Antisemitismus - Antizionismus

Stimmt. Aber der ZdJ ist inzwischen bekannt für seine Penetranz und seine Zügellosigkeit.

Für Penetranz und Zügellosigkeit bist wohl eher Du bekannt, und nicht der ZdJ.

Würde ich sogar tun, sobald die deutsche Regierung ihre Bücklingshaltung aufgibt. So lange aber der ZdJ Einfluss nehmen kann, in dem er ein paar Stammtischparolen in die Welt blökt und man von der deutschen Regierung keinen aufrechten Gang erwarten kann, lasse ich mir das Kritisieren auch nicht nehmen.

Hast Du Dir mal überlegt, dass es unsere Regierung und unsere Parteien (mit Ausnahme der Rechtsextremisten) die Ansichten des ZdJ auch deshalb respektieren und teilweise teilen, weil sie ebenfalls besorgt sind über NS-Revisionismus und Antisemitismus? Der ehemalige deutsche Aussenminister Rathenau hat einmal gesagt "Antisemitismus ist die vertikale Invasion der Gesellschft durch die Barbaren." Und ich bin froh, dass unsere Regierung das weiß.

Was für Dich "aufrechter Gang" bedeutet, kann ich mir derweil lebhaft vorstellen :roll:
 
Denn Du unterstellst mir Dinge, die ich nie gesagt habe und nie sagen würde, ebenso wie dem ZdJ oft Dinge unterstellt werden, die er nicht tut. Auf dieser Basis kann man nunmal nicht diskutieren.

Du sagtest, dass es "Hinweisen" bedarf, da es immer wieder einzelne Menschen gibt, die nichts aus der Geschichte gelernt haben. Und deswegen muß weiter Aufklärung in Deutschland betrieben werden.

Nur ist ein Einzelner nicht Deutschland und man kann nicht von ein paar auf alle schließen, dies tust Du aber ebenso der ZdJ und andere.


[...] Fast alle großen Parteien, Bildungseinrichtungen wie Schulen und Unversitäten, eine Vielzahl von gesellschaftlichen Organisationen, nicht-jüdische Opferverbände usw fordern und fördern diese Erinnerung, und kritisieren auch neonazistische und antisemitische Vorgänge, und dies ganz sicher nicht, um dem ZdJ einen Gefallen zu tun, wie zB ein Photon das manchmal in einer Abwandlung des antisemitischen Stereotyps "die Juden beherrschen und vergiften uns" gerne darstellt.

Na dann frag Dich doch mal wirklich kritisch selbst, warum das gefördert/gefordert wird, wenn wir dies nicht tun, wäre gleich ganz Deutschland ein Land voller Nazis und Judenhasser.
Entschuldige bitte, aber sobald einer offen sagt: "Boah Leute, echt lasst doch mal langsam gut sein oder schaltet nen Gang zurück, das ist ja bald genauso wie nen Ohrwurm", kann man ja von ausgehen das man als eine Art Monster dargestellt wird.


Nun picken sich Leute, die aus welchen Gründen auch immer eine Übersensibilisierung erkennen wollen (zumeist ein subjektives, jedoch auf die Gesellschaft hochgerechnetes Empfinden), den Zentralrat heraus und tun so, als sei er für ihr Empfinden verantwortlich.
Ich mache den Zentralrat für gar nichts allein verantwortlich, ich schrieb daher schon genau deswegen, ZdJ und andere Institutionen. :roll:

Dabei ist es nicht so, dass man jede Woche eine Pressemitteilung verfasst, in der steht "ihr seid Schuld" (so in etwa wird es ja hier dargestellt), sondern man äußert sich zu aktuellen politischen Themen und ist zumeinst nur einer von vielen, die auf Entgleisungen von Menschen hinweisen, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen oder neuen Hass entfachen wollen.

Ja genau ich will das Rad der Geschichte zurückdrehen :doh:
Sorry aber Du wirst jetzt wirklich abenteuerlich, aber wenn es Dir besser geht dies von mir anzunehmen, dann lass ich Dir Deine Meinung :LOL:


[...]Also eine einfache Frage: Sollte Dein Zorn bezüglich der wiederkehrenden Thematisierung solcher Probleme nicht eher die treffen, die geschichtsvergessen sind oder die Geschichte umdeuten wollen? Wieso kritisierst Du statt dessen die, die lediglich darauf hinweisen?

Ich empfinde gar keinen Zorn, wie kommst Du darauf :think:
Woher willst Du wissen, das ich nicht auch die kritisiere, die die Augen vor der Geschichte verschließen?

Warum weist also der ZdJ alle darauf hin und nimmt sich nicht die einzelnen Querschläger mit mehr als fragwürdigem Gedankengut vor um diese "aufzuklären"?
Wäre doch auch eine Möglichkeit ;)

Das Thema ist aber nunmal in diesem Thread Antisemitismus und nicht Deutschland und seine Nazis oder wie auch immer die Überschrift lauten sollte. :roll:


[....] Das Ergebnis sehen wir ja, da werden nicht nur Terroristen beschossen, sondern auch Zivilisten und auch intern. Reporter und UN-Blauhelme.
[....]

Hierzu würde ich gerne mehr schreiben/eingehen, aber dazu fehlt mir wirklich einiges an Informationen.
Und ich denke es gehört nicht ganz hierher, eine Antwort von mir bekommst Du im [Sammelthread] Nahost-Konflikt.

Mir ist klar das sich vieles vermischt. Es wäre mir trotzdem lieb, wenn wir das so gut wie möglich trennen können via Thread ;)
 
Falls er überhaupt wahr genommen wird? :LOL: Also dieser Verein ist weder zu übersehen, noch zu überhören. Spätestens seit Michel Friedmann und seiner Koksnuttenaffäre, kennt wohl jeder halbwegs informierte Bürger den ZdJ. Und die meisten lesen Zeitung, schauen fern - es gibt ja nicht nur das Internet als Informationsquelle.
Paolo Pinkel wird ehern als nervender, moralisierender, moderierender Jude wahrgenommen denn als (ehemaliges) Teil des ZDJ.
Ok, nicht wahrnehmen ist bei der heutigen Medienflut wohl falsch. Unsereins nimmt ja auch Meldungen bezüglich einer Gina Lisa wahr. Nicht interessieren trifft es wohl besser.
Und wenn man etwas über den ZdJ liest oder hört, dann sind es nur Nörgeleien. Oder es wird auch mal etwas gelobt - allerdings nicht vorbehaltlos.
Wenn man alle paar Monate was vom ZDJ hört, ist es hauptsächlich Kritik, keine Nörgeleien. Sonstiges hält die Medienlandschaft wohl nicht für berichtenswert.
ob er nun Udo Voigt, Jürgen Möllemann, Edmund Stoiber, Martin Hohmann oder sonstwie aus Politik oder Fernsehen heißt.
Du listest hier ernsthaft Udo Voigt auf!? Den Vorsitzenden der verfassungsfeindlichen NPD!?
Aber nein, natürlich nimmt der ZdJ keinen Einfluss auf die deutsche Politik
Solch ein Mahnmal nach Jahren durchzusetzen ist schon an Dreistigkeit kaum zu überbieten und spiegelt den immens Einfluß des ZdJ auf die Politik wieder.
Dann sollten sie schleunigst anfangen aufzuhören, ihrem deutschen Vaterland zu schaden und es auszupressen.
...

Nochmal, wegen einzelner Menschen, die jede Gesellschaft hervorbringt, wird also auf alle geschlossen und behauptet, dass keiner etwas aus der Vergangenheit gelernt hat?
Hä!? Wenn ich Einzelne oder Teile der Gesellschaft kritisiere dann meine ich alle und es haben sich auch alle "diesen Schuh anzuziehen"!?
Selbst meine Mutter ist mir aufn Keks gegangen wenn sie mir jeden Tag nach der Schule gesagt hat "Mach Deine Hausaufgaben". Immerhin gehörte es zum normalen Tagesablauf.
Vielleicht gehörte es für dich zum normalen Tagesablauf, aber doch nicht für jeden. Und diejenigen mußten dran erinnert werden. Das nervt und macht die Hausaufgaben unbeliebt, aber es schadet nicht.
Im Gegensatz zu eben diesen Institutionen, glaube ich nicht, dass alle sich nicht mit der Geschichte auseinandersetzen oder begreifen, was diese Episode bedeutet.
Wie kommst du denn auf den schmalen Pfad, daß der ZdJ meint, alle sich niemand mit der Geschichte auseinandersetzen!?!?

Also entweder liegt das an den Temperaturen oder am Thema, daß hier manche irgendwelchen kruden Mist verzapfen. :roll:
 
[...] Hast Du Dir mal überlegt, dass es unsere Regierung und unsere Parteien (mit Ausnahme der Rechtsextremisten) die Ansichten des ZdJ auch deshalb respektieren und teilweise teilen, weil sie ebenfalls besorgt sind über NS-Revisionismus und Antisemitismus? [...]
Ja, das kann gut sein. Aber wenn man "Partner in Frieden und Freiheit" sein will, dann ist ein ständiges In-Der-Wunde-Bohren nicht sonderlich von Vorteil. Und wenn ein Partner ständig vor dem anderen Partner kuscht, dann ist es keine gleichberechtige Partnerschaft sondern eine Sklaverei.

Das Devotverhalten hat die Regierung inzwischen perfektioniert. Das Dominanzverhalten der ZdJ seinerseits auch. Es wird nun Zeit, den ZdJ in seine Bahnen zurückzulenken und der Regierung auf die Beine zu helfen. Das wurde ja bereits versucht. Nur dann fällt man immer früher oder später immer wieder auf die alten Verhaltensweisen zurück: Der ZdJ nennt den Kritiker einen Antisemiten, sofort fällt die Fraktion devot auf die Knie und schließt denjenigen aus der Partei aus. Aber naja, irgendwann wird die Regierung den aufrechten Gang schon wieder lernen. Irgendwann...

Was für Dich "aufrechter Gang" bedeutet, kann ich mir derweil lebhaft vorstellen :roll:
Wirklich? Soll heißen, Du deutelst diesmal nicht paranoid meine Worte nach Deinem schändlichen Ansinnen um, sondern nimmst sie, wie sie sind? Oh Herr, ein Wunder ist geschehen :LOL:
 
Hä!? Wenn ich Einzelne oder Teile der Gesellschaft kritisiere dann meine ich alle und es haben sich auch alle "diesen Schuh anzuziehen"!?

:hö: Warum soll ich mir einen Schuh anziehen, der mir nicht passt? Das ist Unsinn, sorry.
Wenn ein anderer aus der Reihe tanzt stehe ich auch nicht dafür gerade, wenn der geklaut hat :roll:

Vielleicht gehörte es für dich zum normalen Tagesablauf, aber doch nicht für jeden. Und diejenigen mußten dran erinnert werden. Das nervt und macht die Hausaufgaben unbeliebt, aber es schadet nicht.
Ich habe auch nicht gesagt, dass es schadet, aber Du hast es schon richtig geschrieben, es kann irgendwann nerven.


Wie kommst du denn auf den schmalen Pfad, daß der ZdJ meint, alle sich niemand mit der Geschichte auseinandersetzen!?!?

Weil der ZdJ oder andere Institutionen, Politker oder sonst wer von einzelnen die mit ihren merkwürdigen depperten Gedanken auf andere schließt.
Gleiche Frage wie an bennsenson, warum wird allgemein erinnert und nicht die einzelnen "Idioten" mit ihrer Naziverherrlichung speziell mal ein Geschichtsunterricht verpasst?


Also entweder liegt das an den Temperaturen oder am Thema, daß hier manche irgendwelchen kruden Mist verzapfen. :roll:

Ich würde sagen es liegt am Thema und ich würde nicht behaupten das hier manche Mist verzapfen. Jeder hier hat seine Meinung und ich erachte sie als wichtig, egal von wem. Denn es ist eine Meinung, welche nicht abgetan werden darf. Und da spielt es für mich persönlich keine Rolle wer sie äußert, man sollte es ernst nehmen und darüber nachdenken ohne dies abzutun, wie Du es gerade getan hast.


MfG
Pepper
 
Photon schrieb:
Das Devotverhalten hat die Regierung inzwischen perfektioniert. Das Dominanzverhalten der ZdJ seinerseits auch.

Newsletter Udo Voigt?

Hä!? Wenn ich Einzelne oder Teile der Gesellschaft kritisiere dann meine ich alle und es haben sich auch alle "diesen Schuh anzuziehen"!? [...] Wie kommst du denn auf den schmalen Pfad, daß der ZdJ meint, alle sich niemand mit der Geschichte auseinandersetzen!?!?

Also entweder liegt das an den Temperaturen oder am Thema, daß hier manche irgendwelchen kruden Mist verzapfen. :roll:

Hja ich weiß auch nicht... ich geh auch erstmal ins Freibad, vielleicht nutzen ja einige die Zeit, um ihr Gehirn neuzustarten...
 
[...] Wenn man alle paar Monate was vom ZDJ hört, ist es hauptsächlich Kritik, keine Nörgeleien.
Ja, penetrant geäußerte überzogene Kritik ist nunmal Nörgelei...

[...] Du listest hier ernsthaft Udo Voigt auf!? Den Vorsitzenden der verfassungsfeindlichen NPD!?
Ja, warum denn nicht? Er gehört, so lange die NPD noch nicht verboten ist, in diese Reihe. Und jeder hat auf seine Art Kritik geäußert - der eine berechtigt und sachlich, ein anderer eben teils unberechtigt und unsachlich. Der ZdJ hat stets mit dem gleichen Reflex reagiert.

Mir solltest Du also nicht vorwerfen, dass ich Voigt mit aufgeführt habe, sondern eher dem ZdJ, dass dieser bei jeder Form von Kritik alle in die gleiche Ecke steckt und drauf los ballert ;)

Solch ein Mahnmal nach Jahren durchzusetzen ist schon an Dreistigkeit kaum zu überbieten und spiegelt den immens Einfluß des ZdJ auf die Politik wieder.
Nee, das nicht. Man konnte es sich aber auch nicht nehmen lassen darauf hinzuweisen, wie lange man wegen dieses längst überfälligen Bauwerks nörgeln musste.

Und dann wurde ja stets und ständig der ZdJ aus Nahost aktiviert, wenn das Geld dort unten knapp wurde. Je nachdem, wie schnell oder eben langsam der Scheck ausgestellt wurde, hat man eben ein paar Gänge hoch geschalten, in der Hoffnung, dass steter Tropfen den Stein höhlen möge :LOL: Hat er ja auch gut gehöhlt...

Gruß,
Photon

EDIT:
Newsletter Udo Voigt?
Der hat einen Newsletter? :LOL: Ach egal. Falls er etwas derartiges gesagt haben sollte, dann hat er recht. Auch ein blindes Huhn findet halt mal ein Korn ;)
 
Weil der ZdJ oder andere Institutionen, Politker oder sonst wer von einzelnen die mit ihren merkwürdigen depperten Gedanken auf andere schließt.
Und den Punkt mußt du mir erklären, weil ich hier überhaupt nicht folgen kann. Wenn zum Beispiel Oettinger ob seiner Filbinger-Trauerrede kritisiert wird, wird damit automatisch auf andere, auf alle geschlossen (es wird also also allen "dieser Schuh angezogen")!?!?

Und doch, hier wird Mist verzapft (juhu, Photon! :mrgreen: ). Ok, wenn sich manche vom ZdJ genervt fühlen, kann ich noch mehr oder weniger verstehen, aber wenn dann von "Bücklingshaltung" der Regierung und ähnlichem die Rede ist, dann geht das allmählich in Richtung jüdischer Weltverschwörung (auch wenn nur im kleinen Maßstab). Und das dies "kruder Mist" ist, brauchen wir ja nicht drüber streiten. Oder doch? :mrgreen:
 
[...] (juhu, Photon! :mrgreen: )
Ja huhu, winke-winke :dance:

[...] aber wenn dann von "Bücklingshaltung" der Regierung und ähnlichem die Rede ist, dann geht das allmählich in Richtung jüdischer Weltverschwörung (auch wenn nur im kleinen Maßstab). Und das dies "kruder Mist" ist, brauchen wir ja nicht drüber streiten. Oder doch? :mrgreen:
Doch doch, darüber sollten wir schon deshalb streiten, weil der ZdJ ebenso wenig "die Welt" ist, wie die deutsche Regierung. Und wenn eine Institution penetrant, überzogen fordernd, dreist etc ist, dann ist es eine "Verschwörung"? Was soll der Quatsch?
 
Und den Punkt mußt du mir erklären, weil ich hier überhaupt nicht folgen kann. Wenn zum Beispiel Oettinger ob seiner Filbinger-Trauerrede kritisiert wird, wird damit automatisch auf andere, auf alle geschlossen (es wird also also allen "dieser Schuh angezogen")!?!?

Das Resultat ist, dass gesagt wird, dass Deutschland noch zuviel Nationalsozialismus in den Köpfen hat. Also ja, es wird dann von einigen Äußerungen auf ein ganzes Land geschlossen.
Wenn dem nicht so wäre, würde man doch nicht so häufig lesen oder hören, dass Deutschland nichts aus der Vergangenheit angeblich gelernt habe. Aber sowas kommt doch meist nur dann, wenn irgendein einzelner Depp oder eine Randgruppe, die sich eh wohl täglich das Hirn wegsäuft irgendwelche Stammtischparolen auf der Straße brüllt.

Dies will ich damit nicht relativieren, sowas ist das Letzte und ich heiße es nicht gut, aber wir haben ca. 80 Millionen Menschen in unserem Land, was gebe ich da auf eine Handvoll (handvoll = gemessen an 80Mio) die völlig neben der Kappe sind?
 
Das Resultat ist, dass gesagt wird, dass Deutschland noch zuviel Nationalsozialismus in den Köpfen hat. Also ja, es wird dann von einigen Äußerungen auf ein ganzes Land geschlossen.

Diese Äußerung bzw Interpretation ist und bleibt irrational. Im Gegenteil, wenn alle geschlossen diese Verurteilung von Einzelnen teilen würden, gäbe es praktisch keinen Zweifel daran, dass wir keinerlei Probleme mit unser Vergangenheit haben. Erst das "Kritisieren der Kritiker" tut gewisse Abgründe auf, nicht die Kritik an dem Falschliegen Einzelner.
 
[...] Erst das "Kritisieren der Kritiker" tut gewisse Abgründe auf, nicht die Kritik an dem Falschliegen Einzelner.
Was, wenn der Kritiker mit seiner Kritik falsch liegt? Oder der Kritiker, der den Kritiker kritisiert?

Mist ich hab's schonwieder vergessen: Der eine Kritiker ist unfehlbar, der andere ist Antisemit :LOL:
 
Was, wenn der Kritiker mit seiner Kritik falsch liegt? Oder der Kritiker, der den Kritiker kritisiert?

Das Witzige ist, dass Du, wenn man mal über die Einzelfälle redet, auch einräumst, dass die Kritik berechtigt ist. Gutes Beispiel ist der Beginn dieses Threads. Oder nehmen wir das, was wir gerade als Beispiel hatten. Oettinger bezeichnet einen ehemaligen NS-Richter, der politische Gegner zum Tode verurteilt hat, als "Gegner der Nazis." Findest Du das etwa ok? Oder willst Du einfach nur am ZdJ herumnörgeln, während Du ignorierst, dass Oettinger überparteilich kritisiert wurde?
 
Das Witzige ist, dass Du, wenn man mal über die Einzelfälle redet, auch einräumst, dass die Kritik berechtigt ist. Gutes Beispiel ist der Beginn dieses Threads. Oder nehmen wir das, was wir gerade als Beispiel hatten. Oettinger bezeichnet einen ehemaligen NS-Richter, der politische Gegner zum Tode verurteilt hat, als "Gegner der Nazis." Findest Du das etwa ok? Oder willst Du einfach nur am ZdJ herumnörgeln, während Du ignorierst, dass Oettinger überparteilich kritisiert wurde?
Du, ich rede gar nicht von Oettinger oder dem Einzelfall "Oettinger". Ich rede vom Gesamtbild des ZdJ, welches er nach außen hin abgibt. Mit welchen Totschlagargumenten Du und der ZdJ versuchen, Menschen anderer Meinungen und Ansichten zu verunglimpfen (Jude oder Nichtjude, es wird vor nichts Halt gemacht). Dass man sich nicht zu schade ist, selbst aus dem tiefsten Schlamm heraus noch mit Dreck um sich zu werfen.

Natürlich liegt der ZdJ nicht immer falsch. Natürlich reagiert der ZdJ nicht immer unversöhnlich, dreist und überzogen. Aber so ist er meist. Was hilft es mir, wenn auch der ZdJ (selten, aber es kommt vor) auch mal eine sympathische und versöhnliche Art an den Tag legt? Wenn er einen Sachverhalt auch mal angemessen, statt hysterisch kritisiert? Wenn er auch mal nur erinnern, statt schulmeisternd mahnen möchte? Das ist längst nicht die Regel und nur weil er gelegentlich auch mal lichte Momente hat, wird er in seiner Gesamtheit nicht besser...
 
Diese Äußerung bzw Interpretation ist und bleibt irrational. Im Gegenteil, wenn alle geschlossen diese Verurteilung von Einzelnen teilen würden, gäbe es praktisch keinen Zweifel daran, dass wir keinerlei Probleme mit unser Vergangenheit haben.

Ja ich sagte schon, wir nehmen uns wohl beide nichts, ich finde Deine einzelnen Passagen, die Dir gerade in den Kram passen auch äußerst irrational, aber nun gut jeder hat so seine Hobbies :LOL:

Ach und wer teilt diese Verurteilung nicht? Die Masse der Deutschen wollen keine neue NS-Zeit. Sie wollen keinen H****r und denen geht dieses ganze Geblöcke auch mächtig aufn Sender.

Oder kommen wir doch wieder dahin, das die Masse der Deutschen nicht für eine Veruteilung des Einzelnen ist, im stillen Kämmerlein sich nach H****r sehnt und deswegen den ZdJ und jeden Politiker verflucht, der daran erinnert, das wir diese Vergangenheit weder vergessen noch verharmlosen dürfen?

Erst das "Kritisieren der Kritiker" tut gewisse Abgründe auf, nicht die Kritik an dem Falschliegen Einzelner.

:think: Also ist es OK das einige auf den Nationalsozialismus stehen 8O

Ich hoffe ich verstehe Dich gerade falsch, aber Dein Satz lässt diese Interpretation durchaus zu.

Ahja also beim "Kritisieren der Kritiker" tun sich Abgründe auf... Soso, entschuldige mal bitte, aber wenn ein Kritiker oder ein Politiker, mein Lehrer, mein Vater oder der Papst persönlich ihre Meinung nicht klar deffinieren können um meine Meinung zu erweitern,zu entkräften oder sonst was, dann übe ich auch an sonst wem Kritik.

Ich bin Mensch, ich nehme nicht alles hin und glaube auch nicht alles was man mir vorbetet. Dazu hat der liebe Gott nämlich das Gehirn erschaffen, das wir selbstständig denken können und sollen (kritisch hinterfragen z.b.). Klingt komisch, ist aber so ;)
 
Du, ich rede gar nicht von Oettinger oder dem Einzelfall "Oettinger". Ich rede vom Gesamtbild des ZdJ, welches er nach außen hin abgibt.

Aha. Du hast doch davon geredet, dass die Kritiker falsch liegen können. Warum sprechen wir dann nicht über Oettinger und Co? Komisch :roll:

Und das Gesamtbild, von dem Du redest, ist nach wie vor geprägt von dem, was Du und andere in die Welt setzen. Einer näheren Beleuchtung hält das nicht stand.
 
Das Resultat ist, dass gesagt wird, dass Deutschland noch zuviel Nationalsozialismus in den Köpfen hat. Also ja, es wird dann von einigen Äußerungen auf ein ganzes Land geschlossen.
Wenn dem nicht so wäre, würde man doch nicht so häufig lesen oder hören, dass Deutschland nichts aus der Vergangenheit angeblich gelernt habe.
Das nach solchen Fälle DEN Deutschen unterstellt wird, daß sie "noch zuviel Nationalsozialismus in den Köpfen" haben, ist doch in etwa seit Beginn dieses Jahrtausend vorbei. Weder aus dem Ausland noch im Inland werden die Deutschen als Nazis wahrgenommen. Das ist schlichtweg Schwachsinn.
Ich werd dir mal zu nahe treten: Diese Auffassung ist in einer bestimmten Ecke weit verbreitet. In dieser Ecke suhl man sich nur allzu gern in der Opferrolle. Otto-Normal-Bürger fühlt sich in solchen Fällen überhaupt nicht angesprochen; zieht sich den Schuh garnich erst an.
 
Das nach solchen Fälle DEN Deutschen unterstellt wird, daß sie "noch zuviel Nationalsozialismus in den Köpfen" haben, ist doch in etwa seit Beginn dieses Jahrtausend vorbei. Weder aus dem Ausland noch im Inland werden die Deutschen als Nazis wahrgenommen. Das ist schlichtweg Schwachsinn.

Echt? :think: Wieso hab ich das erst jüngst in den Nachrichten in einem Bericht gehört.

Ich werd dir mal zu nahe treten: Diese Auffassung ist in einer bestimmten Ecke weit verbreitet. In dieser Ecke suhl man sich nur allzu gern in der Opferrolle. Otto-Normal-Bürger fühlt sich in solchen Fällen überhaupt nicht angesprochen; zieht sich den Schuh garnich erst an.

Na tritt mir mal zu Nahe in welcher Ecke ist das denn? Dem kann ich nämlich gerade nicht folgen, ich sehe mich nämlich in keiner Ecke ;) Schon gar nicht in einer Opferrolle. :think: Sprich Dich aus, was meinst Du?
 
Aha. Du hast doch davon geredet, dass die Kritiker falsch liegen können. Warum sprechen wir dann nicht über Oettinger und Co? Komisch :roll:
Du pickst Dir einen Fall raus und willst diesen nun zerpflücken bis ins Mark. Was soll das? Wollen wir jetzt jeden einzelnen Kritiker detailliert beleuchten? Du, so alt werde ich in diesem Leben nicht mehr...

Und das Gesamtbild, von dem Du redest, ist nach wie vor geprägt von dem, was Du und andere in die Welt setzen. [...]
In die Welt setzen? Wann wurde der ZdJ zuletzt falsch zitiert? Wann wurde wider dem ZdJ falsch Zeugnis abgelegt? Den Ruf hat er sich selbst hart über Jahre und Jahrzehnte hinweg erarbeitet und erntet nun die Früchte.
 
Echt? :think: Wieso hab ich das erst jüngst in den Nachrichten in einem Bericht gehört.
Könntest du das präzesieren?
Also wenn ich mit den Ereignissen in Hessen (Rechte erschlagen fast ein Kind), in Brandenburg (2 Rechte töten einen Menschen) und in Passau (führende Parteimitglieder, deren Partei in 2 Landesparlamenten vertreten sind, nehmen an der Beerdigung eines militanten Neonazis teil) 3 aktuelle Vorfälle nenne, dann ist mir nicht aufgefallen, daß in diesem Zusammenhang von "braunen Deutschen" in den Medien die rede war. Ich hab nicht mal - oh Überraschung - eine "Nörgelei" des ZdJ gehört.
Na tritt mir mal zu Nahe in welcher Ecke ist das denn? Dem kann ich nämlich gerade nicht folgen, ich sehe mich nämlich in keiner Ecke ;) Schon gar nicht in einer Opferrolle. :think: Sprich Dich aus, was meinst Du?
Na die braune. Dort sieht man sich momentan als Opfer von Diskriminierung. Ob du in dieser Ecke bist, weiß ich natürlich nicht (kenne dich ja auch nicht), nur sind Parallelen erkennbar.