Ich habe ebenfalls keinen Beitrag gelesen. Ich beziehe mich jetzt nur auf den Threadtitel.

Ich gehe davon aus, dass weit mehr als 25% Ausländerfeindlich sind. Nur wer gibt das schon zu, wenn er direkt gefragt wird.

Man muss sich doch nur mal die Fußballfans angucken, die jedes Land beleidigen, außer das eigene, sollte es der Gegner sein.

Aber auch so, gibt es im Alltag genug rassistische Sprüche, die man ertragen muss.
 
Wow, schon 25% der Deutschen die sich von Ausländern diskriminiert fühlen, obwohl diese hier den ganzen laden schmeißen?

Ohne Ausländer würde Deutschland schnell untergehen.
Wer würde den Müll entsorgen?
Wer würde eure Häuser bauen, Fliesen legen usw.?
Wer würde eure Wohnung putzen? Wer würde Busfahren?

Klar, jetzt kommt gleich einer daher und sagt:
Die Arbeitslosen Deutschen. Da gibts nur ein Problem. Diese 2 oder 3 Millionen können keine 20 Millionen ersetzen.
Und es sind garantiert soviele die einen Ausländischen pass oder eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen.

Und zu denen die sagen dass man kriminelle ausländer rauswerfen sollte:

Wieso sollte man dies tun? Sie haben auch ihre steuern bezahlt und sollten dann von diesen leben können, wenn sie darauf angewiesen sind.
Wieso seid ihr nicht für das rausschmeißen krimineller deutschen? Nur weil auf einem Papier steht, dass sie zu diesem land dazugehören?

Ich finde es ist sowieso eine frechheit, dass Ausländer in Deutschland nicht wählen dürfen. Sie sind die, die am meisten machen und dürfen dann nicht mal entscheiden, was mit ihren steuern geschieht.

Staatsbürgerschaften sind total überholt. Man sollte diese abschaffen. Immerhin sind wir alle gleich und man sollte auch alle gleich behandeln.
 
Und zu denen die sagen dass man kriminelle ausländer rauswerfen sollte:

Wieso sollte man dies tun? Sie haben auch ihre steuern bezahlt und sollten dann von diesen leben können, wenn sie darauf angewiesen sind.
Wieso seid ihr nicht für das rausschmeißen krimineller deutschen? Nur weil auf einem Papier steht, dass sie zu diesem land dazugehören?

Also wenn jemand als Gast in dein Haus kommt und dich dann bestiehlt oder zusammen schlägt, lässt du ihn weiterhin (zwar nicht als Gast; auch wenn ich nicht weiss wie man das in einem privaten Haushalt darstellen soll, in die Besenkammer einsperren oder so nehme ich an xD) in deinem Haus?
 
Wow, schon 25% der Deutschen die sich von Ausländern diskriminiert fühlen, obwohl diese hier den ganzen laden schmeißen?

Ach tun die das? Na dann gib doch mal bitte belege. Also Ausländeranteile in tragenden Bereichen.

Ohne Ausländer würde Deutschland schnell untergehen.
Wer würde den Müll entsorgen?
Wer würde eure Häuser bauen, Fliesen legen usw.?
Wer würde eure Wohnung putzen? Wer würde Busfahren?

Der Müllmann.
Die Maurer, Handwerker, Fließenleger, etc.
Wahrscheinlich die Hausfrau, der Hausmann oder eine Putzfrau bzw. ein Putzmann. Der Busfahrer


Klar, jetzt kommt gleich einer daher und sagt:
Die Arbeitslosen Deutschen. Da gibts nur ein Problem. Diese 2 oder 3 Millionen können keine 20 Millionen ersetzen.
Und es sind garantiert soviele die einen Ausländischen pass oder eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen.

Wenn man 20 Millionen Menschen weniger hat, würde sich der Aufwand auch dramatisch reduzieren. Viel weniger Haushalte, bei denen Müll abgeholt werden muss. Viel weniger Menschen, die Lebensmittel benötigen. So wie du dich anhörst müsste man denken, dass jeder Staat, der weniger als 80 mio Einwohner hat, nicht mehr exestieren könnte, da die Bevölkerung nicht groß genug ist die Aufgaben zu bewältigen.

Wieso sollte man dies tun? Sie haben auch ihre steuern bezahlt und sollten dann von diesen leben können, wenn sie darauf angewiesen sind.
Wieso seid ihr nicht für das rausschmeißen krimineller deutschen? Nur weil auf einem Papier steht, dass sie zu diesem land dazugehören?

Dürften wir denn die rauswerfen, die noch nie Steuern bezahlt haben? Oder findest du da ein anderes Argument?

Ich finde es ist sowieso eine frechheit, dass Ausländer in Deutschland nicht wählen dürfen. Sie sind die, die am meisten machen und dürfen dann nicht mal entscheiden, was mit ihren steuern geschieht.

Sie dürfen doch wählen. Bei Wahlen ihres Landes ;)

Staatsbürgerschaften sind total überholt. Man sollte diese abschaffen. Immerhin sind wir alle gleich und man sollte auch alle gleich behandeln.

Ich dachte immer, dass jeder Mensch einzigartig ist ;)
 
Wie definiert man ausländerfeindlich?
Ganz einfach: Wenn man jemandem nur deshalb feindlich gesonnen ist, nur weil er Ausländer ist. Alle anderen Thematiken ausgeblendet.

Also: Du Argentinier? Du Feind.
Oder: Du Türke? Du Feind.

Und nicht: Du kriminell? Du Feind. Damit ist man "Kriminellenfeindlich" und das darf man auch sein.

Marty
 
Also: Du Argentinier? Du Feind.

Nein :LOL: Jetzt nicht mehr, nach dem 4:0 eher zu bemitleiden :evil:

Und ich möchte zwar nicht so denken, aber ich kann die 25% durchaus manchmal verstehen.
Zur WM 2006 haben sich sogennante Speerzonen etabliert (braune Zonen), meist im Osten, wo ausländische Touristen vor gewarnt wurden diese zu betreten, da dort der Neonazi und Fremdenfeindlichen Anteil besonders hoch ist/war.

Im Volksmund gibt es solche Zonen auch für Emigranten. Bspw.: In Bremen gibt es die Stadtteile Walle und Gröpelingen, die Gebietsweise als "Klein Istanbul" bekannt ist, was soweit ja nicht schlimm ist. Aber nach Augenzeugenberichten und Medien kann man sich dort nicht unbefangen bewegen (Kleindelikte (Raub von Handys etc.) von Emigranten im Waller Park, nahe einer Eislauf; Auch ein Polizeiwagen wurde in dieser Gegend bereits mit einem Molotowcocktail angegriffen).
Bei sowas schwillt einem echt der Kamm. Und ja, nicht alle sind so, aber ich hatte auch selbst schon Erfahrung mit einem klar arabisch-stämmigen. Ich wollte ausm Lidl raus mit meinem Einkauf, er wollte rein, weil anscheinend was nicht stimmte er es aber zu spät bemerkte. Aber statt einfach mitm Bon und dem Einkaufswagen durch Eingang, wollte er sich an mir vorbei drängeln durchn Ausgang rein, wo die Türen von aussen nicht aufgehen, da es kein Eingang ist. Ich habe höfflich darauf hingewiesen, dass ich hier raus möchte und dieses kein Eingang wäre, da ist dieser total ausgeflippt und wäre fast handgreiflich geworden, zum Glück hatte ich meinen Vater noch im Rücken...

Und solche Erfahrungen macht man öfters. Und in den Medien (auch den seriösen) hört, sieht und liest man öfters über Straftaten von Ausländern als von solchen die gegen Ausländer gehen.
Kein Wunder das viele was gegen Emigranten haben, aber größtenteils ist es selbstgemachtes Leiden der Emigranten, sie könnten sich ja besser benehmen. Es leiden zwar auch nette Emigranten drunter und das tut mir auch leid, aber dann ist das eben so. Wir (Deutschen) müssen manchmal noch heute darunter leiden, dass unsere Vorfahren sich vor über 65 Jahren mal schlecht benommen hatten.
 
Und solche Erfahrungen macht man öfters. Und in den Medien (auch den seriösen) hört, sieht und liest man öfters über Straftaten von Ausländern als von solchen die gegen Ausländer gehen.
Was wollen denn die Bild-Zeitungs-Leser lieber lesen? "Türkische Jugendliche verprügeln Oma!" oder "Deutsche Jugendliche verprügeln Türken"?

Zeitungen schreiben das, was die Leute lesen wollen. Und die Leute wollen Gruselstories, damit man darüber reden kann. Und am besten Stories, wo andere die Bösen sind. Da passen "Ausländer" natürlich viel besser.

Die Szene, die Du am Supermarkt hattest, könnte auch jederzeit woanders passieren. Beim Public-Viewing trifft man genug "Deutsche", die sich nicht benehmen können zum Beispiel.

Kein Wunder das viele was gegen Emigranten haben, aber größtenteils ist es selbstgemachtes Leiden der Emigranten, sie könnten sich ja besser benehmen.
Ich habe davon ganz viele in meinem Bekanntenkreis. Die können sich alle "benehmen". Und trotzdem werden sie in Sippenhaftung genommen. Mein junger türkischstämmiger Kollege ist damit mal pauschal mitschuld an allem, was junge Türken in Deutschland anstellen. Umgekehrt kommt aber niemand auf die Idee, dass alle Deutschen moralisch haftbar sind für deutsche Straftäter.

Es leiden zwar auch nette Emigranten drunter und das tut mir auch leid, aber dann ist das eben so.
Du meinst, die sind das selber Schuld, könnten ja mal besser auf ihre Mitemigranten aufpassen, oder?

Wir (Deutschen) müssen manchmal noch heute darunter leiden, dass unsere Vorfahren sich vor über 65 Jahren mal schlecht benommen hatten.
Und wir wehren uns vehement dagegen, oder nicht? Dürfen sich die 95% netten Emigranten dann auch gegen pauschale Vorurteile wehren?

Marty
 
Zeitungen schreiben das, was die Leute lesen wollen. Und die Leute wollen Gruselstories, damit man darüber reden kann. Und am besten Stories, wo andere die Bösen sind. Da passen "Ausländer" natürlich viel besser.

Die Szene, die Du am Supermarkt hattest, könnte auch jederzeit woanders passieren. Beim Public-Viewing trifft man genug "Deutsche", die sich nicht benehmen können zum Beispiel.

Nanana, ich denke, dass es genug Statistiken bereits hier im Forum gab, die aufgezeigt haben, dass Ausländer, besonders gemessen an ihrer prozentualen Anzahl in der Gesellschaft, häufiger in Delikte verwickelt sind als Deutsche. Besonders, wenn man Verbrechen im Bereich von Diebstahl, Raub und Betrügereien betrachtet.


Und wir wehren uns vehement dagegen, oder nicht? Dürfen sich die 95% netten Emigranten dann auch gegen pauschale Vorurteile wehren?

Marty

Diese 95% sind eine rein spekulative Annahme. Ebenso, wie, wenn ich sagen würde, dass es nur 10% nette gibt. Durch die Kriminalitätsstatisik kann man hier auch auf keine genaue Zahl kommen, weil ich schon denke, dass ein Großteil nicht erwischt wird.
 
Was wollen denn die Bild-Zeitungs-Leser lieber lesen? "Türkische Jugendliche verprügeln Oma!" oder "Deutsche Jugendliche verprügeln Türken"?

Zeitungen schreiben das, was die Leute lesen wollen. Und die Leute wollen Gruselstories, damit man darüber reden kann. Und am besten Stories, wo andere die Bösen sind. Da passen "Ausländer" natürlich viel besser.

Die Szene, die Du am Supermarkt hattest, könnte auch jederzeit woanders passieren. Beim Public-Viewing trifft man genug "Deutsche", die sich nicht benehmen können zum Beispiel.

Anscheinend bin ich dann wohl einer von denen die immer nur Stress mit Ausländern haben^^ Mir ist bis jetzt noch nie ein Deutscher ins Gehege gekommen. Bis jetzt waren es meistens nur Ausländer und da zu 95% die welche aus den arabischen Ländern kommen.
Zu Ostern hatten wir ein weiteres Paradebeispiel, waren am Osterfeuer, wo ein sehr großer Andrang war auf wenig Raum. Meine Freundin stieß aus Versehen einen jungen Araber an. Sie konnte ihn noch nicht mal sehen, da sie gerade woanders hingeschaut hatte und er selbst ist mit offenen Augen in sie reingerannt. Bevor sie sich entschuldigen konnte, fuhr er sie schon an was das sollte, aber richtig aggressiv. Wenn sie mich nicht festgehalten hätte, hätte ich ihm echt eine verpasst.
Und ich kenne beide Seiten. Ich hatte eine Zeit lang (leider) einen extrem rechten Nachbarn. Mit diesem gab es aber nie Probleme, er war nicht aggressiv, man konnte mit ihm ruhige Nachbarschaftsgespräche führen und auch maln Bierchen trinken. Könnte ich mit nem Türken/Araber auch, für mich kein Problem, aber meine Erfahrungen sind jene, dass diese mit einer grundaggressiven Stimmung in jegliche Situationen reingehen.

Ich habe davon ganz viele in meinem Bekanntenkreis. Die können sich alle "benehmen". Und trotzdem werden sie in Sippenhaftung genommen. Mein junger türkischstämmiger Kollege ist damit mal pauschal mitschuld an allem, was junge Türken in Deutschland anstellen. Umgekehrt kommt aber niemand auf die Idee, dass alle Deutschen moralisch haftbar sind für deutsche Straftäter.

Ich hatte auch viele Polen in meiner Klasse (eben mein Bekanntenkreis^^). Türken/Araber (leider?) keine bis kaum an unserer Schule (man musste getauft sein = katholische Privatschule). Mit den Ausländern die da waren hab ich mich prima verstanden, die haben sich aber auch super benommen und waren nicht auffällig. Die meisten (nicht alle davon, aber die meisten) Schulen die negativ auffallen haben dagegen einen erhöhten Ausländeranteil, vor allem Türken und Araber, ich möchte nichts unterstellen, aber das ist doch auffällig oder?

Und wir deutschen versuchen ja auch uns in den meisten aller Fälle zu benehmen, wenn wir ins Ausland ziehen oder sogar nur verreisen, eben gerade weil wir nicht wieder ein negatives Image haben wollen.
 
[...] Die meisten (nicht alle davon, aber die meisten) Schulen die negativ auffallen haben dagegen einen erhöhten Ausländeranteil, vor allem Türken und Araber, [...]

Naja, es ist ja kein Geheimnis, dass sobald es in Deutschland um Integrationsprobleme von Ausländern geht, es sich nicht um Polen, Vietnamesen, Franzosen, etc. handelt... Das wird ja auch durch die Bank weg in allen Studien gezeigt, dass vor allem viele Türken nicht gewillt sind sich in Deutschland richtig zu integrieren und lieber in ihren eigenen Parallelwelten leben.
 
Ganz einfach: Wenn man jemandem nur deshalb feindlich gesonnen ist, nur weil er Ausländer ist. Alle anderen Thematiken ausgeblendet.

Ich würde das auch noch erweitern: Nicht nur, wenn weil er Ausländer ist, sondern auch so aussieht. Ausländisch aussehen geht nun mal gar nicht, schließlich haben die sich UNS anzupassen. :ugly:

Und solche Erfahrungen macht man öfters. Und in den Medien (auch den seriösen) hört, sieht und liest man öfters über Straftaten von Ausländern als von solchen die gegen Ausländer gehen.
Da lese / höre / sehe ich auch immer was über faule HartzIVler und die dumme Jugend. Und wenn die ausländische Presse über die fast tagtäglichen Übergriffe von Deutschen auf Ausländer berichten würde, wären DIE Deutschen also doch Nazis.
Wir (Deutschen) müssen manchmal noch heute darunter leiden, dass unsere Vorfahren sich vor über 65 Jahren mal schlecht benommen hatten.
Ähm, ja. Ganz dolle.

Nanana, ich denke, dass es genug Statistiken bereits hier im Forum gab, die aufgezeigt haben, dass Ausländer, besonders gemessen an ihrer prozentualen Anzahl in der Gesellschaft, häufiger in Delikte verwickelt sind als Deutsche. Besonders, wenn man Verbrechen im Bereich von Diebstahl, Raub und Betrügereien betrachtet.
Nanana, nicht "Besonders gemessen an ihrem prozentualen Anteil", sondern ausschließlich.

Naja, es ist ja kein Geheimnis, dass sobald es in Deutschland um Integrationsprobleme von Ausländern geht, es sich nicht um Polen, Vietnamesen, Franzosen, etc. handelt...

Schön, das du die Vietnamesen erwähnst. Die sind nämlich sowas von gut integriert. :ugly: Da hat sich mE eine viel stärkere Paralellwelt gebildet als bei den Türken. Das öffentliche Interesse hält sich aber in Grenzen, den die Konflikte finden ehern untereinander statt als mit Deutschen. Das ist nicht so interessant.
 
Und nicht: Du kriminell? Du Feind. Damit ist man "Kriminellenfeindlich" und das darf man auch sein.
Ich denke nicht das man das generell sein darf, es gibt ja genügend Gründe warum man Menschen manchmal nicht zumuten kann sich innerhalb der geltenen Gesetze zu bewegen

wenn man z.B. schnell aus seinem Land muss weil man dort im Sumpf von Verfolgung, Korruption, Mafia o.ä. in Lebensgefahr gerät dann wird man im nächsten Land wahrscheinlich als "Krimineller" ankommen, weil man weder Aufenthalts noch Arbeitserlaubnis hat und sich trotzdem irgendwie versorgen muss
 
[...]
Schön, das du die Vietnamesen erwähnst. Die sind nämlich sowas von gut integriert. :ugly:[...]
Keine andere Einwanderergruppe in Deutschland hat in der Schule mehr Erfolg als die Vietnamesen: Über 50 Prozent ihrer Schüler schaffen den Sprung aufs Gymnasium. Damit streben mehr vietnamesische Jugendliche zum Abitur als deutsche. [19].
https://de.wikipedia.org/wiki/Migrationshintergrund

Die Kinder von Einwanderern aus Vietnam fallen durch glänzende Schulnoten auf. Ihr Erfolg straft Klischees der Integrationsdebatte Lügen.
https://www.zeit.de/2009/05/B-Vietnamesen

Scheint also in Deutschland doch machbar zu sein etwas zu erreichen, wenn man will.

Es wurde bereits in anderen Studien darauf hingewiesen, dass Jugendliche türkischer Herkunft eine „Risikogruppe“ sind und im deutschen Schulsystem weniger lernen als andere Jugendliche ausländischer Herkunft und schlechtere Schulen besuchen als diese. Die Gründe dafür sind umstritten.

Die Fakten lassen sich eben nicht wegdiskutieren... Gleiche Statistiken gibt es für Kriminalfälle, Intensivtäter, Arbeitslosigkeit, usw...
 

Reiner Opportunismus... Zu wem würden wohl die meisten türkischen Migranten halten, wenn Deutschland gegen die Türkei spielt?

Übrigens, Stichwort Statistiken: 25% der Deutschen sind ausländerfeindlich. Fakten lassen sich eben nicht wegdiskutieren...
Was soll denn das heißen? Es zeigt sich doch, dass Polen zum Beispiel keine/weniger Anpassungsprobleme haben und sich gut integrieren... Insofern kann ja die "Ausländerfeindlichkeit" nicht die finale Ursache für Parallelgesellschaften sein.
 
Reiner Opportunismus... Zu wem würden wohl die meisten türkischen Migranten halten, wenn Deutschland gegen die Türkei spielt?
Blödsinn, das hat doch nix mit Opportunismus zu tun. Wenn der Sohnemann eines Bayern nach Niedersachsen zieht, wird sich dieser auch nach vielen Jahren noch als Bayer fühlen. Auch den Enkelkinder wird es ähnlich ergehen, wenn auch nicht mehr so ausgeprägt. Der Mensch ist sich nun mal seiner Wurzel bewußt. Wie heißt es so oft: xyz ist meine Heimat, aber in zyx bin ich zu Hause.

Was soll denn das heißen? Es zeigt sich doch, dass Polen zum Beispiel keine/weniger Anpassungsprobleme haben und sich gut integrieren... Insofern kann ja die "Ausländerfeindlichkeit" nicht die finale Ursache für Parallelgesellschaften sein.
Das heißt, daß 25% ausländerfeindlich sind. Natürlich ist es nicht die finale Ursache (hat das wer behauptet!?), da gibt es unzählige. Aber wenn nach Jahrzehnten immer noch die Metapher des Gastes benutzt wird, zeigt das doch, wie rückständig die Gesellschaft immer noch bei diesem Thema ist bzw. denkt.