Aktuelle Spritpreise

...
Es gibt genug Möglichkeiten (durch eine vernünftige Fahrweise oder ein sparsames Auto) in Deutschland - oder wo auch immer - Geld zu sparen....

Dem kann ich so nicht zustimmen, das sehe ich ähnlich wie beim Strom: Was machen diejenigen, die schon seit JArzehnten bewußt sparsame Geräte etc. benutzen/haben? Irgendwann muss eben - wie oen imTHread sthet - ein TEil der BEvölkerung auf einen gewissen Luxus verzichten, weil er eben nicht mahr für so viele Menschen "bezahlbar" ist.
 
Dem kann ich so nicht zustimmen, das sehe ich ähnlich wie beim Strom: Was machen diejenigen, die schon seit JArzehnten bewußt sparsame Geräte etc. benutzen/haben?

Die Frage ist, wie groß dieser Anteil der Personen ist.

In meinem Bekanntenkreis gibt es Fahrlehrer, die von verschiedenen Firmen angeheuert wurden/werden, Spritspartrainings mit Angestellten durchzuführen, die Firmenwagen bewegen.

Und die Potentiale die da aufgetan werden, sind mitunter erschreckend.

Sehe ich auch, wenn ich nen Mietwagen bewegen.
Da senke ich den Durchschnittsverbrauch auch mal eben um knapp 20%, ohne dabei die Charakteristik des Motors zu kennen, oder die Fahrzeiten auf verkehrstechnisch günstige Zeiten zu legen.

Klar, Leute wie Marty sind am Minimum, ich behaupte aber mal, dass die Martys dieser Welt nichtmal 10% der Autofahrer ausmachen.

gruss kelle!
 
Klar, Leute wie Marty sind am Minimum, ich behaupte aber mal, dass die Martys dieser Welt nichtmal 10% der Autofahrer ausmachen.
Was das Sparen beim Autofahren angeht, kann ich sicher sagen, das "wir" Extremsparer die absolute Ausnahme sind. Ich persönliche kenne selbst nur Wenige und auf der Autobahn sehe ich die auch sehr selten...

Aber in den letzten 2 Jahren sind es schon ein paar mehr geworden.

Das Energiesparen zu Hause liegt da schon mehr im Trend, glaube ich. Da kostet das Lichtausmachen oder LED verwenden statt Glühbirne ja auch keine Zeit, wie das langsame Fahren im Auto.

Marty
 
2012 wird laut ADAC teuerstes Tankjahr aller Zeiten

Folgende News wurde am 03.12.2012 um 15:29:50 Uhr veröffentlicht:
2012 wird laut ADAC teuerstes Tankjahr aller Zeiten
Top-Themen

München (dpa) - 2012 wird nach Angaben des ADAC das mit Abstand teuerste Tankjahr aller Zeiten. Daran würden auch die zuletzt wieder gesunkenen Spritpreise nichts mehr ändern, teilte der Autoclub in München mit. In den vergangenen elf Monaten kostete der Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt nach Berechnungen des ADAC 1,60 Euro und damit 8,2 Cent mehr als im gesamten Vorjahr. Auch 2011 war bereits ein Rekordjahr. Diesel wurde ebenfalls kräftig teurer: Für einen Liter mussten Autofahrer im Schnitt 1,48 Euro zahlen.
 
Ich hoffe die Alternative heißt höchstens noch 2 mal die Woche hinfahren :)
Das wäre eine denkbare Alternative. Da tun sich die Arbeitgeber leider noch immer schwer.
Da hab ich direkt Glück. Ich kann doch 1-2 Tage pro Woche von daheim aus arbeiten. Spare ich mir 2 Stunden Fahrt pro Tag. Fange auch noch eine Stunde eher an (wegen fehlendem Weg), höre somit auch noch eher auf und hab auch nochwas von meinem Tag.

Sehe ich anders. :)
Es wird ja keiner gezwungen auf der Autobahn schneller als 130 oder 120 zu fahren.
Wenn man Sprit sparen möchte kann man auch bequem mit 90 hinter einem LKW herfahren.
Was nützt es, wenn 95% das nicht machen und weiter viel Sprit verbrauchen und daher die Preise steigen, weil entsprechende Nachfrage einfach da ist.

Sofern es ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen gäbe wären in der Tat wohl die schnelleren Autos der Hersteller überflüssig. Allerdings wird das in Deutschland aus zwei Gründen nicht passieren.
Zum einen haben wir in Deutschland wohl mit die größten und bekanntesten Automarken weltweit (BMW, Mercedes und der VW-Konzern), zum anderen sitzen viele Politiker in den Aufsichtsräten dieser Unternehmen oder deren Zulieferer und halbieren sich nicht selbst das eigene Geld.
Ich weiß, aber ich bin sicher das Ganze kommt früher oder später. Immerhin gibt es weltweit nur noch ca. ein Dutzend Länder, wo kein generelles Geschwindigkeitslimit auf Autobahnen herrscht. In Europa sind wir die einzige Ausnahme.

anddie
 
Was nützt es, wenn 95% das nicht machen und weiter viel Sprit verbrauchen und daher die Preise steigen, weil entsprechende Nachfrage einfach da ist.

Die Preise sind in Deutschland nicht so hoch, weil der Rohstoff so teuer ist, sondern weil die Steuern so hoch sind.

Wäre schön, wenn das mal in die Köpfe einiger Öko-Bevormunder vordringen würde.

(Falls du das nicht glaubst: https://www.aral.de/aral/sectiongenericarticle.do?categoryId=9013265&contentId=7025891 --> 55,82 % Steueranteil am Preis für 1 Liter Super-Plus, beim Diesel 47,34 %)

Aber genau solche Leute (wie die Grünen) sind es, die ja schon jahrelang fordern, dass der Liter Benzin doch mindestens 5 DM = 2,5 € kosten müsse und der Staat das durch Steuern regeln müsse.

Daher: Wer wenig Sprit verbrauchen will, der soll sich ein sparsames Auto kaufen (und ja, die gibt es) und auf der Autobahn mit 80 hinter den LKWs herfahren. Da hat absolut keiner was dagegen.

Wo ich aber strikt was dagegen habe ist, wenn dann so ein 80-Fahrer mir vorschreiben will, dass ich nicht schneller als 120 zu fahren habe, nur damit sein grünes Gewissen rein ist.
 
Wo ich aber strikt was dagegen habe ist, wenn dann so ein 80-Fahrer mir vorschreiben will, dass ich nicht schneller als 120 zu fahren habe, nur damit sein grünes Gewissen rein ist.

Mein grünes Gewissen wird davon nicht besser das andere genötigt werden Spit einzusparen, ich halte es auch nicht aus auf der Autobahn 80 zu fahren und trotzdem bin ich für hohe Spritsteuern damit auch andere dahingegend gesteuert werden "das Vernünftigere" zu tun.

Marty ist so ein "notorischer 80 Fahrer" und ich wette ihm wären niedrige Spritsteuern lieber ;)
 
... trotzdem bin ich für hohe Spritsteuern damit auch andere dahingegend gesteuert werden "das Vernünftigere" zu tun.

Das Vernünftigere wäre mal, dass sich der Staat da weitestgehend raushält und seinen Haushalt mal in Ordnung bringt, ohne ständige Neuverschuldung und immer mehr Steuern...

Wir brauchen nicht mehr Spritsteuern, weil das angeblich das Klima schützen würde, oder wir somit den "wertvollen" Rohstoff Erdöl langsamer verbrauchen würden.

Seit 50 Jahren heißt es, in 20 Jahren gibts kein Erdöl mehr. Denkt mal drüber nach ;-)
 
Das Vernünftigere wäre mal, dass sich der Staat da weitestgehend raushält und seinen Haushalt mal in Ordnung bringt, ohne ständige Neuverschuldung und immer mehr Steuern...
Die Spritsteuern ist so ziemlich die vernünftigste Steuer die wir haben ;). Verkehr hat nunmal große, negative externe Effekte nicht nur umweltpolitische und deshalb ist es vernünftig alles was damit zu tun hat hoch zu besteuern um ihn insgesamt zu reduzieren.

Seit 50 Jahren heißt es, in 20 Jahren gibts kein Erdöl mehr. Denkt mal drüber nach ;-)
Ist mir völlig egal wieviel es gibt, es ist sowieso erst Ruhe wenn alles was sich zum realistischen Preis fördern lässt auch gefördert ist. Ich bin aber dafür das es zumindest länger hält und man das Erdöl für Wichtigeres nutzt als für schnöde Verbrennung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß, aber ich bin sicher das Ganze kommt früher oder später. Immerhin gibt es weltweit nur noch ca. ein Dutzend Länder, wo kein generelles Geschwindigkeitslimit auf Autobahnen herrscht. In Europa sind wir die einzige Ausnahme.

anddie

Vielleicht, vielleicht auch nicht. Der größte Teil des Rohöls läuft in die Industrie. Weiterhin sehr viel in die Medizin, Plastikindustrie oder sonstiges..
Der Mehrverbrauch der durch die höheren Geschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen zustande kommt geht da gegen 0,1 %. Sicherlich kann man hier sparen aber ich seh es persönlich nicht ein auf einer freien Autobahn 120 km/h zu fahren weil ich der Umwelt etwas Gutes tun muss und in den Statten - wo ja keine Sonne schein und kein Platz für Photovoltaikanlagen ist - werden Kraftwerke mit Rohlöl befeuert.

Hätte das Völkchen die gleichen Steuern auf den Sprit wie wir hier in Deutschland (oder anderen EU-Ländern) würde sich auch dort keiner mehr einen Benziner mit 20 Liter Durchschnittsverbrauch kaufen.
2009 als wir Mitten in der Wirtschaftskriese waren und es zum Beispiel GM garnicht gut ging weil dieser Konzern Jahre lang nur auf Spritfresser gebaut hat war das Geschrei plötzlich groß nach sparsameren Autos etc. Und jetzt..? Zwei Jahre nach der Kriese? Es interessiert schon wieder kein Schwein..

So ist es leider...
 
Die Spritsteuern ist so ziemlich die vernünftigste Steuer die wir haben ;). Verkehr hat nunmal große, negative externe Effekte nicht nur umweltpolitische und deshalb ist es vernünftig alles was damit zu tun hat hoch zu besteuern um ihn insgesamt zu reduzieren..

Welche großen negativen Effekte gibts denn?

Abbau von Leistungsbilanzüberschüssen? (Dürfte in D jetzt kein Problem darstellen)
Eine große Autoindustrie, welche viele Arbeitsplätze schafft?

Welche positiven Effekte hat die Steuer?
Teurere Produkte, da die hohen Spritkosten auf sämtliche Endverbraucherpreise aufgeschlagen werden?
 
Welche großen negativen Effekte gibts denn?
Da haben sich andere breit genug drüber ausgelassen:

https://www.mobilitaet21.de/uploads..._externer_Kosten_des_Straßengüterverkehrs.pdf

Eine große Autoindustrie, welche viele Arbeitsplätze schafft?
Jedes unnötig gebaute Auto und jeden unnütz beschäftigten Menschen empfinde ich als Verlust.

Welche positiven Effekte hat die Steuer?
Teurere Produkte, da die hohen Spritkosten auf sämtliche Endverbraucherpreise aufgeschlagen werden?
Das Verkehr vermieden wird und dass Produkte nicht künstlich billig gehalten werden indem man die externen Kosten von der Allgemeinheit anstatt vom Verursacher bezahlen lässt.
 
Die Preise sind in Deutschland nicht so hoch, weil der Rohstoff so teuer ist, sondern weil die Steuern so hoch sind.
Zu solcher Stammtischargumentation habe ich bereits vor in Post 327 was geschrieben und daran hat sich immer noch nichts geändert...

Was nützt es, wenn 95% das nicht machen und weiter viel Sprit verbrauchen und daher die Preise steigen, weil entsprechende Nachfrage einfach da ist.
Ähm... auch das ist wohl nicht so ganz richtig. Wahrscheinlicher ist es, daß mit sinkendem Verbrauch der Preis für Sprit eher steigt.
Zum einen, weil du am Spritpreis, neben den variablen Kosten für den Rohstoff, noch einige fixe Kosten hast. Der Betrieb einer Raffinerie kostet eben X€/Tag, egal ob du 1.000 oder 100.000 Liter/Tag herstellst. Auch die Kosten für den Vertrieb sind eher Fix.
Zum anderen will/muss der Konzern natürlich auch seinen Gewinn, trotz Managerboni in Millionenhöhe, steigern um die Anleger an den Börsen bei Laune zu halten.
Das geht natürlich nur über die Preisschraube... Aber das kann man ja immer noch auf die Politik oder den Umweltschutz schieben. Irgendwer wird's schon glauben ;)

Gruß Aru