Trinkgeld-Diskussionen

nein, sowas sage ich zu den Möbellieferanten nicht.
Meistens ist es ja so, dass auch jene Transporteure die Möbel aufbauen.

Ich lasse sie aber wissen, dass ich ihre getane Arbeit schätze und mit dem Ergebnis zufrieden bin.

Ach so - andere für sich Buckeln lassen (und evtl. Sonderarbeiten erledigen lassen) ist "moderner". :roll:

Eine Bitte: verkneife Dir bei Möbellieferungen wenigsten Geistreiche Kommentare wie: "Ihren Job möchte ich auch nicht machen", oder "Sie wissen Abends auch, was sie geschafft haben."

Sowas ist bei meinen Kollegen eher unerwünscht... ;)
 
Ich habe mich bereits nach den Gründen gefragt, warum ich in letzter Zeit hier anecke und kann mir persönlich zu einem gewissen Grad eine Meinung darüber bilden.

Letztlich verstehe ich nicht, was mein Part dabei ist. Ich schreibe nicht erst seit gestern in Foren oder sonstwo. Ich bin ein regelrechter Vielschreiber und meine, nicht anders zu schreiben als wie sonst auch. Noch nie wurde ich für meine Art zu schreiben oder zu denken angeprangert wie hier neuerdings, sondern eigentlich immer normal beachtet oder sogar für gutgeheißen. Denn ich habe auch eine sehr liberale Grundeinstellung zum Leben und bin auch für sehr vieles offen. Das resultiert wahrscheinlich aus meinen eigenen Lebenserfahrungen.
Beispiel Arroganz: Ich habe einige schlechte Seiten, aber für arrogant habe ich mich eigentlich noch nie gehalten. Was meinen Beruf betrifft, empfinde ich einen großen Stolz, ja. Denn ich kam aus der Scheiße und habe es geschafft aufzustehen und letztlich sogar einen der besten Berufsabschlüsse Ostwestfalens zu machen. Vielleicht ist der Grad zwischen Stolz und Arroganz für außenstehende nicht leicht nachzuvollziehen, mag sein.


Manchmal ist es ein schmaler Grat zwischen Stolz und Arroganz. Mitunter wurde mir das auch mal vorgehalten. Gerade auch wenn man Prinzipien hat und partout davon nicht abrückt, egal was für Konsequenzen das hat. Der Unterschied ist hier aber ob man selbst darüber mal wirklich nachdenkt und sich die Kritik zu Herzen nimmt oder aber einfach darüber hinweg wischt und der Meinung ist, alle anderen haben Unrecht oder würden sich gar nicht erst die Mühe geben, einen Kennen zu lernen.
Ich selbst merke es wirklich nicht, wenn ich bei der Arbeit - gerade bei Stressansturm - mit einem angestrengten Gesichtsausdruck rumlaufe, weil ich mich konzentriere und 5 Tischbestellungen im Kopf habe und dazu noch die Hände voll, dass es bei den Gästen als mürrisch ankommt. Als ob ich genervt wäre oder schlecht gelaunt. Das stimmt nicht, wurde mir jedoch mal - gerade von meinen Stammgästen - lieb mitgeteilt. Mein Gesichtsausdruck ist in den kleinen Sekunden sehr blöd und ich versuche daran zu arbeiten, weil es eben nicht gut ankommt. Dabei bin ich weder schlecht gelaunt, noch mürrisch oder sonstwas.
Nur ein kleines Beispiel.;)

Du kannst auf deine Ausbildung stolz sein. Ich wünschte mir ehrlich, dass ich auch eine Chance kriegen würde, meine Kenntnisse zu erweitern. Nur für Quereinsteiger und gerade auch in meinem Alter ist es unmöglich - oder ich bin zu blöd sowas zu finden. :roll:
Nur ist es eine Sache stolz zu sein und eine andere, anderen das andauernd auf die Nase zu binden, hervorzuheben und wie KingKong sich auf die Brust zu hauen: ich bin der Größte.

Andererseits kann ich deinen Stolz auch sehr gut nachvollziehen. Jeder darf stolz auf sich sein, wenn man gut ist in seinem Beruf.

Trotzdem hatte und habe ich manchmal von deinen Beiträgen, gerade jetzt auch hier in diesem Thread, den Eindruck von Arroganz und ganz übler Überheblichkeit. Nichts für ungut, aber ich lese das auch so. ;)
 
Wenn ich dich kommen lasse, ist deine Leistung schon bezahlt. Ob und wie viel Trinkgeld man gibt, entscheidet man immer noch selbst.

Du würdest Dich wundern, wie gering der Anteil ist, der bei den Monteuren davon hängen bleibt.

Es kommt nicht von ungefähr, das immer mehr Schreiner nicht mehr als Möbelmonteure arbeiten und die Arbeit von angelernten Hilfskräften erledigt wird.

Als Fachkraft fährst du dann hinterher und fegst im Übertragenen Sinn die Scherben auf und rettest, was zu retten ist. Was viele vergessen, die sich über die "Servicewüste Deutschland" beschweren: Service kostet Geld, guter Service kostet mehr Geld. Aber eingepreist und kalkuliert ist nur das Minimum.
 
@Drachenjenny:

Wenn man sich eingeengt fühlt, geht man ja auch oft in die Abwehrhaltung über. Vielleicht resultiert daraus ein Teil meiner Antworten. Ich denke, da sind zwei Parteien dran schuld bzw. dran beteiligt. Grundsätzlich bin ich immer aber bereit, Dinge zu ändern. Nur auf Einseitigkeit dürfen sie nicht beruhen.

Darf ich fragen wie alt du bist und aus welcher Gegend du kommst? Ich habe meine Ausbildung auch überbetrieblich in Form einer Umschulung (2 Jahre, erstes Lehrjahr fällt weg) absolviert und zwar bei der Akademie Überlingen in Bad Salzuflen.
Dort waren zum Teil auch erheblich ältere Jahrgänge als ich damals und so gut wie alle haben heute gute Arbeitsstellen.

Es ist ja so: Der Beruf Restauranfachfrau ist fast dabei auszusterben. Kaum einer der Schulabgänger will heute noch diesen Beruf lernen. Bereits in meiner Berufsschule wurden aus 3 Klassen eine einzige gemacht. Und dazu ist auch noch die Abbrecherquote extrem hoch. Mehr als die Hälfte der Azubis kündigen während der Lehrzeit. --> Harte Arbeit, wenig Geld, wenig Anerkennung, schlechte Arbeitszeiten. Aber das alles kennst du ja in und auswendig und dürfte dir kaum Probleme bereiten. Letztlich kann man aber doch noch einiges für Lohn und Anerkennung tun.

Dann ist es auch so, dass viele Betriebe lieber auf teurere Fachkräfte verzichten und ebenso auch überwiegend Aushilfen einstellen. Die Fachkräfte werden in vielen Betrieben einfach nicht mehr gebraucht, da auch große Teile des Wissens der Fachkraft nicht mehr benötigt wird. Es wird ja fast nur noch im amerikanischen Tellerservice gearbeitet, sprich: Angerichtete Teller zum Tisch transportieren. Dafür braucht man ja auch keine Ausbildung.

Dennoch gibt es immer noch genügend Betriebe, die so hochwertig sind, dass man auf die Fachkräfte nicht verzichten kann. Das ist oft in größeren Städten der BRD der Fall, wo es hochkarätige Gastronomie gibt. Und je weiter man gen Süden schaut, um so mehr wird nach dem gelernten Kellner gefragt.

In Bayern, BW und vor allem auch in Österreich und der Schweiz wird händeringend gut ausgebildetes Fachpersonal gesucht. Und das Problem ist: Sie finden oft keinen, da es keinen Nachschub in Form von neu ausgebildeten Kräften gibt.

Mein Ausbilder sagte einmal: Wer heute den Beruf des Restaurantfachmannes lernt, der kann eigentlich nie arbeitslos sein, vorrausgesetzt, er ist flexibel was seinen Wohnort anbelangt.

Und: Da es nur noch sehr wenige Refas gibt, ist man überall immer im Vorteil. Kaum eine Servicekraft oder Gast kann einem noch was "erzählen". Glaube mir (und das ist nicht arrogant oder so gemeint): Durch diesen sehr guten Berufsabschluss kann ich mir fast aussuchen wo ich arbeiten will, so habe ich festgestellt.

Hier die Akademie Überlingen, bzw. mein ehemaliger Standort:
https://www.akademie-ueberlingen.de...d-salzuflen/kursangebote.html?tx_seminars_pi1

https://www.akademie-ueberlingen.de.../Bad_Salzuflen/PDF/Gastro_Zentren_18_1_11.pdf

Es gab auch einige Mütter, sogar alleinstehende. Die fanden es natürlich noch schwerer als ich, der Single ist und sich voll auf die Ausbildung konzentrieren konnte. Aber auch diese Mütter haben es geschafft und sind sehr froh über ihren Schritt gewesen.

Ich würde es mir an deiner Stelle wirklich noch mal genau überlegen. In meinem Betrieb waren sogar Umschüler 50+. Also wirklich kein Thema, denn wie gesagt: Gutes Fachpersonal gibts kaum noch und wird trotz allem immer noch immer wieder überall gesucht.

Solange du berufstätig bist, wird es schwer werden, eine Umschulung bezahlt zu bekommen. Als Arbeitslose wäre es einfacher. Da wäre der Weg sehr einfach: Zum Berater auf dem Arbeitsamt oder Jobcenter, Dringlichkeit darlegen, Bildungsgutschein beantragen. Am besten immer zum Jahresanfang, denn da ist der Pool der Bildungsgutscheine noch gut gefüllt. Es gibt nämlich für jede Stadt immer nur eine begrenzte Anzahl. Da du sehr gute Vorerfahrung als Servicekraft hast, würdest du sehr wahrscheinlich auch eher in den Genuss eines Bildungsgutscheines kommen.

Das einzige Problem ist: Umschulungen für Refas gibt es nicht in jeder Stadt, auch ich musste täglich nach Bad Salzuflen fahren, aber es waren ja nur ca 20 Kilometer. Auch in einem ganz normalen Restaurant kannst du eine Umschulung absolvieren. Wenn der potenzielle Arbeitgeber bereit wäre, die in zwei Jahren umzuschulen, dann könntest du auch dafür einen Bildungsgutschein erhalten.
 
Lieferdienste nehme ich nicht in Anspruch, da ich der Meinung bin, wenn das Essen schon zu Hause gegessen wird, dann kann es auch dort gemacht werden. Also fällt Tringeld bei Lieferdiensten für mich schon mal aus. Es sei denn es ist ne Party oder sowas und man kommt spontan auf die Idee mit seinem Kumpels eine Pizza zu bestellen, die Trinkgeldhöhe hängt dann davon ab wieviel bestellt wird und wie schnell geliefert wird. Mehr als 5 € fände ich aber übertrieben. Ist aber halt sehr selten, bei mir persönlich.

Im Restaurant sehe ich das so, die Leute bekommen ihr Gehalt, ich entlohne deren Leistungen bereits mit dem vollständigen Bezahlen der Rechnung. Eine freundliche Bedienung und gutes Essen erwarte ich von Haus aus, da ich sonst nicht wieder kommen würde. Warum also einen Tip geben? Wenn ich doch nur die Leistung bekomme die ich erwarte und für die ich eben auch im Rechnungsbetrag enthalten bezahle? Vielfach wird behauptet, die Löhne in der Gastronomie wären zu niedrig und die Leute wären auf Trinkgeld angewiesen, nun dass ist nicht das Problem des Gastes, das ist ein Problem der Branche und vielleicht noch des Staates, aber nicht eines, dass ich als Gast durch ein Trinkgeld ausgleichen muss.
Wenn die Leistung, die ich erhalte, jedoch über meinen Erwartungen liegt und das kann durchaus auch eine kleine Aufmerksamkeit dem Gast gegenüber, ein Lolly für die Kids oder einfach nur eine besonders aufmerksame Bedienung sein, dann würdige ich das gerne mit einem zusätzlichen Tip in entsprechender Höhe.
 
Ich habe die letzten zwei Seiten ignoriert, weil es nervt.
Aber eine Frage: Wieso erzählt jemand so massiv viel und (fürs Thema Unwichtiges) über sich selbst, wenn man nicht will, dass man die Person selbst dann thematisiert? Ich kapiere es einfach nicht. Man wirft Fleischhappen in ein Haifischbecken und weint dann hinterher, wenn angeschnappt wurde - wtf? Wirkung - Ursache mal live vorgestellt oder wie?
 
(Wenn ich bei einer Tasse Kaffee für 1,90Euro diese 10 Cent bekomme, stecke ich sie gerne ein. Auch wenn überhaupt nichts gesagt wird bei einem Rechnungsbetrag in angemessener Höhe.)
Aus Eigeninitiative Trinkgeld einbehalten? 8O
Erinner mich mal dran, bei dir was zu bestellen. Das wird ein lustiger Tag... für mich.
 
Ich meinte, wenn der Gast die 10 Cent gibt und dabei aber nichts sagt, selbst wenn es ein 30 Euro Betrag ist. Die 10 Cent sind dann zwar immer noch gewissermaßen peinlich, aber immerhin hat er nichts dazu gesagt.
 
Ich meinte, wenn der Gast die 10 Cent gibt und dabei aber nichts sagt, selbst wenn es ein 30 Euro Betrag ist. Die 10 Cent sind dann zwar immer noch gewissermaßen peinlich, aber immerhin hat er nichts dazu gesagt.

Warum sollte es Dir peinlich sein 10 Cent anzunehmen?
Werft ihr das Geld ansonsten weg, wenn ein Kellner es nicht nimmt?
Und was spricht gegen ein einfaches Danke auch wenn es 10 Cent sind?
Läufst Du rot an, wenn ein Kunde sagt "Rest ist für Sie." oder "Leider habe ich nicht mehr."?

"Geld ist Geld.", "Kleinvieh macht auch Mist.", "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.",
"Wer sich zu schade ist, sich zum kleinen zu bücken, wird großes nie erreichen."

Nur ein paar Sprüche meiner Oma, Geld und Gaben zu respektieren, vielleicht ist ja auch etwas für Dich dabei. ;)

jiw
 
Ich meinte, wenn der Gast die 10 Cent gibt und dabei aber nichts sagt, selbst wenn es ein 30 Euro Betrag ist. Die 10 Cent sind dann zwar immer noch gewissermaßen peinlich, aber immerhin hat er nichts dazu gesagt.

Ganz ehrlich: würdest Du mit Deiner überheblichen, hochnäsigen und arroganten Art bei mir am Tisch (oder an der Tür) kommen, würdest Du keinen Cent Trinkgeld bekommen. Sowas von unsympathisch und besserwisserisch... Du würdest mich nur 1x bedienen dürfen.

Alleine schon Deine Aussage über König Kunde, zeigt mir, dass Du für einen Dienstleistungsberuf absolut ungeeignet bist. Dienst am Kunden heißt, sich selbst zurückstellen, damit es dem Kunden gut geht/er bekommt, was er will. Ich weiß wovon ich rede, ich stehe seit 22 jahren im Laden und bediene täglich Kunden. JEDER Kunde ist immer König, sogar/auch, wenn er sich als "Hinterteil" benimmt. Wenn Du das nicht kapierst, hast in einem Dienstleistungsberuf nichts zu suchen. Und Anspruch auf Trinkgeld hat niemand - auch Du nicht. Der Kunde zahlt seine Rechung und darin ist Dein Lohn bereits anteilmäßig enthalten. Wenn Du Trinkgeld bekommst, ist das reines Wohlwollen des Kunden und wenn es dann "nur" 10 Cent sind, dann nimmt man die und freut sich drüber. So einfach.
 
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Sich seine eigene Meinung zu bilden oder diejenige anderer abzuschauen sind zwei verschiedene Sachen. Du mit deiner Mitläufertour gehst mir auch auf den Keks und ko..t mich an.

Meine Gäste sind mit mir zufrieden, ich bin sehr zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit. Woher willst du wissen das es anders ist und woher nimmst du dein Urteil über mich, wenn nicht irgendwoher aufgeschnappt.

Und verdammt noch mal. Ich bin es leid mich hier rechtfertigen zu müssen. Es ist einfach so wie es ist. Und es ist verdammt noch mal peinlich, nicht für mich, sondern für peinlich für die Moral an den Gast, wenn er für 50 Euro speist und trinkt, mich hinterher aber mit 10 Cent abspeist. Ich kann auch gut auf sein Trinkgeld verzichten, aber wenn er schon welches gibt, dann sollte es angemessen sein und keine Almose von oben herab. Das ist unwürdigend. Und ganz sicher ist das nicht nur meine eigene Meinung. Mach mal ne Umfrage bei Kellnern....

Ich bediene auch schon weit über 15 Jahre.

Und auch für 10 Cent behalte ich die Fassung und bedanke mich. Drüber denken darf ich aber wie ich will!

Behaltet Euren Quark für Euch verdammt noch mal. Mich beleidigen und schlecht reden und gleichermaßen überhaupt keine Ahnung von der Materie haben. Zugleich noch mir Arroganz und Besserwisserei unterstellen. Erstes solltet Ihr mal bei Euch als allererstes überprüfen, zweiteres zeigt eindeutig Eure Argumentation, dass Ihr von Sachen Trinkgeld null, aber wirklich null Ahnung habt.

Und nun lasse ich mich von Euch nicht mehr anders hinstellen, umdrehen, beleidigen, weiß der Geier sonst noch.

Geht in den Sandkasten spielen!
 
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Sind 10 Cent Trinkgeld (ohne Herablassungen) denn peinlicher als gar keins?
Bei beispielsweise einer Summe von 50 Euro definitiv ja. Wenn es ein Ausdruck für den schlechten Service oder sonst was negatives sein sollte, dann ist das sogar geschickt eingefädelt vom Gast. Wenn aber alles perfekt war und er die 10 Cent zückt, dann ist das beleidigend. Dann will ich und eigentlich auch jeder andere Kellner den ich kenne, lieber gar keins.

Mit dem Trinkgeld soll die Leistung der Küche und insbesondere die Leistung des Kellners geehrt werden.

Ich freue mich auch über 10 Cent. Aber nicht, wenn ich dafür den ganzen Abend perfekte Stimmung und Service verbreitet habe und auf dem Kassenzettel Beträge in Hundertfacher Höhe des Trinkgeldes stehen.

Zufällig sind es auch immer diejenigen Menschen, die bei solch hohen Beträgen 10 Cent geben, die ohnehin schon von Anfang bis Ende tatsächlich "arrogant" und "ar...chlochhaft" rüberkommen. Kenne ich nicht anders.
 
Zufällig sind es auch immer diejenigen Menschen, die bei solch hohen Beträgen 10 Cent geben, die ohnehin schon von Anfang bis Ende tatsächlich "arrogant" und "ar...chlochhaft" rüberkommen. Kenne ich nicht anders.

Nur ist man als Trinkgeldempfänger nicht in der Position, diesem verhalten adäquat Rechnung zu tragen. ALs Dienstleister am Kunden bist du nun mal in eine devote Rolle gezwungen. Alles andere fällt nicht nur auf Dich, sondern auch auf deinen Arbeitgeber zurück - doppeltes Pech.

Mir persönlich wäre es auch lieber, wen manche Leute lieber gar nichts geben würden, aber ich kann es ihnen nun mal nicht verbieten und sage auch bei Kleinstbeträgen artig "Danke".

Dass ich später am Straßenrand einen Kupfermüzen-Baum pflanze, ist aber Ausdruck meiner persönlichen Abscheu und geht den Kunden nichts an. Ich kann ihn nicht zu korrektem Umgang mit Personal erziehen, auch wenn mir öfter mal passende Kommentare auf der Zunge liegen - und im Gegensatz zu Dir bin ich teilw. auch noch gezwungen, mir 2-3 Stunden lang abwertende Kommentare anhören zu dürfen.
 
Sich seine eigene Meinung zu bilden oder diejenige anderer abzuschauen sind zwei verschiedene Sachen. Du mit deiner Mitläufertour gehst mir auch auf den Keks und ko..t mich an.

Wen meinst Du jetzt mit Mitläufer? Mich oder spockonline? Aber nascheinend sind wir auf der Ebene der Beleidigungen angekommen... :roll:

Meine Gäste sind mit mir zufrieden, ich bin sehr zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit. Woher willst du wissen das es anders ist und woher nimmst du dein Urteil über mich, wenn nicht irgendwoher aufgeschnappt.

Ist doch wunderbar, wenn deine Gäste zufrieden mit Dir sind. Womit stelle ich das in Abrede?
Wie ich schon vorher geschrieben habe, kann ich nur das interpretieren was Du schreibst.
Dein Zitat schrieb:
[..]Die 10 Cent sind dann zwar immer noch gewissermaßen peinlich, aber immerhin hat er nichts dazu gesagt.
Wo habe ich Dich mit meinen Fragen beleidigt?
Wenig / kein Trinkgeld ist ärgerlich für guten Service, aber peinlich?


Und verdammt noch mal. Ich bin es leid mich hier rechtfertigen zu müssen.
"Müssen" musst Du nicht, nur kaum hat man eine Sachse diskutiert, haust Du wieder einen Klopper raus, der einen zum Nachfragen reizt.

Es ist einfach so wie es ist. Und es ist verdammt noch mal peinlich, nicht für mich, sondern für peinlich für die Moral an den Gast, wenn er für 50 Euro speist und trinkt, mich hinterher aber mit 10 Cent abspeist.
Du meinst "ärgerlich", wäre ich auch. Gut für die Wappnung für guten Service am nächsten Gast ist es auch nicht. Aber genau wie jeder neue Gast / Gruppe anders ist, kann beim nächsten Mal deren Trinkgeld das vorherige ausgleichen.
Ich kann auch gut auf sein Trinkgeld verzichten, aber wenn er schon welches gibt, dann sollte es angemessen sein und keine Almose von oben herab.
Das ist arrogant und hochmütig. Und da wunderst Du Dich über entsprechende Kommentare?

Das ist unwürdigend. Und ganz sicher ist das nicht nur meine eigene Meinung. Mach mal ne Umfrage bei Kellnern....
Ich kenne den Kellnerberuf, aus beiden Perspektiven. Mir würde aber nie in den Sinn kommen, von einer bestimmten Trinkgeldhöhe auszugehen, diese einzufordern oder sie als zu peinlich zum anzunehmen zu bezeichnen.

[...]Und auch für 10 Cent behalte ich die Fassung und bedanke mich. Drüber denken darf ich aber wie ich will!
Das Denken hat noch keiner verboten aber wenn Du diese Gedanken so hinknallst ... [s.o.]

Behaltet Euren Quark für Euch verdammt noch mal. Mich beleidigen und schlecht reden und gleichermaßen überhaupt keine Ahnung von der Materie haben.[...]
Fluchen, beleidigen [s.o.], anderen mangelndes Wissen unterstellen ist aber ok?

Zugleich noch mir Arroganz und Besserwisserei unterstellen. Erstes solltet Ihr mal bei Euch als allererstes überprüfen, zweiteres zeigt eindeutig Eure Argumentation, dass Ihr von Sachen Trinkgeld null, aber wirklich null Ahnung habt.
Und nun lasse ich mich von Euch nicht mehr anders hinstellen, umdrehen, beleidigen, weiß der Geier sonst noch.

[...] :roll:

Geht in den Sandkasten spielen!

Au ja :D Hab ich lange nicht mehr gemacht, vielleicht finde ich ja im Sand ein paar Cent! Vielleicht kann ich meine Kids auch von ihren Lieblingsbeschäftigungen reißen und dann bauen wir ein Sandrestaurant. :yes: Kommste mit?
 
Nur ist man als Trinkgeldempfänger nicht in der Position, diesem verhalten adäquat Rechnung zu tragen. ALs Dienstleister am Kunden bist du nun mal in eine devote Rolle gezwungen. Alles andere fällt nicht nur auf Dich, sondern auch auf deinen Arbeitgeber zurück - doppeltes Pech.

Wie oft habe ich denn jetzt hier schon geschrieben, dass ich mich selbstverständlich auch für 10 Cent bedanke und ich diesen Gast dennoch genauso gut bediene wie jeden anderen. Mensch... Was ich mit 17-18 gemacht habe, mache ich heute bzw. seit Ewigkeiten nicht mehr. Und da wo ich das gemacht habe, habe ich es von anderen Kellnern so gelernt.

Mir persönlich wäre es auch lieber, wen manche Leute lieber gar nichts geben würden, aber ich kann es ihnen nun mal nicht verbieten und sage auch bei Kleinstbeträgen artig "Danke".
Ich auch. 8)

Dass ich später am Straßenrand einen Kupfermüzen-Baum pflanze, ist aber Ausdruck meiner persönlichen Abscheu und geht den Kunden nichts an. Ich kann ihn nicht zu korrektem Umgang mit Personal erziehen, auch wenn mir öfter mal passende Kommentare auf der Zunge liegen - und im Gegensatz zu Dir bin ich teilw. auch noch gezwungen, mir 2-3 Stunden lang abwertende Kommentare anhören zu dürfen.
Ich will auch keinen Gast erziehen. Das ist was anderes, als im Klammforum auf ein angemessenes Trinkgeld hinzuweisen.

Wenn jemand abwertend sein will als Gast im Restaurant, dann habe ich den auch mindestens eine, meist aber bist zu 3 Stunden am Hals.

Es gibt sicherlich noch einige andere Berufe, wo man die Unerträglichkeit mancher Menschen aushalten muss. Aber mein Beruf gehört ganz sicher ganz oben mit dazu. :-?

99,9 % aller Gäste sind nette und tolle Gäste über die ich mich immer wieder aufs neue freue. Das gibt mir dann auch denn Sinn meines Berufes wieder und ich weiß, warum ich mich täglich krumbuckel und schufte. Das was andere in Form eines Arbeitsergebnisses, also eines Produktes gefertigt haben, ist für mich der zufriedene Gast. War er zufrieden, weiß ich, ich habe alles gut gemacht und bin auch glücklich. Selbst wenn er kein Tip gibt. Ich sage ja nicht, ich will von allen Tip haben. Wenn einer nicht will, hat er seine Einstellung zum Thema Trinkgeld. Das akzeptiere und respektiere ich. Ich will nur nicht wie ein Bettler abgestempelt werden.

Als ich beim Cafe Knigge in Bielefeld gearbeitet habe (ein sehr berühmtes Cafe in Bielefeld), habe ich mit 10 Cent-Beträgen täglich 50 Euro round about an Tip gemacht. Tasse Kaffee 1,85 Euro - 2 Euro aufgerundet. Bei vielen noch ein Stückchen Kuchen dazu. Das ganze aber unzählige Mal am Tag. Tja, das war extrem harte Maloche, aber ich habe sehr gutes Geld gehabt - mit 10-50 Cent pro Gast.

Es ist nicht die Höhe des Tips, es ist das wann, wo und aus welcher Argumentation heraus, worüber man sich aufregt. Jemand, der sich einen Abend für 100 Euro leisten kann und den Abend auch sichtlich genossen hat, dann aber nur 10 Cent gibt - das müsste doch eigentlich für jeden verständlich sein, dass man da alles andere als erfreut ist.

Wenn der Möbelpacker 3 Stunden die Möbel schleppt und dafür 10 Cent bekommt, ist auch er sicherlich enttäuscht und hätte lieber gar kein Trinkgeld bekommen.

Edit:
@ Jiw: Ich habe keine Lust auf deine Kommentare groß zu antworten. Alleine schon der vorherige Post von dir ist für mich beleidigend, weil du mir darin alles mögliche unterstellt, nur nicht, wie ich tatsächlich bin. Und weil du von Dingen redest, von denen du augenscheinlich keine Ahnung hast, aber meinst, mit mir darüber eine Diskussion führen zu müssen.

Wo wir schon beim Beispiel Möbelpacker waren: Geh doch mal 3-4 Stunden die Möbel schleppen für jemanden und bekomme als Danke schön 10 Cent. Dann komm noch mal zu mir und sage mir: "Geld ist Geld - Kleinvieh macht auch Mist" und solche Kommentare. Wahrscheinlich fühlst du dich dann von deinen eigenen Worten selbst vera...scht.

Vordergründig war übrigens die eine Dame da gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem Trinkgeld soll die Leistung der Küche und insbesondere die Leistung des Kellners geehrt werden.

Also ich denke, wenn ein Gast wieder kommt, wurde die Leistung des Perosnals viel besser geehrt, als wenn man n paar Euro mehr zahlt, als auf der Rechnung angegeben, dann aber nie wieder hin geht.

Ich freue mich auch über 10 Cent. Aber nicht, wenn ich dafür den ganzen Abend perfekte Stimmung und Service verbreitet habe

Mal davon abgesehen, dass der "blöde" Gast der nur 10 cent Tip zahlt nicht den ganzen Abend im Restaurant sitzt, sondern irgendwann auch wieder geht und dafür ein anderer Gast kommt und du somit nicht die ganze Zeit perfekte Stimmung und Service für den geizigen Gast abliefern musst, lass 25 Gäste dir 10 cent Tip zahlen, denn haste 2,50€ zusammen, was wohl fürs Glas Bier in der nächsten Kneipe reicht, die ursprüngliche Bedeutung von Trinkgeld ist damit erfüllt und der Abend ist gerettet :mrgreen:
 
Und verdammt noch mal. Ich bin es leid mich hier rechtfertigen zu müssen.

Musst Du doch nicht. Keiner muss das. Aber vielleicht solltest Du wirklich nicht mit sovielen gewagten Aussagen um Dich werfen wenn Du anschließend das Echo nicht verträgst.


Es ist nicht die Höhe des Tips, es ist das wann, wo und aus welcher Argumentation heraus, worüber man sich aufregt. Jemand, der sich einen Abend für 100 Euro leisten kann und den Abend auch sichtlich genossen hat, dann aber nur 10 Cent gibt - das müsste doch eigentlich für jeden verständlich sein, dass man da alles andere als erfreut ist.

Das Du Dich über 10 Cent nicht freust ist doch verständlich, das Du Dich drüber so richtig ärgerst aber nicht. Ich würd mir einfach denken "besser als wie nix" oder "Schwamm drüber".