Also pro Wahlort (Kommune, Landtag, Bundestagswahl) ist der Prozentsatz/Geldmittel/ etc. die eine Person für kleine wie grosse Parteien bringt doch gleich gross, da es aus derselben Zahlenmenge ist, oder nicht?
Sprich eine Stimme bei der Landtagswahl in NRW, bringt genauso viel %-te bei der SPD wie bei der AfD, oder bei Kleinstparteien, oder?


Mal wieder interessante News aus der rechtsextremischen Szene, ähm ja dazu gehört auch seit längerem die AfD:
Ermittlungen gegen AfD-Mitglied aufgrund der Identitären Bewegung Aktion vor dem Justizministerium?
 
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@aessitt: Nun ist es ja nicht das erste Mal, dass das passiert ist. Aufgefallen ist es bei der AfD, weil die natürlich auch ein berechtigtes Interesse daran hat, die Wahl überprüfen zu lassen. Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten der Interpretation:

  1. Es wird versucht, gezielt und unter Inkaufnahme eventueller strafrechtlicher Konsequenzen der AfD zu schaden. Schafft man es schon nicht mehr durch Argumente und mediale Hetze, muss halt Wahlfälschung her
  2. Es handelt sich hier um eine ganz normale "Fehlerquote", die jede Partei wissentlich und billigend in Kauf nimmt, die sich im Gesamten wieder irgendwie ausgleicht
Wir (beide) haben den Vorwurf "Wahlfälschung" IN EINZELNEN WAHLLOKALEN doch schon mal en detail durchgekaut. Was passiert ist, ist grundsätzlich ein Problem unseres demokratischen Systems: Es fehlt an der Einstellung, Wahlen korrekt und fehlerfrei auszuzählen, weil es für (zu 70% vom Amt bestimmte!) ehrenamtliche Wahlhelfer eine Last ist - aber Hey - wir reden von 37 Stimmen in EINEM Wahllokal, die das Zweitstimmen-Verhältnis in der betroffen Stadt nicht wesentlich tangieren.

Zu Version 2 kann ich nur sagen, dass gerade bei kleineren Parteien sehr entscheidend sein kann, ob eine Stimme mehr oder weniger gezählt wurde. Es geht hier um Stimmen im Parlament, aber auch um Gelder und letztlich womöglich sogar um die 5%-Hürde. Bei der Union und SPD ist es weitestgehend egal. Ob nun die einen oder die anderen regieren, spielt ohnehin nur eine Rolle in der Statistik, wenn überhaupt. Nicht so bei kleineren Parteien, die noch was bewegen und verändern wollen.
Wir hatten das schon mal, aber gerne nochmal: Die Chance, dass EIN Wahllokal für wohl und wehe bei der 5%-Hürde entscheidet, ist gleich null. I.d.R. handelt es sich um 1000-1500 Wahlberechtigte. es wurden (in NRW) 8.487.373 Gültige Zweitstimmen abgegeben. Um das Endergebnis EINER Partei um 0,1% zu verändern, sind also ~8400 (manipulierte) Zweitstimmen notwendig...

Wenn solche "Fehler" zum ganz normalen Standard bei einer Wahl gehören sollten, dann muss man das Wahlsystem überdenken. Das geht sicherlich nicht von heute auf morgen; Mindestens ist jedoch ein gesundes Misstrauen zwingend erforderlich und man kann jeder kleinen Partei nur empfehlen, Wahlbeobachter abzustellen. Ist doch wohl selbstverständlich, denke ich.
Bitte, bleib mal auf dem Teppich! 32 falsch ausgezählte Stimmen ist ein Fehlerquotient von ~0,0004%!
Aber nichts desto Trotz steht es jedem frei, den Wahlvorständen bei der Auszählung Gesellschaft zu leisten. Allerdings sollte man nicht böse sein, dass es nichts langweiligeres gibt, als anderen beim Zählen zuzuschauen. Anfassen ist nämlich nicht...
 
nur um die 30 wäre ja nicht das Problem !

https://www.focus.de/politik/deutsc...ebnisse-ueberpruefen-zu-recht_id_7154268.html

"15 Stimmbezirke werden überprüft
Ähnlich Fälle gab es offenbar in mehreren Wahllokalen: Die AfD holte zwar Erststimmen, aber keine Zweistimmen. Betroffen sind laut „Stern“ unter anderem Stimmbezirke in Gütersloh und Remscheid. In Gütersloh gingen die AfD-Zweitstimmen möglicherweise an eine Kleinstpartei. Auffälligkeiten gibt es demnach auch in Wahllokalen in den Kreisen Mettmann und Lübbecke sowie in Bonn und Köln."
(in Gütersloh waren es wohl 106)

Das kann sich dann summieren, aber die Tatsache das so etwas passiert (und nur bei einer Partei) ist doch schon Kriminell und kein Versehen mehr.
Die AFD ist nicht mein Ding, aber das ist doch schon wieder unbezahlte Wahlwerbung.
 
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Wir hatten das schon mal, aber gerne nochmal: Die Chance, dass EIN Wahllokal für wohl und wehe bei der 5%-Hürde entscheidet, ist gleich null. [...] Bitte, bleib mal auf dem Teppich! 32 falsch ausgezählte Stimmen ist ein Fehlerquotient von ~0,0004%!
Ja, richtig.

Und wenn es keine Wahlbeobachter gibt, dann garantierst Du persönlich dafür, dass das in nur maximal einem Wahllokal passiert und am Ende nicht um einen (oder mehrere) Sitze im Land- oder Bundestag geht? Oder gar um die 5%-Hürde?

Wenn so was häufiger passiert, ist das tragisch. Wenn es häufiger bei immer der gleichen Partei passiert, dann könnte man daraus etwas herleiten. Aber gut, wir wollen ja nicht paranoid werden. Aber auch wenn das nicht der Fall ist und nur eine wiederholte Verkettung ungünstiger Umstände sein sollte, dann ist es allemal Grund genug, jede Auszählung in jedem Wahllokal zu überwachen. Einfach nur um sicher zu stellen, dass solche Pannen weniger häufig passieren. Sollte ja im Interesse aller sein, oder? Und wie Du sagst: Es ist auch das Recht jedes Bürgers.

Wenn sich ein paar Politiker etablierter Parteien dann die Unverschämtheit erlauben, diese Form der Kontrolle als "beschämend" zu bezeichnen (wohlgemerkt ohne Kritik aus den eigenen Reihen dafür zu kassieren) und sogleich schlussfolgern: "Das ist ein Beitrag zur Diskreditierung demokratischer Institutionen [...]", dann haben entweder Du und ich Demokratie nicht verstanden oder diese Personen.
 
Ja, richtig.

Und wenn es keine Wahlbeobachter gibt, dann garantierst Du persönlich dafür, dass das in nur maximal einem Wahllokal passiert und am Ende nicht um einen (oder mehrere) Sitze im Land- oder Bundestag geht? Oder gar um die 5%-Hürde?
Ich denke Du hast sicher keinen blassen Schimmer wieviele Zweitstimmen falsch gezählt sein müssten damit die AfD allein einen Sitzplatz mehr bekommen würde zum aktuellen Ergebnis oder?
 
Ja, richtig.

Und wenn es keine Wahlbeobachter gibt, dann garantierst Du persönlich dafür, dass das in nur maximal einem Wahllokal passiert und am Ende nicht um einen (oder mehrere) Sitze im Land- oder Bundestag geht? Oder gar um die 5%-Hürde?
Schreib ich so undeutlich? Das macht die Mathematik ganz alleine. Ein Wahllokal bestsimmt NIE über den Einzug eine Kandidaten - rechne es doch einfach mal nach! Selbst im aktuellen fall hält es sogar die AfD für unwahrscheinlich, dass sich am Endergebniss was tut. Und was ICH dir garantieren kann - ob mit oder Ohne Wahlbeobachter - dass in meinem Wahllokal nach bestem Wissen und Gewissen ausgezählt wird.

Wenn so was häufiger passiert, ist das tragisch. Wenn es häufiger bei immer der gleichen Partei passiert, dann könnte man daraus etwas herleiten. Aber gut, wir wollen ja nicht paranoid werden. Aber auch wenn das nicht der Fall ist und nur eine wiederholte Verkettung ungünstiger Umstände sein sollte, dann ist es allemal Grund genug, jede Auszählung in jedem Wahllokal zu überwachen. Einfach nur um sicher zu stellen, dass solche Pannen weniger häufig passieren. Sollte ja im Interesse aller sein, oder? Und wie Du sagst: Es ist auch das Recht jedes Bürgers.
Es ist mir grundsätzlich wurscht, ob es nur bei der einen Partei passiert oder auch bei anderen. Mich stört der misantropische Ansatz bei der Diskussion, grundsätzlich ABSICHT zu unterstellen oder in Betracht zu ziehen.

@Taps: Schon mal eine Auszählung beobachtet, oder vielleicht sogar mal daran teilgenommen? Ich für meinen Teil mache das seit jetzt 15 Jahren, und ich kann nachvollziehen, dass es zu Fehlern kommt. Ich kann auch Fahrlässigkeit oder Vorsatz (bei anderen) nicht ausschließen, aber ich bezweifele, dass hier kriminelle Energie am Werk ist der gestallt, dass Landesweit Wahlfälschung geplant wurde. Dagegen spricht schon, dass die Erststimmen korrekt gezählt wurden - warum sollte man das tun, wenn man bei den Zweitstimmen betrügen will? Man stößt die Wahlkommissionen ja direkt auf den Fehler. Das ist doch hirnrissig!
 
Schreib ich so undeutlich? Das macht die Mathematik ganz alleine. Ein Wahllokal bestsimmt NIE über den Einzug eine Kandidaten - rechne es doch einfach mal nach! Selbst im aktuellen fall hält es sogar die AfD für unwahrscheinlich, dass sich am Endergebniss was tut. Und was ICH dir garantieren kann - ob mit oder Ohne Wahlbeobachter - dass in meinem Wahllokal nach bestem Wissen und Gewissen ausgezählt wird.


Es ist mir grundsätzlich wurscht, ob es nur bei der einen Partei passiert oder auch bei anderen. Mich stört der misantropische Ansatz bei der Diskussion, grundsätzlich ABSICHT zu unterstellen oder in Betracht zu ziehen.

@Taps: Schon mal eine Auszählung beobachtet, oder vielleicht sogar mal daran teilgenommen? Ich für meinen Teil mache das seit jetzt 15 Jahren, und ich kann nachvollziehen, dass es zu Fehlern kommt. Ich kann auch Fahrlässigkeit oder Vorsatz (bei anderen) nicht ausschließen, aber ich bezweifele, dass hier kriminelle Energie am Werk ist der gestallt, dass Landesweit Wahlfälschung geplant wurde. Dagegen spricht schon, dass die Erststimmen korrekt gezählt wurden - warum sollte man das tun, wenn man bei den Zweitstimmen betrügen will? Man stößt die Wahlkommissionen ja direkt auf den Fehler. Das ist doch hirnrissig!
Es ist leider wie so oft immer dasselbe, wenn "patriotische Deutsche" über das Recht, Wahlsystem oder auch einfach nur über Allgemeinwissen "ihres Staates philosophieren" wollen. Wie immer kaum einen blassen Schimmer haben, aber von Beginn an im Opfertum suhlen und ne Verschwörung andichten die mit geringsten Mitteln (Logik) schon ad acta gelegt werden kann. :roll:
 
"Mit der Zweitstimme entscheidest Du über die Stärke und Sitzanzahl der einzelnen Parteien im Landtag.
Die weiteren (mindestens) 53 Abgeordneten ziehen nämlich über die Landesreservelisten der jeweiligen Parteien in den Landtag ein.
Diese 53 Plätze werden dabei so an die Parteien verteilt, dass am Ende die Stimmenanteile im Landtag dem Verhältnis der Zweitstimmen bei der Wahl entsprechen." Quelle https://gruene-nrw.de/landtagswahl/erststimme-zweitstimme/

"...aber ich bezweifele, dass hier kriminelle Energie am Werk ist...", daher ich eher nicht um die "ungewünschte" Opposition klein zu halten !
In anderen Foren wurden wohl auch Wahlhelfer als nicht benötigt abgewiesen.
Die Linken sollten bei 4,9% durchaus auch mal nachprüfen.
 
"...aber ich bezweifele, dass hier kriminelle Energie am Werk ist...", daher ich eher nicht um die "ungewünschte" Opposition klein zu halten !
... und dann SO dilettantisch? :roll: und - vor allem - VON WEM?
Die Linken sollten bei 4,9% durchaus auch mal nachprüfen.
Dem wird sicherlich auch so sein...
Hm, darüber kannst Du Dich gern genau dann anfangen zu beschweren, wenn man sich auch mal zu Gunsten der AfD verzählt hat.
In den letzten Monaten kam es gerade parteiintern bei der AfD zu, sagen wir mal, kreativen, Wahlentscheidungen...

Ich sehe, wie schon mehrfach erwähnt, keine "Gewinner" oder "Verlierer", sondern Fehler, die M.E. weit außerhalb der gaußschen Normalverteilung liegen. Nochmal: 32 (!!111!!einself!) falsch gezählte Stimmen, und hier wird schon vom Ende der Demokratie fabuliert... ...und das von jemandem, der mir in anderem Zusammenhang das rechte Maß abspricht!
 
Magst, kannst oder willst Du das nicht lesen: https://www.focus.de/politik/deutsc...ebnisse-ueberpruefen-zu-recht_id_7154268.html wahrscheinlich viel mehr als 32 (es ist kein Fake), aber selbst Die sind schon zuviel (in Gütersloh wohl über 100) !
"und - vor allem - VON WEM" hilft ein alter Spruch die Wähler entscheiden nicht, sondern der der Auszählt (hast Du Informationen zu NEUTRALEN Menschen) ? Nicht das erste mal siehe Bremen.
 
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Selbst wenn es 1.000 sind ändert das nix am Ergebnis. Das hat NICHTS mit institutioneller Unterdrückung einer unliebsamen Partei zu tun. Niemand wird weggesperrt, niemand gefoltert und niemand vom Staat auf offener Straße exekutiert. Da kannst du den focus noch so oft posten.
 
Es ist eine Straftat wenn es absichtlich ist (auch bei einem) und danach sieht es hier aus, jetzt weiß ich wie Merkel gewinnt - relativieren so wie Du der darauf auch noch reinfällt - TRAURIG.
Du hast nur eine Stimme, die landet im Mülleimer und Du fängst an zu klatschen na toll.

"Niemand wird weggesperrt, niemand gefoltert und niemand vom Staat auf offener Straße exekutiert..", Thema verfehlt 5 setzen.

Schlimmer "Da kannst du den focus noch so oft posten" es kann also nicht sein was Dir nicht passt, soweit sind wir schon.
 
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Es ist eine Straftat wenn es absichtlich ist (auch bei einem)
Wer behauptet denn etwas anderes?
und danach sieht es hier aus, jetzt weiß ich wie Merkel gewinnt - relativieren so wie Du der darauf auch reinfällt - TRAURIG.
Und das ist populistischer Schwachsinn und genau der Grund wieso ich dir keinen Zentimeter Bühne gönne.
Bring Fakten. Beantrage Neuauszählung. Beobachte die Wahl selber. Schwing deinen Hintern vom Sofa. Aber spiel hier nicht das arme unterdrückte sterbende Opfer.
 
DU bei Dir sind 1000 egal !

"populistischer Schwachsinn" da bringst Du ja genau Linientreu das was man von Dir erwartet (wenn man nicht weiter weiß).

"Fakten" ,standen im Link schon schwarz auf weiss (oder was der Bildschirm hergibt).

"Aber spiel hier nicht das arme unterdrückte sterbende Opfer." nehme Dir Deine Rolle nicht weg, keine Angst.

"Beantrage Neuauszählung" dein Job Du glaubst es ja nicht, "Beobachte die Wahl selber" zu spät für NRW.
 
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Ich sehe, wie schon mehrfach erwähnt, keine "Gewinner" oder "Verlierer", sondern Fehler, die M.E. weit außerhalb der gaußschen Normalverteilung liegen. Nochmal: 32 (!!111!!einself!) falsch gezählte Stimmen, und hier wird schon vom Ende der Demokratie fabuliert...
Du regst Dich darüber auf, als hätte ich Dich persönlich damit angegriffen. Wenn Du als Wahlhelfer/Wahlleiter einen guten und zuverlässigen Job nach bestem Wissen und Gewissen machst, dann brauchst Du Dich auch in keiner Weise angegriffen zu fühlen. Wobei ich es schon waghalsig finde, dass jene Sorgsamkeit auch allen anderen, die Du gar nicht kennst, unterstellst.

Sei es drum, ist ja Deine Sache. Aber ich teile Dein blindes Vertrauen in die Menschen nicht. Auch wenn ich eine (organisierte) Wahlfälschung für äußerst unwahrscheinlich halte, so würde ich niemals so naiv sein und sie ausschließen. Denn so was könnte einer Demokratie Kopf und Kragen kosten, denn hier ist ihr wunder Punkt. Ist Dir hoffentlich klar.

Du kannst mich auch gern wiederholt darüber aufklären, mit wie wenig Lust die Wahlhelfer da Stimmen zählen. Das tut mir ehrlich für die Leute leid und vielleicht sollte man da eine Lösung finden, dass die armen Bürger nicht mehr so gepeinigt werden. Vor allem an einem Sonntag. Das Wehe und die Tragik des Daseins dieser Menschen können wir gern in einem anderen Thread besprechen, bin ich mit dabei. Aber hier geht es nur darum, dass sie Zettel zählen. Also nicht die Art von Aufgabe, zu der man studiert haben muss oder eine besondere Ausbildung benötigt.

Ja, Fehler passieren. Hoffentlich immer im Rahmen des Toleranzbereichs, den gleich wer genau wie definiert hat? Wir können ja auch zukünftig anhand von "repräsentativen Umfragen" und der Gaußschen Glocke dann einen Wahlsieger errechnen, oder? Spart die Mühe der Auszählung und wir haben sogar die Nichtwähler mit im Boot.

Also nochmal deutlich: Nein, ich gehe nicht von einer organisierten Wahlfälschung aus. Für so doof halte ich nicht mal Linksradikale, dass sie mit 32 vergessenen Stimmen eine Wahl in einem Bundesland kippen könnten. Noch nicht mal, wenn dieses "Gaußrauschen" in der Hälfte aller Wahllokale passiert wäre. Und ohne die Leute zu kennen oder sie gesprochen zu haben, würde ich ihnen auch keinen bösen Willen unterstellen. Aber wenn es regelmäßig zu Lasten einer Partei geht, dann darf man doch wohl fordern, dass die Wahl beobachtet wird, was - wie Du selbst mehrfach sagtest - das Recht eines jeden Bürgers ist, ohne dafür angepisst zu werden. Oder was jetzt?

...und das von jemandem, der mir in anderem Zusammenhang das rechte Maß abspricht!
Das hier hat mit einer anderen Sache, in der Du das Augenmaß verloren hast, nichts zu tun. Aber auch hier im vorliegenden Fall: Du fühlst Dich persönlich in Deiner Ehre als Wahlhelfer/Leiter gekränkt, wenn jemand sein Recht auf Wahlbeobachtung ausübt? Woher? Da es ja nichts zu verheimlichen gibt, solltest Du doch ein glühender Fan von Wahlbeobachtern sein. Denn sie sorgen mit dafür, dass die richtigen Ergebnisse gemeldet werden. Und das ist doch letztlich im Interesse aller, hoffe ich?
 
[...] Aber wenn es regelmäßig zu Lasten einer Partei geht, dann darf man doch wohl fordern, dass die Wahl beobachtet wird, was - wie Du selbst mehrfach sagtest - das Recht eines jeden Bürgers ist, ohne dafür angepisst zu werden. Oder was jetzt?


Das hier hat mit einer anderen Sache, in der Du das Augenmaß verloren hast, nichts zu tun. Aber auch hier im vorliegenden Fall: Du fühlst Dich persönlich in Deiner Ehre als Wahlhelfer/Leiter gekränkt, wenn jemand sein Recht auf Wahlbeobachtung ausübt? Woher? Da es ja nichts zu verheimlichen gibt, solltest Du doch ein glühender Fan von Wahlbeobachtern sein. Denn sie sorgen mit dafür, dass die richtigen Ergebnisse gemeldet werden. Und das ist doch letztlich im Interesse aller, hoffe ich?

In diesem Thread gibt es ja sehr viel Text, so dass man vielleicht mal was überliest. Aber darkkurt hat hier schon so oft dazu aufgefordert, die Auszählung doch gern zu beobachten, dass ich den letzten Absatz wirklich nicht nachvollziehen kann.

Wenn alles so schlimm ist, warum schickt die AfD dann nicht einfach ein Mitglied in jedes Wahllokal? Schon hätten sie ihre gewünschte Wahlbeobachtung. Sie könnten sich auch gleich als Wahlhelfer einteilen lassen, dann gäbe es weniger gelangweilte Helfer und vielleicht auch weniger Fehler. ;)
 
Ohne für darkkurt sprechen zu wollen. Aber ich denke nicht das er gegen Wahlbeobachter ist, selbst nicht mal gegen OSZE-Wahlbeobachter.
Meines Erachtens geht es ihm darum, dass er keine ausserordentliche Anstrengungen für Wahlbeobachter sieht, nur weil die AfD in einigen Kreisen einige Wählerstimmen zu wenig hatte. Dies nahezu extem einfach zu belegen ist (und damit die Auszählung extrem einfach zu widerlegen ist). Die Fehler zeigen sich wieder einmal als nicht durchdacht. Da die Fehler so easy zu sehen sind und somit ja auch so schnell korrigiert werden konnten. Was ihn dazu noch mehr negativ darüber wohl nachdenken lässt ist dass dies von Personen geforrdert wird, die selbst wohl nie bei einer Auszählung dabei waren (da keiner von euch dem widersprochen hat würde ich das mal "silence is agreement" bestätigt sehen). Und ja das würde mich dann auch nerven. Wenn Personen die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben nicht nur meinen Job mir erklären wollen, sondern auch noch ne grosse Verschwörungstheorie dazu dichten wollen. Naja und sich wie immer im Opfertum herumsuhlen...
 
In diesem Thread gibt es ja sehr viel Text, so dass man vielleicht mal was überliest. Aber darkkurt hat hier schon so oft dazu aufgefordert, die Auszählung doch gern zu beobachten, dass ich den letzten Absatz wirklich nicht nachvollziehen kann.
Na ihn ärgert, dass man auch nur den Gedanken daran hegen könnte, dass bei der Wahl etwas nicht mit rechten Dingen zugehen könnte und man das aus den vergangen Vorfällen mit falschen Zählungen herleitet.

Wenn alles so schlimm ist, warum schickt die AfD dann nicht einfach ein Mitglied in jedes Wahllokal?
Hat sie ja gemacht, worauf ihr von mehreren Politikern etablierter Parteien vorgeworfen wurde, "demokratische Institutionen zu diskreditieren". Sieht man auch Linksaußen so.

Das Witzige ist, dass natürlich niemand gegen Wahlbeobachter ist. Ist ja das Recht jedes Bürgers in einer Demokratie. Aber wenn man das Recht ausüben will und beispielsweise die AfD jemanden hin schicken will, ist es ein Affront. Warum sollte man denn jemanden schicken oder dazu aufrufen, wenn man nicht mit dem Gedanken spielte, es könnte etwas nicht ganz sauber sein?

Und schon hat man es sich wieder hin gebogen, wie man es haben will. Das Recht haben - ja. Aber wer es in Anspruch nimmt, ist ein Nazi? 8O

Es ist hier im Thread noch überhaupt gar nichts in einer völlig kruden Richtung geschrieben worden, von niemandem. Aber es scheint ein wunder Punkt zu sein. Es ist offensichtlich entscheidend, wer die Wahl beobachtet :ugly:

Sie könnten sich auch gleich als Wahlhelfer einteilen lassen, dann gäbe es weniger gelangweilte Helfer und vielleicht auch weniger Fehler. ;)
Auch eine Idee, nicht wahr? Aber weißt Du, dann fiele mir sofort ein Name hier bei Klamm ein, der da gleich wieder eine Parallele erkannt haben will und übel vor sich hin sudelt.
 
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