In Remember

17. Mai 1902:
Der griechische Archäologe Valerios Stais entdeckt in einem Klumpen aus korrodiertem Material aus einem Schiffswrack den Mechanismus von Antikythera, ein antikes Artefakt aus Zahnrädern.
1778991303884.png
1778991322393.png
1778991355493.png
Der Mechanismus von Antikythera gilt als der älteste Analogcomputer der Welt. Das etwa 2.000 Jahre alte Gerät wurde 1901 in einem Schiffswrack vor der griechischen Insel Antikythera entdeckt.

Funktion und Aufbau:
Das handbetriebene Gerät aus Bronze und Holz diente dazu, astronomische Phänomene mit verblüffender Präzision vorauszuberechnen:
Himmelskörper:
Er berechnete die Positionen von Sonne, Mond und den fünf damals bekannten Planeten (Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn).
Finsternisse:
Der Mechanismus konnte Sonnen- und Mondfinsternisse sowie deren Farbe und Richtung vorhersagen.
Kalender:
Er enthielt einen Mond- und Sonnenkalender sowie eine Anzeige für die Termine der Panhellenischen Spiele (z. B. die Olympischen Spiele).
Technik: Das Innere bestand aus über 30 (schätzungsweise ursprünglich bis zu 70) komplexen Zahnrädern, darunter epizyklische Zahnräder (Getriebe auf Getrieben), die eine Technik zeigen, die erst über 1.000 Jahre später in Europa wieder erreicht wurde.
Herkunft und Entdeckung:
Entdeckung:

Schwammtaucher fanden das Wrack im Jahr 1901. Das Gerät war in 82 korrodierte Fragmente zerfallen.
Datierung:
Es wird meist auf den Zeitraum zwischen 205 v. Chr. und 60 v. Chr. datiert.
Ursprung:
Forscher vermuten den Entstehungsort auf Rhodos (aufgrund der dortigen Astronomenschule) oder in Korinth bzw. dessen Kolonie Syrakus, was eine Verbindung zum berühmten Mathematiker Archimedes nahelegt.

Aktuelle Forschung:
Moderne Analysen mittels Röntgentomographie machten verborgene Inschriften und Zahnräder sichtbar. Neuere Studien untersuchen, ob das Gerät aufgrund seiner winzigen Zahnräder anfällig für Blockaden war oder ob es primär als hochwertiges Lehr- oder Prestigeobjekt für reiche Bürger diente.

Heute können die Originalfragmente im Nationalen Archäologischen Museum in Athen besichtigt werden.
 
17. Mai1510 - In Florenz stirbt der Renaissancemaler Sandro Botticelli (Primavera, Die Geburt der Venus).
1778995004024.png
Sandro Botticelli (* 1. März 1445 in Florenz; † 1510, begraben am 17. Mai 1510 ebenda; auch Alessandro di Mariano Filipepi oder Sandro di Mariano di Vanni Filipepi, gen. Botticelli) war einer der bedeutendsten italienischen Maler und Zeichner der frühen Renaissance.

Im Geist der Frührenaissance und des Humanismus malte Botticelli, beeinflusst von Filippo Lippi, Masaccio und Antonio Pollaiuolo, Andachtsbilder, Altarbilder sowie Bilder aus dem Themenbereich der griechischen Mythologie und Allegorien mit Gegenwartsbezug. Von herausragender Bedeutung ist seine Porträtkunst, die nachhaltig das Image der Medici und ihrer Parteigänger geprägt hat. Sein Spätwerk trägt emotional expressive Züge mit Rückbezug auf die Gotik. Einige Elemente seiner Malerei wurden später von den Präraffaeliten im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen. Auch der Jugendstil machte in Linie und Ornament Anleihen bei ihm.

1778995165270.png
Die Geburt der Venus, ca. 1485/86, Uffizien, Florenz
 
17. Mai 1926:
Dietmar Schönherr, österreichischer Schauspieler wird geboren.
1779000525512.png
Dietmar Schönherr (1926–2014) war ein österreichischer Schauspieler, Moderator und engagierter Philanthrop. Er prägte die deutschsprachige Medienlandschaft über Jahrzehnte in verschiedensten Rollen:

TV-Legende:
Kultstatus erreichte er in den 1960ern als Commander Cliff Allister McLane in der Science-Fiction-Serie „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“. Er gilt zudem als Pionier der deutschen Talkshow, da er 1973 mit „Je später der Abend“ das erste Format dieser Art nach US-Vorbild in der ARD etablierte.
1779000565168.png
Vielseitiger Künstler: Neben der Schauspielerei in zahlreichen Filmen war er ein gefragter Synchronsprecher (u. a. die deutsche Stimme von James Dean), Sänger und Autor von Romanen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Vivi Bach moderierte er die beliebte Spielshow „Wünsch Dir was“.


Soziales Engagement:
In seinen späteren Lebensjahren widmete er sich intensiv der Entwicklungshilfe in Nicaragua. Er gründete den Verein Pan y Arte („Brot und Kunst“), initiierte das Kulturzentrum Casa de los Tres Mundos in Granada und wurde oft als „Albert Schweitzer von Nicaragua“ bezeichnet.

Schönherr verstarb am 18. Juli 2014 im Alter von 88 Jahren auf Ibiza.
 
17. Mai 2012:
Donna Summer, US-amerikanische Sängerin stirbt.
1779020908218.png
Donna Summer (1948–2012) war eine US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin, die als „Queen of Disco“ Musikgeschichte schrieb. Gemeinsam mit den Produzenten Giorgio Moroder und Pete Bellotte revolutionierte sie den Sound der 1970er Jahre und legte den Grundstein für die moderne elektronische Tanzmusik.

Musikalische Meilensteine:
„Love to Love You Baby“ (1975): Der 17-minütige Song wurde durch Summers erotischen Gesang zum Welthit und
Skandal zugleich.
„I Feel Love“ (1977): Ein rein elektronisch produzierter Track, der als Pionierstück für House und Techno gilt. Brian
Eno bezeichnete ihn als den „Sound der Zukunft“.
Weitere Hits: „Hot Stuff“, „Bad Girls“, „Last Dance“ (Oscar-prämiert) und das Duett mit Barbra Streisand „No More
Tears (Enough Is Enough)“.

Rekorde und Auszeichnungen:
Charts:

Sie war die erste Künstlerin mit drei aufeinanderfolgenden Nummer-eins-Doppelalben in den USA.
Grammys:
Summer gewann fünf Grammy Awards in vier verschiedenen Genres: Rock, R&B, Gospel und Dance.
Ehrungen:
Sie wurde posthum in die Rock and Roll Hall of Fame (2013) und die Songwriters Hall of Fame (2025)
aufgenommen.

Verbindung zu Deutschland:
Summer lebte von 1968 bis 1976 in Deutschland und Österreich. Sie startete ihre Karriere im Münchner Ensemble des Musicals „Hair“ und arbeitete jahrelang in den Münchner MusicLand-Studios. Ihr Künstlername entstand aus dem anglisierten Nachnamen ihres ersten Ehemanns, des Österreichers Helmuth Sommer.

Späteres Leben und Tod:
In den 1980er Jahren wandte sie sich verstärkt dem christlichen Glauben zu. Neben der Musik widmete sie sich erfolgreich der Malerei. Donna Summer starb am 17. Mai 2012 im Alter von 63 Jahren an Lungenkrebs. Ihr Leben wird in dem Broadway-Stück „Summer: The Donna Summer Musical“ und dem Dokumentarfilm „Love to Love You, Donna Summer“ gewürdigt.


 
17. Mai 1961:
Enya, irische Musikerin wird geboren.
1779027162700.png
Enya (geboren am 17. Mai 1961 als Eithne Pádraigín Ní Bhraonáin) ist eine weltweit erfolgreiche irische Sängerin, Komponistin und Musikerin, die besonders für ihren ätherischen, vielschichtigen Sound bekannt ist.

Musikalischer Stil und Technik:
Enyas Musik wird oft den Genres New Age, Celtic Folk und Ambient zugeordnet, obwohl sie selbst ihren Stil schlicht als "Enya-Musik" bezeichnet.

"Wall of Sound":
Ihr charakteristischer Klang entsteht durch eine komplexe Aufnahmetechnik, bei der ihre Stimme dutzende oder hunderte Male übereinandergelegt wird, um einen atmosphärischen Chorklang zu erzeugen.

Stimmumfang:
Laut IMDb reicht ihr Stimmumfang von Mezzosopran bis Alt.

Sprachen:
Sie singt in verschiedenen Sprachen, darunter Irisch-Gälisch, Englisch, Latein und sogar in der von ihr und ihrem Texter entworfenen Kunstsprache Loxian.

Bekannteste Hits und Alben:
Mit über 80 Millionen verkauften Alben gehört sie zu den erfolgreichsten Solokünstlerinnen Irlands.
Bedeutende Songs:
"Orinoco Flow (Sail Away)" (1988 ): Ihr internationaler Durchbruch.
"Only Time" (2000): Weltweiter Nummer-eins-Hit, der besonders nach den Terroranschlägen vom 11. September
2001 als Hymne des Trostes bekannt wurde.
"May It Be" (2001): Titelsong für den Film Der Herr der Ringe: Die Gefährten, für den sie eine Oscar-Nominierung
erhielt.
Wichtige Alben:
Watermark (1988 )
Shepherd Moons (1991)
A Day Without Rain (2000)
Dark Sky Island (2015).

Privatleben und Rückzug:
Enya ist für ihr extrem zurückgezogenes Privatleben bekannt. Sie lebt in einem Schloss in der Nähe von Dublin (Manderley Castle), ist unverheiratet und kinderlos. Nach einer längeren öffentlichen Abwesenheit seit 2017 tauchten im Sommer 2025 erstmals wieder neue Fotos und Berichte über ein öffentliches Erscheinen auf.



(Songs und ihre Hintergründe): Boadicea


 
17. Mai 1946:
Udo Lindenberg, deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Maler wird geboren.
1779036300210.png
Udo Lindenberg, der „Panikrocker“, steuert aktuell auf ein bedeutendes Jubiläum zu: Am 17. Mai 2026 feiert er seinen 80. Geburtstag.

Eine Liste seiner Songs:
https://austriancharts.at/showinterpret.asp?interpret=Udo+Lindenberg

Udo Lindenbergs Werdegang ist die Geschichte einer der prägendsten Figuren der deutschen Rockmusik, der das Unmögliche schaffte: Rock ’n’ Roll mit deutschen Texten populär zu machen

Die Anfänge (1946–1972):
Wurzeln:
Geboren am 17. Mai 1946 in Gronau (Westfalen).
Schlagzeuger-Ära: Seine Karriere startete er am Schlagzeug, u. a. in der Band Free Orbit. Bekanntheit erlangte er 1970 als Drummer für Klaus Doldinger, wobei er die Schlagzeugspur der bis heute verwendeten Tatort-Melodie einspielte.
Sprachwechsel:
Sein erstes Soloalbum Lindenberg (1971) war noch auf Englisch und wenig erfolgreich. Den entscheidenden Impuls gab der Wechsel zur deutschen Sprache.

Der Durchbruch und die Panik-Ära (1973–1989):
Meilenstein 1973:

Mit dem Album Alles klar auf der Andrea Doria und seiner Gründung des Panikorchesters gelang ihm der nationale Durchbruch.
Deutschrock-Pionier:
Er erfand eine eigene, schnoddrige Sprache und etablierte Themen wie Politik, Alltag und Liebe in rockigem Gewand.

DDR-Engagement:
Legendär ist sein Kampf um Auftritte im Osten. Nach dem Song „Sonderzug nach Pankow“ (1983) durfte er einmalig im Palast der Republik auftreten, bevor ihm weitere Konzerte verboten wurden.

Krise und das große Comeback (1990–heute):
Durststrecke:

In den 1990ern ließen die kommerziellen Erfolge nach. In dieser Zeit begann er verstärkt mit der Malerei und erfand seine patentierten Likörelle (Bilder mit Likör gemalt).

Phönix aus der Asche (2008):
Mit dem Album Stark wie Zwei landete er im Alter von 62 Jahren seine erste Nummer 1 in den deutschen Albumcharts.
Später Zenit:
Es folgten triumphale Stadion-Tourneen und die Gründung seiner Erlebniswelt Panik City in Hamburg.
Chart-Geschichte (2023): Gemeinsam mit dem Rapper Apache 207 gelang ihm mit „Komet“ der erfolgreichste Nummer-1-Hit der deutschen Chart-Historie.





(Es sind einfach zu viele gute Lieder)
 
18. Mai 1897:
Der Vampirroman Dracula des irischen Autors Bram Stoker wird in London veröffentlicht.
1779063083320.png
Dracula ist ein 1897 veröffentlichter, weltberühmter Schauerroman des irischen Autors Bram Stoker, der die Figur des Grafen Dracula als Archetyp des Vampirs in der Popkultur etabliert hat. Die Geschichte wird als Briefroman erzählt, eine Montage aus Tagebucheinträgen, Briefen, Zeitungsartikeln und Logbüchern, was dem fantastischen Geschehen einen dokumentarischen Anschein verleiht.

Handlung und Charaktere:
Die Handlung folgt dem Versuch des transsilvanischen Vampirs Graf Dracula, von seiner abgelegenen Burg in den Karpaten nach England überzusiedeln, um dort neue Opfer zu finden und den Vampirismus zu verbreiten. Eine kleine Gruppe mutiger Menschen, angeführt vom niederländischen Gelehrten Professor Abraham van Helsing, nimmt den Kampf gegen das Böse auf.

Jonathan Harker:
Ein junger englischer Anwalt, der zu Beginn der Geschichte zu Draculas Schloss reist, um Immobiliengeschäfte abzuschließen. Er wird dort gefangen gehalten, entkommt schließlich traumatisiert und schließt sich später den Vampirjägern an.

Graf Dracula:
Der titelgebende Antagonist, ein jahrhundertealter, mächtiger und grausamer Vampir. Er ist blass, hat spitze Zähne und meidet Knoblauch, Kreuze und Sonnenlicht. Er kann sich in Tiere (wie Fledermäuse, Wölfe, Hunde) und Nebel verwandeln.

Mina Murray (später Harker):
Jonathans Verlobte und spätere Ehefrau, eine intelligente und systematisierende Frau, die eine zentrale Rolle bei der Organisation der Jagd auf Dracula spielt. Sie wird schließlich selbst von Dracula heimgesucht und mit seinem Blut infiziert.

Lucy Westenra:
Minas beste Freundin, eine lebensfrohe junge Frau, die das erste prominente Opfer Draculas in England wird. Nach ihrem Tod wandelt sie als Vampirin, bis sie von ihren Freunden erlöst wird.

Professor Abraham van Helsing:
Ein unorthodoxer Mediziner und Gelehrter, der als einziger die übernatürliche Natur von Lucys Krankheit erkennt und das Team im Kampf gegen Dracula anführt.

Weitere Jäger: Zu van Helsings "Gefährten des Lichts" gehören auch Dr. John Seward (Leiter einer psychiatrischen Anstalt, in der sich der Patient Renfield als Draculas Diener entpuppt), Arthurs Verlobter Arthur Holmwood und der amerikanische Abenteurer Quincey Morris.

Themen und Einflüsse:
Der Roman behandelt Themen wie den Kampf zwischen Gut und Böse, viktorianische Geschlechterrollen und unterdrückte Sexualität (die Vampirinnen sind sexuell aggressiv, was im viktorianischen Kontext als bedrohlich galt), sowie die Angst vor Invasion und dem Fremden.

Die Inspiration für die Figur des Grafen Dracula fand Bram Stoker im historischen walachischen Fürsten Vlad III. Drăculea, genannt "der Pfähler", der im 15. Jahrhundert für seine extreme Grausamkeit bekannt war, obwohl die literarische Figur selbst hauptsächlich auf osteuropäischem Vampir-Aberglauben beruht.
1779063260441.png
 
18. Mai 1966:
Im Rhein wird bei Duisburg der Weißwal Moby Dick gesichtet, der sich mehrere hundert Kilometer stromaufwärts verirrt hat.
1779072899990.png
Im Mai 1966 verirrte sich ein etwa vier Meter langer weißer Beluga-Wal in den Rhein. Das Tier löste eine enorme Mediensensation aus:

Sichtung:
Erstmals bei Duisburg entdeckt, schwamm er rund 400 Kilometer flussaufwärts bis nach Bonn.
Die Jagd:
Der Duisburger Zoodirektor Wolfgang Gewalt versuchte mehrfach vergeblich, das Tier mit Netzen und Betäubungspfeilen für sein Delfinarium zu fangen. Dies führte zu massiven öffentlichen Protesten.
Bedeutung:
Da der Rhein damals stark verschmutzt war, bekam der Wal Hautflecken und wurde zum Symbol der beginnenden Umweltbewegung in Deutschland.
Happy End:
Nach vier Wochen kehrte er um und erreichte am 16. Juni 1966 wieder die Nordsee.

1779072995430.png
Das Schiff (MS Moby Dick)
In Erinnerung an dieses Ereignis wurde 1976 das Fahrgastschiff MS Moby Dick in Dienst gestellt.

Design:
Das Schiff ist markant in Form eines Wales gestaltet (inklusive "Auge" und Flossenoptik).
Einsatz:
Es wird von der Bonner Personen-Schifffahrt (BPS) für Panoramafahrten im Siebengebirge sowie für Eventfahrten (z. B. "Rhein in Flammen") genutzt.
 
17. Mai 1946:
Udo Lindenberg, deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Maler wird geboren.
Anhang anzeigen 38493
Udo Lindenberg, der „Panikrocker“, steuert aktuell auf ein bedeutendes Jubiläum zu: Am 17. Mai 2026 feiert er seinen 80. Geburtstag.

Eine Liste seiner Songs:
https://austriancharts.at/showinterpret.asp?interpret=Udo+Lindenberg

Udo Lindenbergs Werdegang ist die Geschichte einer der prägendsten Figuren der deutschen Rockmusik, der das Unmögliche schaffte: Rock ’n’ Roll mit deutschen Texten populär zu machen

Die Anfänge (1946–1972):
Wurzeln:
Geboren am 17. Mai 1946 in Gronau (Westfalen).
Schlagzeuger-Ära: Seine Karriere startete er am Schlagzeug, u. a. in der Band Free Orbit. Bekanntheit erlangte er 1970 als Drummer für Klaus Doldinger, wobei er die Schlagzeugspur der bis heute verwendeten Tatort-Melodie einspielte.
Sprachwechsel:
Sein erstes Soloalbum Lindenberg (1971) war noch auf Englisch und wenig erfolgreich. Den entscheidenden Impuls gab der Wechsel zur deutschen Sprache.

Der Durchbruch und die Panik-Ära (1973–1989):
Meilenstein 1973:

Mit dem Album Alles klar auf der Andrea Doria und seiner Gründung des Panikorchesters gelang ihm der nationale Durchbruch.
Deutschrock-Pionier:
Er erfand eine eigene, schnoddrige Sprache und etablierte Themen wie Politik, Alltag und Liebe in rockigem Gewand.

DDR-Engagement:
Legendär ist sein Kampf um Auftritte im Osten. Nach dem Song „Sonderzug nach Pankow“ (1983) durfte er einmalig im Palast der Republik auftreten, bevor ihm weitere Konzerte verboten wurden.

Krise und das große Comeback (1990–heute):
Durststrecke:

In den 1990ern ließen die kommerziellen Erfolge nach. In dieser Zeit begann er verstärkt mit der Malerei und erfand seine patentierten Likörelle (Bilder mit Likör gemalt).

Phönix aus der Asche (2008):
Mit dem Album Stark wie Zwei landete er im Alter von 62 Jahren seine erste Nummer 1 in den deutschen Albumcharts.
Später Zenit:
Es folgten triumphale Stadion-Tourneen und die Gründung seiner Erlebniswelt Panik City in Hamburg.
Chart-Geschichte (2023): Gemeinsam mit dem Rapper Apache 207 gelang ihm mit „Komet“ der erfolgreichste Nummer-1-Hit der deutschen Chart-Historie.





(Es sind einfach zu viele gute Lieder)
Das wichtigste Lied (für mich) ist "wozu sind Kriege da?"


Live mit dem Kinderchor, das war aufm Konzert eins meiner Highlights und mir kommen bei jedem Anhören die Tränen 🥲
Udo 🥰🤘🏻

Wobei ein Konzert mit ihm immer ein Event ist. Der Eintrittspreis über 100 Euro, aber jeder Euro wert. Was der alles abzieht, ständiger Wechsel der Bühnenbilder, Gäste neben den Kindern noch Jan Delay und Otto (des wechselt) und sowas von aktiv auf der Bühne, der Sack 🤩
Wie gut, daß er damals die Kurve gekriegt hat, sonst wäre er vermutlich heute nimmer unter uns ....
Genug gelobhudelt ... 😉
 
Zuletzt bearbeitet: