Alter der Eltern

Selten so n Schwachsinn gelesen.
aussnahmen bestätigen die regel. nur weil du nicht krank geworden bist. heisst es noch lange nicht, dass man andere beleidigen darf.
er hat auch nur davon geredet , dass das risiko steigt. ich denk mal , da es sowieso "unwahrscheinlich" ist, wird es jetzt nicht SOOOO gefährlich...

:roll:
 
Ach m3L4, hier wird nach Deiner Meinung gefragt. ;)

Versteh ich jetzt nicht :ugly:
Also ich find, man kann Eltern werden, wenn beide Elternteile fest im Leben stehen und dem Kind eine sichere Zukunft bieten können. Das geht imho auch im hohen Alter. Risiken sind zwar da, aber wer behauptet denn, das Leben wär son Zuckerschlecken, dass nirgendwo ein Risiko birgt.
Und ich frage mich...welches Kind hätte ein Problem damit ältere Eltern zu haben? Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Paps jetzt mal eben nicht mit Bungee jumpen kommt, dann sollte man nicht gleich frustriert sein ^^
 
Und ich frage mich...welches Kind hätte ein Problem damit ältere Eltern zu haben? Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn Paps jetzt mal eben nicht mit Bungee jumpen kommt, dann sollte man nicht gleich frustriert sein ^^
nicht direkt die kinder, hab aber mal nen bericht gesehn, wo herbe kritik darüber ausgesprochen wurde, weil viele klassenkameraden das opfer dann ausgelacht haben :ugly:
 
Also, für mich generell ist es so, daß ich mit meinem Kinderwunsch inzwischen mehr oder weniger abgeschlossen habe. Ich werde dieses Jahr 35; eine feste Partnerin ist nicht in Aussicht und allein will ich kein Kind in die Welt setzen, ich glaube das würde ich einfach nicht schaffen. Ich will aber auch nicht mit 40 noch Mutter werden - ich würde mich dann zu alt fühlen.

Das heißt nicht, daß ich Menschen mit 40 oder 45 generell zu alt finde, um noch Eltern zu werden, weil Alter sowieso "nur" eine Zahl ist. Man ist immer so jung wie man sich fühlt, und es gibt Menschen Mitte 20, die benehmen sich wie Rentner, und es gibt Menschen mit 50, die durchaus noch jugendlich wirken und auch so leben. Alter ist immer eine Sache des Empfindens.

Nur für mich persönlich gilt, ich glaube nicht, daß ich mit 40 noch bereit bin, die Einschränkungen hinzunehmen, die die Elternschaft nun mal auch mit sich bringt, viele Kompromisse zu machen oder auf vieles zu verzichten.

Ich halte aber auch nichts, rein GAR NICHTS von zu jungen Eltern. Meine eigenen Eltern waren grad mal 17 und 19, als ich geboren wurde und sie waren unfähig, überfordert und hatten noch nichts auf die Beine gestellt im Leben. Beide Auszubildende, keine Kohle, kein gar nix. Außerdem hab ich meine ganze Kindheit mehr oder weniger stark zu spüren bekommen, daß ich "etwas" war, für das man auf ganz viel anderes verzichten mußte. Mein Vater konnte nicht studieren, weil er Geld verdienen mußte, vielleicht hätten meine Eltern nicht mal geheiratet, weil es halt eine Jugendliebe war, wer weiß ob die 2 Jahre später überhaupt noch Bestand gehabt hätte.

Und ich sehe meine Erfahrungen nicht als Einzelerfahrung an. Wenn ich heutzutage im TV mal einen Bericht über jugendliche Mütter / Eltern sehe, dann krieg ich echt das kalte Kotzen. Haben noch nix erreicht im Leben, setzen aber Kinder in die Welt. Unüberlegt und oftmals sogar geplant, nach dem Motto "Ich krieg sowieso keinen Ausbildungsplatz, dann werd ich halt Mutter". Ich habe wahrlich keine Vorurteile gegen Hartz IV-Empfänger, wenn man da unverschuldet hineinrutscht. Aber sich nach dem Schulabschluß bewußt für so ein Leben zu entscheiden, halte ich für verantwortungslos und absolut unfair dem Kind gegenüber. Das kann sich nämlich nicht aussuchen, ob es in relativer Armut groß werden will oder nicht.

Und ZU alte Eltern? Hm, wie oben schon geschrieben, Alter ist oftmals eine Empfindungssache. Aber eine meiner langjährigsten Freundinnen, die ich schon kenne seit wir 16 waren, hat recht alte Eltern, die waren beide schon weit über 40 als sie geboren wurde. Absolutes Wunschkind, zweifellos, und innigst von ihren Eltern geliebt. Aber sie waren eben auch schon im Kopf alt; vielleicht nicht, als meine Freundin geboren wurde, aber auf jeden Fall als ich sie kennenlernte, da waren wir 16 und ihre Eltern an die 60. Das ist nicht schön für sie gewesen und ist es heute auch immer noch nicht. Abgesehen davon, daß sie mit 16 schon merkte, daß ihre Eltern nicht unsterblich sind und sich mit drohendem Verlust ihres Vaters auseinandersetzen mußte, war auch selten Verständnis für sie da, egal um was es ging, Freunde, Studium etc.

Ich denke, das muß jeder Mensch für sich entscheiden, in welchem Alter man Kinder in die Welt setzt. Materielle Sicherheit, zumindest in einem gewissen Ausmaß - es muß ja nicht gleich der komplette Satz goldener Löffel vorhanden sein - sollte vorhanden sein, aber eben auch noch die Bereitschaft, sich einzuschränken, auf viele Sachen zu verzichten und sich dem Kind altersgerecht anzupassen und Verständnis für die Entwickungsphasen aufzubringen.

Greetz,
yerusha
 
Ich selbst bin 22 geworden, meine Mutter ist 47 und mein Vater 51. Ich bin damit zufrieden, hab nichts auszusetzen und finde, dass sie mit 25 und 30 Jahren das ideale Alter für Kinder gehabt haben. Sie standen auch damals schon mit beiden Beinen im Leben, Arbeit war da etc.
Biologisch gesehen finde ich, ist das auch das ideale Alter gewesen und ich selbst könnte mir nicht vorstellen mit 40 Jahren noch ein Kind zu bekommen. Da möchte ich meines schon halbwegs großgezogen haben :roll:
 
@Yerusha
Ich sage ja und nein zu deinem Beitrag. Ich selbst war auch mit knapp 19 Mutter. War nicht geplant und Pille habe ich auch genommen, aber trotzdem ist es so gekommen.

Man sollte es nicht pauschalieren. Manche sind mit 20 erwachsener, selbständiger und verantwortungsvoller als mit 30 Jahren.
Ich finde es auch nicht gut, jung Mutter oder Vater zu werden, ich habe ja selber erlebt, wie schwer es sein kann. Davon mal abgesehen, sich richtig als Mutter durchsetzen zu können. Trotzdem hat es meinem Kind nie an etwas gefehlt. Ich war gerne zu Hause, ich habe nichts vermisst. Als meine Kleine 2 Jahre alt war, bin ich am Wochenende weg gegangen. Da haben die Großeltern aufgepasst. Positiv war, dass ich meine Ausbildung bereits abgeschlossen hatte, so konnte ich einfach nach den Erziehungsjahren anknüpfen und bin arbeiten gegangen.

Es kommt nicht darauf an, wie alt man ist, sondern wie verantwortungsvoll man ist. Was hat man davon, wenn man finanziell abgesichert ist, wenn man aber im Grunde den Kindern doch nicht die Liebe oder Wärme geben kann, die sie brauchen? Oder wenn man einfach zu müde oder kaputt ist und nicht mehr den Nerv hat, mit Kleinkindern umzugehen?

Ich bin jetzt auch 35, könnte also rein theoretisch noch mal anfangen. Aber ich will nicht. Weil gerade jetzt möchte ich mich austoben. Nicht gemessen an Disko oder Party, sondern an Reisen. Ich kann jetzt machen, was ich möchte und das finde ich prima. Wenn meine Tochter diese Dinge mitmachen will, umso besser. Wir können jetzt auch Party feiern, shoppen gehen oder andere Dinge tun, die 2 Mädels so machen können. Und meinen Traum von einer Weltreise kann ich mir jetzt verwirklichen. 1 oder 2 Jahre nur auf Reisen, das wollte ich schon immer.

Ich merke es schon an meinem Patenkindern. Eins ist jetzt 8 und das andere 2,5 Jahre. Und ich bin froh, wenn ich es abgeben kann. Dann doch lieber Oma sein. Ich bin einfach nicht mehr bereit, mich um so was kleines zu kümmern.

Deswegen ist es doch auch eine Einstellungssache. Wer sich mit 40 bewusst ein Kind anschafft, der weiss auch, worauf er sich einlässt. Und es geht nicht um das Alter, sondern wie man sich fühlt.

Und ausserdem - wie so einige hier geschrieben haben - die Eltern oder Großeltern kann man immer verlieren. Der Tod lebt mit uns mit. Immer und überall. Es kommt nicht auf das Alter an. Einige sterben früh - Autounfall oder wie auch immer - einige spät an Krankheiten oder sonstwas. Das kann man doch vorher nie wissen.

Deswegen sollte doch jeder - egal ob man Elternteil oder Kind ist (und jeder ist ein Kind von jemanden) - jeden Tag bewusst leben und geniessen. Man weiss doch nie, was passiert in der nächsten Sekunde.
 
Ich selber bin 19, meine Mutter 54 und mein Vater wird dieses Jahr 60 - und ich find das total ok! Ich kann trotzdem super mit meinen Eltern was unternehmen, ohne mich in irgendeiner Weise schämen zu müssen. Sie wissen, dass wir nicht immer gleicher Meinung sind, aber das ist denke ich normal. Und in vielen Angelegenheiten bin ich froh, schon etwas erfahrenere Eltern zu haben. Meine Schwester ist 10 Jahre älter als ich, was für mich heißt, dass ich viele Freiheiten habe, weil meine Eltern diese Abnabelungs-Phase schonmal mitgekriegt haben und wissen, was auf sie zukommt ;) Oftmals reagieren sie gelassener als beispielsweise die Eltern von meinem Freund (43 und 40) und unterstützen mich in jeder Hinsicht.

Von dem erhöhten Risiko für Trisomie 21 habe ich auch gehört (das haben wir sogar in der Schule mal so gelernt), aber ich denke, es ist nicht weniger risikobehaftet, mit 14 ein Kind zu bekommen, was ja heutzutage schon fast nichts außergewöhnliches mehr ist... Vielleicht nicht unbedingt auf Krankheiten bezogen, aber ob ein so junger Körper solche Strapazen schon unbeschadet übersteht?! Ich bin kein Arzt, aber Risiken gibt es doch überall!

Wichtig ist doch, ob die Eltern selbst reif sind für ein Kind und wissen, was auf sie zukommt. Nur zu denken: "Das wird sich dann schon alles regeln", aber selbst ohne Perspektiven in den Tag hineinzuleben, ist sicher nicht das perfekte Umfeld für ein Kind.

Ich finde, Drachenjenny hat das super auf den Punkt gebracht!
 
Ist es besser, wenn man ein Kind mit 17 bekommt und kp hat, was man mit seinem Leben anfangen soll? Ich finde es eher unnormal, dass Jugendliche mit 17 meinen, ein Kind bekommen zu müssen als Erwachsene mit 40+...:roll:
 
Ist es besser, wenn man ein Kind mit 17 bekommt und kp hat, was man mit seinem Leben anfangen soll? Ich finde es eher unnormal, dass Jugendliche mit 17 meinen, ein Kind bekommen zu müssen als Erwachsene mit 40+...:roll:

Niemand hat was von 17 Jahren gesagt. Das ist natürlich auch gut dämlich...
 
Meine Eltern haben mich bekommen, da war meine Mama 22 und mein Vater 43.
Und ich bin kerngesund. :roll:

Also, son Schwachfug habe ich schon lange nicht mehr gelesen...
 
die natur hat sich etwas gedacht und von daher sind frauen auch nur bis zu einem gewissen alter zeugungsfähig

unverantwortlich sind solche mütter die sich da künstlich befruchten lassen und selbst schon 60 oder älter sind

unverantwortlich ist wenn man selbst krank ist oder weiss das man träger einer erbkrankheit ist

unverantwortlich ist es wenn man nicht einigermassen sein leben im griff hat

junge eltern haben normal den vorteil das sie cool sind
ältere eltern haben den vorteil das sie meist mehr bieten können und mehr ruhe und geduld haben

aber alter zählt nicht - es zählt immer nur der einzelne fall

ein beispiel aus meinem bekanntenkreis - als das kind geboren wurde war der vater 72 und die mutter 41 oder 42 - der vater hörte viele vorwürfe - er argumentierte damit das das kind ja eine "junge" mutter hat
das kind ist 4 jahre - die mutter stirbt an krebs - das kind ist 11 - der vater stirbt
armes kind aber ich will damit sagen das nicht das alter sagt wie lang man seine eltern hat und wie gut einem seine eltern sind
 
Meine Eltern haben mich bekommen, da war meine Mama 22 und mein Vater 43.
Und ich bin kerngesund. :roll:

Also, son Schwachfug habe ich schon lange nicht mehr gelesen...

So Schwachfug ist ja nicht^^ Es heißt ja nur, dass Risiken da sind. Aber auf keinen Fall, dass das Kind auf jeden fall krank wird. Wär ja blöd sowas.
 
junge eltern haben normal den vorteil das sie cool sind
ältere eltern haben den vorteil das sie meist mehr bieten können und mehr ruhe und geduld haben
Ähm... ja... Junge Eltern erkennt man in der Stadt eigentlich nur, weil sie ihre Kinder anschreien, weil sie die Kinder nicht im Griff haben und nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen.
 
Junge Eltern erkennt man in der Stadt eigentlich nur, weil sie ihre Kinder anschreien, weil sie die Kinder nicht im Griff haben [...]
Und das geht natürlich allen jungen Eltern so, während ältere Eltern ihre Kinder immer im Griff haben!? :roll:

Solche Verallgemeinerungen sind Unsinn, weil sie alle über einen Kamm scheren und einfach nicht stimmen. Vielleicht ist der Prozentsatz derer, die erst noch lernen müssen mit Kindern richtig umzugehen bei jungen Eltern höher, aber keinesfalls geht es allen so.
 
Ich finde die Verallgemeinerungen hier auch toll: "Ironie an"

Man sollte bzw. darf keine Kinder in die Welt setzen, bevor man 30 ist und man sollte jünger sein als 40.

Man sollte gefälligst schon alles erlebt haben, damit Kind einem nicht in dieser Hinsicht stört.

Man sollte finanziell abgesichert sein (ab wann ist man das eigentlich?) - sprich: auf gar keinen Fall mit Hartz4-Einkünften.

Man sollte natürlich kerngesund sein - sprich: auf keinen Fall Erbkrankheiten oder sonstige Krankheiten. Vorher genau durchchecken lassen. Nicht vergessen, die Familie zu fragen und wenn da Krankheiten sind - warum nicht gleich sterilisieren?

Selbstverständlich sollte man ein intaktes Familienleben haben - sprich: Mama und Papa haben sich bis zum Ende ihres Lebens lieb, damit Kind keinen Kummer hat und verheiratet muss man natürlich auch sein.

Wenn es geht sollten es 2 Kinder oder auch mehr sein. Einzelkinder verpassen ja irgendwie irgendwo irgendwas. Oder werden zu sehr verwöhnt etc.

Selbstverständlich muss Mama immer zu Hause sein, damit das Kind auch nie zu viel alleine ist. Kindergärten oder Schulhort sind ja nur eine Abschiebezentrale für ungeliebte Kinder.

Hab ich was vergessen?

Achja, man könnte ja noch einen Elterneignungstest einführen. Autofahren darf man auch nicht ohne Führerschein. Wer durchfällt - wird sterilisiert oder wenn schon zu spät, Abtreibung oder Zwangsadoption in Familien, die diesen Test bestanden haben.
"Ironie aus"
 
ich frag mich echt ob jemand der nicht vernünftig überlegt ob er seinem zukünftigen kind auch bestmögliche startchancen bieten kann ( egal ob finanzell gesundheitlich oder allgemeines umfeld etc) wirklich ein verantwortungsvoller elternteil sein kann
 
ich frag mich echt ob jemand der nicht vernünftig überlegt ob er seinem zukünftigen kind auch bestmögliche startchancen bieten kann ( egal ob finanzell gesundheitlich oder allgemeines umfeld etc) wirklich ein verantwortungsvoller elternteil sein kann

boah
ich glaube es einfach nicht.
Wann fängt bei dir "vernünftiges Denken" an?
Was sind "Startchancen"?

Wenn es nach dir bzw. einigen anderen hier im Thread geht, dann müsste ich mich ja schämen und aus dem Fenster oder vor die Bahn stürzen, weil ich es mir gewagt habe ein Kind zu gebären, welches ich empfangen habe, wo ich daran noch überhaupt nicht gedacht hatte. Zu einer Zeit wo meine Zukunft, die Zukunft des Kindesvaters und auch die Zunkunft des ungeborenen Kindes in den Sternen stand.
Ich denke aber nicht daran. Ich bin stolz darauf, Mutter zu sein. Ich bin stolz, eine junge Mutter zu sein. Ich bin stolz darauf, dass ich es geschafft habe, mein Kind trotz aller Umstände groß zu ziehen ohne sie zu schlagen, verhungern zu lassen oder aus dem Fenster zu schmeissen.

Überlegen sich eigentlich manche, was sie schreiben? Man kann doch nicht alle und alles über einen Kamm scheren?

Es kommt doch auf den Menschen an, nicht auf das Geld. Es kommt doch auf die Liebe an, nicht auf den Status.