Laut Bild-Umfrage sinds jetzt schon 5 Prozent:

https://www.bild.de/politik/inland/...nd-schon-bei-fuenf-prozent-30103074.bild.html

Naja, in einem Monat sinds dann locker 10 Prozent... 8)

Die spannende Frage ist doch, wie sich die tendenziell konservativen AfD Sympathisanten im Angesicht einer drohenden großen Koalition verhalten.

Mehrheit für Schwarz-Geld und auf AfD verzichten, oder AfD auf hoffnungslosen Posten in den Bundestag wählen, um dann von ner großen Koalition regiert zu werden?

In einem sechs-Parteien Parlament dürfte die große Koalition als gesetzt gelten.

gruss kelle!
 
Naja, die Wahl ist ja noch nicht.

Wer weiß, ob Fdp und Piraten es bei der Bundestagswahl ins Parlament schaffen.

Es läuft aber tendenziell - also wenn man die Umfragen betrachtet - auf eine große Koalition hinaus. Angie bleibt Kanzlerin und Steinbrück wird (wieder) Finanzminister. Es ändert sich also recht wenig.

Auch die AfD wird nicht den Kanzler stellen, dafür ist diese Partei einfach zu jung - und diejenigen, die seit 30 Jahren die SPD oder die CDU wählen, werden auch dieses Mal wieder ihr Kreuz bei eben diesen genannten Parteien machen.

Es ist immer schwierig, die "Gewohnheiten" eines Menschen zu verändern, wenn er sich einmal festgelegt hat.

Opposition ist aber auch eine wichtige Aufgabe, denn die erinnert die Regierung daran, dass sie die Sorgen der Bürger ernstnehmen muss. Andernfalls hätten Parteien wie die AfD ja gar keine Lobby.

Es geht hier nicht um die "Einteilung" auf dem politischen Spektrum, sondern um die Dinge, die uns heute bewegen und ich glaube, dass wir in dem demokratischen Prozess darauf hinarbeiten sollten, dass "Alternativen" herbeigeführt werden. Schon im Sinne unserer Zukunft und im Sinne der Europäischen Idee.

Europa ist ein tolles Projekt aber vielleicht ist man ein wenig zuweit gegangen mit dem Euro. Man hat den Bürgern zuviel auf einmal zugemutet. Man hätte sich mehr Zeit nehmen müssen, die politischen Strukturen zu vereinheitlichen und erst dann möglicherweise einen Euro einführen sollen.

Außerdem ist es ja auch eine Frage, dass man uns nie gefragt hat, ob wir den Euro wollen oder nicht. Es ist also irgendwann klar, dass das Volk seinen Anspruch erhebt, den es auch verdient hat. Nämlich Gehör zu bekommen, mehr Mitbestimmung bei solchen grundsätzlichen Fragen erhält.

Ob nun mit oder ohne Euro, das Projekt Europa liegt mir sehr am Herzen. Ich will nicht, dass meine Kinder im Ausland verhasst werden, dass die Menschen keine Perspektiven haben, nur wegen einer Währung, die nicht zu der Leistungsfähigkeit aller Mitgliedsländer passt.

Dann doch lieber die Angleichung der Verhältnisse durch zwischenstaatliche Verträge. Ich glaube der richtige Schritt ist, einen Schritt zurückzugehen und sich dann wieder anzunähern. Die Peripherie braucht genau wie wir Zeit zum atmen. Wohlmöglich sind wir noch nicht soweit, eine gemeinsame Währung zu haben.
 
Woher die Einschätzung? Da sollte sich ja wohl eher das unpolitische sich in Auflösung befindliche Bürgertum wie vor 80 Jahren zusammenfinden ...
Liegt am Personal und den Unterstützer. Da tummeln sich reichlich (national-)konservative Persönlichkeiten. Das man mit "Euro-Angst" und der Aussicht auf einer Rückkehr zur heiligen DM auch im unpolitischen Bürgertum auf Stimmenfang geht, dürfte klar sein. Denn zum einen ist konservativ ja nicht zwingend eine politische Haltung, zum anderen ist sie da auch weit verbreitet.

Die cdu-nahe Konrad Adenauer Stiftung sagt, dass von Finck, also der Herr "Mövenpick", finanzieller Unterstützer bzw. Spender der Partei ist. Scheinbar nimmt manch (Einfluss)Reicher die Partei ernst und streut seine Spenden breiter. Bei dem Personal wird auch mancher schon gute Kontakte haben.

Opposition ist aber auch eine wichtige Aufgabe, denn die erinnert die Regierung daran, dass sie die Sorgen der Bürger ernstnehmen muss. Andernfalls hätten Parteien wie die AfD ja gar keine Lobby.
Eben eine Protestpartei, so wie sich mancher in der Partei auch versteht. Daraus aber abzuleiten, sie vertrete Bürgerinteressen - also Interessen der breiten Mehrheit -, halte ich für ein Irrglauben.
 
Man muss sich eigentlich die Frage stelle wieso bekommt die Afd soviel mediale Aufmerksamkeit ??

Bestimmt nicht weil sie gegen die Euro Rettungspolitik ist.


Diese Partei ist ein CDU Abklatsch und wird Frau Merkel zu 4 weiteren Jahren verhelfen dannach ist Deutschland dann abgeschafft Ziel erreicht.


Für mich persönlich ist es eigentlich traurig, dass sich jeder auf diese Partei stürzt wie ein Geier und dabei gar nicht mitbekommt was der Zweck dieser Partei ist, aber bestimmt nicht was der Name verspricht, denn eine Alternative ist es nicht.
 
[...] Diese Partei ist ein CDU Abklatsch und wird Frau Merkel zu 4 weiteren Jahren verhelfen dannach ist Deutschland dann abgeschafft Ziel erreicht.
So wie ich es verstanden habe, will sie in puncto Euro das genaue Gegenteil unserer Kanzlerin und ihrer Spießgesellen. Zu den anderen Punkten der Unionspolitik haben sie sich ja noch immer nicht geäußert, oder?

Für mich persönlich ist es eigentlich traurig, dass sich jeder auf diese Partei stürzt wie ein Geier und dabei gar nicht mitbekommt was der Zweck dieser Partei ist, aber bestimmt nicht was der Name verspricht, denn eine Alternative ist es nicht.
Das passiert, wenn jeder meint, keine anderen Wahlmöglichkeiten mehr zu haben. Wenn man also der Meinung ist, dass Union, SPD, FDP und Grüne (ja, selbst die Grünen!) alle nur den gleichen Scheiß veranstalten, nur unter anderer Flagge.

Ich selbst werde wohl die AfD nicht wählen, aber ich komme nicht umhin zu behaupten, dass ich mich diebisch freuen würde, wenn sie 20 oder mehr Prozent der Stimmen bekämen :D
 
Wer mal den Prof. Lucke live sehen möchte und Phoenix bisher nur als mythischen Vogel kennt...

https://www.phoenix.de/content/677328

Ich fand es sehr interessant. Der Mann kann sich ausdrücken, seine Meinung klar darlegen und hat schon das typische Politikerverhalten, ständig dazwischen zu quatschen. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass was er sagt, ist nicht aus der Hüfte geschossen.

Gruss
Marty
 
Aber genau das ist doch das Konzept von AFD! Sie spielen mit der Angst der Menschen vor den Folgen der EU-/Schuldenkrise. Das eine konservative und alles andere als soziale Partei selbst aus dem links-sozialen Umfeld Zustimmung erhält macht deutlich, wie manipulierend die Angst bei den Menschen wirkt.

Sie spielen eher mit der Resignation als mit der Angst. Sie spielen stärker mit der Lähmung der Menschen keine Alternative zu haben, wenn sie wählen gehen. Daher ja auch der Name. Ansonsten könntest du sagen, dass man keine Alternativen mehr Gründen darf, weil man damit auf die Wünsche der nicht gehörten Menschen eingeht und das immer deren Ängste sind.

Ich empfinde es nicht als Grundkonzept der AfD den Leuten zu sagen, dass wir mit dem Euro aussterben. Einzig und allein wird den Leuten gesagt das es uns besser gehe mit der DM. Das dadurch der Wohlstand wieder gemehrt werden kann. Wohlstand mehren ist etwas anderes als zu sagen, dass der Wohlstand zugrunde geht, sowie es nun ist. Es ist das streben nach mehr. Nach dem Möglichen.

Das Problem ist, dass du der Auffassung bist, dass man nicht gegen die Schuldenpolitik sein darf (Bei der Entstehung der EU war eigentlich ausdrücklich gesagt worden, dass es keine Haftungsunion ist). Sobald man dagegen ist spielt man mit den Ängsten. Ich sehe es eher so, dass viele Menschen (und dazu zählen wohl auch die Gründer der PArtei) nicht mehr mit Ansehen wollen, wie Verträge gebrochen werden, die Verfassung mit Füßen getreten wird und die Bürger nicht in die Demokratie mit eingebunden werden.

Die AfD verpsricht übrigens keine Rückkher zur DM bei einer wahl. Sie sagt explizit, dass Nationen über ihre Währung abstimmen dürfen müssen. Das heißt selbst bei einer Wahl würden sie laut eigenem Wahlprogrmam erst die deutsche Bevölkerung fragen ob sie zur DM wiederkehren möchten. Und das wäre ein riesiger demokratischer Fortschritt. Gleich was dann dabei raus kommt.
 
Eine große Koalition wär doch nicht schlecht... Davon würden alle Parteien (außer Spd und CDU) massiv Aufwind erfahren... :D
 
Ich finde es gut, dass die Bürger so entscheiden, wie sie es wollen und nicht so entscheiden, wie die Propaganda es ihnen sagt.

Wer aus dem Stand, ohne große Werbung inzwischen 10000 Mitglieder hat, sieht ja, dass die AfD inzwischen ernstgenommen werden kann.

Wenn der Zulauf in dem Tempo weitergeht, dann wird die Wahl sehr spannend.

Also ich kann die Bedenken meiner Vorredner schon irgendwie verstehen.

Wer CDU, FDP, Grüne und SPD wählt, wählt "alternativlos", d. h. so weitermachen mit den Rettungspaketen etc.

Entscheidet euch so, wie ihr es für richtig haltet. Plan A heißt weiter so, Plan B wäre die AfD und noch viele andere kleinere Parteien. Leider zum gewissen Teil gehört auch die "Linke" dazu.
 
Danke für den Mövenpick-Hinweis - so funktioniert halt die bürgerliche Demokratie ...
Die Partei sagt, man haben von ihm keine Spende erhalten. Wenn die Spenden veröffentlicht werden, dann wissen wir mehr. Oder gilt das nur für Parteien, die im Bundestag vertreten sind?

Ich finde es gut, dass die Bürger so entscheiden, wie sie es wollen und nicht so entscheiden, wie die Propaganda es ihnen sagt.
Und die Äußerungen der AfD und ihrer Befürworter sind warum keine Propaganda?
 
Das ist auch Propaganda ;).

Also genau wie die Aktienmärkte, übertreiben auch die Journalisten immer gerne, um ihre Schlagzeilen zu haben.

Gute Nachrichten erhalten ja bekanntlich weniger Beachtung, als Nachrichten mit viel Rabats und Skandale.

Daher ist negative Propaganda mir lieber, dann bleibt diese Partei jedenfalls in den Medien ;).

Von mir aus können die alles auf dem Kopf stellen und aus einen Pups einen Elefanten machen. Meine persönliche Entscheidung ist ja gefallen (wobei ich ja eigentlich nie zu Bundestagswahlen gehe, also immer zu den Nichtwählern gezählt werden konnte).
 
Leider zum gewissen Teil gehört auch die "Linke" dazu.

So dachte ich bisher auch. Ich erwische mich aber immer öfter dabei, wie ich das Gefühl bekomme, dass bei Bundestagsdebatten oder in Diskussionen Herr Gysi der Einzige zu sein scheint, der mal die Wahrheit spricht und wirklich sagt, wo die Probleme liegen und warum die derzeitige Lösung wohl die Falsche ist.

Während alle anderen von Hilfspaketen für Länder sprechen, sprechen nur die Linken von Anfang an von einem reinen Bankenrettungspaket und prangern die Rolle der Geschäftsbanken an. Auch hat Herr Gysi mehrfach klar gesagt, wo er die Probleme sieht in diesen Ländern: Zu hohe Kosten, zu wenig Produktivität unter Wegfall der bisherigen Möglichkeiten, das durch Währungsabwertung zu korrigieren.

Auch sieht er deutlich die Folgen der aufgezwungenen Sparvorgaben bei gleichzeitiger Weiterforderung der Schuldenbedienung. Wie ein Land, das spart und dadurch nicht nur Ausgaben, sondern auch Einnahmen reduziert, weiter seine Zinsen und Tilgungen zahlen soll, das kann wohl nicht mal Herr Schäuble erklären.

Für mich entwickelt sich die Linke immer mehr zu einer Alternative, über die ich mal nachdenken muss. Wenn die es schaffen, ihrer Kommunisten unter Kontrolle zu halten, dann wäre das eine Überlegung wert.

Marty
 
@Marty Ich sehe ebenfalls "Die Linke" momentan als "Fels in der Brandung". Leider kann ich mir keine Koalition vorstellen. Ich weiss noch nicht ob ich "Die Linke" wählen werde, sehe für mein persönliches Empfinden momentan keine Alternative. :/

Gysi ist cool. Beschäftige dich beizeiten mit Sahra Wagenknecht (Hat vor kurzem in VWL promoviert [Hat unter anderem den Vorteil, dass sie sich mit Wirtschaftsangelegenheiten auskennt]). In Punkto Wirtschaft ist sie eher das Sprachrohr, Gysi ist eher der Jurist. Es gibt bei youtube interessante Reportagen. Im Gespräch mit Sarrazin hat sie sich einst sehr gut geschlagen, er musste ihr sogar Kompetenzen eingestehen. Wären Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht in der SPD, dann würde mir die Wahl keine Probleme bereiten (Beide in Ministerämtern, das würde mir schon genügen). Ich habe das Gefühl das beide (ehrliche) Politiker sind.

Ich habe nichtmal Angst vor dem Ausweiten der Schuldenkrisen, ich sehe auch kein Eurocrash (zwangsläufige erh. Inflation schon), aber bei der derzeitigen Politik sehe ich große Komplikationen im Euroraum. Durch das Ausweiten von Schulden wird sich die Krise immer weiter verhärten. Früher oder später trifft uns die Krise, denn wir sind vom Export innerhalb der EU abhängig, das funktioniert nur wenn die Wirtschaft innerhalb der EU funktioniert. Daher Schulden einfrieren und (echte) Rettungspakte (keine die mit Zinsen zurückgezahlt werden müssen ;) [Ausweitung der Kohäsionspolitik]) auf dem Weg bringen.

Mit einem Rückschritt zur DM würde man sich vieles verbauen. Vertrauen zum Ersten und damit würde sich der Außenhandel erschweren. Die Währung würde ungenießbar werden (zu hart). Mittlerweile bin ich für eine Europäische Republik (Gleiche Rechte und gleiche Gesetze in allen EU-Ländern.)
 
So dachte ich bisher auch. Ich erwische mich aber immer öfter dabei, wie ich das Gefühl bekomme, dass bei Bundestagsdebatten oder in Diskussionen Herr Gysi der Einzige zu sein scheint, der mal die Wahrheit spricht und wirklich sagt, wo die Probleme liegen und warum die derzeitige Lösung wohl die Falsche ist.

So geht es mir vor allem auch bei Reden von der Wagenknecht... 8O8O8O

In Sachen Europolitik gibt es ja wirklich nur die Einheitspartei CDUCSUSPdGrüne und auf der anderen Seite die Linken... Im Endeffekt gefällt mir ihr beschlossenes Wahlprgramm ziemlich... Ganz schön schockierend... ^^

Hier ein Link zu der sehr interessanten "Unter den Linden"-Sendung mit Dietmar Bartsch und Bernd Lucke:
https://www.youtube.com/watch?v=RuCkahQOiNk

Man sieht schon, dass sie sich in der Analyse häufig sehr einig sind... Aber die wirtschaftliche Kompetenz liegt sicher auf Seite der AfD...
 
Gysi ist cool. Beschäftige dich beizeiten mit Sahra Wagenknecht (Hat vor kurzem in VWL promoviert [Hat unter anderem den Vorteil, dass sie sich mit Wirtschaftsangelegenheiten auskennt]).

Mit einem Rückschritt zur DM würde man sich vieles verbauen. Vertrauen zum Ersten und damit würde sich der Außenhandel erschweren. Die Währung würde ungenießbar werden (zu hart). Mittlerweile bin ich für eine Europäische Republik (Gleiche Rechte und gleiche Gesetze in allen EU-Ländern.)

Interessant. Sahra Wagenknecht gestehst du Wirtschaftskompetenz zu, weil sie vor kurzem promoviert hat. Einer geballten Fachkompetenz von langjährigen Professoren, Doktoren, etc. aus dem Wirtschaftsbereich traust du aber nicht das wirtschaftliche Verständnis zu besser als du beurteilen zu können ob eine Rückkehr zur DM ein Rückschritt wäre? Die sind da ja anderer Meinung als du.

Ansonsten solltest du es beim wahren Namen nennen und nicht Pseudodemokratisch bennen. Du bist mittlerweile für ein imperialisitisches europäisches System. Alles andere wäre doch wohl ein hohn in der Benennung des Systems...
 
Bei Sahra Wagenknecht bin ich zwiegespalten. Ihre Vergangenheit in der kommunistischen Plattform, aber speziell ihre alten Äusserungen zur DDR und Mauer halten bei mir da die Skepsis aufrecht. Das, was sie heute im Bundestag äussert, ist da deutlich besser. Trotzdem hält sich hartnäckig das "Wolf im Schafspelz"-Gefühl. Das gleiche Gefühl habe ich auch bei Lafontaine. Eigentlich kurios, dass ich das dem Ex-Spitzel und Anwalt mehr Vertrauen entgegenbringe, das sind eigentlich Eigenschaften, die bei mir jedes Vertrauen zerstören.

Marty
 
Interessant. Sahra Wagenknecht gestehst du Wirtschaftskompetenz zu, weil sie vor kurzem promoviert hat. Einer geballten Fachkompetenz von langjährigen Professoren, Doktoren, etc. aus dem Wirtschaftsbereich traust du aber nicht das wirtschaftliche Verständnis zu besser als du beurteilen zu können ob eine Rückkehr zur DM ein Rückschritt wäre? Die sind da ja anderer Meinung als du.
Meine Äußerung bezog sich auf Gysi und nicht auf die AFD...

Die AFD ist toll und hat wirtschaftliche Kompetenzen, ich akzeptiere die Meinungen der AFD. Klar ist ein Austritt aus dem Euro möglich und es gäbe sicherlich auch Menschen die davon profitieren würden. Die Frage ist, wem nützt es? ;) Devisenhandel zwischen den eurpäischen Ländern würde den Handel hemmen. <Punkt> Du darfst gerne Vorteile zur Rückkehr der DM erläutern. Ich bin gespannt.
Ansonsten solltest du es beim wahren Namen nennen und nicht Pseudodemokratisch bennen. Du bist mittlerweile für ein imperialisitisches europäisches System. Alles andere wäre doch wohl ein hohn in der Benennung des Systems...
Definiere den Begriff Demokratie und ordne ihn zu.

Es gibt zwei Möglichkeiten die langfristig funktionieren:

DM + Deutschland (Gewaltenteilung)
Euro + EU (Gewaltenteilung)

(Ich bin der Meinung das die zweite Variante besser funktioniert.)

Was spricht gegen eine Europäische Republik auf einer demokratischen Basis?

Angst! Ich habe mehr Angst das die europäischen Länder auseinanderdriften. Man muss mehr zusammenwachsen und gemeinsam was schaffen. Die Geschichte ist doch ein wunderbarer Lehrmeister.

Bei Sahra Wagenknecht bin ich zwiegespalten. Ihre Vergangenheit in der kommunistischen Plattform, aber speziell ihre alten Äusserungen zur DDR und Mauer halten bei mir da die Skepsis aufrecht.
Kenne ich, geht mir ähnlich, ich interpretiere es so, dass sie sich weiterentwickelt hat. Sie distanziert sich selbst von ihren alten Einstellungen. Dieser Erkenntnis schenke ich ihr einen interessanten Blickwinkel auf zwei Systeme. Ich mag die Mischung. Ich mag nicht das was sie in ihrer Vergangenheit geäußert hat. Was sie jetzt äußert gefällt mir und es ist glaub ich echt.
Das, was sie heute im Bundestag äussert, ist da deutlich besser. Trotzdem hält sich hartnäckig das "Wolf im Schafspelz"-Gefühl. Das gleiche Gefühl habe ich auch bei Lafontaine. Eigentlich kurios, dass ich das dem Ex-Spitzel und Anwalt mehr Vertrauen entgegenbringe, das sind eigentlich Eigenschaften, die bei mir jedes Vertrauen zerstören.
Lafontaine ist mittlerweile ein zahnloser Tiger, wobei er Wagenknecht ein Mentor ist/war. Ich neige Ähnlichkeiten von Merkel zu Kohl zu entdecken. Sie stellt für mich ein Gegengewicht dar. Die Mitte zu finden wäre okay. Ist in unserer momentanen Politik schwierig. Da gibt es nur dafür/dagegen, keine Mitte und wenig Entwicklung.