Antisemitismus - Antizionismus

Bennsenson, in alter komerzhasi-Manier, gleich direkt die Leute runtermachen, beleidigen. :roll:
 
Ja Du kannst so einiges nicht nachvollziehen, das ist bereits aufgefallen.

Unabhängig davon, ob ich den einen oder anderen Kommentar aus welchen Gründen auch immer, nicht nachvollziehen kann oder auch will, bist DU sofort aufgefallen. Anstatt einer Begrüßung hast Du mich mit Schaum vor dem Maul angeblafft - was ich unter allem Niveau fand. Daraufhin habe ich mir speziell Deine Äußerungen durchgelesen. Einseitiger gehts nicht, oder?
 
Dann lass' uns doch einfach mal zusammenfassen, wer im Umkehrschluss definitionsgemäß kein Antisemit ist:

  • Juden, das Judentum, den Staat Israel und den ZdJ völlig separiert betrachtet
  • um die Juden des Holocaust ebenso trauert , wie um jeden Toten sonst auch auf der Welt
  • die Vergangenheit immer und immer wieder durchkaut und ggf. jüdische Opferzahlen nach oben korrigiert
  • den Holocaust an den Juden während des Dritten Reiches als Gegebenheit anerkennt, jedoch nicht in Relation mit anderen Opfern des Dritten Reiches bringt
  • die Juden von jeder Schuld in Vergangenheit und Gegenwart freispricht, selbst für ihr schlechtes Image verantwortlich zu sein, oder gleich das schlechte Image als Antisemitsmus abtut
  • Stillschweigen darüber bewahrt, dass viele Angehörige von Holocaustopfern heute noch immer keinen Cent gesehen haben, obwohl Deutschland schon Millionen und aber Millionen geschickt hat
  • den Staat Israel als ein "von Gott auserwähltes Volk auf gottgefälligem Land" betrachtet und mit Hilfe der Religion eine historischen Anspruch auf das Land geltend zu machen
  • Für jedwede Sauerei Israels kritiklos eine Rechtfertigung zu finden versucht oder gar noch mehr Sauerein fordert
  • Juden und das Judentum von jeder Form von Humor ausnimmt und jedem Sprichwort den Antisemitismusstempel aufdrückt
Habe ich etwas vergessen?

Ich habe den Thread nicht in seiner langatmigen Vollständigkeit mitverfolgt, aber eines ist doch wohl klar:

Wer "die Juden" kritisiert, aber eigentlich den Staat Israel oder den Zentralrat der Juden oder einzelne Akteure im israelisch/palästinensischen Konflikt meint, der ist einfach nicht besonders helle. Wer "die Juden" kritisiert und auch tatsächlich "die Juden" meint, den kann man als Antisemit bezeichnen. Gleichzeitig ist so eine Person natürlich auch nicht besonders helle - weil wer ernsthaft meint, man könnte eine ganze Glaubensgemeinschaft mal eben über einen Kamm scheren und dabei irgendwelche greifbaren Fakten schaffen, der muss schon ganz schön oft gegen ne Wand gerannt sein.

Zumindest das zitierte Posting sieht nicht so aus als würdest du intelligente akteursbezogene Kritik üben.
 
Gehst Du eigentlich irgendwann noch auf die inhaltliche Ebene und sagst speziell was Du treffend oder einseitig findest, oder bleibt das bei diesen Allgemeinplätzen?
Du erwartest Inhalte von jemanden, der sich hier im Forum nur deshalb anmeldet, um Photon zu huldigen?

Ich sehe Photon bei weitem nicht so kritisch wie Du, er hat es aber raus, Dich zu provozieren. Ich lasse Euch auch mit Eurem Spiel weitermachen.

Marty
 
Da hier offenbar Links nicht gelesen werden bzw umfangreich falsch oder umgedeutet werden, muss ich mir wohl doch mal die Mühe machen, im Einzelnen drauf einzugehen, in diesem Fall auf eine von Photons berühmt-berüchtigten Interpretationen.
Na dann leg' mal los ;)

Hier fällt auf, dass einige enorm überfordert dabei sind, ein differenziertes Bild einer Ethnie, eines Volkes und eines Staates zu zeichnen. Ein Beispiel: Der Zentralrat der Juden in Deutschland (so sein vollständiger Name) ist nicht die Botschaft des Staates Israel, ist aber sehr wohl in spezieller Weise - geschichtlich wie kulturell - mit dem Staat Israel verbunden.
Kurz: Wenn es dem ZdJ in den Kram passt, spricht er für die Juden, ein anderes Mal für Israel und wenn er mal wieder die totale Grütze erzählt, dann spricht er nur für sich.

Wenn also jemand sagt "soll sich der Zentralrat doch um Israel kümmern und Deutschland in Ruhe lassen", so ignoriert er, dass jemand durchaus deutscher Jude sein kann und sich um deutsche Belange sorgt, sich gleichzeitig aber auch viel mit Israel auseinandersetzt. Wo ist das Problem?
Ein ähnliches Problem wie mit der doppelten Staatsbürgerschaft: Interessenskonflikte. Es ist ja bei weitem nicht so, dass der ZdJ eben auch eine Meinung zu den Dingen hat. Die sei ihm ja zugestanden. Aber er wird als punktuelles Druckmittel eingesetzt und damit entsteht dieser Interessenskonflikt. Was eben die Vermutung nahe legt, dass sich der ZdJ in erster Linie mit Israel verbunden fühlt und vielleicht danach (oder auch nicht) mit Deutschland.

Klassische Nebelkerze. Wieso sollte man um jeden Toten auf der Welt trauern? Manche wollen sterben, weil sie alt und krank sind, manche sterben, weil sie es drauf anlegen, die Allermeisten sterben ohne dass wir etwas davon mitbekommen überall auf der Welt. Man kann und muss nicht im jeden dieser Menschen trauern. Wenn man aber in einem Land lebt, in dessen jüngerer Geschichte Millionen von Menschen systematisch ermordet wurden, so ist das meiner Erachtens ein guter Grund, dieses Gedenken in Trauer zu ehren.
Ja, nichts anderes habe ich geschrieben. Aber wenn man das tut und für Erdbebenopfer nur ein paar Zeilen übrig hat, wäre man definitionsgemäß ein Antisemit (nicht nur nach Broder, sondern auch in dem Text der BPD versteckt). Dann wird nämlich so lange an den Motiven der Trauer herumgedeutelt, bis es eine "Feigenblattargumentation" ist oder ähnlicher Unfug. Gar nicht einfach, es dem ZdJ und seinen Jüngern wie Broder recht zu machen. Gedenkt man zu viel, ist es ebenso Antisemitismus, wie zu wenig. Na vielleicht bekommen wir vom ZdJ zu gegebener Zeit nochmal ein ein Merkheft, wann wie oft und wie dolle das richtige Maß ist...

Es gibt viele Menschen, die mit Antisemitismus nichts zu tun haben und nicht den ganzen Tag die Vergangenheit durchkauen und Opferzahlen korrigieren. Ich zum Beispiel. Ich lebe mein Leben und beschäftige mich primär dann mit dem Holocaust, wenn Leute wie Du ihn relativieren. Das genau ist nämlich auch die Ursache, dass Du es so darstellst, als "müsste" man gedenken. Wie wärs, wenn man gedenken will? Eine klassische Umkehrung, denn der vermeintliche Zwang liegt bei Dir vor, nur seitenverkehrt.
Ich relativiere? Weil ich irgendwann mal angemerkt habe, dass auch Nichtjuden in den KZs ermordet wurden? Oder worauf willst Du hinaus?

Und davon mal abgesehen: Ich empfinde keine Trauer, weil ich niemanden davon kannte. Ich empfinde keine Schuld, weil weder ich, noch jemand aus meiner Familie jemanden ermordet hat und weil ich H****r als das größte Übel ansehe, das Deutschland jemals heimgesucht hat. Aber nicht nur wegen seines Genozids an den Juden, ich kann Dich beruhigen ;) Ich empfinde eine Art Verpflichtung als Deutscher, dass ich niemandem mehr den Steigbügel halten würde, der ähnliche Tendenzen wie ein H****r zeigt. Aber damit endet sowohl mein Pflichtgefühl, als auch mein Gedenken. Ansonsten gedenke ich auch nicht den gefallenen Soldaten des Krieges (sofern sie mir unbekannt sind), auch nicht den ermordeten Roma und Sinti oder sonstwem.

Hier muss man langsam um einige Ecken denken, ich gebe zu, das ist nicht ganz einfach. Also gehen wir mal davon aus, Photon ist Antisemit, schämt sich aber dafür oder fühlt sich in dieser Rolle unwohl, was ja bei fast allen heutigen Antisemiten so ist. Ich meine wer stellt sich schon hin und sagt "ich hasse Juden", sowas macht man nicht, vor 70-80 Jahren war das noch ganz anders. Also wäre es ihm sehr Recht, wenn seine pauschale Antipathie nicht seine, sondern die Schuld "der Juden" wäre. Es ist ihm also ein Bedürftnis, "den Juden" Fehler nachzuweisen und und Vorurteile zu bestätigen, die ja erst durch ihn und seinesgleichen entstanden sind bzw sich halten. Sowas nennt man dann wohl ein "self-fulfilling argument." Photon ist also in diesem inneren, antisemitischen Kreislauf gefangen, und aus Sicht dieses Kreislaufs ist man natürlich nur dann kein Judenfeind, wenn man "jeden Juden überall" von allen Fehlern freispricht, was natürlich ein normaler Mensch niemals tun würde. Photon beschreibt also das nicht existente Negativ seiner eigenen Wahnvorstellung.
Musste ich zwei Mal lesen, schön geschrieben. Naja, inhaltlich zwar letztendlich genau der gleiche grobe Unfug, wie die "messerscharfen wissenschaftlichen Analysen" von Broder und Co, aber sei es drum. Auf so eine Anklage muss ich ja doch antworten.

Nehmen wir doch einfach mal an, Photon ist kein Antisemit, aber ihm geht die Verhaltensweise des ZdJ tierisch auf die Eier. Nehmen wir ferner an, Photon hat es einfach satt, dass jedwede Kritik gegen den ZdJ oder Israels Politik sofort zu Antisemitismus umgedeutelt wird. Und nehmen wir schlussendlich an, dass sich Photon ob bennsensons ständig präsenter Paranoia köstlich amüsiert. Ok, der letzte Punkt ist zu vernachlässigen. Wie dem auch sei, dieser Photon könnte nun sagen was er will, jeder Satz würde in irgendeiner Form zu einem sicheren Anzeichen für Antisemitismus umgedeutelt werden, was unser bennsenson stets eindrucksvoll beweist.

Warum und wieso steht ja weiter oben im Thread. Ich meine, es ist ja ein netter Versuch von Broder und Co. Kritiker mit einem einzigen Wort mundtot zu machen, ist effizient und wirkungsvoll. Wer hätte nicht gern so eine Waffe zur Hand?

Da es viele unreligiöse Menschen gibt, die keine Antisemiten sind, ist das natürlich hanebüchen. Natürlich durfte die von Antisemiten immer gerne umgedeutete "Auserwähltkeit", auf die sie den nationalsozialistischen Rassenwahn von einst projezieren, hier nicht fehlen.
Das Thema hatten wir doch schonmal?! Was war denn nun daran wieder falsch? Nun doch nicht mehr auserwählt? Oder heute wieder anders auserwählt als auserwählt? Wie ist denn die aktuelle Definition, bin wohl nicht auf dem Laufenden.

Meines Wissens nach hattest Du mich einst belehrt, dass dieses "Auserwähltsein" kein Privileg, sondern eher eine Verpflichtung eines Juden ist. Du bist mir aber die Querverbindung schuldig geblieben, wie sich diese "religöse Verpflichtung" des Judentums auf die weltlichen Gebietsansprüche Israels weiter auswirkt, vor allem was den dauerhaften Grenzverlauf angeht. Die Geschichte von Abrahams Deal mit Gott kenne ich flüchtig. Meines Wissens nach ist das Judentum auch die einzige Religion (aktuell und geschichtlich), die weltliche Gebietsansprüche aus einer Verbindlichkeit mit ihrem Gott heraus erhebt (Du kannst mich gern korrigieren, wenn ich mich irre). Aber das kann ja wohl kaum ein Grund sein, über dieses Land anders Gericht zu halten, als über ein x-beliebiges anderes Land, oder?

Du, ich bin mir meiner USA-Kritik auch nicht fein. Und ich finde auch ziemlich deutliche Worte für China/Tibet und auch für den Iran, Ruanda/Kongo, Simbabwe und andere aktuelle Krisenherde oder geschichtliche Genozide. Aber das überliest Du immer gern charmant, nicht? Oder wie kannst Du das zu "Antisemitismus" umdeuteln? Na Du schaffst das schon und so lange Du hier schreibst, überfällst Du wenigstens keine Renter ;)

[...]
An dieser Stelle noch Witze von mir:
[...]
Du kennst hoffentlich noch mehr als diesen einen Witz? Den hattest Du doch schon vor Monaten in Deiner Signatur stehen! Nur wird der auch nicht besser, je öfter man ihn bringt ;)
 
Zumindest das zitierte Posting sieht nicht so aus als würdest du intelligente akteursbezogene Kritik üben.
Der Übersichtlichkeit halber mal ausnahmsweise ein Doppelpost von mir.

Schau' Dir doch einfach mal die Liste "Anzeichen für Antisemitismus" (verlinkt) an und ziehe noch die Ausführungen Broders hinzu. Dann frage Dich, wer alles bereits in der Vergangenheit (teils scharfe) Kritik an Israel und dem ZdJ geübt hat. Auch wenn es bennsenson gleich wieder übel aufstößt, aber nur die beiden Namen, die ich noch im Gedächtnis habe (weil ich den Tag über auch andere Dinge zu tun habe, als nach Kritiken zu suchen): Finkelstein und Hecht-Galinski. Beide selbst Juden und die haben den ZdJ nicht mit den Juden gleichgesetzt, im Gegenteil. Auch nicht Juden mit Israel. Trotzdem wurden sie zu Antisemiten gestempelt - ganz öffentlich und unverhohlen. Man geht also offensichtlich auch mit kritischen Glaubensbrüdern nicht anders um, wie mit kritischen Nichtjuden.

Diejenigen, die (noch) nicht zu "Antisemiten" über Nacht wurden und die man gewähren ließ, üben auch teilweise ganz andere Kritik. Da geht es um innere Fragen Israels und dessen Zukunft als einerseits Demokratie und andererseits möglicher Säkularität. Das ist im Grunde gar keine Kritik, das sind mehr oder weniger Denkansätze, welchen Weg Israel innenpolitisch verfolgen sollte.

Das ist sicher auch sehr interessant und mal eine Diskussion wert. Aber wenn Israel außenpolitisch so weiter macht, wird sich diese Diskussion wahrscheinlich buchstäblich im Sande verlaufen...
 
Kurz: Wenn es dem ZdJ in den Kram passt, spricht er für die Juden, ein anderes Mal für Israel und wenn er mal wieder die totale Grütze erzählt, dann spricht er nur für sich.

Ich glaube, der ZdJ maßt sich weder an, für "die Juden" zu sprechen, noch "für Israel". Das sind alles Pauschalitäten, die von Dir kommen, weil Du verallgemeinerst.

Ein ähnliches Problem wie mit der doppelten Staatsbürgerschaft: Interessenskonflikte.

Verstehe, man kann nicht ein israelfreundlicher Deutscher sein. Hat das noch niemand unser Regierung gesagt? Schreib denen doch mal ein Brief, dass man nicht gleichzeitig Jude, Deutscher und Israelfreund sein kann, weil es dann zu Interessenkonflikten kommt. Vielleicht wachen die in Berlin dann endlich mal auf :roll: :ugly:

Aber wenn man das tut und für Erdbebenopfer nur ein paar Zeilen übrig hat, wäre man definitionsgemäß ein Antisemit (nicht nur nach Broder, sondern auch in dem Text der BPD versteckt).

Krankhafte Aussage bzw einfach falsch.

Ich relativiere? Weil ich irgendwann mal angemerkt habe, dass auch Nichtjuden in den KZs ermordet wurden? Oder worauf willst Du hinaus?

Worauf ich hinaus will? Soll ich wirklich in Deiner schmutzigen Forenvergangenheit kramen? Ein gutes Beispiel ist doch, dass Du zuletzt wieder häufiger mit dem Begriff des Genozids im Zusammenhang mit Israel hantierst, allerdings mittlerweile so, dass man es Dir nicht wieder weglöscht.

Musste ich zwei Mal lesen, schön geschrieben. Naja, inhaltlich zwar letztendlich genau der gleiche grobe Unfug, wie die "messerscharfen wissenschaftlichen Analysen" von Broder und Co, aber sei es drum.

Ja, ich erkenne da eine Parallele. Wenn es unangenehm für Dich wird, bezeichnest Du es als "Unfug".

Wie dem auch sei, dieser Photon könnte nun sagen was er will, jeder Satz würde in irgendeiner Form zu einem sicheren Anzeichen für Antisemitismus umgedeutelt werden, was unser bennsenson stets eindrucksvoll beweist.

Naja, nicht jeder Satz, aber ich sag mal so: Du arbeitest dran!

Das Thema hatten wir doch schonmal?! Was war denn nun daran wieder falsch? Nun doch nicht mehr auserwählt? Oder heute wieder anders auserwählt als auserwählt? Wie ist denn die aktuelle Definition, bin wohl nicht auf dem Laufenden.

Hja, das Thema hatten wir schonmal. Die Definition war und ist immer dieselbe, Du hast es nur nie begriffen. Die Juden interpretieren ihre Auserwähltkeit als eine Aufgabe, sich in besonderem Maße den Geboten Gottes verpflichtet zu fühlen. Es erschließen sich daraus also keinerlei Privilegien, weder gegenüber Nichtjuden noch zum eigenen Vorteil, sondern eher zusätzliche Pflichten und eine besondere Verantwortung.

Meines Wissens nach ist das Judentum auch die einzige Religion (aktuell und geschichtlich), die weltliche Gebietsansprüche aus einer Verbindlichkeit mit ihrem Gott heraus erhebt (Du kannst mich gern korrigieren, wenn ich mich irre).

Ja, auch da hatte ich Dich damals schon korrigiert, aber Du scheinst grobe Probleme mit Deinem Langzeitgedächtnis zu haben. Ob es nun indische oder amerikanische Naturvölker sind, die heilige Stätten haben, oder die Muslime und Christen mit ihren Wallfahrtsorten, zu denen auch Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee gehört, religiös begründete Besitzansprüche gibt es überall.

Allerdings beruft sich der moderne Staat Israel nicht darauf, sondern hat mit einer säkularen Bewegung, dem Zionismus, die Rückkehr in ein Gebiet ermöglicht, auf dem seit Jahrtausenden Juden in unterschiedlicher Populationsstärke gelebt haben und das Anfang des letzten Jahrhunderts weitestgehend verödet und verlassen war.

Du kennst hoffentlich noch mehr als diesen einen Witz? Den hattest Du doch schon vor Monaten in Deiner Signatur stehen! Nur wird der auch nicht besser, je öfter man ihn bringt ;)

Ich finde ihn so gut und er passte vor allem so gut - da konnte ich ihn mir nicht verkneifen. Dass DU ihn nicht magst, war mir wiederum völlig klar, aber manchmal kann es ja auch lustig sein, wenn jemand nicht lacht.
 
[...] Verstehe, man kann nicht ein israelfreundlicher Deutscher sein. [...]
Doch, das kann man. Du bist doch der lebende Beweis. Aber es gibt wohl schon Interessenskonflikte, wenn man in gewissen Positionen sitzt. Etwa dann, wenn Israel das Geld knapp wird und man hier im eigenen Vaterland Druck auf die Regierung ausüben muss. Oder wenn es um noch ein Mahnmal mehr geht, wo man beispielsweise in Berlin schon fast laufende Meter drüber stolpert.

Dabei ist es gar nicht nötig, noch und nöcher Mahnmale zu errichten. Man wird an jeder Ecke damit konfrontiert. Ein weiteres Mahnmal macht nichts ungeschehen und angesichts der Fülle wird es wohl eher in der Masse untergehen. Aber was wohl passiert, wenn sich jemand gegen solch ein Mahnmal ausspricht?

[...] Worauf ich hinaus will? Soll ich wirklich in Deiner schmutzigen Forenvergangenheit kramen? Ein gutes Beispiel ist doch, dass Du zuletzt wieder häufiger mit dem Begriff des Genozids im Zusammenhang mit Israel hantierst, allerdings mittlerweile so, dass man es Dir nicht wieder weglöscht.
Also erstmal habe ich keine "schmutzige Forenvergangenheit". Und von mir wurde nur einmal etwas weg gelöscht, als ich Dich zurecht als [lieber gleich selbst zensiert] betitelte. Vielleicht drücke ich mich nicht immer sehr diplomatisch aus, aber ich bin ja auch kein Diplomat.

Ja, was Israel betrifft - wenn sie beim nächsten unangemeldeten Krieg wieder mit geächteten Waffen gegen Krankenhäuser und Schulen vorgehen sollten, dann wird mir wieder ganz spontan der Begriff "Genozid" einfallen müssen. Das ist eine Art Reflex, dafür kann ich nichts. Dann muss ich wohl auch damit leben, ein "Antisemit" zu sein...

Ja, ich erkenne da eine Parallele. Wenn es unangenehm für Dich wird, bezeichnest Du es als "Unfug".
Unangenehm. Naja, wenn man pausenlos am Stück beleidigt und angeklagt wird, da macht sich gelegentlich ein gewisses Unbehagen breit, ja. Aber das verfliegt immer wieder sehr schnell, wenn ich mir den Ankläger betrachte ;)

Naja, nicht jeder Satz, aber ich sag mal so: Du arbeitest dran!
Ich arbeite dran? Nun stell' mal Dein Licht nicht unter den Scheffel ;)

[...] Ob es nun indische oder amerikanische Naturvölker sind, die heilige Stätten haben, oder die Muslime und Christen mit ihren Wallfahrtsorten, zu denen auch Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee gehört, religiös begründete Besitzansprüche gibt es überall.
Nutzungsrechte oder Besitzansprüche? So weit ich weiß, sind wohl alle heiligen Stätten der Juden auch heilige Stätten der Christen und Moslems. Wird wohl dann schwierig werden, den "göttlichen Besitzanspruch" nachzuweisen.

Sei es drum. Sie haben das Land ohne göttliche Fügung zu Besitz erhalten und gut. Nun müssen sie nur dafür sorgen, dass sie ihr Paradies nicht selbst zerstören. Und an dieser Stelle geht es im Nahost-Thread weiter...

[...] Ich finde ihn so gut und er passte vor allem so gut - da konnte ich ihn mir nicht verkneifen. Dass DU ihn nicht magst, war mir wiederum völlig klar, aber manchmal kann es ja auch lustig sein, wenn jemand nicht lacht.
Naja, ist so ein Standard-Witz, den es in abgewandelter Form an jeder Ecke zu hören gibt. Hättest Du wenigstens was vom teilweise großartigenKishon zitiert, dann hätte ich vielleicht auch mal grinsen können. So war es nicht mal ein Arschrunzeln wert... Naja, egal. Wir müssen ja nicht den gleichen Humor haben, wa?
 
Dabei ist es gar nicht nötig, noch und nöcher Mahnmale zu errichten. Man wird an jeder Ecke damit konfrontiert.

Also ich war vor einem halben Jahr selbst einen Monat lang in Berlin und habe an vielen Ecken viele Dinge gesehen, aber (Holocaust)mahnmale waren vergleichsweise selten. Ist eine Deiner Wahnvorstellungen.

Also erstmal habe ich keine "schmutzige Forenvergangenheit". [...] Ja, was Israel betrifft - wenn sie beim nächsten unangemeldeten Krieg wieder mit geächteten Waffen gegen Krankenhäuser und Schulen vorgehen sollten, dann wird mir wieder ganz spontan der Begriff "Genozid" einfallen müssen. Das ist eine Art Reflex, dafür kann ich nichts. Dann muss ich wohl auch damit leben, ein "Antisemit" zu sein

Erstmal: Doch, hast Du. Und ja, es ist eine Art Reflex, das hast Du gut erkannt. Was ein Genozid ist, hast Du allerdings noch nicht erkannt.Ich empfehle nach wie vor dringend das Nachschlagen des Begriffes. Die Unterstellung, Israel sei mit geächteten Waffen gegen Krankenhäuser und Schulen vorgegangen, ist Rufmord, Diffamierung, Falschdarstellung, nenn es wie Du willst.

Naja, ist so ein Standard-Witz, den es in abgewandelter Form an jeder Ecke zu hören gibt. Hättest Du wenigstens was vom teilweise großartigenKishon zitiert, dann hätte ich vielleicht auch mal grinsen können. So war es nicht mal ein Arschrunzeln wert... Naja, egal. Wir müssen ja nicht den gleichen Humor haben, wa?

Wie gesagt, Humor ist manchmal auch, wenn der anderen nicht lacht. Hat nichtmal der "Stürmer" Dir ein Arschrunzeln abgeluchst? Den hast Du doch auch mal zitiert.
 
Also ich war vor einem halben Jahr selbst einen Monat lang in Berlin und habe an vielen Ecken viele Dinge gesehen, aber (Holocaust)mahnmale waren vergleichsweise selten. [...]
Im Vergleich wozu? Zu Autos oder Menschen?

Nicht jedes Mahnmal ist großflächig und unansehnlich wie das neueste Projekt (Das ja auch nicht ganz kritiklos vom ZdJ aufgenommen wurde). Überall in den City-Bezirken Berlins sind Stolpersteine verteilt (allerdings gedenken diese Dinger nicht nur den Juden, ich hoffe, das ist kein Problem für Dich). Viel sehenswerter ist das Jüdische Museum Berlin. Einige Gedankstätten befassen sich nicht direkt mit den ermordeten Juden, sondern sollen jene Menschen ehren, die den Juden halfen, nicht ermordet zu werden, wie beispielsweise das hier. Und an/in vielen Gebäuden hängen Gedenktafeln, was hier zur Zeit von H****r wohl mal geschehen ist.

Habe jetzt wenig Zeit und leider auf die Schnelle auch keine Linksliste gefunden.

EDIT: Achja, hätte ich fast vergessen: Ich habe den "Stürmer" zitiert? Bis zu dem Zeitpunkt, da Du diesen merkwürdigen Witz gebracht hast, wusste ich nicht mal, dass es so eine Zeitschrift gab. Mir war nur der "Völkische Beobachter" ein Begriff. Aber sei es drum, es gibt wohl nicht schlechtes auf der Welt, das Du nicht im im Stande wärst, mir anzudichten, stimmt's? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Etwa dann, wenn Israel das Geld knapp wird und man hier im eigenen Vaterland Druck auf die Regierung ausüben muss. Oder wenn es um noch ein Mahnmal mehr geht
Aktuelle Beispiele für die zwei Fälle?

Nicht jedes Mahnmal ist großflächig und unansehnlich wie das neueste Projekt (Das ja auch nicht ganz kritiklos vom ZdJ aufgenommen wurde).
Was hat die jüdische Gemeinde Berlins eigentlich mit dem ZdJ zu tun?
Interessante Kritik übrigens: [Der Vize-Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin, Julius Schoeps,] sprach sich unterdessen im "Kölner Stadtanzeiger" für eine Umwidmung des Mahnmals für die ermordeten Juden aus. Es sollten alle Opfergruppen einbezogen werden, forderte er. Damit würde erreicht, dass die Juden nicht als Veranstalter des Projekts betrachtet würden. "Für die jüdische Welt spielt dieses Mahnmal keine Rolle, es ist ein Mahnmal der Nichtjuden, und wenn es so gewollt wird, muss man es so machen", sagte Schoeps. "Die Juden haben damit wenig zu tun."
 
Nicht jedes Mahnmal ist großflächig und unansehnlich wie das neueste Projekt (Das ja auch nicht ganz kritiklos vom ZdJ aufgenommen wurde). Überall in den City-Bezirken Berlins sind Stolpersteine verteilt (allerdings gedenken diese Dinger nicht nur den Juden, ich hoffe, das ist kein Problem für Dich). Viel sehenswerter ist das Jüdische Museum Berlin. Einige Gedankstätten befassen sich nicht direkt mit den ermordeten Juden, sondern sollen jene Menschen ehren, die den Juden halfen, nicht ermordet zu werden, wie beispielsweise das hier. Und an/in vielen Gebäuden hängen Gedenktafeln, was hier zur Zeit von H****r wohl mal geschehen ist.

Wenn jemand ein Davidstern an die Wand malt, fühlst Du Dich schon bedroht und erinnert, oder? :D aber dass Du Dich über die Stolpersteine aufregst, finde ich vor allem deshalb herrlich, weil sie hier im wahrsten Sinne des Wortes jemanden zum Stolpern bringen. Kann mir so richtig vorstellen, wie Photon stehenbleibt.. "was, werde ich schon wieder erinnert hier?! Ich fass es nicht. Bestimmt wieder ein Jude" :D

Dass Du das jüdische Museum pauschal in Deine Erinnerungsparanoia mit einbaust, lässt die Vermutung zu, dass Du noch nie drin warst. Schwerpunkt des Museums ist die Darstellung der jahrhunderte- und jahrtausendealten jüdischen Kultur in Europa.

Und dann das Beste. Die Erinnerung an Deutsche mit Zivilcourage verbuchst Du auch darunter. Da lacht man sich doch langsam scheckig, wie selbstbezichtigend das ist. Da will man zeigen, dass auch Deutsche, die ja angeblich immer nur verteufelt werden, sich gegen das NS-Regime aufgelehnt haben, und selbst daran willst Du nicht erinnert werden. Sagt alles über Dich.


Achja, hätte ich fast vergessen: Ich habe den "Stürmer" zitiert? Bis zu dem Zeitpunkt, da Du diesen merkwürdigen Witz gebracht hast, wusste ich nicht mal, dass es so eine Zeitschrift gab. Mir war nur der "Völkische Beobachter" ein Begriff. Aber sei es drum, es gibt wohl nicht schlechtes auf der Welt, das Du nicht im im Stande wärst, mir anzudichten, stimmt's?

ja, Du stelltest einst Thesen mit vermeintlichen Fakten auf, die diese Zeitung prägte und einführte. Einfach mal den Nahost-Thread durchstöbern, als er noch in den Kinderstiefeln steckte. Kanns demnächst mal raussuchen.
 
[...] aber dass Du Dich über die Stolpersteine aufregst,[...]
Aber aber, alter "Freund", ich habe mich nicht über die Stolpersteine aufgeregt, ich habe sie erwähnt. Vergleiche hierzu bitte umgehend die Bedeutung beider Worte und gehe nochmal in Dich.

Genauso wenig rege ich mich über das jüngste Mahnmal auf. Ich finde es häßlich und es sieht wie ein Schuttabladeplatz aus. Aber ich bin kein Architekt und kein Dekorateur. Es ist auch nicht mein Grundstück gewesen und weil ich die ganzen modernen "Designergebäude" mit so genanntem "Zierbeton" (was daran auch immer eine Zierde sein soll) ohnehin häßlich finde, die mitten mang altehrwürdigen historischen Gebäuden schon fast provokativ ihr Umfeld verschandeln, macht das dort auch nichts mehr.

Über den Sinn und Zweck eines solchen Mahnmals kann man gern streiten. Wer sich für diesen Teil der deutschen Geschichte interessiert, der wird wohl weit mehr Eindrücke und Informationen bei einem ehemaligen KZ-Besuch bekommen. Du bist sicher anderer Meinung, schonmal weil ich dieser Meinung bin :LOL: Aber gut, dafür ist es ja auch ein Diskussionsforum.

Dass Du das jüdische Museum pauschal in Deine Erinnerungsparanoia mit einbaust, lässt die Vermutung zu, dass Du noch nie drin warst. Schwerpunkt des Museums ist die Darstellung der jahrhunderte- und jahrtausendealten jüdischen Kultur in Europa.
Hö? "Paranoia" war doch mein Wort für Dich. Beschränke Dich bitte auf "Nazi" und "Antisemit", wenn Du über mich Gericht halten möchtest, ja? :LOL:

Wie auch immer. Doch, ich war ein einziges Mal drin. Was dort der Schwerpunkt ist, spielt doch keine Rolle. Der Holocaust an den Juden ist dort ebenfalls Thema.

Und dann das Beste. Die Erinnerung an Deutsche mit Zivilcourage verbuchst Du auch darunter. Da lacht man sich doch langsam scheckig, wie selbstbezichtigend das ist. Da will man zeigen, dass auch Deutsche, die ja angeblich immer nur verteufelt werden, sich gegen das NS-Regime aufgelehnt haben, und selbst daran willst Du nicht erinnert werden. Sagt alles über Dich.
Schätzken, ich rege mich nicht darüber auf. Ich erwähne es. Achso, Du kannst die beiden Begriffe ja noch nicht nachgeschlagen haben. Gut, dann sei es Dir für dieses Mal verziehen. Aber ich helfe Dir gern nochmal auf die Sprünge:

Du sagtest, Du warst in Berlin und hast verhältnismäßig wenig Mahnmale für ermordete Juden entdecken können. .oO( Im Verhältnis zu was? )Oo.

Nun, dann hattest Du wohl den falschen Stadtführer an der Hand. Oder Du hast Dich nur in Randbezirken Berlins aufgehalten. Alternativ bist Du auch nur durch die Kanalisation von Mitte gekrochen und konntest deshalb entsprechende Mahnmale nicht sehen. Ich wollte Dir nur eine freundliche Unterstützung geben, wenn Du das nächste Mal in der Hauptstadt zu Besuch bist. Man muss halt nur mal drauf achten.

ja, Du stelltest einst Thesen mit vermeintlichen Fakten auf, die diese Zeitung prägte und einführte. Einfach mal den Nahost-Thread durchstöbern, als er noch in den Kinderstiefeln steckte. Kanns demnächst mal raussuchen.
Ach, wo Du so ausgetickt bist? :LOL: Ja, kann mich erinnern. Naja, das waren allesamt nicht meine "Thesen", sondern es waren Zitate, die ich zur Diskussion gestellt habe. Aber leider warst Du nicht in der Lage, sachlich darauf zu antworten, Du hast dann nur sinnlos Gift versprüht und gepöbelt wie ein Droschkenkutscher. Dann hast Du zuerst die Nazikeule ausgepackt und um Dich geschlagen. Das ging so eine ganze Weile und jetzt hast Du Dich der "Antisemitismus-Mode" ergeben. Aber ich bin guter Dinge; auch das geht irgendwann vorbei. So wie Schlaghosen oder so.
 
Hö? "Paranoia" war doch mein Wort für Dich. Beschränke Dich bitte auf "Nazi" und "Antisemit", wenn Du über mich Gericht halten möchtest, ja? :LOL:

Nö das hast Du damals auch mal von mir abgeguckt :D

Du sagtest, Du warst in Berlin und hast verhältnismäßig wenig Mahnmale für ermordete Juden entdecken können. .oO( Im Verhältnis zu was? )Oo.

Tja, da weiß ich garnicht, wo ich anfangen woll. Merke, als Maßstab gilt hier Dein "an jeder Ecke."
 
Hör mal, bennsenson, am Anfang war es noch lustig. Man konnte toll lachen über Deine verquirlte Logik im Disput mit Photon. Immer wieder Schaum vor dem Mund, zwischendurch hin und wieder ein paar schlüssige Sätze (selten zwar) und dann wieder - Dünnschiß!
Was soll das? Du greifst grundlos Antifaschisten und Antizionisten an!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hör mal, bennsenson, am Anfang war es noch lustig. Man konnte toll lachen über Deine verquirlte Logik im Disput mit Photon. Immer wieder Schaum vor dem Mund, zwischendurch hin und wieder ein paar schlüssige Sätze (selten zwar) und dann wieder - Dünnschiß!
Was soll das? Du greifst grundlos Antifaschisten und Antizionisten an!
Stell dir vor, dieses grandiose Forum bietet sogar solchen Nutzern wie dir einen eigenen Bereich:

https://www.klamm.de/forum/forumdisplay.php?f=41
 
Dein Witz ist echt ein Brüller!
Mein Opa sagte mal, man erkennt die Leute an den Witzen, die sie machen. Mal was Anderes: ist das Deine zweite Identität perlini-bennsenson oder seid Ihr nur auf dem gleichen niedrigen Niveau?
 
Dein Witz ist echt ein Brüller!
Mein Opa sagte mal, man erkennt die Leute an den Witzen, die sie machen. Mal was Anderes: ist das Deine zweite Identität perlini-bennsenson oder seid Ihr nur auf dem gleichen niedrigen Niveau?

Was meinst Du, Perlini, sind wir eine Person oder auf dem gleichen niedrigen Niveau?