Aktuelle Spritpreise

Dafür musst du aber auch die Einsparungen beim Verbrauch beachten.
Dabei muss man noch viel, viel mehr beachten. Nämlich hauptsächlich die gefahrenen Kilometer, das Alter der Fahrzeuge, die Witterungsbedingungen etc... globale Aussagen wie "damals gab es genauso viel Autos" helfen da nicht.

Marty
 
Jop, da hast du auf alle Fälle recht.

Ich für meinen Teil glaube halt einfach nicht dadran, dass der Sprit wegen der "hohen Nachfrage" so teuer ist. Mehr wollte ich gar nicht sagen ;)
 
Am Dienstag musste ich mit Entsetzen feststellen, dass die Spritpreise immer noch zu günstig sind.

Die DB Autozug stellt die internationalen Verbindungen von und nach Berlin ein.

Selbst mit Tiefpreisen a la 15 Cent pro km konnten die Züge nicht wirtschaftlich gefahren werden, da die Nachfrage zu gering war.

gruss kelle!
 
Am Dienstag musste ich mit Entsetzen feststellen, dass die Spritpreise immer noch zu günstig sind.
Versteh ich nicht, wo da der Zusammenhang ist. Wenn ich nun von Köln z.B. nach Nürnberg möchte, dann muss ich erst nach Düsseldorf, muss dafür ausreichend Zeit planen, fahre dann 9 Stunden nach München und fahre wieder nach Nürnberg...

Wieviele der tatsächlich durchgeführten PKW-Fahrten könnten wirklich effektiv mit einem Autozug erledigt werden? 0,001%?

Marty
 
Am Dienstag musste ich mit Entsetzen feststellen, dass die Spritpreise immer noch zu günstig sind.

Die DB Autozug stellt die internationalen Verbindungen von und nach Berlin ein.

Selbst mit Tiefpreisen a la 15 Cent pro km konnten die Züge nicht wirtschaftlich gefahren werden, da die Nachfrage zu gering war.

International fahre ich doch nicht mit dem Auto sondern nehme für 4-5 Cent pro km Flugzeug oder zur Not den Bus wenn es keinen günstigen Flug gibt. Wozu soll man sich da mit einem Auto oder der DB belasten?
 
Ich für meinen Teil glaube halt einfach nicht dadran, dass der Sprit wegen der "hohen Nachfrage" so teuer ist.
Und wegen was sonst? Den Steuern? Sorry, aber das ist Stammtischargumentation.
Der Anteil an Energiesteuer ist afaik seit 2006 konstant bei ~65c/l Benzin, der Preis dafür aber in der Zeit um etwa 40% gestiegen...
Ich will gar nicht bestreiten, daß der Staat durch die doppelte 'Besteuerung am hohen Spritpreis verdient, aber die Steuern drücken eben nicht aktiv den Preis nach oben, wie es oftmals dargestellt wird.

Außerdem: Wieso war der Sprit vor z. B. 20 Jahren billiger? Da gabs auch annähernd so viele Autos in Deutschland, die aber ein Vielfaches vom heutigen Durchschnitt verbraucht haben...
Glaubst du das echt? Ein Vielfaches??
Da sieht die Realität, trotz ständiger Werbeversprechen der Automobilindustrie, etwas anders aus. Nur mal zum Vergleich...
Der zwischen 1908 und 1927 gebaute Ford Modell T verbrauchte bei ~3l Hubraum etwa 12l/100 km.
Ein Ende der 70er Jahre gebauter Opel Senator brauchte bei 3l Hubraum um die 12,5l/100km.
Ein BMW E60 Bj. 2010 verbraucht bei ebenfalls 3l Hubraum etwa 11,6l/100km.

Natürlich sind die Motoren wesentlich effizienter geworden, holte der Modell T aus seinen drei Litern Hubraum 60PS Leistung, waren es beim Opel Senator etwa 150PS und der E60 bringt als 530i gut 270PS auf den Prüfstand. Das verkaufen die Hersteller dann gerne als sparsammer.

Der tatsächliche Verbrauch ist dagegen in den letzten Jahren kaum gesunken, von Vielfachen oder Bruchteilen kann da kaum die Rede sein...

Und wenn du die jährlichen Zulassungsstatistiken zugrunde legst, werden die wirklichen Spritsparer von der Fraktion, die unbedingt mit einem untersetzten Allrad durch die Innenstadt oder das am besten ausgebaute Autobahnnetz der Welt fahren müssen, wieder neutralisiert ;)

Gruß Aru
 
Natürlich sind die Motoren wesentlich effizienter geworden, holte der Modell T aus seinen drei Litern Hubraum 60PS Leistung, waren es beim Opel Senator etwa 150PS und der E60 bringt als 530i gut 270PS auf den Prüfstand. Das verkaufen die Hersteller dann gerne als sparsammer.
Hm, das geht aber ziemlich in Richtung Milchmagd... Mein erster Corsa mit 45 PS verbrauchte immer reichlich und in Richtung 8-9 Liter. Der letzte Corsa lag bei 75 PS und vebrauchte nur noch 6 Liter.

Statt da Autos über den Hubraum zu vergleichen sollte man das doch lieber über den Nutzwert. Und Fakt ist doch, das man heute einen 3er BMW mit Diesel bekommt, der mit 4 Litern zu bewegen ist. Den gabe es vorher nicht. Ich kann mich noch an alte BMW Diesel und Mercedes erinnern, deren Werbung 8-9 Litern versprach und nicht halten konnte.

Marty
 
Da kommt ja noch Mehrwertsteuer auf den Gesamtpreis inkl. Energiesteuer. ;)

Mehrwertsteuer...Energiesteuer...Steuer ist Steuer, und wenn der Staat von dem Preis von einem Liter Benzin 92 cent kassiert ist das sehr viel!8O

P.S. Als ich das letzte Mal MwSt auf eine Rechnung aufgeschlagen habe, waren das 11% und jetzt seit ihr auch schon 'etwas' weiter!
 
Hm, das geht aber ziemlich in Richtung Milchmagd...
Wie schon geschrieben... Ich habe die Fahrzeuge absichtlich so gewählt, um einen gewissen Effekt zu erzielen, aber ist ist auch nicht so, daß ich Äpfel und Birnen bzw. LKW mit Kleinwagen vergleiche...
Es handelt sich bei allen drei Fahrzeugen um Limousinen der oberen Mittelklasse (o.k., den Modell T mal ausgenommen, aber die Zielgruppe war in etwa die gleiche) und ungefähr gleichem Hubraum. Von daher finde ich den Vergleich, wenn auch gezielt ausgearbeitet, gar nicht soo unpassend.

Mein erster Corsa mit 45 PS verbrauchte immer reichlich und in Richtung 8-9 Liter. Der letzte Corsa lag bei 75 PS und vebrauchte nur noch 6 Liter.
Lass' mich raten... B und D? Ich hatte das umgekehrt... Mitte der 90er hatte ich einen Corsa A 1,2l, mittelmäßig sparsam gefahren lag der Verbrauchb bei etwa 6,5l. Als ich vor einigen Jahren ein sparsammes Zweitauto brauchte, habe ich mich an den Corsa erinnert und mir einen Corsa B 1,2l zugelegt... Verbrauch bei mittelmäßig sparsammer Fahrweise 7,5 - 8l. :ugly:

Und Fakt ist doch, das man heute einen 3er BMW mit Diesel bekommt, der mit 4 Litern zu bewegen ist. Den gabe es vorher nicht. Ich kann mich noch an alte BMW Diesel und Mercedes erinnern, deren Werbung 8-9 Litern versprach und nicht halten konnte.
Auch hier Jain... Ich hatte kurzzeitig einen Kadett E, afair 87er Bj. mit dem kleinen Diesel aus dem Combo (1300 ccm). Den konntest du auch um die 5l/100km fahren, hattest dann aber auf einer Skala bis 100 etwa einen Fahrspaß. Das wollte aber kaum jemand haben, weshalb man lieber die 1,9er Diesel verbaut hat.



Da hast du meine Antwort @ arusiek
Dann müsstest du doch aber eine ähnliche Preisentwicklung bei allen Waren haben...
Es geht doch aber genau darum, daß sich der Preis für Kraftstoff weit überhalb der Inflationsrate entwickelt und schwankungen unterliegt, die weder mit Inflation oder Ölpreis zu rechtfertigen ist.

Das Kraftstoff als Mineralölprodukt nur in begrenzter Menge verfügbar ist, steht ja wohl ausser Frage... Von daher ist es auch richtig, daß er relativ teuer und auch hoch besteuert ist.
Was mich aber halt stört sind starke Preisschwankungen die lediglich mit Berufsverkehr, Ferienzeiten oder Feiertagen zu erklären sind...

Mehrwertsteuer...Energiesteuer...Steuer ist Steuer, und wenn der Staat von dem Preis von einem Liter Benzin 92 cent kassiert ist das sehr viel!8O
Jain... Es ist aber eben nicht so, daß die Steuer prozentual am Preis hängt oder zweimal jährlich erhöht wird. Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die das scheinbar glauben oder zumindest erzählen wollen. Dabei ist es eher gegenteilig. Je teurer der Sprit, desto niedriger der (prozentuale) Anteil an Steuern.

Gruß Aru
 
Dafür bekommen sie in den USA auch eine Gallone (~3,8L). Dann relativiert sich der Preis wieder etwas...

Und 20 Cent bei einer Gallone schwanken die Preise schon innerhalb eines Tags bei uns 8O
 
Schon klar!;)

Vor kurzem haben sie dort noch herumgeheult, als der Preis so um 4$/Gallone war, und jetzt ist er 5.60 in Kalifornien - dass ist fuer die wie bei uns 2.50 Euro der Liter!8O

Und Wahlen sind ja auch bald dort!8)

Naja, immernoch um einiges günstiger wie in deutschen Landen.
Vergleicht man zwei oder mehrere Tankstellen im Umkreis von ein bis zwei Meilen stellt man fest, dass sich die Preise um teilweise bis zu 1$/Gallone unterscheiden.
Vorallem in Los Angeles und San Francisco fällt mir das extrem auf. Aufm Land sind die Preise doch meist ziemlich gleich.



Umgerechnet ca. 0,62 € / Liter für Regular bzw. 0,67 € für Premium :mrgreen:
 
Rösler will die "Benzinpreis-App"

Folgende News wurde am 06.10.2012 um 23:59:00 Uhr veröffentlicht:
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Berlin (dts) - Autofahrer sollen sich nach dem Willen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) schon bald über Internet und Smartphone in Echtzeit über die preiswerteste Tankstelle in ihrer Nähe informieren können. Im neuen "Markttransparenzstellen-Gesetz", das noch in diesem Oktober beschlossen und Anfang 2013 in Kraft treten soll, ist nach Informationen von "Bild am Sonntag" geregelt, dass Tankstellen künftig alle Preisänderungen dem Bundeskartellamt melden müssen, damit Verstöße gegen den Wettbewerb besser ermittelt werden können. Bisher sollten die übermittelten Daten nur dem Kartellamt vorbehalten sein. Künftig sollen die Daten in Echtzeit den Verbrauchern zur Verfügung stehen. Private Anbieter sollen Zugang zu den Daten erhalten und sie im Internet, über Smartphones und Navigationsgeräte den Autofahrern anbieten. Bisher gab es solche Preisinformationen nur mit einem Zeitverzug von einem Tag. Rösler zu "Bild am Sonntag": "Autofahrer haben es künftig leichter, die günstigsten Tankstellen anzusteuern. Damit erhöhen wir auch den Preisdruck auf die großen Ölmultis."
 
Eine echt wahnsinnig innovative Idee von Herrn Rössler...

Wenn die Nutzer dieser Apps regelmäßig updaten, dann funzt das ganz prima. Bei "Mehr tanken" gibt es sogar einige Tankstellenpächter, die von sich aus regelmäßig Änderungen veröffentlichen...
 
Ist doch voll gut. Wenn der Schnäppchenführer des Bundeskartellamts jetzt noch über Butter, Weintrauben und Sonderangebote in der Region informiert, hol ich mir den vielleicht. :LOL: