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Wenn du es so genau nehmen willst, dann kannst du das von mir aus auch auf eine andere "Vergleichsebene" setzen.Wollte man auf dieser Vergleichsebene bleiben, so müsste man nicht Deutschland, sondern der DFB-Auswahl im Spiel gegen sein portugiesisches Pendant FPdP die Daumen drücken.
Was ist denn für dich eine nationale Angelegenheit?Aber da kann man schön dran sehen, wie stark sich das gedankliche Gleichsetzen dieser Sportveranstaltung mit einer "nationalen Angelegenheit" verselbstständigt hat.
Das ändert aber nichts an der Bedeutung der Fahnen als Symbole für die jeweiligen Mannschaften. Die deutsche Nationalmannschaft hat nun mal keine eigene Flagge, dann nimmt man eben die Flagge Deutschlands. Und so machen es alle anderen Staaten der Welt auch.
Was ist denn für dich eine nationale Angelegenheit?
Genau, und das Ziel wurde auch mit diesem Thread wieder erreicht.Zum P.S., P.P.S. und P.P.P.S.: Der Threadersteller befindet sich auf einem "Kreuzzug" - da darf man doch auf solche Kleinigkeiten keine Rücksicht nehmen...![]()
@jumper2: Ich verteufle und verachte nicht alles, "wofür dieses Land steht" und fand diesen Aufruf dennoch amüsant und mit etwas Wahrheit war er für mich auch versehen.
Schonmal daran gedacht, dass es auch einfach unpolitische Leute gibt, die das alles nervt? Man kann halt nicht alles auf eine einzige Personengruppe schieben.
MfG,
...Sandra.
Kann ich so unterschreiben![]()
Wenn eine Flagge so unbedeutend wäre, würde sich doch auch keiner dafür interessieren, wenn sie jemand verbrennt. Wäre demnach ja nur ein Fetzen bunter Stoff.![]()
Also Ereignisse, die alle etwas angehen!? Ist die EM nicht so ein Ereignis?Belange der Nation.
Nein.Also Ereignisse, die alle etwas angehen!? Ist die EM nicht so ein Ereignis?
Also Ereignisse, die alle etwas angehen!? Ist die EM nicht so ein Ereignis?
Also Ereignisse, die alle etwas angehen!? Ist die EM nicht so ein Ereignis?
Es wurde ja nur dazu aufgerufen. Dass dem Aufruf niemand gefolgt ist, spricht mindestens für ein Minimum an Verstand bei den Leuten. Und das ist doch sehr erfreulich.
Gruß,
Photon
naja das ist nicht ganz korrekt in Berlin gab es ein Punkte ranking wo es zum beispiel für jede Autofahne einen Punkt gab der Sieger hatte über 400 Punkte. Auch sind Gruppen verschiedener Städte sind gegeneinander angetreten und auch hier waren die Punkte Zahlen recht hoch
Meine Antwort ist klar nein auf keinen Fall mit einem Staat der faktisch ausgrenzt, Privatisiert und in dem etliche in Armut leben obwohl es nicht sein müsste (gibt hier sicher noch etliche andere Negativ beispiele aber darauf gehe ich mal nicht näher ein)möchte ich mich auf keinen Fall identifizieren. Das hat zum einen damit zu tun das ich klar zeigen möchte ey ich wohne zwar hier aber was hier läuft finde ich scheiße
Der Vergleich paßt doch wunderbar - und das schreibst du ja auch in deinem letzten Satz. Die Deutschlandfahne ist in diesem Zusammenhang als Fanartikel zu verstehen. Fahnen, Bemalung und sonstige gekaufte Accessoires wurden aus der Fankultur übernommen.Der Vergleich hinkt etwas. [...] Aber da kann man schön dran sehen, wie stark sich das gedankliche Gleichsetzen dieser Sportveranstaltung mit einer "nationalen Angelegenheit" verselbstständigt hat.
Der Vergleich paßt doch wunderbar - und das schreibst du ja auch in deinem letzten Satz. Die Deutschlandfahne ist in diesem Zusammenhang als Fanartikel zu verstehen. Fahnen, Bemalung und sonstige gekaufte Accessoires wurden aus der Fankultur übernommen.
Das Interesse daran wäre aber wohl wesentlich geringer als an der EM.Dahingegen würde die Verabschiedung einer neuen EU-Verfassung als Ereignis jeden etwas angehen der in Europa lebt, weil er doch schon stärker beeinflusst wird als durch gehupe
Kannst du mal ein bisschen näher erläutern wie du zu so einer Ansicht kommst? Für mich sind das nämlich zwei unterschiedliche Dinge, die nicht wirklich miteinander in Verbindung stehen.Persönlich vertrete ich die Meinung wer stolz auf sein land ist hat selber nichts vorzuweisen, das ist in etwa so als wenn ich mit ner 6 in Mathe heim komme und meiner Mama sage das ich stolz drauf bin das der Klassenschnitt 2,1 ist.
Was schon etwas traurig ist, oder?Das Interesse daran wäre aber wohl wesentlich geringer als an der EM.![]()
Irgendwie frage ich mich gerade, ob dieses "ich kann nur stolz auf etwas sein, das ich selbst erreicht habe" wohl mal irgendwo in einen Lied, einem Text, einer Demo aufgetaucht ist und nun von allen nachgeplappert wird. Also für den Fall, dass Du es nicht nachgeplappert hast, antworte ich Dir mal stellvertretend für alle Nachplapperer:[...] Persönlich vertrete ich die Meinung wer stolz auf sein land ist hat selber nichts vorzuweisen, das ist in etwa so als wenn ich mit ner 6 in Mathe heim komme und meiner Mama sage das ich stolz drauf bin das der Klassenschnitt 2,1 ist.
Eigentlich hat jumper2 schon genau die richtigen Worte gefunden.naja das ist nicht ganz korrekt in Berlin gab es ein Punkte ranking wo es zum beispiel für jede Autofahne einen Punkt gab der Sieger hatte über 400 Punkte. Auch sind Gruppen verschiedener Städte sind gegeneinander angetreten und auch hier waren die Punkte Zahlen recht hoch
Auf etwas stolz zu sein, ist ein inneres Empfinden und muss somit nicht logisch oder kausal begründet werden. Wenn Dein Bruder/Schwester/Sohn/Tochter/Mutter/Vater/Frau etwas erreicht, bist Du dann nicht stolz auf sie/ihn? Ich wäre es. Und ich bin es, obgleich ich zum Erfolg nichts beigertragen habe. Einfach, weil ich mich mit der/demjenigen freue und die Leistung anerkenne.
[...]Es ist die Suche nach Gemeinsamkeiten und ich möchte bitte niemals irgendwann ein "Weltbürger" sein. Denn das ist identitätslos, es ist Wischi-Waschi.
Ich persönlich treffe diese Unterscheidung durchaus, weswegen ich auch einen Teufel tue, nur zur Zeit einer EM/WM zu flaggen. Ich flagge erst gar nicht, dann mein Gefühl trage ich in mir und nicht nach außen. Das muss aber nicht auf jeden zutreffen. Wer sich eine Flagge vor das Fenster hängen will, soll es tun. Von mir aus auch nur während der EM/WM, obwohl ich dann auch die Frage stelle, welchen Wert die Fahne für denjenigen wirklich hat.Wie wärs, wenn Du dann den jeweiligen Menschen oder - in diesem Fall - die Fußballmannschaft anerkennst, anstatt stolz "auf Deutschland" zu sein?
Weil es für mich persönlich keinen Grund gibt, auf Berlin stolz zu sein (weder als Stadt, noch als Bundesland). Nicht mit dem, was hier unter welchem Herren passiert. Aber im Blick auf Gesamtdeutschland kann ich mich sehr wohl mit Deutschland in seinem Gesamtbild identifizieren. Mich verbinden Kultur und Sprache, Wertvorstellungen und Traditionen. Das ist bei irgendeinem beliebigen anderen Land der Welt nicht der Fall. Aufgrund von vielen Ähnlichkeiten maximal noch Schweiz oder Österreich. Aber ob ich mich dort zuhause fühlen würde, weiß ich nicht. Vielleicht, vielleicht nicht, wobei ein "Wohlfühlen" nicht gleich ein "Zuhausefühlen" ist.Ich finde die Grenze, die Du ziehst, ein wenig pauschal. Warum ist hinter der Grenze von Deutschland Schluss? Wieso nicht schon in Deiner Stadt oder Deinem Bundesland. Kenne persönlich viele, die sich mit ihrem Bundesland identifizieren. Also warum nicht Europäer oder Weltbürger. Naja, das nur als Denkansatz. Prinzipiell mag ich die Bundesrepublik Deutschland ebenfalls und bin froh hier zu leben, vor allem im Vergleich zu anderen Ländern.
Also auch wenn das nun leicht OT wird. Aber wenn ich sowas lese kommt mir ja die Galle hoch. Dieser Staat in dem du lebst hat Weltweit mit das beste Sozialsystem. Zudem bietet dieser ach so blöde Staat ein einigermaßen stabiles Umfeld, dass überhaupt eine Wirtschaft ermöglicht. Natürlich baut dieser Staat auch scheiße, aber wenn du die guten Dinge nicht zu würdigen weißt, dann solltest du vielleicht einfach gehen... Das Problem an Leuten wie dir ist, dass sie von anderen (dem Staat) etwas erwarten, aber meist selbst nichts tun (was auch O.k. ist wenn man nicht son Nörgelheini ist). Ein Kollege von mir spendet zum Beispiel immernoch (wie damals im Mittelalter üblich) ein Zehntel seines Bruttogehaltes an Gemeinnützliche Sachen. Ebenso wie seine Eltern. Wenn es dir doch auch soooo gut geht und du so stolz auf deine Leistungen bist, frage ich mich ob du dies auch tust. Oder nur vom Staat forderst hilfsbedürftigen zu helfen. Denn der Staat tut dies schon in dem ihm möglichen Spielrahmen. Aber ich könnte wetten auch wenn du nun gleich was anderes behauptest, dass du nichts wirkliches gegen Elend tust, sondern nur spordadisch wenn man dein schlechtes Gewissen weckt. Freu du dich mal auf das was du alleine erreich hast. Wie du alleine deinen Arbeitgeber hier zum ansiedeln gebracht hat. Wie du alleine ein Marktwirtschaftliches System etabliert hast in dem du alleine dein Gehalt verdienst, usw.
Auf etwas stolz zu sein, ist ein inneres Empfinden und muss somit nicht logisch oder kausal begründet werden. Wenn Dein Bruder/Schwester/Sohn/Tochter/Mutter/Vater/Frau etwas erreicht, bist Du dann nicht stolz auf sie/ihn? Ich wäre es. Und ich bin es, obgleich ich zum Erfolg nichts beigertragen habe. Einfach, weil ich mich mit der/demjenigen freue und die Leistung anerkenne.
und genau da setzt jetzt mal meine Kritik an denn genau wie auch stolz ist auch Scham ein Gefühl welhes nicht logisch oder kausal begründet werden kann oder muss. Und alleine die Gerneration, welche jetzt gerade am wegsterben ist erfüllt mich mit einer solchem Menge an Scham das es für 3 Generationen reicht. Etliche Millionen Deutsche haben nichts dagegen unternommen das über 6 millionen Menschen sterben mussten und viele davon haben auch noch aktiv dabei geholfen oder zumindst passivdavon Profitiert, was mich auch gleich zu den Tugenden bringt. Was sind denn nun deutsche Tugenden ist es die Augen vor Verbrechen zu verschliessen wie es auch heute noch sehr oft passiert, ist es heimlich oder ganz offen vom Unglück anderer zu Profitieren Aktiv wie ein Topmanager der etliche entlässt aber sein Gehalt auffüllt oder passiv wie die Aktionäre. Ich denke Tugenden sind personalisiert und überall auf der Welt gibt es Menschen mit solchen und solchen tugenden aufgrund verschiedener Mentalitäten oder gesellschaftlicher normen mögen diese sicher im ein oder anderen Gebiet mehr oder weniger ausgeprägt sein aber ich denke die Große freundschaft gegenüber uns Deutschen ist eher durch unsere Kaufkraft entstanden als durch unser Verhalten. Zum beispiel habe ich noch keinen "schlechten" Inder getroffen denke aber bei einer internationalen Umfrage würden die Inder schlechter abschneiden.Wenn man stolz auf sein Vaterland ist, erkennt man damit auch die Leistung derer an, die vor mir in diesem Land wirkten. Und zwar in seiner Gesamtheit, nicht in Einzelfällen. Das Gefühl, mit seinem Vaterland eng verbunden zu sein, verbindet mich dann auch mit diesen Menschen. Es ist die Suche nach Gemeinsamkeiten und ich möchte bitte niemals irgendwann ein "Weltbürger" sein. Denn das ist identitätslos, es ist Wischi-Waschi. Dann kann man ebenso gut sagen: "Ich bin einer von X Milliarden, nüscht besonderes. Ein Niemand". Als Deutscher fühle ich mich deutschen Tugenden verpflichtet, damit ich mit Stolz sagen kann: "Ich bin Deutscher und verdammt stolz darauf, die deutschen Werte und Tugenden in mir weiterzuführen." Und das hat nichts damit zu tun, dass heute die Leute (mich nicht ausgenommen) noch heute klagen wie vor 200 Jahren, nur über andere Sachverhalte.