FDP-Vorsitzender Christian Lindner will nichtintegrierbare Zuwanderer ausweisen

Folgende News wurde am 07.01.2014 um 15:57:00 Uhr veröffentlicht:
FDP-Vorsitzender Christian Lindner will nichtintegrierbare Zuwanderer ausweisen
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Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner fordert eine harte Linie gegenüber Zuwanderer, die das deutsche Sozialsystem ausnutzen. Nicht-Integrierbare Zuwanderer müssten sofort ausgewiesen werden. Zwar gebe es einen Großteil an ehrlichen Zuwanderern, aber "die Zuwanderung in die Sozialsysteme kann aber unterbunden werden", so Lindner.
 
Mal ehrlich, ohne gleich die Nazikeule auszupacken und so, was wäre falsch daran, eben diese Leute wieder dahinzuschicken, wo sie herkommen? Macht man doch mit anderen Verbrechern (zum Teil) genauso.
 
Es ist einfach Polemik. Es gilt Freizügigkeit in der EU. Also kann jeder "Ausgewiesene" hinter der Grenze umkehren und gleich wieder einreisen. Problem gleiches.

Und die Konservativen, bzw. hier die FDP reden von "nicht integrierbar" - das mag zwar ein soziales Problem sein, aber keine Straftat. Also ist es auch falsch, von "Verbrechern" zu reden oder sie mit welchen zu vergleichen.
 
[...] "nicht integrierbar" - das mag zwar ein soziales Problem sein, aber keine Straftat. [...]
Richtig. Nur leider bietet bisher irgendwie niemand eine realistische und durchführbare Möglichkeit an, diesem sozialen Problem zu begegnen.

Solche Parallelgesellschaften können ein Land kaputt machen. Fremde Kulturen können eine Bereicherung sein, können aber auch verdrängen und unterminieren. Je nachdem, wie sie wahr genommen werden, aber auch vor allem, wie sie sich selbst darstellen und einpassen. Ganz besonders dann, wenn die Fremden als Bedrohung wahr genommen werden.

Was die FDP da vorschlägt, ist natürlich nichts anderes als Populismus, ganz recht. Man müsste schon genau festschreiben, was man von Zuwanderern in welchem Zeitraum erwartet, damit sie als "integriert" gelten. Meine Frau musste 2 Prüfungen machen: "Leben in Deutschland" und natürlich den Sprachtest mit mindestens B1-Niveau. Ich würde vorschlagen, dass man das von jedem Zuwanderer erwarten kann, denn ins Schwitzen ist sie dabei nicht gekommen.

Wobei ich allerdings auch sage: Zuwanderer. Als Zuwanderer gilt für mich jemand, der hier wie ein Deutscher leben und behandelt werden will. Also derjenige, der hier im Notfall auch Arbeitslosengeld I/II beziehen will, Kindergeld und dergleichen Sozialleistungen kassieren und krankenversichert sein will. Wer hier nur für einen Zeitarbeitsvertrag her kommt über eine Firma, der sollte nicht dazu gezwungen werden, zumal innerhalb der Firma vermutlich sowieso englisch die Hauptsprache sein wird.

Aber wäre das nun wirklich zu viel verlangt? Ich glaube, die FDP hat sich nur mal wieder (bewusst?) unglücklich ausgedrückt, aber letztlich wollte man wohl das sagen.
 
"unglücklich ausdrücken" - das tut die CSU - und zwar bewusst - um die Stammtische zu bedienen. Dieses Jahr ist Europawahl, und das lässt sich beim Konservativen Lager doch herrlich mit Xenophobie auf Stimmenfang gehen. Im Endeffekt kann man aber keinem einen Vorwurf machen, der von A nach B zieht, um bessere Lebensbedingungen zu erreichen. Sei es durch die eigene Hände Arbeit (die GROßE Mehrheit!!!), sei es, Sozialleistungen abzugreifen. Letzteres ist nicht schön, vor allem für die Steuerzahler, aber die einzige Möglichkeit, dieses Problem in den griff zu bekommen ist, Die Lebensbedingungen in den Herkunftsstaaten nachhaltig zu verbessern.

Nur geht das Schlussendlich auch wieder nur über Einschränkungen für uns. Der Fakt ist, dass unsere Gesellschaft unter dem Strich überreich ist.
 
[...] die einzige Möglichkeit, dieses Problem in den griff zu bekommen ist, Die Lebensbedingungen in den Herkunftsstaaten nachhaltig zu verbessern.
Darauf haben wir ja herzlich wenig Einfluss. Richtig, wir haben ein wenig Einfluss, nämlich genau dann, wenn Deutschland anfängt, die Staaten mit seinem Geld zu erpressen, wie etwa Griechenland. Oder Irland im Prinzip an die Kandarre zu nehmen und die Bürger alle Schulden abarbeiten lassen. Dann auch eine extrem hohe Arbeitslosigkeit in Kauf zu nehmen.

Eigentlich wie in ganz Europa, vor allem unter den Jugendlichen. Wenn man schon mit dem inzwischen europäisch verordneten "No Future"-Gedanken heran wächst, dann können wir uns wohl beide vorstellen, was aus denen wohl mal werden wird. Die einen bringen kaum Bildung mit, um die Finger einer Hand zählen zu können, die anderen (vor allem Franzosen, von denen so ziemlich jeder auf die Uni geht) sind hoffnungslos überqualifiziert. Beides schlecht, denn beide sitzen auf der Straße. Die einen finden keinen Job, weil sie zu blöd sind, die anderen keinen, weil es nicht genug adäquate Stellen für Intellektuelle gibt, die einen Teufel tun werden als Ingenieur Wurst zu stopfen oder als summa cum laude Mathematiker ein Aufmaß zu berechnen.

Alles gefühlt eigentlich nicht unser Problem und Einfluss haben wir darauf auch nicht. Nur durch Europa wird es zu unserem Problem, allerdings haben wir deshalb noch immer keinen Einfluss.

Und was "Zuwanderer" aus Afrika betrifft, die erschreckend regelmäßig in Lampedusa angespült werden, die können häufig nicht mal englisch. Vielleicht französisch, wenn wir Glück haben, aber sonst sind es Leute aus Ländern, die sich einen Scheiß um ihre Bürger kümmern. Keine Bildung, kein Geld, nix. Keine Bereicherung für Europa. Und auf die Länder in Afrika hatten wir mal, haben aber nun keinen Einfluss mehr. Wobei die Kolonial- und Sklavenzeit für Afrika nun auch nicht gerade die große Blüteperiode war. Aber heute können wir nicht mehr viel tun, als das, was wir haben, zu verschenken. Da kommen wir dann zu dem Punkt:
Nur geht das Schlussendlich auch wieder nur über Einschränkungen für uns. Der Fakt ist, dass unsere Gesellschaft unter dem Strich überreich ist.
Ich glaube, jeder hat irgendwie eingesehen, dass die Welt sich nicht ewig so weiter drehen wird, wie sie es heute tut. Allerdings ist es wohl von entscheidener Bedeutung, wieviel Einschränkungen man hinnehmen muss. Und noch dazu, wer diesen Preis überhaupt bezahlen muss. Bislang zahlt fast immer der Mittelstand, neuerdings auch die Rentner und Arbeitslosen - zumindest bekommen die weniger. Und das, während es eine Hand voll Leute hier im Land gibt, die könnten zusammen durch ihr Privatvermögen Deutschland schuldenfrei machen.

Weißt Du, mein Leben wird von Jahr zu Jahr teurer. So oft, wie mir irgendeine Steuer oder Abgabe erhöht wird, gleichzeitig eine neue dazu kommt, kann ich gar nicht zu meinem Chef rennen und eine Gehaltserhöhung fordern. Der zeigt mir bald einen Vogel. Das Dumme ist nur, dass ich bei ihm begründen muss, weswegen ich mehr Geld brauche. Dei Volksverräter müssen das nicht. Sie brauchen es halt für einen ausgeglichenen Haushalt. Lächerlich. Dass ich nicht mit der Fackel und Mistgabel in der Nacht mit dem Mob vor dem Reichstag stehe ist der Tatsache geschuldet, dass ich insgesamt ein gutes Leben habe. Aber es geht von Jahr zu Jahr Qualität verloren.

Wenn Du von "überreich" sprichst, dann meinst Du entweder Deutschland im direkten Vergleich mit Bangladesh oder Du meinst die Deutschen im Durchschnitt (wobei Dir aber genauso bewusst ist wie mir, dass dieser Reichtum etwa genauso fair verteilt ist wie in Russland oder den USA). Verzicht ist eben in dieser Gesellschaft nicht gleich Verzicht. Der eine verzichtet vielleicht darauf, jedes Jahr einen neuen A8 zu kaufen und kauft dann erst nach 15 Monaten. Der andere muss dauerhaft auf ein zweites Paar Unterhosen verzichten...
 
Man müsste schon genau festschreiben, was man von Zuwanderern in welchem Zeitraum erwartet, damit sie als "integriert" gelten.
Man müsste sich auch mal überlegen, wie man sie dabei effektiver unterstützend begleiten kann und wie man verhindert, dass sie in den berüchtigten Problemvierteln landen und zwangsläufig "nicht integrierbar" werden.
 
Man müsste sich auch mal überlegen, wie man sie dabei effektiver unterstützend begleiten kann und wie man verhindert, dass sie in den berüchtigten Problemvierteln landen und zwangsläufig "nicht integrierbar" werden.
"unterstützend begleiten" setzt ja erstmal den Willen voraus.

Als wir noch die tollen Grenzen hatten, die auch bewacht wurden und nicht jeder Furzniedlich hier her kommen konnte wie ihn gerade der Hafer stach, da wäre es ja noch einfach gewesen. Entweder jemand bekommt ein Visum auf Zeit und muss danach wieder das Land verlassen. Für Touristen halt 1 bis 3 Monate, für importierte Arbeitskräfte halt entsprechend der Dauer des Arbeitsvertrages. Oder aber man wird verpflichtet, innerhalb einer bestimmten Zeit Kurse zu besuchen und mit einem Minimum abzuschließen (so wie es derzeit ja auch ist, wenn jemand aus dem Nicht-EU-Ausland kommt). Dann bekam und bekommt man so eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Allerdings wie die ja schon quasi blanko ausgestellt, wenn man aus der EU kommt. Ganz schöne Scheiße.

Also wie man jetzt noch Leute begleiten will, die gar nicht begleitet werden wollen, weiß ich nicht. Ansonsten gibt es für alle Interessierte reichlich Anlaufstellen, die allesamt auch gut in vielen Sprachen Auskunft geben können. Alles ohne Probleme. Wer hier etwas über das Land, die Leute und vor allem die Sprache lernen will, hat überhaupt keine Probleme, das auch tun zu können. Oft sogar völlig kostenlos.
 
"unterstützend begleiten" setzt ja erstmal den Willen voraus.

Ich mag nicht so recht glauben, dass nennenswert viele derjenigen, die ihr Heimatland verlassen und Kontakte und Erinnerungen zurücklassen so gar keinen Willen haben. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass sie ihn vor Ort schnell verlieren können. So wie ihn auch nennenswert viele Eingeborene verlieren.
 
Unter welchem Strich? Nach den Streichorgien der letzten Jahre gibt es mächtig viele Striche ...

Nur weil du nicht in einem Schloß wohnst, heißt das nicht, dass es uns dreckig geht. Sozialstaat, Wirtschaftsleistung, Lebensqualität, Infrastruktur, medizinische Versorgung - das sind keine weltweiten Selbstverständlichkeiten, sondern zum großen teil Luxus, den Menschen sogar schon hier in Europa nicht kennen - und da reden wir noch nicht mal von Afrika oder Asien! Es gab Zeiten, da sah es anders aus - vor 140, 150 Jahren sind Dörferweise Deutsche ausgewandert, weil Sie keine Perspektive sahen

@Photon:
Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer: "Früher" (als alles besser war), wollte man (= Deutschland) keine Integration. In den 50er bis in die frühen 80er Jahre sind genau DIE "Problemviertel" entstanden, die heute das Problem vieler Städte sind. Gethoisiert, weil sowohl die Arbeitskräfte als auch Verantwortliche hier gar nicht davon ausgingen, dass man lange bleiben darf/soll/kann/muss. Das lief aber voll an den Realitäten vorbei. Die EU bzw. die Abkommen über Grenzöffnungen und Freizügigkeit sind nicht dafür verantwortlich, sondern haben das Problem nur verändert. Analog hättest du in den Jahren nach der Wiedervereinigung auch Versuchen können, de Bürgern der ostdeutschen Bundesländer gen Westen zu ziehen. Schon vorher hat sich gezeigt: eine Grenze, auch eine scharf bewachte Grenze, kann soziale und gesellschaftliche Ungleichgewichte nicht auf Dauer beibehalten.

Edit: Laut Studien sind Rumänen und Bulgaren übrigens unterdurchschnittlich (im Verhältnis zu anderen Ausländern) oft arbeitslos oder von Sozialleistungen in Deutschland abhängig. Eine große Zahl (übrigens ALLER Ausländer) zahlt Steuern und Sozialabgaben - HIER in Deutschland!

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik...ofers-grenzen-der-freizuegigkeit/9281124.html
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Schon vorher hat sich gezeigt: eine Grenze, auch eine scharf bewachte Grenze, kann soziale und gesellschaftliche Ungleichgewichte nicht auf Dauer beibehalten.
Wie immer in diesen Fragen ist dahingehend ja die USA mal wieder Vorreiter. Warten wir es ab ;)

Eine große Zahl (übrigens ALLER Ausländer) zahlt Steuern und Sozialabgaben - HIER in Deutschland!
Weißt Du was ich sehe, wenn ich tagsüber (übrigens EGAL wann und wo in Berlin) ich durch die Stadt fahre? Junge Türkenbengels in ihrem 5er oder 7er BMW. Meist zu dritt, oft zu viert. Streit suchend, stets Vorfahrt habend und nicht selten bis an die Zähne bewaffnet mit Schlagstöcken, Baseballschlägern, auch Pistolen (vermutlich Schreckschuss) und so weiter. Und ich sehe alte Menschen. Deutsche, Türken, vermutlich sind da auch Italiener darunter und Spanier, Amerikaner, wer weiß. Ab und an auch Geschäftsleute, aber die rotten sich meist in der City zusammen. Das heißt für mich nichts anderes, als dass die ehemaligen Einwanderer sich zwar niemals integriert haben und vermutlich auch nicht wollten, aber mit denen habe ich noch nie Ärger gehabt. Die verkaufen ihren Döner oder ihr Obst/Gemüse und haben entsprechend ihren Wortschatz ausgebaut: "Hallo. Mit Zwibbel? Sosse? Einpacken? 4 Euro. Tschüss" Reicht ja auch für das, was sie tun.

Aber deren Kinder... Um Himmels Willen. Hier geboren, also laut Etikett deutsch. Aber sonst kommt man sich vor, als würde man mit dem hinterletzten Esel kurz vor Ostanatolien Umgang haben. Und da habe ich auch gemerkt, was es für mich bedeutet, ob ich jemanden als "integriert" betrachte oder nicht. Und das hängt für mich persönlich einzig und allein davon ab, ob sich jemand an die hier geltenden Regeln, Gesetze und Bestimmungen halten kann oder nicht. Von immensem Vorteil ist es da, wenn man dann auch noch deutsch kann, um sie überhaupt erstmal zu verstehen. Aber muss auch nicht, wenn die jemand für sie übersetzen kann. Und um Dir das Argument vorweg zu nehmen: Ja, auch einige Deutsche gehören noch tüchtig integriert. Aber wer sich hier halt einfügt in die Gesellschaft, ist halt integriert. Und das Miteinander wird eben durch Regeln und Gesetze bestimmt. Bewegt man sich in diesem Rahmen ist man integriert, auch völlig ohne Goethe akzentfrei rezitieren zu können.

Und herrje, das kann doch wohl nicht so schwer sein. Wo auf der Welt ist es denn erlaubt, jemanden zu ermorden? Zu (er)schlagen, zu rauben, zu stehlen, zu betrügen, zu erpressen, ...? In den meisten Ländern sind diese Delikte mit echten Strafen statt Streicheleinheiten belegt. Also kann mir keiner erzählen, dass man nicht wusste, dass man da Scheiße gebaut hat. Etwas anders verhält es sich bei der mittelalterlichen Tradition der Ehrenmorde, auch in der Türkei. Aber hier kann es doch wohl auch nicht so schwer sein, den Leuten zu erklären, dass das hier genauso verboten ist. So viel Verstand werden sie ja wohl noch haben. Und wenn sie es nicht lassen können, dann müssen sie halt erst einen Flug in die Türkei buchen bevor sie ihre Familienmitglieder hinrichten. Wird doch wohl möglich sein. Genauso darf man hier keine Verwandten essen und man darf hier auch nicht um sich herum bomben. Das jedem Zuwanderer halt mal als Flugblatt oder Merkheft in ihrer Heimatsprache in die Hand geben (dürfte wohl kein Problem sein, einen Übersetzer zu finden) und gut ist. Wer sich dran hält - super, ist schon integriert. Wer nicht, fliegt sofort raus. Knäste sind voll, kein Platz mehr für noch mehr Pack. Da wäre es mir auch scheißegal ob EU-Bürger oder nicht. Und wenn das nicht geht, dann müssen die EU-Bestimmungen angepasst werden. Wir als größter Nettozahler sollten das wohl in der EU durchgedrückt bekommen, wenn wir denn wollten.

Auch sage ich gar nicht, dass alle Zuwanderer nur Sozialschmarotzer sind. Ehrlich gesagt kenne ich nicht mal einen persönlich, aber das liegt vielleicht auch an meinem Umgang. Wenn ich Ausländer kenne, dann sind die allesamt meist fleißiger als die meisten anderen Deutschen und stets bemüht, ihr deutsch zu verbessern. Aber dass es auch reichlich andere gibt, zeigt mir der gelegentliche unfreiwillige Ausflug in die Ghettos, die man hier in Berlin gern als "Szeneviertel" bezeichnet. Nur ein 7er BMW macht eben aus einem Lumpen noch keinen Grafen und aus Assipack noch keine Mitbürger.
 
Wie immer in diesen Fragen ist dahingehend ja die USA mal wieder Vorreiter. Warten wir es ab ;)
Der Zaun nach Mexiko? Wenn du bewusst in kauf genommenes Massenverdursten in der Wüste als adäquaten Lösungsansatz für ein Zuwanderungsproblem siehst, dann sollten wir Flüchtlingsboote im MIttelmeer auch gleich versenken und an der Donau Selbstschussanlagen aufstellen, oder?

Aber deren Kinder... Um Himmels Willen. Hier geboren, also laut Etikett deutsch. Aber sonst kommt man sich vor, als würde man mit dem hinterletzten Esel kurz vor Ostanatolien Umgang haben. Und da habe ich auch gemerkt, was es für mich bedeutet, ob ich jemanden als "integriert" betrachte oder nicht. Und das hängt für mich persönlich einzig und allein davon ab, ob sich jemand an die hier geltenden Regeln, Gesetze und Bestimmungen halten kann oder nicht.
Ich kenne genug Deutsche (aus allen sozialen Schichten), dies sich einen Dreck um gepflegte Umgangsformen scheren, so what? Nicht integriert?
Von immensem Vorteil ist es da, wenn man dann auch noch deutsch kann, um sie überhaupt erstmal zu verstehen. Aber muss auch nicht, wenn die jemand für sie übersetzen kann. Und um Dir das Argument vorweg zu nehmen: Ja, auch einige Deutsche gehören noch tüchtig integriert. Aber wer sich hier halt einfügt in die Gesellschaft, ist halt integriert. Und das Miteinander wird eben durch Regeln und Gesetze bestimmt. Bewegt man sich in diesem Rahmen ist man integriert, auch völlig ohne Goethe akzentfrei rezitieren zu können.
Sorry, 1. musste das Argument kommen und 2. deine Definition von Integration kommt mir leicht grenzdebil vor... :ugly: Wenn ich Dich richtig der verstehe, ist also jeder Integrierte integrationsfähig - auch wenn er sich sozial desintegriert. Wow.

Und herrje, das kann doch wohl nicht so schwer sein. Wo auf der Welt ist es denn erlaubt, jemanden zu ermorden? Zu (er)schlagen, zu rauben, zu stehlen, zu betrügen, zu erpressen, ...? In den meisten Ländern sind diese Delikte mit echten Strafen statt Streicheleinheiten belegt. Also kann mir keiner erzählen, dass man nicht wusste, dass man da Scheiße gebaut hat.
Och bitte, nicht schon wieder! :pray: Was hat das Deutsche Rechtssystem mit Integration zu tun? Oder willst du mir sagen, dass jeder Ausländer, der sich nichts zu schulden kommen lässt, automatisch integriert ist? Gibt es da Fristen? Darf er dann auch mit dem BMW und mit 3 Kumpels durch dein Wohngebiet fahren, ohne dass du dich zu Tode erschrecken musst? Muss er dafür Deutsch können?
Etwas anders verhält es sich bei der mittelalterlichen Tradition der Ehrenmorde, auch in der Türkei. Aber hier kann es doch wohl auch nicht so schwer sein, den Leuten zu erklären, dass das hier genauso verboten ist. So viel Verstand werden sie ja wohl noch haben. Und wenn sie es nicht lassen können, dann müssen sie halt erst einen Flug in die Türkei buchen bevor sie ihre Familienmitglieder hinrichten. Wird doch wohl möglich sein. Genauso darf man hier keine Verwandten essen und man darf hier auch nicht um sich herum bomben. Das jedem Zuwanderer halt mal als Flugblatt oder Merkheft in ihrer Heimatsprache in die Hand geben (dürfte wohl kein Problem sein, einen Übersetzer zu finden) und gut ist. Wer sich dran hält - super, ist schon integriert.
Also sind grob über den Daumen gepeilt 80% der Zuwanderer integriert. Mensch, Photon - Das solltest du der CSU sagen - demnach hätten wir ja gar kein Integrationsproblem, sondern einfach nur eine Erhöhte Kriminalitätsrate in bestimmten sozialen Schichten.

Wer nicht, fliegt sofort raus. Knäste sind voll, kein Platz mehr für noch mehr Pack. Da wäre es mir auch scheißegal ob EU-Bürger oder nicht. Und wenn das nicht geht, dann müssen die EU-Bestimmungen angepasst werden. Wir als größter Nettozahler sollten das wohl in der EU durchgedrückt bekommen, wenn wir denn wollten.
Gehörst du zu den Typen, die die Schwaben aus Berlin ausbürgern wollen? So rein Interesse halber...
 
Der Zaun nach Mexiko? Wenn du bewusst in kauf genommenes Massenverdursten in der Wüste als adäquaten Lösungsansatz für ein Zuwanderungsproblem siehst, dann sollten wir Flüchtlingsboote im MIttelmeer auch gleich versenken und an der Donau Selbstschussanlagen aufstellen, oder?
Darauf wird es irgendwann ohnehin hinauslaufen. Wir können nicht (und wollen vermutlich auch nicht) ein paar Millionen Armutsflüchtlingen Zuflucht gewähren. Das gibt das Land einfach nicht her. Da kann man noch so viel mit Vergleichen aus grauer Vorzeit kommen, wie etwa auch die linken Amerikaner, die stets betonen, dass Amerika ein Einwanderungsland ist. Aber es ist wie bei einer Geburtstagsparty. Irgendwann ist die Bude nunmal voll.

Ich kenne genug Deutsche (aus allen sozialen Schichten), dies sich einen Dreck um gepflegte Umgangsformen scheren, so what? Nicht integriert?
Genau. Dabei geht es mir nicht mal um gepflegte Umgangsformen. Sondern nur darum, dass man lebt und leben lässt.

[...] deine Definition von Integration kommt mir leicht grenzdebil vor... :ugly: Wenn ich Dich richtig der verstehe, ist also jeder Integrierte integrationsfähig - auch wenn er sich sozial desintegriert. Wow.
Was heißt denn "er sich sich sozial desintegriert"? Wenn er den Einheimischen lieber aus dem Weg geht? Nun, ist mir persönlich lieber als pausenlos angepöbelt zu werden. Wenn er kein deutsch spricht? Das heutige Deutsch der pubertierenden Pännäler erinnert mich ohnehin mehr an einen Zoo, denn an Prosadichtung. Also von daher - kein Verlust. Wenn jemand nicht arbeiten gehen will? Wenn er seinen Lebensunterhalt im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bestreiten kann, soll er tun und lassen was er will. Wenn er sich lieber mit Landsleuten abgibt und an einen anderen Gott glaubt, als der Durchschnittsdeutsche? Mir egal. Was bleibt noch?

Was hat das Deutsche Rechtssystem mit Integration zu tun?
Habe ich doch geschrieben. Wer sich innerhalb einer Gesellschaft bewegen kann, ohne diese zu stören, ist nach meinen Maßstäben integriert. Er kann sie gerne bereichern, aber ich kann auf Bereicherungen, wie etwa "Was guggst Du?" locker verzichten.

Darf er dann auch mit dem BMW und mit 3 Kumpels durch dein Wohngebiet fahren, ohne dass du dich zu Tode erschrecken musst?
Gute Frage. Mir schlottern immer die Knie, wenn ich einen BMW sehe. Muss man abwarten. :roll:

Muss er dafür Deutsch können?
Na wenn er mich aus seiner Karre heraus anpöbeln möchte, dann wäre das schon von Vorteil. Wenigstens "Huanson" und "Missgeburt, Alda" sollte er beherrschen, damit ich wenigstens weiß, was sein Begehr ist.

Aber mal im Ernst: Ich hatte im Leben schon so viele Arbeitskollegen, die (noch) kein Deutsch konnten. Wir haben uns dann halt in englisch oder mit meinem mehr als dürftigen russisch verständigen können. Und es klappt. Zumindest auf Arbeit. Keine Ahnung, ob Tante Emma im Saftladen an der Ecke auch davon begeistert ist, dass er/sie sich nicht mit ihr unterhalten kann, aber das ist mir auch latte. Jeden einzelnen von denen würde ich als integriert, sogar als Bereicherung betrachten.

Also sind grob über den Daumen gepeilt 80% der Zuwanderer integriert. Mensch, Photon - Das solltest du der CSU sagen - demnach hätten wir ja gar kein Integrationsproblem, sondern einfach nur eine Erhöhte Kriminalitätsrate in bestimmten sozialen Schichten.
Na über die 80% können wir gern streiten, vor allem wenn wir über Berlin sprechen wollen. Aber sei es drum: Ich sage doch schon seit Ewigkeiten, dass wir ein Unterschichtenproblem haben. Halbwegs gebildete Leute machen doch viel seltener Probleme. Und was ich will, ist doch einfach nur in Ruhe zu leben. Ich will Sicherheit für meine Frau, irgendwann für meine Kindern und letztlich auch für mich.

Sicherlich gehört zu einer definitionsgemäßen Integration auch die Sprache dazu. Aber weißte, das ist für mich persönlich ehrlich gesagt zweitrangig. Will man hier alt werden, sollte es zwar schon der gesunde Menschenverstand sagen, dass man ohne Kommunikation nicht dazu gehört.

Gehörst du zu den Typen, die die Schwaben aus Berlin ausbürgern wollen? So rein Interesse halber...
*lach* habe ich auch von gehört. Aber nein, gehöre ich nicht. Ich habe zwar keine allzu große Bindung zu allem, was außerhalb Preußens so wächst und gedeiht, aber nein, kann alles hier bleiben. Sogar Knödelgermanen, Käsefressen und Schluchtenscheißer sind hier willkommen. Wäre halt nur schön, wenn sie nicht alle Wohnhäuser aufkaufen und zu Luxusappartements umbauen würden und so künstliche Juppi-Gegenden schaffen würden. Aber sei es drum. Diese Wohnungen scheinen sie ja irgendwie verkauft und vermietet zu bekommen. Obwohl ich gestehen muss, dass es mir eine diebische Freude bereiten würde, wenn sie auf ihren Marmorbädern mit Fußbodenheizung an goldenem Wasserhahn und Heimsauna sitzen bleiben würden :D
 
Aber sei es drum: Ich sage doch schon seit Ewigkeiten, dass wir ein Unterschichtenproblem haben. Halbwegs gebildete Leute machen doch viel seltener Probleme.
Da ist es natürlich naheliegend das Problem in den nächsten Bus zur Grenze zu verfrachten.

Alternativ könnte man vielleicht ausgewählte Stadtteile in die Unabhängigkeit entlassen. Stacheldraht und Beton ist schließlich auch billig.
 
Regierung kündigt Maßnahmen gegen Zuwanderung in Sozialsysteme an

Folgende News wurde am 09.01.2014 um 10:37:56 Uhr veröffentlicht:
Regierung kündigt Maßnahmen gegen Zuwanderung in Sozialsysteme an
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Berlin (dts) - Die Bundesregierung hat konkrete Maßnahmen gegen "die ungerechtfertigte Inanspruchnahme von Sozialleistungen" von Zuwanderern aus den EU-Ländern Rumänien und Bulgarien angekündigt. Auf eine Anfrage der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) zu den Folgen der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit für EU-Bürger aus Rumänen und Bulgarien erklärte das Bundesarbeitsministerium: "CDU/CSU und SPD haben sich in ihrem Koalitionsvertrag auf weitere konkrete Maßnahmen verständigt, um Anreize für eine Migration in die sozialen Sicherungssysteme zu vermindern. Dazu zählen etwa die Bekämpfung von Scheinselbstständigkeit und Schwarzarbeit sowie Rechtsänderungen zur Einführung befristeter Wiedereinreisesperren." Das Ministerium räumte zugleich ein, dass die "nicht unerhebliche Zahl von Zuziehenden aus den neuen EU-Mitgliedstaaten in bestimmten Kommunen zur Verschärfung sozialer Problemlagen und zur Belastung der Systeme der kommunalen Daseinsvorsorge beiträgt". Dies betreffe vor allem "die Bereiche Beschulung und Durchsetzung der Schulpflicht, Sprachvermittlung, Wohnverhältnisse und Wohnraumversorgung, Obdachlosenunterbringung, Gesundheitsversorgung und medizinische Notfallversorgung". Die Kosten der Zuwanderung für die Kommunen lassen sich laut Arbeitsministerium "nicht quantifizieren". Grundsätzlich geht die Bundesregierung davon aus, dass "der Zuzug aus Rumänien und Bulgarien mit der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit zum 1. Januar 2014 weiter zunehmen" werde.
 
Steuer- und Sozialversicherungsflüchtlinge?

War ja klar, dass für Deinen gewerkschaftlich abgesicherten Arsch das wieder nicht ersichtlich ist :mrgreen: