Die Frage ist halt nur was genau die "studiert" haben. ;)

Kenne jemanden der hat angeblich im Iran Physik fertig studiert gehabt (mit ca. 23) und ist dann im 1. Physiksemester (deutsches Niveau) durchgefallen und musste abbrechen...

Jetz studiert er in Berlin an der Charite Medizin, weil er der einzigste ausländische Bewerber war, der einigermaßen deutsch sprechen konnte... juhuu

Edit: und eine Amerikanerin hat 1 Jahr lang Chemie "studiert", wußte aber nicht dass HCl eine Säure ist^^
 
Studie: Zuwanderer oft besser ausgebildet als Deutsche

Folgende News wurde am 24.05.2013 um 09:56:13 Uhr veröffentlicht:
Studie: Zuwanderer oft besser ausgebildet als Deutsche
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Berlin (dts) - Zuwanderer sind laut einer Studie oftmals besser ausgebildet als Deutsche. Laut einer Untersuchung des Arbeitsmarktforschers Herbert Brücker für die Bertelsmann Stiftung ist das Qualifikationsniveau der Einwanderer nach Deutschland deutlich gestiegen. 43 Prozent der Neuzuwanderer zwischen 15 und 65 Jahren brachten im Jahr 2009 einen Hochschul-, Meister- oder Technikerabschluss mit. Das ist nicht nur ein fast doppelt so hoher Anteil wie noch im Jahr 2000, sondern sogar mehr als in der deutschen Bevölkerung."Deutschland braucht künftig mehr qualifizierte Einwanderer denn je, ist aber vor allem für Nicht-EU-Ausländer zu unattraktiv", sagte Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.
 
Kenne jemanden der hat angeblich im Iran Physik fertig studiert gehabt (mit ca. 23) und ist dann im 1. Physiksemester (deutsches Niveau) durchgefallen und musste abbrechen...
Deutsches Niveau - also alles auf Deutsch. Fachwissen ist das eine, Sprache das andere. Wieviel deutsche Physiker wohl im Iran bestehen würden?
 
Deutsches Niveau - also alles auf Deutsch. Fachwissen ist das eine, Sprache das andere. Wieviel deutsche Physiker wohl im Iran bestehen würden?

In Physik kommt es doch hauptsächlich auf Mathefähigkeiten an (integrieren, differenzieren, DGLs etc.).
Ich würde davon ausgehen, dass jemand, der ein Physikstudium abgeschlossen hat, so gute Kenntnisse auf dem Gebiet besitzt, dass er durch Fokus auf die eigentliche Physik die Sprachbarriere überwinden kann.

Sicher ist ein Studium im Ausland deutlich schwieriger, aber das allein scheint mir zu wenig als Erklärung für "fertig studierter Physiker fällt im 1. Semester durch" 8O
 
Ich weiß nicht was in diese Statistik alles einfließt. Aber ich kann mir nicht vorstellen das iranische Physikabsolventen gelistet werden (bzw. allgemein Studienabschlüsse die hier keine Gültigkeit haben). Da vermutlich deren Studienabschluss hier nicht anerkannt wird, ansonsten hätte die besagte Person bei TCS posts nicht noch mal Physik studieren müssen, wenn er einen hier anerkannten Abschluss hätte...
 
Die Erklärung ist doch ganz einfach: Jedes Land hat Einwanderungsgesetze, manch ein Land achtet sehr drauf (bspw. USA), in anderen ist es etwas einfacher einzuwandern (zB. Deutschland :ugly:). Dennoch haben ja auch wir unsere Einwanderungsgesetze und lassen nicht jeden Lulatsch in dieses Land.
Und auch wenn es durchaus einige Gegenbeispiele gibt, so kann man doch auch für Deutschland geltend machen, dass man schon darauf achtet, dass "nützliche" Einwaderer in das Land einwandern, also intelligente und arbeitsfähige Menschen/Fachkräfte und nicht irgendwelche ungebildeten Bauern aus irgendeiner unterentwickelten Bergregion, die zumindest in der 1. Generation eine Belastung fürs Sozialsystem wären.
Wenn man jetzt den Punkt dazu nimmt, dass Einwanderer im Vergleich zur Stammbevölkerung (gerne auch mit Migrationshintergrund, da in der 2., 3. oder 4. Generation hier Lebende ja durchaus keine Einwanderer mehr sind^^) eher in geringen Zahlen auftreten, dann muss doch einfach klar sein, dass der gemeine Einwanderer zu 90% gebildeter bzw. im beruflichen Werdegang fortgeschrittener ist, als ein (großer) Teil der ansässigen Stammbevölkerung.

Dafür braucht man im Grunde keine Statistik, dass ist einfach nur logisch, solange bei der Einreise dauerhaft Bleibender auch nur minimal gefiltert wird.
 
[...]Und auch wenn es durchaus einige Gegenbeispiele gibt, so kann man doch auch für Deutschland geltend machen, dass man schon darauf achtet, dass "nützliche" Einwaderer in das Land einwandern, also intelligente und arbeitsfähige Menschen/Fachkräfte und nicht irgendwelche ungebildeten Bauern aus irgendeiner unterentwickelten Bergregion, die zumindest in der 1. Generation eine Belastung fürs Sozialsystem wären.

Aus nicht EU-Ländern trifft diese Reglung zu, aber diese "ungebildeten Bauern" gibt es in jedem Land. So kann ein ungebildeter Bauer aus einer spanischen Bergregion auch nach Deutschland einwandern. Genau so einfach wie ein ungebildeter Bauer aus den bayrischen Alpen nach Frankreich auswandern kann. Bevor noch eine andere Diskussion entsteht, nein nicht alle Bauern sind ungebildet und auch keine Bewohner von Bergregionen... ;-)

Und wie du es eben sagtest, wenn die 1. Generation eine Belastung für unser Sozialsystem wäre, aber die darauf folgenden Generationen nicht (vorausgesetzt sie wandern nicht gleich wieder aus), dann sage ich nur herzlich willkommen!
 
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Einzuwandern (= also deutscher Staatsbürger zu werden) ist einfach? 8O

Einwanderung ist nicht gleich Erlangung der jeweiligen Staatsbürgerschaft. In ein Land einzuwandern und dort eine Arbeitserlaubnis/dauerhafte Aufenthaltserlaubnis zu erhalten ist etwas anderes als eine Staatsbürgerschaft. Anscheinend sind (einige) Deutsche doch ziemlich dumm, wenn du das anscheinend nicht weißt.

Aus nicht EU-Ländern trifft diese Reglung zu, aber diese "ungebildeten Bauern" gibt es in jedem Land. So kann ein ungebildeter Bauer aus einer spanischen Bergregion auch nach Deutschland einwandern. Genau so einfach wie ein ungebildeter Bauer aus den bayrischen Alpen nach Frankreich auswandern kann. Bevor noch eine andere Diskussion entsteht, nein nicht alle Bauern sind ungebildet und auch keine Bewohner von Bergregionen... ;-)

Und wie du es eben sagtest, wenn die 1. Generation eine Belastung für unser Sozialsystem wäre, aber die darauf folgenden Generationen nicht (vorausgesetzt sie wandern nicht gleich wieder aus), dann sage ich nur herzlich willkommen!

Ja, nicht jeder Bauer ist dumm, obwohl es doch von Vorteil wäre, ernten die dümmsten Bauern doch sprichwörtlich die dicksten Kartoffeln. Doch der Mensch spricht gerne in (klischeehaften) Bildern :mrgreen: Das vorweg um Diskussionen zu vermeiden, wie es dein Anliegen ist.
Und ja, das Schengener Abkommen das in den meisten europäischen Staaten gilt ist so eine Sache. Die Medaille hat halt immer zwei Seiten, obwohl der Zuwandererstrom selbst in Krisenzeiten nicht wirklich anschwillt trotz gegebener Freiheit. Zumindest liefen mir bisher bspw. nicht haufenweise arme Griechen, die sich dachten in Deutschland gehts besser, übern Weg. Die Zuwanderung von sozialen Belastungen hält sich also trotz geringer Zuwanderungskontrollen anscheinend in Grenzen.
Was den letzten Absatz anbelangt: So sieht man doch vor allem an der heutigen Situation, dass Einwanderer einer niedrigen sozialen Schicht nur selten aufsteigen. Eher ist noch der Fall, dass deren Nachkommen mit Migrationshintergrund den weiteren Abstieg machen, vielleicht sogar kriminell werden.
Oder wie erklärt man sich, dass staatliche Schulen niederen Bildungsniveaus einen teilweisen recht hohen Anteil an Migranten haben? Wie erklärt man sich, dass in lokalen Nachrichten immer wieder Jugendliche mit Migrationshintergrund negativ auffallen?

Ich möchte da jetzt keine all zu große Diskussion drum entfachen, mir ging es nur um die Logik, dass bei vorhandenen Kontrollmechanismen, seien sie auch noch so freiheitlich ausgelegt und weniger streng durchgeführt, zwangsläufig "der Einwanderer" ein höheres Niveau in Bildung/Beruf haben muss als die bereits im Land befindliche Bevölkerung, denn ansonsten könnte der Einwanderer auch von sich aus in seinem Heimatland bleiben und dort mehr oder minder angenehm arbeiten/leben.
Und diese Logik gilt in meinen Augen für so ziemlich alle Länder, nicht nur für Deutschland.
 
Einwanderung ist nicht gleich Erlangung der jeweiligen Staatsbürgerschaft. In ein Land einzuwandern und dort eine Arbeitserlaubnis/dauerhafte Aufenthaltserlaubnis zu erhalten ist etwas anderes als eine Staatsbürgerschaft. Anscheinend sind (einige) Deutsche doch ziemlich dumm, wenn du das anscheinend nicht weißt.

Ja und?

Keine Deutschkenntnisse - keine Genehmigung.
Kein nachweis über wirtschaftliche Leistungsfähigkeit - keine Genehmigung

Da sind wir noch nicht bei der Einbürgerung.

gruss kelle!
 
Kenne verrückterweise reichlich Immigranten, welche nach Abschluss ihrer Ausbildung in Deutschland keine Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigung erhielten.

Wo ist da der Sinn? :think:
 
Es gab mal den Ansatz (ich weiß nicht, ob er heute noch verfolgt wird), ausländischen Studenten selbst bei extremen Bedarf hier die Arbeitserlaubnis zu verweigern und sie ggf. auszuweisen, damit sie ihr Heimatland aufbauen können, im Sinne von Entwicklungshilfe.

Ich bezweifle aber, dass das geklappt hat.

gruss kelle!
 
Das wäre evtl. sinnvoll, wenn sie denn nicht hier studiert hätten.
Ich fänd's jedenfalls nicht so dufte, wenn ich jemanden auf meine Kosten ausbilde und hinterher nicht mal etwas davon habe.
 
Friedrich will illegale Armutseinwanderer «rausschmeißen»

Folgende News wurde am 07.06.2013 um 17:39:35 Uhr veröffentlicht:
Friedrich will illegale Armutseinwanderer «rausschmeißen»
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Luxemburg (dpa) - Viele deutsche Kommunen klagen über Armutseinwanderer aus Bulgarien und Rumänien. Der Vorwurf: iele missbrauchten die Sozialsysteme. Die Bundesregierung will jetzt schärfer dagegen vorgehen. Den Kommunen reicht das nicht, sie fordern mehr Geld.
Wer Sozialleistungen missbrauche, werde künftig ausgewiesen und mit Einreiseverbot belegt, kündigte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bei einem Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg an.
Hintergrund des Streits um Armutseinwanderer sind zunehmende Klagen deutscher Kommunen über eine wachsende Zahl von Einwanderern aus Rumänien und Bulgarien - zumeist Roma. Diese kommen offenbar gezielt nach Deutschland, um Sozialleistungen zu beantragen. Ob die Zahl der Fälle tatsächlich wächst, ist zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission allerdings umstritten.
In Deutschland sorgt das Thema für eine heftige Kontroverse. Die Kommunen fordern mehr Geld von Bund, Ländern und der EU. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) nannte Friedrichs Pläne unzureichend: «Mit Ausweisung und mit markigen Sprüchen à la Friedrich werden wir das Problem nicht los», sagte Link im Radiosender «WDR 5». Es sei mehr Geld nötig, um den Migranten Bildung und Sozialleistungen anzubieten. Viele Kinder der Armutseinwanderer kämen gänzlich ohne Schulbildung nach Deutschland. Duisburg ist eine der am stärksten betroffenen Kommunen.
Friedrich hielt dem Sozialdemokraten Link entgegen: «Wenn der Duisburger Oberbürgermeister sagt, er will Geld haben, damit er alle auf sozusagen deutschem Sozialhilfeniveau in Duisburg verköstigen kann, dann kommen wir eben irgendwann mal an Grenzen.»
Der Innenminister betonte, wer illegal tätig sei, «soll bitte wieder dahin zurück, wo er herkommt». Die Polizei könne dies kontrollieren. «Wenn die dann irgendwo aufgegriffen werden, dann kann man ohne großes Federlesen sie wieder rausschmeißen.» Einreisesperren könnten verhindern, dass die Ausgewiesenen wiederkämen. Die EU-Kommission habe Deutschland mitgeteilt, dass solche Sanktionen beim Missbrauch von Sozialleistungen nach EU-Recht erlaubt seien.
Die EU-Richtlinie aus dem Jahr 2004 erlaubt einem Staat, die Freizügigkeit und das Aufenthaltsrecht anderer EU-Bürger «aus Gründen der öffentlichen Ordnung, Sicherheit oder Gesundheit» zu beschränken (Artikel 27). Sanktionen gegen Betrüger sind somit zugelassen, Details aber unklar. Die EU-Kommission verweist darauf, dass Betrüger aus einem Land verwiesen werden dürfen, dies müsse aber aufgrund individueller Entscheidungen geschehen und dürfe keine ganzen Personengruppen betreffen.
Der Deutsche Städtetag hatte jüngst vor einer Gefährdung des sozialen Friedens in den Städten gewarnt. Der Vorwurf lautet, dass diese EU-Bürger die Freizügigkeit der Union ausnutzen, um in einem anderen Mitgliedsland Sozialleistungen zu beantragen
Genaue Zahlen hat die Bundesregierung nach eigenen Angaben nicht. Friedrich sagte: «Ich bin ja nicht das Statistische Irgendwas-Amt.» Die EU-Kommission verlangt konkrete Belege für Schwierigkeiten. «Wir haben noch keinerlei Zahlen oder Beispiele dazu erhalten, die aber notwendig wären, um zu zeigen, was genau das Problem ist», kritisierte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström. Sie mahnte jedoch: «Die Freizügigkeit der EU-Bürger steht nicht zur Debatte.»
Von den Grünen im Bundestag kam Kritik. Grünen-Sprecherin Viola von Cramon kritisierte, Friedrichs Auftritte seien «rechtes Wahlkampfgetöse». Der Innenminister müsse «endlich konkrete Hinweise für seine populistischen Thesen liefern».
 
Es ist doch egal wie viele solcher Fälle es gibt - dass es welche gibt ist ja unbestritten. Die EU hat keine Lösung und will sich vor einer Lösung drücken oder hat nicht Kompetenz dies zu lösen. Es ist nun klar Friedrich am Zug, denn die Richtlinie existiert und lässt ihm sehr viel Spielraum.
 
Einwanderer lassen Bevölkerung auf 80,5 Millionen steigen

Folgende News wurde am 27.08.2013 um 16:59:44 Uhr veröffentlicht:
Einwanderer lassen Bevölkerung auf 80,5 Millionen steigen
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Wiesbaden (dpa) - Rund 80,5 Millionen Menschen leben in Deutschland. Damit hat die Einwohnerzahl im Jahr 2012 um etwa 196 000 Menschen (plus 0,2 Prozent) zugenommen - ungefähr so viel wie eine Stadt der Größe zwischen Kassel und Mainz.
Grund war ausschließlich die hohe Zuwanderung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Denn in der Bundesrepublik sterben seit vielen Jahren deutlich mehr Menschen als geboren werden. Einen ähnlich hohen Bevölkerungszuwachs gab es zuletzt 1996. Im Jahr 2011 lag er nur bei ungefähr 92 000.
Die Bevölkerungszahlen entwickelten sich regional allerdings sehr unterschiedlich: Neun Bundesländer registrierten Zuwächse, im Osten setzte sich dagegen die Abwanderung fort. Am stärksten fiel der Zuwachs in Bayern aus (plus 76 000), gefolgt von Baden-Württemberg (57 000), Berlin (49 000) und Hessen (23 000). In Rheinland-Pfalz blieb die Einwohnerzahl nahezu gleich (plus 200). In den neuen Bundesländern und im Saarland dagegen setzte sich der Rückgang fort: Besonders stark war der Rückgang in Sachsen-Anhalt (minus 17 000), Thüringen (minus 11 000) und Mecklenburg-Vorpommern (minus 7000).
Genaue Zahlen zu den Zuwanderern, Geburten und Sterbefällen haben die Bevölkerungsstatistiker noch nicht. Andere Erhebungen des Bundesamtes hatten jedoch für 2012 schon einen Einwohnergewinn (Zuwanderung abzüglich Abwanderung) von rund 369 000 Menschen errechnet. Die Lücke zwischen Sterbefällen und Geburten betrug danach etwa 196 000. Daraus ergibt sich ein Bevölkerungsplus von rund 173 000. Dass das ungefähr 23 000 Menschen weniger sind als jetzt vom Bundesamt vorgelegt, ist vor allem mit Abgrenzungen unterschiedlicher Statistiken zu erklären.
Die Ergebnisse der letzten Volkszählung (Zensus 2011) sind in der neuen Erhebung berücksichtigt. Diese hatte ergeben, dass etwa 1,6 Millionen Menschen weniger in Deutschland lebten als angenommen.
 
Na, Ende des Jahres ist die Zahl bestimmt auf 81 Millionen gestiegen, wenn man die Asylbewerber hinzurechnet :ugly:



Achtung, enthält Sarkasmus :roll: