In Remember

13. Mai 1950:
Stevie Wonder, US-amerikanischer Soul- und Pop-Sänger, Komponist, Multiinstrumentalist sowie Produzent wird geboren.
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Stevie Wonder (* 13. Mai 1950 als Stevland Hardaway Judkins) ist ein US-amerikanischer Multiinstrumentalist, Sänger und Komponist, der als eines der größten musikalischen Genies des 20. Jahrhunderts gilt.

Karriere-Highlights:
Wunderkind:

Er wurde als Frühgeburt blind, beherrschte aber bereits mit neun Jahren Klavier, Mundharmonika und Schlagzeug. Mit elf Jahren unterschrieb er bei Motown Records und landete mit 13 Jahren als "Little Stevie Wonder" mit Fingertips (Pt. 2) seinen ersten Nr.-1-Hit.
Klassische Periode:
In den 1970ern schuf er mit Alben wie Talking Book (1972), Innervisions (1973) und Songs in the Key of Life (1976) Meilensteine, die den Sound von R&B, Funk und Soul revolutionierten.
Innovation:
Er war ein Pionier im Einsatz von Synthesizern (wie dem TONTO) und Samplern, wodurch er komplexe Klangwelten fast im Alleingang erschuf.

Bekannte Werke:
Songs:
„Superstition“, „You Are the Sunshine of My Life“, „Living for the City“, „Sir Duke“, „Isn’t She Lovely“, „Master Blaster (Jammin’)“ und „I Just Called to Say I Love You“.

Zusammenarbeiten:
Er arbeitete mit Größen wie Paul McCartney (Ebony and Ivory), Michael Jackson, Elton John und zuletzt Beyoncé (Jolene) zusammen.

Auszeichnungen & Engagement:
Preise:
Er hat 25 Grammy Awards gewonnen (Rekord für einen männlichen Solo-Künstler) sowie einen Oscar für den besten Filmsong.

Aktivismus:
Wonder war maßgeblich daran beteiligt, den Geburtstag von Martin Luther King Jr. als US-Feiertag zu etablieren (besungen in Happy Birthday). Er ist seit 2009 UN-Botschafter des Friedens.



 
14. Mai 1607:
Auf einer Insel im James River in der Kolonie Virginia gründen 104 britische Siedler Jamestown, die erste dauerhafte Siedlung der Engländer in Amerika.
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Jamestown, Virginia, wurde am 14. Mai 1607 gegründet und war die erste dauerhafte englische Siedlung in Nordamerika. Die von der Virginia Company of London finanzierte Kolonie gilt als Geburtsort der englischsprachigen amerikanischen Zivilisation und legte den Grundstein für das heutige politische System der USA.
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Historische Höhepunkte und Herausforderungen:
Frühe Kämpfe:

Die Siedler litten unter Hunger, Krankheiten wie Malaria und Konflikten mit der lokalen Powhatan-Konföderation. In der „Starving Time“ (Winter 1609–1610) überlebten nur etwa 60 von ursprünglich über 200 Siedlern.
Wirtschaftlicher Umschwung:
Der Anbau von Tabak, den John Rolfe 1612 einführte, machte die Kolonie erstmals profitabel.
Meilensteine der Regierung:
1619 trat in Jamestown die erste gewählte Volksvertretung Amerikas, die General Assembly, zusammen.
Beginn der Sklaverei:
Im August 1619 trafen die ersten dokumentierten Afrikaner in der Kolonie ein, was den Ursprung der Sklaverei in Britisch-Nordamerika markiert.
Niedergang:
Nach mehreren Bränden, unter anderem während der Bacon's Rebellion (1676), wurde die Hauptstadt 1699 ins nahegelegene Williamsburg verlegt, woraufhin Jamestown als Siedlung fast vollständig aufgegeben wurde.
 
14. Mai1643 - Nach dem Tod seines Vaters Ludwig XIII. wird der vierjährige Ludwig XIV. neuer König von Frankreich.1778745504375.png
Frankreich mit den von König Ludwig XIV. eroberten Gebieten auf einer historischen Karte von 1757
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14. Mai 1944:
George Lucas, US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent wird geboren.
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George Lucas (81), der legendäre Schöpfer von Star Wars und Indiana Jones, steht aktuell kurz vor der Vollendung eines seiner größten persönlichen Projekte.
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Weitere bekannte Filme:
Die Ewoks - Karawane der Tapferen
Die Ehre zu fliegen
Willow
In einem Land vor unserer Zeit
Howard, ein tierischer Held
Die Reise ins Labyrinth ...

American Graffity
THX 1138:

Aktuelle Projekte & News (2026):
Museumseröffnung:

Das lang erwartete Lucas Museum of Narrative Art in Los Angeles wird offiziell am 22. September 2026 eröffnet. Es ist das weltweit erste Museum, das sich ausschließlich der erzählenden Kunst widmet und beherbergt über 40.000 Exponate aus Lucas' Privatsammlung, darunter Illustrationen, Comics und Filmarchive.
Experimentelle Filme:
Lucas arbeitet weiterhin an kleineren, experimentellen Filmprojekten, die er im Stil seiner Studentenzeit dreht. Diese sind jedoch rein privat und nicht für eine öffentliche Kinoveröffentlichung vorgesehen.
Star Wars-Kommentar:
In aktuellen Interviews betonte Lucas erneut, dass er die Filme ursprünglich als „Kinderfilme“ konzipiert habe. Er äußerte sich zudem positiv über die Disney+-Serie Obi-Wan Kenobi, die er als gelungene Fortsetzung seiner Prequel-Trilogie lobte.
Hintergrund & Status:
Vermögen:

Mit einem geschätzten Vermögen von rund 5,5 Milliarden US-Dollar gilt er als einer der reichsten Prominenten weltweit.
Ruhestand:
Seit dem Verkauf von Lucasfilm an Disney im Jahr 2012 befindet sich Lucas im „Teilruhestand“. Er fungiert gelegentlich als Berater für neue Projekte, widmet sich aber primär seinen philanthropischen Tätigkeiten und seinem Museum.
Ehrenpreis:
2024 wurde ihm die Ehrenpalme des Filmfestivals von Cannes für sein Lebenswerk verliehen.

Lucas lebt heute weitgehend zurückgezogen mit seiner Frau Mellody Hobson in Nordkalifornien.
 
14. Mai 1936:
Bobby Darin, US-amerikanischer Popmusiker wird geboren.
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Bobby Darin (1936–1973) war einer der vielseitigsten US-amerikanischen Entertainer des 20. Jahrhunderts. Er beherrschte als Sänger, Songwriter und Schauspieler Genres wie Rock ’n’ Roll, Swing, Pop, Folk und Country.

Karriere-Highlights:
Musikalische Durchbrüche:

Seinen ersten großen Erfolg feierte er 1958 mit der Rock-’n’-Roll-Nummer „Splish Splash“. Es folgten Welthits wie „Dream Lover“, „Beyond the Sea“ und seine berühmte Interpretation von „Mack the Knife“, die ihm 1959 den Grammy für die „Aufnahme des Jahres“ einbrachte.
Film:
Als Schauspieler wurde er 1964 für einen Oscar als bester Nebendarsteller in Captain Newman, M.D. nominiert und gewann 1962 einen Golden Globe als vielversprechendster Newcomer.
Wandlungsfähigkeit:
In den späten 60er Jahren wandte er sich dem Folk und politischen Protestsongs zu (z. B. „Simple Song of Freedom“).
Persönliches & Vermächtnis:
Gesundheit:

Aufgrund von rheumatischem Fieber in der Kindheit litt Darin zeitlebens an einem Herzfehler. Das Wissen um seine kurze Lebenserwartung trieb seinen enormen Ehrgeiz an.
Familiengeheimnis:
1968 erfuhr er, dass die Frau, die er für seine Schwester hielt, in Wirklichkeit seine Mutter war. Diese Entdeckung stürzte ihn in eine tiefe persönliche Krise.
Tod:
Er starb 1973 im Alter von nur 37 Jahren nach einer Herzoperation.

Posthum wurde er 1990 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Seine Lebensgeschichte wurde 2004 im Biopic Beyond the Sea mit Kevin Spacey verfilmt.



 
14. Mai 1998:
Frank Sinatra, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Entertainer (Beiname The Voice) stirbt
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Frank Sinatra (1915–1998 ), oft als „The Voice“ oder „Chairman of the Board“ bezeichnet, gilt als einer der einflussreichsten Entertainer des 20. Jahrhunderts.

Musikalische Karriere:
Anfänge:

Er startete seine Karriere in der Swing-Ära als Sänger in den Orchestern von Harry James und Tommy Dorsey.
Solo-Erfolg:
In den 1940ern wurde er zum ersten echten Teenie-Idol (die sogenannten „Bobby Soxers“).
Klassiker:
Zu seinen bekanntesten Hits zählen My Way, Strangers in the Night, Fly Me to the Moon und New York, New York. Er perfektionierte das Format des Konzeptalbums mit Werken wie In the Wee Small Hours.
Filmkarriere:
Nach einem Karrieretief gelang ihm 1953 ein legendäres Comeback als Schauspieler.
Oscars:
Er gewann den Oscar als bester Nebendarsteller für Verdammt in alle Ewigkeit (1953).
Weitere Filme:
Er glänzte in Musicals wie High Society und Thrillern wie Botschafter der Angst (The Manchurian Candidate).
Das Rat Pack & Lifestyle:
Als Anführer des Rat Pack (zusammen mit Dean Martin und Sammy Davis Jr.) prägte er das Image des coolen, Anzug tragenden Gentlemans in Las Vegas. Er war viermal verheiratet, unter anderem mit Ava Gardner und Mia Farrow.
Auszeichnungen & Vermächtnis:
Sinatra erhielt elf Grammys, die Presidential Medal of Freedom (1985) und die Congressional Gold Medal. Sein Grabstein in Cathedral City trägt die Inschrift seines Songs: „The Best Is Yet to Come“.




 
14. Mai 1960:
Anne Clark, britische Sängerin und Songwriterin wird geboren.
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Anne Clark (*14. Mai 1960 in London) ist eine britische Musikerin und Poetin, die als Pionierin der Spoken Word-Kunst gilt. Ihr Stil verbindet tiefgründige, oft melancholische Lyrik mit elektronischer Musik, Neoklassik und Post-Punk-Elementen.

Musikalische Meilensteine:
Bekannt wurde sie in den 1980er Jahren vor allem durch ihre New-Wave-Klassiker:
"Sleeper in Metropolis" (1983) – Ein düsterer Synthie-Hit über die Entfremdung in Großstädten.
"Our Darkness" (1984) – Ihr wohl bekanntestes Werk, dessen ikonische Bassline in Deutschland auch als
Titelmelodie des Politmagazins ZAK Berühmtheit erlangte.

Stil und Einflüsse:
Clarks Werk zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihre Texte meist rhythmisch spricht statt sie zu singen. Inhaltlich setzt sie sich kritisch mit Politik, Menschlichkeit und dem Alltag auseinander, was oft als "Weltschmerz" beschrieben wird. Sie arbeitete regelmäßig mit Musikern wie David Harrow und Martyn Bates zusammen und vertonte unter anderem Gedichte von Rainer Maria Rilke.