Aktuelle Spritpreise

Ich würde auch gerne 2. machen, eine Scheidung ist aber (noch) teurer als der Sprit. Und natürlich weniger erstrebenswert 8)

Marty
 
Ich wohne 100 Km von meiner Freundin entfernt nachdem ich jahrelang mit ihr zusammen gewohnt habe. Unsere Beziehung ist eigentlich besser als jemals zuvor weil nichts mehr selbstverständlich ist ;)

Edit: da jetzt eh die Kinder kommen kürzen wir das ab, bevor die da sind sollte halt einer von Beiden die 3. erreicht haben
 
Zuletzt bearbeitet:
Was will man da noch groß machen?

Erstmal differenzieren, wie es zu langen Pendlerwegen kommt.

Am liebsten sind mir die Leute:
Meine Kinder sollen im Grünen aufwachsen, stadtnah bauen ist mir zu teuer, ich kauf mir 30 km weiter ein Grundstück, das Auto zum fahren ist eh da.

Dann kommt ne Spritpreiserhöhung, ihre Kalkulation geht baden und dann wird groß rumgejammert.

gruss kelle!
 
Das sind immer die Argumente die kommen. Genauso wie dir Argumente mit dem "Solange immer noch Leute 500m zum Bäcker mit dem Auto fahren...".

Es gibt auch Menschen, die haben sich gefunden und wohnen in der Nähe von einem Arbeitsplatz des Paares. Der andere Partner muss dann eben pendeln. Zumal dann, wenn die Jobs nicht so einfach austauschbar wären, dass man mal eben am Ort was findet.

Und dauerhaft eine Wochenendbeziehung ist auch blöd.

Dann pendelt man eben. Und man ärgert sich über die Kosten. Und vor allem über die, die meinen, es gäbe dafür doch ganz simple Lösungen.

Marty
 
Es gibt auch Menschen, die haben sich gefunden und wohnen in der Nähe von einem Arbeitsplatz des Paares. Der andere Partner muss dann eben pendeln. Zumal dann, wenn die Jobs nicht so einfach austauschbar wären, dass man mal eben am Ort was findet.
Man muss nicht pendeln, man macht es halt weil es die bequemste Lösung ist. Jobs kann man auch immer austauschen- ist halt nur die Frage um welchen Preis.

Und dauerhaft eine Wochenendbeziehung ist auch blöd.
Kommt drauf an, hat wie gesagt auch Vorteile.

Und vor allem über die, die meinen, es gäbe dafür doch ganz simple Lösungen.
So simpel sind die Lösungen aber nun mal, dass es auch entscheidende Nachteile hat ist ja nun auch kein Geheimnis und wenn es Dir X hundert Stunden Fahrzeit und X Tausend Euro Fahrkosten/Jahr wert ist dann machst Du es einfach so und ärgerst Dich nicht drüber.

Man steht zu seiner Entscheidung und fertig ist, sich über sich oder jemanden anderen ärgern ist doch nur sinnlos und schwach.
 
Kommt drauf an, hat wie gesagt auch Vorteile.
Das mit den Kindern, die man dann nicht mehr sieht, braucht man nicht zu erwähnen...

und wenn es Dir X hundert Stunden Fahrzeit und X Tausend Euro Fahrkosten/Jahr wert ist dann machst Du es einfach so und ärgerst Dich nicht drüber.
Doch, man ärgert sich. Weil man mal eine Entscheidung gefällt hat, als Diesel 1 Euro kostete. Das ist mal gerade 6 Jahre her. Jetzt sind es 1,50 Euro, also 50% höhere Kosten. Man muss seine Entscheidung eben ständig überdenken und das nervt irgendwann.

Zumal die Wohnungskosten für eine Zweitwohnung genauso steigen, weil ja Öl oder Gas ebenfalls so viel teurer werden.

Ich werde irgendwann auf die Bahn umsteigen (müssen). Das wird dann bedeuten, dass ich statt 3 Stunden pro Tag knapp 4 Stunden unterwegs sein werde in überfüllten Pendlerzügen. Mal abgesehen von ständigen Verspätungen, ausgefallenen Zügen etc.

Zur Zeit komme ich monatlich auf ungefähr 500 Euro kosten, wenn ich das Auto nutze, dafür fahre ich 4.000km. Mit dem Zug wäre es die Hälfte, würde aber auch bei den Arbeitszeiten einige Anpassungen erfordern, damit ich überhaupt hin und weg komme.

Für 250 Euro bekomme ich am Arbeitsort kaum eine brauchbare Unterkunft, wenn ich die Nebenkosten mit betrachte. Das Auto ganz abschaffen kann ich dann ja auch noch nicht.

Bleibt irgendwann nur noch der Weg, den Arbeitsplatz zu wechseln. Etwas Vergleichbares zu finden dürfte hier allerdings quasi nicht möglich sein, auch nicht, wenn ich auf die 250 Euro netto verzichten würde.

Und nochmal: Ich beschwere mich darüber gar nicht, ich erläutere nur eine Situation, wie sie viele haben. Eingebrockt habe ich mir die selber, damit leben muss ich dann auch können!

Marty
 
Benzinbranche wehrt sich gegen Preisbremse

Folgende News wurde am 19.04.2012 um 07:29:50 Uhr veröffentlicht:
Benzinbranche wehrt sich gegen Preisbremse
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Berlin (dpa) - Die Mineralölbranche sieht das von Bund und Ländern diskutierte Verbot für mehrmals tägliche Preiserhöhungen an Tankstellen als ungeeignetes Instrument für niedrigere Preise an. «Der von den Politikern erfundene Begriff Spritpreisbremse ist eine Irreführung der Verbraucher.» «Preisregulierungsmodelle führen meist zu höheren und im besten Fall zu gleichbleiben Preisen, in keinem Fall aber zu niedrigeren Preisen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), Klaus Picard, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Der Benzinpreis hängt von den Einkaufskosten für Benzin ab, und das sind Weltmarktpreise.» Er habe Respekt vor jenen Landespolitikern, die zugestünden, dass sie diese beim besten Willen nicht beeinflussen könnten. Die Mineralölbranche muss derzeit eine stärkere Regulierung durch die Politik fürchten, da die Autofahrer über die höchsten Benzinpreise aller Zeiten klagen. Die Verkehrsminister von Bund und Ländern diskutieren bei der Verkehrsministerkonferenz in Kassel, wie die hohen Spritpreise in den Griff zu bekommen sind. Heute (Donnerstag) sollen die Ergebnisse der zweitägigen Beratungen vorgestellt werden. Der Bundesrat hatte Ende März die Regierung aufgefordert, verschiedene Modelle für eine stärkere Preisregulierung zu prüfen. Im Gespräch ist ein Modell nach österreichischem Vorbild, wo nur einmal täglich am Mittag der Benzinpreis an Tankstellen erhöht werden darf. Zudem wird über das in Westaustralien praktizierte Modell diskutiert, wo einer Behörde am Vortag ein Festpreis für den Folgetag gemeldet werden muss. Experten bezweifeln aber, dass die Modelle zu niedrigeren Preisen in Deutschland führen könnten, da viele Tankstellen aus kaufmännischen Gründen die Preise eher zu hoch als zu niedrig einstellen könnten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte am Mittwoch in Kassel betont, es sei an der Zeit, dem Oligopol der Mineralölkonzerne Fesseln anzulegen. «Ich glaube, dass jetzt ein Zug rollt, der sich nicht mehr so leicht stoppen lässt.» Die Bundesregierung will als Konkurrenz zu den fünf marktbeherrschenden Konzernen BP/Aral, ExxonMobil, ConocoPhillips (Jet), Shell und Total die freien Tankstellen für mehr Wettbewerb stärken. Zudem könnte eine Markttransparenzstelle für eine stärkere Kontrolle der Preispolitik an Tankstellen geschaffen werden.
 
Vielleicht wäre ein Konzernweiter Einheitspreis ein Schritt gegen die Preismeldungen der einzelnen Tankstellen. So würde pro Konzern ein einheitlicher Preis gelten und der Verbraucher kann so besser vergleichen.
 
«Der Benzinpreis hängt von den Einkaufskosten für Benzin ab, und das sind Weltmarktpreise.»

Tja, werter Herr, das mag schon stimmen. Und wer bestimmt den Weltmarktpreis? Die Verkäufer. Und wer ist das? Die Raffinerien. Und wem gehören die? Ach, auch Shell... Und das Rohöl, wer fördert das? Ach, auch Shell... Und wer transportiert das rund um die Welt? Ach, auch Shell....

Ja, wenn ich selber die Eier lege, sie mir dann selber für 1 Euro das Stück verkaufe, sie dann brate und als Spiegeleier für 1,10 Euro verkaufe, dann ist der hohe Preis für Spiegeleier natürlich rechtfertig durch den hohen Preis für Eier.

Die Gewinne der Firmen zeigen deutlich, wo das Geld verdient wird und welche Unsummen da verdient werden.

Marty
 
Aral verkaufte weniger Benzin: Hohe Spritpreise sind schuld

Folgende News wurde am 06.05.2012 um 16:15:00 Uhr veröffentlicht:
Aral verkaufte weniger Benzin: Hohe Spritpreise sind schuld
Shortnews

Der Mineralölkonzern Aral hat im abgelaufenen Monat April wegen der hohen Spritpreise eindeutig weniger Benzin verkauft."Unser Benzinabsatz ist im April im einstelligen Prozentbereich rückläufig gewesen", erklärte Aral-Chef Stefan Brok. Die Autofahrer machten ihre Tanks nur noch halb voll oder entschließen sich, das Auto lieber mal stehen zu lassen.
 
... oder tanken bei der günstigeren Konkurrenz. Vielleicht sollten sich die Konzerne mal Gedanken machen wie sie der Preisexplosion Einhalt gebieten wollen oder zumindest etwas abschwächen können.
 
:pray: ENDLICH scheinen sich die deutschen Autofahrer vom Mythos zu verabschieden, das Aral den "besten" Sprit anbietet. Die Preise waren in den letzten Wochen teilw. astronomisch. Sogar mein Arbeitgeber hat sich entschlossen, in Zukunft bei einer lokalen freien Tankstelle seine Flotte betanken zu lassen - immerhin 120 Fahrzeuge, davon 100 LKW!
 
Aral beruhigt Kunden: Benzinpreis soll Zwei-Euro-Marke nicht erreichen

Folgende News wurde am 06.05.2012 um 21:06:00 Uhr veröffentlicht:
Aral beruhigt Kunden: Benzinpreis soll Zwei-Euro-Marke nicht erreichen
Shortnews

Aral-Chef Stefan Brok versucht nun Autofahrer zu beruhigen, indem er erklärt, dass Benzin seiner Ansicht nach nicht die Zwei-Euro-Marke erreichen wird."Eine Verteuerung auf zwei Euro je Liter würde sich ergeben, wenn bei konstantem Wechselkurs des Euro zum Dollar der Produktendpreis um mehr als 50 Prozent auf über 1.600 Dollar pro Tonne Benzin steigt. Das halte ich mit Blick auf die aktuelle Weltkonjunktur für sehr unrealistisch", sagte er. Die Preiserhöhungen wirken sich jedoch mittlerweile auf das Tankverhalten aus. Im April sank der Benzinabsatz aufgrund der hohen Preise um gut ein Prozent.
 
Ach, bekommt aral jetzt wohl etwas das flattern? Irgendwann ist eben mal Schluss mit der preisspirale, eben bis der Kunde massiv reagiert. Mal sehen wie es weiter geht...
 
:pray: ENDLICH scheinen sich die deutschen Autofahrer vom Mythos zu verabschieden, das Aral den "besten" Sprit anbietet.

Ohne generelle Zahlen zu kennen wäre ich vorsichtig mit solchen Schlussfolgerungen.

Wenn es die ganze Industrie erwischt hat, sind die Marktanteile immer noch gleich.

gruss kelle!
 
1,659 € heute Mittag und die Woche über auch durchaus um und unter diesem Niveau.