Wird damit unterm Strich nicht die selbe Menge definiert?
Nicht mal ansatzweise.

Das eine entscheidet nach genetischen Merkmalen. Hier ist auch der Ansatz der alten Nazis zu finden, die auf der Suche nach dem perfekten Arier waren. Die haben auch anhand der Genetik eine Wertigkeit definiert.

Bei Kultur, Religion und dergleichen handelt es sich um anerzogene oder angenommene Eigenschaften. Wie auch die politische Einstellung. Hier gibt es objektiv betrachtet keine Wertigkeit, weil man nicht sagen kann, dass die eine Sprache der anderen "überlegen" wäre. Ebenso Religion - wer will schon sagen, welche Religion am Ende "recht" hat?

Loyalität für was?
Für die (neue) Heimat.

Wie kann es dir "völlig Latte" sein, wenn für dich nichtmal "allgemein" Muslime nach Mitteleuropa passen?
Weil die Kleidung oder die Religionszugehörigkeit pauschal nichts über die Verhaltensweise aussagt.

Wenn aber eine Gruppe besonders verhaltensauffällig wird, dann ist es mir noch immer völlig latte, zu welchem Gott sie beten und in was sie ihre Frauen einrollen. Das können sie nämlich auch dann noch tun, wenn sie Toleranz gelernt haben.

Und doch stellt gerade ein ganz bestimmtes Kleidungungsstück eine besondere Gefahr für uns dar?
Nein, ich denke nicht. Außer die böse Bomberjacke natürlich.

Gefährdet der Punk nicht auch die "deutsche Leitkultur" und das auch noch mit Vorsatz?
Absolut. Ich bin auch absolut kein Fan von Punk, teile weder deren Weltbild, noch Denkweise oder Aussehen. Doch wie immer gilt: Die Menge machts. So wie der Körper auch kleine Mengen an allen möglichen Chemikalien benötigt, um ordentlich zu funktionieren, so wirkt die Überdosierung tödlich. Ist bei Kulturen nicht anders.

Ich werde mich jetzt natürlich nicht auf das Glatteis begeben und Grenzwerte für "gesund" und "tödlich" definieren, weil ich sie auch gar nicht kenne. Aber das demokratische Prinzip sollte ja klar sein: Je mehr Menschen es aus einer Interessensgruppe gibt, desto einflussreicher wird sie.

Davon abgesehen verstehe ich nicht, wieso man Dinge, die einem völlig egal sind, immer nochmal gesondert erwähnen muss.
Weil leider nicht jeder so wie ich denkt. Sieht man schon an der aktuellen Diskussion mit der Weidel, die die Burka sogar unter Strafe stellen will. Oder auch Leute aus der CDU/CSU, die sie auch verbieten wollen. Zwar aus anderen Gründen, aber eben auch. Wenn alle so denken würden wie ich, hätten wir damit weder Problem, noch Diskussion.

Ob der Bürgermeister nun feierlich das große Kreuz oder den großen Halbmond auf dem neuen Kreisverkehr am Ortseingang einweiht, ist beides nicht richtig. Ich seh da keine besondere Schutzbedürftigkeit.
Es geht hierbei ja auch nicht um "Schutzbedürftigkeit". Ich möchte ja auch nicht, dass der Staat künstlich eine Religion schützt oder übervorteilt, wie es in arabischen Ländern häufig der Fall ist. Den Staat lasse ich da einfach mal außen vor.

Und was der Bürgermeister macht - der demonstriert damit so genannte "Bürgernähe". Würden mehrheitlich Hindus in seinem Kaff leben, dann würde er vermutlich auch bei der nächsten Veranstaltung ein Rind knutschen. Was immer bei der nächsten Wahl hilft.

Da bin ich bei dir. Ist ein Problem. Ich denke aber nicht, dass das heute noch mit der Herkunft zusammenhängt. Der Slang mag mal durch mittelprächtige Sprachkenntnisse entstanden sein, aber heute sehe ich da eher ein Bildungsproblem. Das mit Migrationspolitik lösen zu wollen, halte ich für dumm und naiv.
Ja, Bildung mag ein wichtiger Baustein sein. Aber darüber wird ja auch schon seit Jahren und Jahrzehnten diskutiert - und Lehrerstellen abgebaut. Aber ich sag es mal deutlich: Ich hatte in meiner Klasse und auf meiner Schule auch nicht nur die hellsten Lichter. Viele sind nach 8 Jahren abgegangen und haben einen Beruf gelernt. Nicht einer von denen redet heute so (damals übrigens auch nicht). Nicht mal die, die heute alkoholsüchtige Hartzies sind. Die sind noch immer nicht sonderlich schlau, wollten aber trotzdem nie "Gangstaa" sein, weissu? Wenn jemand so durch die Gegend "kannackert", dann liegt das einwandfrei am Umgang. Da mag Bildung auch mit rein spielen, aber die macht nur einen Teil aus.
 
Wenn jemand so durch die Gegend "kannackert", dann liegt das einwandfrei am Umgang. Da mag Bildung auch mit rein spielen, aber die macht nur einen Teil aus.
Also da könnte man Dir ja zustimmen, wenn man Städte mit halbwegs erwähnenswertem Anteil an (musl.) Ausländern (ich gehe stark davon aus das Du mit "kannackern" nur musl. Bevölkerung, oder im speziellen Türken meinst) nimmt. Nur aus der Stadt wo ich herkomme und in deren Umgebung, quasi schon "Randpolen", bei vielleicht einem (musl.) Ausländeranteil von 1-2%, mal etwas mehr mal etwas weniger, zieht doch diese Logik gar nicht. Dazu kommt das selbst das braune Wählerklientel zum Teil diese "Kommunikationform" ebenso nutzen. Ich fürchte genau da hat Deine Argumentation schwächen (leider wie so oft, aber vereinfachen wir weiter mal...).
 
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Dazu kommt das selbst das braune Wählerklientel zum Teil diese "Kommunikationform" ebenso nutzen.
Also ich habe noch keinen getroffen, der zur "braunen Wählerklientel" gehört (wie auch immer diese geheimnisvolle Gruppe genau aussieht) und die mit diesem - na nennen wir es mal "Dialekt" durch die Gegend rennt. Würde zu gern mal wenigstens einen davon kennenlernen, der sich etwa so ausdrückt. Oder kennst Du das nur von Youtube? :D :D :D

Ach, ich glaub, ich muss mir mal wieder den Einzeller [1][2][3][4] rein ziehen. Ein Klassiker :D

Aber mal Spaß beiseite. Also wenn es jetzt tatsächlich so "braune Wähler" gibt, die so reden, dann brauchste keine Angst vor denen haben. Die wählen das, was die anderen "Homies" wählen. Kann nächstes Jahr auch die Grünen sein, kein Grund zur Panik.
 
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Wow ein youtube-Video, ohne weiteren Informationen, na wieder bei PI "gegoogelt"?

Ich habe auch mal kurz gegoogelt und schwups fündig geworden:
Ey, nen Scheiss.
Ich denke für Gewalt von Rechts muss ich Dir keine weiteren Videos bringen oder? Kannst Dir ja gerne nochmal das Video vom Leipziger Bahnhof, Oktober 2015 zu Gemüte führen, wo am Ende na zumindest ein polizeibekannter Neonazi verurteilt wurde.
Und nun? Wieder einmal wurdest Du widerlegt in Deiner Theorie...ist das nicht langsam nervig?
 
Wow ein youtube-Video, ohne weiteren Informationen, na wieder bei PI "gegoogelt"?
Nein, bei YouTube.

Wieder einmal wurdest Du widerlegt in Deiner Theorie...ist das nicht langsam nervig?
Du bist so geil. Du stellst eine Theorie auf, dichtest mir die an, behauptest dann sie zu widerlegen und sagst dann, dass Du mich widerlegt hast :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

Also von mir aus kannst Du gern das Video aus machen, bevor der "Mitbürger ndH" da zuschlägt. Um das Zuschlagen ging es mir gar nicht. Sondern um die Ausdrucksweise. Du hattest ja behauptet, dass inzwischen auch die "braune Wählerklientel" so spricht: "Isch figg Deine Mudda, isch figg alles von Dir". Keine Ahnung, ob Du Deine "Homies" für Nazis hältst, aber ich habe noch niemanden so sprechen gehört, der nach Deinen Maßstäben unter "braune Wählerschaft" fällt.

Und was den Einzeller betrifft, der behauptet, NPD zu wählen: Also sicherlich wählt der nicht NPD, würde ich sagen. Aber wenn Du es glaubst, dann sei es so. Ist mir aber auch egal wie nichts anderes auf der Welt :)
 
Du bist so geil. Du stellst eine Theorie auf, dichtest mir die an, behauptest dann sie zu widerlegen und sagst dann, dass Du mich widerlegt hast :mrgreen::mrgreen::mrgreen:
Deine steile These war doch dass das "Umfeld" (natürlich durch (musl.) Ausländer) zu solchen Kommunikationsformen führt. Ich habe Dir gesagt das Du mit dieser These nicht weit kommen wirst, weil dies ja dann besonders für den Osten (ein paar Grossstädte ausgenommen) ja kaum möglich aufgrund des zu geringen (musl.) Ausländeranteils. Du hättest nun Deine These etwas verfeinern können...was kam irgendein youtube-Video mit paar Kurzzeilern. Wann wo wie was warum bleibt wie immer offen, aber interessiert ja auch nicht.

Sondern um die Ausdrucksweise. Du hattest ja behauptet, dass inzwischen auch die "braune Wählerklientel" so spricht: "Isch figg Deine Mudda, isch figg alles von Dir".
Geht es Dir jetzt nur um die 2-3 Sätze/Formulierungen oder um diese Kommunikationsform? Sätze bewusst kurz und falsch und im besonders in diesem Wortlaut zu kommunizieren. Schränken wir hier gerade wieder unsere Argumentation ein damit sie noch passt? :p

Und was den Einzeller betrifft, der behauptet, NPD zu wählen: Also sicherlich wählt der nicht NPD, würde ich sagen. Aber wenn Du es glaubst, dann sei es so. Ist mir aber auch egal wie nichts anderes auf der Welt :)
Ähm, mal kurz Revué passieren lassen. Wann genau habe ich irgendwas zum Thema Einzeller, NPD, oder sonst etwas in den letzten 2-3 Postings geschrieben? Du wirst doch nicht deine eigenen Gedanken wieder anderen in die Schuhe schieben wollen? Nur als kleine Hilfe, zu diesem Punkt Deiner "Argumentation" habe ich mich gar nicht geäussert. Also kann ich auch nicht geschrieben haben, das ich glaube das irgendwer der irgendwie spricht (da ich mir die 4 Links nicht angehört/angeschaut habe) irgendwie zu NPD gehört. Das kriegen wir doch besser hin, oder?
 
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Nicht mal ansatzweise.

Das eine entscheidet nach genetischen Merkmalen. Hier ist auch der Ansatz der alten Nazis zu finden, die auf der Suche nach dem perfekten Arier waren. Die haben auch anhand der Genetik eine Wertigkeit definiert.
Es ging dabei ja nicht nur um körperliche Merkmale. Es ging auch um "deutsche Werte", eine (arische) Kultur, politische Loyalität und Identifikation mit der Heimat. Die Nazis haben dafür als Vorraussetzung genetische Merkmale angeführt. Heute ist es die Herkunft. Ich halte das nicht für besonders trennscharf um ehrlich zu sein.
Hier gibt es objektiv betrachtet keine Wertigkeit, weil man nicht sagen kann, dass die eine Sprache der anderen "überlegen" wäre.
Dann ist objektiv auch egal was wir hier sprechen. Und dann ist auch das Grundsatzprogramm nicht objektiv.
Wenn aber eine Gruppe besonders verhaltensauffällig wird, dann ist es mir noch immer völlig latte, zu welchem Gott sie beten und in was sie ihre Frauen einrollen. Das können sie nämlich auch dann noch tun, wenn sie Toleranz gelernt haben.
Ich habe ein Verständnisproblem wenn du Menschen die Toleranz gelernt haben, ganz "allgemein" trotzdem nicht hier haben willst. Du sagst einerseits, dass du mit einer ganz spezifischen Verhaltensweise ein Problem hast, sagst dann aber "die Muslime". Du setzt die Menge gleich.
Und was der Bürgermeister macht - der demonstriert damit so genannte "Bürgernähe". Würden mehrheitlich Hindus in seinem Kaff leben, dann würde er vermutlich auch bei der nächsten Veranstaltung ein Rind knutschen. Was immer bei der nächsten Wahl hilft.
Ein Staatsbediensteter weiht auf Staatseigentum ein religiöses Symbol ein, welches er zuvor genehmigt hat und vielleicht sogar zum Teil bezahlt.

Aber ich sag es mal deutlich: Ich hatte in meiner Klasse und auf meiner Schule auch nicht nur die hellsten Lichter. Viele sind nach 8 Jahren abgegangen und haben einen Beruf gelernt. Nicht einer von denen redet heute so (damals übrigens auch nicht). Nicht mal die, die heute alkoholsüchtige Hartzies sind.
Und die sind stets höflich, zuvorkommend und eloquent? Ach komm. :LOL:
 
Da muss man sich schon fragen, ob die gute Frau noch alle Steine in der Schleuder hat. Sie legt der AfD den Begriff "biodeutsch" in den Mund, zieht dann die Parallele mit der NSDAP und schlussfolgert daraus, dass es alles Nazis sind. So hohl muss man auch erst mal seln, selbst als Theologe.

Nein, sie hat nur die Äußerungen eines AfD-Landtagsabgeordneten Einzelfalls wiederholt und diesen zu der dazu passenden Stelle im Grundsatzprogramm gestellt.

Mehr nicht.
 
Das hat sich doch zum Glück dann auch bald erledigt... Mein Kollege Mehmet ist seit Geburt Deutscher, seine Kinder logischerweise auch, sein Vater hat seit 10 Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit. Ergebnis: Mehmets Kinder sind "Biodeutsche", ganz im Sinne des Prof. Dr. Irgendwas von der AfD.
 
Es ging dabei ja nicht nur um körperliche Merkmale. Es ging auch um "deutsche Werte", eine (arische) Kultur, politische Loyalität und Identifikation mit der Heimat. Die Nazis haben dafür als Vorraussetzung genetische Merkmale angeführt. Heute ist es die Herkunft. Ich halte das nicht für besonders trennscharf um ehrlich zu sein.
Es ist nicht die Herkunft, das ist ein Irrtum. Es ist die Frage, welchen kulturellen Hintergrund jemand hat und inwiefern sich dieser mit der hier vorherrschenden Kultur per se verträgt und wie weit jemand bereit ist, sich der hier vorherrschenden Kultur anzupassen.

Und schon sind wir wieder beim "Kulturbegriff", der so schön schwammig ist, dass man daraus jederzeit einen Nazi basteln kann. Dabei kommt man mit etwas Nachdenken von ganz allein drauf. Zur Kultur gehören nun einmal viele Aspekte. Zu aller erst die gelebten Werte einer Gesellschaft, auch Traditionen und Gepflogenheiten. Grob umrissen in Gesetzen verankert, feiner granuliert im täglichen Zusammenleben. Warum fällt ein ein Mann mit deutsch-äthiopischen Wurzeln, mit dem ich auf eine Schule ging, heute in der Gesellschaft höchstens noch durch seine Hautfarbe auf, aber sonst gar nicht? Klar, die meisten hier sind eher weiß (noch zumindest), da fällt er mit tief dunkelbraun schon noch auf. Aber sonst ist er deutscher, als manch ein Deutscher. Das gleiche gilt auch für Sänger (z.B. Xavier Naidoo), Moderatoren (quer Beet bei VIVA) oder Politiker (z.B. Rösler, Özdemir, ...).

Ich habe keine Ahnung, zu welchem Gott sie jeweils beten (oder auch nicht) und es ist mir auch egal. Ich sehe sie alle als Deutsche, weil sie sich wie Deutsche benehmen. Was unterscheidet eigentlich "Deutsche" von "Mitteleuropäern"? Na nicht viel, würde ich sagen. Ich würde sie kulturell sogar gleich setzen, bis eben auf die Sprache. Deswegen könnte EU auch funktionieren, wenn sie vernünftig umgesetzt würde - was die AfD ja auch will und so in ihrem Programm hat.

Was passiert aber, wenn jemand aus einem völlig anderen Kulturkreis kommt? Mit völlig anderer Weltanschauung? Der Islam als Religion erhebt anders als jede andere Religion auch Anspruch auf weltliche Dinge. So gilt für einen Muslim einzig die Sharia als Maß für Gerechtigkeit, nicht die staatliche Rechtssprechung (YouTube mit Zeitmarke). Und damit bekommen wir hier schon das erste Problem. Mit der islamischen Staatsform das zweite.

Der Muslim muss also schon einmal bereit sein, sich den hier gültigen Wertvorstellungen zu unterwerfen. Ob Zähneknirschend oder nicht, ist mir egal. Mir passt bei Weitem auch nicht alles, trotzdem ziehe ich nicht allein oder mit Freunden los und übe Gerechtigkeit nach meinem oder Hollywood-Vorbild. Das ist also das Mindeste, das ich von jedem erwarte, der hier leben will.

Und damit der Text hier nicht wieder endlos wird, sage ich nur, dass es noch viel mehr gibt, was aber jedem klar ist, wenn er sich die Zustände der aktuell herrschenden Parallelgesellschaften in Deutschland anschaut. Und dann ist auch überflüssig zu erwähnen, dass es scheißegal ist, welche Haut- oder Haarfarbe jemand hat. Es geht immer nur um Kompatibilität innerhalb einer Gesellschaft.

Ein Staatsbediensteter weiht auf Staatseigentum ein religiöses Symbol ein, welches er zuvor genehmigt hat und vielleicht sogar zum Teil bezahlt.
Halte ich persönlich nicht für richtig. Aber hier könnte ich zumindest noch für mich so weit gehen zu sagen, dass das Christentum Teil der deutschen Kultur ist und es damit ein Stück weit rechtfertigen. Wobei es mir dennoch lieber wäre, dass die Religionen ihre Häuser, Stätten und Symbole bitte selbst bezahlen. Ich möchte mit meinem Geld jedenfalls keine Religion protegieren.

Und die sind stets höflich, zuvorkommend und eloquent? Ach komm. :LOL:
Sicher nicht. Aber zwischen "höflich, zuvorkommend, eloquent" und "provozierend, beleidigend, anmaßend, bedrohend" liegen noch so ein paar Millionen Lichtjahre des Spektrums eines normalen Miteinanders.

Nein, sie hat nur die Äußerungen eines AfD-Landtagsabgeordneten Einzelfalls wiederholt und diesen zu der dazu passenden Stelle im Grundsatzprogramm gestellt
Ich lese im Grundsatzprogramm an keiner Stelle etwas von "Biodeutschen", "genetischer Auslese", "Genozid" oder anderen Dingen, die man wohl gern der AfD andichten möchte.
 
Es ist nicht die Herkunft, das ist ein Irrtum. ... Der Islam als Religion erhebt anders als jede andere Religion auch Anspruch auf weltliche Dinge. So gilt für einen Muslim einzig die Sharia als Maß für Gerechtigkeit, nicht die staatliche Rechtssprechung (YouTube mit Zeitmarke). Und damit bekommen wir hier schon das erste Problem. Mit der islamischen Staatsform das zweite.
1. Wer ist dieser Yasin Al-Hanafi. (Eine kurze Suche konnte mir nicht helfen ihm irgendwelchen Islamstrukturen in D zuzuordnen). Gibt es dazu mehr Infos? Denn selbst Du solltest wissen das es EINEN muslimischen Führer/Gelehrten, wie im Christentum dem Papst, nicht gibt. Daraus ergibt sich eben auch das er nicht für DEN Islam spricht.
2. Immer wieder sehe ich bei Dir das Türken, Syrern etc. den Islam unterstellst. Ungeachtet der verschiedenen Strömungen. Das fängt schon bei Sunniten/Schiiten an. Geht aber weiter das nicht jeder Syrer ein Muslim ist, sondern auch Christ sein kann. Sie können auch Kurden sein, da wird die Eingrenzung noch schwieriger, da nicht einmal diese Bevölkerungsgruppe einer einzigen Religionsgruppe zugehörig sind. Du vermischt somit hier, Christen, Muslime, Aleviten, Jesiden etc. Das macht doch keinen Sinn. Da bringt der Vermerk "im generellen" halt auch nichts. Im generellen sind Deutsche eher christlich geprägt. Du machst hier aber nicht den Schulterschluss allein nur alle rechtsextremistische Straftaten nun auf alle Christen zu projezieren, geschweige denn alle durch Deutsche begangene Straftaten an der Religion dem Christentum anzulehnen. Und das ist ja nicht das erste Mal. Also ist es ja doch abhängig von Herkunft, Aussehen, Sprache, etc.
3. Wie erkennst Du bei einem Menschen welcher Religion er angehört. Wie kannst Du aus der Sprache auf die Religion schliessen. Und komm mir nicht damit mit grosser Wahrscheinlichkeit bla bla bla. Schau zu Punkt 2 und machen dies dann genauso bei Straftaten durch Deutsche. Ansonsten ist es einfach nur braune gequirlte Kacke.

Der Muslim muss also schon einmal bereit sein, sich den hier gültigen Wertvorstellungen zu unterwerfen. Ob Zähneknirschend oder nicht, ist mir egal. Mir passt bei Weitem auch nicht alles, trotzdem ziehe ich nicht allein oder mit Freunden los und übe Gerechtigkeit nach meinem oder Hollywood-Vorbild. Das ist also das Mindeste, das ich von jedem erwarte, der hier leben will.
Die grosse überwältigende Mehrheit macht das doch. Oder haben wir mittlerweile zig Millionen Straftäter, alle nur muslimischer Religion zugehörig? :ugly:
 
1. Wer ist dieser Yasin Al-Hanafi. (Eine kurze Suche konnte mir nicht helfen ihm irgendwelchen Islamstrukturen in D zuzuordnen). Gibt es dazu mehr Infos?
Klar, wenn Du Dich mal ein wenig bemühen würdest, welche zu finden! Oder willst Du meine, bzw. die Meinung von irgendwem über ihn? Du wirst Dir schon die Mühe machen müssen, ihn selbst einzuschätzen. Nachplappern geht in diesem Fall nicht.

Er selbst stellt gern in seinem YouTube-Channel so genannte "Irrtümer" über den Islam richtig. Er hat eine Facebook-Seite, einen Blog. Damit ist er im Internet weit präsenter als die meisten anderen Koran-Gelehrten.

Was ich persönlich von ihm und seiner Weltanschauung halte, möchte ich öffentlich nicht sagen, spielt aber auch keine große Rolle. Was für ihn spricht ist, dass er kein großer Fan des Pierre Vogel ist. Entscheidend ist aber, dass ich mir häufiger Beiträge von ihm und seinen Kollegen anschaue, da er vor allem nicht nur seine Sicht der Dinge, sondern auch die Sicht vieler anderer Koran-Gelehrten darlegt und damit auch einen recht guten Überblick liefert, wie die so ticken.

2. Immer wieder sehe ich bei Dir das Türken, Syrern etc. den Islam unterstellst.
Weil ich damit zu 80% auch richtig liege.

Ungeachtet der verschiedenen Strömungen. Das fängt schon bei Sunniten/Schiiten an.
Weil das für die Betrachtung, inwiefern sie mit einer mitteleuropäischen Kultur "kompatibel" sind, völlig unerheblich ist. Da ist es sogar egal, welcher Religion sie angehören. Da ist nur entscheidend, wie sie sich hier einfügen und anpassen können.

Geht aber weiter das nicht jeder Syrer ein Muslim ist, sondern auch Christ sein kann.
Dann würde ich behaupten, dass die es einfacher haben, sich hier anzupassen. Es sei denn, es sind derartige Hinterwäldler, dass sie das Alte Testament noch wörtlich nehmen und ebenfalls zur Steinigung aufrufen.

Sie können auch Kurden sein, da wird die Eingrenzung noch schwieriger, da nicht einmal diese Bevölkerungsgruppe einer einzigen Religionsgruppe zugehörig sind.
Dann ist es ja auch egal, ob sie Kurden oder Türken sind. Oder doch nicht. Wenn sie sich nämlich aufgrund ihrer ethnischen Abstammung Kämpfe auf dem Ku'damm liefern. Dann spielt hier auch die Religion keine Rolle. Ich will nämlich auch keinen verrückten Iren hier haben, der wahlweise Katholiken oder Protestanten abschlachten will.

Du vermischt somit hier, Christen, Muslime, Aleviten, Jesiden etc. Das macht doch keinen Sinn.
Die Vermischung habe ich überhaupt nicht vorgenommen, sondern Du. Mir ging und geht es nach wie vor nur darum, wie kompatibel sie zu unserer Gesellschaft (also Kultur) sind. Um nichts anderes. Du kannst mir auch gern noch 100 weitere Religionen aufzählen, aber es ändert nichts daran. Weil es schlicht keine Rolle spielt, wie sich eine Religion nennt und an was sie glaubt.

Nur wenn man eben den Islam betrachtet mit seinem gesamtgesellschaftlichen Anspruch aus der Antike, dann muss man schon sagen, dass selbst die Fraktion der Flacherdler kompatibler sind, obwohl ähnlich unbelehrbar.

3. Wie erkennst Du bei einem Menschen welcher Religion er angehört. Wie kannst Du aus der Sprache auf die Religion schliessen.
Kann ich nicht. Habe ich auch nicht behauptet.

Ansonsten ist es einfach nur braune gequirlte Kacke.
Na wenn Du das sagst.
 
Er selbst stellt gern in seinem YouTube-Channel so genannte "Irrtümer" über den Islam richtig. Er hat eine Facebook-Seite, einen Blog. Damit ist er im Internet weit präsenter als die meisten anderen Koran-Gelehrten.
Genau darauf wollte ich doch hinaus. Diese Quellen habe ich auch gefunden, aber warum spricht er laut DIR für DEN Islam? Da hätte ich eher noch eine Quelle von DITIB oder sonst was getippt die Du bringst, aber "irgendjemand" als Repräsentaten des EINEN Islam zu bringen? :ugly:

Weil ich damit zu 80% auch richtig liege.
:roll:


Weil das für die Betrachtung, inwiefern sie mit einer mitteleuropäischen Kultur "kompatibel" sind, völlig unerheblich ist. Da ist es sogar egal, welcher Religion sie angehören. Da ist nur entscheidend, wie sie sich hier einfügen und anpassen können.
Aber natürlich spielt das eine Rolle, der Muslime der hier schon länger lebt und "Deutscher ist" wolltest Du doch herausnehmen oder nicht. Auch seine Kinder. Also wen meinst Du denn dann noch? Nur Geflüchtete denen Du den Islam andichtest? Du merkst schon gar nicht mehr wie Du hier mir Ressentiments um Dich wirfst, alle Muslime und Nicht-Muslime (Hauptsache sie sind dunkel, sprechen gebrochen deutsch, schauen halt muslimisch aus...) zusammenwürfelst. Dies paarst Du dann mit fadenscheinigen Differenzierungsfloskeln die keine 3-4 Sätze halten. Sorry wer kann diesen braunen Bullshit denn dann noch ernst nehmen.
Mach doch mal einen klaren Schnitt, wer gehört zu Deiner Zielgruppe wer nicht. Und wie entscheidest Du dabei. Denn ich gehe davon aus das Du vom Aussehen einer Person auch nicht darauf schliessen kannst, woher kommt, wie lange er hier lebt, (um dies zu den Punkten, Religionszugehörigkeit etc. anzufügen, was Du ja auch nicht kannst). Und GANZ WICHTIG, halte Dich dann mal selbst an dieser Differenzierung und verfalle nicht beim nächsten Satz schon wieder in verallgemeinernde Aussagen, die Du eben wie gesagt für Deutsche/Rechtsextremisten/Christen auch nicht sehen willst.


Dann würde ich behaupten, dass die es einfacher haben, sich hier anzupassen. Es sei denn, es sind derartige Hinterwäldler, dass sie das Alte Testament noch wörtlich nehmen und ebenfalls zur Steinigung aufrufen.
Du hast doch gerade noch gesagt, dass dies nicht von der Religion allein bestimmt ist (denn der deutsche Muslime, mit deutschen Kinder (muslimischer deutscher Eltern) nicht dazu zählt), nun auf einmal doch. Dann ist es gar abhängig ob jemand nach dem NT oder AT seinen Glauben auslegt? Sorry Deine Argumentation macht doch überhaupt keinen Sinn, Du springst hier von einer Seite zu nächsten Seite. Fasst dies zusammen als eine Bevölkerungsgruppe und die respräsentiert dann auch noch DEN Islam. :ugly:


Die Vermischung habe ich überhaupt nicht vorgenommen, sondern Du. Mir ging und geht es nach wie vor nur darum, wie kompatibel sie zu unserer Gesellschaft (also Kultur) sind.
Was Du eigentlich an der Religion fest machen willst. Dann solltest Du sicher stellen das keine Christen, Drusen, Aleviten, Jesiden, Kurden aus diesem "Kulturkreis" negativ auffallen. Oder es ist eben doch die Herkunft. Entscheide Dich doch mal. Und nochmal wie erkennst Du das bei der Gesellschaft hier in D?
Das Du es nicht erkennst ist ja schon mal interessant. Wie erkennst Du aber dann das der Grossteil sich so benimmt? Auf die Frage ob wir nun nur noch Straftater jenes "Kulturkreises" haben und alle von denen auffallen, schreibst Du ja mal wieder nichts... warum nur?

Kann ich nicht. Habe ich auch nicht behauptet.
Wie kommst Du dann auf Deine 80% Trefferquote? :ugly::roll:
 
Genau darauf wollte ich doch hinaus. Diese Quellen habe ich auch gefunden, aber warum spricht er laut DIR für DEN Islam? Da hätte ich eher noch eine Quelle von DITIB oder sonst was getippt die Du bringst, aber "irgendjemand" als Repräsentaten des EINEN Islam zu bringen? :ugly:
Also ich werde mit Dir weder meine Quellen diskutieren, noch die Person an sich. Er ist jedenfalls nicht IRGENDWER und ich erachte ihn als tauglich für eine Quelle.

Wenn Du anderer Ansicht bist, dann kannst Du ihn gern widerlegen oder darlegen, weshalb er nicht als Quelle taugt. Du kannst auch gern Deine Meinung zum Besten geben. Wird aber nichts an meiner Haltung ändern.

Aber natürlich spielt das eine Rolle, der Muslime der hier schon länger lebt und "Deutscher ist" wolltest Du doch herausnehmen oder nicht.
Pauschal nehme ich erst mal niemanden aus. Es spielt auch überhaupt keine Rolle, woher jemand kommt oder wie lange er hier schon lebt. Es spielt einzig eine Rolle, wie er sich in die Gesellschaft einfügt (oder es nicht tut). Und um sich einzufügen bedarf es gewisser Punkte, wie schon etliche Male erwähnt.

Mach doch mal einen klaren Schnitt, wer gehört zu Deiner Zielgruppe wer nicht. Und wie entscheidest Du dabei.
Du willst mich hier zu einer Aussage nötigen, die ich gar nicht treffen kann. Denn dieser "klare Schnitt" existiert überhaupt nicht. Zumindest keiner, den man an Ethnie, Herkunft, Religion oder anderen Punkten fest machen könnte.

Wenn ich sage, dass wenn jemand nicht kompatibel mit unserer Kultur ist, dann trifft das auf einen salafistischen Terroristen ebenso wie auf einen Nazi zu. Man kann auch vortrefflich darüber streiten, ob über Leichen gehende Hedge-Fond-Manager nicht auch "inkompatibel" sind. Zumindest im Alltag sind sie es ja meist nicht, denn sie geben sich ja oft sehr höflich und freundlich, obgleich sie Raubtiere sind. Aber augenscheinlich passen sie erstmal besser, als die cholerische syrische Mama, die der deutschen Mama gegenüber lautstark handgreiflich wird (und auf sie einschlägt), weil sie ihrem Kind die Schippe aus der Hand genommen hat, die dieser ihrem Sohn im Buddelkasten weg genommen hat (hier erst vor kurzem erlebt).

Oder auch jene Gesellen, die es in Berlin zu Hauf gibt, die ständig irgendwelche Familienangehörigen von mir und anderen ficken wollen.

Zu unseren Werten gehören vor allem ein erhöhtes Maß an Freiheit, Freizügigkeit, Toleranz und wissenschaftlicher Aufklärung. Leider gehört dazu dann leider aber auch Fernsehwerbung, wo man den Seitensprung vermarktet, Prostitution als Gewerbe wie jedes andere auch ausübt und viele andere Dinge, die mir überhaupt nicht passen. Aber ich akzeptiere sie, weil ich hier lebe.

In der Folge wirst Du von mir auch keine klare Antwort bekommen, wie Du sie gern hättest. Es gibt also viele Aspekte, weswegen jemand nicht in eine Gesellschaft passt. Die mitteleuropäische Perle im Bikini im arabischen Land passt halt auch nicht, FKK fast nirgends. Unsere Form der rückhaltlosen politischen Satire passt nicht nach Thailand. In Indien und Kuba sollte man möglichst keine Kuh töten und was Kuba betrifft, da entscheidet die Regierung, wer Kubaner ist und wer nicht. Hat ein Kubaner länger als X Jahre das Land verlassen (ich glaube, es waren 24 Monate, nach denen man als "emigriert" erklärt wird), dann kann es ihm gut passieren, dass er nicht mehr zurück kehren darf, wenn die Behörde dies nicht genehmigt. Da hilft auch kein internationaler Gerichtshof. In China ist es eine Beleidigung, wenn man Trinkgeld gibt, in Europa wird es fast überall erwartet. Die alten Maya haben auch noch Jungfrauen regelmäßig geopfert...

Jede Gesellschaft hat ihre Werte und Normen. Ihre Regeln, Verbote und Traditionen. Begibt man sich in diese Gesellschaft, hat man sich zu informieren (oder wenigstens zu beobachten) und sich anzupassen. Und die Fähigkeit dazu kann man eben nicht von einer Ethnie, Religion oder Sprache abhängig machen, weil es völlig abseits davon ist.

Nur wenn eben der Islam (mit allen Strömungen, Richtungen, ...) halt so viele Regeln hat, die mit unserer Kultur unverträglich sind, dann muss der einzelne Muslim sich sehr genau überlegen, ob er hier leben kann und will. Wenn ja, dann ist doch gut. Wenn nicht, dann muss er sich woanders ansiedeln. So einfach ist das.

Und zu den 80% - das ist die Zahl, die der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime genannt hat. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ist mir scheißegal, ob Du ihn als Quelle akzeptierst oder nicht.

Du hast doch gerade noch gesagt, dass dies nicht von der Religion allein bestimmt ist (denn der deutsche Muslime, mit deutschen Kinder (muslimischer deutscher Eltern) nicht dazu zählt), nun auf einmal doch. Dann ist es gar abhängig ob jemand nach dem NT oder AT seinen Glauben auslegt? Sorry Deine Argumentation macht doch überhaupt keinen Sinn, Du springst hier von einer Seite zu nächsten Seite. Fasst dies zusammen als eine Bevölkerungsgruppe und die respräsentiert dann auch noch DEN Islam. :ugly:
Das Problem ist nicht mein Standpunkt, sondern was Du daraus machst. Liest Du meine Beiträge eigentlich nur diagonal und pickst Dir zusammenhanglos ein paar Buzzwords raus?

Falls nicht, bleiben nur 2 Schlüsse übrig. Entweder es ermangelt Dir des nötigen Intellekts, den Inhalt eines Textes zu erfassen und die Essenz heraus zu filtern. Oder aber Du verstehst alles sehr genau, dann wäre es die pure Bosheit, jemandem (oder so ziemlich allen) das Wort zu verdrehen, etwas dazu zu dichten und dann gegen ihn zu richten.

Was es auch sei. Damit bin ich dann aber wieder einmal mehr an einem Punkt angekommen, da ich es zutiefst bereue, mit Dir (wenn auch nur kurz) diskutiert zu haben.
 
Ich lese im Grundsatzprogramm an keiner Stelle etwas von "Biodeutschen", "genetischer Auslese", "Genozid" oder anderen Dingen, die man wohl gern der AfD andichten möchte.

Nochmal:
Sie kombiniert ein Zitat aus dem Grundsatzprogramm, was so auch drin steht, mit den Aussagen eines AfD Landtagsabgeordneten, der da von Biodeutschen, Deutschland den Deutschen und Eltern und Großeltern deutsch schwandroniert.

Beides lässt sich unabhängig voneinander nachweisen.

Und da es beides Sachen sind, die sich um das Thema Nachwuchs statt Einwanderung dreht, passt auch der Zusammenhang.

Es wird der AfD nichts angedichtet, es gibt nur Leute, die sie beim Wort nehmen.

gruss kelle!
 
Der Islam als Religion erhebt anders als jede andere Religion auch Anspruch auf weltliche Dinge.
"Der Katholizismus behaupt nämlich, über den Wahrheitsanspruch seiner religiösen Lehren hinaus, eine (in den öffentlichen Raum hinein formulierte) Geltung der katholischen Interpretation des Sittengesetzes. So nimmt die Kirche einen Vorrang vor Politik und Gesellschaft in Anspruch, der sich im Papsttum zeigt. Folgerichtig sahen sich die Päpste in neuester Zeit befugt, nicht nur über Fragen des Glaubens und der Kirchenverfassung zu entscheiden, sondern auch eine Soziallehre vorzuschlagen, die mit Vernunft und Naturrecht argumentiert. "
https://www.kathpedia.com/index.php?title=Absolutheitsanspruch
So gilt für einen Muslim einzig die Sharia als Maß für Gerechtigkeit, nicht die staatliche Rechtssprechung (YouTube mit Zeitmarke). Und damit bekommen wir hier schon das erste Problem. Mit der islamischen Staatsform das zweite.
Und wie immer: "Der Muslim". :roll:
Ich behaupte der Großteil der Menschen, Muslime wie Christen, wie Hindus sind in erster Linie Pragmatiker, die sich dem Erfolg des Systems anschließen. (kann das gerne nochmal auf YT posten, falls es nicht glaubhaft genug ist). Das eigene Wohlbefinden ist den Prinzipien doch mehrheitlich übergeordnet. Übrigens möchte ich dich bitten mal zumindest zu versuchen ein wenig zu differenzieren.
Der Muslim muss also schon einmal bereit sein, sich den hier gültigen Wertvorstellungen zu unterwerfen. Ob Zähneknirschend oder nicht, ist mir egal. Mir passt bei Weitem auch nicht alles, trotzdem ziehe ich nicht allein oder mit Freunden los und übe Gerechtigkeit nach meinem oder Hollywood-Vorbild.
Was "Der Muslim" ja bekanntlich den ganzen Tag so macht?
Sicher nicht. Aber zwischen "höflich, zuvorkommend, eloquent" und "provozierend, beleidigend, anmaßend, bedrohend" liegen noch so ein paar Millionen Lichtjahre des Spektrums eines normalen Miteinanders.
Ja, und es gibt eben auch deutsche Formen von "provozierend, beleidigend, anmaßend und bedrohend". Die korrekte Verwendung von Artikeln reicht da nicht aus, um sich über den "Gangstaa" zu erheben.

P.S.: Sorry wenn ich nicht auf alle Posts und Absätze eingehen kann. Die Schlagzahl ist mir hier einfach zu hoch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal:
Sie kombiniert ein Zitat aus dem Grundsatzprogramm, was so auch drin steht, mit den Aussagen eines AfD Landtagsabgeordneten, der da von Biodeutschen, Deutschland den Deutschen und Eltern und Großeltern deutsch schwandroniert.
Ok, dann muss ich nochmal fragen: Beziehen wir uns auf die gleiche Rede von der Frau Käßmann? Oder wo leitest Du denn solche steilen Thesen her? Sie spricht doch da ganz deutlich und unmissverständlich vom Grundsatzprogramm der AfD und zitiert es, interpretiert es.

Da wird nix kombiniert, in Zusammenhang gebracht, gelötet oder sonst was.

"Der Katholizismus [...]
...erhebt anders als noch vor einigen hundert Jahren keine realen weltlichen Ansprüche mehr. Der Papst will nicht mehr über dem Kaiser/Kanzler/Präsidenten stehen. Das Auge-um-Auge-Prinzip der Bibel wurde in Deutschland rückstandsfrei durch Kuscheljustiz ersetzt. Überhaupt hat die Kirche keine nennenswerte Macht mehr und der Papst hat alle lieb. Und welche Würde hat schon noch ein Bischof? Höchstens noch, dass der Priester/Pfarrer in ländlichen Gegenden irgendwie mit zur Familie gehört und eine Vertrauensperson ist. Aber sonst?

Das sieht dann im Islam doch noch ganz anders aus.

Und wie immer: "Der Muslim". :roll:
Meine Fresse! Welche Bezeichnung wäre Dir denn genehm, wenn ich über Muslime rede?

(kann das gerne nochmal auf YT posten, falls es nicht glaubhaft genug ist).
Was soll der Bullshit?

Übrigens möchte ich dich bitten mal zumindest zu versuchen ein wenig zu differenzieren.
Ach ja? Wie differenziert hätte es der Herr denn gern? Vor und nach jedem Satz "es sind nicht alle so"? Oder wie verhält es sich mit Begriffen wie "viele, einige, manche, wenige, die meisten, ein Teil, ..." Welche Begrifflichkeit trifft denn das werte Gusto?

Es geht doch hier nicht um Zahlenspielereien oder dass Du mir einen oder zwei Muslime auf die Bühne zaubern kannst, der eben genauso so nicht ist, wie ich sage. Es spielt auch keine Rolle, welcher Schule des Islam der angehört, wie oft er in welche Richtung auf welchem Teppich betet und so weiter. Es geht um eine ganzheitliche Betrachtung.

Und da ist es nun mal so, dass bestimmte Kulturen besser miteinander auskommen als andere. Einfach weil sie sich ähnlicher sind. Das hat auch absolut nichts mit einer Form von Wertung zu tun. Toleranz funktioniert nur dann, wenn beide Seiten es sind. Wenn es eine Seite nicht ist, ist es egal ob die andere tolerant ist oder nicht.

Sprich mit einem Muslim (ja schonwieder: Ein Muslim) und unterhalte Dich über den Islam. Frage doch mal, warum Muslime (Männer und Frauen) eigene Umkleidekabinen haben wollen oder eigene Zeiten in der Schwimmhalle oder gleich ganz fern bleiben. Frage doch mal, warum sie sich verschleiern. Die Antworten darauf findest Du im Koran. Und auch das ist ohne jede Wertung. Wenn die Menschen so leben wollen, dann sollen sie. Aber wir hier wollen das nicht. Und an diesem Punkt entsteht ein Interessenkonflikt. Da es aber hier kein muslimisches Land ist und der Koran weder in der Gesetzgebung, noch im kulturellen Leben eine Rolle spielt, müssen sich die Muslime anpassen (ja und schon wieder: Die Muslime). Ich habe keine Ahnung, wie viele von denen es bereits tun und wie viele nicht. Vermutlich fallen diejenigen, die sich bereits angepasst haben, gar nicht mehr auf. Aber denen muss ich ja auch nicht sagen, dass sie sich gefälligst anzupassen haben. Den anderen schon.

Was "Der Muslim" ja bekanntlich den ganzen Tag so macht?
Weiß ich doch nicht! Ist mir auch völlig egal. Was sollte mich das interessieren? Ich frage ja auch nicht, was ein Eskimo den ganzen Tag macht.

Ja, und es gibt eben auch deutsche Formen von "provozierend, beleidigend, anmaßend und bedrohend".
Ja und? Wo habe ich denn geschrieben, dass irgendjemand oder irgendeine Gruppe ein asoziales Verhalten für sich gepachtet hätte? Soll ich auch hier wieder vor und nach jedem Satz die Floskel schreiben: "Nicht jeder"? Was soll denn dieser Quatsch laufend? Nicht jeder Boxer ist doof und nicht jeder Hund kläfft vor dem Supermarkt. Ich setze einfach mal so viel Intellekt bei jedem voraus, dass man eben nicht immer schreiben muss "Nicht jeder" oder "nicht in jedem Fall", denn sonst wäre es vielleicht sogar ein Naturgesetz. Aber offensichtlich ist das dann doch nötig. 8O

Es entspringt einfach der Beobachtung, dass wenn man in jedem Fall einen Täter mit nicht-deutscher Herkunft unterstellt, weitaus häufiger richtig liegt als umgekehrt. Nein, nicht immer. Und nicht jeder. Und je nach Verbrechen könnte man sogar noch ein Herkunftsland vermuten, wobei man auch noch überdurchschnittlich oft richtig liegt. Allerdings nicht immer. Und nicht jeder.

Es liegt dabei gar nicht an mir zu beurteilen, warum es so ist, wie es ist. Vielleicht mag es ein soziologisches Problem sein oder auch nicht. Ist mir letztlich egal, denn wenn ich von jemandem , allerdings nicht von allen und immer angegriffen oder angepöbelt werde, frage ich nicht lange nach dem Grund für sein Verhalten. Da fällt mir halt nur auf: Oh je, schon wieder ein "Isch-Figg-Deine-Mudda"-Kasper mit nicht-deutschen Wurzeln. Was natürlich nicht heißt, dass jeder mit nicht-deutschen Wurzeln so ist. Und auch nicht immer.

Hui, ganz schön anstrengend, immer diesen Passus mit zu schreiben. Natürlich nicht immer. Und nicht bei jedem.
 
Wenn Du nur bei Muslimen keine Differenzierung hinbekommst, ich würde es gar bei Dir auf "isch figg-Deine-Mudda"-Aussehen erweitern. Denn wer aufgrund solcher Aussagen die auch in der deutschen Jugendkultur schon längst angekommen sind und eben nicht nur in Gebieten wo die Asländerquote (bzw. eigentlich die musl., weil Du es ja nur Muslimen andichtest) mal mindestens so an die 10-15% rankommt, macht Dein Geschreibse eben keinen Sinn.
Was sich eher abzeichnet ist ein rassistisches Ressentiment was Du da immer wieder ansprichst, was Du im gleichem Atemzug aber verneinst, weil alle sind es ja nicht. ABER eben der Grossteil, ich würde sogar vermuten darauf beruht Deine 80%-Regel.
Du gibst selbst zu nicht zu wissen wer und wieviele so agieren, Du kannst es auch nicht von der Nase ablesen, aber es sind erstmal DIE Muslime (80%? ;) ).
Bei der AfD, bei Rechtsextremisten, bei Christen, etc. forderst Du immer eine Differenzierung. Bei der AfD gar obwohl der Grossteil der Bundes- und Landesvorstände Dreck am stecken haben und sich immer wieder entsprechend äussern. Nur halt nicht angeblich die "Basis". Was dann obwohl sie nirgends zu Wort kommen, sich kaum irgendwo äussern und somit auch kaum Einfluss bei Bundesparteitagen haben. Aber ja da müssen wir differenzieren. :roll:

Aber ich befürchte wir haben bestimmt bald 1 oder 2 weitere Poster hier aus der linksextremistischen Szene oder? :p