Das wäre er ja offenbar ohnehin gewesen. Wenn man seinen Ex-Parteifreunden glauben darf, ist er ja zur AfD gegangen, weil ihn die FDP nicht mehr nominieren wollte...Oder der erste zukünftige Ex-Parlamentarier![]()
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Das wäre er ja offenbar ohnehin gewesen. Wenn man seinen Ex-Parteifreunden glauben darf, ist er ja zur AfD gegangen, weil ihn die FDP nicht mehr nominieren wollte...Oder der erste zukünftige Ex-Parlamentarier![]()


Die Partei "Alternative für Deutschland" kämpft für den Einzug in den Bundestag und will dafür auch Stimmen vom rechten Rand gewinnen. In einem Interview sagte Parteichef Bernd Lucke: "Grundsätzlich ist es gut, wenn jemand uns wählt und nicht die NPD." Dieses Kokettieren mit rechten Wählern empört die FDP und die Linke, die der "AfD" vorwerfen, damit zuzugeben, mit Nazis zu sympathisieren und gegen die Verfassung zu sein.
Was heißt hier "gut"? Es ist EGAL, welche dumm europafeindliche Partei von Leuten gewählt wird, denen ohnehin nix am vernünftigen Zusammenleben untereinander liegt.
Kann man sich mit dieser Partei überhaupt intensiv beschäftigen? Ich meine, das Wahlprogramm besteht aus ein paar Stichpunkten, verteilt über 4 DIN-A4 Seiten. Dazu gibt es ein paar Auftritte/Interviews Lucke? WWas sind denn sonstige Informationen?Nach intensiver Beschäftigung mit der Partei und dem Euro bin ich eher geneigt zu sagen, dass keine andere Partei Europafreundlicher ist als die AfD.
Forderungen aus den Programmentwürfen der AfD und ihrer direkten Vorgängerorganisation „Wahlalternative 2013“ anschaut:
Senkung des Spitzensteuersatzes auf 25%
Einhaltung der Schuldenbremse und Abbau der Staatsschulden
Liberalisierung des Arbeitsmarkts
25.000 Euro Kindspauschale bei der Geburt eines Kindes. Diese Pauschale soll jedoch nur dann ausgezahlt werden, wenn die Mütter in einem „geordneten Verhältnis“ leben, also „ein bestimmtes Mindestalter erreicht haben, über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen und ein festes Arbeitsverhältnis haben etc.“
Höhe Renten für „Kinderreiche“
Mehr Eigenleistung im Krankenversicherungs-System
Bildung soll als „Kernaufgabe der Familie“ gefördert werden, Kitas und Schulen sollen dies lediglich „sinnvoll ergänzen“.
Das ist eine Ansammlung von geistigen Brandstiftern, wie es sie selbst in der NSDAP nicht gegeben hat.Anhang: Unterstützerliste der „Alternative für Deutschland“ (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Konrad Adam – Journalist, ehem. FAZ und WELT, mit erzkonservativen Ansichten.
Alexander Gauland – Publizist, Politiker (CDU) und ehemaliger Staatssekretär unter Walter Wallmann, der die CDU für den Verlust des „konservativen Profils“ kritisiert, gegen linke Politik poltert und für eine Rückkehr zur preußischen Kriegsdoktrin aufruft.
Bernd Lucke – Neoliberaler Ökonom, der kurz vor der Bundestagswahl 2005 zusammen mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft den sogenannten „Hamburger Appell“ initiiert hat und seitdem immer wieder mit kritikwürdigen Appellen ein hohes Fremdschämpotential auslöste.
Gerd Robanus – Bundesvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, dem unternehmerfreundlichen und konservativen Flügel der Unionsparteien, der wegen der Hilfen für Griechenland seine Aktivitäten in der CDU ruhen lässt
Bruno Bandulet – Verleger, ehemals Mitglied im rechtspopulistischen Bund Freier Bürger, Kolumnist der Jungen Freiheit und verschiedener Internetseiten, die Gold vermarkten, Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft.
Charles Blankart – Ökonom, Mitglied der Mont Pelerin Society, der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft, des Berlin-Manhattan-Instituts und des Institut Constant de Rebecque.
Ulrich Blum – Ökonom, Politiker (CDU), der als Direktor des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle aufgrund der Kritik des Wissenschaftsrats und der Leibniz-Gemeinschaft an den wissenschaftlichen Leistungen dieses Instituts zurücktrat. Blum ist Gegner des Mindestlohns und Unterzeichner diverser neoliberaler Appelle und stellvertrender Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung.
Günter Ederer – Autor, PR-Journalist und Filmemacher, der seine neoliberalen Dokumentationen finanziell von der Initiative Soziale Marktwirtschaft unterstützen ließ, den Klimawandel leugnet und in seinen Büchern den Sozialstaat abschaffen will. Ederer ist Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft und sitzt im Beirat der Lobbyorganisation „Die Familienunternehmer – ASU“.
Stefan Homburg – Ökonom, stellvertretender Aufsichtsrat der MaschmeyerRürup AG, strammer Neoliberaler.
Martin Leschke – Ökonom, Mitglied des Walter-Eucken-Instituts, der zusammen mit dem für NachDenkSeiten-Leser bekannten Ingo Pies eine Buchreihe über die Vordenker des Marktradikalismus Buchanan, Hayek, Mises und Friedman herausgegeben hat.
Peter Oberender – Gesundheitsökonom und Unterzeichner zahlreicher Appelle, der sich für die Zweiklassenmedizin stark macht und sozial Schwachen gerne gestatten würde, ihre Organe zu verkaufen.
Karl Albrecht Schachtschneider – Emeritierter Jurist ohne Berührungsängste mit dem rechtsextremen Rand. Schachtschneider trat in jüngster Vergangenheit unter anderem bei Veranstaltungen der Bürgerbewegung PRO Köln, der Haider-Partei FPÖ, des als Netzwerk der „Neuen Rechten“ geltenden Studienzentrums Weikersheim, des rechts-sektiererischen VPM und diverser Burschenschaften auf. Er ist regelmäßiger Autor der „Jungen Freiheit“ und ein beliebter Interviewpartner des rechtspopulistischen und islamfeindlichen Internetblogs „Politically Incorrect“.
Bernhard Seitz – Vorsitzender des Aktionsbündnisses Direkte Demokratie, das von obskuren Gruppierungen und Kleinstparteien getragen wird, wie dem „Netzwerk Volksentscheid“, zu dessen „Medienpartnern“ das Who´s Who der deutschen Verschwörungstheoretikerszene gehört, und der „Partei der Vernunft“ (pdv), die nicht nur den Euro, sondern auch gleich noch die Einkommens-, Lohn- und Körperschaftsteuer ersatzlos abschaffen und die Justiz privatisieren will und ebenfalls bestens mit der Verschwörungstheoretikerszene vernetzt ist.
Joachim Starbatty – Ökonom, ehemals Listenkandidat des rechtspopulistischen Bunds freier Bürger, Vorstand der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, Kuratoriumsmitglied des Walter-Eucken-Instituts und Mitglied der Ludwig-Erhard-Stiftung.
Beatrix von Storch (geb. Herzogin von Oldenburg) – Lobbyistin, Vorstand Bürgerkonvent e.V., Vorstand Zivile Koalition e.V., Vorstand Allianz für den Rechtsstaat e.V.
Roland Vaubel, Ökonom, Mitglied des Liberalen Instituts Zürich und des Editorial Boards des libertären Cato Institute. Vaubel plädiert zum Schutz der Leistungseliten für ein Mehrklassenwahlrecht und will den Mitgliedern der „untersten Klassen“ das passive Wahlrecht absprechen.
Das sind geistige Brandstifter wie Sarrazin.
Bernd Lucke sagte mal, dass die AfD den "südlichen Staaten Europas eine Abkehr von der EU und Rückkehr zu Nationalstaaten (mit eigenen Währungen) ermöglichen wolle."[...] Wo genau ist die AfD denn "europafeindlich"? Nach intensiver Beschäftigung mit der Partei und dem Euro bin ich eher geneigt zu sagen, dass keine andere Partei Europafreundlicher ist als die AfD. [...]
Bernd Lucke sagte mal, dass die AfD den "südlichen Staaten Europas eine Abkehr von der EU und Rückkehr zu Nationalstaaten (mit eigenen Währungen) ermöglichen wolle."
Udo Voigt sagte mal, dass die NPD den "in Deutschland lebenden Ausländern die Rückkehr in ihre Heimatländer ermöglichen wolle".
Erstaunlicherweise wollen weder die südlichen Länder Europas aus der EU, noch die hier lebenden Ausländer zurück in ihre Heimat. Es liefe dann also entweder darauf hinaus, dass sie raus geschmissen werden oder so gar nichts passiert, was ja in dem Fall die Parteien überflüssig machen würde.
Die AfD will die Transferzahlungen an die Südländer stoppen, so dass sie von sich aus natürlich aus der Eurozone aussteigen müssen und endlich wieder eine Währung bekommen, die ihrer Wirtschaftsleistung entspricht und somit die Volkswirtschaft sich selbst reguliert und es den Menschen wieder besser geht.
Bernd Lucke sagte mal, dass die AfD den "südlichen Staaten Europas eine Abkehr von der EU und Rückkehr zu Nationalstaaten (mit eigenen Währungen) ermöglichen wolle."
Udo Voigt sagte mal, dass die NPD den "in Deutschland lebenden Ausländern die Rückkehr in ihre Heimatländer ermöglichen wolle".
Erstaunlicherweise wollen weder die südlichen Länder Europas aus der EU, noch die hier lebenden Ausländer zurück in ihre Heimat. Es liefe dann also entweder darauf hinaus, dass sie raus geschmissen werden oder so gar nichts passiert, was ja in dem Fall die Parteien überflüssig machen würde.
Wenn aktuell jemand überall ein offenes Ohr findet, dann ist es Dirk Müller. Seine Aussagen sind stets eine bunte Mischung aus tiefem Wissen, Verschwörungstheorien, seinen eigenen Analysen und Vermutungen sowie Werbung für seine Bücher und Webseite. Trotzdem macht der (noch) einen Bogen um die AfD. Er schlägt sogar einen Weg vor, wie man Europa und den Euro retten könnte. Ob es so klappt, wie er es sich vorstellt, ist erstmal eine andere Sache. Aber dass Europa vermutlich gegen die Wand fährt, wenn der aktuelle Sparkurs weitergeht, daran zweifelt ja schon niemand mehr (vielleicht mal von unseren verblödeten Volksvertretern abgesehen).
Stimmt! Bis auf die Einschränkung (siehe oben)... Es gibt ja auch nicht wenige die vermuten, dass Deutschlands Bekenntnis zum Euro eine Bedingung für die Zustimmung zur Wiedervereinigung war. Natürlich ist das Theorie, würde aber zumindest vieles widersinnige sehr hübsch erklären.Ein anderer Weg wäre vielleicht sogar die Abkehr vom Euro bis die politische und wirtschaftliche Basis für eine Einheitswährung gegeben ist. Mir selbst erscheint es logisch, dass es besser laufen würde, wenn jeder Staat eine seiner Wirtschaftsleistung entsprechende Währung hätte, die er auf- und abwerten kann wie es den Erfordernissen entspricht. Das sind aber uralte Tatsachen, die bereits vor der Einführung des Euro und der EU bekannt waren. Damals hat man auf diese Stimmen geschissen und sie als "europafeindlich" abgetan, heute bekommt man die Rechnung. Und die ist sehr sehr teuer. Dafür verdienen vor allem die großen Volksparteien einen dicken Denkzettel, den sie aber vermutlich auch diesmal nicht bekommen werden. Schade.
Das ist doch gequirlter Unsinn.
Wenn Länder aus dem Euro raus wollen können sie das jederzeit.
Seltsamerweise will keines der Krisenländer aus dem Euro - ich kann aiuch nicht erkennen, dass das Volk in den Länder aus dem Euro raus will.
Warum wohl?
Weil sie ansatzweise ahnen, dass es ihnen ohne Euro noch beschissener gehen würde.
gruss kelle!
Wieso wird dann immer in den Medien darüber gesprochen, dass ein Austritt vertraglich nicht vorgesehen ist?
Und natürlich wollen die Eliten nicht aus dem Euro. Und dazu gehören die Parteienvertreter ja. Immerhin gehören sie nicht zum gemeinem Volk, dass ohne Arbeit und Sozialleistung auf den Straßen verreckt. Sie profitieren ja auch von Bankenrettungen und Co.
Und das wären dann die Südländer und die Menschen dort!!!