Alle Jahre wieder: 9/11-Verschwörungstheorien

[...] Ich frage Dich dazu mal ketzerisch. ;)
Woran erkennt man den Terroristen? Woran erkennt man sein Ziel?
Gar nicht. Und genau deshalb muss man sofort von einem Terroranschlag ausgehen. In dem Fall muss der Luftraum gesperrt werden, Flugzeuge umgeleitet werden. Flugzeuge, die nicht sofort den Kurs ändern, müssen sofort von Jets begleitet werden. Eigentlich hätte sofort der ganze Bundesstaat in Alarmbereitschaft versetzt werden müssen, das Pentagon sowieso.

In diesem Zusammenhang frage ich mich regelmäßig, was manche Leute von einer Supermacht wie den USA [im Jahr 2001] erwarteten?
Unsterblichkeit, Unverwundbarkeit und die totale Kontrolle über alles und jeden?
So sieht sich die USA selbst, nicht die Kritiker die USA. Aber die USA gibt es nicht erst seit gestern und am 11. 9. 2001 fanden auch längst nicht die ersten Terroranschläge statt. Natürlich ist es für einen Terroristen einfacher, eine Lücke im System zu finden, als für einen Staat, ein lückenloses System zu etablieren. Aber die USA hat keine anderen Gegner auf der Welt, als Terroristen. Und dafür haben sie das größte Budget weltweit...

[...] Würde man die VT beim Wort nehmen bin ich immer noch am Grübeln, welche Zahl ich für die Mitwisser und unmittelbar Beteiligten ansetzen soll. 100, 1000, 10000?
Dabei nicht zu vergessen die unkalkulierbare Anzahl an Augenzeugen, Kameras etc. etc.
Ja, interessante Frage. Aber wenn schon bei JFK nie aufgeklärt wurde, wie viele davon wussten/daran beteiligt waren, dann wird es wohl bei 9/11 nie aufgeklärt werden ;)

[...] Gesetzt den Fall DU sitzt in einer gekaperten Maschine und wirst zum Spielball von Terroristen, weisst von den Stewards über die Anschläge in New York, weisst auch das Dein Leben keinen Pfifferling mehr wert ist und durch einen kontrollierten Absturz eine Menge X an Menschen zusätzlich ihr Leben verlieren wird.

Was tust Du ?
Zuerst muss man sich mal die Situation vorstellen. Du sitzt in einer gekaperten Maschine. Erstmal muss man sich dessen überhaupt bewusst werden. Sofern nicht wie in einem Hollywoodstreifen Deiner Wahl in den Gängen noch und nöcher vermummte Leute mit MP am Anschlag Patrouille laufen, dürfte es schwer sein, anhand der Landschaft fest zu machen, ob man noch auf Kurs ist.

Ok, also im Flugzeug kommt die Durchsage: "Sehr geehrte Fluggäste. Sie wurden soeben von erfahrenen Hijackern entführt. Bitte bleiben Sie ruhig sitzen, unsere Ersatzstewards kümmern sich gleich um ihr leibliches Wohl...". Zuerst hätte ich einen Bolzen in der Hose. Der Bolzen wäre noch größer, wenn sogar jemand mit MP neben mir stünde, zum Äußersten entschlossen. Aber da die Leute ja sogar noch telefonieren konnten, lief da niemand Patrouille. Also man ahnt, dass das Flugzeug entführt wurde. Und typisch menschlich wäre nun, die Hoffnung zuletzt aufzugeben. Also irgendwie mit heiler Haut davon zu kommen. Und weil man ja Amerikaner ist, mit Gottes Hilfe.

Du sprichst mit Deinem Nachbarn, der ebenso scheißende Angst hat. Du hoffst, dass es eine "normale" Entführung ist. Also Hijacker, die irgendwo landen, Forderungen stellen und so weiter. Im Normalfall geht auch alles gut, nur selten wird ein Flugzeug gestürmt. Und selbst dann muss es ja nicht Dich treffen, Du hast gute Chancen, ohne einen Kratzer aus der Sache raus zu kommen.

Ok, also in dieser Situation befinden wir uns. Und jetzt muss genau was passieren, dass in DIR der Patriot geweckt wird, damit Du freudig in den Tod gehst, damit dieses Flugzeug, in dem Du sitzt, eben nicht [eventuell] irgendwo hineinfliegt? Ich glaube kaum, dass man den Passagieren gesagt hat: "Bitte bleiben sie ruhig sitzen. Wir fliegen das Gebäude X an, um mit voller Wucht in das Gebäude zu prallen. Sie werden zwar sterben, aber bleiben sie bitte bis dahin trotzdem ruhig sitzen und stellen Sie ihre Rückenlehnen senkrecht...". Will sagen, dass Du wahrscheinlich genauso wenig wie ich auf die bloße Vermutung hin, dass Du in einer Maschine sitzt, die in wenigen Stunden/Minuten in ein Gebäude fliegt, aktiv geworden wärst. Und selbst wenn, hätten Dich mit Sicherheit genügend Leute in der Maschine davon abgehalten.

Schnappst Du Dir die erstbeste Stewardess und verabschiedest Dich mit einem F*** in 10.000 Meter Höhe von der Welt?
Das halte ich für die weitaus bessere Alternative als das Flugzeug in den nächsten Hügel zu steuern. Außerdem hatte ich noch nie eine Stewardess. Wenn Du mich so fragst, wäre das mit Sicherheit meine erste Wahl gewesen ;)

[...] Fast alle Leute mit denen ich dieses Thema diskutiert habe sind der Meinung, dass die letzte Chance darin besteht die Typen platt zu machen.
Geht man dabei drauf hat man es wenigstens versucht.
Fast alle? Nur "fast"? Ich bin erstaunt. Du, wenn man ohne Bedrohung des eigenen Lebens/Gesundheit über Dinge philosophiert, gibt es eigentlich nur Helden. Man hat zu diesem Zeitpunkt keinen Adrenalin-Überschuss, keine Angst, ... eben keine Extremsituation. Ist ähnlich wie die Frage: "Wenn jemand Deine Familie tötet und Deinen Hamster schändet - was tust Du mit dem?"

Ich wünsche niemandem eine solche Situation, aber bei den meisten bin ich mir zu 99% sicher, dass sie die ersten Kollaborateure wären. Wenn nur ein Terrorist sagen würde: "Pass auf. Ich lasse Dich am nächsten Flughafen raus, wenn Du nur die Leute in der Kabine zur Ruhe bringst, damit sie nicht aufbegehren", springen 99% aller Leute los und werden zu Terroristen-Fans. Und in dieser einen Maschine haben sich ausnahmslos das restliche 1% versammelt? So viel Pech kann nicht mal ein Terrorist haben...

EDIT:
[...] Den versuch kannst du doch mal selber machen - wie lange brauchst du zu Fuß vom Berliner Fernsehturm 'runter? addiere dazu, das Feuerwehrmänner HOCH wollen (also dir ENTGEGEN kommen) und das noch Tausende weitere unterwegs sind. Außerdem haben wir da noch Gaffertum, Schock und noch so ein paar all zu menschliche Faktoren... Ach ja, und ganze 17 minuten zwischen den 2 Einschlägen...
Nee, ich rede nicht vom ersten Turm. Der ist im Arsch, die Leute darin auch. Wer sich da noch retten konnte, hatte wirklich Glück. Ich rede vom zweiten, völlig intakten Turm. Also ein Flugzeug knallt in den ersten Turm. Unten gehen Alarmmeldungen noch und nöcher ein. Wenigstens eine Feuermeldung, wenn schon nichts anderes. Der Wachmann im Erdgeschoss hat seine Schocksekunde, versucht anzurufen und zu fragen, was dort wohl los ist. Leitungen tot. Scheiße. Ok, er schaut durch die Fenster auf der Straße und sieht Panik, Hektik und jede Menge Müll, der aus seinem Türmchen fliegt. Der muss gedacht haben, das ist versteckte Kamera. Aber gut. Spätestens jetzt geht er vor die Tür und sieht, dass sein Türmchen brennt. Er flitzt zurück und löst sofort Feueralarm aus. Er ruft Scotty im zweiten Turm an, der ihm bestätigt, dass da irgendwas ganz schön faul ist. Jim und Scotty beschließen also, beide Gebäude zu evakuieren, nur zur Sicherheit.

Für Washington liegt der Fall in der Tat anders, aber es waren ja auch die Transponder abgeschaltet, und die Flieger so nur schlecht auszumachen.
Das Flugzeug konnte man sehr wohl ausmachen, nur nicht identifizieren. Was eigentlich erstrecht ein Grund für erhöhte Alarmbereitschaft gewesen wäre. Offensichtlich war man da aber anderer Ansicht... Warum?
 
Zuletzt bearbeitet:
Den versuch kannst du doch mal selber machen - wie lange brauchst du zu Fuß vom Berliner Fernsehturm 'runter? addiere dazu, das Feuerwehrmänner HOCH wollen (also dir ENTGEGEN kommen) und das noch Tausende weitere unterwegs sind. Außerdem haben wir da noch Gaffertum, Schock und noch so ein paar all zu menschliche Faktoren... Ach ja, und ganze 17 minuten zwischen den 2 Einschlägen...
Der erste Turm ist doch aber nicht nach 17 Minuten zusammengestürtzt, oder? Wieviele Minuten waren das doch gleich?

Selbst kurz NACH den Anschlägen war ein Verrückter in der Lage, Stundenlang über Frankfurt zu Kreisen, ohne das Abfangjäger was dagegen tun können. Im Luftraum noch NJ ist immens viel los (3 Verkehrsflughäfen, und unzählige Luft-Taxis und Privatflüge. Und vor dem 2 Einschlag ging man ja more or less von einem Unfall aus...
Andere Länder, andere Gesetze, somit völlig umöglich der Vergleich...
 
Der erste Turm ist doch aber nicht nach 17 Minuten zusammengestürtzt, oder? Wieviele Minuten waren das doch gleich?

Aber der 2. Einschlag wird sicherlich dazu beigetragen haben, dass eine geordnete und Sinnvolle Evakuierung durchgeführt werden konnte... :roll:


Andere Länder, andere Gesetze, somit völlig umöglich der Vergleich...

Weiterlesen! Das System "Alarmrotte" ist zumindest in der NATO üblich gewesen vor dem 11.09.
 
Gar nicht. Und genau deshalb muss man sofort von einem Terroranschlag ausgehen. In dem Fall muss der Luftraum gesperrt werden, Flugzeuge umgeleitet werden. Flugzeuge, die nicht sofort den Kurs ändern, müssen sofort von Jets begleitet werden. Eigentlich hätte sofort der ganze Bundesstaat in Alarmbereitschaft versetzt werden müssen, das Pentagon sowieso.

Ich gehe davon aus, dass man den 1. Einschlag als Terrorattacke eingestuft hat.
Wie wahrscheinlich war Deiner Meinung nach ein 2. Angriff auf die selbe Art und Weise innerhalb von 17 Minuten auf das selbe Ziel?

17 Minuten um einen Luftraum zu zu schließen, 100te Flugzeuge umzuleiten bzw. zu eskortieren?

Aber die USA hat keine anderen Gegner auf der Welt, als Terroristen. Und dafür haben sie das größte Budget weltweit...

Um alles zu schützen und abzusichern?
Warum sollte das ausgerechnet vor dem 11.09.2001 so gewesen sein?
Wegen der Anschläge auf die Botschaften in Africa oder der Anschlag auf die USS Cole?

Ja, interessante Frage. Aber wenn schon bei JFK nie aufgeklärt wurde, wie viele davon wussten/daran beteiligt waren, dann wird es wohl bei 9/11 nie aufgeklärt werden ;)

Klar bewegen wir uns hier auf extrem hypothetischer Ebene.
Aber betrachtet man den Anschlag auf JFK kann man wohl im besten Fall von maximal 20 Mitwissern bzw. Beteiligten ausgehen.

Nimmt man die VT zu 11.09.2001 kann man jede einzelne kleine Story nehmen und die Beteiligten bzw. Mitwisser schätzen.
Ich komme da auf mindestens [!] 500 Beteiligte und mehrere tausend Mitwisser bzw. "potentielle Risiken".

Mal im Ernst.
Eine Verschwörung in dieser Größenordnung ist sowas von abhängig davon, dass alles glatt läuft und nichts [aber auch wirklich gar nichts] schiefgeht.

Eine nüchterne Risikobetrachtung aller unterstellter Vorkommnisse seitens der VT würde schon im Ansatz ein "no go" für diese "Operation" bedeuten.

Will sagen, dass Du wahrscheinlich genauso wenig wie ich auf die bloße Vermutung hin, dass Du in einer Maschine sitzt, die in wenigen Stunden/Minuten in ein Gebäude fliegt, aktiv geworden wärst. Und selbst wenn, hätten Dich mit Sicherheit genügend Leute in der Maschine davon abgehalten.

In dem Flieger aber war bekannt, dass es Angriffe auf das WTC und Pentagon gab.
Und genau das ist der entscheidende Faktor.

Die Passagiere hatten fast eine Stunde Zeit seit dem 2. Einschlag im WTC und knapp 30 Minuten nach dem Pentagon-Angriff zu überlegen und zu reagieren.

Fast alle? Nur "fast"? Ich bin erstaunt. Du, wenn man ohne Bedrohung des eigenen Lebens/Gesundheit über Dinge philosophiert, gibt es eigentlich nur Helden. Man hat zu diesem Zeitpunkt keinen Adrenalin-Überschuss, keine Angst, ... eben keine Extremsituation. Ist ähnlich wie die Frage: "Wenn jemand Deine Familie tötet und Deinen Hamster schändet - was tust Du mit dem?"

Sicherlich diskutiert es sich einfach wenn man nicht in der Situation gefangen ist.
Nur stelle man sich die Erkenntnis vor [die die Passagiere von Flug 93 hatten], dass man selbst nur 2 Alternativen hat.

Die Gewissheit zu sterben oder mit der Gewissheit zu sterben die letzte Hoffnung aufzugreifen und das Unmögliche zu versuchen.

Ich glaube spätestens seit 9/11 sind Menschen für solche Entscheidungen sensibler.

Ich wünsche niemandem eine solche Situation, aber bei den meisten bin ich mir zu 99% sicher, dass sie die ersten Kollaborateure wären. Wenn nur ein Terrorist sagen würde: "Pass auf. Ich lasse Dich am nächsten Flughafen raus, wenn Du nur die Leute in der Kabine zur Ruhe bringst, damit sie nicht aufbegehren", springen 99% aller Leute los und werden zu Terroristen-Fans.

Das war ja nun nicht der Fall denn nachweislich waren die Attentäter im Cockpit.
Weiterhin die erschwerende Erkenntnis, dass dieser Flug ein Selbstmordunternehmen ist.

Und in dieser einen Maschine haben sich ausnahmslos das restliche 1% versammelt? So viel Pech kann nicht mal ein Terrorist haben...

Aus den Protokollen geht hervor, dass es erst eines "Alphatieres" bedurfte um den Rest der Passagiere zu der Aktion mitzureissen.

Zum Thema "Flugabwehr" noch ein Wort ...

Flug 77 stürzte knapp 30 Minuten nach dem 2. WTC-Einschlag ins Pentagon.
Es war also spätestens seit 30 Minuten bekannt, dass Terrorattacken mit Flugzeugen stattfinden.

Anzahl potentieller Ziele in Washington?
Capitol, Weisses Haus, Pentagon.

Das Pentagon als letztendliches Ziel liegt keine 3 Kilometer vom Reagan-Airport entfernt.
Die von der VT-Szene genannten "Luftabwehrraketen" des Pentagon sind an sich schon einen Lacher wert, nimmt man die geschätzte Reaktionszeit um einen Anflug auf den Airport von einem Angriff zu unterscheiden. :biggrin:
Wohlgemerkt war der Transponder des Flugs 77 ausgeschaltet.
 
EDIT:
Nee, ich rede nicht vom ersten Turm.

Ich auch nicht! :ugly:

Die Port Authority wird wohl mit dem ersten Einschlag schon vollkommen überfordert sein. Wer sollte denn eine Evakuierung koordinieren?

Das Flugzeug konnte man sehr wohl ausmachen, nur nicht identifizieren. Was eigentlich erstrecht ein Grund für erhöhte Alarmbereitschaft gewesen wäre. Offensichtlich war man da aber anderer Ansicht... Warum?

Mal Klarstellen: Zivile Radargeräte orten ausschließlich Transponder, weil das den Vorteil hat, mit weniger Leistung senden zu können.

der Zivile Fluglotse hätte die Abfangjäger (um 8:45 in der Luft) einweisen müssen - wie hätte er das machen können ohne genaue Daten? Sicher, die Abfangjäger haben die Jets orten können, aber man kann ja nicht auf verdacht die Jets einfach abschießen...

Und Rein Logisch muss man es ja so betrachten: 2 mal war das Ziel NYC. Wenn man davon ausgeht, dass es noch 2 weitere entführte Flugzeuge gibt, wo würdest du einen weiteren Angriff erwarten? BTW: in NY stehen noch so illustre und Symbolträchtige Gebäude wie das Emipre State, das Chrysler-Building, PANAM-Tower (darunter die Grand Central Station!!!), die Freiheitsstatue, und noch ein paar Brücken...
 
Flug 77 stürzte knapp 30 Minuten nach dem 2. WTC-Einschlag ins Pentagon.
Es war also spätestens seit 30 Minuten bekannt, dass Terrorattacken mit Flugzeugen stattfinden.
Woher sollten sie es wissen? Es gab zwar Telefonanrufe, aber wieviele gingen aus dem Flugzeug heraus (Thema der Telefonate wäre wohl eher das Kidnapping des flugzeuges als die Angriffe auf das WTC), und wieviele kamen rein (damit die Passagiere informiert werden könnten)?
Also etwas sehr hypothetisch.
 
Woher sollten sie es wissen? Es gab zwar Telefonanrufe, aber wieviele gingen aus dem Flugzeug heraus (Thema der Telefonate wäre wohl eher das Kidnapping des flugzeuges als die Angriffe auf das WTC), und wieviele kamen rein (damit die Passagiere informiert werden könnten)?
Also etwas sehr hypothetisch.

Möglicher Ablauf:

Mann ruft aus UA93 zuhause an:
"Schatz, mach Dir keine Sorgen: Unser Flugzeug wurde entführt, aber die Entführer sagen, dass uns nichts passiert, wenn wir uns ruhig verhalten"

Antwort Frau:
"Oh Mein Gott! Mausi, vor einer Stunde sind zwei Flugzeuge ins WTC gekracht, und das Pentagon wurde auch getroffen! Eben ist der Südturm eingestürzt!"

Was ist daran hypothetisch?
 
Woher sollten sie es wissen? Es gab zwar Telefonanrufe, aber wieviele gingen aus dem Flugzeug heraus (Thema der Telefonate wäre wohl eher das Kidnapping des flugzeuges als die Angriffe auf das WTC), und wieviele kamen rein (damit die Passagiere informiert werden könnten)?

Repräsentieren für Dich ausschliesslich eingehende Anrufe den Informationsfluss von aussen nach innen?

Es gab 37 ausgehende Telefonate.
Der Grossteil davon waren Verbindungen unter 5 Sekunden (Abbrüche).
Interessant sind aber mehrere Telefonate ...

Honor Wainio - 1 Anruf 269 Sekunden
Marion Britton - 1 Anruf 232 Sekunden
Sandra Bradshaw - 2 Anrufe 353 Sekunden und 470 Sekunden

die bis zu 8 Minuten dauerten.

Im Falle der Flugbegleiterin Sandra Bradshaw (Anrufe um 9:35 und 9:50) mit den längsten Telefonaten - hat Sie Deiner Meinung nach allein 8 Minuten einen Monolog gehalten?

Von Marion Brittons Gesprächspartner Fred Fiumano ist bekannt, dass er sie nach den Anschlägen in NY fragte und sie erwiderte, dass sie bescheid wissen.
 
[...] Wie wahrscheinlich war Deiner Meinung nach ein 2. Angriff auf die selbe Art und Weise innerhalb von 17 Minuten auf das selbe Ziel?
Unwahrscheinlich. Aber noch unwahrscheinlicher war der erste Anschlag. Also hätte man zumindest prophylaktisch alles militärische, was fliegen konnte - notfalls auch den Heimatschutz - aktivieren müssen. Niemand hätte dem Verantwortlichen den Kopf abgerissen, wenn nachher stundenlang über New York Arsch an Schnauze Jets gekreist wären. Vor allem und gerade in dem Fall, wenn man von einem Terroranschlag ausgegangen ist.

17 Minuten um einen Luftraum zu zu schließen, 100te Flugzeuge umzuleiten bzw. zu eskortieren?
Ja. 100te Flugzeuge anzuweisen, Schleifen zu fliegen und an Höhe zu gewinnen bis man einen Ausweichflughafen gefunden hat, bzw einzeln Landeerlaubnis erteilen. Ja, natürlich. Nur die Flieger, die dem nicht Folge leisten, eskortieren. Ob nun der Befehl zum Abschuss über einer Großstadt gegeben worden wäre, weiß ich nicht. Wäre auch keine einfache Entscheidung gewesen (abgesehen von der moralischen Entscheidung), ob nun herabstürzende Kleinteile weniger Opfer fordern, als die ganze Maschine in einem stark frequentierten Gebäude. Aber das wäre eine andere Geschichte geworden...

Um alles zu schützen und abzusichern?
[...]
Nein, natürlich nicht. Den ersten Flieger konnte niemand aufhalten. Deswegen ist ja Terrorismus so mies. Wenn der Terrorist bereit ist, sein eigenes Leben zu opfern, kann ihn niemand aufhalten, seine Tat zu vollenden. Der zweite Flieger wäre eventuell möglich gewesen, vom Pentagon ganz zu schweigen. Und deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass das 4. Flugzeug von der Air Force abgeschossen wurde und dass dort kein einziger Held an Bord war.

[...] Nimmt man die VT zu 11.09.2001 kann man jede einzelne kleine Story nehmen und die Beteiligten bzw. Mitwisser schätzen. Ich komme da auf mindestens [!] 500 Beteiligte und mehrere tausend Mitwisser bzw. "potentielle Risiken".
Nein, in dieser Größenordnung ist selbstredend keine Geheimhaltung mehr möglich. Aber so groß muss es auch gar nicht gewesen sein, falls es so war. Es reicht völlig, wenn ein kleiner Personenkreis von geplanten Anschlägen Kenntnis hatte, später auch mit welchen Mitteln die Anschläge geplant sind und man sie gewähren ließ. So macht sich niemand die Hände schmutzig und man bekommt trotzdem was man will.

[...] In dem Flieger aber war bekannt, dass es Angriffe auf das WTC und Pentagon gab. Und genau das ist der entscheidende Faktor.
Entscheidend wofür? Entscheidend für einen General, die 4. Maschine abzuschießen - ja. Für Dich wäre das Wissen, dass es 3 Anschläge mit entführten Flugzeugen gab, ausreichend Motivation, Dein eigenes Leben auf Verdacht hin wegzuschmeißen? Ok, nehmen wir an, ich glaube Dir das. Du sitzt aber nicht allein in diesem Flugzeug. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass - ja wieviele waren da an Bord? 100? 200? Ach, sagen wir einfach mal: 150 Leute. Also 150 sind sich in überwältigender Mehrheit einig, jetzt einen Collective Suicide hinzulegen, weil wahrscheinlich diese Maschine auch irgendwo hin fliegt? Woher wussten sie eigentlich, dass ihr Flugzeug entführt wurde? Gab es doch die oben erwähnte Durchsage? Also auf den Verdacht hin, in einer entführten Maschine zu sitzen, stürmen sie das Cockpit, murksen den Piloten ab und steuern dann vorbildlich im besten Wissen, dass kein einziger Amerikaner einen Flugschein hat (*lach*) die Maschine geistesgegenwärtig und mit Zustimmung der anderen Passagiere an Bord in einen Hügel? Ja, also mir sei an dieser Stelle der Zweifel weiterhin gestattet... :LOL:

[...] Nur stelle man sich die Erkenntnis vor [die die Passagiere von Flug 93 hatten], dass man selbst nur 2 Alternativen hat.
Die Gewissheit zu sterben oder mit der Gewissheit zu sterben die letzte Hoffnung aufzugreifen und das Unmögliche zu versuchen.
Die Gewissheit hatte doch niemand. Klar, wenn ich mit dem Kopf auf einer Guillotine liege und der Henker meine Boshaftigkeiten dem Pöbel verkündet, dann kann ich auch anfangen, die Nackenmuskeln anzuspannen, wenn ich das Fallbeil höre. Oder nach Harry Potter zu rufen, dass der mich da weg zaubert. Aber in der Situation geschieht alles auf die Vermutung hin. Und dass man nicht vielmehr den Piloten unschädlich gemacht hat und danach sofort auf welche Art auch immer mit irgendwem Funkkontakt gesucht hat, erscheint mir reichlich unlogisch. Dass man dann auch nicht wenigstens versucht hat, einen Flughafen anzusteuern, um zumindest eine geringe Chance auf ein Überleben zu haben, noch unwahrscheinlicher. Und dass ein schlecht ausgebildeter Terroristenpilot besser fliegen kann als ein Ami, wo es fast halb so viele Flugscheine wie Führerscheine gibt, grenzt schon an Verarsche. Also ich hätte so einige Versionen abgekauft. Aber die der heldenhaften Amis glaube ich keine Sekunde.

[...] Die Port Authority wird wohl mit dem ersten Einschlag schon vollkommen überfordert sein. Wer sollte denn eine Evakuierung koordinieren?
Also in fast jeder Firma, in der ich bislang gearbeitet hatte, gab es zum Anfang eine "Verhalten im Notfall"-Schulung. Eigentlich nicht mal eine Schulung, sondern man hat uns nur gesagt, welcher Notausgang von uns aus gesehen der nächste ist und wo wir und sammeln sollen. Selbst in der kleinsten Klitsche gab es diese Alarmglocken, Fluchtpläne und eine kurze Einweisung. Und sowas soll es im WTC nicht gegeben haben? Hmm...

Feueralarm auslösen, die Leute begeben sich zu den Fahrstühlen oder Treppen und gut ist. Vielleicht einige Nicht, dann hätte man am nächsten Tag von 3 Opfern gehört: Eine Putzfrau und ein Chef, der die Gunst der Stunde nutzte und in der Besenkammer gerade in seiner Sekretärin steckte, als das zweite Flugzeug eintraf. Aber nicht von tausenden Toten...

[...] der Zivile Fluglotse hätte die Abfangjäger (um 8:45 in der Luft) einweisen müssen - wie hätte er das machen können ohne genaue Daten? Sicher, die Abfangjäger haben die Jets orten können, aber man kann ja nicht auf verdacht die Jets einfach abschießen...
"Halli, hallo! Na, Pilot vor mir, wie geht's? Du, Dein Transponder ist aus und wir machen uns Sorgen, dass Du vielleicht ein böser Bube bist. Besser Du antwortest gleich, bevor ich Dich vom Himmel pusten muss." - Keine Antwort. - "Hey, nun sei doch nicht so. Antworte doch mal dem Onkel." - Keine Antwort. - "So, nun ist Onkel Stephen aber ganz schön böse. Wenn Du jetzt nicht antwortest, muss ich Dich vom Himmel holen. Also, wie sieht's aus?" - Keine Antwort. - Abschuss.

Das wäre nicht mehr "auf Verdacht". Oder doch, aber mit gutem Grund...
 
Also in fast jeder Firma, in der ich bislang gearbeitet hatte, gab es zum Anfang eine "Verhalten im Notfall"-Schulung. Eigentlich nicht mal eine Schulung, sondern man hat uns nur gesagt, welcher Notausgang von uns aus gesehen der nächste ist und wo wir und sammeln sollen. Selbst in der kleinsten Klitsche gab es diese Alarmglocken, Fluchtpläne und eine kurze Einweisung. Und sowas soll es im WTC nicht gegeben haben? Hmm...

Feueralarm auslösen, die Leute begeben sich zu den Fahrstühlen oder Treppen und gut ist. Vielleicht einige Nicht, dann hätte man am nächsten Tag von 3 Opfern gehört: Eine Putzfrau und ein Chef, der die Gunst der Stunde nutzte und in der Besenkammer gerade in seiner Sekretärin steckte, als das zweite Flugzeug eintraf. Aber nicht von tausenden Toten...

Im 2. Turm wurden die Leute aufgefordert, in den Büros zu bleiben. imho Sinnvoll:

geht man von einem Unglücksfalls aus, dann hat der andere Turm Priorität. Wenn das so ist, will kein Einsatzleiter tausende von Zivilisten herumwuseln sehen, wenn er versucht eine großangelegte Rettungsaktion zu Koordinieren... Und du sagst ja selber: selbst wenn man von vorn herein von einem Terrroranschlag ausgegenagen ist (was bei Feuerwehr und NYPD ja wohl nicht unbedingt der Fall war), dann ist es unwahrscheinlich, das ein 2. Angriff auf den 2. Turm erfolgt. Und von einem möglichen Einsturz hatten die Einsatzkräfte ja auch keine Info.

"Halli, hallo! Na, Pilot vor mir, wie geht's? Du, Dein Transponder ist aus und wir machen uns Sorgen, dass Du vielleicht ein böser Bube bist. Besser Du antwortest gleich, bevor ich Dich vom Himmel pusten muss." - Keine Antwort. - "Hey, nun sei doch nicht so. Antworte doch mal dem Onkel." - Keine Antwort. - "So, nun ist Onkel Stephen aber ganz schön böse. Wenn Du jetzt nicht antwortest, muss ich Dich vom Himmel holen. Also, wie sieht's aus?" - Keine Antwort. - Abschuss.

Das wäre nicht mehr "auf Verdacht". Oder doch, aber mit gutem Grund...

Streiche "Onkel Stephen" und ersetze mit "Väterchen Igor", dann hast du fast exakt den Ablauf vor dem Abschuss von KAL007. Diese Art der Vorgehensweise hat ja fürwahr imens viel Anklang gefunden vor der Weltöffentlichkeit! Und da war die Lage VORHER sogar noch eindeutiger: die Zivilmaschine hatte den sowjetischen Luftraum verletzt!

Hier hatten wir ein einheimisches Flugzeug (wahrscheinlich über dicht besiedeltem gebiet), mit US-Bürgern an Bord, das evtl. technische Probleme hat. Toller Grund, auf Knöpfchen zu drücken... :think:

Äh - Wie war das nochmal mit den Kollateralschäden? :ugly:
 
[...] Und von einem möglichen Einsturz hatten die Einsatzkräfte ja auch keine Info.
Eine Boing stürzt in einen Wolkenkratzer. Keine Einsturzgefahr? "In God We Trust..."?

Hier hatten wir ein einheimisches Flugzeug (wahrscheinlich über dicht besiedeltem gebiet), mit US-Bürgern an Bord, das evtl. technische Probleme hat. Toller Grund, auf Knöpfchen zu drücken... :think:

Äh - Wie war das nochmal mit den Kollateralschäden? :ugly:
Wir haben hier ein Flugzeug über dicht besiedeltem Gebiet, das weder auf Funk, noch auf andere Zeichen reagiert und Kurs auf den Stadtkern hält. Wir haben weiterhin gerade ein Flugzeug in die Innenstadt New Yorks einschlagen sehen. Wir haben weiterhin (als Militär) die Information, dass Anschläge auf das WTC geplant waren.

Ok, alles nur Indizien, nichts in Stein gehauenes. Allerdings ist die USA nun wirklich nicht zimperlich, wenn es um Interpretation von Indizien und um das Ergreifen radikaler Maßnahmen geht. Also wenn Du mir jetzt sagen wolltest, dass sie ausgerechnet in einer solchen Extremsituation anfangen, an Menschenrechte zu denken, dann fällt es mir wirklich sehr schwer, das zu glauben. Aber ich halte jede Wette, dass jetzt in einer vergleichbaren Sitation der Abschussbefehl kommt, wenn nur ein Positionslicht nicht richtig blinkt...
 
Eine Boing stürzt in einen Wolkenkratzer. Keine Einsturzgefahr? "In God We Trust..."?

Die Türme sollten einem Einschlag einer 707 standhalten...

Wir haben hier ein Flugzeug über dicht besiedeltem Gebiet, das weder auf Funk, noch auf andere Zeichen reagiert und Kurs auf den Stadtkern hält. Wir haben weiterhin gerade ein Flugzeug in die Innenstadt New Yorks einschlagen sehen. Wir haben weiterhin (als Militär) die Information, dass Anschläge auf das WTC geplant waren.

Ok, alles nur Indizien, nichts in Stein gehauenes. Allerdings ist die USA nun wirklich nicht zimperlich, wenn es um Interpretation von Indizien und um das Ergreifen radikaler Maßnahmen geht. Also wenn Du mir jetzt sagen wolltest, dass sie ausgerechnet in einer solchen Extremsituation anfangen, an Menschenrechte zu denken, dann fällt es mir wirklich sehr schwer, das zu glauben. Aber ich halte jede Wette, dass jetzt in einer vergleichbaren Sitation der Abschussbefehl kommt, wenn nur ein Positionslicht nicht richtig blinkt...

Was du sagt, mag ja alles heutzutage stimmen, aber eigene Leute auf einen wagen Verdacht hin zu exekutieren - das traut sich in den USA keiner so einfach... Und wenn jede Unregelmäßigkeit im Flugverkehr mit einem Abschuss quittiert werden würde, dann gäbe es keinen funktionierenden Flugverkehr mehr.

Im übrigen solltest du dich mal entscheiden: entweder war ein 2. Angriff zu erwarten oder nicht. Beides funktioniert irgendwie nicht...
 
Die Türme sollten einem Einschlag einer 707 standhalten...
Ja, das war die Version der Architekten. Gut, also Du bist jetzt einer von denen, die da unten in der Loge gerade ihren allmorgentlichen Donut essen. Käffchen schlüfend hörst Du einen gewaltigen Knall. Ok, ein Bus ist umgefallen. Ich gebe dem Sicherheitspersonal (das mit Sicherheit darüber informiert war, dass Terroranschläge geplant waren/sind) exakt 10 Sekunden, den Donut herunter zu schlucken. Dann mal schauen, was der Knall mit vorheriger Terrorwarnung nun wohl bedeuten könnte. Mit dem gemäßigten Gang auf die Straße und dem Betätigen des Feueralarms räume ich dem fettesten und phlegmatischstem Wachmann exakt 2 Minuten ein bis Feueralerm gegeben wird (sofern das nicht sogar automatisch passiert). Turm 2 hatte nun also 15 Minuten Zeit, evakuiert zu werden.

Du als Wachmann, in Architektur und Statik wahrscheinlich gänzlich unbedarft, rufst also die 11880 an und lässt Dich erstmal mit dem Architekten des Gebäudes verbinden. Der sagt Dir in Seelenruhe, dass er sich keine Sorgen machen muss, man hat die Gebäude für einen Einschlag einer 707 getestet. Dann ist ja alles gut, denkst Du Dir und Du wartest dann mal auf die Feuerwehr...

Darkkurt, dass im Nachhinein rausgekommen ist, dass die Gebäude einem Einschlag einer 707/747 stand halten hätten sollen, mag ja sein. Aber in dem Augenblick wird das wahrscheinlich nicht auf der ersten Seite des Handbuchs für das Verhalten im Notfall gestanden haben. Folglich hätte man davon ausgehen müssen, dass die Gebäude einsturzgefährdet sind oder zumindest größere Gebäudeteile in den benachbarten Turm fallen könnten. Schon deshalb hätte man vorsichtshalber evakuieren müssen.

[...] Und wenn jede Unregelmäßigkeit im Flugverkehr mit einem Abschuss quittiert werden würde, dann gäbe es keinen funktionierenden Flugverkehr mehr.
Also bist Du kurz gesagt der Ansicht, dass ein Nichtreagieren auf Funksignale und Flügelwippen, Abschalten des Trasponders und so weiter "alltägliche Unregelmäßigkeiten" sind. Du, ich denke, dann können wir uns auf noch so einige Einschläge gefasst machen...

Im übrigen solltest du dich mal entscheiden: entweder war ein 2. Angriff zu erwarten oder nicht. Beides funktioniert irgendwie nicht...
Zu erwarten vom wem? Von der Feuerwehr? Nein. Von den Sicherheitskräften vor Ort? Nein. Vom Militär? Ja! Denn deren Job ist der Schutz des Heimatlandes. Wenn eine Terrorwarnung für das WTC herausgegeben wird und dann ein Flugzeug in einen Turm des WTC kracht, dann steht es dem Bullen, dem Feuerwehrmann, von mir aus auch dem Wachmann und der Putzfrau frei, an einen Unfall zu glauben. Diesen Luxus kann sich allerdings meiner Ansicht nach das Militär nicht leisten. Die müssten auch im Falle eines Unfalles von einem Anschlag ausgehen - und entsprechend reagieren.

Für eine mögliche Evakuierung des zweiten Turms ist das auch gar nicht maßgeblich. Wenn hier nur ein Wohnungsbrand ist, fahren die Bullen spazieren und fordern alle Leute auf, die Fenster zu schließen, damit sie nicht zu viel Dreck einatmen oder weswegen auch immer. Aber wenn am Big Apple eines der wichtigsten Gebäude von einer großen Passagiermaschine direkt getroffen wird (nicht etwa gestriffen oder knapp daneben), dann holt man einen Eimer mit kaltem Wasser zum löschen? Nee...
 
Ja. 100te Flugzeuge anzuweisen, Schleifen zu fliegen und an Höhe zu gewinnen bis man einen Ausweichflughafen gefunden hat, bzw einzeln Landeerlaubnis erteilen. Ja, natürlich. Nur die Flieger, die dem nicht Folge leisten, eskortieren. Ob nun der Befehl zum Abschuss über einer Großstadt gegeben worden wäre, weiß ich nicht. Wäre auch keine einfache Entscheidung gewesen (abgesehen von der moralischen Entscheidung), ob nun herabstürzende Kleinteile weniger Opfer fordern, als die ganze Maschine in einem stark frequentierten Gebäude. Aber das wäre eine andere Geschichte geworden...

JFK-Airport, Newark und La Guardia haben im Schnitt pro Tag 3000 Flugbewegungen zusammen. Überflüge etc. sind noch nicht berücksichtigt.
Rechnen wir auf die betroffene halbe Stunde von 8:35 bis 9:05 Uhr mal inkl. Überflüge usw. 100 Maschinen allein im Luftraum von New York und großzügige 25 Fluglotsen.

Pro Lotse 4 Maschinen und 17 Minuten Zeit ein Unglück zu verhindern, die Airforce zu verständigen und den zivilen Luftverkehr mit dem militärischen abzustimmen.
Dabei vernachlässigen wir einfach mal solche Parameter wie die Tatsache, dass ab 8:46 Uhr etwas Hektik ausgebrochen sein könnte und das nach Alarmierung die Abfangjäger nach 5 Minuten in der Luft waren und eine Strecke zu fliegen hatten.

Der zweite Flieger wäre eventuell möglich gewesen, vom Pentagon ganz zu schweigen. Und deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass das 4. Flugzeug von der Air Force abgeschossen wurde und dass dort kein einziger Held an Bord war.

Zum Pentagon.
Wie identifizieren ohne aktivierten, zivilen Transponder?
Die Aussagen der Fluglotsen aus Washington sind da sehr interessant.

Einen Abschuss kann man wohl ausschliessen.
Dagegen sprechen die Telemetriedaten der Flugschreiber und die Augenzeugenberichte aus Shanksville.

Es reicht völlig, wenn ein kleiner Personenkreis von geplanten Anschlägen Kenntnis hatte, später auch mit welchen Mitteln die Anschläge geplant sind und man sie gewähren ließ. So macht sich niemand die Hände schmutzig und man bekommt trotzdem was man will.

OK. Ein kleiner Kreis wusste also davon.
Da könnte ich mich glatt noch anschliessen.
"DoubleYou" und seine engsten Vertrauten wussten bescheid.

Aber WARUM hätten dann Bush, Cheney oder Rumsfeld [die Einzigen die einen Abschuss der Maschine hätten befehligen können] überhaupt den Abschuss anordnen sollen?

Da passt was nicht. Du verstehst worauf ich hinaus will? ;)

Für Dich wäre das Wissen, dass es 3 Anschläge mit entführten Flugzeugen gab, ausreichend Motivation, Dein eigenes Leben auf Verdacht hin wegzuschmeißen? Ok, nehmen wir an, ich glaube Dir das.

Das kannst Du auch. Ich gebe das hier nochmal schriftlich zu Protokoll.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass - ja wieviele waren da an Bord? 100? 200? Ach, sagen wir einfach mal: 150 Leute. Also 150 sind sich in überwältigender Mehrheit einig, jetzt einen Collective Suicide hinzulegen, weil wahrscheinlich diese Maschine auch irgendwo hin fliegt?

Es waren genau 44 Menschen an Board inkl. Crew und Attentäter.

Woher wussten sie eigentlich, dass ihr Flugzeug entführt wurde? Gab es doch die oben erwähnte Durchsage?

Ja gab es. Um 9:39 gab es lt. Protokoll des Fluglotsen eine Durchsage der Attentäter.

Also auf den Verdacht hin, in einer entführten Maschine zu sitzen, stürmen sie das Cockpit, murksen den Piloten ab und steuern dann vorbildlich im besten Wissen, dass kein einziger Amerikaner einen Flugschein hat (*lach*) die Maschine geistesgegenwärtig und mit Zustimmung der anderen Passagiere an Bord in einen Hügel? Ja, also mir sei an dieser Stelle der Zweifel weiterhin gestattet...

Nicht in Verdacht sondern in der Gewissheit.
Es lagen nämlich auch noch tote Crew-Mitglieder im Flugzeug rum, denen man die Kehlen durchgeschnitten hatte [O-Ton aus den Telefonaten].

Die Überwältigung der Attentäter hat offensichtlich nicht funktioniert.
Du gehst [entnehme ich Deiner Aussage], dass die Passagiere die Attentäter überwältigen konnten und danach das Flugzeug in den Boden rammten?

Die Gewissheit hatte doch niemand. Und dass ein schlecht ausgebildeter Terroristenpilot besser fliegen kann als ein Ami, wo es fast halb so viele Flugscheine wie Führerscheine gibt, grenzt schon an Verarsche.

Auch die Mär von den schlecht ausgebildeten Terroristen wurde spätestens mit dem Mossaui-Prozess widerlegt.

Aber die der heldenhaften Amis glaube ich keine Sekunde.

Nur weil Du vielleicht nicht so handeln würdest?
 
Ja, das war die Version der Architekten. Gut, also Du bist jetzt einer von denen, die da unten in der Loge gerade ihren allmorgentlichen Donut essen. Käffchen schlüfend hörst Du einen gewaltigen Knall. Ok, ein Bus ist umgefallen. Ich gebe dem Sicherheitspersonal (das mit Sicherheit darüber informiert war, dass Terroranschläge geplant waren/sind) exakt 10 Sekunden, den Donut herunter zu schlucken. Dann mal schauen, was der Knall mit vorheriger Terrorwarnung nun wohl bedeuten könnte. Mit dem gemäßigten Gang auf die Straße und dem Betätigen des Feueralarms räume ich dem fettesten und phlegmatischstem Wachmann exakt 2 Minuten ein bis Feueralerm gegeben wird (sofern das nicht sogar automatisch passiert). Turm 2 hatte nun also 15 Minuten Zeit, evakuiert zu werden.
welche Terrorwarnung? Siehe unten...

Also bist Du kurz gesagt der Ansicht, dass ein Nichtreagieren auf Funksignale und Flügelwippen, Abschalten des Trasponders und so weiter "alltägliche Unregelmäßigkeiten" sind. Du, ich denke, dann können wir uns auf noch so einige Einschläge gefasst machen...

ich bezog mich darauf:

Aber ich halte jede Wette, dass jetzt in einer vergleichbaren Sitation der Abschussbefehl kommt, wenn nur ein Positionslicht nicht richtig blinkt...

Die Abfangjäger waren fürs Flügelwippen viel zuweit weg. UND es war bekannt, das die Jets entführt wurden. Das erklärt 1. keine Funksprüche und 2. kein Transponder. Wenn X zivile Passagiere an Bord sind, wird nicht so einfach abgeschossen, auch bei den angeführten Indizien nixht.

Zu erwarten vom wem? Von der Feuerwehr? Nein. Von den Sicherheitskräften vor Ort? Nein. Vom Militär? Ja! Denn deren Job ist der Schutz des Heimatlandes. Wenn eine Terrorwarnung für das WTC herausgegeben wird und dann ein Flugzeug in einen Turm des WTC kracht, dann steht es dem Bullen, dem Feuerwehrmann, von mir aus auch dem Wachmann und der Putzfrau frei, an einen Unfall zu glauben. Diesen Luxus kann sich allerdings meiner Ansicht nach das Militär nicht leisten. Die müssten auch im Falle eines Unfalles von einem Anschlag ausgehen - und entsprechend reagieren.
*mööp* falsch! Wissen hätten es das FBI und die CIA vor allem letztere haben die Anzeichen nicht wahrgenommen oder verdrängt - ob fahrlässig oder aus Berechnung: Kann ich nicht beantworten! Imho einer der wenigen Punkte, die wirklich unklar und diskussionswürdig sind.

Wenn weder Polizei noch Militär Informationen erhalten - wie sollen sie reagieren? Glaskugel befragen?
 
[...] Pro Lotse 4 Maschinen und 17 Minuten Zeit ein Unglück zu verhindern, die Airforce zu verständigen und den zivilen Luftverkehr mit dem militärischen abzustimmen.
Ich gehe fest davon aus, dass ein gut ausgebildeter Fluglotse notfalls die doppelte Anzahl an Maschinen handeln könnte. Sicher nicht einfach, aber das ist deren Job und ich gehe davon aus, dass da nicht nur 1-Euro-Jobber/Leiharbeiter saßen und sitzen (oder ich hoffe es zumindest).

[...] Zum Pentagon.
Wie identifizieren ohne aktivierten, zivilen Transponder?
Die Aussagen der Fluglotsen aus Washington sind da sehr interessant.
Da fliegt ein Flugzeug. Transponder aus. flugzeug reagiert nicht auf Funkkontakt, nicht auf irgendwas. Fliegt auf Washington zu und in NY haben sie gerade die Hölle auf Erden. Kein Grund, mal eben wenigstens eine Cesner zu starten, deren Pilot mal nachschaut, ob durch einen ganz ganz gaaaaanz dummen Zufall die Piloten des riesigen Passagierflugzeugs gerade ein Nickerchen halten?

OK. Ein kleiner Kreis wusste also davon.
Da könnte ich mich glatt noch anschliessen.
"DoubleYou" und seine engsten Vertrauten wussten bescheid.

Aber WARUM hätten dann Bush, Cheney oder Rumsfeld [die Einzigen die einen Abschuss der Maschine hätten befehligen können] überhaupt den Abschuss anordnen sollen?
Also ich glaube nicht daran, dass George DabelJuh bescheid wusste. Der ist viel zu blöd, als dass man ihn in sowas eingeweiht hätte. Ich tippe viel eher auf den CIA. Außerdem sah er viel zu hilflos aus, als er gerade in der Kindergartengruppe mit den Blagen spielte, als ihn die Nachricht erreichte. Nee, der auf keinen Fall.

Rumsfeld schließe ich nicht aus, aber halte ich für wenig wahrscheinlich. Und Cheney steckte Bush viel zu tief im Arsch, als dass er davon ohne Bush Kenntnis hätte haben können. Aber in den USA haben ja auch nicht die Politiker die Macht, die man in der Öffentlichkeit sieht. Deswegen ist mein erster Tip der CIA.

Das kannst Du auch. Ich gebe das hier nochmal schriftlich zu Protokoll. [...] Nur weil Du vielleicht nicht so handeln würdest?
Ich würde mich definitiv so nicht verhalten. Ich bin kein Held, ich verteidige höchstens mein Leben und das derer, die mir am Herzen liegen mit allen Mitteln. Alles andere geht mir weitestgehend am Arsch vorbei.

Soll bedeuten, dass wenn ich die Gewissheit hätte, dass das Flugzeug in ein Gebäude gesteuert werden soll, in dem sich eine geliebte Person befindet, würde ich wahrscheinlich mein Leben opfern, um das der geliebten Person zu retten, ja. Aber sonst würden sich meine Aktivitäten darauf beschränken, meinen eigenen Arsch irgendwie zu retten.

In dem Zusammenhang halte ich es auch für überaus fraglich, ob es einen solche Durchsage überhaupt gegeben hat. Natürlich, im Nachhinein finden sich häufiger Beweise, die auch sowas untermauern. Aber mir ist nicht klar, warum ein Attentäter noch noch eine Borddurchsage machen sollte? Das ist lächerlich. Er hätte wenigstens damit rechnen müssen, dass darauf hin der eine oder andere Passagier an Bord zum Helden mutiert und wenigstens versucht, das Cockpit zu stürmen. So viel Streß in den letzten Minuten des Lebens? Hätte ich mir nicht angetan. Ich hätte eher vermutet, dass er nochmal ein ausgiebiges Gebet singt/spricht oder einen Funkspruch an den Präsidenten absetzt, wie "Du oller Sack, keiner mag Dich und ich auch nicht. So, ich muss jetzt Schluß machen, das Capitol erwartet mich..."

Ok, Dir steht es ja frei, die Geschichte zu glauben. Aber wenn ich mir das alles lebhaft vorstelle, dann kann ich nicht glauben, dass es so abgelaufen sein soll. Amerikaner sind für Pathos sehr empfänglich. Da wird schonmal gern ein Feuerwehrmann präsentiert, der aus einer Flammenhölle ein Kind trägt. Oder eben Durchschnittsamerikaner, die angesichts einer Bedrohung für ihr Land umgehend zu Incredible Hulks werden. Aber plausibel klingt das für mich noch lange nicht...
 
[...] Die Abfangjäger waren fürs Flügelwippen viel zuweit weg. UND es war bekannt, das die Jets entführt wurden. Das erklärt 1. keine Funksprüche und 2. kein Transponder. Wenn X zivile Passagiere an Bord sind, wird nicht so einfach abgeschossen, auch bei den angeführten Indizien nixht.
Gut, dann ist das eine Erklärung, warum auch die zweite Maschine in das WTC fliegen konnte ohne auch nur bedrängt zu werden. Kann auch gut sein, denn ich möchte auch nicht wissen, was wohl in den USA los gewesen wäre, wenn es die falsche Entscheidung vom falschen Mann gewesen wäre. Das erklärt aber noch nicht, warum der zweite Turm nicht evakuiert wurde und nicht den Touch Down am Pentagon und die Maschine voller Helden.

[...] Wenn weder Polizei noch Militär Informationen erhalten - wie sollen sie reagieren? Glaskugel befragen?
Polizei - ok. Aber seit wann arbeitet das CIA separiert vom Militär? Wenn man von Terroranschlägen wusste und schon vorher nach Bomben und dergleichen im WTC suchte, dann hat man dafür die Man in Black aktiviert? Und niemandem sind die aufgefallen, nicht mal dem Hausmeister? Leute, die mit Hunden und mit Genehmigung von höchster Stelle das WTC auf den Kopf stellen erregen keine Aufmerksamkeit? Ok, kann sein, wenn auch unwahrscheinlich. Aber spätestens mit dem Einschlag der ersten Maschine hätte der CIA reagieren müssen - außer, er wollte nicht. Selbst wenn der CIA das Militär nicht informiert hat, auch nicht die örtliche Polizei oder den Wurstverkäufer: Spätestens dann hätte eine Evakuierung erfolgen müssen. Auch notfalls ohne Angabe von Gründen. Ist nicht passiert.

Spätestens nach dem zweiten Flugzeug hätte es im Pentagon drunter und drüber gehen müssen, weil man ab da fest von einem Terroranschlag ausgehen konnte. Zusammen mit dem Wissen, dass noch 2 andere Maschinen entführt wurden, mindestens eine davon in Richtung Washington. Und niemand wird ernsthaft aktiv? Im Pentagon schaut man popelnd aus dem Fenster, ob denn wohl ein Flugzeug in Sicht ist?
 
Polizei - ok. Aber seit wann arbeitet das CIA separiert vom Militär? Wenn man von Terroranschlägen wusste und schon vorher nach Bomben und dergleichen im WTC suchte, dann hat man dafür die Man in Black aktiviert? Und niemandem sind die aufgefallen, nicht mal dem Hausmeister? Leute, die mit Hunden und mit Genehmigung von höchster Stelle das WTC auf den Kopf stellen erregen keine Aufmerksamkeit?
Ist das denn vorher passiert? Und wenn ja: Wie soll man Bomben im WTC finden, wenn gar keine da sind?

OH - alle kriegen mit: keine Bomben da, FBI und CIA machen ihren Job (und die entsprechenden Stellen denken das sogar selber...

Ok, kann sein, wenn auch unwahrscheinlich. Aber spätestens mit dem Einschlag der ersten Maschine hätte der CIA reagieren müssen - außer, er wollte nicht. Selbst wenn der CIA das Militär nicht informiert hat, auch nicht die örtliche Polizei oder den Wurstverkäufer: Spätestens dann hätte eine Evakuierung erfolgen müssen. Auch notfalls ohne Angabe von Gründen. Ist nicht passiert.
Binnen 17 Minuten kann ein Bürokratischer Apparat von der Größe des CIA reagieren - ist schon klar...
 
Ich gehe fest davon aus, dass ein gut ausgebildeter Fluglotse notfalls die doppelte Anzahl an Maschinen handeln könnte.

Sicherlich.
Nur wissen wir nicht ob die großzügig geschätzten 25 Lotsen vorhanden waren oder nur 10, wieviele Flugbewegungen es tatsächlich gab usw. usw.

Da fliegt ein Flugzeug. Transponder aus. flugzeug reagiert nicht auf Funkkontakt, nicht auf irgendwas. Fliegt auf Washington zu und in NY haben sie gerade die Hölle auf Erden. Kein Grund, mal eben wenigstens eine Cesner zu starten, deren Pilot mal nachschaut, ob durch einen ganz ganz gaaaaanz dummen Zufall die Piloten des riesigen Passagierflugzeugs gerade ein Nickerchen halten?

Vielleicht solltest Du etwas tiefer ins Detailwissen eintauchen und Dir die Timeline anschauen.

8:50 to 8:54 (approx.): Hijacking begins on Flight 77

8:56: The transponder on Flight 77 is turned off and even primary radar contact with the aircraft is lost. During radar blackout Flight 77 turns east, unnoticed by flight controllers. When primary radar information is restored at 9:05, controllers look futilely for Flight 77 west of its previous position. Flight 77 travels undetected for 36 minutes on a course heading due east toward Washington, D.C.

9:24: The FAA notifies NORAD's Northeast Air Defense Sector about the suspected hijacking of Flight 77. The FAA and NORAD establish an open line to discuss Flight 77, and shortly thereafter Flight 93.

9:32: Controllers at the Dulles Terminal Radar Approach Control in Virginia observe "a primary radar target tracking eastbound at a high rate of speed,” referring to Flight 77.
9:33 to 9:34: Tower supervisor at Reagan National Airport tells Secret Service operations center at the White House that "an aircraft [is] coming at you and not talking with us," referring to Flight 77. The White House is about to be evacuated when the tower reports that Flight 77 has turned and is approaching Reagan International Airport.

9:37:46: Flight 77 crashes into the western side of the Pentagon and starts a violent fire. The section of the Pentagon hit consists mainly of newly renovated, unoccupied offices. All 64 people on board are killed, as are 125 Pentagon personnel.

Wenn man nicht weiss wo man nach etwas suchen soll wirds extrem schwierig.
Ohne Transpondersignal war die Maschine nach dem Kurswechsel nur noch Blip auf den primären Radarschirmen.

Also ich glaube nicht daran, dass George DabelJuh bescheid wusste. Der ist viel zu blöd, als dass man ihn in sowas eingeweiht hätte. Ich tippe viel eher auf den CIA. Außerdem sah er viel zu hilflos aus, als er gerade in der Kindergartengruppe mit den Blagen spielte, als ihn die Nachricht erreichte. Nee, der auf keinen Fall.

Rumsfeld schließe ich nicht aus, aber halte ich für wenig wahrscheinlich. Und Cheney steckte Bush viel zu tief im Arsch, als dass er davon ohne Bush Kenntnis hätte haben können. Aber in den USA haben ja auch nicht die Politiker die Macht, die man in der Öffentlichkeit sieht. Deswegen ist mein erster Tip der CIA.

Interessante These.

Weshalb aber hätte Georgie dann den Abschussbefehl für Flug 93 geben sollen?
Und selbst wenn er diesen Befehl gegeben hätte - warum dann Geheimnistuerei?
Wer hätte ihm diesen Schritt übel nehmen sollen nach allem was passierte?

In dem Zusammenhang halte ich es auch für überaus fraglich, ob es einen solche Durchsage überhaupt gegeben hat.

Es gab auf allen Flügen Durchsagen die auch durch die Fluglotsen protokolliert sind. (Audiomitschnitte gibts zu Hauf davon)

Aber mir ist nicht klar, warum ein Attentäter noch noch eine Borddurchsage machen sollte? Das ist lächerlich. Er hätte wenigstens damit rechnen müssen, dass darauf hin der eine oder andere Passagier an Bord zum Helden mutiert und wenigstens versucht, das Cockpit zu stürmen.

*ähm* Die Durchsage war lt. Protokoll "lediglich", dass die Maschine entführt wird und sich alle Passagiere ruhig verhalten sollen.
Hast Du geglaubt, die kündigen an, dass sie in die Türme fliegen?
Dann schau nochmal in die Quellen.

Ok, Dir steht es ja frei, die Geschichte zu glauben. Aber wenn ich mir das alles lebhaft vorstelle, dann kann ich nicht glauben, dass es so abgelaufen sein soll. Amerikaner sind für Pathos sehr empfänglich. Da wird schonmal gern ein Feuerwehrmann präsentiert, der aus einer Flammenhölle ein Kind trägt. Oder eben Durchschnittsamerikaner, die angesichts einer Bedrohung für ihr Land umgehend zu Incredible Hulks werden. Aber plausibel klingt das für mich noch lange nicht...

Sicherlich wird im Nachhinein viel Mythos gesponnen.
Nachweislich gab es aber diese Planungen, die Sandy Bradshaw ihrem Mann am Telefon gegen 9:50 mitteilte, kochendes Wasser gegen die Attentäter einzusetzen und das Cockpit zu stürmen.

Was mich wundert, dass Du knapp 40 Menschen unterstellst sich brav wie Schafe zur Schlachtbank führen zu lassen.

Du behauptest lediglich Deinen Arsch und den Deiner Lieben retten zu wollen.
Wie machst Du das in einem Flugzeug wenn Dein Wohl und Wehe dort liegt?
 
[...] Wenn man nicht weiss wo man nach etwas suchen soll wirds extrem schwierig. Ohne Transpondersignal war die Maschine nach dem Kurswechsel nur noch Blip auf den primären Radarschirmen.
Was ja wohl für Militärjets mit dem modernsten Gerät an Bord mehr als ausreichend viel Informationen sein sollten. Die sollten ja auch nicht gleich schießen, aber nach der Hölle in NY wenigstens mal nachschauen...

Interessante These.

Weshalb aber hätte Georgie dann den Abschussbefehl für Flug 93 geben sollen? Und selbst wenn er diesen Befehl gegeben hätte - warum dann Geheimnistuerei? Wer hätte ihm diesen Schritt übel nehmen sollen nach allem was passierte?
Vielleicht hat er den Befehl nicht gegeben, sondern ein General aus dem Stab des Pentagon. Vielleicht er selbst und in Amerika ticken die Leute manchmal anders, als sonst auf der Welt. Möglich, dass meisten Verständnis gehabt hätten. Auch möglich, dass man es dem Präsidenten übel genommen hätte. Am wahrscheinlichsten ist - sofern die Maschine abgeschossen wurde -, dass er nicht den Befehl gegeben hat, weil er schlicht dazu nicht den Arsch in der Hose hatte. Der George W. Bush ist ein Maulheld, nichts weiter. Wird es ernst, traue ich ihm nicht das Geringste zu, er wirkt eher schnell von einer Situation überfordert. Eher noch Cheney, aber der hätte allein auch nichts entschieden. Wenn überhaupt jemand aus dieser Riege, dann am ehesten noch der Rice. Aber wie gesagt: Ich glaube nicht, dass der Befehl aus der Regierungsspitze kam.

[...]*ähm* Die Durchsage war lt. Protokoll "lediglich", dass die Maschine entführt wird und sich alle Passagiere ruhig verhalten sollen.
Hast Du geglaubt, die kündigen an, dass sie in die Türme fliegen?
Eben nicht. Gut, also Du telefonierst gerade und hörst, dass zwei Maschinen in das WTC geflogen sind. Zu der Zeit war öffentlich noch nicht die Rede von entführten Maschinen. Wikipedia meint dazu auch nichts präzises, sondern lediglich, dass die Entführer (immerhin 4 bewaffnete Männer, die bis zum Äußersten entschlossen waren) das Flugzeug vorsätzlich zum Absturz brachten, nachdem sie von den Passagieren bedrängt wurden.

Ok, das klingt zumindest glaubwürdiger, als die Variante von den heldenhaften Amis, die kurz nach dem Absturz die Runde machte. Seitdem habe ich mich damit auch nicht mehr beschäftigt, habe es als typische Propaganda abgetan.

Aber so gibt es ein Bild: Da versucht man mit letzter Kraft seinen Arsch zu retten. Man versucht den Piloten und seine 3 Kumpel zu überwältigen, weil man annehmen muss, dass der auch so ein Freak ist und mich zu Chunky Salsa in einem Gebäude seiner Wahl verarbeiten will. Also versucht man, die Kontrolle über das Flugzeug zu bekommen, um es zum nächsten Flughafen zu steuern. Das hat nicht geklappt, es kam zum Kampf und der Pilot hat das Höhenruder nach vorn gedrückt, übersteuert, Maschine knallt runter. Ok, das klingt plausibel. Sache geklärt.

[...] Du behauptest lediglich Deinen Arsch und den Deiner Lieben retten zu wollen. Wie machst Du das in einem Flugzeug wenn Dein Wohl und Wehe dort liegt?
Genau so, wie die es gemacht haben. Nur anfangs hieß es eben, dass sie die Kontrolle über das Flugzeug bekommen haben sollen und die Maschine dann bewusst in die Erde gerammt haben, weil wohl die Terroristen wieder die Kontrolle übernehmen wollten. Und das klingt für mich zu sehr nach Pathos.

Wenn aber der Terrorist die Maschine in den Boden gesteuert hat, dann ist mir das klar. Von den Passagieren hat jedenfalls niemand mit einem Absturz gerechnet und somit haben auch die nur versucht, irgendwie ihren Arsch zu retten. Das Manöver hätten sie folglich auch über Washington durchgezogen, wenn dort die Gelegenheit gewesen wäre. Also doch keine Helden, nur Leute wie ich. Ok, das kaufe ich ab.