Das bezweifle ich sehr stark! Weiterhin ist es doch so, wenn die dritte oder vierte Generation (in Deutschland geborene Menschen!) sagen, dass sie sich der Türkei näher verbunden fühlen als Deutschland, dann ist da etwas sehr im Argen... Und das sind ja keine Einzelfälle.[...] Auch den Enkelkinder wird es ähnlich ergehen, wenn auch nicht mehr so ausgeprägt.
Um wieder auf ein ursprüngliches Argument einzugehen:
-50 % aller vietnamesischstämmigen Deutschen haben Hochschulreife oder Fachhochschulreife in Berlin
-75 % der türkischstämmigen Deutschen haben keinen Abschluss in Berli; Dazu passt auch eine Arbeitslosenquote von 42 Prozent (Türken in Berlin: Arbeitslos in dritter Generation)
Was ich daraus folgern kann ist folgendes: Es gibt in der deutschen Gesellschaft Möglichkeiten zum sozialen Aufstieg, wenn der Einsatz bzw. die Einstellung richtig ist. Würden Ausländer in Deutschland generell benachteiligt, dann gäbe es keine derartig krassen Unterschiede der verschiedenen Ethnien. Was natürlich zu beachten ist, dass hier statistische Aussagen über gesamte Gruppen getroffen werden, die für den einzelnen nicht passend sind... Trotz allem muss es erlaubt sein Tatsachen anzusprechen um auf Probleme hinzuweisen... Es kann ja wohl niemand zufrieden stellen, wenn es derartige Verwerfungen gibt.
edit: Um eines klar zu stellen: Ich bin kein Depp, der behauptet irgendwer wäre besser oder schlechter, weil er Türke oder Vietnamese wäre. Ich finde nur, dass dies sehr gut demonstriert, dass jeder einzelne mit Einsatz und vor allem der richtigen Einstellung alles/vieles erreichen kann und nicht die Gesellschaft schuld ist am eigenem Misserfolg. Meiner Meinung nach hat sich eben immer die Minderheit in die Mehrheitsgesellschaft zu integrieren. Das ist eine Bringschuld von denjenigen, die in einem "fremden" Land leben wollen.
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