Antisemitismus - Antizionismus

Oder ist es vielmehr so, dass der ZdJ wirklich dreist, fordernd und an massiver Selbstüberschätzung leidend seine Unversöhnlichkeit zum Besten gibt, was den meisten Deutschen tatsächlich auf die Eier geht?
Nö, den meisten Deutschen geht dieser Verband am Aorsch vorbei, falls er überhaupt wahrgenommen wird.
 
Also meinst Du, weil ich persönlich es als "nervig" empfinde, dass ich den ZdJ diffamiere?
Interessant, denn ich denke Du nimmst gerade (d)ein einziges Totschlagargument, um nicht darauf einzugehen, was ich meine. [...] Damit sprichst Du also allen Menschen, außer den Juden, soviel Verstand ab, sich mit der geschichtlichen Vergangenheit auseinanderzusetzen [...]

Öh? :roll: ich habe keine Ahnung, wie Du es schaffst, mich so gründlich falsch zu verstehen. Also nochmal etwas anders formuliert: Wenn der Zentralrat Geschichtsrevisionismus, NS-Relativismus und Antisemitismus in Deutschland kritisiert, schlägt er damit nicht Wunden auf, sondern weist auf bestehende Wunden hin, nämlich das unsere Gesellschaft immer noch Menschen hervorbringt, die aus der Vergangenheit eben NICHTS gelernt haben.

Ja unser Lehrer hat vorne gestanden und wortwörtlich gesagt "Deutschland ist schuld, dass darf keiner von euch je vergessen. Jeder einzelne, der hier sitzt, ist Schuld."

Das war dann natürlich ein schlechter Lehrer, denn er hätte auf den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortungsbewusstsein differenzieren müssen. Ehrlich gesagt glaube ich aber auch nicht, dass er das gesagt hat, wenn mir die Bemerkung gestattet ist.

Photon schrieb:
Treu wem gegenüber?

Ihrem deutschen Vaterland.
 
Nö, den meisten Deutschen geht dieser Verband am Aorsch vorbei, falls er überhaupt wahrgenommen wird.
Falls er überhaupt wahr genommen wird? :LOL: Also dieser Verein ist weder zu übersehen, noch zu überhören. Spätestens seit Michel Friedmann und seiner Koksnuttenaffäre, kennt wohl jeder halbwegs informierte Bürger den ZdJ. Und die meisten lesen Zeitung, schauen fern - es gibt ja nicht nur das Internet als Informationsquelle.

Und wenn man etwas über den ZdJ liest oder hört, dann sind es nur Nörgeleien. Oder es wird auch mal etwas gelobt - allerdings nicht vorbehaltlos. Bei jedem Lob ist auch stets entweder ein mahnender Satz dabei oder so versteckte Sachen, wie (sinngemäß und fiktiv): "Wir freuen uns über die Eröffnung des Mahnmals, das auch längst überfällig war und uns stets daran erinnern soll, dass schon die kleinste Wurzel zu bekämpfen ist". Ganz dufte, 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ganz "versöhnlich" das Engagement gelobt, nebenbei noch kritisiert, dass man erst lange betteln musste und gleichzeitig noch den Aufruf gestartet, dass man gefälligst Querdenker, die nicht nach ZdJ'scher Pfeife tanzen wollen, zu bekämpfen habe - ob er nun Udo Voigt, Jürgen Möllemann, Edmund Stoiber, Martin Hohmann oder sonstwie aus Politik oder Fernsehen heißt. Klappt ja auch sehr oft ganz gut.

Aber nein, natürlich nimmt der ZdJ keinen Einfluss auf die deutsche Politik :LOL:

EDIT:
[...] Ihrem deutschen Vaterland.
Dann sollten sie schleunigst anfangen aufzuhören, ihrem deutschen Vaterland zu schaden und es auszupressen.

Gruß,
Photon
 
Zuletzt bearbeitet:
Öh? :roll: ich habe keine Ahnung, wie Du es schaffst, mich so gründlich falsch zu verstehen.
Oh das ist ganz einfach, ich passe mich für gewöhnlich meinem Gesprächspartner an.

Ich finde nämlich auch, dass Du mich falsch verstanden hast, ergo werden wir eh von unseren Standpunkten nicht abweichen.

Also nochmal etwas anders formuliert: Wenn der Zentralrat Geschichtsrevisionismus, NS-Relativismus und Antisemitismus in Deutschland kritisiert, schlägt er damit nicht Wunden auf, sondern weist auf bestehende Wunden hin, nämlich das unsere Gesellschaft immer noch Menschen hervorbringt, die aus der Vergangenheit eben NICHTS gelernt haben.

Nochmal, wegen einzelner Menschen, die jede Gesellschaft hervorbringt, wird also auf alle geschlossen und behauptet, dass keiner etwas aus der Vergangenheit gelernt hat?

Ich finde das vermessen und sehr anmaßend.

Nochmal möchte ich zu bedenken geben (leider gehst Du wohl nicht auf vollständige Postings ein), dass ich denke, das eine Sensibilisierung irgendwann ins Gegenteil umschlägt, desto öfter man etwas wiederholt.

Selbst meine Mutter ist mir aufn Keks gegangen wenn sie mir jeden Tag nach der Schule gesagt hat "Mach Deine Hausaufgaben". Immerhin gehörte es zum normalen Tagesablauf.

Ebenso sehe ich das mit der sicherlich gut gemeinten Intention des ZdJ (oder eben anderen Institutionen), aber irgendwann klappt jeder Mensch die Ohren zu.
Im Gegensatz zu eben diesen Institutionen, glaube ich nicht, dass alle sich nicht mit der Geschichte auseinandersetzen oder begreifen, was diese Episode bedeutet.




Das war dann natürlich ein schlechter Lehrer, denn er hätte auf den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortungsbewusstsein differenzieren müssen.

Das ich den Lehrer für gut hielt, hab ich ja auch nicht gesagt und im Laufe meines Lebens, habe ich sehr wohl differenziert mich mit den Dingen beschäftigt. Eben auf meine Art, und mir meine Meinung gebildet, umgeworfen und neugebildet, denn auslernen tut man ja bekanntlich nie.

Ehrlich gesagt glaube ich aber auch nicht, dass er das gesagt hat, wenn mir die Bemerkung gestattet ist.

Also, Du fragst mich, was der Lehrer sagte, aber glauben willst es dann auch nicht :think: Ja ok, aber schön das wir mal drüber gesprochen haben?! :doh:

Ist aber auch egal, ich fände es interessant, wenn Du auf die obigen Zeilen meines Postings eingehen würdest.


MfG
Pepper
 
Also, Du fragst mich, was der Lehrer sagte, aber glauben willst es dann auch nicht :think: Ja ok, aber schön das wir mal drüber gesprochen haben?! :doh:
Ist halt nicht das gewesen was er hören wollte. Also muss es von Dir falsch wiedergegeben worden sein. Anders passt es leider nicht in sein Argumentationsschema. Gewöhn Dich dran.
 
Ist halt nicht das gewesen was er hören wollte. Also muss es von Dir falsch wiedergegeben worden sein. Anders passt es leider nicht in sein Argumentationsschema. Gewöhn Dich dran.

Achso :think:
Und ich dachte wirklich, dass eine Diskussion gerade von verschiedenen Meinungen lebt und sich auch nur dann entwickeln kann.

Muß ich wohl wirklich umdenken
kratz.gif
. Aber danke für den Hinweis ;)
 
Nochmal, wegen einzelner Menschen, die jede Gesellschaft hervorbringt, wird also auf alle geschlossen und behauptet, dass keiner etwas aus der Vergangenheit gelernt hat?

Ich finde das vermessen und sehr anmaßend.

Sorry aber Du scheinst grobe Verständnisprobleme zu haben. Wenn ich schreibe, dass unsere Gesellschaft immer noch Menschen hervorbringt, die aus der Geschichte nichts gelernt haben, dann heisst das nicht, dass alle nichts gelernt haben. Verstehendes Lesen ist allerdings etwas, was auch Reddogg sehr schwer fällt.
 
Ich habe nur auf Deine eine Antwort reagiert. Sobald Dir eine Antwort nicht in Dein 0815-Schema passt, ist dieser natürlich ein Lügner etc. etc.
Aber ich bin ja schon mal froh das es nicht personenspezifisch ist, sondern ein generelles Problem bei Dir ist.
 
Wie wärs, wenn Du Deine Mimositäten nicht wieder auf mehrere Threads ausweitest. Im Nahost-Thread sind sie schon anstrengend genug :roll:
 
Sorry aber Du scheinst grobe Verständnisprobleme zu haben.

Dann nehmen wir uns ja beide nichts ;)

Wenn ich schreibe, dass unsere Gesellschaft immer noch Menschen hervorbringt, die aus der Geschichte nichts gelernt haben, dann heisst das nicht, dass alle nichts gelernt haben. Verstehendes Lesen ist allerdings etwas, was auch Reddogg sehr schwer fällt.

Doch genau, dass heißt es.
Denn unsere Gesellschaft besteht nicht aus einzelnen Menschen die aus der Geschichte nichts gelernt haben, sondern aus einer Vielzahl von Menschen. Und diese Vielzahl, gehört mit Deiner Aussage, auch zu denen die nichts gelernt haben.

Und wenn wir jetzt schon bei Spitzfindigkeiten verteilen sind. Auf Geschriebenes eingehen ist aber auch nicht so Dein Ding. :roll:

Nur mal als kleine Anmerkung meinerseits, mit mir kann man sachlich bleiben, Spitzfindigkeiten, brauche ich nicht und Du solltest sie auch nicht brauchen, sonst könnte man ganz schnell annehmen, dass Du lediglich mit Deinen Argumenten am Ende angelangt bist und das ist doch sicher nicht Deine Intention oder? ;)


[...] Ganz dufte, 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ganz "versöhnlich" das Engagement gelobt, nebenbei noch kritisiert, dass man erst lange betteln musste und gleichzeitig noch den Aufruf gestartet, dass man gefälligst Querdenker, die nicht nach ZdJ'scher Pfeife tanzen wollen, zu bekämpfen habe - ob er nun Udo Voigt, Jürgen Möllemann, Edmund Stoiber, Martin Hohmann oder sonstwie aus Politik oder Fernsehen heißt. Klappt ja auch sehr oft ganz gut.

Das relevante (für mich) habe ich mal markiert.
Ganz ehrlich, man kanns auch übertreiben. "Querdenker bekämpfen" das hört sich nun wirklich sehr abenteurlich an. Wie bekämpft man sie denn? Schnappt man sie von der Straße weg? Sorry, aber so hört sich das gerade an und das ist sicherlich nicht das was der ZdJ will.
 
[...] Ganz ehrlich, man kanns auch übertreiben. "Querdenker bekämpfen" das hört sich nun wirklich sehr abenteurlich an. Wie bekämpft man sie denn? Schnappt man sie von der Straße weg? Sorry, aber so hört sich das gerade an und das ist sicherlich nicht das was der ZdJ will.
Nicht? Ja, wie denn sonst? Bei jeder nur passenden Gelegenheit wird gegen jene gewettert, die auch nur eine Spur von Kritik vortragen. Sogleich wird mit "Antisemit" um sich gefeuert, was die Rohre her geben. Hör' mir bloß auf. Sogar die eigenen Leute werden dann denunziert, wenn sie sachliche (!) Kritik äußern. Ein ganz übler Haufen, dieser ZdJ...

Gruß,
Photon
 
Denn unsere Gesellschaft besteht nicht aus einzelnen Menschen die aus der Geschichte nichts gelernt haben, sondern aus einer Vielzahl von Menschen. Und diese Vielzahl, gehört mit Deiner Aussage, auch zu denen die nichts gelernt haben.

Also ums kurz zu machen, was Du schreibst ist einfach rein logisch-kausal und semantisch gesehen Unsinn. Aber wenn Du es partout nicht verstehen willst, stößt man natürlich an die Grenzen der Möglichkeit zu diskutieren.
 
Nicht? Ja, wie denn sonst? Bei jeder nur passenden Gelegenheit wird gegen jene gewettert, die auch nur eine Spur von Kritik vortragen. Sogleich wird mit "Antisemit" um sich gefeuert, was die Rohre her geben. Hör' mir bloß auf. Sogar die eigenen Leute werden dann denunziert, wenn sie sachliche (!) Kritik äußern. Ein ganz übler Haufen, dieser ZdJ...

Das finde ich jetzt zwar unsachlich aber nun gut.
In einem Punkt, stimme ich Dir allerdings zu. Nämlich das zu schnell jemand als "Antisemit" oder gar "Nazi" tituliert wird, nur weil man eine andere Meinung hat. Dies ist aber denke ich ein generelles Problem in Deutschland.

Hier würde ich dann wieder auf diese "Übersensibilisierung" kommen wollen (worauf ich immernoch keine Antwort habe :roll:).

Trotzdem solltest auch Du anerkennen, welche Intention vom ZdJ verfolgt wird, welche man ja durchaus akzeptieren kann und soll. Wobei ich immernoc finde, dass Deutschland kein kleines Kind ist, welches man ständig das gleiche vorbeten muß.

Deine Meinung in Ehren, aber bleib auf dem Teppich ;)


Also ums kurz zu machen, was Du schreibst ist einfach rein logisch-kausal und semantisch gesehen Unsinn. Aber wenn Du es partout nicht verstehen willst, stößt man natürlich an die Grenzen der Möglichkeit zu diskutieren.

Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Es ist nicht möglich mit jemanden zu diskutieren, der sich lediglich ein Zipfelchen aus einem Posting herauszieht um dieses zu kommentieren.
Und sind Dir andere Passagen zu unbequem? Spiegeln sie nicht doch das wieder, was man allgemein eventuell denkt?

Oder ist es einfach nicht möglich zu sagen, dass man mal darüber nachdenkt? Wenn man es hier schon nicht schafft, wie soll es dann in der großen weiten Welt der Politik funktionieren?

Es interessiert mich immernoch, was Deine Meinung ist zu dem von mir aufgeführten Punkt der Übersensibilsierung bzw. irgendwann "Abstumpfung" zu einem immer wiederkehrenden Thema. (Keine Lust mich selbst zu zitieren, wo das stehst wirst Du ja wohl noch wissen).


MfG
Pepper
 
[...] Trotzdem solltest auch Du anerkennen, welche Intention vom ZdJ verfolgt wird, welche man ja durchaus akzeptieren kann und soll. Wobei ich immernoc finde, dass Deutschland kein kleines Kind ist, welches man ständig das gleiche vorbeten muß.
"Verfolgt" oder "Verfolgen sollte"? Die Idee hinter dem ZdJ ist ja auch richtig und gut, aber wie so oft im Leben mangelt es an der Umsetzung. Im Falle des ZdJ verkehrt sich das sogar ins Gegenteil.

Wer seine Unfähigkeit, die Interessen der Juden in Deutschland zu vertreten, stets so unverholen zur Schau trägt, der sollte über seinen eigenen Nutzen und Schaden vielleicht doch mal nachdenken. Aber was ist wohl einfacher: über Kritik diskutieren, diese eventuell sogar annehmen und das Problem beseitigen oder die Kritiker einfach zu diffarmieren und diese zu beseitigen?

Wie ich schon oft geschrieben habe: Der ZdJ sieht einfach nicht, dass er mit seiner Art den Juden in Deutschland einen gewaltigen Bärendienst erweist. Und nein, verehrter bennsenson: Kritik annehmen und darüber diskutieren bedeutet niemals, das Maul zu halten. Es bedeutet einfach, vielleicht auch mal selbstkritisch zu sein. Aber dazu ist der ZdJ wohl als selbsternannte "moralische Instanz" in Deutschland zu unfehlbar ;) Was sich anhand der Personalie "Friedmann" auch vorzüglich beweisen lässt :LOL:

Gruß,
Photon
 
Es ist nicht möglich mit jemanden zu diskutieren, der sich lediglich ein Zipfelchen aus einem Posting herauszieht um dieses zu kommentieren.

Hja nur wenn auf diesem angeblichen Zipfelchen die ganze Argumentation fußt, ist das schon wichtig. Denn Du unterstellst mir Dinge, die ich nie gesagt habe und nie sagen würde, ebenso wie dem ZdJ oft Dinge unterstellt werden, die er nicht tut. Auf dieser Basis kann man nunmal nicht diskutieren.

Zum Thema Sensibilisierung kann ich gerne etwas sagen, und das hab ich Photon auch schonmal gesagt: Der Wunsch und die Mahnung bezüglich der Erinnerung geht beileibe nicht nur vom ZdJ aus. Fast alle großen Parteien, Bildungseinrichtungen wie Schulen und Unversitäten, eine Vielzahl von gesellschaftlichen Organisationen, nicht-jüdische Opferverbände usw fordern und fördern diese Erinnerung, und kritisieren auch neonazistische und antisemitische Vorgänge, und dies ganz sicher nicht, um dem ZdJ einen Gefallen zu tun, wie zB ein Photon das manchmal in einer Abwandlung des antisemitischen Stereotyps "die Juden beherrschen und vergiften uns" gerne darstellt.

Nun picken sich Leute, die aus welchen Gründen auch immer eine Übersensibilisierung erkennen wollen (zumeist ein subjektives, jedoch auf die Gesellschaft hochgerechnetes Empfinden), den Zentralrat heraus und tun so, als sei er für ihr Empfinden verantwortlich. Dabei ist es nicht so, dass man jede Woche eine Pressemitteilung verfasst, in der steht "ihr seid Schuld" (so in etwa wird es ja hier dargestellt), sondern man äußert sich zu aktuellen politischen Themen und ist zumeinst nur einer von vielen, die auf Entgleisungen von Menschen hinweisen, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen oder neuen Hass entfachen wollen.

Derweil steht jedem frei, die Äußerungen des ZdJ zu ignorieren, so wie man alle anderen Nachrichten auch ignorieren kann. Fakt ist aber, dass ZdJ-Kritiker gezielt nach diesen Meldungen Ausschau halten, um sich dann daran geradezu zu ergötzen. Also eine einfache Frage: Sollte Dein Zorn bezüglich der wiederkehrenden Thematisierung solcher Probleme nicht eher die treffen, die geschichtsvergessen sind oder die Geschichte umdeuten wollen? Wieso kritisierst Du statt dessen die, die lediglich darauf hinweisen?
 
Zu Photon: Deine Dauer-Kanonade von Diffamierungen und Beleidungen bezüglich des ZdJ trägt Züge einer Zwangspsychose. Vielleicht doch mal den Arzt rufen?
 
Dabei ist es nicht so, dass man jede Woche eine Pressemitteilung verfasst, in der steht "ihr seid Schuld" (so in etwa wird es ja hier dargestellt), sondern man äußert sich zu aktuellen politischen Themen und ist zumeinst nur einer von vielen, die auf Entgleisungen von Menschen hinweisen, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen oder neuen Hass entfachen wollen.
Neuen Hass entfachen wollen. Hmm dann scheint der ZDJ wohl auf einem Auge blind zu sein, oder warum sagt er nichts wenn es wieder mal kostenlos U-Boote oder kostengünstiger Panzer gibt. Das Ergebnis sehen wir ja, da werden nicht nur Terroristen beschossen, sondern auch Zivilisten und auch intern. Reporter und UN-Blauhelme.
Zu diesem Thema hält sich ja der ZDJ bewusst zurück ausser irgendjemand wagt es die brutalen Attacken, die völlig maßlos sind, zu kritisieren.
Oder man ist doch nicht so neutral, wie DU es bennsenson gerne so hinstellst.
 
[...] Zum Thema Sensibilisierung kann ich gerne etwas sagen, und das hab ich Photon auch schonmal gesagt: Der Wunsch und die Mahnung bezüglich der Erinnerung geht beileibe nicht nur vom ZdJ aus.
Stimmt. Aber der ZdJ ist inzwischen bekannt für seine Penetranz und seine Zügellosigkeit.

[...] Nun picken sich Leute, die aus welchen Gründen auch immer eine Übersensibilisierung erkennen wollen (zumeist ein subjektives, jedoch auf die Gesellschaft hochgerechnetes Empfinden), den Zentralrat heraus [...] sondern man äußert sich zu aktuellen politischen Themen und ist zumeinst nur einer von vielen, die auf Entgleisungen von Menschen hinweisen, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen oder neuen Hass entfachen wollen.
Das Rad der Geschichte zurückdrehen? So ein - verzeih mir - Quatsch. Die Leute, die tatsächlich das Rad der Geschichte zurück drehen wollen, machen doch nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtkritik aus. Schon deshalb, weil es auch nur ein Bruchteil der Gesamtkritiker ist!

Die allermeisten Kritiker sind gebildete Menschen, die überhaupt gar nicht an Geschichtsrevisionismus denken! Eben - wie gesagt - auch aus den eigenen Reihen. Selbst gegen die wird scharf geschossen, sobald sie es wagen, die Unfehlbarkeit des ZdJ anzuzweifeln. Dann wird aus einem treuen anerkannten Mitglied eine willige Hofjüdin, aus einem ehrenwerten Schriftsteller ein hasserfüllter Antisemit :LOL: Dieser Verein macht richtig Freude...

Derweil steht jedem frei, die Äußerungen des ZdJ zu ignorieren, so wie man alle anderen Nachrichten auch ignorieren kann. [...]
Würde ich sogar tun, sobald die deutsche Regierung ihre Bücklingshaltung aufgibt. So lange aber der ZdJ Einfluss nehmen kann, in dem er ein paar Stammtischparolen in die Welt blökt und man von der deutschen Regierung keinen aufrechten Gang erwarten kann, lasse ich mir das Kritisieren auch nicht nehmen. Andererseits könnte ja auch der ZdJ die Kritik ignorieren, zieht es aber vor, mit schwerem Gerät zurückzuschießen (erinnert mich an die Außenpolitik Politik Israels... :LOL: )

Zu Photon: Deine Dauer-Kanonade von Diffamierungen und Beleidungen bezüglich des ZdJ trägt Züge einer Zwangspsychose. Vielleicht doch mal den Arzt rufen?
Ich habe meinen Arzt angerufen und der sagte, ich wäre völlig normal. Aber Paranoia soll ein weit verbreitetes Phänomen sein. Ich habe den Artikel zu Wikipedia schon oft verlinkt, Du hast ihn offenbar nie gelesen. Gut, extra für Dich, hier das Wichtigste:

wikipedia schrieb:
[...]
Die neurotische paranoide Persönlichkeit ist durch übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, durch Kränkbarkeit, Misstrauen sowie eine Neigung, Erlebtes zu verdrehen, gekennzeichnet. Sie neigt dazu, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich misszudeuten.
[...]
Hauptmerkmale der paranoiden Persönlichkeitsstörung sind ein durchgängiges Misstrauen, das die betroffene Person dazu veranlasst, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindselig falsch zu interpretieren. Es besteht eine Neigung zu übermäßiger Empfindlichkeit, die durch Rechthaberei und Streitsucht kompensiert wird. [...] Eine überhöhte Wachsamkeit ist keine Seltenheit. [...] Menschen mit paranoider Persönlichkeitsstruktur neigen zu überhöhtem Selbstwertgefühl und übertriebener Selbstbezogenheit. Aus tiefenpsychologischer Sicht besteht bei Personen mit paranoider Persönlichkeitsstörung die Neigung, eigene Aggressionen auf Mitmenschen zu übertragen und dann dort als Feindseligkeit wahrzunehmen und zu bekämpfen [...] Von ihren Mitmenschen werden Betroffene als scharfsinnige Beobachter beschrieben, als energisch und ehrgeizig. Da sie jedoch andere häufig anklagen, werden sie oftmals ausgegrenzt. Die Ausgrenzung geht meist mit zunehmender Fantasietätigkeit der Betroffenen einher. Auf längere Sicht haben paranoide Persönlichkeiten wegen ihrer geringen Vertrauensbereitschaft und wegen ihres kompromisslosen Vorgehens zunehmende Schwierigkeiten, tiefe zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Ihr sonderlinghaftes Wesen trägt dazu bei. Ihr halsstarriges Verhalten, kombiniert mit ihrem Scharfsinn kann von Vorteil sein.
Denk' mal drüber nach ;)
 
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