Yep, die sind in der Gesellschaft so tolleriert, dass in der Bevölkerung jedesmal Jubelstürme ausbrechen.

@darkurt: Ich beantrage hiermit die Umbennenung in "Rechts vs. Links" oder besser noch - damit sich unsere verfolgten Patrioten hier nicht wieder unterdrückt fühlen - "Rechts gegen Links" :mrgreen:
naja bei etlichen mitläufern sicherlich, aber jeder anständige bürger leidet natürlich darunter.
also ich persönlich muss ja sagen, ich fühle mich von mitgliedern linker gruppierungen eher bedroht/gestört.
wobei natürlich auch die kosten und schäden von autonomen usw. garnicht kalkulierbar sind.
 
Das kann durchaus sein, ändert aber nichts an der absoluten Richtigkeit meiner Aussage (bzw. Gleichung). ;)
Im Gegensatz zur Hitlerpartei, deren Programm immer auf der Meinung eines einzelnen Mannes basierte (Adolf H****r), hat die NPD eine inhaltlich gefestigte Programmatik und somit auch einen wesentlichen strukturellen Unterschied zur NSDAP, der einen Vergleich automatisch zum Scheitern verurteilt.

Geil. Wo hast du das abgeschrieben?
 
Vielleicht von der Heimseite der NPD... :ugly:
Nicht direkt von der Heimseite der NPD, aber der Text wurde von einem NPDler verfasst. Und der muss es ja wissen. :mrgreen:

Ich schlage auch vor den Strang umzubenennen, vielleicht in "Randparteien". Zumindest müsste man mal aus dem "NEP" im Titel ein "NPD" machen, oder hab ich was verpasst?
 
Sooo, wie ich erfahren habe, wird es morgen eine Demo der NPD hier in Minden geben. Gleichzeitig wird es eine Gegendemo geben. Die Rechten dürfen nur auf der einen Weserseite Demonstrieren und die Linken nur auf der anderen Weserseite. Aber es wurde auch schon von der Polizei gewarnt, dass extreme Linke von überall kommen werden, um Terror zu machen. Das wird also ausarten (Mist, wie schreibt man ausarten ?? Ist das richtig so ?). Die NPD dagegen wird sich nur auf den vorgeschriebenen Wegen bewegen und nur Demonstrieren, außer sie werden von den Linken körperlich angegriffen.

Ich fasse zusammen:
- Die NPD wird eine harmlose Demo machen und sich ganz fest an die Gesetze halten dabei

- Die Linken haben angekündigt, richtig Stress zu machen, bzw die Demonstarnten der NPD zu attackieren

Nun frage ich mich, warum lassen die extremen Linken die NPD und die Demonstranten der Linken nicht einfach inruhe Demonstrieren? Müssen die denn unbedingt Stress machen? Die NPD hat von der Polizei die erlaubnis, sich zu wehren, falls sie angegriffen werden ... Ich versteh das alles nicht ... Für mich sieht es so aus, als wollen die Linken unbedingt Chaos haben ...
 
Ich fasse zusammen:
- Die NPD wird eine harmlose Demo machen und sich ganz fest an die Gesetze halten dabei
- Die Linken haben angekündigt, richtig Stress zu machen, bzw die Demonstarnten der NPD zu attackieren
Genau das macht deutlich, warum ich die Gefahr von rechts um einiges höher einschätze als von links.

Links: Chaotisch, anarchisch, zersplittet. Und wer sich dann noch an den Deutschen liebstes Kind vergeht, hat bei der Bevölkerung verschissen.

Rechts: Organisiert, diszipliniert, bürgerlich. Da kann man schon mal beim deutschen Michel Punkten.
Die NPD hat von der Polizei die erlaubnis, sich zu wehren, falls sie angegriffen werden
DAS möchte ich bitte mit einer Quelle belegt haben. Danke.
 
[...] Die NPD hat von der Polizei die erlaubnis, sich zu wehren, falls sie angegriffen werden [...]
Jeder Bürger hat das Recht sich zu wehren, wenn er angegriffen wird. Das nennt man dann Notwehr. Wäre mir neu, dass ich zur Notwehr die Erlaubnis eines Grünrocks brauche...

[...] Nun frage ich mich, warum lassen die extremen Linken die NPD und die Demonstranten der Linken nicht einfach inruhe Demonstrieren? Müssen die denn unbedingt Stress machen? [...] Ich versteh das alles nicht ... Für mich sieht es so aus, als wollen die Linken unbedingt Chaos haben
Naja, das sind ja nicht unbedingt "Linke", sondern Chaoten, Antifa und sonstiges Gesocks. Deren erklärtes Ziel ist es, die rechtsstaatliche Ordnung zu stören und eine Art von Anarchie (oder wahlweise auch ihre Vorstellung von einem Kommunismus) zu etablieren. Sie begründen ihr Vorgehen damit, dass sie glauben, in einem "Polizeistaat" zu leben, wo sie sich nicht frei entfalten können. Im Übrigen hört man das gleiche Wort auch aus der rechten Szene, wie beispielsweise von der Band Landser. Insofern läuft wohl alles bestens in Deutschland, wenn beide radikalen Randgruppen "unterdrückt" werden.

Perlini hat ganz recht, die Gefahr aus der rechten Ecke ist insgesamt viel größer aus den von ihm genannten Gründen. Die linken Chaoten sind unorganisiert, unmethodisch und haben im Grunde keine echten politischen Ziele, außer das Verprügeln von selbstdefinierten "Nazis" - naja, chaotisch eben. Gegen die geht man ganz einfach vor: Mit Kampfbullen. Ein paar Knüppel und Handschellen stellen die pubertierenden Deppen schon ruhig bis zum nächsten Ereignis. Aber die NPD hat ihre Jungs mehr oder weniger im Griff. Die haben sogar Anweisung, möglichst nicht provokativ aufzutreten, um eben dem deutschen Bürger zu zeigen: "Wir sind ganz lieb, doch seht die bösen Linken". Auf die Art und Weise gibt es auch keinen Anlass, eine geplante Demo der NPD zu verbieten.

Man muss sich halt nur immer fragen, ob das disziplinierte und rechtschaffende Auftreten der NPD bei einer Demo Rückschlüsse auf ihre Politik zulässt und ob das schon ausreicht, um diese Partei auch zu wählen...

Gruß,
Photon
 
Apfelhaus schrieb:
Im Gegensatz zur Hitlerpartei, deren Programm immer auf der Meinung eines einzelnen Mannes basierte (Adolf H****r), hat die NPD eine inhaltlich gefestigte Programmatik und somit auch einen wesentlichen strukturellen Unterschied zur NSDAP, der einen Vergleich automatisch zum Scheitern verurteilt.
Derartige Schleichpropaganda mit Scheinargumenten kann ich einfach nicht unerwidert lassen.
Der Unterschied zwischen heutigen rechten Parteien und der NSDAP ist in der Tat, daß die Rechten heut keine verbindende Führungspersönlichkeit hat, der Rest ist schlicht Unsinn.
Schließlich hat H****r die Partei nicht gegründet, er hat sie nicht alleine aufgebaut und er mußte sich seine Macht und seinen Einfluss innerhalb der Partei erst mühsam erkämpfen.
Die "inhaltlich gefestigte Programmatik" hatte auch die NSDAP, sie hatte eine klare und feste Struktur und ich sehe keinen einzigen Unterschiedsgrund zwischen damals und heute abgesehen davon, daß die heutigen Rechten sich am Rand des gesellschaftlichen Spektrums befinden und nicht mehr in der Mitte.
Und zu guter Letzt:
Selbst wenn die Strukturen anders sein sollten, selbst wenn sie keine Führungspersönlichkeit haben, was macht das für einen Unterschied?
Sie bedienen sich derselben Ideologie, derselben Symbolik, derselben Konzepte und derselben Demagogie.
Da steckt genug drin, um sie problemlos sowohl miteinander vergleichen als auch sie miteinander verurteilen zu können.

Mir persönlich würde es gut gefallen, wenn die rechten Parteien gemeinsam zwischen mindestens 5 bis maximal 10% erlangen würden, um einen gesunden Gegenpol zu dem sonst sehr stark linksorientierten Parteienspektrum zu bilden - etwa wie die heutige FDP. Das könnte den Effekt haben, dass sich die großen Parteien auch etwas mehr nach rechts orientieren.
Gegenpol?
Sowohl Rechte als auch Linke bedienen sich exakt derselben politischen Konzepte, nur die angesprochene Klientel ist eine andere.
Wenn du in den letzten Tagen einen Spaziergang durch Berlin gemacht hättest und dir die vielfältigen Wahlplakate angesehen hättest, dann wäre dir aufgefallen, daß beide Gruppieren dieselben Forderungen stellen... nur die Rechten wollen das Ganze zusätzlich noch ohne Ausländer und Zuwanderung.
Man könnte das auch doppelte Demagogie nennen.


Mich würden übrigens einmal die Geldquellen der Rechten interessieren, denn sie betreiben hier in Berlin einen Aufwand, der mindestens auf Augenhöhe mit FDP und Grünen liegt, jedoch ohne daß es sich in eine nennenswerte Anzahl von Stimmen niederschlagen wird, wodurch ja im Anschluss die Wahlkampfkostenerstattung nicht allzu üppig ausfallen dürfte.
 
[...]
Gegenpol?
Sowohl Rechte als auch Linke bedienen sich exakt derselben politischen Konzepte, nur die angesprochene Klientel ist eine andere. [...]
Na dann bleibt ja nicht mehr viel übrig, was man wählen könnte. Oder wo ordnest Du die SPD, Grüne und FDP ein?

Als die SPD und die Grünen in der Regierungsverantwortung waren, haben sie sich zwar auch etwas mehr nach rechts orientiert, insgesamt haben sie sich aber nur davor bewahrt, links überzukippen.

Und das, was Du den Randparteien zu recht vorwirfst, betreibt die FDP seit Jahren und Jahrzehnten: Das Fähnchen in den Wind drehen. Schon witzig, wie verzweifelt Westerwelle versucht, das Image abzulegen und es doch nie schafft. :)

So, die Union wahrt nationale Interessen nur in soweit, sofern es im Sinne des Großkapitals ist. Der Mittelstand mag vielleicht auch noch ein wenig von der Unionsregierung profitieren, aber das war's auch schon. Für den Durchschnittsbürger aus meiner Sicht eigentlich unwählbar, sofern man sich nicht heimlich in Angela verliebt hat.

Tja, da kann schon Frust aufkommen. Und Frustwähler...

Wenn du in den letzten Tagen einen Spaziergang durch Berlin gemacht hättest und dir die vielfältigen Wahlplakate angesehen hättest, dann wäre dir aufgefallen, daß beide Gruppieren dieselben Forderungen stellen [...]
Bauernfang. Aber wie gesagt: Der Bauer hat bei einer Wahl das gleiche Stimmrecht wie der Edelmann...

[...] Mich würden übrigens einmal die Geldquellen der Rechten interessieren, denn sie betreiben hier in Berlin einen Aufwand, der mindestens auf Augenhöhe mit FDP und Grünen liegt, jedoch ohne daß es sich in eine nennenswerte Anzahl von Stimmen niederschlagen wird, wodurch ja im Anschluss die Wahlkampfkostenerstattung nicht allzu üppig ausfallen dürfte.
Naja, keine echte Partei in Deutschland ist wirklich von den Wahlkampfkostenrückerstattungsgeldern (schönes bürokratisches Wort *fg*) abhängig. Mal abgesehen vielleicht von den Suffis der Pogo-Partei, aber die bekommen sowieso nichts. Die haben eben auch Investoren, die den Einfluss der Partei stärken wollen, um sich so später politischen Einfluss zu erkaufen. Funktioniert in großem Rahmen genauso bei der Union und SPD, umsonst ist die Politik nicht so, wie sie ist. Also: Im Westen nix neues ;)

Gruß,
Photon
 
Na dann bleibt ja nicht mehr viel übrig, was man wählen könnte. Oder wo ordnest Du die SPD, Grüne und FDP ein?
Fritz Kuhn hat in nem Interview mit Cicero links und rechts so definiert:
Wenn es um die Lösung gesellschaftlicher Probleme geht, dann streben Linke eine kollektive, Rechte eine individuelle Lösung an.
Keine schlechte Definition, damit hocken Linksextreme ganz links, gefolgt von Linkspartei und "Rechten", es folgen SPD und CDU mit starken Überlappungen und schließlich am rechten Rand die FDP.
Die Grünen wiederum sind eine Ausnahmeerscheinung, da sie in diesem Schema sowohl linke als auch rechte Positionen einnehmen. Der liebe Trittin hat die Grünen ja gerade erst als die wahren (Ordo-)Liberalen bezeichnet. :roll:

Und das, was Du den Randparteien zu recht vorwirfst, betreibt die FDP seit Jahren und Jahrzehnten: Das Fähnchen in den Wind drehen. Schon witzig, wie verzweifelt Westerwelle versucht, das Image abzulegen und es doch nie schafft. :)
In letzter Zeit passiert es mir irgendwie häufiger, daß mir Dinge in meine Aussagen hineininterpretiert werden, die ich nie geäußert habe.
Die FDP tut dies zweifelsohne und jede kleinere Partei, die regieren möchte genauso, nur: Darüber habe ich kein Wort verloren. ;)
 
Fritz Kuhn hat in nem Interview mit Cicero links und rechts so definiert:
Wenn es um die Lösung gesellschaftlicher Probleme geht, dann streben Linke eine kollektive, Rechte eine individuelle Lösung an.
Das mag eine Herangehensweise sein, Rechts und Links zu definieren. Die ist aber so derart schwammig und weitläufig, dass es als Definition nur bedingt taugt. Es beschreibt auch eigentlich überhaupt nicht, warum rechte Parteien überhaupt gewählt werden.

Man könnte es aber auch so definieren (was wesentlich besser auf die heutige Zeit passt), dass rechte Parteien eine vorrangig nationale und isolationistischere Lösung suchen, wohingegen linke Parteien ein Multi-Kulti und internationale Lösung vorziehen. Kommt man zu weit nach links, trifft man Leute, die meinen, dass Grenzen überflüssig sind oder jeder einwandern dürfte, der will (Schwachsinn). Kommt man zu weit nach rechts, will man alles rausschmeißen, was nicht in das (optische) Bild eines Deutschen passt (Schwachsinn).

Irgendwo dazwischen liegt ein guter und tragbarer Kurs, nur orientieren sich die meisten Parteien viel zu sehr nach links - also in Richtung EU und Globalisierung (wirtschaftlich und sozial), also Multi-Kulti. Das wollen aber längst nicht alle Deutschen, also gibt es Nährboden für alle Parteien, die einen Isolationskurs fahren wollen.

[...] Der liebe Trittin hat die Grünen ja gerade erst als die wahren (Ordo-)Liberalen bezeichnet. :roll:
Hätten sie die Claudia Roth befragt, wäre die Definition aber anders ausgefallen. ..

In letzter Zeit passiert es mir irgendwie häufiger, daß mir Dinge in meine Aussagen hineininterpretiert werden, die ich nie geäußert habe.
Die FDP tut dies zweifelsohne und jede kleinere Partei, die regieren möchte genauso, nur: Darüber habe ich kein Wort verloren. ;)
Das war keine Interpretation Deiner Aussage, sondern eine von mir :) Sollte nur zeigen, dass jede (kleinere) Partei auf Bauernfang geht und wahrscheinlich auch gehen muss, um überhaupt jemals über die 5% zu kommen. Nur machen es die kleinen plumper und offensichtlicher...

Gruß,
Photon
 
Man könnte es aber auch so definieren (was wesentlich besser auf die heutige Zeit passt), dass rechte Parteien eine vorrangig nationale und isolationistischere Lösung suchen, wohingegen linke Parteien ein Multi-Kulti und internationale Lösung vorziehen.(...)
Irgendwo dazwischen liegt ein guter und tragbarer Kurs, nur orientieren sich die meisten Parteien viel zu sehr nach links - also in Richtung EU und Globalisierung (wirtschaftlich und sozial), also Multi-Kulti.
Moment, linke Globalisierungsbefürworter? Das ist ein Widerspruch in sich!
Gerade in dem Punkt des Isolationismus sind sich Linke und Rechte doch sehr, sehr nahe, nicht umsonst "warnt" der Oskar vor "Fremdarbeitern".
Wie gesagt: Es ist dieselbe Politik, nur eine andere Klientel und selbst da nähern sich beide Enden des Spektrums immer weiter an.

Klar schwimmt im Suppentopf der linken Ideologien auch vielfach die Idee von Multikulturellen Gesellschaften mit, doch das ist keine Massenströmung und wird am ehesten durch die Grünen transportiert.

P.S.
Dafür habe ich jetzt verstanden, wie du das mit dem Gegenpol meintest, deiner (meines Erachtens falschen) Einteilung zufolge macht das auch Sinn.
 
Als die SPD und die Grünen in der Regierungsverantwortung waren, haben sie sich zwar auch etwas mehr nach rechts orientiert, insgesamt haben sie sich aber nur davor bewahrt, links überzukippen.
*schenkelklopfersmilie

Da brauchste nicht mal SPD- und Grüne-Wähler zu fragen, um das komplett anders zu sehen. Man brauch sich nicht mal mit deren Politik zu dieser Zeit intensiv zu beschäftigen - es reichen schon Schlagworte wie "Hartz IV" oder "Jugoslawienkrieg" -, um deine Behauptung zu widerlegen.

Auch die aktuelle politik zeigt das deutliche. Beide Volksparteien unterscheiden sich kaum noch, sie definieren sich ehern als (breite) Mitte. Momentan versucht man mit Programmdiskussion krampfhaft wieder ein profil zu bekommen. Und die Grünen sind AUCH im Nichts verschwunden, weil sie viele ihrer Ideale und Werte als Koalitionspartner aufgegeben haben.

Also wer diese beiden Parteien (besonders die SPD) noch irgendwie mit Links in verbindung bringt, befindet sich aber schon sehr weit rechts... :roll:
 
Moment, linke Globalisierungsbefürworter? Das ist ein Widerspruch in sich!
Gerade in dem Punkt des Isolationismus sind sich Linke und Rechte doch sehr, sehr nahe, nicht umsonst "warnt" der Oskar vor "Fremdarbeitern".
Wie gesagt: Es ist dieselbe Politik, nur eine andere Klientel und selbst da nähern sich beide Enden des Spektrums immer weiter an.
Ja, sie nähern sich an, das ist wahr. Aber beide lehnen die Globalisierung aus zwei unterschiedlichen Gründen ab. Die Linken sehen es aus der Sicht, dass die Globalisierung nur dem Großkapital nutzt und sich nur bedingt (wenn überhaupt) auf den Wohlstand des kleinen Mannes auswirkt. Im Gegenteil wird die gesamte EU und Globalisierung auf dessen Schultern ausgetragen. Das gleiche Argument bringen ganz beiläufig auch die rechten Parteien, nur steht dort im Mittelpunkt auch die "Überfremdung".

Und damit sprechen sie im Grunde die gleiche Clientel wie die Linken an: Den von der aktuellen Gesellschaft benachteiligten Bürger, also Arbeiter, Arbeitslose und Rentner. Dann auch noch einige Jungwähler, die dank der Pubertät einen revolutionären Drang verspüren. Nur einen Unterschied gibt es doch: Während die Linken das Integrationsproblem als beiläufig beiseite (oder besser gesagt: Vor sich her) schieben, gehen es die rechten direkt an.

Dann die Frage, warum ausgerechnet im Osten die rechten Parteien so stark sind. Einige Politiologen sagen, wegen dem jahrzehntelangen linksradikalen Kurs und so weiter. Aus meiner Sicht: Blödsinn. Man kann jeden Ostler fragen und wird immer das gleiche hören: Im Osten war das Leben sicherer. Man hatte Arbeit, Kriminalität war längst nicht so ausgeprägt wie heute. Ausländerkriminalität gab es erst gar nicht, weil man peinlich genau darauf geachtet hat, wie viele Menschen anderer Länder (meist Vietnamesen, Russen und Kubaner) gleichzeitig im Land sind und wo sie wohnhaft sind. Drogen gab es erstmal gar nicht und Prostitution gab es offiziell auch nicht, inoffiziell wurde sie für Diplomaten von der Staasi kontrolliert. Und heute?

Ich denke, das sind die Hauptgründe für die Wähler von Randparteien. Ist ja nicht so, dass ich mich nicht auch schon oft mit solchen Leuten unterhalten hätte. Steigende Kriminalität, Angst vor Überfremdung und Zukunftsängste im Allgemeinen (Arbeit, Rente, Gesundheit, ...) lässt die Leute glauben, die deutsche Politik versagt und lässt die Bürger zugunsten des Großkapitals im Stich. Und genau da setzen die radikalen Parteien an (links wie rechts), ebenso wie 1929 - und sie erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit...

EDIT:
perlini schrieb:
Da brauchste nicht mal SPD- und Grüne-Wähler zu fragen, um das komplett anders zu sehen. [...] es reichen schon Schlagworte wie "Hartz IV" oder "Jugoslawienkrieg" -, um deine Behauptung zu widerlegen.
Ja, das ist das "Problem", wenn man in der Regierungsverantwortung ist. Nicht umsonst ist ja auch ein Teil der linksradikalen SPD zur PDS/Linkspartei abgewandert. Nichts desto trotz bleibt der SPD der Kurs der gleiche: "Wir haben kein Ausländerproblem".

perlini schrieb:
[...] Also wer diese beiden Parteien (besonders die SPD) noch irgendwie mit Links in verbindung bringt, befindet sich aber schon sehr weit rechts...
Nun, die Union ordne ich einfach mal mittig ein, allerdings teilt die sich in die Mitte-Links CDU und Mitte-Rechts CSU. Aber die Union ist wegen dem Pro-Israel und Pro-Bush (ich sage mal bewusst nicht "Pro-USA") Kurs für mich persönlich unwählbar geworden, ganz zu schweigen von meiner tiefen persönlichen Ablehnung der Frau Merkel gegenüber. Aber Mehr als "Mitte" springt für Union nicht heraus und damit hält sie sich wacker gegen die sonst linken Parteien...

Gruß,
Photon
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber beide lehnen die Globalisierung aus zwei unterschiedlichen Gründen ab. Die Linken sehen es aus der Sicht, dass die Globalisierung nur dem Großkapital nutzt und sich nur bedingt (wenn überhaupt) auf den Wohlstand des kleinen Mannes auswirkt.
Nun, das ist aber mittlerweile mehr oder weniger überholt. Seit der Einführung von Hartz IV und damit dem Erstarken von PDS bzw. Linkspartei beinhaltet die Antiglobalisierungshaltung auch die "Überfremdung". Einziger Unterschied zu den Rechten ist nur, das die bei den linken nur für den Arbeitsmarkt gilt, die Rechten das auf alle Lebensbereiche beziehen.
Man schaue sich nur Sachsen an: Landtagswahl war die NPD in bestimmen Gegegenden sehr erfolgreich, nicht mal ein Jahr später wiederum die PDS. Hauptthema ist dabei natürlich die Arbeitslosigkeit. Und Taladius erwähnte ja auch schon den Oskar mit seinen Aüßerungen
 
Nun, das ist aber mittlerweile mehr oder weniger überholt. Seit der Einführung von Hartz IV und damit dem Erstarken von PDS bzw. Linkspartei beinhaltet die Antiglobalisierungshaltung auch die "Überfremdung". [...]
Tja, in der Poltik ist es wie in der Natur - die Erde ist rund. Geht man lange genug nach links, kommt man irgendwann wieder rechts an. Umgekehrt funktioniert das auch :)

Gruß,
Photon
 
also ich würde mir mal wünschen dass es so etwas wie die npd in österreich gibt!!

bei uns wird die fpö als nachfolger der rechten partei des 2 weltkrieges angesehen was meiner meinung nach vollkommen daneben gegriffen ist!!

also meine meinung die ganzen rechten parteien übertreiben es ein wenig aber der grundgedanke wie es bei der fpö ist finde ich ist nicht schlecht denn sie wollen einfach arbeitende einheimische leute bevorzugen was auch richtig ist!! denn wenn das jedes land machen würde hätte kein land probleme mit ausländern!!
 
also meine meinung die ganzen rechten parteien übertreiben es ein wenig aber der grundgedanke wie es bei der fpö ist finde ich ist nicht schlecht denn sie wollen einfach arbeitende einheimische leute bevorzugen was auch richtig ist!! denn wenn das jedes land machen würde hätte kein land probleme mit ausländern!!

Vielleicht sollten wir das mal neu durchdenken:

Punkt 1) Nicht jedes Land hat den gleichen Sozialen und wirtschaftlichen Status. Mit anderen worten: Was bringt einem Inder, das in seinem Land bevorzugt Inder eingestellt werden, wenn er in Europa einen deutlich höher dotierten Job bekommen kann?

Puinkt 2) nicht jeder Arbeitnehmer ist gleich kompetent. Zumindest bei uns in Deutschland ist es so, dass vor allem ungelernte bzw. unterqualifizierte Arbeitnehmer probleme auf dem Arbeitsmarkt haben, hinzu kommen noch qulifizierte um die 50 und Personen, deren Branchen generell einen langsamen Tod sterben (Baubranche).

Hier ist es also auch vordringlich mal egal, ob Ausländer in Deutschland oder Österreich einen Beruf bekommen, weil ein Honk nunmal nicht Systemadmin oder Consultant werden kann - Studiengänge gibts aus einem gewissen Grund.

Dieses "Einheimische zuerst" ist, auf den Punkt gebracht, verschleiertes Sündenbockgerede. Einfache Lösung für ein komplexes Problem...