Nicht mal ansatzweise.Wird damit unterm Strich nicht die selbe Menge definiert?
Das eine entscheidet nach genetischen Merkmalen. Hier ist auch der Ansatz der alten Nazis zu finden, die auf der Suche nach dem perfekten Arier waren. Die haben auch anhand der Genetik eine Wertigkeit definiert.
Bei Kultur, Religion und dergleichen handelt es sich um anerzogene oder angenommene Eigenschaften. Wie auch die politische Einstellung. Hier gibt es objektiv betrachtet keine Wertigkeit, weil man nicht sagen kann, dass die eine Sprache der anderen "überlegen" wäre. Ebenso Religion - wer will schon sagen, welche Religion am Ende "recht" hat?
Für die (neue) Heimat.Loyalität für was?
Weil die Kleidung oder die Religionszugehörigkeit pauschal nichts über die Verhaltensweise aussagt.Wie kann es dir "völlig Latte" sein, wenn für dich nichtmal "allgemein" Muslime nach Mitteleuropa passen?
Wenn aber eine Gruppe besonders verhaltensauffällig wird, dann ist es mir noch immer völlig latte, zu welchem Gott sie beten und in was sie ihre Frauen einrollen. Das können sie nämlich auch dann noch tun, wenn sie Toleranz gelernt haben.
Nein, ich denke nicht. Außer die böse Bomberjacke natürlich.Und doch stellt gerade ein ganz bestimmtes Kleidungungsstück eine besondere Gefahr für uns dar?
Absolut. Ich bin auch absolut kein Fan von Punk, teile weder deren Weltbild, noch Denkweise oder Aussehen. Doch wie immer gilt: Die Menge machts. So wie der Körper auch kleine Mengen an allen möglichen Chemikalien benötigt, um ordentlich zu funktionieren, so wirkt die Überdosierung tödlich. Ist bei Kulturen nicht anders.Gefährdet der Punk nicht auch die "deutsche Leitkultur" und das auch noch mit Vorsatz?
Ich werde mich jetzt natürlich nicht auf das Glatteis begeben und Grenzwerte für "gesund" und "tödlich" definieren, weil ich sie auch gar nicht kenne. Aber das demokratische Prinzip sollte ja klar sein: Je mehr Menschen es aus einer Interessensgruppe gibt, desto einflussreicher wird sie.
Weil leider nicht jeder so wie ich denkt. Sieht man schon an der aktuellen Diskussion mit der Weidel, die die Burka sogar unter Strafe stellen will. Oder auch Leute aus der CDU/CSU, die sie auch verbieten wollen. Zwar aus anderen Gründen, aber eben auch. Wenn alle so denken würden wie ich, hätten wir damit weder Problem, noch Diskussion.Davon abgesehen verstehe ich nicht, wieso man Dinge, die einem völlig egal sind, immer nochmal gesondert erwähnen muss.
Es geht hierbei ja auch nicht um "Schutzbedürftigkeit". Ich möchte ja auch nicht, dass der Staat künstlich eine Religion schützt oder übervorteilt, wie es in arabischen Ländern häufig der Fall ist. Den Staat lasse ich da einfach mal außen vor.Ob der Bürgermeister nun feierlich das große Kreuz oder den großen Halbmond auf dem neuen Kreisverkehr am Ortseingang einweiht, ist beides nicht richtig. Ich seh da keine besondere Schutzbedürftigkeit.
Und was der Bürgermeister macht - der demonstriert damit so genannte "Bürgernähe". Würden mehrheitlich Hindus in seinem Kaff leben, dann würde er vermutlich auch bei der nächsten Veranstaltung ein Rind knutschen. Was immer bei der nächsten Wahl hilft.
Ja, Bildung mag ein wichtiger Baustein sein. Aber darüber wird ja auch schon seit Jahren und Jahrzehnten diskutiert - und Lehrerstellen abgebaut. Aber ich sag es mal deutlich: Ich hatte in meiner Klasse und auf meiner Schule auch nicht nur die hellsten Lichter. Viele sind nach 8 Jahren abgegangen und haben einen Beruf gelernt. Nicht einer von denen redet heute so (damals übrigens auch nicht). Nicht mal die, die heute alkoholsüchtige Hartzies sind. Die sind noch immer nicht sonderlich schlau, wollten aber trotzdem nie "Gangstaa" sein, weissu? Wenn jemand so durch die Gegend "kannackert", dann liegt das einwandfrei am Umgang. Da mag Bildung auch mit rein spielen, aber die macht nur einen Teil aus.Da bin ich bei dir. Ist ein Problem. Ich denke aber nicht, dass das heute noch mit der Herkunft zusammenhängt. Der Slang mag mal durch mittelprächtige Sprachkenntnisse entstanden sein, aber heute sehe ich da eher ein Bildungsproblem. Das mit Migrationspolitik lösen zu wollen, halte ich für dumm und naiv.
