Filmkritik - Samba in Mettmann (2004)
 
 

Samba in Mettmann

DVD / Blu-ray :: IMDB (4,9)
Regie: Angelo Colagrossi
Darsteller: Michael Sideris, Barbara M. Ahren
Laufzeit: 83min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Komödie (Deutschland)
Verleih: Tobis Film
Filmstart: 29. Januar 2004
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Obwohl Olaf (Hape Kerkeling) in der rheinischen Kleinstadt Mettmann die Schnellreinigung „Fleck weg!“ betreibt, geht es für seinen Geschmack zwischen ihm und seiner zukünftigen Ehefrau Vera (Alexandra Neldel) momentan allzu rein und unbefleckt zu. Denn Vera hält sich strikt an den tantrischen Hauptlehrsatz ihres US-amerikanischen Hausgurus Anthony (Max von Thun): „Drei Monate enthaltsam leben und nach der Hochzeit alles geben.“ In diese zölibatäre Atmosphäre platzen unvermittelt drei junge Brasilianerinnen hinein, die vor Olafs hungrigen Augen mitten auf der Straße unsanft aus einer weißen Stretchlimousine bugsiert werden. Aus rein karitativen Beweggründen nimmt der Saubermann die obdachlosen Schönheiten, denen jede männliche Fachjury einstimmig das Prädikat „rassig“ verleihen würde, spontan bei sich auf. Sehr zur Freude seines Vaters Benno (Sky du Mont) sowie seines ebenso gehörlosen wie unerhört hemmungslosen Opas (Rolf Nagel). Doch wie erklärt oder verbirgt man der misstrauischen Verlobten sowie den übrigen Mettmanner Klatschmäulern die Anwesenheit der optischen Großsensationen? Diese Aufgabe scheint ungefähr so schwierig, als wollte man drei radikalfeministische Lesben unbemerkt an einer von Kardinal Ratzinger geleiteten Sitzung der päpstlichen Glaubenskongregation teilnehmen lassen. Und was haben eigentlich der örtliche Bierkönig Wolfgang Pfeffer (Uwe Rohde) und seine resolute Mutter (Doris Kunstmann) mit der ganzen Sache zu tun? Jedenfalls tobt bald aller Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz in „Mettmann de Janeiro“ ein erotisches Chaos und die Hormone der Provinzler tanzen Samba.

Kommentare

Dieser Film wurde leider noch nicht kommentiert.
Hier können Sie einen Kommentar abgeben.
 

Teilen

 

Filmsuche