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Vielleicht muss der Service in Deutschland einfach auch mal so richtig schlecht werden, damit mehr Kunden mal wieder über Trinkgeld nachdenken?![]()
Der Klarheit wegen: Was verstehst du denn unter schlechtem Service?
Der Klarheit wegen möchte ich lieber wissen, was "guter" Service ist, den man mit Trinkgeld belohnen kann...
Ein Verhaltenskodex löst aber doch nicht das Problem. Ich kann nicht einfach auf meiner Kegelbahn den selben drei Clubs 20 Jahre lang sechsneunzig für ihr Schnipo berechnen, die steigenden Kosten ignorieren und den Mitarbeitern weiterhin den Lohnstandard von vor 20 Jahern bezahlen. Da muss man doch kein Genie sein um zu sehen, dass das irgendwann implodiert. Da kommst du mit der 5-10%-Regel auch nicht lange hin.
Naja 1-2 Euro anheben wie Drangi meinte ich auch übertrieben, bei 7 Euro Schnitzelpreis sollten 20 Cent mehr pro Jahr Inflationsausgleich eigentlich genügen soviel teurer geworden sind weder die billigen Schnitzel noch die billigen Angestellten.
Der Klarheit wegen: Was verstehst du denn unter schlechtem Service?
Der Klarheit wegen möchte ich lieber wissen, was "guter" Service ist, den man mit Trinkgeld belohnen kann...
Es sei denn man muss noch ursprünglich moderate Preiserhöhungen nachholen. Dann schockt man seine Stammkunden natürlich.

Hatte ich in der Kombination noch nie. Super Essen war nie mit richtigem schlechtem Service verbunden -beides schlecht findet man hingegen oft. Es gibt aber so viele tolle Restaurants die beides können (und die finde ich auch dank Bewertungsportalen), dass ich noch drauf verzichten könnte wenn nur das Essen super wäre.wenn der Service mies war, aber das Essen fantastisch geschmeckt hat, wieso sollte ich dieses Essen nie mehr essen dürfen?
Der Klarheit wegen möchte ich lieber wissen, was "guter" Service ist, den man mit Trinkgeld belohnen kann...
Gibt es eine Art von schlechtem Service der Dich ein zweites mal in ein Restaurant holen würde?
wenn der Service mies war, aber das Essen fantastisch geschmeckt hat, wieso sollte ich dieses Essen nie mehr essen dürfen?
aber das Trinkgeld direkt als Lohn einzuplanen und somit das Gehalt der Mitarbeiter niedrig zu halten bringt doch absolut nichts...
Dann sollten sich die Arbeitnehmer mal einig sein und die sich zusammenschliessen und die Arbeit verweigern zu den Löhnen. Aber Gewerkschaften sind ja sowas von out und überflüssig und die kosten ja auch noch Beitrag, höre ich dann.Aber man ist auch drauf angewiesen. Speziell ungelernte Gastrokräfte und beispielsweise Frisöre, deren Lohn so niedrig ist, dass die Frage nach dem Sinn zur Ausübung der Tätigkeit mehr als häufig genug aufkommt.
Sicher könnten die das. Sie müssen das nur einpreisen. Meinst Du, ich gehe lieber in ein Restaurant, wo das Schnitzel mit Pommes 7,50 kostet und ich davon ausgehen kann, dass die Qualität entsprechend ist, oder gehe ich doch, wenn ich schon mal ausgehe, dahin, wo es gut ist?Andererseits können viele Gastrobetriebe aber auch gar nicht viel mehr Lohn zahlen.
Meine Frau war letztens 3 Stunden beim Frisör und hat hauptsächlich gewartet, das hat am Ende 100 Euro gekostet. Wieso sollte der Inhabe da nicht mehr als 4,50 die Stunde zahlen können?Gastroleute verdienen nicht nur so wenig, weil sie Tip bekommen, sondern weil viele Chefs auch gar nicht mehr bezahlen können. Bei Frisören siehts sicherlich genauso aus.
Du darfst gerne mal mit mir tauschen. Auch ITler (gerade in Grossunternehmen) dürfen gerne nachts, am Wochenende und an Feiertagen ran. Nämlich dann, wenn der Rest möglichst nicht arbeitet. Und was es psychisch bedeutet, wenn gerade 2.000 Menschen nicht arbeiten können, weil ein dämlicher Server nicht mehr startet und man dafür verantwortlich ist, kannst Du Dir sicher vorstellen.Berufsgruppen wie beispielsweise die hier angesprochenen Heilerziehungspfleger, IT-ler, oder sonstige verdienen doch im Verhältnis viel mehr für viel weniger anstrengende Tätigkeit.
Du kannst ja mal schauen, wie weit Du mit 3400 Franken kommst, wenn Du in der Schweiz lebst.In der Schweiz liegt das Grundgehalt für einen gelernten Restaurantfachmann gesetzlich schon bei mindestens 3400 Franken (überhaupt kein Vergleich zu Deutschland) und es gibt dort oft keinen Tip, weil nicht üblich. Aber ist man bei soviel MINDESTEINKOMMEN auch drauf angewiesen?
Du darfst gerne mal mit mir tauschen. Auch ITler (gerade in Grossunternehmen) dürfen gerne nachts, am Wochenende und an Feiertagen ran. Nämlich dann, wenn der Rest möglichst nicht arbeitet. Und was es psychisch bedeutet, wenn gerade 2.000 Menschen nicht arbeiten können, weil ein dämlicher Server nicht mehr startet und man dafür verantwortlich ist, kannst Du Dir sicher vorstellen.
Du hast doch beinah den gleichen Job wie Drangi Du wusstest wahrscheinlich auch nicht was Du eigentlich für einen unglaublich schweren Job hast bis er es erklärt hat.so ist es aber in vielen restaurants der fall und ich spreche aus erfahrung. und wer für den betrag nicht arbeiten will kann gehen denn hinten stehen weitere 50 interessenten an.
das ja das problem in deutschland mit dem lohndumping.
Als Gewerkschaft kann man das sicher, wieso sollte das nur in Betrieben gehen, die einem Arbeitgeberverband angehören? Wenn sich alle Gastro-Kräfte einig wären und mal insgesamt in Deutschland die Arbeit niederlegen und nur in den Betrieben wieder anfangen mit der Arbeit, die einen Mindestlohn und Arbeitszeiten zusichen, dann würde das schnell gehen. Fragt mal die Zugbegleiter oder Piloten.Ich selber bin übrigens in einer Gewerkschaft organsiert. Und diese haben einen Anspruch an einen gewissen Mindestlohn, allerdings muss dafür auch der Betrieb über die DEHOGA oder andere Organisationen organisiert sein. Einfach die Arbeit niederlegen geht nicht.
Ich habe beides noch nicht gemacht, kann das also nicht beurteilen.Die Arbeit der Möbelpacker ist auch nciht schwerer als 8 Stunden in einem vollbesetzten Restaurant zu den stressigsten Zeiten herumzurennen.
Das ist der Teufelskreis wenn man in einem Markt arbeitet, wo es anscheinend deutlich mehr verfügbare Arbeitskräfte gibt als Arbeitsplätze und diese Arbeitskräfte sich nicht einig sind und lieber durch eigene Schuld die Löhne immer weiter dumpen.Nunja, besonders in kleineren Betrieben machst du das dann aber auch nur ein mal. Der Wirt wird schon einen Ersatz für dich finden, auch wenn er dich erstmal 2 Monate noch länger beschäftigt, bis er Ersatz gefunden hat. Oder aber er wird dir täglich seinen Unmut zeigen und man muss dann damit leben.
Ich bekomme für 20 Stunden IT mehr als damals für 30 Stunden Heilerziehungspflege. Letzteren Job würde ich schlecht bezahlt nennen, stressig war es auch und miesere Arbeitszeiten findet man nirgendsÜbrigens verdient ein ITler aber ganz sicher eine ganze Ecke mehr, dann sind auch die Arbeitszeiten schon erträglicher. Aber richtig, es gibt natürlich eine Menge anderer schlechtbezahlte Berufe, die auch schlechte Arbeitszeiten haben, habe ja nie was anderes gesagt.
Na dit könnte Dir so passen. Es geht ja auch nicht mal um Dich persönlich nur um diese Art die Du an den Tag legst wenn Du Deinen Job anspruchsmäßig in den Himmel hebst und die anderen klein redest.Wem meine Sätze nicht gefallen, kann sie ignorieren, muss mir aber nicht ständig präsentieren, wie toll er mich findet.
so schlimm können die Anforderungen also offensichtlich nicht seinDas ist der Teufelskreis wenn man in einem Markt arbeitet, wo es anscheinend deutlich mehr verfügbare Arbeitskräfte gibt als Arbeitsplätze
Eine Teilschuld geht ganz klar von den Arbeitnehmern aus, in dem sie sich unter anderem auch nicht gewerkschaftlich organisieren (wenn sie es denn können und es ihnen aus verschiedenen Gründen nicht verwehrt wird), beispielsweise ist mit der NGG NRW und denen anderer Bundesländer, vor ein paar Monaten ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro für die unterste Lohnstufe vereinbart worden. Ein Recht darauf besteht aber nur bei Mitgliedschaft, gleichzeitig muss der eigene Betrieb arbeitnehmerrechtlich organisiert sein.Das ist der Teufelskreis wenn man in einem Markt arbeitet, wo es anscheinend deutlich mehr verfügbare Arbeitskräfte gibt als Arbeitsplätze und diese Arbeitskräfte sich nicht einig sind und lieber durch eigene Schuld die Löhne immer weiter dumpen.
Marty
Scheinbar hast du alles richtig gemacht.Ich bekomme für 20 Stunden IT mehr als damals für 30 Stunden Heilerziehungspflege. Letzteren Job würde ich schlecht bezahlt nennen, stressig war es auch und miesere Arbeitszeiten findet man nirgends![]()
Ich schreibe zu den mir klaren Punkten selbstverständlich mehr als zu den mir nicht näher bekannten, das bedeutet aber nicht gleich das von dir behauptete. Und ansonsten habe ich noch manche Taxifahrer angeprangert und bin auch davon überzeugt, dass das K.O.-Level eines Gastroarbeiters oft gleich mit dem der Möbelpacker ist.Na dit könnte Dir so passen. Es geht ja auch nicht mal um Dich persönlich nur um diese Art die Du an den Tag legst wenn Du Deinen Job anspruchsmäßig in den Himmel hebst und die anderen klein redest.![]()
Scheinbar hast du alles richtig gemacht.![]()
Ich habe mich nicht mal angesprochen gefühlt, ich mach sowieso nur Jobs die mir liegen. Es gibt aber Menschen denen Du damit erheblich unrecht tust.das bedeutet aber nicht gleich das von dir behauptete
Würde ich erst behaupten nachdem ich mindestens ein Jahr Möbelpacker gewesen wäre. Für eine 12 Stunden-Schicht war ich ganz privat auch einmal Gastroarbeiter und mehrmals Möbelpacker. Ich würde den Job als Gastroarbeiter bevorzugen und Du offensichtlich auchund bin auch davon überzeugt, dass das K.O.-Level eines Gastroarbeiters oft gleich mit dem der Möbelpacker ist.![]()
Hmmm, das erwarte ich eigentlich als Standard wenn ich irgendwo essen gehe.Alles was kein gutes Service ist,
gutes Service:
ordentliches & gepflegtes Erscheinen
Tischtücher & Stoffservietten
freundliche, zuvorkommende Bedienung
gleichzeitiges Servieren der Speisen
(unauffäliges) regelmäßiges schauen ob alles passt, (getränke leer, Fragen ob noch was bringen darf)
gute Servicekräfte haben ein Gespür, wann sie gebruacht werden und wann die Gäste in Ruhe gelassen werden wollen