Ich würde Vorschlagen Griechenland einen Schuldenerlass von 25% zu gewähren... das müsste aber möglichst bald geschehen... :roll:
 
Ich würde Vorschlagen Griechenland einen Schuldenerlass von 25% zu gewähren... das müsste aber möglichst bald geschehen... :roll:

Ich würde vorschlagen, Griechenland weigert sich einfach, die Schulden zu bedienen mangels Masse und bietet 10% der Kreditsumme als Vergleich an.

Die griechische Regierung kann ja mal bei RTL anrufen.

Marty
 
Der Rettungsfonds hat nichts gebracht, die EZB hat Schrott in ihrer Bilanz und die GR-Bürokratie erklärt bald die eigenen Bürger zu Terroristen.
Wer will dort eine Insel kaufen?!

Wenn die Versicherung mehr kostet als das Ding einbringt kann man ja nur verkaufen, bzw. wer will das überhaupt kaufen. ;)



kann mich nur anschließen,


- ohne Worte eigentlich -


gruß
 
Ich würde Vorschlagen Griechenland einen Schuldenerlass von 25% zu gewähren... das müsste aber möglichst bald geschehen... :roll:
Dazu müsste GR aber den Staatsbankrott direkt erklären. Tatsächlich hat es den Staatsbankrott schon indirekt erklärt in dem es Hilfsgelder von anderen EU-Staaten angefordert hat, bzw. sich Bürgschaften geben ließ.
Wenn der Bankrott erklärt ist kann GR auf Jahre hinaus keine neuen Schulden machen, wie Argentinien. Dank dem Rettungsfonds kann das Schuldenmachen aber fröhlich weiter gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer sich nochmal mit dem Thema Geldsystem auseinandersetzen möchte, dem kann ich folgende Links empfehlen:

Andreas Popp (Wirtschaftsexperte):
https://www.dailymotion.com/video/xaq9n8_andreas-popp_tech

Prof. Dr. Dr. Dr. Wolfgang Berger (Wirtschaftswissenschaften):
https://grilleau.blog.de/2009/08/19/prof-dr-dr-wolfgang-berger-6759635/

Dr. Bernd Senf (Professor i.R., Volkswirtschaftslehre)
https://www.youtube.com/watch?v=3gEvqx5j9Tw

Kurzfilm über das Geldsystem (neu):
https://www.youtube.com/watch?v=UFkfKDawAFY

Oder ein satirischer Kurzfilm, für alle die zu faul sind sich intensiv damit zu befassen:
https://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ

Ich finde interessant, dass der Fehler im System eingebaut ist (und auch schwierig ist ohne diesen Fehler zu leben, denn dann gäbe es ja kein Ansporn zu arbeiten oder zu investieren) und dass wie Andreas Popp im ersten Video bei seinem Vortrag gesagt hat, bei einem Staatsbankrott die Staatsschulden verfallen, aber die privaten Schulden erhalten bleiben. Wie ist das zu begründen?
Im Falle, dass Griechenland also pleite gehen würde, wären also die Staatsschulden getilgt. Empfehlen kann ich allerdings auch das Investieren in Gold, Silver und Platin. Aber nicht das gesamte Vermögen. Sondern immer 10-20 % in Wertmetalle oder Fonds zu haben ist immer gut und relativ Krisensicher. Man setzt also auf die Gier.

Ich kann darüber hinaus noch den Film "Wall Street" empfehlen, der anfang der 1990er veröffentlicht wurde. Es gibt demnächst (September) eine Fortsetzung, die sollte man gesehen haben.
Der Film Let's make money ist auch empfehlenswert, aber der Film schneidet nur das Problem an und geht nicht weit genug in die Tiefe.
 
dass wie Andreas Popp im ersten Video bei seinem Vortrag gesagt hat, bei einem Staatsbankrott die Staatsschulden verfallen, aber die privaten Schulden erhalten bleiben. Wie ist das zu begründen?
Der Staat kann seine Schulden ja nicht mehr zahlen, die Privatleute doch schon, warum sollten deren Schulden auch verfallen?

Empfehlen kann ich allerdings auch das Investieren in Gold, Silver und Platin. Aber nicht das gesamte Vermögen. Sondern immer 10-20 % in Wertmetalle oder Fonds zu haben ist immer gut und relativ Krisensicher.
Warum sind Fonds, die in Edelmetalle investieren, empfehlenswert? Was habe ich von einem Fonds, wenn die Wirtschaft zusammenbricht? Gold hat man dann zuhause unter dem Kopfkissen zu haben.

Marty
 
Wer sich nochmal mit dem Thema Geldsystem auseinandersetzen möchte, dem kann ich folgende Links empfehlen:
Hier was von Alan Greenspan.

Die Banken haben ja selbst kaum Geld, sondern bekommen es von Kunden und verleihen es größtenteils. Wenn jetzt faule Kredite auftauchen und Abschreibungen nötig werden schmelzen die geringen Reserven der Banken zusammen und sie müssen sich bei der Notenbank frisches Geld leihen. Das können sie nur tun wenn sie auch kreditwürdig sind, also man vermutet, dass es auch wieder zurückgezahlt wird.
Das nennt man "Fractional-reserve banking".
Früher bestanden diese Reserven aus Gold, das nicht beliebig vermehrbar ist und damit mehr Stabilität ins Bankenwesen brachte.
Sie können aber auch versuchen die Sicherheiten der gesunden Kredite zu verscherbeln, so weit dies vertraglich möglich ist, oder diese Kredite einfach verkaufen.
 
Bundesregierung entwickelt Insolvenzordnung für Staaten - Spiegel

Folgende News wurde am 11.07.2010 um 11:58:00 Uhr veröffentlicht:
Bundesregierung entwickelt Insolvenzordnung für Staaten - Spiegel
Finanznews

FRANKFURT (Dow Jones)--Fachleute der Bundesregierung haben laut einem Magazinbericht ein Verfahren ausgearbeitet, das Länder mit Zahlungsschwierigkeiten in eine geordnete Insolvenz führen soll. Wie das Magazin "Spiegel" am Wochenende vorab berichtete, sehen die Pläne vor, dass Besitzer von Staatsanleihen im Wege eines sogenannten Haircuts auf Teile ihrer Ansprüche verzichten sollen, um dem Land aus der Krise zu helfen. "Der Privatsektor soll in die Verfahren eingebunden werden, um die finanziellen Lasten nicht allein dem Steuerzahler aufzubürden", heiße es in einem Konzept, das im Bundeskanzleramt kursiert. Der Anleihehalter bekomme eine Risikoprämie und müsse dieses Risiko auch tragen. Das Konzept sieht laut "Spiegel" vor, dass die Gläubiger im Gegenzug für ihren Verzicht den Restwert der Anleihe, höchstens den halben Nennwert, garantiert bekommen. Der Vorteil für die Gläubiger: Sie müssten nicht die komplette Anleihe abschreiben. Das Schuldnerland müsse eine Garantiegebühr errichten und trage somit auch eigene Lasten. Als internationaler Garantiegeber solle eine neue entpolitisierte und rechtlich selbständigen Einrichtung fungieren, der sogenannten Berliner Club. Daran sollen sich laut "Spiegel" Mitgliedstaaten der G20 oder nur der Euro-Zone beteiligen. Führe der Forderungsverzicht der Gläubiger zu keiner Besserung, trete eine zweite Stufe des Verfahrens in Kraft. Dabei kommt es dann zu einer kompletten Umschuldung des betroffenen Landes. Der Berliner Club beauftrage dann eine mit den "regionalen Besonderheiten des Schuldnerlandes vertraute Persönlichkeit oder eine Gruppe von Persönlichkeiten" damit, die Vermögensinteressen des Pleite- Landes wahrzunehmen. Laut "Spiegel" sehe das Konzept vor, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) die Maßnahmen von Anfang an begleiten solle. Das Konzept stelle keine Alternative zum europäischen Rettungspaket, sondern seine Weiterentwicklung dar, heiße es in der Regierung. Den Bericht selbst kommentieren wir nicht, sagte Michael Offer, Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, am Sonntag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Die Grundidee einer Insolvenzordnung für Staaten sei nicht neu und sei von Bundesfinanzminister Schäuble selbst eingebracht werden. Das Verfahren werde innerhalb der Arbeitsgruppe von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy diskutiert, die sich am Montag erneut treffen werde. Bei diesem Treffen werde Deutschland seine Vorstellungen einbringen. Webseite: www. spiegel. de DJG/has
 
Scheinbar braucht man es (weil jetzt bald einige Staaten pleite gehen und der Rettungsfonds nicht ausreicht?). :roll:
 
Laut Prof. Dr. Wilhelm Hankel, soll ja die große Pleitewelle von Staaten nun im Herbst stattfinden, mal sehen ob sich das bewahrheitet.

Gott sei Dank hab ich kein Geld mehr auf der Bank, also hab ich auch nach dem Neustart dann am wenigstens Verluste gemacht ;)
 
Laut Prof. Dr. Wilhelm Hankel, soll ja die große Pleitewelle von Staaten nun im Herbst stattfinden, mal sehen ob sich das bewahrheitet.
GR gibt gerade keine neuen Anleihen raus. Ob es daran liegt, dass sie nicht gekauft würden oder ob GR die Zinsen zu hoch sind (GR bekommen ja Geld aus dem Rettungsfonds zu 5%) ist unklar. Im Moment ist GR faktisch weg vom Kapitalmarkt - mit den anderen Pleitekandidaten kann man das aber nicht machen.
https://www.handelsblatt.com/finanz...-griechenland-macht-einen-rueckzieher;2616729
Dann doch lieber Zwangsverwaltung, wenn schon was gemacht werden soll.
 
(...)
Dann doch lieber Zwangsverwaltung, wenn schon was gemacht werden soll.

Griechenland ist nur ein Ablenkungsmanöver und verheimlicht den Systemfehler. Es ist auch eine gute Begründung dafür, dass Griechenland seine Hoheit über dessen Finanzwirtschaft verliert. Das nennt man übrigens Doppelmoral, wenn man sagt du, Griechenland, hast 100Mrd. unterschlagen und wir nur 10Mrd. ;)
 
GR hat schon längst die Kontrolle über seine Finanzwirtschaft verloren.
Zins ist auch kein (System-)Fehler, sondern ein notwendiges Übel. Niemand würde Geld verleihen, wenn er nicht etwas davon hätte. Und man kann den Zins auch bezahlen, wenn das Geld fliesst und man ein passendes Einkommen hat.
https://www.20min.ch/finance/dossier/eurokrise/story/Die-fast-unaufhaltbare-Schuldenspirale-24495826
Dieser Rettungsfonds ist im Übrigen eine "Bad Bank" für Staaten. Der Unterschied ist aber, dass eine Bank verschiedene toxische und nicht toxische Papiere hat, während ein Staat nur seine eigenen Anleihen hat.
 
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Scheinbar braucht man es (weil jetzt bald einige Staaten pleite gehen und der Rettungsfonds nicht ausreicht?). :roll:


Dumm ist, dass der Rettungsfond nur für die Banken gereicht hat. Was hätte man mit dem Geld alles anstellen können...
Aber ist doch schön, dass die Banken ihre Vorjahresgewinne halten, bzw. sogar übertreffen konnten. In den USA z.B. erlebt man dieses Jahr möglicherweise eines der stärksten Bankenjahre überhaupt...
 
Aber ist doch schön, dass die Banken ihre Vorjahresgewinne halten, bzw. sogar übertreffen konnten.
Findest Du das schlimm? Ich hätte nichts dagegen, wenn in Deutschland die (teil-) verstaatlichten Banken dicke Gewinne machen würden. Dann käme von dem investierten Geld direkt was zurück. Auch die anderen Banken dürfen das gerne, immerhin zahlen sie gute Prämien für die bereitgestellten und nicht benötigten Bürgschaften.

Marty
 
Findest Du das schlimm? Ich hätte nichts dagegen, wenn in Deutschland die (teil-) verstaatlichten Banken dicke Gewinne machen würden. Dann käme von dem investierten Geld direkt was zurück. Auch die anderen Banken dürfen das gerne, immerhin zahlen sie gute Prämien für die bereitgestellten und nicht benötigten Bürgschaften.

Marty

Prinzipiell natürlich nicht, aber das Problem besteht darin, dass das Geld nicht an den Staat und meist nicht an den Bürger, bzw. Unternehmer geht.

So haben sich zahlreiche Banken erstmal Gehaltserhöhungen gegönnt. Sozusagen als Belohnung, dass sie so hohe Geldsummen von den Ländern abknüpfen konnten.
Dann gab es trotz steigenden Quartalszahlen weiterhin keine Kredite an KMUs.

Und der Staat? Der bekommt ein paar Cent (1,xx Milliarden pro Jahr). Damit wären wir dann in über 100 Jahren für die nächste Wirtschaftskrise gerüstet.
Das ist ein Witz.

Bemerkst du das denn nicht? Jetzt ist plötzlich wieder kein Penny übrig für die Gesundheitskassen, für Arbeitslose und Co.
 
Prinzipiell natürlich nicht, aber das Problem besteht darin, dass das Geld nicht an den Staat und meist nicht an den Bürger, bzw. Unternehmer geht.
Doch, das Geld geht in Form von Steuern an den Staat, entweder als Körperschaftssteuern (Gewinn als Unternehmen), Steuern auf Kapitaleinkünfte (bei Auszahlung als Dividende) oder Lohnsteuer (wenn es als Boni an die Manager gezahlt wird).

So haben sich zahlreiche Banken erstmal Gehaltserhöhungen gegönnt. Sozusagen als Belohnung, dass sie so hohe Geldsummen von den Ländern abknüpfen konnten.
Welche Banken haben Geld vom Staat bekommen und gleichzeitig Gehaltserhöhungen durchgesetzt, ohne ihre Verpflichtungen gegenüber dem Staat zu erfüllen? In Deutschland natürlich.

Und der Staat? Der bekommt ein paar Cent (1,xx Milliarden pro Jahr).
Die bekommt er dafür, dass er Bürgschaften bereit gestellt hat, Geld ist dafür gar keines geflossen. Nenn es Bereitstellungszinsen.

Dort wo Geld geflossen ist, sind die Banken jetzt quasi verstaatlicht. Da muss man halt versuchen, das Geld auch wieder rauszuholen. Sollte doch möglich sein.

Damit wären wir dann in über 100 Jahren für die nächste Wirtschaftskrise gerüstet.
Deutschland würde ja gerne eine "Bankensteuer" und "Transaktionssteuer" einführen, da sind andere dagegen.

Bemerkst du das denn nicht? Jetzt ist plötzlich wieder kein Penny übrig für die Gesundheitskassen, für Arbeitslose und Co.
Das war noch nie da. Das haben wir als Staat bisher auch auf Pump finanziert.

Marty
 
Bei den Sozial- und Rentenkassen ist der große Systemfehler, der hier immer wieder genannt wird doch noch viel einfacher sichtbar. Wenige sollen für immer mehr Leute, immer mehr Leistungen bezahlen....

Aber zu der Sache mit den Bankgarantien etc. Bisher sieht es doch ganz gut aus. Es werden Gelder zurückgezahlt, Garantien gar nicht genutzt, nur gezahlt... Wenn es so weiterginge, würde der Staat insgesamt kaum Ausgaben haben.

Es droht natürlich Unheil von den Pleitestaaten etc. Aber jetzt gerade auf den Banken rumzuprügeln ist unpassend. Es kommt sicher mal wieder ein besserer Moment :ugly:
 
Naja... immerhin waren es die Banken, u.a. auch die Deutsche Bank, die den verschuldeten Staaten, wie z.B. Griechenland immer wieder Kredite geben/gegeben haben.

Ich glaub es ist gerechtfertigt wenn man auf den Banken rumprügelt und der Moment ist eigentlich nie besser gewesen... Wir hatten eine riesige Wirtschaftskrise und niemand scheint daraus gelernt zu haben.

An der Börse wird wieder mit Hochrisikopapieren gehandelt... Es ist wie vorher. Die nächste Blase wird aufgepumpt und ich warte gespannt auf den nächsten Knall.