Die NPD hat sicherlich auch schon mal Sätze formuliert wie du. Bist du nun gleich? Immerhin sagen die viele Sätze im Leben...
Ich bin aber keine Partei und will auch nicht gewählt werden.

[...] Sie sagen auch immer wieder, dass die Südländer damit Probleme haben, dass der Euro für ihre Wirtschaftsleistung zu stark ist. Wenn das alles so stimmt kann es ja nur reines Machtinteresse sein trotz der Probleme einer starken Währung im Euro zu bleiben. Das heißt wir Deutschen nutzen die Ängste der Südländer aus um diese im Euro zwingend zu halten um weiter von einer Abwertung unserer Währung zu profitieren. Dabei spielt für uns das Schicksal der Menschen in den Südländern keine Rolle.[...]
Das mag ja der "Masterplan" diverser subversiver Elemente sein, aber spätestens wenn das erste Land offiziell den Staatsbankrott erklärt und auf das Sparen keinen Bock mehr hat, sind wir am Arsch.

Das ganze Modell geht doch nur so lange gut, wie die Südländer sich zu Tode sparen und das Volk es nicht schafft, die Regierungen zu stürzen.

Aber es gibt eben auch andere Wege. Ich sage ja nicht, dass vielleicht der Weg der AfD nicht funktionieren würde. Aber er wäre teuer, würde Deutschland entsetzlich viel Geld kosten und Europa auseinander treiben.

Die Probleme, die wir haben, lassen sich mit 2 Waffen bekämpfen: Inflation und Wirtschaftsaufschwung. Natürlich versucht man zuerst den Wirtschaftsaufschwung. Wenn der nicht klappt, bleibt ja nur noch die Inflation. Das ganze billige Geld der EZB ist im Grunde dafür gedacht, den Wirtschaftsmotor vor allem im Süden anspringen zu lassen. Klappt das nicht, sorgt das ganze billige Geld dafür, die Inflation noch schlimmer zu machen. Aber billiges Geld, horrende Kredite und Bürgschaften und ein Austritt der Länder (evtl. über die Option des Staatsbankrotts) ist ... na sagen wir es mal so: Riesenscheiße.


[...] Aber auch abgesehen davon, dass ich die Zitate in Verbindung gebracht aus dem Zusammenhang gerissen sehe: Ich halte es für ziemlich problematisch per se Themen, oder sogar wie in Deinem Falle Formulierungen, als "braun gebrandmarkt" und demnach als "no go" im politischen Mülleimer zu versenken nur weil ein entsprechender Unsympath mal ähnliches abgelassen hat.
Auch Sara Wagenknecht äußert sich extrem Eurokritisch. Diese aber deswegen mit Herrn Voigt in einen Topf zu schmeißen würde sich aber wohl selbst die BILD nicht trauen.
Nee nee, also ich bin bestimmt der allerletzte, der irgendeine Formulierung in irgendeine Tonne schmeißt, nur weil sie öffentlich als irgendwas gebrandmarkt ist. Im Gegenteil. Und die Frau Wagenkecht finde ich persönlich entsetzlich.

Aber in dem Fall laufen beide Aussagen auf das Gleiche hinaus: Willst Du nicht freiwillig, so musst Du.

Ich bezweifle außerdem Deine These zumindest vage, dass die (Bürger der) südlichen Länder nicht aus der EU wollen. Noch mehr bezweifle ich (ich halte es sogar für extrem unwahrscheinlich), dass sie in der Mehrheit nicht aus dem Euro austreten wollen würden.
Natürlich wollen sie jetzt raus. Die meisten Deutschen (mich eingeschlossen!) wollten nicht mal in die EU rein. Aber warum wollen sie raus? Weil es immer mehr Menschen im Land schlecht geht. Immer mehr Arbeitslose, Rentenkürzungen, Kürzungen bei Sozialleistungen, ... Die Staaten sparen sich buchstäblich zu Tode. Und warum? Weil es so von der EU verordnet wurde.

Andererseits hatten diese Länder vorher alles andere als gut funktionierende Systeme und aufstrebende Wirtschaften. Der Verfall wurde nur durch die EU beschleunigt, mehr nicht - wobei ich da Irland ausnehmen möchte. Aber was Griechenland, Spanien, Italien und Portugal betrifft, passt es schon. Aber ihnen Geld zu schicken im Wissen, dass sie es in ihrer aktuellen Lage niemals zurückzahlen können und sie gleichzeitig zum Sparen statt zum Investieren zu zwingen, grenzt schon an geplante Sklaverei.

Mal wieder eine persönliche Einschätzung von mir: Ich halte es grundsätzlich für zu einfach zu sagen, dass unsere Volksverteter "zu blöd" sind. Persönlich glaube ich eher, dass sie genau das tun was sie tun sollen. Immer wenn eine Entscheidung getroffen wird bei der ich mir denke: "Was ist das denn für ein Unsinn? Sind die total blöd?" suche ich immer direkt nach Zusammenhängen die von dieser Entscheidung profitieren. Zu 99% stoße ich recht schnell auf solche Zusammenhänge und schon denke ich mir: "Die sind nicht blöd! Die sind brilliant!"
Ok, dann müsstest Du aber mit einer Mistgabel in der Hand in den Bundestag stürmen. Denn dann wären unsere Politiker wahrhaft Volksverräter, gegen die man mit aller Härte und Radikalität vorgehen muss, derer man fähig ist - auch wenn der Amtseid keinerlei rechtliche Bindung hat. Zu sagen und zu glauben, dass meine Volksvertreter hingegen einfach nur zu blöd sind, lässt mich schlicht ruhiger schlafen und hält mich davon ab, diese Personen auf der Straße des 17. Juni Spießruten laufen lassen zu wollen - und das meine ich wörtlich.


[...] Es gibt ja auch nicht wenige die vermuten, dass Deutschlands Bekenntnis zum Euro eine Bedingung für die Zustimmung zur Wiedervereinigung war. Natürlich ist das Theorie, würde aber zumindest vieles widersinnige sehr hübsch erklären.
Na das ist eigentlich keine Theorie, das ist nach wie vor die Aussage Helmut Kohls und auch die offizielle Version. Aber ganz ehrlich: Deutschland (zumindest Westdeutschland) hat ja schon Jahrzehnte darauf hin gearbeitet. Europa wäre sowieso gekommen, auch wenn die Mauer heute noch stünde. Ich denke, es ging viel eher um irgendwelche Zusagen und Zugeständnisse, die man an die anderen Länder (vor allem die Franznacken) machen musste.

Aber das alles unterstreicht doch eigentlich nur das, was ich sage: Man kann Europa nicht "ungeschehen" machen. Auch ein AfD kann das nicht. Ginge es mit einem Knopfdruck, würde ich persönlich sogar lieber gestern als heute den Knopf drücken. Da es nicht geht, sucht man neue Wege zurück. Und diese Wege halte ich für falsch. Es gibt andere, die ich eher gehen würde. Im Augenblick ist der Weg, den ich präferieren würde jener, den Dirk Müller vorschlägt. Dieser Weg muss nicht der beste oder die einzige Alternative sein, aber er erscheint mir persönlich gangbar. Nur sagt da eben keiner, dass die Länder Europa verlassen sollen.

Und ich persönlich denke auch, dass der Euro scheitern wird, weil es nicht anders geht. Aber Europa als Wirtschaftskonstrukt erhält nach wie vor von mir das Prädikat "große Scheiße", aber dennoch kann man es nicht einfach wieder rückgängig machen...
 
Der Euro war die Bedingung für die Wiedervereinigung kommt jetzt auch öfters in den Mainstream.

Mensch Leute informiert euch über Bilderberg und ihr wisst warum keiner aus dem Euro raus darf.

" Alles was wir brauchen ist die Eine richtig große Krise..." (David Rockefeller)


Und ganz egal was man wählt von dem was medial angeboten wird das Endziel bleibt immer das Gleiche.



https://www.youtube.com/watch?v=gMTzDJP9nmc
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie soll dann die Theorie klappen, dass wir durchs zudrehen des imaginären Geldhahnesdie Länder zum Austritt bewegen können, wenn doch kein Austritt möglich ist?

Deutschland hat viel Einfluss. Verträge kann man auch ändern.

Was nicht geht, ist ein Ausschluss durch andere Länder.

Auch ein eigenständiger Austritt wäre ein Vertragsbruch im jetzigen Vertragswerk. Das heißt man könnte wegen Vertragsbrcuh verklagt werden. Sieht natürlich anders aus, wenn beide Parteien des Vertrages den Vertragsbruch wollen.

Ahja, wo profitieren denn Politiker?

Politiker verdienen ja gut und haben eher geringes Risiko irgendwann auf der Straße zu sitzen. Man bekommt ja gute Pensionen, baut sich was auf, usw. Klar gibt es auch einige, die nicht erfolgreich ihren Lebensabend finanzieren, sollte aber die Ausnahme sein. Und für die ärmeren Länder gilt ja, dass deren Währung aufgewertet wurde. Also ist das Geld der Politiker im Ausland mehr Wert.


Nu mach mir aber nicht vor, dass Du Dir Sorgen um das Wohlergehen anderer Nationen machst. :mrgreen:
Es ist schlicht und ergreifen zu kurz gegriffen, wenn man alles auf die Währung reduziert.

Doch mache ich. Und nein, ich denke nicht, dass die Währung alles ist. Du versuchst mir doch zu verkaufen, dass der Euro unser Heilsbringer ist und die DM uns töten wird. Die Währungsunion ist unheil. Ja. Aber es gibt natürlich viele Faktoren.


Wenn eine Person mehrere Renten oder Beamtengehälter kassiert, dann hat das nix mit der Währung zu tun.

gruss kelle!

Auch Deutschland verschenkt Milliarden. Gibt dsoch jedes Jahr dazu berichte. Aber das alleine ruiniert einen nicht.
 
Der Euro war die Bedingung für die Wiedervereinigung kommt jetzt auch öfters in den Mainstream.

Mensch Leute informiert euch über Bilderberg und ihr wisst warum keiner aus dem Euro raus darf.

" Alles was wir brauchen ist die Eine richtig große Krise..." (David Rockefeller)


Und ganz egal was man wählt von dem was medial angeboten wird das Endziel bleibt immer das Gleiche.
https://www.youtube.com/watch?v=gMTzDJP9nmc

Die Einen sagen Krise. Die anderen nennen es Chance.
Doch statt die Chance wahrzunehmen, mal was anders zu machen, wird auf die "Spar"-Rezepte zurückgegriffen, die noch nie funktioniert haben. Das Ergebnis? Spanien wird für die Einhaltung des Kurses gelobt - während das Defizit statt 4,9% bei irgendwo über 10% liegt.


Aber zurück zum Thema: Allein wegen es Wortes "Gesäßgeographie" lohnt sich der Artikel hier ;)
https://www.taz.de/!115108/
 
Ich glaube die AfD ist die letzte Hoffnung für eben diejenigen, die nicht den Zentralstaat Europa wollen, dessen Demokratiedefizit sehr deutlich ist. Die AfD steht für Subsidiarität, Gleichberechtigung der Mitgliedsstaaten und ein Europa, welches sich durch mehr direkte Demokratie und weniger Zentralismus auszeichnet. Wir müssen dafür sorgen, dass die AfD über die symbolische 5 % Hürde kommt.

SPD, CDU, FDP und Grüne gehören abgestraft. Man hat gesehen, dass diese Parteien es eben nicht besser können und mit Ausnahmen keiner der Bundestagsabgeordneten entsprechenden Sachverstand haben, um über die Themen, die uns heute bewegen angemessen abzustimmen.

Mich erinnert das Quartett (bestehend aus SPD, CDU, FDP und Grüne) an die Schaukämpfe im Römischen Reich. Ein Schaukampf für intelektuelle Prostituierte. Nachdem man sich die Schuld gegenseitig zugewiesen hat und die Kamera für die Öffentlichkeit ausgestellt wurde, geht man dann gemeinsam einen Trinken oder auf die Golfbahn spielen.

Schaut man sich Sendungen wie Maybrit Illner, Anne Will und Hart aber Fair an, gewinnt man den Eindruck, dass sich hier die Politiker intelektuell mit den Themen auseinandersetzen würden. Jedenfalls auf den ersten Blick. Meistens werden dann gleich gemietete Klatscher für den jeweiligen Sprecher mitgenommen, die für das Publikum den Eindruck vermitteln, der jeweilige Parteisprecher würde die richtige Meinung verbreiten. Neben das was dort gesagt wird, passiert hingegen dann wenn die Kameras aus sind, gar nichts. Man kann ja viel Richtiges sagen und Absichtserklärungen abgeben oder auf eine gestellte Frage so rhetorisch antworten, dass die Frage gar nicht beantwortet wird um die Inkopetenz des jeweiligen Parteisprechers zu überdecken.

Wieso ist es denn falsch, für gewisse Fragen keine Antworten zu haben?

Eins ist gewiss, es gibt keinen eleganten Ausweg mehr. Trotzdem sollten wir das Kreuz dieses Mal an der richtigen Stelle machen.

Wobei natürlich die Frage gestellt werden darf, was es am Ende nützt. Rein um den herrschenden Politikern zum Umdenken zu bewegen, sollte man sich dieses Mal für die Alternative für Deutschland entscheiden. Allein das überspringen der 5%-Hürde würde schon dafür sorgen, dass die so genannten etablierten Parteien umdenken müssten.

Man kann halt nicht überall den Retter spielen und seine eigene Bevölkerung zu Hause darunter leiden lassen. Wir haben also nur die Chance, diejenigen Parteien zu wählen, die diese unsägliche Politik beenden. Damit die Europäische Idee nicht durch den Euro scheitert und keine Kriege entstehen.
 
Ich glaube die AfD ist die letzte Hoffnung für eben diejenigen, die nicht den Zentralstaat Europa wollen, dessen Demokratiedefizit sehr deutlich ist. Die AfD steht für Subsidiarität, Gleichberechtigung der Mitgliedsstaaten und ein Europa, welches sich durch mehr direkte Demokratie und weniger Zentralismus auszeichnet.
Die AfD steht für Abgrenzung, anachronistische Vorstellung von Staaten und Kelinstaaterei. Das Demokratiedefizit der Eu abzubauen ist keine unmögliche Aufgabe. Es ist eh fragwürdig, mehr direkte Demokratie und EU(-Zentralregierung) als sich zwei ausschließende Optionen darzustellen. Volksentscheide auf Bundesebene in Deutschland und man hätte aber sowas von ein Mehr an direkter Demokratie. Dazu muss man nicht aus der EU austreten oder den Euro abschaffen.

SPD, CDU, FDP und Grüne gehören abgestraft.
Wenn man meint, dass es den Menschen in Deutschland was bringt, dann bitte schön. Aber wenn man die AfD als Alternative betrachtet, dann sollte man sich deren (dürftiges) Programm und Personal genau anschauen; besonders was den Bereich Soziales betrifft.

Man hat gesehen, dass diese Parteien es eben nicht besser können und mit Ausnahmen keiner der Bundestagsabgeordneten entsprechenden Sachverstand haben, um über die Themen, die uns heute bewegen angemessen abzustimmen.
Und den Sachverstand gibt's bei der AfD? Woran erkennt man das? Und Sachverstand wofür eigentlich?

Mich erinnert das Quartett (bestehend aus SPD, CDU, FDP und Grüne) an die Schaukämpfe im Römischen Reich. Ein Schaukampf für intelektuelle Prostituierte. Nachdem man sich die Schuld gegenseitig zugewiesen hat und die Kamera für die Öffentlichkeit ausgestellt wurde, geht man dann gemeinsam einen Trinken oder auf die Golfbahn spielen.
Und du findest erbitterte Kämpfe bis zum Tode besser!? :roll:

Schaut man sich Sendungen wie Maybrit Illner, Anne Will und Hart aber Fair an,
Wer macht denn sowas freiwillig?
Meistens werden dann gleich gemietete Klatscher für den jeweiligen Sprecher mitgenommen, die für das Publikum den Eindruck vermitteln, der jeweilige Parteisprecher würde die richtige Meinung verbreiten.
Und Lucke macht das nicht?

Eins ist gewiss, es gibt keinen eleganten Ausweg mehr. Trotzdem sollten wir das Kreuz dieses Mal an der richtigen Stelle machen.
Es gibt nicht DIE richtige Stelle.

Rein um den herrschenden Politikern zum Umdenken zu bewegen, sollte man sich dieses Mal für die Alternative für Deutschland entscheiden.
Protestwahl führt nur zu ein paar Tage dauernde mediale Hysterie, wenn ein Einzug in den Bundestag gelänge vielleicht noch zu problematischen Mehrheitsverhältnisse für Koalitionen, aber gewiss nicht zum Umdenken.

Man kann halt nicht überall den Retter spielen und seine eigene Bevölkerung zu Hause darunter leiden lassen.
Inwiefern leiden "wir" denn unter den Rettungsmaßnahmen?
 
Die AfD steht für Abgrenzung, anachronistische Vorstellung von Staaten und Kelinstaaterei. Das Demokratiedefizit der Eu abzubauen ist keine unmögliche Aufgabe. Es ist eh fragwürdig, mehr direkte Demokratie und EU(-Zentralregierung) als sich zwei ausschließende Optionen darzustellen. Volksentscheide auf Bundesebene in Deutschland und man hätte aber sowas von ein Mehr an direkter Demokratie. Dazu muss man nicht aus der EU austreten oder den Euro abschaffen.

Ein Volksentscheid auf Bundesebene hat nur keine Aussagekraft mehr, wenn man die Ergebnisse nicht umsetzen kann, weil dies dann gegen geltendes EU-Recht verstößt. Und natürlich sind es sich ausschließende Optionen. Desto mehr macht eine Zentralregierung bekommt, desto weniger macht haben die Einzelglieder dieser Zentralregierung und somit die Wähler. Ansonsten würde eine Zentralregierung ja auch gar nicht funktionieren, wenn diese gar keine Macht hätte.

Du hast immer die These, dass Kleinstaaterei per Definition etwas negatives ist und auf Egoismus beruht. Auch souveräne Staaten können mit Respekt zueinander koexisitieren. Es gibt genügend historische Beweise, dass Großstaaten zu Elend, Tod und Verwüstung geführt haben. Gleiches gilt natürlich auch für Kleinstaaterei. Man kann also nicht historisch ableiten, was von beiden heute funktionieren würde. Aber was man immer analysieren kann sind die folgen, was passiert, wenn heutzutage ein Großstaat machtmissbrauch betreibt und was passiert, wenn dies ein Kleinstaat macht. Ein Großstaat, der seine Macht missbraucht hätte katastrophale Folgen. Einen kleinen Staat könnte man immer bendigen.
 
[...] Es gibt genügend historische Beweise, dass Großstaaten zu Elend, Tod und Verwüstung geführt haben. Gleiches gilt natürlich auch für Kleinstaaterei. [...]
Das hängt aber meiner Ansicht nach nicht davon ab, ob es ein Großstaat oder ein Stadtstaat ist, sondern davon, was die darin lebenden Menschen wollen.

Wenn ein kleiner Stadtstaat zufrieden vor sich hin lebt, ist alles gut. Dumm, wenn sie auf einmal der Ansicht sein sollten, mehr Raum zu benötigen und ihre Nachbarn scheiße finden. Ein großes Land hingegen funktioniert auch nur dann, wenn nicht zu viele innerhalb des Landes eine "eigene Lösung" wollen. Oder wenn nicht zu viel Land gewaltsam geraubt und annektiert wurde und die Menschen nur auf die erstbeste Gelegenheit warten, wirkungsvoll aufbegehren zu können.

Was die Leute in Europa wollen, weiß ich nicht. Im Fernsehen sind sie alle ganz große Fans der EU, mein Freundes- und Bekanntenkreis teilt sich fast exakt in der Hälfte in Befürworter und Gegner der EU. Wobei ich selbst natürlich nach wie vor ein Gegner der EU bin. Nicht nur Gegner des Euro, sondern von einem gemeinsamen Europa - zumindest unter den Bedingungen, wie es derzeit überhaupt möglich und denkbar wäre.

Aber - und das muss ich so oft es geht wiederholen - ich bin zwar gegen die EU, aber auch gegen einen (überhasteten) Austritt aus derselbigen. Ich wäre dafür, die Zahlungen an Brüssel erstmal drastisch zu kürzen und das Geld im Land zu investieren. Und ich hoffe, es kommt mir jetzt niemand mit dem Argument, dass wir das Geld nicht brauchen würden. Parallel zum Euro würde ich noch eine nationale deutsche Währung einführen, die völlig unzeitgemäß mit Gold gedeckt ist. Alles andere kann und sollte erstmal so weiter laufen mit der Zollunion und so weiter.

Das wäre ein kleines Fundament und Notreißleine. Wenn die Inselaffen noch mal drohen, die EU zu verlassen, dann würde ich sie auslachen. Wenn Banken nochmal vor der Pleite stehen, dann müssen sie den Weg in den Ruin gehen. Egal ob europäische oder deutsche Banken, was heutzutage ohnehin kaum noch einen Unterschied mehr macht. Von mir aus sollen die Spaghettifresser weiter Mafia wählen, sowas darf uns in Deutschland gar nicht tangieren. Ebenso wenig, wenn jeder Grieche 3 Beamtenjobs hat, etliches an Pensionen kassiert und die Reichsten ganz offiziell keine Steuern zahlen. Das sind deren Lebensweisen, deren Gesetze und Ideale (oder auch Probleme), geht uns überhaupt gar nichts an. Genau dafür haben wir ja - Gott sei's getrommelt - noch Grenzen, damit wir hinter dem Zaun dem Treiben dort gelangweilt, neidisch oder amüsiert - aber in jedem Fall gelassen - zuschauen können.

Und den Weg zurück aus der unheiligen EU dürfen wir uns nicht verbauen. Nur sollen wir auch nicht den Schritt machen und selbst austreten. Einfach nur uns schonmal ein Fangnetz bauen, damit der Zusammenbruch der EU nicht uns am härtesten trifft. Das Geld, das wir in die EU gepumpt haben, ist jetzt weitestgehend verloren; das müssen wir verkraften und das können wir auch. Aber es muss ja nicht noch absehbar mehr werden. Und letztlich habe ich auch gar keine Lust, unseren europäischen Nachbarn vorzuschreiben, wie sie leben sollen und wo bzw. ob sie sparen sollen.

Es geht mir ohnehin auf den Zeiger, dass sich meine deutschen Politiker in Europa so aufspielen, als wüssten sie, wie der Hase zu laufen hat. Erst voreilig eine EU und eine Gemeinschaftswährung, dann jeden Hanswurst (korrupt oder nicht) da mit rein ziehen und dann klugscheißen bezüglich deren Staatshaushalten. Kein Wunder, dass die Länder jetzt schonwieder die Nazi-Keule raus holen. Erst Adolf, der ganz Europa zeigen wollte, wie man zivilisiert zu leben hat, jetzt Merkel und Co. - nur auf anderem Wege. Ehrlich - mit diesem Scheiß macht sich Deutschland aus meiner Sicht mehr kaputt als alles andere.

Dabei wäre die Lösung so einfach: Macht was ihr wollt, wir mischen uns nicht ein. Wenn ihr Geld braucht, druckt euch was oder bohrt nach Gold. Wenn ihr handeln wollt, fragt nach - machen wir auch so. Über Zölle und dergleichen kann man sich einigen, wenn ihr Urlaub hier machen wollt, reicht die ID-Card (wir wollen ja nur wissen, wer uns beklaut) und wer hier arbeiten will, bekommt eine Erlaubnis (Greencard) für die Dauer der Beschäftigung, die jährlich erneuert werden kann. Ganz einfach, ganz simpel, keine Nazis. Wir wollen nur unsere Ruhe ;)
 
Das hängt aber meiner Ansicht nach nicht davon ab, ob es ein Großstaat oder ein Stadtstaat ist, sondern davon, was die darin lebenden Menschen wollen.

Das habe ich ja geschrieben. Nichts von beiden ist per se schlecht während der Zeit in der sie funktionieren. Auch wenn viele hier so tun, als ob es Kleinstaaterei wäre. Auch Nachbarn können sich lieb haben.

Was von der Größe der Staaten abhängt sind die Folgen, die ein Zusammensturz des Systems nach sich zieht. Oder aber auch die Folgen von Machtmissbrauch der Staatsführung sind von der Größe anhängig.
 
[...] Was von der Größe der Staaten abhängt sind die Folgen, die ein Zusammensturz des Systems nach sich zieht. Oder aber auch die Folgen von Machtmissbrauch der Staatsführung sind von der Größe anhängig.
Möchte man denken. Ist aber nur bedingt so.

Nachdem die Sowjetunion zusammenbrach, gab es viele neue Staaten. Die USA war auf einmal die einzige große Weltmacht und China machte sich auf den Weg, Russland abzulösen. Statt vom KGB und und vom CIA bespitzelt zu werden, werden die Menschen auf der Welt nur noch nennenswert vom CIA bespitzelt.

Als der Adolf meinte, Deutschland braucht mehr Raum gab es Millionen von Toten.

Man meint zwar immer eine "Erschütterung der Macht" zu spüren, wenn ein Großreich zusammenbricht. Aber in Wirklichkeit wankt und schüttelt da gar nix. Ein verhältnismäßig kleines Land kann auch ganz schön Ärger machen, wohingegen der Zusammenbruch eines großen Landes verhältnismäßig ruhig und beschaulich von Statten gehen kann.

Ging schon den Mayas so, die sind einfach verhungert (laut Forschern). Wirst sehen, wie es bei er USA wird...
 
Möchte man denken. Ist aber nur bedingt so.

Nachdem die Sowjetunion zusammenbrach, gab es viele neue Staaten. Die USA war auf einmal die einzige große Weltmacht und China machte sich auf den Weg, Russland abzulösen. Statt vom KGB und und vom CIA bespitzelt zu werden, werden die Menschen auf der Welt nur noch nennenswert vom CIA bespitzelt.

Als der Adolf meinte, Deutschland braucht mehr Raum gab es Millionen von Toten.

Du vergleichst nun einen Zusammenbruch mit einem Krieg. Wenn dann müsstest du dich fragen, was ein Mann wie H****r angerichtet hätte, wenn er an der Spitze Chinas gestanden hätte. Der Schaden eines Mannes an der Spitze eines Staates wie China wäre wesentlich größer als an Deutscher spitze und da gab es schon viel schaden.

Und um Zusammenbrüche zu analysieren müsstest du den Zusammenbruchs der UDSSR mit dem von Jugoslawien oder so vergleichen. Weltwirtschaftlichen folgen sind nicht vergleichbar. Da hatte die UDSSR wesentlich stärkere Auswirkungen.

Ging schon den Mayas so, die sind einfach verhungert (laut Forschern). Wirst sehen, wie es bei er USA wird...

Die USA würde niemals untergehen ohne militärisch zu versuchen wieder hoch zu kommen. Das glaubst du doch selbst nicht.
 
Du vergleichst nun einen Zusammenbruch mit einem Krieg.
Ich vergleiche den Zerfall von Staaten. Bei den einen sind es ökonomische Gründe, beim anderen militärische und in der Antike waren auch zum Teil religöse/kulturelle Gründe zu finden. Obwohl diese Gründe gar nicht von einander getrennt werden können. Denn jeder Krieg und jeder Zusammenbruch hat immer eine Ursache und die ist entweder wirtschaftlich, kulturell/religös oder in beidem begründet.

Wenn dann müsstest du dich fragen, was ein Mann wie H****r angerichtet hätte, wenn er an der Spitze Chinas gestanden hätte. Der Schaden eines Mannes an der Spitze eines Staates wie China wäre wesentlich größer als an Deutscher spitze und da gab es schon viel schaden.
Vermutlich wäre dann gar nichts passiert - siehe die nordkoreanischen Kims oder Ahmadinedschad. Aber das ist eine andere Diskussion.

Die USA würde niemals untergehen ohne militärisch zu versuchen wieder hoch zu kommen. Das glaubst du doch selbst nicht.
Das hätte ich auch nie von der DDR oder der Sowjetunion gedacht. Aber genauso ist es gekommen, weil sie gar keine andere Wahl mehr hatten.

Im Falle der USA wird es nicht haargenau so laufen. Aber gegen wen oder was sollen sie denn Krieg führen und wozu? Sie haben alle Rohstoffe Lande, die sie brauchen. Sie haben mehr als genug Menschen und die meisten sind über die Medien auch gefügig gemacht und werden bestens überwacht. Mehr kann man nicht machen. Trotzdem sind sie hoffnungslos überschuldet und wenn der Dollar irgendwann seine Stellung als Weltleitwährung verlieren sollte, sind sie quasi am Arsch. Da hilft auch kein Krieg. Es sei denn, wir reden von einem nuklearen Holocaust. Aber für so dämlich halte nicht mal einen Amerikaner.
 
Ich glaube die AfD ist die letzte Hoffnung für eben diejenigen, die nicht den Zentralstaat Europa wollen, dessen Demokratiedefizit sehr deutlich ist.

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SPD, CDU, FDP und Grüne gehören abgestraft.

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Ein Schaukampf für intelektuelle Prostituierte.

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Wieso ist es denn falsch, für gewisse Fragen keine Antworten zu haben?

Eins ist gewiss, es gibt keinen eleganten Ausweg mehr. Trotzdem sollten wir das Kreuz dieses Mal an der richtigen Stelle machen.

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Allein das überspringen der 5%-Hürde würde schon dafür sorgen, dass die so genannten etablierten Parteien umdenken müssten.

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Damit die Europäische Idee nicht durch den Euro scheitert und keine Kriege entstehen.

Du schreibst hier ziemlich hochkomprimierten Müll.

Du ziehst über die aktuellen Politiker her, und erklärst gleichzeitig die AfD als alternativlos, und die Lösung der Schuldenkrise auch.

Du palaverst von Krieg, obwohl es nichtmal ansatzweise dafür Anzeichen gibt, und erklärst die AfD für die Friedenspartei.

Du parlierst von einem Zentralstaat, den es gar nicht geben wird, weil bei dem Umfang der EU ein Zentralstaat nicht realisierbar ist.

Und ein kkleiner Tip: Ich entscheide, welches die richtige Stelle für mein kreuz ist, nicht Du.

gruss kelle!
 
AfD klagt über massive Behinderung im Wahlkampf

Folgende News wurde am 13.08.2013 um 16:44:24 Uhr veröffentlicht:
AfD klagt über massive Behinderung im Wahlkampf
Top-Themen

Berlin (dpa) - Die eurokritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) beklagt massive Behinderungen im Wahlkampf. Im gesamten Bundesgebiet würden immer wieder Wahlplakate zerstört; es komme zu Übergriffen auf Wahlkampfhelfer, teilte die Partei mit.
Besonders dramatisch seien die Vorfälle in Göttingen. Dort seien Helfer tätlich angegriffen worden, 60 Polizisten hätten einen Wahlkampfstand der AfD schützen müssen. Die Grüne Jugend in Göttingen habe die Attacken auf die AfD unterstützt.
Andere Zwischenfälle wurden demnach aus Lübeck und Lüneburg, Gießen und Nürnberg gemeldet. In Berlin sei ein mit AfD-Plakaten beladener Lastwagen mit Steinen beworfen worden. AfD-Sprecher Bernd Lucke nannte die Vorfälle «eine Ohrfeige für jeden Demokraten». Vize-Sprecherin Frauke Petry forderte den Grünen-Spitzenkandidaten Jürgen Trittin auf, sich von diesen «undemokratischen Umtrieben» zu distanzieren. Trittin bewirbt sich in Göttingen für ein Direktmandat.
 
Die Grüne Jugend und die Antifa hetzt ja regelrecht gegen die Partei und ihr (angebliches) "antisemitisches Programm", Islamfeindheit und und und...die NPD reicht nun nicht mehr, nun müssen andere herhalten :roll:
 
Wäre ein Stand der Grünen von wem auch immer angegriffen worden, hätten sie laut aufgeheult. Aber da ihre eigene Jugend der Agressor war, hält die Grünen-Parteiführung natürlich die Klappe. Ich drücke der AfD für die Bundestagswahl trotzdem die Daumen.
 
Hat schon einmal jemand Wahlkampfauftritte in kleinen Städten von dem damaligen CSU-Abgeordneten Beckstein erlebt? Sehr viel rechter ging es nicht. Aber der Mann war sogar als designierter Innenminister in Kanzlerkandidat Stoibers "Kompetenzteam".

Neue Parteien werden gerne in die rechte Ecke geschubst, die echten Extremen (rechts und links) in den etablierten Parteien interessieren niemanden. So kann man seine Konkurrenz auch aus dem Weg schaffen.
 
Neue Parteien werden gerne in die rechte Ecke geschubst, die echten Extremen (rechts und links) in den etablierten Parteien interessieren niemanden.
Wobei manch "echter Extreme" aus den etablierten Parteien bei der AfD eine neue Heimat gefunden hat. Wenn ich mir Initiatoren, Unterstützer und das Programm anschaue, dann ist das für mich der rechte Flüge der CDU und FDP. Wobei ich jetzt bei der AfD keine rechtsextremen Tendenzen a la NPD erkennen kann (ohne jetzt die lokalen AfD-Vertreter zu kennen). Erz- bzw. nationalkonservativ trifft es wohl ehern.
 
Weil auch keine andere Partei tote Leichen im Keller hat:

  • Christian Wulff (CDU)
  • Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)
  • Dagmar Döring (FDP)
  • Annette Schavan (CDU)
  • Kurt Beck (SPD)
  • Cem Özdemir (Die Grünen)

Und das ist nur ein Bruchteil aller Politiker die mir spontan eingefallen sind. Aber stimmt, dass alles sind nur Kavaliersdelikte, alle Parteien machen eh nach einer kurzen Welle der Empörung weiter wie bisher :roll: