Alter der Eltern

Ich bin 15, mein Vater 50, meine Mutter 46 ...

Persönlich find ich das nicht so toll, zwar stört es im Allgemeinen nicht, vor allem was Erziehung angeht, doch Sachen wie technisches Verständnis und die Lockerheit von meist jüngeren Eltern suche ich oft vergeblich :( Sobald da Klötzchen beim PC spielen umfallen, zählt das als Gewaltspiel und es ist ungeeignet, auch wenn ich darauf keinen Wert lege ... Auch bewerten sie meiner Meinung nach Freizeitgestaltung zu kritisch, am Wochenende stets Garten- oder Küchenarbeit am Vormittag, Nachmittag meist auch die Pflicht, sich an der frischen Luft aufzuhalten. Bewegungsmangel hab ich nicht, ca. 1,70m groß, nur 52 Kilo schwer, also eher untergewichtig ... Da ich auf einem Dorf lebe, ist aber abends Freunde treffen kaum drin, weil die alle in der Stadt wohnen, und Busfahren nach Hause am Abend nicht mehr möglich ist ... Also ich hätte auch lieber ein wenig jüngere Eltern, die nicht alles immer mit der guten alten Zeit vergleichen und alles mal ein bisschen lockerer sehen würden.
 
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Ich bin 19 meine Mutter 45 mein leiblicher Vater 46 und mein Stiefvater 58. Is aber soweit ok :)
 
also meine mama hat schon vor jahren gesagt, daß sie, wenn sie alt ist, in ein altersheim will. ich wohne jetzt 500km weit weg, meine schwester auch und das wird sich so schnell nicht ändern.

ich werde ihr, wenns soweit ist ein heim aussuchen mit schönem park oder netter umgebung, damit sie spazieren gehen kann. das hab ich so versprochen und das halt ich auch. ich finde es nicht schön, wenn die eltern darauf bestehen, daß man sie pflegt wenn sie alt sind. da stellt sich so schnell frust ein. ich möchte das meinen kindern, wenn ich mal welche habe, nicht zumuten.
 
Ich bin 15, mein Vater 50, meine Mutter 46 ...

... Also ich hätte auch lieber ein wenig jüngere Eltern, die nicht alles immer mit der guten alten Zeit vergleichen und alles mal ein bisschen lockerer sehen würden.


Ich kann dich trösten, auch wenn ich 35, meine Tochter 16 Jahre alt ist und wir in der Großstadt leben, so ist doch meine Erziehung auch eher von der "altmodischen" Art.
Einiges ist vielleicht anders, aber abends abholen oder Bewegung an der frischen Luft, Haushaltspflichten und das gute alte Bitte und Danke sagen, alten und behinderten Menschen helfen etc. gehört einfach zur Erziehung dazu. Ballerspiele, Internet, Telefon - das alles verfluche ich auch. Meine Tochter ist mit den guten alten Grimmsmärchen, Brettspielen, Gummihopse, Topfschlagen und Versteckspielen auch aufgewachsen. Was sie daraus macht, werde ich ja später sehen.


also meine mama hat schon vor jahren gesagt, daß sie, wenn sie alt ist, in ein altersheim will. ich wohne jetzt 500km weit weg, meine schwester auch und das wird sich so schnell nicht ändern.
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Das haben wir in unserer Familie ebenfalls schon abgesprochen und auch schon praktiziert.

Natürlich unterstützt man seine Eltern. Meine Mutter ist 54 und mopsfidel. Sollte sich das grundlegend ändern, dann will sie ebenfalls in ein Altersheim. Solange sie aber super klarkommt ist das nicht nötig.
Natürlich hilft man bei Behörden oder Tapezieren. Das ist doch Selbstverständlich. Nur bei richtiger RundumdieUhr-Pflege, das kann ich wahrscheinlich nicht. Ich weiss es nicht, aber das will meine Mutter nicht. Sie hat mich nicht in die Welt gesetzt, damit ich bei ihr zu Hause versaure. Sondern damit ich lebe. Und genauso will ich es später auch. Diese Dankbarkeit von Kindern zu erwarten ist für mich nicht richtig.

Die Familie hilft sich gegenseitig - keine Frage. Man ist füreinander da. Nur richtige Pflege, das muss doch jeder selber entscheiden dürfen, ob er das überhaupt als Eltern- oder Kinderteil will.
 
Die Familie hilft sich gegenseitig - keine Frage. Man ist füreinander da. Nur richtige Pflege, das muss doch jeder selber entscheiden dürfen, ob er das überhaupt als Eltern- oder Kinderteil will.

Um richtige Pflege ging es ja auch nie. Es ging um die Unterstützung der Eltern im Alter. Und auch bei kleinigkeiten kostet dies Zeit.
 
Um richtige Pflege ging es ja auch nie. Es ging um die Unterstützung der Eltern im Alter. Und auch bei kleinigkeiten kostet dies Zeit.

ok, dann habe ich es vielleicht falsch aufgefasst. Ich dachte es geht um RundumdieUhr-Pflege.

Die "Kleinigkeiten" fallen bei mir unter den Tisch, da wir das schon seit Jahren machen. Wir leben hier ja auch in einer Stadt, da ist das nicht das Problem.
 
Willst du etwa leugnen das es einfach oft vorkommt, dass sich Familien um ihre Eltern kümmern wenn diese in ein höheres Alter kommen ?
Nein, ich möchte nur sagen, dass das vielleicht nicht immer möglich ist, einfach wenn die Kinder zu weit weg sind.

Nun ist es halt für sie immer schön wenn einer ihrer Kinder oder Enkel bei Behördengängen hilft, bei Verträgen, bei größeren Einkäufen (wie nen neuer Fernseher) oder aber die Wohnung renoviert.
Das ist ja auch noch etwas anderes als tägliche Unterstützung.

Bei größeren Sachen ist es für mich auch völlig in Ordnung den Eltern zu helfen. Ob nun Renovierungsarbeiten oder bei größeren Anschaffungen... Die verbindet man dann eben mit einem Besuch.

Aber wenn die Kinder jetzt weit weg eine Familie gegründet haben, dann kannst du nicht verlangen, dass sie zu den Eltern zurückkehren und sich täglich um sie kümmern. Das ist für beide Seiten nicht zumutbar.