Stromspar-Aktion 2015/2016

Danke mal für die ANtworten. Das mit der Langlebigkeit ist sicher ein Thema, das ich von Bauknecht aktuell nicht weiß. Die 100 kWh sind eben der Normvergleichswert, bei den meisten anderen A+++-Geräten ist der bei ca. 130 -150, teilweise bis 170 kWh. Und gemessen daran wäre das eben ca. 50% weniger.

Aber Bosch gab es auch vernünftige Geräte...
 
Die 100 kWh sind eben der Normvergleichswert, bei den meisten anderen A+++-Geräten ist der bei ca. 130 -150, teilweise bis 170 kWh.

Nehmen wir eine Ersparnis von 50 kWh/Jahr an. Das macht ganz grob gerechnet 15 Euro/Jahr. Sollte die Maschine 10 Jahre halten hast du 150 Euro gespart, aber 300 für den Kauf mehr ausgegeben.
 
1/3 der Energie im Vergleich zu A+++ Geräten kann man bei Waschmaschinen auch nur einsparen wenn man weniger heizt als die anderen, dann kannst Du auch einfach für rund 320 Euro ne Beko WMB 71643 PTE kaufen und die mit 0,2* -0,7** kwh pro Waschgang betreiben. Ich persönlich lasse sie auch nur auf 1000 statt auf 1600 Umdrehungen schleudern um die Lebensdauer zu verlängern (man wird aber auch Krach und ein kleines bisschen Energie sparen)

* kleiner Waschgang ohne heizen
** eco 40 Grad
 
Ich denke man kann sich auch zu Tode sparen.

Waschmaschinen benötigen Strom zum drehen der Trommel (nahezu identisch bei allen Geräten, nur die Programmlaufzeiten und Drehzahlen sorgen hier für relevante Unterschiede) und zum aufheizen der Waschlauge. Auch dieses aufheizen ist bei allen relativ gleich teuer, da alle mit einem elektrischen Heizstab ausgestattet sind. Hier ist also ausschließlich Temperatur und Wassermenge für abweichende Werte ausschlaggebend.

Nun kann man sowohl die Wassermenge als auch die Temperatur reduzieren um Einsparungen zu suggerieren, oder man entwickelt spezielle Programme die solche Wettbewerbsvorteile vortäuschen.

Dabei bedenken muß man aber, dass weder das eine noch das andere die Wäsche vernünftig reinigt. Bei zu wenig Wasser wird die Wäsche nicht sauber und bei zu wenig Temperatur ist keine ausreichende Reduktion der Keimanzahl sichergestellt.

Wer seine Unterwäsche bei 30°C im Kurzprogramm wäscht und sich dann noch über die tolle, ach so sparsame Waschmaschine freut; da die Wäsche nach zwei halbherzigen Spülgängen ja noch so schön nach Waschmittel duftet, dem kann man nicht helfen. Im worst case ist die Wäsche dank dem Colorwaschmittel aus der Fernsehwerbung nach dem Waschgang sogar noch stärker mit Keimen belastet als vor dem Waschen. Da können die duftenden Waschmittelrückstände nur drüber hinweg täuschen.

Die Sparsamkeit sollte Grenzen finden - und zwar dort; wo der eigentliche Zweck des Gerätes nicht mehr richtig erfüllt wird. Man braucht zum waschen einfach eine ausreichend große Menge warmes Wasser, sonst kann man gleich mit dem Waschbrett runter zum Bach gehen und erzielt dort bessere Ergebnisse.
 
Naja solange man nicht mit Krankheiten in Berührung kommt sind Keime erst mal nichts schlimmes. Meine Wäsche ist auch normal nicht dreckig sondern stinkt nur ein wenig durch Transpiration, von daher halte ich so einen 40 Grad Waschgang den ich normal nehme und 2:40 h Dauer schon fast für übertrieben.

Wenn ich zum nächsten Fluss gehen würde mit einem Waschbrett würde mich das vermutlich 2-3 h Arbeitslohn kosten, das wird ja nicht billiger.
 
Haben jetzt wieder ne Beko (auch die WMB 71643) und sind sehr zufrieden mit dem Gerät. Leise, Sparsam und die Wäsche riecht immer frisch (auch in den Kurzprogrammen).

Huraaaa, wenigstens da sind wir uns einig ;) ;)

...aber die Türkei ist auf diesem Produktgebiet nicht gerade für qualitativ hochwertige Ingenieurskunst bekannt.


Sehr verzwicktes Thema.

Wurde doch nur "dazu gekauft"
Entwicklung war doch nicht nötig ;)


bei dem Thema geplante Obsoleszenz" wäre ich sehr vorsichtig !
AUSER bei Glübirnen ist es LEIDER noch NIRGENS nachgewiesen wordenn !

ACHTUNG, SIEHE LEIDER !!!!

1/3 der Energie im Vergleich zu A+++ Geräten kann man bei Waschmaschinen auch nur einsparen wenn man weniger heizt als die anderen, dann kannst Du auch einfach für rund 320 Euro ne Beko WMB 71643 PTE kaufen und die mit 0,2* -0,7** kwh pro Waschgang betreiben. Ich persönlich lasse sie auch nur auf 1000 statt auf 1600 Umdrehungen schleudern um die Lebensdauer zu verlängern (man wird aber auch Krach und ein kleines bisschen Energie sparen)

* kleiner Waschgang ohne heizen
** eco 40 Grad

Noch nix gelernt ?

Naja solange man nicht mit Krankheiten in Berührung kommt sind Keime erst mal nichts schlimmes. Meine Wäsche ist auch normal nicht dreckig sondern stinkt nur ein wenig durch Transpiration, von daher halte ich so einen 40 Grad Waschgang den ich normal nehme und 2:40 h Dauer schon fast für übertrieben.

Wenn ich zum nächsten Fluss gehen würde mit einem Waschbrett würde mich das vermutlich 2-3 h Arbeitslohn kosten, das wird ja nicht billiger.

Was ist wichtiger? Dein Arbeitlohn oder die Umwelt?

Oder ( OHNE DIR NAHETRETEN ZUI WOLLEN ) einfach mal die Gebrauchsanweis. Deiner WM zu lesen ?
 
Was meinst Du?




Kommt darauf an wie viele Stunden ich für wie viel Umweltschutz aufwenden muss


Dann solltest Du Fragen wie "Noch nix gelernt ?" unterlassen

Nun, die Waschvorgänge und deren "Verbrauch "

Sunden aufwand kannst nicht "gegen rechnen"

" Noch nix gelernt" bezog sich auf DEIN Waschprogramm ! was Du bevorzugst !
und wo Du der meinung warst das da keine 7 KG reinpassten !
 
Sunden aufwand kannst nicht "gegen rechnen"
Kann ich und muss ich, "Stunden Aufwand" ist nun mal die wichtigste Währung die ich habe, die kann ich übrigens auch über den Umweg Euro in Solarparks und Windkraftanlagen tauschen

" Noch nix gelernt" bezog sich auf DEIN Waschprogramm ! was Du bevorzugst !
und wo Du der meinung warst das da keine 7 KG reinpassten !

Ich nehme immer noch "Eco 40 Grad" und da wußte ich auch schon vorher das da 7 Kilo reinpassen, das ich mit "Express 20 Grad" oder wie das hieß noch drunter kommen könnte weiß ich auch, finde ich dann aber langsam übertrieben
 
Zuletzt bearbeitet:
O.k., aber wie ändert sich dein Zeitaufwand, wenn die Maschine 1, 2 oder 3 Stunden rumpelt?! Wenn fertig wird aufgehängt und gut...

Gemeint war bei mir doch nur der Abstecher mit dem Waschbrett zum Fluss der die Zeit frisst ;)

Ich kann auch die 2 h 40 min warten bis die Waschmaschine fertig ist, meine Schwester aber z.B. meint sie kann das nicht, aber die ist auch irgendwie jeden Tag den ganzen Tag unterwegs
 
Schloesser, eine Waschmaschine arbeitet mit vier Faktoren, um die Wäsche zu reinigen:

  1. Zeit
  2. Temperatur
  3. Chemie (Waschpulver, Dosierung)
  4. Mechanische Energie
Wenn Du einen der Punkte reduzierst, verschlechtert sich automatisch das Waschergebnis.
Man kann jedoch bestimmte Faktoren zur Kompensation nutzen, also z.B. bei Reduktion der Temperatur die Laufzeit verlängern um ein vergleichbares Waschergebnis zu erzielen.

Bei einem Kurzprogramm mit niedriger Temperatur sind schon zwei Faktoren reduziert, das kann kaum durch die zwei anderen Faktoren kompensiert werden und somit kann nur maximal leicht verschmutzte Wäsche gereinigt werden. Faktisch ist es eher eine Art Spülprogramm, als ein Waschprogramm.

Zwar kann dies durchaus Deinen Ansprüchen genügen, allerdings hat es dann nichts speziell mit einer bestimmten Waschmaschine zu tun. Jede moderne Waschmaschine beliebiger Preisklasse hat ein Kurzprogramm mit geringer Temperatur.


Was ich damit sagen will:
Der Energieverbrauch einer Waschmaschine wird zu 90% durch den Bediener und sein Wissen/Unwissen gesteuert, egal welche Waschmaschine man (bei gleicher Kapazität/Beladung) benutzt.
 
Was ich damit sagen will:
Der Energieverbrauch einer Waschmaschine wird zu 90% durch den Bediener und sein Wissen/Unwissen gesteuert, egal welche Waschmaschine man (bei gleicher Kapazität/Beladung) benutzt.

Das stimmt trotzdem nur teilweise, weil ältere Geräte eben gar nicht so niedrige Temperaturen und geringe Wassermengen zulassen, und auch die automatische Erkennung der Wäschemenge und die dadurch angepasste Wassermenge ist sicher nicht in jedem Gerät gleich.

Bei uns hat sich trotzdem ein neuer Aspekt aufgetan: Reperatur, ich werde mich nun also als Waschmaschinenmonteur versuchen und - nachdem die Kohlen des Elektromotors vom Fachmann ausgetauscht wurden - das Gerät wieder in Betrieb nehmen! Mal sehen, ob das klappt-...
 
Das stimmt trotzdem nur teilweise, weil ältere Geräte eben gar nicht so niedrige Temperaturen und geringe Wassermengen zulassen, und auch die automatische Erkennung der Wäschemenge und die dadurch angepasste Wassermenge ist sicher nicht in jedem Gerät gleich.
Wenn Du jetzt von "älteren" Geräten sprichst die noch einen mechanischen Programmwahlschalter haben und somit stur ein festgelegtes Programm abarbeiten, dann hast Du recht.

Solche Geräte werden aber seid über 20 Jahren nicht mehr verkauft.
 
Schloesser, eine Waschmaschine arbeitet mit vier Faktoren, um die Wäsche zu reinigen:

  1. Zeit
  2. Temperatur
  3. Chemie (Waschpulver, Dosierung)
  4. Mechanische Energie


Wenn Du einen der Punkte reduzierst, verschlechtert sich automatisch das Waschergebnis.

Bei einem Kurzprogramm mit niedriger Temperatur sind schon zwei Faktoren reduziert, das kann kaum durch die zwei anderen Faktoren kompensiert werden und somit kann nur maximal leicht verschmutzte Wäsche gereinigt werden.

Faktisch ist es eher eine Art Spülprogramm, als ein Waschprogramm.
Jede moderne Waschmaschine beliebiger Preisklasse hat ein Kurzprogramm mit geringer Temperatur.


Was ich damit sagen will:
Der Energieverbrauch einer Waschmaschine wird zu 90% durch den Bediener und sein Wissen/Unwissen gesteuert, egal welche Waschmaschine man (bei gleicher Kapazität/Beladung) benutzt.

Du hast da aber etwas vergessen, nämlich die Wassermenge ;)
Und bei der Chemie sind es 2 Faktoren die man beeinflussen kann.
Folglich sind es nicht 4 sondern 6 Faktoren die das Waschergebnis beeinflussen.
Wenn man da noch die Wasserqualität mit reinnimmt ( Härtegrad ) sind es sogar 7 Faktoren.

Auserdem kannst Du die Faktoren nicht 1 zu 1 vergleichen, bzw. gegenrechnen.

Hier solltest Du bedenken das gerade bei Waschmitteln enorme veränderungen in den letzten 20 Jahren stattgefunden haben.
Vor 20 Jahren hat niemand daran gedacht das es möglich ist Wäsche schon bei 30 Crad ( oder noch niedriger ) sauber zu bekommen. Heute ist das schon standard.
Auch die Art des Waschmittels macht einiges aus, Pulver ist meist besser als Flüssigwaschmittel, trozdem benutzen viele die flüssige form.

Wir reden bei der Maschine NICHT über das "Kurzprogramm" ! sondern über ein normales Waschprogramm ;)
"Kurzprogramm" wäre bei dem Gerät das Programm "Auffrischen" mit nochmal deutlicher Stromeinsparung.

In dem letztem Punkt gebe ich Dir zu 100% recht.

Übrigens ( wird gerne vergessen ), es tut 30 Crad Wäsche sicherlich nicht gut wenn die laufend mit höheren temp. gewaschen wird.
 
Wenn Du jetzt von "älteren" Geräten sprichst die noch einen mechanischen Programmwahlschalter haben und somit stur ein festgelegtes Programm abarbeiten, dann hast Du recht.

Solche Geräte werden aber seid über 20 Jahren nicht mehr verkauft.

Mein Gerät ist erst 12 JAhre alt, ich kann aber nur die Schleuderzahl einstellen und keine Temperatur separat anwählen.
Und solche Geräte sind heute auch noch auf dem Markt, z.B. die ganz billigen von Beko,...
 
Du hast da aber etwas vergessen, nämlich die Wassermenge ;)
Gut wenn Du so willst, natürlich. Ich bin jetzt von der Logik des Sinnerschen Kreises ausgegangen.

Mein Gerät ist erst 12 JAhre alt, ich kann aber nur die Schleuderzahl einstellen und keine Temperatur separat anwählen.
Und solche Geräte sind heute auch noch auf dem Markt, z.B. die ganz billigen von Beko,...
Dennoch wird Dein Gerät vermutlich eine Beladungserkennung haben. Und ein 30° Programm hast Du garantiert auch, dieses kannst Du im Zweifelsfall auch als Kurzprogramm nutzen wenn gar nichts anderes (z.B. Pflegeleicht) möglich ist.

Jedenfalls hast Du Dich vor 12 Jahren aus irgendeinem Grund für dieses recht einfache Modell entschieden. Immerhin kannst Du glücklich darüber sein, dass die Maschine so lange durchgehalten hat. ;)
 
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