Geldanlage Aktien - Strategien, Tipps und Smalltalk

Es könnte auch passieren das sich Schaeffler, durch die jetztige Automarkt- und Finazlage sich aus conti noch zurück zieht.

Deshalb schiesst der Kurs auch nicht hoch.

Ich glaube es war diese oder letzte woche, wo "gerüchte" aufkamen das schaeffler nicht an die nötigen Kredite ran kommt zur übernahme.
 
Ich hätte noch einmal eine grundlegende Frage zum Börsenhandel und zwar nehmen wir einmal an, dass ich an einem Unternehmen 5% der Aktien erwerben möchte. Durch den Kauf steigt der Kurs der Aktie ja an, aber wann genau macht er das (vor oder nach der Ausführung der Transaktion)? Die gleiche Frage hätte ich beim Verkauf der 5%.
 
Da Du nie alleine auf dem Markt bist, wird Dir das keiner genau beantworten.
Es ist auch die Frage, ob gerade jemand die gesamte Menge anbietet, oder ob Du das in 50 Häppchen kaufst.

gruss kelle!
 
Der Preis ändert sich während deinen Transaktionen würde ich sagen.

Angenommen du willst 10.000 Aktien kaufen
und folgende Anbieter sind im Markt:
#A: 1000 zu 5€
#B: 2000 zu 5,05€
#C: 5000 zu 5,10€
#D: 500 zu 5,15€
#E: 3000 zu 5,20€

Wenn du als Order "kaufe mir 10k Stück" eingibst, kaufst du also der Reihe nach durch und am Ende hat nur noch Anbieter E Aktien zum Verkauf und der Kurs ist gestiegen.

Wenn du limitiert kaufst, also "kaufe 10k Stück, solange sie nicht teurer sind als 5,10€", kaufst du A,B,C auf, hast dann aber noch nicht 10k Stück.


So in etwa ist das.
Nur dass ziemlich viele Transaktionen jede Minute passieren.
 
Angenommen du willst 10.000 Aktien kaufen
und folgende Anbieter sind im Markt:
#A: 1000 zu 5€
#B: 2000 zu 5,05€
#C: 5000 zu 5,10€
#D: 500 zu 5,15€
#E: 3000 zu 5,20€

Ach und deswegen wird bei den Brokern von Teilausführungen gesprochen?
Wenn ich eine große Anzahl der Aktie 'X' bei 10 Euro kaufe kann sie, bis die letzte Teilausführung ausgeführt ist, wieder bis in ungeahnte Dimensionen klettern (der Vorgang kann dann auch u.U. mehrere Tage dauern)?
 
Oder andersherum kann der Kurs starke Sprünge machen, wenn jemand sagt "jetzt unbedingt verkaufen/kaufen" wie bei VW letztens ;)


Das Problem bei deiner Frage ist, du weißt eben immer nicht, was die anderen so treiben, die mit der gleichen Aktie im Markt sind.
 
Hallo!

Ich habe auch wieder mal eine Frage:

Wann schließt als der tägliche Aktienmarkt ?

Und wie funktioniert das an Feiertage ?

EDIT:

Hab die Antwort schon gefunden...trotzdem danke

"Alle deutschen und europäischen Börsenplätze öffen um 9 Uhr MEZ. Um 17 Uhr 30 schliesst der Xetra also der elektronische Handel aber bis um 20 Uhr kann auf den Parkett also über Personen (Frankfurter Parkett, Berlin, Düsseldorf, München, Berlin etc. ) weitergehandelt werden"

Gruß
MoneyMaker
 
Zuletzt bearbeitet:
"Alle deutschen und europäischen Börsenplätze öffen um 9 Uhr MEZ. Um 17 Uhr 30 schliesst der Xetra also der elektronische Handel aber bis um 20 Uhr kann auf den Parkett also über Personen (Frankfurter Parkett, Berlin, Düsseldorf, München, Berlin etc. ) weitergehandelt werden"

Stimmt so nicht ganz.
Es noch einen Vor- und Nachbörslichenhandel (Ausserbörslich).
Über die Firma Lange und Schwarz kannst du zum Beispiel zu folgenden Zeiten noch Handeln.
Wochentags 8.00 bis 23.00 Uhr
Samstags von 10.00 bis 13.00 Uhr
sonntags von 17.00 bis 19.00 Uhr.
 
Zuletzt bearbeitet:
...Alle deutschen und europäischen Börsenplätze...

Stimmt so nicht ganz.
Es noch einen Vor- und Nachbörslichenhandel (Ausserbörslich).
...
Wie Du schon treffend beschrieben hast, sind das außerbörsliche Handelsplätze.
Wenn ich am Stammtisch einen Vertrag unterschreibe, dass ich am nächsten Werktag meinem Spezl 10.000 Siemensaktien für 50.000 EUR verkaufe, dann ist das auch außerbörslich. Außerbörslich kann folglich so gut wie immer gehandelt werden, nur wie das mit der Übertragung der Aktien hinhaut, ist so ne Sache... :ugly:
 
Habe heute im Stern von einem ehemaligen Lehman Brothers Mitarbeiter folgende Aussage gelesen "Ich habe pro Jahr 100.000$ Grundgehalt bekommen und ~100.000$ in Lehmann Aktien"

Bei mir hat das die Frage aufgetan wie diese Bonussysteme bei den Banken funktioniert haben, da ja die meisten Banker Aktienoptionen als Bonus bekommen haben.

Eigentlich müssen diese Aktien doch firmeneigene gewesen sein oder irre ich mich da. Um meinen Gedankengang in einem Beispiel zusammenzufassen::D
Es gibt 100.000.000 Aktien von Bank X. Davon besitzt das Unternehmen 51%. Am Ende des Jahres bekommen die Banker als Bonuszahlung Y% in Aktien, was 0,5% des Aktienbestandes ausmacht. Somit fällt der Anteil, den das Unternehmen hält auf 50,5%?!

Danke euch für Hilfe, da mich die Antwort auf diese Frage wirklich brennend interessiert.
 
Ein Unternehmen kann nicht sich selbst gehören. Das wäre ein Paradoxum.
Ausnahmen sind hier, wenn ein Unternehmen einen Teil der Aktien vom Markt kauft, um sich vor feindlichen übernahmen zu schützen.

Wie das mit den Aktienprovisionen läuft, kann ich allerdings auch nicht so genau beantworten.
 
Eigentlich müssen diese Aktien doch firmeneigene gewesen sein oder irre ich mich da.
Nein, der Arbeitgeber hat nur Optionen auf die eigenen Aktien ausgegeben. Entweder gekaufte Optionen oder selber aufgelegte und gedeckte.

Lehman hat für diese Programme z.B. bei Merril Lynch Optionen eingekauft auf die eigene Aktie. Meist mit hohen Basispreisen, damit die Optionen recht günstig waren.

Beispiel: Aktie steht bei 50 Euro. Option mit Basis 100 Euro und Laufzeit 3 Jahren wird gekauft. Preis pro Option 5 Euro. Der Mitarbeiter erhält eine Option auf eine Aktie im Wert von 100 Euro. Diese Option kostet aber nur 5 Euro.

Alternativ kann Lehman die Aktie heute für 50 Euro kaufen, selber die Option rausgeben und die Aktie bis zum Ablauf der Option verleihen.

Marty
 
Eine Aktiengeseelschaft kann jeder Zeit neue Aktien ausgeben.
Es muss nur eine Mehrheit dafür gefunden werden oder es muss ein Vertrag vorliegen der von der Mehrheit/Vorstand abgesegnet wurde.

Aber in Deutschland gibt es Aktienoptionen kaum oder sind sehr gering. Der herr Ackerman ist dafür ein gutes Beispiel er hat gerade mal um die 100.000€ aktien von der Deutschen Bank aber verdient jedes Jahr über Millionen.

https://www.insiderdaten.de/
Das ist eine schöne Seite wo man auch sieht wer wann Aktienoptionen zieht und die dinger auch gleich verkauft :biggrin:
Soviel zum thema ich habe volles Vertrauen in mein Unternehmen wo ich arbeite :ugly:
 
Nein, der Arbeitgeber hat nur Optionen auf die eigenen Aktien ausgegeben. Entweder gekaufte Optionen oder selber aufgelegte und gedeckte.

Lehman hat für diese Programme z.B. bei Merril Lynch Optionen eingekauft auf die eigene Aktie. Meist mit hohen Basispreisen, damit die Optionen recht günstig waren.

Beispiel: Aktie steht bei 50 Euro. Option mit Basis 100 Euro und Laufzeit 3 Jahren wird gekauft. Preis pro Option 5 Euro. Der Mitarbeiter erhält eine Option auf eine Aktie im Wert von 100 Euro. Diese Option kostet aber nur 5 Euro.

Alternativ kann Lehman die Aktie heute für 50 Euro kaufen, selber die Option rausgeben und die Aktie bis zum Ablauf der Option verleihen.

Marty

Und diese Optionen waren der Grund dafür weshalb der kurzfristige Gewinn im Vordergrund gestanden hat (wie es die Medien so gerne sagen)?
 
Und diese Optionen waren der Grund dafür weshalb der kurzfristige Gewinn im Vordergrund gestanden hat (wie es die Medien so gerne sagen)?

Nein.

Managerverträge sind i.d.R. so aufgebaut, dass es einen Festbetrag gibt, der immer zu zahlen ist, und einen Variablen Anteil, der erfolgsabhängig ist.

Wie dann die Vergütung aussieht, ob Bargeld, Aktien oder Aktienoptionen ist erstmal egal.

Wie der Erfolg definiert ist, hängt immer vom Unternehmen und dessen Zustand ab.
Bei Opel wäre wohl Erfolg erstmal, das Unternehmen für die nächsten fünf Jahre auf nen stabiles Fundament zu kriegen, während bei Porsche wahrscheinlich doppelt so viel Gewinn wie Umsatz stehen würde.

Und das mit den kurzfristigen Gewinnen fällt für mich eindeutig in die Schublade "Die da oben sind Schuld."
In der Wirtschaft spielt immer noch Vertrauen eine ganz wichtige Rolle.

Ist man in einem Geschäft tätig, wo man 30 Jahre für sein Produkte gerade stehen muss, ist der Ofen sofort aus, wenn bekannt wird, dass diese Firma windige Geschäfte macht, da die 30 Jahre nicht mehr sichergestellt sind.

Letztendlich stellt sich auch die Frage, ob die Vorstände wirklich gezielt Einfluss auf die Zahlen haben oder nicht.
Sicherlich kann unser Chef Löscher und Vorgaben von 5 bis 7% Zielmarge machen.
So lange aber unser Vertrieb eine Million nach der anderen versenkt, sind uns die Vorgaben recht egal...

gruss kelle!
 
Wie dann die Vergütung aussieht, ob Bargeld, Aktien oder Aktienoptionen ist erstmal egal.

nö isses nicht, Aktienoptionen werden dann teuer wenn ich den Kurs zum richtigen Zeitpunkt pusche

wenn ich also zur richtigen Zeit was vermelden kann- Firmenübernahme, Betrieb um 10 K Arbeiter effizienter gemacht, neues Geschäftsfeld etc. dann kann sich das sehr lohnend auf die eigene Brieftasche auswirken

der Manager wird deshalb nix machen was den Betrieb ruiniert, aber die strategisch günstigste Entscheidung kommt bei sowas dann auch nicht immer raus
 
nö isses nicht, Aktienoptionen werden dann teuer wenn ich den Kurs zum richtigen Zeitpunkt pusche

Ja, aber da bist Du ja schon eins weiter.

Für den Stichtag wo das Gehalt berechnet wird, ist es egal, ob zwei Millionen in Bar, Gold, Aktien, Aktienoptionen oder Grundbesitz den Eigentümer wechseln. Es bleiben zwei Millionen.

Was man natürlich aus den zwei Millionen macht, ist ne ganz andere Sache...

Klar, hat man Aktien bekommen und kann durch Entscheidungen den Kurs pushen, steht man gut da.
Rauscht der Kurs aber runter, wie in den letzten Monaten, wäre Bares die bessere Alternative...

gruss kelle!