahre) und der Rest kommt mit ein paar Monaten und/oder Bewährung davon. Zeugen- und Opferschutz ist in Deutschland den Namen nicht wert.

Die " lonley wolfs " sind die Gefährlicheren. Siehe Breivik. Viele " Einzelkämpfer " die nicht unbedingt ständig ihre Gesinnung rausposaunen.
Ein "Lone Wolf" kann auch ganz schön Schaden anrichten, wird aber im Allgemeinen auch recht schnell gestellt. Zumal er ja oft auch gefunden werden will, weil er eine Aussage machen will, die ja die Welt hören soll. Gleiches trifft ja auch auf Selbstmordattentäter zu. In jedem Fall hat man dann entweder sein Bauernopfer oder der Täter hat sich durch die Verwendung eines Bombengürtels bereits selbst die Höchststrafe verpasst.

Vergleicht man beide, dann sind mir persönlich diese "Lone Wolfs" lieber. Die können nur lokal agieren und kein weltweites Netz aufbauen wie etwa die Hells Angels oder andere Terrorgruppen mit weit verzweigten Zellen überall auf der Welt. Die ziehen im Grunde ihr Ding durch, der angerichtete Schaden ist sehr lokal begrenzt und egal ob der Wolf das nun überlebt oder nicht, er wird so schnell keinen (oder vermutlich niemals wieder) neuen Terror verbreiten.




Vielleicht noch was anderes, das ich gerade gelesen habe: Der Demo-Tourismus. Da werden linke Gruppierungen (also auch und gerade die Antifa) auf Steuergeld zu "Hotspots" gekarrt, um dort Ärger zu machen einen staatlich bezahlten "Gegenpol" zu stellen. (Siehe auch veröffentlichte Dokumente).

Ich bin ja so einiges von meinen Volksvertretern schon gewohnt, aber das ist auch mir neu. Sehr interessant zu wissen :) Mit ein paar Steinewerfern will man also das Volk dazu bringen, umzudenken. Das ist ja an Dummheit kaum noch zu überbieten. Achso - wer aus dem Forum hatte letztens behaupten wollen, die Politik sei auf dem rechten Auge blind/krank? :D :D :D Na, vielleicht doch nochmal Aussage überdenken?
 
Nanana, jetzt sollte man aber auch die Hunde bisschen zurückhalten.
1. Kopp-Verlag und seriöse Quelle. *gähn*
2. Der Artikel in der tlz entlarvt den Kopp-Verlag bei seiner Propaganda. Während tlz alle linke gruppierungen aufzählt die wohl Geld für Busfahrten erhielten. Heisst im Kopp-Verlag, linksEXTREMISTISCHE Gruppen und Antifa. Dazu findet man bei tlz erstmal gar nichts. Auch in dem 3. Link muss man erst die "Zugehörigkeit" überprüfen bevor man ebenso wie der Kopp-Verlag solche Propagandanachrichten absondert. Denn auch dort finden sich zwar Linksbündnisse aber welche davon direkt mit der Antifa agieren ist so einfach nicht herauszufinden. Oder magst das mal aufschlüsseln?
3. Es handelt sich hier um Thüringen, jenes Thüringen was von den Linken zur Zeit geführt wird. Das als Massstab für die Restrepublik zu nehmen, obwohl es dazu aus 15 anderen Bundesländer keine näheren Infos gibt, und ich bezweifele das stark bei CDU-geführten Ländern ;), heisst noch lange nicht das die Politik nicht doch auf dem rechten Auge krank ist/oder linksphil wäre, ist schon ne nette Anmassung. Siehe Verfassungsschutz der JETZT erst eine Bedrohung auch im Rechtsextremismus erkennen möchte.
Und somit wäre ich vorsichtig anti-rechte-Demonstrationshilfen und (Antifa-)linke Gewalttaten gleichzusetzen. Wobei die Antifa nicht allein nur Gewalttaten ausübt.
 
Nanana, jetzt sollte man aber auch die Hunde bisschen zurückhalten.
1. Kopp-Verlag und seriöse Quelle. *gähn*
2. Der Artikel in der tlz entlarvt den Kopp-Verlag bei seiner Propaganda. Während tlz alle linke gruppierungen aufzählt die wohl Geld für Busfahrten erhielten. Heisst im Kopp-Verlag, linksEXTREMISTISCHE Gruppen und Antifa. Dazu findet man bei tlz erstmal gar nichts.
Deswegen Quellen von beiden Seiten. Man will ja nicht auf einem Auge blind sein ;)

Auch in dem 3. Link muss man erst die "Zugehörigkeit" überprüfen bevor man ebenso wie der Kopp-Verlag solche Propagandanachrichten absondert.
Offizielle Seite des Landes Thüringen, veröffentlichte Dokumente.

3. Es handelt sich hier um Thüringen, jenes Thüringen was von den Linken zur Zeit geführt wird. Das als Massstab für die Restrepublik zu nehmen, obwohl es dazu aus 15 anderen Bundesländer keine näheren Infos gibt, und ich bezweifele das stark bei CDU-geführten Ländern ;), heisst noch lange nicht das die Politik nicht doch auf dem rechten Auge krank ist/oder linksphil wäre, ist schon ne nette Anmassung. Siehe Verfassungsschutz der JETZT erst eine Bedrohung auch im Rechtsextremismus erkennen möchte.
Und somit wäre ich vorsichtig anti-rechte-Demonstrationshilfen und (Antifa-)linke Gewalttaten gleichzusetzen. Wobei die Antifa nicht allein nur Gewalttaten ausübt.
Darf ich Dich für den Augenblick mal bitten, diese Worte nochmal so zu lesen, als hätte ein Rechter sie umgekehrt so formuliert? Es wäre sogleich reflexartig von "Relativierung" die Rede, seit neuestem von "Derailing". Sofort würden sich hier die "üblichen Verdächtigen" einfinden und mit wettern diskutieren.

Nur als Denkanstoß gemeint. Und was den Kopp-Verlag betrifft, schreibt er an keiner Stelle etwas falsches oder Unwahres. Er schreibt halt, wie alle anderen (Online-) Magazine auch, aus seiner Sicht und benutzt halt eine entsprechende Wortwahl. Liest man Kopp durch einen "Neutralfilter" (was man übrigens bei jeder journalistischen Quelle tun und seit Springer eigentlich auch gewohnt sein sollte), dann bleibt als Essenz genau das gleiche übrig wie bei anderen Quellen.

Der Vollständigkeit halber hier die Anfrage des Herrn von der AfD.
 
Deswegen Quellen von beiden Seiten. Man will ja nicht auf einem Auge blind sein ;)
Also die Thüringische Landeszeitung mit dem Kopp-Verlag zu vergleichen, ok dafür muss man schon sehr weit sein "Spektrum" streuen. Aber nun gut, bisher dachte ich das Du schon auf seriöse Quellen Dich stützt....


Offizielle Seite des Landes Thüringen, veröffentlichte Dokumente.
Richtig. Nur habe ich das gar nicht angezweifelt. Sondern das ALLE diese linken Bündnisse/Gruppierungen, erstens was mit der Antifa zu tun haben (wie Herr Bertram meint) und zweitens mit dem Ziel der Gewaltaktionen dahin gekarrt wurden um einen Gegensatz zum rechten Pöbel und Extremisten zu setzen.


Darf ich Dich für den Augenblick mal bitten, diese Worte nochmal so zu lesen, als hätte ein Rechter sie umgekehrt so formuliert? Es wäre sogleich reflexartig von "Relativierung" die Rede, seit neuestem von "Derailing". Sofort würden sich hier die "üblichen Verdächtigen" einfinden und mit wettern diskutieren.
Falsch ich frage u.a. auch Dich welcher dieser dort aufgeführten linken Gruppierungen hat eine Verbindung mit der Antifa bzw. ist als Bündnis gewalttätig auffällig geworden. Bei den rechten Parteien ist das relativ einfach zuzuordnen. Weisst Du noch wer die Demo am Freitag letzte Woche in Heidenau organisierte? Und Du weisst das Mitglieder jener Gruppierung schon häufiger auffällig wurden, da sie erstens polizeibekannt sind und zweitens meist schon über Vorstrafen verfügen. Zeig mir dies bei den Mitgliedern dieser Bündnisse auf und dann können wir wieter schauen inwiefern wir diese Tatsachen mit einander vergleichen. Solange bleibt erstens die Quelle von Kopp schlicht in ihren Ausführungen Propaganda und unbewiesene Thesen, gemeinhin beim rechten Flügel auch als Lüge zu bezeichnen.


Nur als Denkanstoß gemeint. Und was den Kopp-Verlag betrifft, schreibt er an keiner Stelle etwas falsches oder Unwahres. Er schreibt halt, wie alle anderen (Online-) Magazine auch, aus seiner Sicht und benutzt halt eine entsprechende Wortwahl. Liest man Kopp durch einen "Neutralfilter" (was man übrigens bei jeder journalistischen Quelle tun und seit Springer eigentlich auch gewohnt sein sollte), dann bleibt als Essenz genau das gleiche übrig wie bei anderen Quellen.
Also wenn Du dort keinen Unterschied siehst, zweitens nicht die Propaganda erkennst, dann muss ich doch nochmal überlegen mit wem u.a. auch ich hier schreibe. Noch einmal die Punkte stehen oben, die TLZ und Kopp extrem unterscheidet. Die Quellen zeigen ebenfalls das Kopp mächtig was hinzudichtet, von linksextremistischen Gruppierungen, Antifa da zu sprechen.

Also ich warte auf eine kleine Übersicht zu den jeweiligen linken Bündnissen, ihren Mitgliedern und deren Gewalttaten und nun nicht den Schwanz einziehen. Du möchtest den Kopp-Verlag verteidigen dann nur zu, ich warte höchst gern drauf. :)
 
Also wenn Du dort keinen Unterschied siehst, zweitens nicht die Propaganda erkennst, dann muss ich doch nochmal überlegen mit wem u.a. auch ich hier schreibe.
Also nur ein Satz dazu, damit es nicht zu "Derailing" wird. Bei über der Hälfte aller in Deutschland verfügbaren Medien sind linksgetüncht. Nur selten lesen ich mal einen objektiven Bericht. Termini wie "Nazi" und "Rechtsradikale" sind uns derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass man damit schon nicht mehr die bezeichnet, die Brandsätze werfen oder Gewalt im Allgemeinen anwenden, sondern sogar schon den normalen Bürger, der seinem Recht nachkommt und friedlich demonstriert. Während linke Demonstranten, obgleich sie vom Gewaltpotenzial her mindestens genauso eingestuft werden können, fein säuberlich differenziert werden wollen.

Was mich dan doch erfreut hat, das der Kopp-Artikel es genau mal umgekehrt macht. Klar macht er Propaganda, aber nicht schlimmer als es die Linken seit je her tun! Er verharmlost die Rechten als "Konservative" und stilisiert die Linken zur "hirnlosen, gewaltbereiten Antifa". Ich musste schon grinsen, weil ich wusste, dass das hier zu Aufregern führt, aber nichts anderes ist, als seit Jahren in der Mehrheit der Medienlandschaft umgekehrt so zum Besten gegeben wird. Man war sich ja nicht mal zu blöde, alle Pegida-Teilnehmer mit dem Nazi-Stempel zu bedenken, obwohl es da schon mehr als offensichtlich war, dass dort die "Nazis" in der absoluten Minderheit waren.

Aber sei es drum, wir wollen ja nicht vom Thema abkommen, dass der Staat den linken Demo-Tourismus bezahlt, oder?

Also ich warte auf eine kleine Übersicht zu den jeweiligen linken Bündnissen, ihren Mitgliedern und deren Gewalttaten und nun nicht den Schwanz einziehen. Du möchtest den Kopp-Verlag verteidigen dann nur zu, ich warte höchst gern drauf. :)
Aber sonst geht's noch, ja? Ich soll mich jetzt hier hinsetzen, jede einzelne Gruppe recherchieren, wann sie wo wie was gemacht hat, damit Du dann stichpunktartig die mir wieder relativierst? Außerdem wendest Du Dich bei derartigen Fragen bitte an den Urheber, den Kopp-Verlag.

Weißte was, wir teilen uns mal die Arbeit, weil ich auch noch andere Sachen zu tun habe. Ich habe hier mal ein bißchen ws zusammen getragen und Du beweist mir das Gegenteil, dass keine davon mit der Antifa was zu tun hat. Was hältste davon, hm? Übrigens weiß man auch von der "Radikale Linke" nicht, wo sie sich eigentlich organisieren, wenn sie mal keine Steine schmeißen. Aber das nur am Rande. So, jetzt zu den Links:


Und wie ich neulich schon schrieb. Bezeichnend für die linke Seite bei Demonstrationen ist eigentlich, dass falls es zu Krawallen kommt, immer der "Schwarze Block" dafür verantwortlich gemacht wird. Also jenen gesichtslosen, die Pflastersteine auch auf Frauen und Kinder werfen. Von denen distanziert man sich nach der Demo ganz theatralisch, aber während der Demo werden sie schön in die Mitte genommen oder zumindest in der Mitte geduldet, damit man sie auch ja nicht so einfach verhaften oder identifizieren kann.

Aber eigentlich bist Du bei Deinem Statement mir eine Anwort schuldig geblieben. Wie bewertest Du eigentlich die Tatsache, dass sich eine Landesregierung in sowas überhaupt einmischt? Noch gibt es ja wohl keine Antwort auf die kurze Anfrage des AfD-Henke (Nr. 370), aber mich interessiert auch brennend, was sie wohl erwidern wird auf:
Wie bewertet die Landesregierung die Demonstrationsfreiheit als bürgerschaftliches, nichtstaatliches und vom Staat unabhängiges Recht vor dem Hintergrund der staatlichen Förderung von Fahrten zu Gegendemonstrationen? Sieht die Landesregierung durch Staatsförderung ein faktisches Unterlaufen dieses Rechts? Wenn nein, warum nicht?
Und was sagst Du dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also nur ein Satz dazu, damit es nicht zu "Derailing" wird. Bei über der Hälfte aller in Deutschland verfügbaren Medien sind linksgetüncht.
Darf ich fragen wer darunter fällt?

Nur selten lesen ich mal einen objektiven Bericht. Termini wie "Nazi" und "Rechtsradikale" sind uns derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass man damit schon nicht mehr die bezeichnet, die Brandsätze werfen oder Gewalt im Allgemeinen anwenden, sondern sogar schon den normalen Bürger, der seinem Recht nachkommt und friedlich demonstriert.
Wer rechte Positionen besetzt und fordert muss sich nicht wundern dem rechten Spektrum zugeordnet zu werden, umgekehrt ist es ja nicht anders. Bisschen viel mimimi.

Während linke Demonstranten, obgleich sie vom Gewaltpotenzial her
mindestens genauso eingestuft werden können, fein säuberlich differenziert werden wollen.
Ach wirklich in welchen Medien findet das statt? Letzten Sonntag wurde doch wunderbar aufgezeigt, das auch dort keine Differenzierung stattfindet. Von den Aktionen der Polizei gegenüber den linken Demonstranten ganz zu schweigen, die ja auch zuerst von der Polizei verheimlicht werden sollten. Dagegen hat man gegen die Rechtsradikalen (und damit meine ich nicht die Demo die im Vorfeld stattfand) von Freitag und Samstag Nacht nichts unternommen.

Was mich dan doch erfreut hat, das der Kopp-Artikel es genau mal umgekehrt macht. Klar macht er Propaganda, aber nicht schlimmer als es die Linken seit je her tun! Er verharmlost die Rechten als "Konservative" und stilisiert die Linken zur "hirnlosen, gewaltbereiten Antifa". Ich musste schon grinsen, weil ich wusste, dass das hier zu Aufregern führt, aber nichts anderes ist, als seit Jahren in der Mehrheit der Medienlandschaft umgekehrt so zum Besten gegeben wird. Man war sich ja nicht mal zu blöde, alle Pegida-Teilnehmer mit dem Nazi-Stempel zu bedenken, obwohl es da schon mehr als offensichtlich war, dass dort die "Nazis" in der absoluten Minderheit waren.
Solange Pegida Slogans, Sprüche, Hetzpropaganda wie rechte Gruppierungen verwendet und dazu auch noch diesen rechte Gruppierungen Raum und Platz gibt, muss man sich nicht wundern zummindest der rechten Szene zugeordnet zu werden. Daraus macht noch niemand einen zu einem Rechtsradikalen. Jetzt spinnst Du Dir aber schon einen sehr ab. Sorry, aber ich neige hin und wieder auch zu Übertreibungen um einen Standpunkt anschaulicher zu machen, aber der bleibt zumindest ansatzweise bei der Wahrheit. Bei Dir und besonders beim Kopp-"Bericht" ist das, und das solltest auch Du bemerken, absolut nicht der Fall.


Aber sonst geht's noch, ja? Ich soll mich jetzt hier hinsetzen, jede einzelne Gruppe recherchieren, wann sie wo wie was gemacht hat, damit Du dann stichpunktartig die mir wieder relativierst?
Du kannst auch Herrn Bertram fragen, wie er zu dieser steilen These kommt. Aber ob der Dir antwortet? ;) Und wenn Du dann seine Aussage bekräftigst: "Da werden linke Gruppierungen (also AUCH und GERADE die Antifa) auf Steuergeld zu "Hotspots" gekarrt" ja dann frag ich natürlich wie nicht nur Herr Bertram sondern auch Du auf sowas kommst. Aber dazu gleich mehr.

Weißte was, wir teilen uns mal die Arbeit, weil ich auch noch andere Sachen zu tun habe. Ich habe hier mal ein bißchen ws zusammen getragen und Du beweist mir das Gegenteil, dass keine davon mit der Antifa was zu tun hat. Was hältste davon, hm? Übrigens weiß man auch von der "Radikale Linke" nicht, wo sie sich eigentlich organisieren, wenn sie mal keine Steine schmeißen. Aber das nur am Rande. So, jetzt zu den Links:
Was hat der Link mit Deiner Aussage zu tun, denn in der Quelle steht ja sehr wohl das der Verfassungsschutz weiss woher die Mitglieder überwiegend kommen. :ugly: Aber ok, ich sehe Du adaptierst die Vorgehensweise von anderen Gruppierungen die ähnlich argumentieren...

Also die Quellen behaupten genau das GEGENTEIL was Herr Bertram und Du hier versuchst in den Raum zu stellen in beiden Quellen wird nämlich wunderbar aufgezeigt, das es verschiedenen Gruppen sind die nur gemeinsame Events unternehmen. Also gibt es eben kein geld direkt vom Graswurzelnetzwerk oder den Jusos an die Antifa. Danke für die bestätigung, ich hoffe Du hast soviel Grösse und änderst Deine Aussage etwas. Denn bis gerade hattest Du noch Teilnehmer der Pegida-Veranstaltungen die mit AfD und Co. zusammenarbeiten, oder bei NPD-Events, jene Leute getrennt sehen wollen auch wenn sie teilnehmen. Jetzt auf einmal reicht ein gemeinsamer Event und Teilnahme an dessen aus um Mitglied der Antifa zu werden.
Warum schaffen es so häufig Leute in wenigen Sätzen sich selbst zu widerlegen.:mrgreen:

Und wie ich neulich schon schrieb. Bezeichnend für die linke Seite bei Demonstrationen ist eigentlich, dass falls es zu Krawallen kommt, immer der "Schwarze Block" dafür verantwortlich gemacht wird. Also jenen gesichtslosen, die Pflastersteine auch auf Frauen und Kinder werfen. Von denen distanziert man sich nach der Demo ganz theatralisch, aber während der Demo werden sie schön in die Mitte genommen oder zumindest in der Mitte geduldet, damit man sie auch ja nicht so einfach verhaften oder identifizieren kann.
Stimmt wo dies ja beim rechten Sympathisanten-Treffen bei Pegida, AfD, HoGeSa und Co. natürlich vollkommen anders ist. Komisch nur das soviele polizeibekannte Rechtsextremisten in grössen Gruppen da rumsprang. Aber ich weiss das ist natürlich was ganz anderes...

Aber eigentlich bist Du bei Deinem Statement mir eine Anwort schuldig geblieben. Wie bewertest Du eigentlich die Tatsache, dass sich eine Landesregierung in sowas überhaupt einmischt? Noch gibt es ja wohl keine Antwort auf die kurze Anfrage des AfD-Henke (Nr. 370), aber mich interessiert auch brennend, was sie wohl erwidern wird auf:

Und was sagst Du dazu?
Also erst einmal wird ja dem Demonstrationsrecht keine Abrede getan, also Humbug.
Ob es Unterlaufen wird kann ich schwer beurteilen, müssten sich mal jemand ransetzen ob das ok ist oder nicht. Ich finde diese direkte Unterstützung von Gegendemonstrationen nicht gut gewählt, wobei man dann auch fragen kann wo fangen wir da und hören wir auf zu finanzieren. Sind Aussteigerprogramme aus jener Szene, Jugendevents, Infoveranstaltungen gegen solche Meinungen auch schon Unterlaufen der politischen Willensbildung? Also sehr schwer. Ich würde auf die Finanzierung verzichten, zumindest für direkte Gegendemonstrationen. Für Projekte für Willkommenkultur, etc. jedoch würde ich nicht verzichten.
 
Darf ich fragen wer darunter fällt?
Klar. Nur wenn ich jetzt Namen nenne, willst Du Beispiele und dann geht es wieder von vorne los.

Wer rechte Positionen besetzt und fordert muss sich nicht wundern dem rechten Spektrum zugeordnet zu werden, umgekehrt ist es ja nicht anders. Bisschen viel mimimi.
Wobei es immer zur Debatte steht, was eine "rechte Position" ist. Meiner Ansicht nach wird heutzutage die politische Mitte sehr gern zum politisch rechten Lager verschoben. Beziehe ich jetzt nicht zwingend auf mich, obwohl zutreffend, aber ich habe in diversen Blogs schon sehr gute Kommentare gelesen, die allesamt weder ausländerfeindlich, noch gewaltverherrlichend oder -relativierend waren, auch nicht "Deutschland über alles" stellten, aber dennoch sofort diesen elenden Stempel bekamen.

Um es Dir gleich vorweg zu nehmen - nein, habe gerade keine Beispiele zur Hand, weil ich viel auch von Arbeit aus im Netz unterwegs bin und einfach nur lese, ohne gleich zu speichern, mich zu registrieren und meinen Senf dazu zu geben. Oder vielleicht doch: Schau Dir mal die Facebook-Seite von Till Schweiger an. Sehr viele gute, differenzierte Kommentare, auch viel Pöbelei, manches nicht der Rede wert. Aber vor allem ist interessant, mit welcher Aggressivität der Schweiger seinen Kritikern entgegen tritt. Vor allem auch, wie er Gabriel für einen "geraden Mann" hält, ist ganz witzig.

Ach wirklich in welchen Medien findet das statt? Letzten Sonntag wurde doch wunderbar aufgezeigt, das auch dort keine Differenzierung stattfindet.
Nicht? Linke durften ein Willkommensfest abhalten, das im Grunde eine politische Veranstaltung war. Nimmt man es genau, war es eine Versammlung. Es gab aber ein Versammlungsverbot, gleichzeitig wurde das Fest aber erlaubt. Zum Glück für die Demokratie wurde das Versammlungsverbot inzwischen auch gekippt, weil das Verfassungsgericht nicht sehen konnte, dass die Polizei vor Ort überfordert ist (was allerdings Ansichtssache sein dürfte). Also wenn das keine Differenzierung ist, was ist es dann?

Von den Aktionen der Polizei gegenüber den linken Demonstranten ganz zu schweigen, die ja auch zuerst von der Polizei verheimlicht werden sollten.
Hö? Was sollte verheimlicht werden? Dass man Gewalttäter festnimmt? Passiert doch jeden Ersten Mai?!

Dagegen hat man gegen die Rechtsradikalen (und damit meine ich nicht die Demo die im Vorfeld stattfand) von Freitag und Samstag Nacht nichts unternommen.
Du meinst jene, die sich trotz des Versammlungsverbots versammelt haben, dann ohne Gegenwehr ihre Personalien aufnehmen ließen und dem folgenden Platzverweis der Polizei ebenfalls ohne Gegenwehr nach kamen? Ehm, was hätte die Polizei machen sollen? Tränengas und Wasserwerfer? Oder gleich Kopfschuss?

Solange Pegida Slogans, Sprüche, Hetzpropaganda wie rechte Gruppierungen verwendet und dazu auch noch diesen rechte Gruppierungen Raum und Platz gibt, muss man sich nicht wundern zummindest der rechten Szene zugeordnet zu werden.
Gerade Pegida ist ein bunter Haufen aus Leuten, die derzeit mit allem unzufrieden zu sein scheinen, auch mit der GEZ. Dass man Angst vor Islamisierung hat (auch angesichts des Terrorismus, des IS und so weiter) sehe ich nicht als "rechts" an. Vielleicht als übertrieben und auch weltfremd, aber nicht als "rechts" und schon gar nicht "Nazis". "Rechts" ist für mich jemand, der gegen "Rassenschande" ist, also die arische/deutsche/germanische/was-weiß-ich Rasse "rein" halten will. Wer sich aktiv dafür engagiert und vor allem andere Rassen diskriminiert, ist ein Rassist. Aber glaubst Du, dass die Leute glücklicher darüber wären, wenn ein Flüchtlingsstrom aus Frankreich, England, Schweden, Norwegen, Finnland oder sonstwo her käme? Gut, die stünden uns kulturell und religös wesentlich näher, es gäbe daher vermutlich weit weniger Reibungspunkte. Aber glücklich wäre auch niemand, glaub mir mal. Weil einfach die Probleme die gleichen wären.

Du kannst auch Herrn Bertram fragen, wie er zu dieser steilen These kommt.
Ich? Du bezweifelst es doch, also wäre es Dein Job. Und wenn Du ihn rhetorisch in die Ecke gedrückt hast und er sich revidiert, kannste mir das brühwarm unter die Nase reiben. Deal?

Und wenn Du dann seine Aussage bekräftigst: "Da werden linke Gruppierungen (also AUCH und GERADE die Antifa) auf Steuergeld zu "Hotspots" gekarrt" ja dann frag ich natürlich wie nicht nur Herr Bertram sondern auch Du auf sowas kommst.
Du verdrehst die Welt aber auch, wie sie Dir gefällt, oder? :D Ich habe für meine Aussage eine Quelle gebracht, die Du nicht anerkennst. Fein, musst Du nicht, aber meine Aussage stützt sich auf jene Quelle, in der mehrfach eine Verbindung diverser Gruppen mit der Antifa hergestellt wird. Ob das so stimmt oder nicht, weiß ich de facto im Augenblick genauso wenig wie Du. Ich ordne die bezeichneten Gruppen jedenfalls in das linke bis linksradikale Spektrum ein und halte eine entsprechende Verbindung daher für möglich.

Beweise mir bitte das Gegenteil, dann revidiere ich natürlich meine Aussage und bin dann fortan auch der Meinung, dass der Kopp-Verlag sich diese Verbindungen einfach ausgedacht hat. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich kein Journalist bin und meine Informationen genau wie Du auch nur zusammen sammeln kann aus den Quellen, die uns beiden im Internet zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kann ich mir sicherlich auch Gedanken zu dem Thema machen und so gut wie möglich zu versuchen, Propaganda von Tatsachen zu filtern. Aber auch das hat natürlich seine Grenzen.

Also erst einmal wird ja dem Demonstrationsrecht keine Abrede getan, also Humbug.
Ob es Unterlaufen wird kann ich schwer beurteilen, müssten sich mal jemand ransetzen ob das ok ist oder nicht. Ich finde diese direkte Unterstützung von Gegendemonstrationen nicht gut gewählt, wobei man dann auch fragen kann wo fangen wir da und hören wir auf zu finanzieren. Sind Aussteigerprogramme aus jener Szene, Jugendevents, Infoveranstaltungen gegen solche Meinungen auch schon Unterlaufen der politischen Willensbildung? Also sehr schwer. Ich würde auf die Finanzierung verzichten, zumindest für direkte Gegendemonstrationen. Für Projekte für Willkommenkultur, etc. jedoch würde ich nicht verzichten.
Ok, ist eine Aussage.

Ich betrachte es als ein demagogisches Mittel. Auf die Art und Weise hat man nämlich immer mehr linke Demonstranten am Start als rechte - was ja auch das offenkundige Ziel des Ganzen ist. Für mich persönlich wäre es ein legitimes Mittel, wenn darauf nicht Steuergelder verwendet würden. Letztlich kann jeder zu einer Demo/Gegendemo aufrufen und den Teilnehmern die Teilnahme so einfach und komfortabel gestalten, wie er möchte. Aber dann entweder aus dem Parteientopf, Spenden oder von mir aus auch aus der eigenen üppig gefüllten Tasche - aber nicht und unter keinen Umständen aus Steuergeldern!. Das ist die große Sauerei an der Sache.

Weil Du es angesprochen hast: Aussteigerprogramme. So weit ich weiß, beziehen die sich fast ausschließlich auf verbotene und/oder gewaltbereite Gruppen. Warum die Antifa nicht dazu zählt, weiß ich nicht, vermutlich ist der Staat auf dem linken Auge blind ;) :D Aber jeden Jugendlichen, den man aus solchen Organisationen raus holt, die womöglich sein ganzes Leben versauen, ist damit gesellschaftlich geholfen. Damit ist das gut investiertes Steuergeld.

Was Steuergeld für "Projekte einer Willkommenskultur" betrifft, bin ich weitestgehend Deiner Meinung. Allerdings - und das möchte ich betonen - abseits von diesem üblichen medialen Links-Rechts-Gebashe. Heißt: Zuwanderung in einem geordneten, sozialverträglichen Maßstab ja, aber bitte nicht kopf- und planlos. Aber das hatten wir ja schon ausgiebig.
 
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