Geldanlage Aktien - Strategien, Tipps und Smalltalk

Aber woher soll der Crash kommen? Weil auf einmal zu wenig Geld und zu viele Sachwerte da sind? Daran hätte ich bei den Geldmengen die verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten suchen dann doch erhebliche Zweifel :ugly:

Klar sind Aktien schon teuer, aber wenn der Dax im Mittel sowieso rund 7% im Jahr zulegt, darf man gechillt davon ausgehen das eventuelle Verluste von 30-40% in absehbarer Zeit wieder ausgeglichen sind. Und Aktien im Depot fressen ja kein Brot :LOL:
 

Bin ich sehr dafür aber dafür brauche ich wirklich nicht viel Geld. Im Gegenteil hasse ich schon die Vorstellung mein Geld für dicke Karren, teure Urlaube, Restaurantbesuche etc.rauszuhauen - dafür habe ich wahrscheinlich einfach schon zu viele Jahre von zu wenig Geld gelebt und finde dieses oberflächige Konsumgehabe einfach ziemlich lächerlich :ugly:

Dazu kommt noch das viele Dinge die ich gern mache entweder Geld bringen oder zumindest einsparen :biggrin:
 
Nichts geht über Steine, die inflationssichere Investition überhaupt. Am besten weltweit gestreut... Eine Villa in Florida, ein Häuschen in Hongkong, Sydney und natürlich noch so was kleines, freistehendes in Kampen...

Marty
 
Dafür kann der Staat am besten auf die Art Vermögen zugreifen weil Immobilien so schlecht weglaufen können :) Das man sich kümmern muss, die vermieten und damit Ärger und Hin und Her hat kommt dazu :(

Und Immobilien in Florida machen schon wegen den Grundsteuern keinen Spaß...

Ich würde mir eher ne kleine Eigentumswohnung in Berlin kaufen aber dazu kann ich mich auch noch nicht so wirklich aufraffen :-?
 
Dafür kann der Staat am besten auf die Art Vermögen zugreifen weil Immobilien so schlecht weglaufen können :) Das man sich kümmern muss, die vermieten und damit Ärger und Hin und Her hat kommt dazu :(

Und Immobilien in Florida machen schon wegen den Grundsteuern keinen Spaß...

Ich würde mir eher ne kleine Eigentumswohnung in Berlin kaufen aber dazu kann ich mich auch noch nicht so wirklich aufraffen :-?



Die Zwangsanleihe liegt schon in der Schublade und nach der Wahl 2013 wird ausgequetscht.
 
Also immer kauft meine lieben Schlafschafe, aber weint nicht wenn ihr um euer Geld betrogen wurdet.

Nun, das kommt drauf an. Aktien können im Portfolio schon ein Sachwert sein.

Wie jedes Unternehmen auch, muss auch ein Anleger eben seine Eier nicht alle in einen Korb legen, will heißen, man muss diversifizieren.

Außerdem ist wertorientiertes Anlegen über einen längeren Zeitraum hinweg "sinnvoller", als sein Geld durch die Inflation wertlos werden zu lassen. Aktien (nicht gepantschte Aktientitel) sind Sachwerte.

Jetzt kommt es natürlich darauf an, wie man eine Aktie bewertet.
Wenn die Analyse richtig war, kann man Baissen auch einmal aussitzen. Schlimm ist es, wenn man die Aktie verkauft, um ja nicht in die Verlustzone zu kommen (z. B. durch Stop-Loss etc.).

Ich als wertorientierter Anleger suche mir Titel, die etwas aus der Mode gekommen sind. Die ein gutes Geschäftsmodell haben und denen ich auch in der Krise zutraue, weiterhin ein gutes Unternehmen zu sein.

Man baut sein Vermögen aber nicht nur auf Aktien auf, sondern man sockelt sein Vermögen auch mit Edelmetallen als Fundament. Sollten die Aktien wertlos sein, hat man immer noch einen Sockelsatz übrig.

Außerdem kann ein wenig Liquidität auch nie schaden. Es gibt eben Verluste, die eintreten, egal was man macht. Es fragt sich eben nur, ob man alles verliert was man hat, oder ob man noch andere Säulen hat, auf die man sich im Zweifel drauf stützen kann.

Natürlich ist die Lage angespannt und der Euro ist nicht attraktiv um dort übermäßig Kapital drin haben zu müssen aber er ist für den täglichen Bedarf nicht zu entbehren. Auch bahnen sich inflationäre und deflationäre Tendenzen an. Es gibt halt in Euro ausgedrückt keinen Verlustausschluss.

Wenn man Aktien aber als Sachwert-Anlage sieht bzw. als Investment an dem beteiligten Unternehmen, dann tut man Besseres, als sein gesamtes Vermögen z. B. in Gold anzulegen, weil Gold und Silber kein produktives Kapital sind. Goldteuerungen sind Spekulationsgewinne/verluste und diese Edelmetalle tragen für den Wertschöpfungsprozess in der Wirtschaft nichts Wesentliches bei.

Aktien sind heutzutage unentbehrlich. Entbehrlich sind aber alle gepantschten abgeleiteten Wertpapiere (Derivate). Das ist der riesige Berg der wertlosen Zettel. Auch muss man sich fragen, ob Betriebsrente oder Riester Rente und dergleichen "sinnvoll" sind. Das überlasse ich aber dem Anleger. Für mich ist letzteres nichts. Habe zwar die Möglichkeit einer Betriebsrente aber ich traue keiner Bank, die mir gewisse Fragen nicht beantworten kann oder will. Man muss schon sein Geld selbst in die Hand nehmen, um es produktiv in der Wirtschaft zirkulieren zu lassen. Aktien sind da - richtig analysiert - sicher nicht verkehrt. Man darf eben keine kalten Füße kriegen, wenn der Kurs mal abwärts geht. Am besten vorbereiten, Aktie auswählen, 10 Jahre liegenlassen und dann wieder neu bewerten und ggf. verkaufen. Man muss strategisch seine Kaufentscheidungen treffen und nicht emotional sich von jeder kleinen Bewegung des Aktienkurses zu dümmlichen Kurzschlussreaktionen hinreißen lassen.

Meine Vermögensbildung:
60 % Aktien
20 % Cash
20 % Edelmetalle

Schaut man aus Sicht von Gold zu Euro, ist dieses wertbeständig.
Schaut man aus Sicht von Euro zu Gold, ist es aber auch hier nicht vor deflationären Prozessen geschützt. Es kommt halt darauf an, von welcher Seite man schaut. Rechne ich mein Goldbestand in Euro um und nehme den Euro als Wertmesser oder rechne ich meine Euro in Gold um nehme das Gold als Wertmesser.

Für 1 Unze Gold erhalte ich...
oder
Für 1600 Euro erhalte ich...
 
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Steine machen aber nicht satt. Haben vor 90 Jahren genügend erleben müssen.
Ich werde hier sicher nicht mitteilen, wo mein Schrebergarten liegt und was ich dort produziere. Im worst-case habe ich so Typen wie Manaegg dann bei mir im Garten stehen, die ein Täschlein voll Gold bei sich tragen, aber weder ein Dach über dem Kopf noch was zu essen haben... Die erzählen mir dann was davon, wie wichtig Gold doch sei und ich lasse mich weichklopfen... :D

Marty
 
Im worst-case habe ich so Typen wie Manaegg dann bei mir im Garten stehen, die ein Täschlein voll Gold bei sich tragen, aber weder ein Dach über dem Kopf noch was zu essen haben.

Ist irgendwie noch ne ziemlich romantische Vorstellung :p

Ich denke mal eher, wenn es soweit ist und wir das nötigste nicht mehr zu futtern haben, dass man sich dann mit der Tasche Gold nicht mehr aus dem Haus trauen kann und der Schrebergarten längst geplündert ist wenn Du den nicht Tag und Nacht mit der Waffe in der Hand bewacht hast :-?

Besser ist dann doch die Dinge vorher zu ändern ;)
 
Ich denke mal eher, wenn es soweit ist und wir das nötigste nicht mehr zu futtern haben, dass man sich dann mit der Tasche Gold nicht mehr aus dem Haus trauen kann und der Schrebergarten längst geplündert ist wenn Du den nicht Tag und Nacht mit der Waffe in der Hand bewacht hast
Meine Frau ist von Berufs wegen bewaffnet... :D

Ein guter Gedanke, der hinter Deiner Frage steckt... ich werde mal nachdenken, wie ich das interpretieren darf :ugly:

Marty
 
Klar war Dir Waffenreinigen damals lieber - da gab es ja auch keine Frauen beim Bund. Ansonsten hatte ich mich schon gewundert warum Du nur Deine Frau erwähnst. Ich persönlich musste dafür nicht zum Bund nach einer Kindheit in einem Dorf voller Menschen aus Schützenvereinen und Jägern ist man mit den Grundlagen im Waffenumgang sowie dem Töten und Aufbrechen von Säugetieren leider mehr vertraut als einem lieb sein wird :-?
 
Ich bin derzeit sehr über den Sprung der Sony-Aktie erfreut. Performance aktuell: 21 % ;)

Lohnt sich offenbar, bei der richtigen Analyse eine Aktienbaisse auszusitzen. Werde die weiter behalten ;)
 
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