Alter der Eltern

kompi19

Well-known member
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17 März 2007
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Hallo zusammen...

Ich wollte Euch mal fragen, wie es mit dem Alter Eurer Eltern aussieht, und wie ihr es finden.

Erst letztens ist es mir passiert, als in der Schule eine Elternversammlung war, dass ich zu einer Freundin sagte, von der ich den Dad vorher nicht kannte :

" Hast du heute deinen Opa mitgebracht ? "

Ohh man..als ich erfahren habe, dass es ihr Vater war, war mir alles total peinlich.Naja..aber ehrlich gesagt finde ich es teilweise nicht so toll, wenn leute meinen
mit anfang 40 noch kinder kriegen zu müssen.
Das Risiko für Krankheiten des Kindes steigt enorm und ..wer will 18 sein und Eltern haben, die dann 60 sind !?!

Ich persönlich mit dem Alter meiner Eltern vollstens zufrieden. Meine beiden Eltern sind Anfang 40 und ich bin 16.

Was haltet ihr von alle dem !?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
hast du belege dafür, dass Kinder mit älteren Eltern anfälliger für Krankheiten sind? Ich kann mir das ehrlichgesagt nicht vorstellen.

Die Schwester von einem Freund von mir (36 Jahre alt) ist gerade einmal 14, ihr Vater bereits jenseits der 70, die Mutter ca. 40. Ich persönlich sehe da weder ein Problem, dass der altersunterschied zwischen Vater und Tochter so groß ist, noch, dass der altersunterschied zwischen den Eltern so groß ist... :roll:
 
Naja..aber fehlt denn da nicht die richtige Verbindung zu den Eltern !? Ich meine..ich könnte es glaube nicht..wenn ich 70 wäre und meine Tochter 16 ...nee..das Kind lernt ja nichmal seine Oma und Opa kennen...

Belege dafür sind zum Beispiel die Krankheit Trisomie21.
Dabei steigt der Prozentsatz der Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit dem Downsyndrom zu kriegen, pro Altersjahr.
Und ich denke, wenn man weiß, dass so ein Risiko besteht, dann muss man es auch nicht riskieren .:roll:
 
Sorry, aber lange nicht son Schwachsinn gelesen.
Wieso soll sich das Krankheits-Risiko erhöhen? Hast du da ne Quelle?
Und:

aber ehrlich gesagt finde ich es teilweise nicht so toll, wenn leute meinen
mit anfang 40 noch kinder kriegen zu müssen.

Ich finde es viel schlimmer, das teilweise "arbeitsunwillige", HartzIV-empfangende Paare ein Kind nach dem anderen zeugen um die später alle am Hungertuch nagen zu lassen und diese dann im "Idealfall" nach abgebrochener Hauptschule den Rest ihres Daseins auf Kosten von Papa Staat leben.

Oder doch lieber schon mit 13 Jahren Kinder in die Welt setzen, um dann auch einmal bei Vera int Veen auf dem Sessel sitzen zu dürfen?!

:roll:

Gruß, riplapro
 
Gut, das mit der Trisomie leuchtet mir ein.

Jedoch muss es jeder für sich wissen, wann er ein Kind in die Welt setzen will, oder wann nicht?

Es gibt genügend Leute, die es "cool" finden, mit 18 ein Kind zu kriegen.
Klar, da ist der Altersunterschied dann auch nicht zu groß, und das Kind kann froh sein, dass es so ne "coole" Mami hat.

Ich für meinen Teil will jedoch erst Kinder, wenn ich ihnen eine sichere Zukunft garantieren kann, was zur Zeit wirklich schwer ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich meinem Kind das schon mit 30 oder 35 bieten kann.
 
Ja, also, wenn man eine sichere Grundlage hat, spricht doch nichts mehr gegen Kinder.

Meine Mutter ist 49 Jahre alt und mein Vater 51 Jahre. Ich finde es noch soweit okay.
 
So seltsam ist das auch wieder nicht. Mein Vater ist bereits 66 (wird aber oft 10 Jahre jünger eingeschätzt) und ich kann nicht behaupten deswegen ein schlechtes Verhältnis zu ihm zu haben. Manche Dinge wären zwar wirklich einfacher, wenn er 10 Jahre jünger wäre, aber ich würde den Bereich um 40 Jahre nicht als zu spät für einen Kinderwunsch ansehen. Seine Eltern hätte ich auch noch kennen lernen können, doch der 2. WK und eine schwere Krankheit hatten was dagegen.

Wer sagt denn, dass die Generationen immer nur 20 Jahren auseinander liegen dürfen? Ich wäre zur Zeit sowohl emotional, als auch finanziell noch nicht in der Lage für eigene Kinder zu sorgen, warum sollte der dann diesen Schritt zu einem unvernünftigen Zeitpunkt machen, nur damit man ein bestimmtes Alter nicht überschreitet, wenn das Kind mal 20 ist? Der demographische Wandel wird durch diese abwartende Haltung zwar verstärkt, aber ich kann auch nicht alleine zwei Millionen Kinder zeugen :LOL:
 
Mein Vater ist 50 meine mutter 40^^
Die mutter meiner mutter ist 60
Ich bin 15
mal ist es so in er Famile mal so...
Wie wirds wohl bei mir sein?^^
 
Die Zeit ändert sich. Früher kamen die Kinder früher auf die Welt, da Frauen "nur" Hausfrau und Mutter waren. Da war es noch das Lebensziel, eine Mutter zu sein und das möglichst früh. Heutzutage aber gehen die Frauen auch arbeiten und wollten sich einen Lebensstandard aufbauen, ohne unbedingt von einem versorgenden Mann abhängig zu sein. Dementsprechend werden die Kinder heute später geplant und geboren.

Ich habe meine Kinder mit 23 bzw 25 bekommen. Damals fand ich mich eigentlich zu jung, aber mittlerweile seh ich es doch positiv, relativ früh Kinder bekommen zu haben. Meine Tochter steckt mit ihren 13 Jahren mitten in der Pubertät, möchte aber mit mir shoppen gehen und alles andere mögliche machen. Ihre Freundinnen gehen auch lieber mit mir weg als mit den eigenen Müttern. Das liegt daran, dass ich mit meinen 36 Jahren im Schnitt 10 Jahre jünger bin als die anderen Mütter und doch noch etwas näher dran bin an den Kindern als sie.

Es mangelt ganz bestimmt nicht an Fürsorge oder Liebe den Kindern gegenüber. Ganz im Gegenteil. Mir ist aufgefallen, dass ältere Mütter häufig viel gelassener mit kleinen Kindern umgehen. Aber bei manchen Sachen, speziell sportlicher Natur oder längere Ausflüge können sie häufig nicht mehr mitmachen, weil einfach die Gesundheit es nicht zulässt. Ich will das nicht für alle "späten" Eltern pauschalisieren, aber die körperliche Verfassung lässt nun mal im Alter nach, beim einen schneller beim anderen langsamer. Ich find es schade, dass die Kinder dann aufgrund des Alters der Eltern ausgeschlossen werden und auf jüngere Verwandte oder Bekannte angewiesen sind, dass die Kinder etwas unternehmen können.

Meine Eltern wären jetzt beide 63 Jahre, wären sie nicht bei einem Autounfall gestorben.
 
Naja..aber fehlt denn da nicht die richtige Verbindung zu den Eltern !? Ich meine..ich könnte es glaube nicht..wenn ich 70 wäre und meine Tochter 16 ...nee..das Kind lernt ja nichmal seine Oma und Opa kennen...

Belege dafür sind zum Beispiel die Krankheit Trisomie21.
Dabei steigt der Prozentsatz der Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit dem Downsyndrom zu kriegen, pro Altersjahr.
Und ich denke, wenn man weiß, dass so ein Risiko besteht, dann muss man es auch nicht riskieren .:roll:

Na wenn das so ist mach ich schnell noch ein Kind bevor ich am 22.April 15 werde :ugly:
 
Mh ich hab das so oft ueberall gelesen dass die Gesundheitsrisiken hoeher werden je aelter man wird. Auch Erbkrankheiten werden warscheinlicher. Insofern finde ich das nicht gut wenn die Eltern zu alt sind! Leider hab ich keine Quellen zur Hand : |.

Als weiteres Problem: Wenn die Eltern mit 50 noch ein Kind bekommen, sind sie 68 wenn das Kind 18 wird. Ich faende es schlichtweq nicht gut wenn Kinder schon so frueh vielleicht ihre Eltern verlieren und somit in wichtigen Jahren wie 25 und co wos um Familie Job Uni etc. geht vielleicht keine Unterstuetzung von Seiten der Eltern mehr haben kann.

Verurteilen wuerd ich eltern deswegen zwar nicht gleich aber fuer gut heisen auch nicht.
 
Wie alt die Eltern sind ist für mich eigentlich unwichtig.

Mein Sohn findet es Klasse, dass ich mit die jüngste Mutter bin, jedoch hat das auch Nachteile, die ich heute nicht mehr so hinnehmen würde wie vor 17 Jahren.

Ich habe soviel verpasst nur um jetzt mein Kind besser zu verstehen?
Wäre es nicht besser gewesen vielleicht noch 10 Jahre zu warten um dann fest im Sattel zu sitzen und wirklich alles geben zu können?
Ist es nicht viel wichtiger dass die Kids mit viel Geborgenheit und Liebe aufwachsen, ist es dabei nicht shitegal wie alt die Eltern sind?
Krankheiten….ja es gibt sicher andere Risiken, aber dafür gibt es die Vorsorgeuntersuchungen.
Was nützt Dir ein gesundes Kind in jungen Jahren, wenn Du damit total überfordert bist und Dich vielleicht als Elternteil nicht gut machst? Das ist für das Kind doch schade, dann lieber reifere Eltern, die so schnell nichts aus der Bahn wirft.
Es gibt x Gründe um jung Eltern zu werden, aber es gibt genauso viele Gründe es erst viel später zu tun.
Eltern, egal wie alt, sollten sich einfach darüber im Klaren sein, dass zum Elternsein enorm viel Verantwortungsbewusstsein gehört. Wenn sie vor allem dieses Kriterium erfüllen, ist das Alter überhaupt keine Frage.

EDIT:
@Sicaine
wie das Leben so spielt, mein Vater war 48 als er starb, ich war gerade 18. Meine Mutter starb mit 51 und ich war gerade 32.
 
Meine Eltern sind beide Mitte 50, ich bin 19 Jahre alt und hatte und habe damit nie ein Problem.

Wenn ich mir andere Eltern angucke liegen meine eigentlich ganz gut im Durchschnitt, so viele jüngere Eltern gibt es bei uns eigentlich gar nicht. Das mag aber Zufall sein.

Generell finde ich das Alter der Eltern nicht so besonders wichtig, wenn es nicht gerade drastisch in die eine oder in die andere Richtung abweicht. Ob man als Mann mit 70 Jahren mit einer 40-jährigen Partnerin noch ein Kind in die Welt setzen muss weiß ich nicht. Schließlich will man sein Kind ja auch aufwachsen sehen und vielleicht ein paar Sachen unternehmen, die dann irgendwann einfach nicht mehr möglich sind.

Ist es nicht viel wichtiger dass die Kids mit viel Geborgenheit und Liebe aufwachsen, ist es dabei nicht shitegal wie alt die Eltern sind?
Ja, fast. ;)

Zum einen muss das oben von mir angesprochene Beispiel sicherlich berücksichtigt werden, auf der anderen Seite sollten die Eltern meiner Ansicht nach auch nicht zu jung sein.

Wichtig ist neben Geborgenheit und Liebe, sicherlich unerlässliche Faktoren, auch ein sicheres soziales Umfeld. Das ist bei zu jungen Eltern nicht unbedingt gegeben, wenn beispielsweise beide noch studieren.
 
Ist ja ok. Ich akzeptiere ja eure Meinungen. (versteh auch nicht, wieso mir jemand deswegen schon wieder nen roten popel reindrücken musste).
Sicherlich ist es erlaubt Kinder im Alter zu kriegen, und teilweise positiv und andererseits aber auch negativ. Sofern man seinem Kind eine vernünftige Zukunft bieten kann steht außer dem Krankheitsrisiko eigentlich nichts im Weg.
Aber meines Erachtens ist es doch ein komisches Gefühl, so relativ reife und alte Eltern zu haben. Ich meine, kenne viele Jugendliche in meinem Alter, für die sind ihre Eltern wie richtig gute Freunde.. Meint ihr, dass dies auch bei einem so krassen ALtersunterschied möglich ist !? (Dies geht an eure Erfahrungen)

Des Weiteren, ist es natürlich klar, dass die Hartz IV Leute einem Kind wohlkaum eine gute Zukunft bieten können. Aber darüber möchte ich nicht weiter ausführen, da ich denke, wer einen Kinderwunsch hat, kann ihn sich auch erfüllen, sofern er sich im Klaren darüber ist, was es bedeutet. Man weiß ja nie..Vllt kommt man irgendwann selber mal in diese Zwickmühle...Und wenn man dann schon Kinder hat..Dann wird es jedenfalls nict einfach..
 
Ich denk auch nicht, das mans immer am Alter festmachen sollte, also nicht pauschal. Der Kindsvater zu meinem Sohn ist 8 Jahre älter als ich, also 38 jetzt. Mein Sohn ist 7. Als ich ihm damals mitteilte, dass ich schwanger bin, meinte er, er hoffe, das Problem löse sich von allein. Ich denke, daran sieht man doch, was er geistig nicht reif war. Das hat sich ja auch bewahrheitet. 2002 brach er den Kontakt ab. Wir hatten telefoniert, dann und dann sei er in Niebüll am Bahnhof, aber er kam nie an. Danach war er telefonisch nicht mehr zu erreichen, Post kam zurürck. Ein Päckchen kam dann 2005 nochmal, mit neuer Adresse und Telefonnummer. Es gab 2 Telefonate, dann kam die Post wieder zurück und seitdem herrscht wieder Funkstille.

Man sollte also nicht unbedingt davon ausgehen, das man(n) mit Anfang 30 reif für Nachwuchs ist.

Ich hab nämlich auch eine Freundin, die hat mit 16 ihr erstes Kind bekommen, dennoch hat sie eine Ausbildung, ist immer verantwortungsbewusst gewesen. Mittlerweile hat sie 4 Kinder und ist verheiratet. Und wird 29 im April.

Man sollte es immer individuell betrachten, nach der geistigen Reife und dem sozialen Umfeld. Meine Freundin, wie gesagt, mit 16 das erste Kind, hat eine tolle große Familie, die ihr immer beistand und beisteht. Sie hatte es, wie sie selbst sagt, von der Familie gesehen her, eher leicht. Sie konnte ihre Ausbildung machen, arbeiten gehen. Ich war zu Beginn der Schwangerschaft 23, hab Vollzeit gearbeitet, hatte aber nicht den sozialen Rückhalt, und hab dauernd um etwas Kämpfen müssen, muss ich auch jetzt noch.

Dennoch haben wie beide glückliche Kinder, und ich denke, darauf kommt es an. Das die KInder glücklich sind, und nicht leiden, sondern wissen und spüren, dass sie die Hauptpersonen sind. Dazu muss man nicht dauernd das Neuste vom Neuen haben, sondern man muss sich geliebt fühlen.
 
...aber ich kann auch nicht alleine zwei Millionen Kinder zeugen :LOL:

das kannst du wohl tatsächlich nicht, aber wenn du 20 jahre lang täglich drei kinder zeugst, hast du der welt (oder deutschland) schon mit fast 22.000 nachwüchslern geholfen... :)-p )


Die Zeit ändert sich. Früher...

guter beitrag!


(...) wenn Kinder schon so frueh vielleicht ihre Eltern verlieren und somit in wichtigen Jahren wie 25 und co wos um Familie Job Uni etc. geht vielleicht keine Unterstuetzung von Seiten der Eltern mehr haben kann.

wichtiger aspekt. glücklicherweise werden menschen zunehmend älter. wenn man also von einer (natürlichen) lebenserwartung ausgeht:

durchschnittliche Lebenserwartung von 75,6 Jahren, die Lebenserwartung einer heute in Deutschland geborenen Frau beträgt durchschnittlich 81,3 Jahre
(zitat von: https://www.geroweb.de/lebenserwartung_demografie/lebenserwartung.html)​

bleiben auch bei älteren eltern noch viele jahre, die man gemeinsam verbringt. daneben bemerkt: der verlust der eltern durch tod ist ein völlig normaler vorgang. klar sollte man bestimmte erfahrungen in bestimmtem alter nicht unbedingt sammeln, aber prinzipiell sammeln wird man sie wahrscheinlich doch.


(...) dass zum Elternsein enorm viel Verantwortungsbewusstsein gehört. Wenn sie vor allem dieses Kriterium erfüllen, ist das Alter überhaupt keine Frage.

sehe ich auch so!


(...)sind ihre Eltern wie richtig gute Freunde.. Meint ihr, dass dies auch bei einem so krassen ALtersunterschied möglich ist !?
...
Des Weiteren, ist es natürlich klar, dass die Hartz IV Leute einem Kind wohlkaum eine gute Zukunft bieten können.

freundschaft definiert sich auch in der weise: gleiche/ähnliche interessen bei gleichen/ähnlichen möglichkeiten. sie bedeutet aber auch, dass menschen sich gegenseitig etwas geben können, was noch nicht liebe ist, aber schon enorm in diese richtung geht (zumindest für mich bedeutet sie das). und dass gegenseitiges geben und nehmen altersabhängig ist, widerspricht meiner erfahrung. es ist nur offen, wie man den alters- und dadurch den erfahrungsunterschied sehen will: warum soll bspw. ein 60jähriger nicht von einer 18jährigen lernen können - und umgekehrt? (und ich meine das in keinster weise sexuell!)
...
ich verstehe zwar, wie du das meinst, aber die ausdrucksweise ist mir zu schubladenhaft.



noch ein guter beitrag!


jetzt zu meiner meinung:
meiner mutter hat mich mit 20 bekommen und obwohl ich es schätze, dass sie noch nicht so alt ist, weiss ich inzwischen, dass sie, obwohl sie mich immer geliebt hat, manchen freiraum vermisst hat, den sie ohne ein kind gehabt hätte. ich selbst möchte mich verwirklichen, möchte bereit sein, für ein kind zu sorgen (wie ganz oben schon mal beschrieben), aber mir das auch leisten können. verantwortung für ein kind zu übernehmen wird in einer zunehmend komplexer und schwieriger werdenden welt eben auch schwieriger und komplexer. was nutzt es meinem kind, wenn es im widerspruch lebt zwischen den bedürfnissen seiner eltern und seinen eigenen (tut es wohl immer, aber ich meine in bezug auf existentielle dinge). ich möchte meinem kind ein studium, eine ausbildung oder was auch immer finanzieren können, dabei aber nicht meinen eigenen lebensstandard drastisch reduzieren (was ich für eine im individuellen zeitalter völlig normale weltsicht halte). man kann das negativ auslegen: "so lange man jung ist, denkt man, es ist der falsche zeitpunkt für ein kind, wenn man älter ist, weiss man, dass es der falsche zeitpunkt ist". man kann aber auch gewisse mindeststandards definieren: wenn mein kind aufwächst, hat es viele bedürfnisse und interessen, und da ich nicht weiss, was für mein kind der zukünftige weg ist, muss ich ihm so viel, wie möglich anbieten. dafür brauche ich die sicherheit, mir das leisten zu können. klar kann ein unfall oder irgendsowas dazwischen kommen, aber auch für diesen fall vorzusorgen ist lohnenswert. wenn ich 20 bin und von zu hause keinen finanziellen spielraum habe, muss ich sehr hart arbeiten, um einem kind alles mögliche zu ermöglichen. bin ich 30, fällt mir das schon wesentlich leichter. bin ich 40, kann ich mir klar darüber sein, dass es funktioniert. und gemäß der lebenserwartung bleiben mir dann immer noch 30 bis 40 jahre mit meinem kind. ob ich dann natürlich enkel sehen werde, ist eine andere frage. fakt ist, dass sich die gesellschaft verändert und dies ein teil davon ist. offensichtlich ist dies auch eine von vielen als notwendig betrachtete anpassungsreaktion an diese veränderungen. warum also sollte das nicht gut sein?

p.s.: ich will damit nicht sagen, dass ich es verantwortungslos finde, jetzt, jung ein kind zu bekommen. ich habe lediglich versucht, meine prioritäten darzustellen.


viele grüße.
 
Also meine mum is 38 und mein dad 39.. Ich selber bin 20..
Bin irgendwie froh dass ich meine mum überall mit hin nehmen kann.. Ich geh gern mit ihr weg und möchts auch nich missen.. Ich denke mal wenn sie n gutes Stück älter wäre, würd das wohl nich unbedingt gehn, vllt. würden auch die interessen zu weit auseinander liegen oder so. kann ich eigentlich nich sagen.

Ich sehs jetzt auch an meiner kleinen Cousine (knapp 2).. Grundsätzlich könnte ich ihre Mutter sein, wenn ich mit meiner Mama hätte mithalten wollen. Mein Tante is jetzt auch 36 und irgendwie find ichs zu alt.. Klar erlebt das kleine manche dinge anders wie ich oder so. Aber ich kann mich noch gut erinnern wie über meine mum bös geredet wurde, wenn ma was ned so "typisch" war.. oder sonst was.. einfach so sachen wo ich kind sein durfte.. und wenn man jetzt die tante sieht, sieht machts eigentlich genauso.. Nur bei meiner mum hiess es halt gleich immer sie sei noch zu jung..
Und im gegensatz dazu hab ich zu meinem dad eigentlich gar keinen Kontakt mehr, bei ihm würd ich dann schon eher sagen er war zu jung.. aber das is wieder ne andere geschichte..

Naja ich bin auch erwachsen geworden. An mir is noch alles dran und gesund bin ich auch.. Glaube es kommt nicht drauf an wie alt man is, um Kinder zu haben, oder wie alt die Eltern sein müssen. Man muss einfach mit ihnen auf ne gewisse art klar kommen. Und ich denk man kann bestimmt auch mit älteren Eltern seinen spass haben.
 
Naja..aber fehlt denn da nicht die richtige Verbindung zu den Eltern !? Ich meine..ich könnte es glaube nicht..wenn ich 70 wäre und meine Tochter 16 ...nee..das Kind lernt ja nichmal seine Oma und Opa kennen...

Belege dafür sind zum Beispiel die Krankheit Trisomie21.
Dabei steigt der Prozentsatz der Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit dem Downsyndrom zu kriegen, pro Altersjahr.
Und ich denke, wenn man weiß, dass so ein Risiko besteht, dann muss man es auch nicht riskieren .:roll:

Selten so n Schwachsinn gelesen.
Meine Mum war 37, mein Dad 48 als ich geboren wurde.
Und bis auf 'ne Lactose- und Fructoseintoleranz bin ich kerngesund und habe keine bleibenden Schäden in irgendeiner Hinsicht.
Mein Dad ist mittlerweile zwar ein Pflegefall, aber das ist Schicksal, genauso gut kann auch ein 30jähriger aktiver Vater bei einem Motorrad Unfall querschnittsgelähmt werden.
Ich habe meine Omas und Opas nicht kennengelernt, aber auch nur weil beide schon ziemlich früh gestorben sind, da hätte es auch nichts gebracht wenn ich früher geboren worden wäre.

Meinen Eltern war es viel wichtiger für mich sorgen zu können, sowohl finanziell als auch zeitlich und mich dann zu kriegen anstatt direkt mit 20 Kinder zu zeugen und dann hinterher weder ein noch aus zu wissen.