Sammelthread Widerstände gegen Moschee-Projekte in Berlin, Köln und anderswo

Ja, das Thema wurde verschoben/zusammen gefügt, ich habe es bemerkt. Ok, ich halte schon mein loses Mundwerk, über den Griff ins Klo mit dem Moscheenbau in Pankow habe ich mich ja schon mehr als reichlich ausgelassen :)

Ich meinte dich doch gar nicht... :ugly: Die "Diskussion" (besser: Polemik) zu den Moscheebauten ist überall gleich, daher der Sammelthread.

ich frage mich nur, warum wir in diesem Thema auf einmal über Synagogen reden sollten... :think:
 
ich frage mich nur, warum wir in diesem Thema auf einmal über Synagogen reden sollten... :think:

Hmm, es ging wohl um den Bau von Moscheen in Berlin und Köln. Dies sind Gotteshäuser entsprechender Religionen. Wenn in diesem Staat Religionsfreiheit proklamiert wird, dann gilt das doch für alle Religionen, oder? Und da es hier um Gotteshäuser geht, sprechen wir von Moscheen, Kirchen und Synagogen.

Geht es um den Neubau dieser Gotteshäuser in Deutschland, wäre es für mich schwer nachvollziehbar, weshalb man z.B. Synagogen und Moscheen unterschiedlich bewerten sollte.
 
Geht es um den Neubau dieser Gotteshäuser in Deutschland, wäre es für mich schwer nachvollziehbar, weshalb man z.B. Synagogen und Moscheen unterschiedlich bewerten sollte.

:nö: Nein, du fragst, ob evtl. Widerstand genauso behandelt werden würde... Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Für meinen Teil im übrigen nicht. Ich spreche Moslems wie Juden das recht zu, sich Gotteshäuser zu bauen - genauso, wie Christen. Organisationen wie "pro Köln" ernten für mich genauso viel Unverständnis wie gegner von Synagogenbauten.
 
Geht es um den Neubau dieser Gotteshäuser in Deutschland, wäre es für mich schwer nachvollziehbar, weshalb man z.B. Synagogen und Moscheen unterschiedlich bewerten sollte.
Ich kann das schon nachvollziehen. Es ist nunmal so, daß sich die Deutschen (und mit ihnen die halbe christliche Welt) derzeit stark von den Moslems (wenn auch nur den extremistischen) bedroht fühlen. Im Fernsehen und der BILD-Zeitung wird nunmal von Hetzpredigern der Moslems und nicht der Juden berichtet. Daher die derzeitige Sensibilisierung. Außerdem schreien die Juden meines Wissens nach bei ihren Gebeten Sonntags auch nicht so in der Gegend rum. Nicht das mich das stören würde, ok, vielleicht wenn ich direkt daneben wohnen täte, aber viele Leute mögen das nunmal nicht. Was man ja in gewisser Weise auch verstehen kann, wollen sie sich doch nicht "wie auf einem Basar" fühlen.
 
Interessanter Artikel von Herrn Broder zu dem Thema:[...]
"[...] Wie immer, wenn die Antifa aufmarschiert, war keine Fa da, weswegen sich die alternative SA ersatzweise mit der Polizei anlegen mußte. So ist das mit dem Antifaschismus heute: Er blüht und gedeiht mangels an Faschisten, jeder Sesselpupser ein Widerstandskämpfer. [...]"

Also wenn sogar ein übersensibilisierter Broder so einen Kommentar abgibt, dann kann ich mir schon ausmalen, was da in Köln wirklich passiert ist *lach* Naja, wenigstens hat man ruhmreich die Faschisten zurückgedrängt *lachwech*

[...] Im Fernsehen und der BILD-Zeitung wird nunmal von Hetzpredigern der Moslems und nicht der Juden berichtet. Daher die derzeitige Sensibilisierung. [...]
Stimmt. Eigentlich sollte das Volk mal geschlossen die Medien an den Pranger stellen. Andererseits liefern die Medien auch nur das, was das Volk hören und sehen will... Aus dieser Sicht ist es wahrscheinlich der normale Lauf der Dinge...

Gruß,
Photon
 
Ich kann das schon nachvollziehen. Es ist nunmal so, daß sich die Deutschen (und mit ihnen die halbe christliche Welt) derzeit stark von den Moslems (wenn auch nur den extremistischen) bedroht fühlen. Im Fernsehen und der BILD-Zeitung wird nunmal von Hetzpredigern der Moslems und nicht der Juden berichtet. Daher die derzeitige Sensibilisierung. Außerdem schreien die Juden meines Wissens nach bei ihren Gebeten Sonntags auch nicht so in der Gegend rum. Nicht das mich das stören würde, ok, vielleicht wenn ich direkt daneben wohnen täte, aber viele Leute mögen das nunmal nicht. Was man ja in gewisser Weise auch verstehen kann, wollen sie sich doch nicht "wie auf einem Basar" fühlen.

ich fühle mich auch von den Christen bedroht, die haben hier gleich nebenan nen Dom hingebaut und der macht nen Riesenrabatz mit seinen Glocken - es wäre gradezu ne Wohltat wenn gelegentlich das liebliche Krätzchen eines Muezzins aus den Lautsprechern zu hören wäre.

Ganz in der Nähe ist auch der Marktplatz und von der Atmosphäre her kann der auch von jedem Basar was lernen, hier wird man ja nichtmal anständig über den Tisch gezogen
 

Nein, Jazz oder sonst was muss man nicht verbieten, ich schätze diese Musik sehr, genau wie ihre Künstler. Ich habe mich darauf bezogen, dass es meistens Muslime sind die "rummucken" (Anpöpeln). Erlebe ich täglich.

Du sagst es doch selbst, wenn "Kumpel Ahmed" sieht, dass ich meine Meinung frei äußere bekomm ich eine auf die Fresse. Die meisten ProKöln Wähler haben aber sicherlich keinen Freund der Ahmed heißt, das wäre ja lächerlich.

In der Verfassung steht auch etwas von Meinungsfreiheit. Trotzdem werden diverse Vereine verboten (und das ist auch gut so) welche andere Mitbürger beschimpfen und herabstufen. Pro Köln oder insgeamt die Anti-Islamische Haltung ist nur eine Reaktion auf den unduldbaren Islam.

Ich sehe täglich viele Muslime. Da gibt es 2-3 sehr Nette mit denen ich gerne und oft rede. Der Rest hat versucht mich zu verprügeln oder mich abzuzocken.

Na also, dann hoffen wir doch, dass 2033 nicht die radikalen Muslime an die Macht kommen, die haben viele Gemeinsamkeiten mit dem Irren aus Braunau.

Und du brauchst mir doch nicht immer mit was Offiziellem kommen, also wie schön und friedlich der Islam eigentlich ist, die Realität sieht einfach anderst aus, das sehe ich jeden Tag. Und das sind doch nicht nur die paar Eier von ProKöln die das kritisieren, es gibt mittlerwiele sehr viele Bürger die sich fürchten und etwas ändern wollen, getrauen sich aber oft nicht etwas zu sagen, aus was für Gründen auch immer.


Die Türkei ist mittlerweile etwas scheintoleranter geworden, immerhin macht ja die EU Druck. In anderen islamischen Staaten sieht das aber anderst aus.
Die meisten dieser Kirchen werden sowiso nur als Kulturhäuser anerkannt.

Diese "Unterschicht" wählt viellecht NPD oder sonst n Nazi-Heimatbund, aber unter den gemäßigten rechtskonservativen sind meist nur gebildete Leute, die auch etwas vom eigetnlichen Programm verstehen.

Der Rest des Beitrags ist interessant. Du hast schon mit deiner Behauptung Recht, dass Muslime im Allgemeinen oft als radikale Terroristen abgestempelt werden, aber das ist ja auch verständlich, wenn man nur die Schattenseite dieser Menschen sieht. Diese Abneigung gegenüber Muslimen kommt ja nicht von irgendwo. Und zu den Moscheen: Mich stört es überhaupt nicht, wenn sich eine Glaubensgemeinschaft, wie z.b. die Muslime einen Raum mieten in dem sie ihren Glauben ausüben. Aber es kann doch nicht sein, dass absofort die Minarette anstatt den Kirchtürmen aus dem Boden ragen und wir Mittags nichtmehr den Gong der Glocke sondern den Muezzin hören.
Ich bin eben nicht bereit meine Umwelt aus Toleranz abzugeben.

:nö: Nein, du fragst, ob evtl. Widerstand genauso behandelt werden würde... Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Für meinen Teil im übrigen nicht. Ich spreche Moslems wie Juden das recht zu, sich Gotteshäuser zu bauen - genauso, wie Christen. Organisationen wie "pro Köln" ernten für mich genauso viel Unverständnis wie gegner von Synagogenbauten.

Synagogen und die Gläubigen (also die Juden) passen mehr in unser christliches Europa als der Islam. Unsere Gesetze und unsere Werte basieren auf dem christlichen Glauben, der bekanntlich eng mit dem Judentum verbunden ist. Ich hab keine Lust auf Sharia.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Welche isl. Organisationen fordern denn die Sharia?
Und der Islam ist genauso weit mit dem Christentum verflechtet wie das Judentum.
Und warum dürfen Muslime nicht ihr Recht auf Religionsfreiheit und somit auch den Bau von Moscheen wahr nehmen?

Also sind unsere Grundwerte abhängig, von Aussehen, Religion und Sprache???:ugly:
 
Und warum dürfen Muslime nicht ihr Recht auf Religionsfreiheit und somit auch den Bau von Moscheen wahr nehmen?

Weil das eine nichts mit dem anderen zu tun hat? Das eine hat was mit Baugenehmigungen zu tun (und die erlangt auch keine christliche Kirche mit der Argumentation, dass wir ja Religionsfreiheit haben) und das andere ist eine persöhnliche Lebenseinstellung. Ein heute neu gebauter Dom, der starken Einfluss auf die Umgebung hätte wäre auch nicht ohne weiteres zu realisieren. Es gebe eventuell auch proteste.
 
Außerdem schreien die Juden meines Wissens nach bei ihren Gebeten Sonntags auch nicht so in der Gegend rum.
Zumindest in Köln wird kein Muezzin von den Minaretts "schreien".
Also wenn sogar ein übersensibilisierter Broder so einen Kommentar abgibt
Wie darf ich das "übersensibilisierte" verstehen?
Ansonsten ist das ein typischer Broder - Polemik pur und recht unterhaltsam.
 
Ich habe mich darauf bezogen, dass es meistens Muslime sind die "rummucken" (Anpöpeln).

Sozusagen ist jeder der pöbelt Muslim.
Oder alle Muslime pöbeln?

Oder wie?

Ich dachte die Straffälligkeit hängt vom Migrationshintergrund ab, nicht von der Religion?

Hmmm, muss ich wohl was durcheinander gebracht haben.

Und wie viele Steinigungen und Hand abhacken gab es nun in den letzten 50 Jahren in Deutschland?

gruss kelle!
 
Schade fand ich an der ganzen Aktion in Köln eigentlich nur, dass sich die Bevölkerung nicht auch gegen autonome Randalierer so zur Wehr setzt wie gegen rechte Gehirnverdreher. Man verhindert auf der einen Seite erfolgreich, dass Köln in den weltweiten Medien als Schauplatz der Verbreitung von rassistischer Ideologie gezeigt wird. Auf der anderen Seite wird Köln dann als Schauplatz autonomer Exzesse dargestellt. Das ist auch nicht besser.

Man kann sich nicht den Autonomen bedienen, um Rechte zu vertreiben. Vor allem nicht, wenn man als Oberbürgermeister an vorderster Stelle steht.

Man hätte das vermutlich durch bessere Kontrollen verhindern können, warum das nicht passiert ist, würde ich gerne wissen. In Zukunft werden sich die Kölner vermutlich überlegen, ob sie nicht lieber 30 Ewiggestrige ihren Kongress abhalten lassen, nur damit nicht 1500 Chaoten die Stadt verwüsten.

Naja, seien wir froh, die Ausländer haben das Land verlassen. Und damit meine ich die Gäste der Pro-Köln.

Marty
 
Man hätte das vermutlich durch bessere Kontrollen verhindern können, warum das nicht passiert ist, würde ich gerne wissen.

Ich glaube, dass es schlicht und einfach logistisch unmöglich ist.

Selbst wenn es möglich wäre, siehe Heiligendamm, dann verlagert sich der Krawall doch nur um x Kilometer nach außen.

gruss kelle!
 
Und warum dürfen Muslime nicht ihr Recht auf Religionsfreiheit und somit auch den Bau von Moscheen wahr nehmen?

Also sind unsere Grundwerte abhängig, von Aussehen, Religion und Sprache???:ugly:
Man muss bei fast jedem Bauvorhaben auch die Nachbarn befragen, die auch gewisse Rechte haben, um sicherzustellen dass deren Rechte in keinster Weise verletzt werden. Bei einem solchen Großprojekt sind eben auch viele Leute (wenn nicht der ganze Stadtteil) betroffen und nicht nur die unmittelbaren Nachbarn, deshalb wird daraus auch ein Politikum.
Ferner bekommt der Bau (und die Umgebung) ein Bestandsrecht/Gewohnheitsrecht, wenn er rechtmäßig errichtet wurde und damit können wieder andere ähnlich dimensionierte Bauanträge begründet werden, wie z.B. hohe Sendemasten, Schornsteine, Hochhäuser oder ähnliches, und immerhin wurde sogar der Bebauungsplan geändert.
Warum das jetzt manche mit Religionsfreiheit verbinden erschliesst sich mir überhaupt nicht, denn ob eine Moschee jetzt 50m hohe Minarette hat oder nicht ändert an ihrer Nutzung und Bedeutung ja nichts.
 
Warum das jetzt manche mit Religionsfreiheit verbinden erschliesst sich mir überhaupt nicht, denn ob eine Moschee jetzt 50m hohe Minarette hat oder nicht ändert an ihrer Nutzung und Bedeutung ja nichts.

Es geht ja nicht um die Frage, wie hoch ein Minarett werden soll, oder ob 250 Parkplätze bei 600 Gebetsplätzen ausreichend sind.

Es geht nicht um die Abstände der Gebäude zur Grundstücksgrenze, oder die Frage der äußeren Farbe.

Es gibt Vereine, die sich komplett gegen Moscheebauten sperren.

gruss kelle!
 
DocTrax, natürlich kann jeder sagen, das er die eine andere oder andere Religion nicht gut findet und deswegen diesen Glauben nicht annimmt. Aber ihnen Rechte die sie laut Grundgesetz besitzen streitig machen ist genau der Fakt wo die Meinungsfreiheit aufhört.

Und Pro-Köln etc. geht es nicht um den Moscheebau sondern darum das sie Moslems nicht mögen und deswegen ihnen Rechte streitig machen wollen. Dies erreichen sie mit Vorurteilen, Feindbildern und unbelegbaren Fakten.
Wie sie leider hier auch schon im Forum oder auch bei den klamm-news zur genüge lesen dürften.

Aber dieser "Anti-Islamisierung-Kongress" ist dabei nur noch das i-tüpfelchen.
 
Es gehört auch zur Religionsfreiheit Religion nicht gut zu finden und mit der Redefreiheit darf das auch gesagt werden.

Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass hier einige Personen existieren, die sich gegen jede Art von religiösem Fanatismus/Extremismus aussprechen.

Habe ich auch kein Problem.

Ich habe auch kein Problem damit, Teile der Nordiren als fanatische Christen zu bezeichnen, ebenso wie es solche in konservativen Gegenden Deutschlands gibt, und polnische Strömungen in der Kirche sind auch nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss.

Ebenso habe ich kein Problem damit, religiöse Fanatiker in muslimischen Ländern beim Namen zu nennen, wenn mir gerade einer einfallen würde...

Alles in Ordnung.

Und was hat das mit dem Bau von Gebetsstätten zu tun?

gruss kelle!