zeitarbeit und lohn

So langsam schlägt Deine Haarfarbe durch, was?
Seit wann ist ordentliches Diskutieren hier gewünscht? :ugly::ugly::ugly:

gruss kelle!

Also Sie hat weder schwarzes noch braunes noch gelbes Haar wie man auf dem Bild erkennen kann.

Ich bin zusammengerissen DL, aber dein Anti-Soziales gerede geht bestimmt nicht nur mir sondern auch den 5 Mio Arbeitslosen auf die Nerven!
 
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Also Sie hat weder schwarzes noch braunes Haar wie man auf dem Bild erkennen kann.

Ich bin zusammengerissen DL, aber dein Anti-Soziales geht bestimmt nicht nur mir sondern auch den 5 Mio Arbeitslosen auf die Nerven!

Du raffest es nicht oder? Nicht mal Kelle verstehst du :roll:, ich schon.

Du beleidigst mich fortwährend indem du mir irgendeine Schuld zuschiebst für dein eigenes Versagen, und nennst mich Antisozial.
Danke schön.
Aber nun ist genug!
 
Ich hab Kelle schon verstanden.

Außerdem habe ich dich nicht beleidigt. Habe nur kritisiert das du alle über einen Kamm scherst. Und das ist nich Fair!

Wobei habe ich denn bitte versagt?
 
Ich hab Kelle schon verstanden.

Außerdem habe ich dich nicht beleidigt. Habe nur kritisiert das du alle über einen Kamm scherst. Und das ist nich Fair!

Wobei habe ich denn bitte versagt?

Ich habe nur Auszüge aus meiner Erfahrung im Umgang mit Arbeitssuchenden gebracht, das heißt noch lange nicht das alle so sind (oder steht da etwa: alle sind so?). Ich selbst bin auch Arbeitnehmer und weiß wie es auf dem Arbeitsmarkt zugeht und wie man manchmal strampeln muß um einen guten Job zu bekommen.

Weißt du was Kritik ist? Du hast nicht kritisiert sondern mir einfach einen Stempel aufgerückt, aber du erwartest das ich nicht alle über einen Kam schere, was ich nicht getan habe......lies einfach noch mal, dann merkst du es vielleicht von allein.
Du schreibst aggressiv, dein Umgangston ist weder freundlich noch sachlich und da beginnt das Versagen schon! Du solltest die Art und Weise deiner Kommunikation mit anderen Menschen überdenken.

So, aber da dies alles gar nichts mehr mit dem Thema zu tun hat ist es gut für mich.
 
Als Versager musst du mich dann aber auch nicht beleidigen.

Aber ok, zurück zum Thema.

Zeitarbeit gehört verboten, es gibt genug andere Wege und Mittel. Vieleicht ist mein Ton etwas aggressiv, aber wenn es die Politik einfach nicht rafft, dann muss man vieleicht auch mal etwas Aggressiver werden. Leider geht es nicht immer mit "Love and Peace" und man kann ja darüber reden. Es wird schon lange mal Zeit das Deutschland endlich aufwacht. Denn wenn die Ignoranz regiert ist das Leben verloren.
 
Denn wenn die Ignoranz regiert ist das Leben verloren.

Vielleicht regiert bei Dir die Ignoranz, sodaß Du nicht merkst das Du in einem Bereich arbeitest bei dem zu beliebig ersetzbar bist und deshalb überhaupt nur durch Zeitarbeit ausgebeutet werden kannst?

Vielleicht ist einfach die Zeit mal wieder ran nach der Arbeit den lieb gewonnenen Müßiggang abzuschütteln, sich reinzuknien und etwas zu lernen was in der Zukunft gute Gehälter verspricht?
 
Vielleicht regiert bei Dir die Ignoranz, sodaß Du nicht merkst das Du in einem Bereich arbeitest bei dem zu beliebig ersetzbar bist und deshalb überhaupt nur durch Zeitarbeit ausgebeutet werden kannst?

Vielleicht ist einfach die Zeit mal wieder ran nach der Arbeit den lieb gewonnenen Müßiggang abzuschütteln, sich reinzuknien und etwas zu lernen was in der Zukunft gute Gehälter verspricht?

Das mache ich persönlich auch, ab September für 2 Jahre nochmal Schule. Oder wie meinst du das? Ich würde nämlich gerne haben das alle gute Gehälter,Renten,Sozialleistungen und und und haben...
 
ja so mein ich das ;).... und niemand sollte sich ausnehmen lassen müssen und ich denke mit ein bisschen Geschick muss man das auch jetzt schon nicht

So einfach ist das auch nicht, wenn zum Beispiel Fresenius (bei der ich als Leiharbeiter eingesetzt war) sagt wir stellen dich nur über die ZA-Firma ein...:(
 
So einfach ist das auch nicht, wenn zum Beispiel Fresenius (bei der ich als Leiharbeiter eingesetzt war) sagt wir stellen dich nur über die ZA-Firma ein...:(

Naja wenn die Konditionen in Ordnung sind dann macht man das, wenn nicht dann geht man und boykottiert den Konzern oder geht zum Betriebsrat, oder versucht irgendwas- aber man läßt sich trotzdem nicht ausbeuten.
 
Die Konditionen waren bescheiden. Der Betriebsrat hat nichts gemacht außer immer wieder Leiharbeiter zu "genehmigen" (oder wie auch immer man das nennt). Irgendwas anderes war zu der Zeit leider nicht möglich, außer Hartz4.

Ich habe auch vor versammelter Manschaft bei einer Betriebsversammlung gefragt, warum eine Firma, die eigentlich um das "Wohl" der Menschen bemüht ist, ausbeutung durch Leiharbeit unterstützt. Applaus habe ich bekommen, aber leider keine Antwort, nichtmal vom Betriebsrat.
Mal schaun ob ich mich bei Fresenius, wenn ich Elektrotechniker bin, nochmal bewerbe, wenn mir meine jetzige Firma keinen Posten.

P.s. Bei Fresenius in Schweinfurt werden vorwiegend Dialysegeräte gebaut.
 
Motivationen für Leiharbeit sind also nicht nur Kosten, sondern Kopfzahlen, Flexibilität, teilweise Experten KnowHow etc.
Das mag für manche Bereiche richtig sein, für den Grossteil aber nicht. Experten Know-How dürfte in Zeitarbeitsunternehmen gegen Null vorhanden sein. Die Stellenanzeigen der ZA-Firmen suchen zumindest keine Spezialisten, die suchen Helfer, ausgebildete, universell einsetzbare Handwerker etc., aber keine Spezialkräfte.

Meinst Du: "Planung ersetzt Zufall durch Irrtum!"? 8)
Ich arbeite in einem Unternehmen, welches fast keine Leiharbeiter ersetzt und trotzdem extreme Auftragsschwankungen abfedern kann. Das nennt man Flexibilität in der Arbeit. Stundenkonten bei Mitarbeitern, bezahlte Überstunden etc. lösen solche Probleme auch.

Die Lieferzeit bei einem handelsüblichen PKW liegt bei sechs bis acht Wochen, wenn ich richtig informiert bin.
In einem Bereich unseres Unternehmens bekommen wir zur Zeit Aufträge im Wochenrhytmus. Da können die nicht mal sagen, ob in 14 Tagen Arbeit da ist. Trotzdem arbeitet doch kein einziger Leiharbeiter.
Das heißt, die Fertigung kann konkret auf sechs Wochen den Personalbedarf planen.
Und das war früher problemlos ohne Leiharbeiter möglich und heute nicht mehr? Weil die Fertigungsleiter nicht mehr so gut sind wie früher?

Nur kommt dann bei Personalabbau der Betriebsrat ins Boot, es wird ein Sozialplan gebastelt...
Bei befristeten Arbeitnehmern, die noch in der Probezeit gekündigt werden oder wo einfach die Befristung nicht verlängert wird? Wieso sollte es da einen Sozialplan geben?

Von dem Zeitpunkt wo er öffentlich wurde, bis zu dem Tag, als die Kündigungen rausgingen, vergingen geschätzte drei Monate. und ab da zählten die Fristen.
Und das waren alles Befristete? Glaub ich nicht.

Bei zwei Rechnern pro Entwickler, wo einer ca. 150 € im Monat kostet, da summiert sich dann über drei Monate schon was.
Dann sollte Eure IT-Beschaffung besser arbeiten, wenn ein Rechner pro Monat 150 Euro kostet. Und diese Rechner leiht ihr nur beim Lieferanten und könnt die sicherlich wie den Leiharbeiter täglich zurückgeben?

Marty
 
Experten Know-How dürfte in Zeitarbeitsunternehmen gegen Null vorhanden sein.

Das erklär mal den Doktoren und sonstigen Akademikern, die hier eingemietet werden.

Die Stellenanzeigen der ZA-Firmen suchen zumindest keine Spezialisten, die suchen Helfer, ausgebildete, universell einsetzbare Handwerker etc., aber keine Spezialkräfte.

https://www.ese.de/Offene-Stellen.36.0.html ;)

Stundenkonten bei Mitarbeitern, bezahlte Überstunden etc. lösen solche Probleme auch.

Sicherlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit Schwankungen umzugehen.
Ich weiß aber auch, dass es Betriebsräte gibt, die allergisch auf Überstunden reagieren...

Und das war früher problemlos ohne Leiharbeiter möglich und heute nicht mehr? Weil die Fertigungsleiter nicht mehr so gut sind wie früher?

Keine Ahnung, vielleicht waren auch einfach "zu viel" Leute eingestellt.

Bei befristeten Arbeitnehmern, die noch in der Probezeit gekündigt werden oder wo einfach die Befristung nicht verlängert wird? Wieso sollte es da einen Sozialplan geben?

Das Problem mit den befristeten Arbeitsverträgen ist doch, dass sie einer Begründung bedürfen.
Und die Begründung "Auftragsspitze" ist nach meinem Kenntnisstand nicht zulässig.

Und die ohne Begründung gehen nur, wenn die Person noch nie für die Firma gearbeitet hat.

Flexibilität ist in meinen Augen durch befristete Arbeitsverträge nicht machbar.

Dann sollte Eure IT-Beschaffung besser arbeiten, wenn ein Rechner pro Monat 150 Euro kostet. Und diese Rechner leiht ihr nur beim Lieferanten und könnt die sicherlich wie den Leiharbeiter täglich zurückgeben?

Hmm, damals wurde sämtliche IT Kosten auf Rechner runtergebrochen, daher die Beträge.
Und ja, wir konnten die Rechner tagesaktuell abmelden.

gruss kelle!
 
Das erklär mal den Doktoren und sonstigen Akademikern, die hier eingemietet werden.
zusammen mit

Die ESE versteht sich typischerweise wohl weniger als Leiharbeitsfirma, eher wohl als Technologie- und Consultingunternehmen. Wenn Du natürlich externe Consulter als Leiharbeiter bezeichnest...

Ich weiß aber auch, dass es Betriebsräte gibt, die allergisch auf Überstunden reagieren...
Nicht allergischer als auf Leiharbeit.

Das Problem mit den befristeten Arbeitsverträgen ist doch, dass sie einer Begründung bedürfen. Und die Begründung "Auftragsspitze" ist nach meinem Kenntnisstand nicht zulässig.
Welche, wenn nicht projektbezogene Befristung, sollte es denn sonst geben?

Marty
PS: Eine Statistik über Leiharbeit bis 2008... https://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/200806/iiia6/aueg/auegd.pdf

Dannach sind fast 35% Hilfsarbeiter ohne Tätigkeitszuordnung, Spezialisten werden da einzeln gar nicht aufgeführt, die landen vermutlich unter "Sonstige" bei knapp 3%
 
Die ESE versteht sich typischerweise wohl weniger als Leiharbeitsfirma, eher wohl als Technologie- und Consultingunternehmen. Wenn Du natürlich externe Consulter als Leiharbeiter bezeichnest...

Wie sich eine Firma versteht, ist das eine.

Grundlage für das, was im Allgemeinen als Leiharbeit bekannt ist, ist das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz.

Wird nun ein Ingenieur auf Basis des AÜG an eine andere Firma verliehen, nennen das Marketing Leute gerne Consulting, weil klingt besser, aber es ist und bleibt Leiharbeit.

gruss kelle!
 
Consulting heißt ja nun eher consultieren oder beraten und damit ist nun offensichtlich einkaufen von Wissen gemeint

der Begriff Leiharbeit impliziert für mich dann schon eher direkt etwas zu produzieren, würde für mich also als Synonym nicht viel taugen da die Bedeutung zu unterschiedlich ist
 
bin noch da

Langsam kommt mir der verdacht, das hier einige das AÜG noch nicht gelesen haben und sind der Meinung das Zeitarbeit das beste ist was es auf dem Arbeitsmarkt gibt.
Werksvertäge und andere Outsocing abzocken von Arbeitnehmern werden im AÜG nicht behandelt.


~Renogeheule entfernt~

ich hab da mal einen Link für alle die es nicht glauben wollen,bitte lest euch die Themen durch:
https://www.jordansokol.eu
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Consulting heißt ja nun eher consultieren oder beraten und damit ist nun offensichtlich einkaufen von Wissen gemeint

Consulting mit consultieren erklären - wie süß :mrgreen:

Klar kenn ich Consulting genau so, wie Du es beschreibst.

Wir hatten Themen auf dem Tisch, die wir entweder noch nie beackert hatten, bzw. noch nie in der Komplexität.

Da wurde beim Software Hersteller ein Consultant für ein paar Tage gebucht.
Wenn der da war, daneben gestellt und fleißig das Wissen abgebgraben.

Inzwischen machen wir die gleichen Sachen ohne Unterstützung.

Das klassische Ding eben.

Wenn aber der Begriff Consulting in den Fällen fällt, wo man die Leute einmietet, weil man zwar Personalbedarf hat, aber keinen einstellen darf, diese Leute dann lange Zeit beschäftigt, im normalen Entwicklungsumfeld, ohne "besondere" Aufgaben, dann ist das für mich Augenwischerei.

gruss kelle!
 
ich wollte nicht Consulting mit consultieren erklären sondern meinte das ich beim consultieren/beraten Wissen eingekauft wird - während es bei Leiharbeit nun wirklich darum geht etwas zu produzieren