Es ist doch nicht an mir einzuschätzen, welches Land ein "sicheres Herkunftsland" ist und welches nicht! Ich werde von Dir gefragt, ob ich es als "sicher" einstufe, wenn es diverse Reisewarnungen gibt. Ich weiß, dass es für beinahe jedes Land auf der Welt Warnungen gibt, mal mehr, mal weniger viele und schlimme. Würde ich jetzt als Tourist unbeschwert nach Afghanistan reisen und eine erfrischende Bergwanderung machen wollen? NEIN. Denke ich, dass ein Afghane dort leben kann, ohne ständig um Leib und Leben fürchten zu müssen? JA. Könnte ich als Tourist eine Stadt besuchen (mit fehlenden arabisch-Kenntnissen und gekleidet wie ein Mitteleuropäer) und ohne Bedenken in einem beliebigen Hotel meiner Wahl absteigen? Ich GLAUBE NEIN.Quelle:Reisewarnungen Afghanistan
Das ist nicht wirklich Dein Ernst oder?
Heißt: Das Land KÖNNTE durchaus ein "sicheres Herkunftsland" nach (wessen auch immer)-Maßstäben sein, die ich nicht kenne und auch nicht festgelegt habe. Und trotzdem kann es für Touristen nicht nur gefährlich, sondern lebensbedrohlich sein. Ausführlich genug?
Also Moment. Der "Klassenkampf" ist für Sozialisten der zentrale Punkt ihrer Ideologie. Um nichts anderes geht es. Wer dieses Wort aufgreift und benutzt, weiß was er da tut und warum.Schade das Du wieder einmal opportun wirst, denn welches Vokabular führen gleich AfD-Politiker ins Rennen? Ach nein Rechtsextremisten, Antisemiten oder in Teilen Nazis sind das dann natürlich keine.![]()
Ich habe weder von der AfD, noch von der NPD, FAP oder sonstigen etwas von "Lebensraum / Volk ohne Raum", "ethnische Säuberung", "Eugenik", "Minderheitenverfolgung" oder sonstwas gehört, was man gemeinhin einem "Nazi" zurechnen würde.
Dazu kommt, dass sich die AfD betont Israel-freundlich gibt, was mir persönlich überhaupt nicht gefällt. Man versucht sich sogar dort mehr oder weniger anzubiedern, weil man vermutlich glaubt, in Israel einen Verbündeten gegen den Islamismus gefunden zu haben. Völlig falscher Weg und ich hoffe, das hört bald auf. Aber auch wenn die AfD Israel den Rücken kehren sollte, würde ich sie nicht als "antisemitisch" einstufen, aktuell ist wohl eher das Gegenteil der Fall. Und ob es die eine oder andere antisemitische Personalie bei der AfD gibt, weiß ich nicht. Aber sicher nicht mehr als bei der Linkspartei, die sich entsprechende Kritik auch schon gefallen lassen musste, weil sie sich öffentlich gegen den Kurs Israels wandte. Also ich sehe da überhaupt nichts in der Art.
Was Rassismus angeht, so ist es wohl auch wieder eine Frage, wen man sich aus der AfD betrachtet. Ich bin mir sicher, dass ein Höcke eher dazu neigt als die meisten anderen aus der AfD. Aber das heißt nicht, dass die Partei per se "rassistisch" ist. Wie schon inzwischen etliche Male gesagt und betont: Ja, die AfD mag Probleme mit einigen Leuten in ihren Reihen haben, die die AfD mit der NPD oder der NSDAP verwechseln. Aber das ist längst nicht die Mehrheit und eher die Ausnahme. Nur werden die eben vorzugsweise von den Medien ausgebuddelt und zur Schau gestellt, weswegen der eher einfältige Konsument der Mainstream-Medien wohl meint, das sei dort der Durchschnitt oder die Mehrheit. Das ist aber nicht der Fall.
Wenn Wohnungen benötigt werden, weil die Menschen sonst nicht wohnen können, ... dann werden Wohnungen benötigt - und müssen gebaut werden. Je schneller, desto besser. Ist doch verständlich, meine ich.Wie stellt sich der Aktionismus denn gleich dar? [...]
Apropo bei Wohnungen (und beides hast Du ja mehr oder weniger als essentiell für die Menschen erachtet) könnte es nicht schnell genug gehen mit bauen. Hmmm![]()
Wenn es um die Energiewende geht, dann ist es ja nicht so, dass Deutschland nachts im Dunkeln hockt. Wir haben eine flächendeckende und funktionierende Energieversorgung. Und es gibt Verträge zu Laufzeiten mit diversen Anlagen. Diese Verträge mögen gut oder beschissen sein, aber sie sind da. Wer für diese Verträge verantwortlich ist, ist eher nebensächlich (nur die AfD ist es nicht). Der übereilte Atomeinstieg war horrend teuer durch Subventionen bis heute. Und der Ausstieg ist horrend teuer wegen Vertragsstrafen. Wie immer zahlt der Bürger doppelt und dreifach für kopflosen Aktionismus seiner Volksvertreter. Es hätte andere Wege gegeben und man hätte anders planen können. Auch den Ausstieg etwas verzögern, weil sich inzwischen auch Technologien weiter entwickeln, wie die Speicherung, Transport und so weiter. Oder eben auch die Dezentralisierung voran treiben können. Und und und. Auch das ist doch verständlich, oder nicht?
Also kann man meine Forderung nach möglichst schnellem Wohnungsbau doch nicht mal im Ansatz mit meiner Kritik an einem übereilten Atomausstieg vergleichen? Das ist doch an den Haaren herbei gezogen.
Du gehst dann bitte nochmal in ein KZ, nimmst die Führung und Vorträge dort mit und besuchst bitte im Anschluss ein Flüchtlingslager in Deutschland, die so genannten "Notunterkünfte". Finde bitte mindestens 100 Unterschiede. Los geht's.Dahin vegetieren im KZ, nur mit dem Vorteil nicht schwer arbeiten zu müssen. Wow, interessant.
Was sollte so nicht sein? Dass sich die Leute langweilen und staatlich bespaßt werden sollten? Habe ich wann genau gefordert?Aber der erste sein und schrein, wenn die Leutz durch Langeweile sich andere Beschäftigungsmöglichkeiten suchen. Wurde doch von Dir vor geraumer Zeit auch kritisert dass das so nicht sein sollte.
Der Langeweile anheim fallen zuweilen auch Rentner und Hartzies. Das ist nun mal auch so, wenn man kein Tagewerk verrichtet und gleichzeitig nicht genug Geld hat, sich den Tag so zu gestalten, wie man gern möchte. Trotzdem sehe ich bei diesen Teilen der Bevölkerung keinen signifikanten Anstieg bei der Kriminalität. Und Du nimmst die Langeweile aus Erklärung? Also: "Ja, Herr Richter. Ich hab da mal eine Bombe gebaut und gezündet. Mir war halt langweilig". Oder "Ja, Herr Wachtmeister, was soll ich schon sonst den ganzen Tag anderes machen als Einbrechen und Leute ausrauben? Hab doch sonst nix zu tun". Ist das jetzt Dein Ernst?
Ja, ist sicherlich nicht die große Karriere, die einem da so vorschwebt. Aber die Leute kamen nicht, um Karriere zu machen, sondern sind vor Krieg und Gewalt geflohen. Der Asylantrag in Deutschland (oder sonst wo in Europa) war ja nur eine Erste-Hilfe-Maßnahme. Es sollte auch den Leuten klar sein, dass das kein Dauerzustand sein kann.Also im schlimmsten Fall, 20-30 Jahre in irgendwelchen Karnickelbauten[...]. Tag für Tag, aufstehen, bisschen was zu essen bekommen, Bein in den Bauch stehen oder dumm rumsitzen, schlafen gehen und wieder von vorn....![]()
Wenn sie sich jetzt dazu entschieden haben, ihrer Heimat für immer den Rücken zu kehren, dann müssen sie wie jeder andere auch anfangen, sich zu kümmern. Wo werden Arbeitskräfte benötigt, wohin kann ich und meine Familie auswandern? Smartphones haben sie, WLAN wird leider nur von freiwilligen Helfern zur Verfügung gestellt so weit mir bekannt ist, obwohl das eigentlich Aufgabe des Staates wäre. Na egal. Sie müssen halt das gleiche tun und mitbringen, wie ich und jeder andere auch, der auswandern will, ist doch völlig normal.
Alternativ können sie jederzeit wieder zurück gehen, wenn sie meinen, kein Asyl mehr zu benötigen. Oder eben abwarten, was da in ihrem Land passiert. Es ist ja nicht so, dass es mir nicht auch um die Leute leid tun würde und vor allem um die Kinder, die einen ganz beschissenen Start ins Leben erhalten. Aber letztlich ist es auch so, dass wir nicht die Probleme der Welt lösen können, egal ob wir es wollen oder nicht. ich weiß, der gemeine Linke glaubt, dass Deutschland auch (Mit-)Schuld am Krieg in Afghanistan und Irak hat und dass daraus eine Verantwortung des Volkes erwachsen würde. Dem ist aber nicht so. Letztlich ist es schon ganz großes Kino, dass wir die Leute aufnehmen und in Sicherheit wiegen, während sie in ihrem eigenen Land vermutlich schon längst tot wären. Früher oder später müssen sie aber trotzdem darüber nachdenken, wie es mit ihrem Leben weiter gehen soll.
Und wie schon gesagt: Diejenigen unter ihnen, die wir hier gebrauchen können, sollen auch eine Ausnahmeregelung bekommen, damit sie hier dauerhaft leben können. Aber wir können nicht jedem einen Freifahrtschein in die Hand drücken und wollen es auch nicht.
Das ist doch überflüssige Wortklauberei. Wenn Du Haare spalten willst, dann würde von mir als nächstes die Frage kommen, wie viele der hier geborenen fühlen sich diesem Land verbunden, wie viele der "alten Heimat" und wie viele fühlen sich nirgends zugehörig? Denn das ist doch, worauf es ankommt. Nicht darauf, ob man einen Schnauzer oder eine Windel um den Kopf trägt oder nicht.Das ist doch falsch wiedergegeben. 21% gibt es insgesamt. Davon sind aber 7% allein "ohne eigene Migrationserfahrung", sprich hier Geborene und keine Einwanderer (das waren die Eltern). Eventuell nochmal lesen was das bedeutet.
Und weil Du so gern die AfD mit der NPD, Nazis und Faschos auf eine Stufe stellst: Wann hat wer von der AfD eines dieser Dinge getan? KZs gefordert (in der Bedeutung, wofür ein KZ nach aktueller Geschichtsschreibung steht, nicht etwa ein "Boot-Camp" nach amerikanischem Vorbild)? Wann hat jemand zum Völkermord aufgerufen oder Sympathie mit diesem bekundet? Wann hat jemand "Co", also sich im Kontext dazu positiv zu einem Massenmord, Krieg, ... überhaupt irgendwas geäußert, was nicht jeder Mensch aus tiefstem Herzen ablehnen würde?Ich habe es mal leicht korrigiert. Weil ja gerade rechtsextremistische Zeitgenossen immer gleich zu KZ, Völkermord und Co. aufrufen...
Es ist wirklich manchmal echt erstaunlich, wie viel Scheiße der AfD angedichtet wird. Guido Reil hat das auch schon bemerkt. Der war auf einer Wahlkampfveranstaltung in Kirchhellen. Dort wurde er von jemandem gefragt, dass wenn die AfD die Wahl gewinnen sollte, ob dann wieder die Juden einen Stern tragen müssten. Das ist leider kein Witz. Dann ein Mädchen mit Tränen in den Augen: "Die AfD will doch, dass geistig behinderte nicht mehr therapiert werden!". Echt unfassbar, was die Medien und Gegner inzwischen der AfD alles andichten. Aber auch ein wenig witzig, wenn man bedenkt, dass das Menschen auch noch glauben...