Griechischer Finanzminister schließt Staatsbankrott aus - FT
16. September 2010, 07:50 Uhr · Quelle: Dow Jones
LONDON (Dow Jones)--Der griechische Finanzminister Georgios Papakonstantinou hat einen Staatsbankrott seines Landes ausgeschlossen. "Eine Umschuldung wird es nicht geben. Wenn Griechenland seine Schulden restrukturieren müsste, so hätte dies weitreichende Folgen für die ganze Eurozone", sagte Papakonstantinou in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der "Financial Times" (FT).
Auf einer zweitägigen Reise nach London, Paris und Frankfurt möchte der Minister Investoren davon überzeugen, dass Griechenland bei der Bewältigung seiner Wirtschaftskrise vorankommt. Nach einem Investorentreffen in Frankfurt am Donnerstagmorgen, wird er eine Pressekonferenz abhalten.
"Die Menschen übersehen die Kosten, die sowohl auf Griechenland als auch auf die Eurozone im Fall einer Zahlungsunfähigkeit zukämen: Die Auswirkungen auf die Bürger und die Auswirkungen auf den Marktzugang. Wenn Griechenland umschuldet, warum um alles in der Welt würden dann Menschen noch in andere periphere Volkswirtschaften investieren? Dies wäre ein fundamentaler Bruch mit der Einheit der Eurozone" sagte Papakonstantinou der FT.
Webseite: www.ft.com
DJG/DJN/mle/kth
Auf einer zweitägigen Reise nach London, Paris und Frankfurt möchte der Minister Investoren davon überzeugen, dass Griechenland bei der Bewältigung seiner Wirtschaftskrise vorankommt. Nach einem Investorentreffen in Frankfurt am Donnerstagmorgen, wird er eine Pressekonferenz abhalten.
"Die Menschen übersehen die Kosten, die sowohl auf Griechenland als auch auf die Eurozone im Fall einer Zahlungsunfähigkeit zukämen: Die Auswirkungen auf die Bürger und die Auswirkungen auf den Marktzugang. Wenn Griechenland umschuldet, warum um alles in der Welt würden dann Menschen noch in andere periphere Volkswirtschaften investieren? Dies wäre ein fundamentaler Bruch mit der Einheit der Eurozone" sagte Papakonstantinou der FT.
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