Geldanlage Aktien - Strategien, Tipps und Smalltalk

Das kommt dazu, dass das Quartal sicherlich überdurchschnittlich ausfallen wird, aber ich denke das wird im derzeitigen Aktienpreis schon eingepreist sein... ehrlich gesagt habe ich mich weniger für den Aktienkurs interessiert, sondern eher für die Wetten :D
 
Ich habe mir vor 2 Wochen mal paar Telekom Aktien gekauft zu 7,90€.
Eigentlich nur aus dem Grund das die nie viel tiefer fallen durch die hohe Dividende und meist wieder bis 9€ steigen. Das bischen Kursschwankung kann man in solchen Zeiten ruhig mal mitnehmen ;)
 
Ich habe mir vor 2 Wochen mal paar Telekom Aktien gekauft zu 7,90€.
Eigentlich nur aus dem Grund das die nie viel tiefer fallen durch die hohe Dividende

Das ist ein Trugschluss. Die Telekom zahlt diese Dividende aus der Substanz und nicht aus dem Gewinn. Das kann nicht mehr lange gut gehen und dann fällt die Dividende plötzlich mal aus. Kurs implodiert.

So drastisch ist das bei der Telekom nocht nicht, trotzdem zahlen die mehr Dividende als sie verdienen, und das ist nicht gesund.

Marty
 
Ich versuche in meiner Freizeit mich über die Börse, Aktien, etc. schlau zu machen, aber mit erfahrenen Leuten zu sprechen bringt ab und zu mehr und ist auch sparsamer in Bezug auf Zeit :)

Es soll eine just for fun und auch bisschen risikoreiche Anlage sein. Ich habe erfahren, dass Facebook vor hat Opera und face.com aufzukaufen. Wenn das klappen sollte, dann wird der Wert des Unternehmens erheblich steigen. ( meine Meinung)

Dann sparst Du halt erstmal ein Jahr und machst solange die gröbsten Fehler erstmal mit einem virtuellen Depot ;). Einfach jetzt die 200 Euro raushauen und nichts dabei lernen bringt Dir auf keinen Fall was selbst wenn Du Glück haben solltest und ein paar Euro Plus machst.

Hmm... 50 EUR bis 150 EUR sind wirklich wenig Geld für die Börse.
Ich investiere in der Regel ab minimal 2.500 EUR (bei Zukäufen) bzw. 5.000 EUR (bei neuen Aktien im Depot). Bei 150 EUR fressen tatsächlich die Gebühren schon die Gewinne auf. Spare lieber mal zwei Jahre, dann könntest Du das Geld besser anlegen. :roll:
Gute Fest- und Tagesgeldtips gibt es für diese Zeit in einem anderen Thread.

Für 3 oder 4 Prozent Zinsen gebe ich mein Geld nicht der Bank. Dann zahle ich lieber in eine Lebensversicherung ein und gut ist :)

Naja, ihr habt mich demotiviert meinen Spaß mit den Aktien zu haben. Ich werde aber ein virtuelles Konto eröffnen und mal schauen was ich so drauf habe.

Ufuk, deine Beiträge lesen sich für mich ein wenig in die Richtung: Du möchtest dich gern mit Aktien beschäftigen, aber eher nur zum Spaß und nicht zu ernst. Ich teile die Meinungen der anderen, dass du mit dieser Einstellung und den kleinen Beträgen eher Frustrationserlebnisse sammeln wirst.

Konstruktiver Vorschlag: Anstatt direkt die Aktien zu kaufen, kannst du doch auch mit deinen Freunden (ich vermute mal die, die dir die Facebookaktie empfohlen haben) auf Kursentwicklungen wetten. Aber jetzt nicht mit Optionsscheinen und Zertifikaten, sondern einfach so zwischen Freunden, ähnlich wie bei Wetten auf Fußball. Fällt oder steigt der DAX bis nächsten Freitag? Fällt oder steigt die Facebookaktie? Mit 5€ Einsatz kann das schon interessant genug sein - und so bleibt kein Geld für Gebühren irgendwo hängen.
Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, jeder der Freunde erstellt sich ein Musterdepot und darf dann auch Orders vornehmen. Und am Ende des Monats wird der Pot anteilig der Performance der Depots ausgeschüttet.
 
Das ist ein Trugschluss. Die Telekom zahlt diese Dividende aus der Substanz und nicht aus dem Gewinn. Das kann nicht mehr lange gut gehen und dann fällt die Dividende plötzlich mal aus. Kurs implodiert.

So drastisch ist das bei der Telekom nocht nicht, trotzdem zahlen die mehr Dividende als sie verdienen, und das ist nicht gesund.

Naja solang der Kurs den man zahlt unter dem Buchwert liegt kann man da ruhig mal mitzocken. Ich persönlich würde aber aber auf eine etwas höhere Differenz warten.

So wirklich in die Pleite gehen lassen kann der deutsche Staat die Telekom dann auch nicht, dafür ist der Bereich zu wichtig und man will doch auch morgen noch kraftvoll mitmischen und regulieren.
 
Das ist ein Trugschluss. Die Telekom zahlt diese Dividende aus der Substanz und nicht aus dem Gewinn. Das kann nicht mehr lange gut gehen und dann fällt die Dividende plötzlich mal aus. Kurs implodiert.

So drastisch ist das bei der Telekom nocht nicht, trotzdem zahlen die mehr Dividende als sie verdienen, und das ist nicht gesund.

Marty


Is auch mehr oder weniger nen kurzinvestment
 
Ich habe mich noch nie wirklich mit Geldanlagen beschäftigt. Wo nix is kann auch nix investiert werden. :yawn: (Aber ich steuere drauf zu, bisher hab ich meine Kohle immer aus dem Fenster geschleudert, war mir wichtiger).

Habe aber schon ein paar mal von Anlegern den Tip bekommen, wenn dann überwiegend in Immobilien und in Gold zu investieren. Warum genau weiß ich nicht. Aber verständlich ist für mich, dass Häuser/Wohnungen auch in zig Jahren noch vermietet werden können und Gold auch in Jahrzenten noch seinen Wert haben wird. Oder aber es wird irgendwo nen Berg voll Gold gefunden, dann vielleicht nicht mehr. ^^
 
Habe aber schon ein paar mal von Anlegern den Tip bekommen, wenn dann überwiegend in Immobilien und in Gold zu investieren. Warum genau weiß ich nicht. Aber verständlich ist für mich, dass Häuser/Wohnungen auch in zig Jahren

Beides ziemlich Banane als Tip. Immobilien lohnen sich wenn Du Dich auskennst, genug monetäre Masse mitbringst, die Dinger am besten selbst vermietest, die Sache steuerlich und rechtlich drauf hast- dann kannst Du damit langfristig wirklich Vermögen aufbauen aber von nichts kommt da halt auch nichts.
Einfach einen Immobilienfond kaufen bringt eher nix - vielleicht 2,x % Zinsen dann haste grad mal die Inflation wieder raus ..wuhuu :biggrin:

Gold war vor ein paar Jahren ein guter Tip jetzt ist es einfach nur teuer.
 
Hm hört sich ja ein bisserl schwer an.
Also in Sachen Immobilien hatte ich immer die Vorstellung: Mehrfamilienhaus kaufen oder bauen und vermieten. Nebenbei ganz normal arbeiten und nur von diesem Einkommen leben. Jede Mieteinnahme nach Versteuerung reinvestieren in die Abzahlung des Hauses. Und wenn das fast abgezahlt ist, oder wenn die Bank auch so weiteres Geld gibt, dass nächste Haus kaufen und genauso verfahren.

Ich habe mal ganz läppisch und ohne Sachverstand Mietspiegel gesichtet, Ausgaben für Häuserverwaltung, Versicherung und Instandhaltung mittels bestimmten Betrag abgezogen. Und bin dann zum Entschluss gekommen, dass wenn ich mir einmal ein 4-6 Familienhaus leisten könnte, ich bei meiner Vorgehensweise mit 55-60 Jahren mehrere Häuser mein eigenen nennen könnte und mindestens ein jährliches Salär von 30.000 bis 40.000 Euro inne hätte. Ganz sicher gibts da genügend Punkte, die ich nicht beachtet habe. Und ganz sicher gibt mir auch niemand einen Kredit um das erste Haus überhaupt kaufen zu können. Ich verdiene in der Gastro durch Trinkgeld sehr gutes Geld, das Grundeinkommen jedoch ist niedrig. Leider beachten die Banken mein Trinkgeld nicht. :(
 
Bei Häusern hast du immer das Risiko, dass es nicht vermietet wird, sich die Mieten negativ entwickeln, die Bauvorschriften sich ändern (Stichwort Energieeinsparung) was zu teuren Umbauten führen kann, um überhaupt noch vermieten zu können.

Also ich bin sehr skeptisch dabei, Immobilien als sicheres Investment zu sehen. Wenn man das Geld hat, ist es schon so, dass man da sein Geld gut "parken" kann, aber große Rendite ist meines Erachtens schwierig zu erzielen. Besonders wenn man sich mit der Materie nicht wirklich auskennt.
 
Bei Immobilien sollte man bedenken dass das durchschnittliche deutsche paar nur 1,5 Kinder produziert, daher ist es wichtig wo man langfristig in Immobilien investiert.
 
Mut zum Risiko hatte ich schon immer. ^^
Aber ich würde mir dann auch schon Hilfe holen. Hätte schon zuviel Respekt vor der Materie um mich ganz alleine dran zu machen.

Was mich auch immer erschreckt hat, sind die Berichte im Fernsehen von diesen ganzen Mietnomaden, die es ja angeblich nicht zu wenig geben soll.

Und vor den politischen Entscheidungen habe ich ohnehin Angst. Die haben ja beispielsweise vor ein paar Jahren den Gastronomen in die Pflicht genommen, so das er abgetrennte Raucherbereiche schaffen musste, inklusive der ganzen dahinter stehenden Technik. Viele Gastronomen haben zähneknirschend viel Geld investiert, um überhaupt überleben zu können. Das trifft natürlich hauptsächlich Kneipenbesitzer und sonstig Erlebnisgastronomien, normale Restaurants haben damit weniger zu kämpfen, die Gäste kommen auch ohne qualmen zu dürfen, gerne essen. So stellte ich fest.

Jedenfalls will die gute Hannelore Kraft jetzt in NRW eventuell das Nichtrauchergesetz verschärfen und denkt schon wieder über eine Abschaffung der Raucherzonen in den Gastros nach. Ja Mei... Die spielt ja Katz und Maus mit den Gastronomen. Erst müssen die Gastronomen um ihre Existenz fürchten, dann müssen sie umständlich und teuer Raucherzonen schaffen, nur um 3-4 Jahre später diese wieder abzuschaffen. Dann waren auch diese Investitionen für die Katz.

Also vor Mietnomanden und der Politik hätte ich am meisten Angst, erstmal. Oder vor nem Tornado, der alles stehen lässt und nur mein Häusschen will. :-?
 
Zuletzt bearbeitet:

ich wäre bei Immobilien da ganz vorsichtig. Eigentlich würde ich überhaupt nicht in Immobilien investieren, wenn man sich nicht selbst intensiv darum kümmert.

Denn viele sind auf die Idee gekommen sich nen Haus zu bauen und dann vermieten zu lassen und haben dann einen Kredit aufgenommen. Tja, aber wenn dann keiner mietet, dann ist man pleite und wenn die Bank vorbei kommt, dann ist das Haus weg. Was glaubt ihr, wieso die Banken ständig versuchen Immobilien zu verticken oder gar Versteigern^^?

Daher sind diese auch sehr kritisch, wenn man Kredite aufnehmen möchte, falls man ein Haus kauft.


Und selbst wenn man das ganze Prozedere schafft... ein Haus hat immense Unterhaltskosten, Steuern, etc.
Ich kann nur abraten, denn sicher ist eine solche Investion wirklich nur, wenn man wirklich tief in der Materie ist.

@Liquid
naja, nicht unbedingt. Wenn du dir deine Häuser und Mieter gezielt aussuchst, wie z.B. Hartz4-Empfänger, dann bekommst du deine Miete garantiert, da der Staat zahlt. Solcher Mieter sind vllt. nicht die besten Wunschmieter, aber dafür sind sie garantierte Einnahmen. Jedoch setzt das vorraus, dass du guten Kontakt zu solchen Leuten hast. Und solange die Miete billig ist, kommen sie sowieso. Da muss das Haus auch nicht den Standard eines 4 Sterne Hotels haben.

P.S. ich wollte nicht gehässig oder so klingen, aber mir fällt kein anderes Wort für Hartz4-Empfänger ein.
 
Bei Immobilien sollte man bedenken dass das durchschnittliche deutsche paar nur 1,5 Kinder produziert, daher ist es wichtig wo man langfristig in Immobilien investiert.

In klein-Istanbul dann eben :p.. unsere Großstädte ziehen immernoch an und sie werden es weiterhin machen.

In Berlin hätte ich ausser der Politik wenig Bedenken so ein Haus zu kaufen. Mietnomaden und miese Mieter wird man immer mal haben aber dagegen kann man auch einiges tun (aussuchen und Bescheinigungen geben lassen sogut man kann)

Ich verdiene in der Gastro durch Trinkgeld sehr gutes Geld, das Grundeinkommen jedoch ist niedrig. Leider beachten die Banken mein Trinkgeld nicht.

Als Bank würd ich auch immer nur das ansetzen was in letzter Zeit tatsächlich auf der Abrechnung steht. Aber hindert Dich ja niemand daran das Trinkgeld ein paar Jahre zu sammeln und dann als Sicherheit/Eigenkapital mitzubringen. Jemanden der 100.000 Euro mitbringt glaube ich die dicken Trinkgelder über Jahre dann auch eher als jemanden der nix mitbringt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, so denke ich mittlerweile auch. Jetzt mit fast 35 Jahren muss ich mir langsam über die finanzielle Zukunft Gedanken machen. Bis vor einiger Zeit war die mir völlig egal. Ich habe immer geschafft was ich wirklich wollte und mir keine Sorgen gemacht. Auch hatte ich immer eine andere Lebenseinstellung. Wozu Geld horten und dann womöglich im Alter noch sterben ohne es ausgegeben zu haben, lautete meine Devise. Mittlerweile denke ich da anders drüber.

Ich würde mir selber auch keinen Kredit in so großer Höhe geben, wenn auf der Abrechnung das Trinkgeld nicht aufgeführt wird. ^^

Aber auch nur für solche Umstände, oder andere wichtige, würde ich Kredite aufnehmen wollen. Ansonsten kommt für mich ein Kredit oder auch nur Ratenzahlung nicht in Frage.

Also wenn ich ein Haus kaufen oder bauen würde, dann müsste es schon eines sein, was ich selber toll finde und nicht unbedingt der letzte Ramsch ist. Wahrscheinlich werden diese Mieten keine Ämter für die Sozialgeldempfänger zahlen.
 
Um nochmal zurück auf das Thema Facebook zu kommen, ich könnte mir gut vorstellen, dass Pinterest oder Tumblr eine ähnlichen Erfolg haben könnten. Weiß jemand welches Unternehmen in diese Webseiten investiert hat um ggf. von deren Erfolg zu profitieren?
 
Hält jemand von Euch Volkswagen VZ Aktien?
Ich lese immer wieder, dass das Kursziel bei ca. 200 EUR liegen soll und das KGV und KBV sind in meinen Augen auch sehr nett. :)