Aktuelle Spritpreise

Aus sicherer Quelle habe ich erfahren, dass VW ab morgen den Mitarbeitern ein Jobticket für die Öffis anbietet.

Die Spritkosten sind dem Autohersteller zwar egal, dafür werden sie dem Verkehrschaos an den Standorten nicht mehr Herr.
Statt 30 Minuten BS - WOB fallen frühs auch schonmal 60 bis 90 Minuten an.

Damit wird jetzt das Chaos auf die Schiene verschoben, weil die Bahnstrecke schon ausgelastet ist, und sich der Bund beharrlich weigert, das Geld fürs zweite Gleis rauszurücken. :mrgreen:

gruss kelle!
 
Also ich fahre meinen (sehr langen) Arbeitsweg auch mit dem Auto, Zug würde bei mir 1h pro Fahrt länger dauern, ich müsste umsteigen und dann vom Bahnhof aus auch noch irgendwie nach Hause kommen. Weiterhin müsste ich morgens später anfangen und dementsprechend abends länger machen.....mein ganzer Tag würde also nur aus dem Fahrtweg und der Arbeit bestehen. Auch wäre es mir einfach zu unflexibel, ich könnte nicht spontan einfach mal eher nach Hause, weil irgendwas ist.
Das bisschen Geld das ich sparen würde, ist mir den Aufwand nicht wert.
 
So richtig interessant wird es erst dann, wenn man sich das komplette Auto sparen kann.
Schneller geht Geld verdienen nicht.

gruss kelle!

Tja, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär, wär ich längst schon Millionär ;)

Selbst wenn ich pendeln würde müsste ich trotzdem noch ein Auto haben, von daher kann ich so garnicht erst anfangen zu rechnen.
 
Selbst wenn ich pendeln würde müsste ich trotzdem noch ein Auto haben, von daher kann ich so garnicht erst anfangen zu rechnen.

Die Formulierung sagt schon das Du es eigentlich nicht haben musst ;). Habe auch noch nie jemanden kennen gelernt der eines haben musste, nur Menschen für die es sehr wertvoll war und für die daher der hohe Preis zweitrangig war.

Und klar kannst Du anfangen so zu rechnen, solltest Du auch und auch wenn dann das Auto das viele Geld immer noch wert ist machst Du doch alles richtig.
 
Die Formulierung sagt schon das Du es eigentlich nicht haben musst ;). Habe auch noch nie jemanden kennen gelernt der eines haben musste, nur Menschen für die es sehr wertvoll war und für die daher der hohe Preis zweitrangig war.

Keine Ahnung wie du aus dieser Formulierung schließt das ich kein Auto brauche....aber nochmal für dich, auch ohne pendeln muss ich ein Auto haben (wobei "müsste" grammatikalisch einfach besser passt, denn ich hab ja ein Auto und ich pendel auch ;) )

Wie ich oben bereits schrieb, wohne ich weit weg vom Bahnhof und fast genauso weit weg von der nächsten Bushaltestelle und da ich nicht in einer Stadt wohne, muss ich halt auch Auto fahren. Sei es um Freunde zu besuchen, einzukaufen oder einfach nur um mit dem Hund zur Hundeschule zu kommen. Das du keinen kennst der ein Auto haben muss liegt vielleicht daran, dass du in einer Stadt wohnst in der alles einfach mit Bus, Fahrrad oder zu Fuß erreichbar ist...da ich nicht in so einer Stadt wohne und auch Leute mit Kindern kenne, kenne ich z.B. nur sehr wenige Leute, die kein Auto brauchen.
 
Natürlich kann man auch auf dem Dorf ohne eigenes Auto auskommen. Kenne auch Menschen die 10-15 Km von der nächsten Stadt entfernt wohnten, einige davon wurden täglich damals mit dem Taxi zur Schule gebracht weil kein Bus fuhr.

Die Frage ist nur wie viel mehr Aufwand/Kosten macht man sich und wie sehr muss man sein Leben ändern. Aber das hat alles nichts mit "müssen" zu tun man hat halt immer die Wahl und muss dann nur mit den Konsequenzen leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich kann man auch auf dem Dorf ohne eigenes Auto auskommen. Kenne auch Menschen die 10-15 Km von der nächsten Stadt entfernt wohnten, einige davon wurden täglich damals mit dem Taxi zur Schule gebracht weil kein Bus fuhr.

Die Frage ist nur wie viel mehr Aufwand macht man sich und wie sehr muss man sein Leben ändern. Aber das hat alles nichts mit "müssen" zu tun man hat halt immer die Wahl und muss dann nur mit den Konsequenzen leben.

Na das ist ja schön, dass du da so viele fremde Erfahrungen hast. Für mich und viele andere hat es was mit müssen zu tun, ich kann mir kein Taxi nehmen, dass bezahlt mir keiner.
Und ich wette mit dir, dass die Leute die du damals in der Schule gekannt hast, privat auch von ihren Eltern mit dem Auto zu den Freunden oder sonst wo hin gebracht wurden, wenn sie tatsächlich keine Bushaltestelle in der Nähe hatten.

Ich muss ein Auto haben (auch unabhängig von der Arbeit), wie gesagt schon alleine für den Hund, um zum Tierarzt, zur Hundeschule usw. hinzukommen. Für Einkäufe muss ich auch ein Auto haben, gut bei schönen Wetter verbinde ich das gerne mal mit einer Radtour, aber dann muss der Einkauf auch klein sein. Ich muss ein Auto haben, um meine Freunde zu besuchen, die wohnen nicht alle nur 2 Straßen weiter.
 
Man muss aber auch kein Hund haben, man muss nicht auf dem Dorf leben, man kann auch auf dem Dorf Geld verdienen, man muss aber auch kein Geld verdienen, man muss nicht mal die Freunde besuchen, man muss nicht mal welche haben, ...von müssen kann überhaupt sehr selten die Rede sein

Wenn Du Dein Leben nicht ändern willst dann musst Du dafür ein Auto haben, es ist aber nicht das Du ein Auto haben musst und einfach keine Wahl hast.
 
Man muss aber auch kein Hund haben, man muss nicht auf dem Dorf leben, man kann auch auf dem Dorf Geld verdienen, man muss aber auch kein Geld verdienen, man muss nicht mal die Freunde besuchen, man muss nicht mal welche haben, ...von müssen kann überhaupt sehr selten die Rede sein

Wenn Du Dein Leben nicht ändern willst dann musst Du dafür ein Auto haben, es ist aber nicht das Du ein Auto haben musst und einfach keine Wahl hast.

Doch, ich persönlich muss einen Hund haben, auf dem Dorf leben (dort verdiene ich übrigens nicht mein Geld) und Freunde haben und diese auch besuchen! Ganz einfach, weil es wichtig für mein persönliches Glück ist und mein persönliches Glück ist mir so wichtig, wie essen, schlafen und trinken. Sonst wäre das Leben ja nicht lebenswert.

Ich verstehe dein Problem auch nicht ganz...was willst du eigentlich? Mir sagen wie mein Leben ist, mir erklären was man haben muss und was nicht, Leute dazu bringen weniger Auto zu fahren?
 
man hat halt immer die Wahl

Hat man die tatsächlich?
Wenn man nicht gerade selbstversorgender Heimarbeiter ist, muss man mobil sein. Um zur Arbeit zu kommen, zur nächsten Einkaufsmöglichkeit, zu sozialen Aktivitäten (Freunde, Vereine usw.).
Wenn das alles quasi vor der Haustür liegt und man bequem überall zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommt, schön und gut.
Oft sieht die Realität aber anders aus, weite Strecken, wo es auch oft eine Frage der Zeit ist, wer will schon 5 Stunden (mein einfacher Arbeitsweg bei einer durchschnittlichen Schrittgeschwindigkeit von 6 km/h zu Fuß), hin und zurück also 10 Stunden zu Fuß gehen, wenn es mit dem Auto 25 Minuten dauert (mal abgesehen, dass dafür der Tag auch gar nicht lang genug ist).
In diesem Fall kann ich auch Bus und Bahn nutzen (bin dafür dann zwar 35 Minuten länger als mit dem Auto unterwegs, spare mir aber einiges an Kosten), aber vor allem in ländlichen Gebieten ist die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel oft eher suboptimal.

Hat man also die Wahl?
Nicht immer, meistens wird einem die Entscheidung praktisch aufgezwungen.

Und zum Schluss ein absurdes Beispiel, dass man (heutzutage) sein Verkehrsmittel nicht frei wählen kann:
Würde ich beispielsweise mit dem Pferd oder Ochsenkarren bei meinem Arbeitgeber auftauchen, könnte ich gleich wieder umkehren, weil ich das Fortbewegungsmittel meiner Wahl dort gar nicht fachgerecht unterbringen kann, bis ich wieder aufbreche :mrgreen:
 
Ich verstehe dein Problem auch nicht ganz...was willst du eigentlich? Mir sagen wie mein Leben ist, mir erklären was man haben muss und was nicht, Leute dazu bringen weniger Auto zu fahren?

Ich will Dich zu gar nix bringen und habe auch kein Problem damit. Du kannst gern alles genauso weitermachen wie bisher - ich will Dir nur sagen das Du das alles nicht machen musst.

Hat man also die Wahl?
Nicht immer, meistens wird einem die Entscheidung praktisch aufgezwungen.
Das ist Unsinn es gibt immer vielmehr Möglichkeiten als man zunächst sieht, allein beim Thema Broterwerb gibt quasi unendlich viele Möglichkeiten, selbst aufm Dorf, spätestens seit es Internet und (ergänzendes) Hartz 4 gibt. Das die meisten Möglichkeiten dann aufgrund von mangelnder Effizienz ausscheiden brauchst Du mir aber nicht zu erklären, aber trotzdem bleibt immer mehr als eine übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist Unsinn es gibt immer vielmehr Möglichkeiten als man zunächst sieht, allein beim Thema Broterwerb gibt quasi unendlich viele Möglichkeiten, selbst aufm Dorf, spätestens seit es Internet und (ergänzendes) Hartz 4 gibt. Das die meisten Möglichkeiten dann aufgrund von mangelnder Effizienz ausscheiden brauchst Du mir aber nicht zu erklären, aber trotzdem bleibt immer mehr als eine übrig.

Sorry, ich bin mir bei dir echt nicht sicher, ob du das alles ernst meinst oder ein Troll bist.
 
Aber Möglichkeiten die nicht möglich sind, sind doch keine Möglichkeiten?
Du scheinst da eine ganz andere Definition von zu haben, deshalb werden wir wohl nicht auf den selben Nenner kommen.
 
Aber Möglichkeiten die nicht möglich sind, sind doch keine Möglichkeiten?
Du scheinst da eine ganz andere Definition von zu haben, deshalb werden wir wohl nicht auf den selben Nenner kommen.

Klar sind die Möglichkeiten möglich deswegen heißen die doch auch so. Nur zum Beispiel: Wer oder was soll dich denn darin hindern das Produkt Deiner Wahl übers Internet zu vermarkten und gff. selbst herzustellen wenn Du vom pendeln die Schnauze voll hast?
 
ich will Dir nur sagen das Du das alles nicht machen musst.

Das ist schon sehr philosophisch. Im Grunde muss man nicht mal essen, trinken, atmen, scheissen... die Konsequenz wäre, dass man stirbt und das ist auch das Einzige was man "muss", sterben.
Jetzt frage ich mich, warum stirbst du nicht einfach?
Vielleicht weil du, wie jeder andere, auch leben möchte, bis der Tod eintritt? Vielleicht sogar "glücklich" leben?
Und genau in dem Moment fängt es an. In erster Linie muss man dann für seinen Lebensunterhalt aufkommen, da hat man keine Wahl, vielleicht in der Frage, wie man das tut, dass ist aber schon alles.
Desweiteren gibt es Gesetze, Vorschriften, gesellschaftliche Gepflogenheiten, welche die Wahlmöglichkeiten einschränken.
Am Ende stehen dann noch einmal die Mittel, die man hat, und die Gegebenheiten vor Ort, welche einem oft keine Wahl lassen oder nur bestimmte Wahlmöglichkeiten.
Frei in unseren Entscheindungsmöglichkeiten sind wir jedoch nie.

Das ist Unsinn es gibt immer vielmehr Möglichkeiten als man zunächst sieht, allein beim Thema Broterwerb gibt quasi unendlich viele Möglichkeiten, selbst aufm Dorf, spätestens seit es Internet und (ergänzendes) Hartz 4 gibt. Das die meisten Möglichkeiten dann aufgrund von mangelnder Effizienz ausscheiden brauchst Du mir aber nicht zu erklären, aber trotzdem bleibt immer mehr als eine übrig.

Es ist Unsinn, was du behauptest... kannst du wirklich für jeden der 7 Milliarden Menschen auf der Welt sagen, dass er in jeder Situation mehr als nur eine Wahlmöglichkeit hatte?
Okay, philosophisch betrachtet hat man immer zwei Wahlmöglichkeiten: Leben oder Sterben...
Ich bspw. habe aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Mittel gar keine andere Wahl, als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ich muss es. Jetzt könntest du sagen, nein, du hast die Wahl. Und ich sage nein, ich bin mit meinem Job glücklich, habe aber nicht die Mittel umzuziehen (zu hohe Wohnungspreise) oder ein Auto zu kaufen. Da bleibt mir gar keine andere Wahl, als jene die ich wählen musste.
 
@wasweisssichdenn
Was soll ich machen, mir auf wundersame Art und Weise eine Idee für ein Produkt aus der Nase ziehen, welches es mir dann auch noch ermöglicht von dessen Produktion zu leben? Nein, dazu bin ich nicht in der Lage, aber dazu gibt es auch keinen Grund, weil ich meinen Beruf liebe, sonst hätte ich ihn nicht erlernt.