(Bier)Kelle
BackRoad Fahrer
- 28 April 2006
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Wenn man sich Jahrzehnte davor drückt, eine qualifizierte Einwanderungspolitik zu entwickeln, wundert mich das nicht im geringsten - leider.
gruss kelle!
gruss kelle!
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[...]Ich gehe auch stark davon aus, dass ein deutscher Jurist keine Umfangreiche Kenntnis vom Deutschen recht hat, sondern sich auf ein oder ein paar Fachbereiche spezialisiert. Warum soll das ein zugewanderter spanischer Advokat nicht auch hin bekommen?![]()
Für Juristen aus dem EU-Ausland, aus einem Vertragsstaat des Europäischen Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz kann die Zulassung nach einer dreijährigen Tätigkeit in Deutschland und im deutschen Recht erfolgen. Bei kürzerer Tätigkeit im deutschen Recht erfolgt sie aufgrund einer speziellen Eignungsprüfung. Quelle
Berlin (dts) - Die Bundesregierung will mit lokalen Beratern in Indien, Indonesien und Vietnam Arbeitskräfte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) für die Arbeit in Deutschland gewinnen."Die Berater informieren und beraten interessierte Fachkräfte und unterstützen sie bei der Arbeitssuche", heißt es dazu in einem Papier des Wirtschaftsministeriums, das dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) vorliegt. Dabei sollen Fachkräfte im Fokus stehen, "die eine internationale Karriere im Blick haben, sich aber bisher noch nicht mit einer Zuwanderung nach Deutschland" befasst haben, heißt es dort weiter. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und die Vorstandssprecherin der bundeseigenen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), Tanja Gönner, wollen das Projekt am Freitag vorstellen. Die lokalen Berater sollen in den Büros der GIZ in den drei Ländern arbeiten In dem Papier wird auf drohenden Fachkräftemangel in Deutschland verwiesen: Bis 2025 werde das Erwerbspersonenpotenzial aus demografischen Gründen um mehr als sechs Millionen Menschen zurückgehen. Um die sich abzeichnende Lücke zu schließen, bedürfe es "neben der Hebung aller inländischer Potenziale einer Zuwanderung von mehr als 200.000 Fachkräften jährlich", heißt es in dem Papier. Bei den lokalen Beratern wird es sich nach Informationen aus dem Wirtschaftsministerium um "Fachkräfte mit Deutschlandbezug" handeln. Sie haben demnach über einen längeren Zeitraum in Deutschland gearbeitet oder studiert."Vor allem ihre Sprach- und Landeskenntnisse sowie ihre interkulturelle Kompetenz sind ein wichtiger Vorteil für eine gelungene Umsetzung", heißt es im Ministerium. Die Berater könnten Interessenten ein "authentisches Deutschlandbild" vermitteln Die Bundesregierung hat zuletzt die Zuwanderungsregeln für ausländische Fachkräfte gelockert und damit eine Forderung der Wirtschaft erfüllt. Mit der Einführung der "Blauen Karte" im August 2012 wurden die Gehaltsgrenzen gesenkt: Wenn Fachkräfte ein konkretes Arbeitsplatzangebot nachweisen können, reicht ein jährliches Bruttogehalt von 44.800 Euro für die Erteilung eines Visums aus. Für Fachkräfte aus den MINT-Bereichen sowie für Ärztinnen und Ärzte gilt eine Gehaltsgrenze von knapp 35.000 Euro. Außerdem wurden im April die Möglichkeiten zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen verbessert.
Berlin (dts) - Angesichts des dramatischen Pflegenotstands fordert Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine deutliche Lockerung der Zuwanderungsregeln für ausländische Pflegekräfte."Wir brauchen Zuwanderung, auch wenn das allein die Probleme in der Pflege nicht lösen wird", sagte Bahr der "Welt". Bei den Medizinern habe man erreicht, dass die Zuwanderung deutlich erleichtert werde, sagte der FDP-Politiker weiter. In der Pflege habe die Union dies abgelehnt."Die Hürden sind immer noch zu hoch", kritisierte Bahr."Die Vorrangprüfung für Pflegekräfte muss fallen", forderte der Gesundheitsminister. Er verwies auch auf das Notfallpaket von mehr als einer Milliarde Euro, das das Kabinett in der vergangenen Woche für die Kliniken beschlossen hatte."Ich erwarte, dass die Krankenhäuser zusätzliche Pflegestellen schaffen", sagte der Minister. Bahr verwies darauf, dass für die Höhe der Löhne der Pflegekräfte Arbeitgeber und Arbeitnehmer verantwortlich seien. Das könne aber "noch besser werden", fügte er hinzu. In einer alternden Bevölkerung werde es mehr Nachfrage nach Pflege geben, umso attraktiver werde auch der Beruf dort."Bei Opel in Bochum macht man sich Sorgen, ob die Arbeitsplätze erhalten bleiben können", sagte Bahr."Wer sich entscheidet, Pfleger oder Arzt zu werden, muss in den nächsten Jahrzehnten keine Angst haben, seinen Arbeitsplatz zu verlieren." Viele Pfleger und Schwestern sagten ihm: "Das ist ein toller Beruf, man hat mit Menschen zu tun und bekommt von den Patienten eine Menge Dankbarkeit und Anerkennung zurück. Das bekommen Sie am Fließband nicht." Aktuell gibt es rund 10.000 unbesetzte Stellen allein in der Altenpflege.

Dann frag ich mich, warum mans die, die es machen wollen, nicht machen läßt. Aber klar doch. Immer rein damit. Dann verteilen wir in den Altenheimen unterm Personal Wörterbücher und Hände und Füße haben wir ja auch noch zur Verständigung. Eh wir dann aber dazu kommen, der eigentlichen Arbeit nach zu gehen, nämlich alte Menschen zu pflegen, steht auf nem andern Blatt.
Schon mal die Altenpfleger gefragt, ob sie eingewanderte wollen? Sicher nicht.![]()
in deinem alter sollte man wenigstens lesen und auch ein wenig rechnen koennen!
deutschland veraltet durch seine geringe geburtenrate!
schon mal was davon gehoert?
da sollte man um jeden jungen einwanderer dankbar sein, warum wohl?
peter
Ich hab für sowas kein Verständnis. Und will dafür auch keins mehr haben.Berlin (dts) - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die Zuwanderung nach Deutschland als "Glücksfall" begrüßt."Es geht nicht nur um die Zahl, vor allem die neue Qualität der Zuwanderung ist ein Glücksfall", sagte die Ministerin der "Welt"."Das hilft unserem Land, macht es jünger, kreativer und internationaler. Das gibt frische Impulse und mehr Wettbewerbsfähigkeit." Das Statistische Bundesamt hatte zuvor mitgeteilt, dass die Zahl der Zuwanderer 2012 mit 1,081 Millionen Zugezogenen auf den höchsten Wert seit 1995 gestiegen war. Immer mehr Zuwanderer kommen dabei aus den Krisenstaaten Südeuropas."Jeder gewinnt, die jungen Leute, weil sie im Beruf durchstarten können, unsere Wirtschaft, weil Fachkräfte auf die vielen offenen Stellen nachströmen." Zudem sinke in den Herkunftsländern der Druck der Arbeitslosigkeit, so von der Leyen weiter."Im Idealfall wird der europäische Arbeitsmarkt zur Drehscheibe für Berufswissen und Wohlstand".
Das Klischee, dass nach Deutschland nur die Dummen kommen, ist längst überholt. Laut einer aktuellen Studie sind Deutsche oft ungebildeter als Zuwanderer. Mit ihrer Bildung, die über dem der Stammbevölkerung liegt, wird in Deutschland der Fachkräftemangel bekämpft. Laut der Studie haben die Zuwanderer ein höheres Bildungs- und Qualifikationsniveau als die einheimischen Deutschen. Inzwischen haben 43 Prozent der 15- bis 65-jährigen Zuwanderer einen Meister, Hochschul- oder Technikerabschluss. Das ist bei Deutschen ohne Migrationshintergrund nur bei 26 Prozent der Fall, so die Studie des Arbeitsmarktforschers Herbert Brücker, die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt wurde.