So ähnliche Antworten gibt es auch bei den News bei Klamm ;)
Aussage User: NSDAP sei links, weil NsozialistischeDAP :ugly:
Pegida sieht sich ja auch als links an. Hat aber immer was gegen diese Linken, links-grün versifften, Gutmenschen.
Da kommt man schon auf die Idee, meinen die da sich selbst eigentlich dann auch? :ugly:
 
Wir haben schon immer viele Parallele mit Links- & Rechtsextreme gesehen. Fangen wir an von Nazireich und Stalin's Sowjetreich: Ein allmächtiger Führer, eine Partei, brutale Diktatur mit mörderischer und massiver Geheimpolizei, massives Spitzeln unter Bevölkerung, völlig zentrale Verwaltung, militärische Ausbreitung war eine Priorität, Individuum (ausser Elite) war nix, Kollektive Gehorsam war alles, brutale Härte gegen die angeblichen "Gegnern" usw.
 
Merke: Nicht alles, was sich Kommunist nennt, ist auch einer. Und nicht jeder, der sich Demokrat nennt, ist auch einer.
 
Allerdings gilt doch wie wir wissen:

Alle Grünen sind Drogenkonsumenten, alle Linken ehemalige RAF-Terroristen, alle Sozialdemokraten konsumieren kinderpornografisches Material, alle christlich sozialen erschummeln sich ihre Doktorarbeiten und alle AfD-ler sind Nazis. ;)
 
Nun ja, bei der AfD steht aber vieles davon im Grundsatzprogramm drin. Das unterscheidet sich halt bei den anderen Parteien etwas. Und Drogenkonsum nun ja, ist ja überall so (Zigaretten/Alkohol)
 
Warum wird eine nationalistisch, humane Partei mehr verteufelt als diese Verbrecher der SED. Dabei ist es egal ob die SED, PDS oder dieLinke heißen. Die haben das einzige nie gewählte Parlament auf deutschem Boden erschaffen, auch wenn es später geschönte „Wahlen“ mit über 98% + gab.

Immerhin wurde die NSDAP damals frei gewählt. In der DDR hatte die kinderliebenden auf sehr merkwürdige Weise und vergewaltigungsliebende Russen hatten Angst vor einer absolut freien Wahl.
Falls es einer vergessen hat ist 1945 kein Mädchen und keine Frau von 12-90 zwischen Ostpreußen und Berlin von Vergewaltigung verschont geblieben und dies darf man niemals schön geredet oder gar vergessen werden! Gehört nach den ersten Napalm-Tests (Phosphor) in Dresden und der ständigen Reduzierung der Toten auf keine 10% zuletzt zu einer beginnenden Reihe von zig Kriegsverbrechen der USA. Wer dies bestreitet sollte mal abseits der Urlaubsrouten in Zentralvietnam das hinterlassene Elend sehen. Dort ist kaum ein Kind gesund dank agent orange aber auch viele alte sind von schwersten Verbrennungen dort gekennzeichnet!

Die Meisten Parlamentarier haben ihre Akten mittlerweile überprüfen lassen. Der zurückgetretene Gregor Gysie niemals. Jeder kennt die Verstrickung mit der Stasi und trotzdem war so ein Verbrecher im BRD-Bundestag. Pfui Doifel!

Abgesehen davon ist ja die Rolle von A.M. auch sehr fraglich. Die vorgetragenen und immer wieder hochkommenden Stasi Vorwürfe sind sehr glaubhaft. Nur Mami will keine Überprüfung zu lassen. Warum nur?

Friedliche Bürger und Nationalisten als Rechtsextremisten zu bezeichnen ist ein absolutes Armutszeugnis für alle auch so linksumerzogen Demokraten.

Beantragt doch eine Greencard für die USA und beteuert dort, dass ihr deren aufgezwungenes Demokratieverständnis übernommen habt und bedingungslos denen folgt!
 
Wow, da hast ja fast alle, z.T. Verschwörungstheorien, Punkte der AfxxgiNPDa1%-IB-Fraktion nochmal gebracht und viel mimimi warum man diese Leute nicht ernst nehmen kann. Danke :)
Fehlen eigentlich nur noch die Punkte der Reichsbürger-Fraktion.

Wer Rassisten und fremdenhassenden Individuen, wie auch Gruppierungen hinterher rennt, kann nicht damit rechnen als "Kritiker der aktuellen Politik" betitelt zu werden.

Ich spare mir jetzt mal noch auf die angeblichen "Argumente" einzugehen. Das würde nur die Zeichengrenze überschreiten.

Aber bezüglich "humane" Politik/Humanität hätte ich noch eine Frage, was genau verstehst Du unter einer "humanen" Partei.

Ein Fakt der an Dummheit nicht zu überbieten ist oder nur keiner Konsequenz aus dem Gesagten wieder einmal darlegt, ist die Vergewaltigung von Mädchen und Frauen zwischen 12-90. Erstens ist dies falsch, zweitens handelt es sich bei den Vergewaltigern um vorrangig russisch-stämmigen Soldaten (für den Osten unserer Republik, aber auch die amerik. und französischen Soldaten waren nicht "untätig"). Dafür das die AfD sehr eng mit diesen befreundet sein möchte, sehe ich sonst kaum Kritik diesbezüglich. Und wenn Du dann auch noch nach Vietnam schaust, warum nicht auch nach z.B. Tschetschenien?

Opportunismus q.e.d.!
 
Warum wird eine nationalistisch, humane Partei mehr verteufelt als diese Verbrecher der SED.
Opportunismus. Wobei AfD nicht "nationalistisch", sondern "national" ist. Dazu kommt, dass sich die PDS, heute "Die Linke", sogar offiziell als Nachfolgepartei der SED verkauft hat. Also als jene Partei, die heute als "diktatorisches Unrechtsregime" eingestuft wird. Also genau das, was man heute der AfD im NSDAP-Bezug anhängen will.

[...] vergewaltigungsliebende Russen
[...]
Falls es einer vergessen hat ist 1945 kein Mädchen und keine Frau von 12-90 zwischen Ostpreußen und Berlin von Vergewaltigung verschont geblieben und dies darf man niemals schön geredet oder gar vergessen werden! Gehört nach den ersten Napalm-Tests (Phosphor) in Dresden und der ständigen Reduzierung der Toten auf keine 10% zuletzt zu einer beginnenden Reihe von zig Kriegsverbrechen der USA.
Mag ja alles mehr oder weniger richtig sein, hat aber nichts mit der AfD zu tun. Die verstehen sich nicht als Nachfolgepartei der NSDAP und wenn man sich die Geschichte von 1933 bis 1945 in Europa und der Welt so anschaut, dann kann man doch wohl mindestens festhalten, dass sich so gar keine Nation in dieser Zeit mit Ruhm bekleckert hat. Gerade und vor allem nicht die Deutschen mit H****r. Man kann eben nicht in Europa und der halben Welt wilde Sau spielen, souveräne Länder überfallen, unterwerfen, die Bevölkerung versklaven oder gleich ausrotten - und sich dann darüber beschweren, wenn man dafür auf die Fresse bekommt und sich die Sieger nach enormen eigenen Verlusten dann nicht moralisch einwandfrei verhalten. Ob man die dann als "Befreier" und "Freunde" feiern muss, ist eine andere Sache. Da war halt viel Diplomatie mit am Werk. Aber diese Rechnung würde ich weder hier in Bezug mit der AfD, noch anderswo auf machen. Passt einfach nicht.

Aber da die NSDAP geschichtlich als "rechtsextrem" eingestuft wurde, weil sie sich eben nationalistisch verhielt, obwohl sonst auf ganzer Linie sozialistisch, wird heute halt mundgerecht alles verteufelt, was rechts ist. Dass das aber auch nur ein (medial) künstlich erzeugtes Feindbild ist, ist ja auch klar. Stalin, seines Zeichens und heute als "linksextrem" eingestuft, hat genau das Gleiche getan. Zumindest was die Judenverfolgung angeht und den Überfall auf Polen. Heutige linke Regime verhalten sich auch nicht so, wie wir "links" definieren würden. "Rechts" und "links" spielen daher gar keine Rolle, wenn es eine Diktatur gibt. Folglich ist eigentlich nicht rechts oder links das Problem, sondern Demokratiefeinde und Machtgier.

Und das kann man der AfD nicht vorwerfen. Eher sogar noch der Union, die sich seit Jahren und Jahrzehnten erfolgreich gegen bundesweite Volksentscheide wehrt. Meiner Meinung nach hat Deutschland auf eine Partei wie die AfD gewartet. Nicht umsonst strömen Wähler, aber auch Parteibuchhalter aus anderen Parteien zur AfD. Nicht nur aus dem rechten Flügel der Union, sondern eben auch aus SPD, sogar aus Die Linke und anderen. Außerdem konnte sie auch wieder Menschen dazu bringen, überhaupt wählen zu gehen. Also bietet sie tatsächlich eine Alternative für jene, die längst keine mehr gesehen haben. Es gibt und gab angesichts der letzten Wahlen also durchaus ein riesiges Potenzial. Und die finden in der AfD eben eine echte demokratische Alternative.
 
Aber da die NSDAP geschichtlich als "rechtsextrem" eingestuft wurde, weil sie sich eben nationalistisch verhielt, obwohl sonst auf ganzer Linie sozialistisch, wird heute halt mundgerecht alles verteufelt, was rechts ist.

Aha, sozialistisch haben sich die Braunen verhalten... deshalb haben sie sich mit der Großindustrie auch überhaupt nicht verstanden, und haben die Familien Krupp, Quandt etc. auch direkt nach der Machtergreifung enteignet... :wall:
 
Wie immer gilt:
NSDAP = links
weil NSozialistischeDAP
:roll:

Da fragt man sich warum CDU, von den "Kritikern" nicht als christlich oder gar demokratisch mehr anerkannt wird.
Weil dort gilt doch auch:
ChristlichDU
CDemokratischeU
oder etwa nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Aha, sozialistisch haben sich die Braunen verhalten... deshalb haben sie sich mit der Großindustrie auch überhaupt nicht verstanden, und haben die Familien Krupp, Quandt etc. auch direkt nach der Machtergreifung enteignet... :wall:
Passt zwar hier überhaupt nicht in den AfD-Thread, aber das Volkseigentum an Produktionsmitteln und dergleichen ist ja nur ein Merkmal des Sozialismus. Und wenn ich mich an die DDR erinnere, dann wurde das Volkseigentum an Produktionsmitteln dafür verwendet, kostengünstig (oder besser gesagt: billig) für den kapitalistischen Bruder zu produzieren, der dann der DDR-Elite (die es per Definition nicht gab), Annehmlichkeiten bescherte und Devisen ins Land brachte.

Was aber vor allem auch sozialistisch ist, ist das sozial gerechte Umlegen von Einnahmen. Das Ablehnen sozialer Klassenunterschiede (zur damaligen Zeit also den Adel als Steigbügelhalter zu benutzen, um danach das Aristokratentum abzulehnen und dem sonstigen Volk gleich zu stellen). Sozial schwache Familien zu fördern und so weiter. Staatliche Vereine und Institutionen, ... . Dazu eben die verstaatlichte Gleichmacherei, nicht nur über das Militär und Uniform, sondern auch über Vereine und dergleichen, deren Mitgliedschaft nicht freiwillig war. Was hatte das alles mit Freiheit, freier Marktwirtschaft, Individualität, ... also "rechts" zu tun?

Ich würde NSDAP auch nicht klassisch links einordnen, aber die waren für mich auch nicht die militante Form von "rechts". Einfach Faschisten und Punkt.
 
Was hatte das alles mit Freiheit, freier Marktwirtschaft, Individualität, ... also "rechts" zu tun?

Das bedeutet für Dich "rechts"?

Oder das wäre die Konsequenz aus "Einstufung" der Diktatur in der DDR und z.B. auch UdSSR? Das ist das Problem daran das dies immer noch als Kommunismus, linke Politik oder ähnliches verklärt wird. Es waren Unrechtsregime unter dem Mantel einer angeblichen kommunistischen Partei/Regierung, linke Parteien etc..
Aber das ist doch nicht was "Linke" fordern.
Im Umkehrschluss ist aber fast alles vom Nazi-Staat, selbst die u.a. Judenverfolgung (heute wäre es ebenso auch noch Muslimenverfolgungen), noch heute auf der Forderungsliste mehr oder weniger fast aller rechten Parteien/Gruppierungen. Bei der AfD zeigen sich diese Strömungen auch immer öfter und offensichtlicher. So das dies selbst von den Geblendeten irgendwann gesehen werden sollte.
Eine Distanzierung findet auch dort fast NIE statt.
 
...Dazu eben die verstaatlichte Gleichmacherei, nicht nur über das Militär und Uniform, sondern auch über Vereine und dergleichen, deren Mitgliedschaft nicht freiwillig war. Was hatte das alles mit Freiheit, freier Marktwirtschaft, Individualität, ... also "rechts" zu tun?
Bei den Nazis wurden die Eliten nicht enteignet ( außer den jüdischen). Und das Demokratie politisch "rechts" zu verorten ist, die Einstellung hast du wohl ziemlich exklusiv. In Deutschland waren die "Rechten" zuerst mal die Monarchisten, bzw. diejenigen, die eine starke Obrigkeit wünschten. Die Forderung nach Demokratie kam hierzulande traditionell von der (gemäßigten) Linken, erst mit der Weimarer Republik kam eine Gemäßigte Rechte ( die sich bezeichnender Weise "Zentrum"nannte!) dazu!

Nachtrag: ich war es nicht, der NSDAP und AfD in einem Beitrag genannt hat... :evil:
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den Nazis wurden die Eliten nicht enteignet ( außer den jüdischen).
Aber entmachtet.

Und das Demokratie politisch "rechts" zu verorten ist, die Einstellung hast du wohl ziemlich exklusiv.
Das habe ich ja auch nicht behauptet. Demokratie hat nur so überhaupt gar nichts mit "rechts" oder "links" zu tun. Dass sich die Linken gern für sich beanspruchen, das Demokratieverständnis für sich gepachtet zu haben, ist eine andere Sache.

Und dass Monarchen natürlich die größten Nationalisten sind, die man sich vorstellen kann, ergibt sich schon aus ihrer Position und Macht- bzw. Gebietsanspruch heraus. Die heutige "Rechte" besteht aber keineswegs mehr nur aus der Aristokratie. Und selbst wenn man hier und da noch einen Grafen von-und-zu findet, hat der ja nicht mehr Macht als der sonstige Pöbel.

Nur hat sich eben H****r ganz öffentlich und unverblümt gegen den Adel gestellt und das kaiserliche Deutschland stets als Negativbeispiel für Erieignisse heran gezogen, die ihm mit seiner Arbeiterpartei nicht passieren könnte. Nunja...

Ich will mich auch gar nicht darum streiten, wo nun jeder einzelne, die National Sozialistische Arbeiter Partei Deutschlands verortet. Zumal die Machenschaften Hitlers alles andere als exklusiv für irgendein politisches System herangezogen werden können. Höchstens für eine Diktatur und Faschismus und die beiden Sachen sind zumindest rechts-links-neutral. Und mit beidem hat, so weit ich das beurteilen kann, die AfD nix zu tun.
 
Ich weiß Du wirst mir nicht antworten. Aber ich stelle trotzdem die Frage in dem Raum. Vielleicht muss darkkurt oder so die nochmal schreiben.

Wenn die NSDAP für Dich "rechts-links-neutral" ist, aber heutige Parteien Gruppierungen aber auch die Demo-Jünger von AfxxgiNPDa1%-IB sich immer mal wieder auf jenes Reich berufen (ob durch Aussagen, Fahnen, Tattoos oder was auch immer). Oder wie die "Reichsburger" gerne ihren Staat in frühere (nicht immer) ähnliche Verhältnisse sehen wollen. Sind die dann auch "rechts-links-neutral"? Oder müssen wir nochmal eine Diskussion aufmachen was, (leider) im speziellen für Dich, dann "rechte Politik" ist?
 
Ich weiß Du wirst mir nicht antworten.
Na überleg mal warum.

Aber ich will kein Arschloch sein, wenn Du schon mal halbwegs vernünftig fragst ohne zu pöbeln:

Wenn die NSDAP für Dich "rechts-links-neutral" ist, aber heutige Parteien Gruppierungen aber auch die Demo-Jünger von AfxxgiNPDa1%-IB sich immer mal wieder auf jenes Reich berufen (ob durch Aussagen, Fahnen, Tattoos oder was auch immer). Oder wie die "Reichsburger" gerne ihren Staat in frühere (nicht immer) ähnliche Verhältnisse sehen wollen. Sind die dann auch "rechts-links-neutral"? Oder müssen wir nochmal eine Diskussion aufmachen was, (leider) im speziellen für Dich, dann "rechte Politik" ist?
Naja, hier kommen wir wieder an einen Punkt, da hast Du einen großen Topf, in dem alles mögliche herum schwimmt. Und diesen Mix willst Du jetzt mit der NSDAP verglichen haben. So wird das aber nix.

AfD ist eine Mitte-Rechts-Partei, die sich im Rahmen und unter Anerkennung des Grundgesetzes und des Parteienrechts bewegt. Charakteristisch ist hier, dass sie sich gegen das aktuell gelebte Europa wehrt, den Euro ablehnt, die Zuwanderung stoppen und neu regeln will, ... na kennst Du ja alles. Falls nicht, einfach ein paar Beiträge zurück, hatte ich ja mehrfach ausgebreitet.

Pegida war und ist ein bunter Haufen von Menschen aller möglichen politischen Stömungen, mit oder ohne Parteibuch, aller Alters- und Berufsgruppen, die sich wegen eines gemeinsamen Anliegens zusammen gefunden haben. Das ist keine Partei unter einer gemeinsamen Führung, sondern sie haben bestenfalls einen Wortführer, der das gemeinsame Anliegen formuliert. Wo nun Pegida politisch zu verorten ist, ist also müßig zu hinterfragen, weil es keine Partei ist und sie im Grunde antiislamistisch sind. Ein paar davon sind pro-jüdisch, andere pro-christlich und sicherlich werden auch ein paar Rechte dabei sein. Die Ideologien und Ansichten überschneiden sich an dieser Stelle ja. Andere demonstrieren gegen GEZ, gegen die Lügenmafia der Medien, ... Also das alles jetzt zusammen zu kehren und in die rechte Ecke zu schieben, ist nun wirklich auch für den schwächsten Geist ein wenig zu billig. Einzelne Personalien, wie etwa Bachmann und noch ein paar andere, werden sicherlich einen gehörigen rechten oder gar nationalistischen Einschlag haben. Aber das trifft nicht auf die gesamte Bewegung zu.

Zur NPD muss ich nichts sagen, die verstehen sich selbst ja auch als Auffangbecken für den heimatlosen nationalistischen Rand. Und in der Rolle sind sie ja auch aufgegangen. Dazu kommt, dass sie ja auch eine Partei sind, mit eindeutigen Forderungen, die in Richtung nationaler Abschottung gehen. Trifft überhaupt nicht auf die AfD zu, aber da die NPD unverhandelbare Forderungen stellt, die einfach intolerant sind, kann man sie als "extrem" bezeichnen.

Die Identitäre Bewegung ist auch so eine Randerscheinung, keine Ahnung wie lange es die schon gab/gibt. Habe so weit ich weiß hier überhaupt zum allerersten Mal davon gelesen. Kann ich nicht richtig einordnen, aber letztlich scheinen die wohl auch von ihrer Größe und gesellschaftlichem Einfluss her bedeutungslos zu sein.

Die Reichsbürger kenne ich schon länger, habe mich damit sogar mal näher beschäftigt. Bringt hier im Forum und an dieser Stelle überhaupt nichts, deren Ansichten näher auszuführen und nachzuvollziehen. Wegen tauber Ohren und Themaverfehlung. Aber letztlich legen sie die Geschichte auf eine andere Art aus, sind Fans des kaiserlichen Deutschlands und erkennen die Bundesrepublik Deutschland aus diversen Gründen nicht an. In diesem Kontext spielen sie wohl im rechten Lager mit, sind aber weder Patrioten, noch Nationalisten. Irgendwie einfach nur revisionistische Anachronisten.

Ja, was nun die NSDAP betrifft, habe ich an dieser Stelle alles gesagt, was ich dazu sagen wollte. Die passt hier aber überhaupt nicht rein. Nicht mal zu den Reichsbürgern, weil für die ja die Geschichte mit dem Dritten Reich und dem Krieg gewissermaßen endet.

Und was für mich "rechts" ist, habe ich doch schon mehrfach ausgeführt. Dazu gibt es doch auch ganz offizielle Definitionen. Sicherlich nicht auf deutschen Webseiten und Medien, weil hier "rechts" = "Tod und Verderben" ist. Aber auch das Thema hatten wir schon. Kurz gesagt steht "rechts" für die persönliche Freiheit, Individualität, ... aber auch freie Marktwirtschaft, das Recht auf privaten Besitz und dessen gesetzlicher/staatlicher Schutz und so weiter. "Links" geht eher die Richtung, dass alle Menschen gleich sind, keiner mehr haben sollte als ein anderer und der Staat wirkt hier eher sozial umverteilend als das Privatvermögen schützend. Im Idealfall (Kommunismus) besitzt keiner irgendwas und damit alle alles. Zumindest theoretisch.

Und wie schon unzählige Male geschrieben, führen beide Wege in ihrem Extrem zu nichts Gutem, weswegen wir eine gesunde Mischung aus beidem brauchen. Dass Sozialismus aktuell nicht funktioniert, dürfte ja nun auch der dämlichste Linksromantiker verstanden haben. Und dass ewiges Wachstum und Gier nach immer mehr persönlichem Reichtum zu nichts Gutem führt, lernen die Geldsäcke dieser Welt gerade. Einerseits schlägt schon bald die Natur zurück, andererseits ist nichts auf dieser Welt endlos oder verkraftet eine dauerhafte Exponentialkurve. Andererseits erfährt der Mensch keinerlei Antrieb, wenn er durch seine Hände Arbeit nicht sozial aufsteigen kann. Vielleicht ist der Mensch ja eine Fehlkonstruktion, aber so ist es nun mal.

Und was das Nationaldenken angeht, dazu kann ich nur sagen, dass auch das typisch menschlich ist. Der Mensch ist ein soziales Lebewesen und sucht sich Gruppen, in denen er sich wohl fühlt. Dabei ist die Größ0e der Gruppe erstmal fast egal. Klar, je kleiner die Gruppe, desto homogener wird sie sein. Je größer, desto toleranter. Wohl fühlt man sich aber naturgemäß immer dort, wo man gleiche Ansichten, Werte, Weltanschauungen, Kultur, ... teilt. Auch gleiche Religion oder Hobbies. Kommt eine andere Gruppe in das "Revier" der einen Gruppe, deren Ansichten per Definition die Lebensart der einen Gruppen ausschließt, dann kann es nicht funktionieren. Beispiel:Christianisierung. Hier kann es nur einen Sieger geben und das ist dann eben der Stärkere. Das gleiche gilt aber auch für Traditionen (Stichwort Schächtung, Halal, ...), die sich mit den Ansichten der anderen Gruppe (Tierschutz) nicht vereinbaren lassen. Die einfachste und vor allem wirkungsvollste Lösung: Man zieht eine Grenze (traditionell an geografischen Vorgaben entlang) und sagt: Wir finden eure Lebensart zum kotzen, aber wir respektieren euch. Lebt bitte jenseits dieses Ufers, wie es euch beliebt, wir leben diesseits wie es uns beliebt. Wenn es euch nach Handel und Wissensaustausch dürstet, bauen wir hier einen Steg, an dem eure Boote anlegen können und ihr baut einen Steg, an dem unsere Händler anlegen können." Und siehe - so super und friedlich kann es laufen. Was aber nicht bedeutet, dass beide Gruppen auch so friedlich zusammen auf dem gleichen Stück Land leben würden.

Was mich übrigens an den wenig intelligenten Tele5-Jingle erinnert: "Dein Döner ist türkisch, Dein Handy chinesisch, Deine Demokratie griechisch, ... und Du bist gegen Ausländer? Komm klar!" - Schöner stumpfer Proleten-Bullshit. Kultureller Austausch und Handel gab es schon immer. Und so lange der Ausländer im Ausland bleibt, wird wohl auch niemand was gegen Ausländer haben, eher im Gegenteil. Aber nur weil mir Tzatziki gut schmeckt, will ich mir keinen kleinen Knaben zuhause halten und nur weil mir auch Ćevapčići super schmeckt, möchte ich nicht von Osteuropäern ausgeraubt werden. Auch finde ich den Kangal super schön und toll, muss aber deswegen nicht jeden Ostanatolen knuddeln. Ich würde mir im Gegenteil schon noch gern aussuchen wollen, was ich meiner Kultur hinzufüge und was nicht. Auch wen ich aufnehme und wen nicht.

Aber egal, wir kommen schon wieder viel zu weit vom Thema AfD ab.
 
Journalisten bleiben von AfD-Landesparteitag ausgeschlossen

Folgende News wurde am 20.11.2016 um 10:40:32 Uhr veröffentlicht:
Journalisten bleiben von AfD-Landesparteitag ausgeschlossen
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Kehl (dpa) - Medienvertreter sind endgültig vom Parteitag der baden-württembergischen AfD ausgeschlossen worden. Das ergab eine Abstimmung der stimmberechtigten AfD-Mitgliederin Kehl. Der Landesvorstand hatte bereits zuvor beschlossen, die Presse von der Veranstaltung zu verbannen - weil Menschen mit «abstrusen Ansichten» ans Rednerpult treten und damit das Bild der Partei negativ beeinflussen könnten. Zuletzt hieß es, die Stadthalle in Kehl biete nicht genug Platz für die Medien. Nach Kritik sollte aber der Parteitag das letzte Wort über den Ausschluss haben.