Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Dann ist ja alles super. Wenn die im KKW sehen, dass gerade ein Flugzeug auf sie stürzt, dann drücken sie schnell einen roten Knopf, das Kraftwerk schaltet sich ab, die Brennstäbe strahlen nicht mehr und mehr als ein bisschen Beton wird ja eh nicht aus der Aussenhülle gekratzt...
Bei Unregelmäßigkeiten schaltet sich das Kraftwerk selber ab und ein Flugzeugabsturz gehört bestimmt dazu. Das keine Gefahr ausgeht davon hab ich nix geschrieben aber man sollte nicht immer gleich Panik schieben.

Und natürlich hätte so ein Absturz auf einem Fussballstadion natürlich mehr Konsequenzen. Zumindest Samstags zwischen 15:30 und 17:15 Uhr.
Ging es nicht um einen Terrorangriff ? Wenn einer was vor hat dann fliegt er so ein Ding nicht in ein leeres. Und wenn man jetzt mal von Fukushima ausgeht mit drei Kernschmelzen und keinem Toten + in Zukunft keine zu erwartende Erhöhung der Krebsrate, dann könnte man schon sagen, dass wenn ein Flugzeug in ein vollbesetztes Stadion fliegt es mehr Menschen töten wird.

Und natürlich ist so ein verchwindend kleines Kraftwerk quasi gar nicht zu treffen, der stadtgrosse Chemietank bei Bayer aber natürlich total simpel.
Du musst mit so einem Flugzeug schon das Reaktorgebäude direkt treffen. Da scheint mir eine Chemiefabrik mit ihren etlichen Tanks schon einfacher zu treffen. Kannst ja mal einen Vergleich ziehen zwischen BASF Ludwigshafen und einem beliebigen Reaktor in Deutschland.

Danke, ich schlafe jetzt beruhigter. Und ich dachte immer, selbst Amateurpiloten würden es schaffen, einen Jumbo in ein grosses Gebäude zu fliegen. Aber das habe ich vermutlich nur geträumt.

Du willst jetzt aber nicht 11/9 zum Vergleich nehmen ? Da sind zwei Flugzeuge in 300m Höhe in Türme mit einer Seitenlänge von über 60m geflogen. Dein Vergleich ist lächerlich da ein Reaktor im Normalfall am Boden steht und eine viel kleiner Grundfläche hat die es zu treffen gilt.
 
Bei Unregelmäßigkeiten schaltet sich das Kraftwerk selber ab und ein Flugzeugabsturz gehört bestimmt dazu.
Und die Kühlung der Brennstäbe spielt dann ja keine Rolle mehr. Kernschmelze adé...

Und wenn man jetzt mal von Fukushima ausgeht mit drei Kernschmelzen und keinem Toten + in Zukunft keine zu erwartende Erhöhung der Krebsrate, dann könnte man schon sagen, dass wenn ein Flugzeug in ein vollbesetztes Stadion fliegt es mehr Menschen töten wird.
Genau! Und da man ja bei Krebstoten nie feststellen können wird, ob die nun an der Strahlung gestorben sind oder nicht, gehen wir einfach mal davon aus, dass das alles natürliche Todesursachen sein werden. Wie in Tchernobyl.

Du musst mit so einem Flugzeug schon das Reaktorgebäude direkt treffen. Da scheint mir eine Chemiefabrik mit ihren etlichen Tanks schon einfacher zu treffen.
Mein ich doch, kann man praktisch nicht treffen diese Kupel da in der MItte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernk...File:Kernkraftwerk_Grafenrheinfeld_-_2013.jpg

So ein Pilot trifft zwar eine Landebahn von 40 Metern Breite genau in der Mitte, selbst bei schlechtem Wetter... aber diese Kupel da -> unmöglich

Du willst jetzt aber nicht 11/9 zum Vergleich nehmen ? Da sind zwei Flugzeuge in 300m Höhe in Türme mit einer Seitenlänge von über 60m geflogen.
Ach, die Höhe spielt eine Rolle? Wie gross mag denn das Reaktorgebäude oben auf dem Bild sein?
 
... Wenn man das mal anmerken darf, ein Militärjet hat eine viel höhere Durchschlagskraft. Mehr Geschwindigkeit + eine größere Masse auf kleinerem Raum. ...

Selbst wenn die mächtig Gas geben:

A320: 94t / 891 km/h
B-52: 222t / 1014 km/h
B-707: 142t / 885 km/h
B-747: 448t / 920 km/h
F16: 23t / 2142 km/h

Auch wenn man davon das Gewicht des für den Anflug verbrauchten Treibstoffes abzieht: Masse macht den Bumms erst fett.
 
Und die Kühlung der Brennstäbe spielt dann ja keine Rolle mehr. Kernschmelze adé...
Dazu hab ich doch was geschrieben. Die Infrastruktur wird doch nicht mit zerstört. Da kann man durch externe Maßnahmen kühlen. (<- genau das war ein Problem in Fukushima )

Genau! Und da man ja bei Krebstoten nie feststellen können wird, ob die nun an der Strahlung gestorben sind oder nicht.
Gerade heute wurde die Krebserkrankung eines Arbeiters anerkannt. Und man kann sehr wohl eine Prognose geben ob es zu einer Häufung kommen wird indem die Messpunkte ausgewertet werden.

Mein ich doch, kann man praktisch nicht treffen diese Kupel da in der MItte:
Du musst diese Kuppel direkt und frontal treffen.

So ein Pilot trifft zwar eine Landebahn von 40 Metern Breite genau in der Mitte, selbst bei schlechtem Wetter... aber diese Kupel da -> unmöglich
Und wie groß ist die Toleranz ? Was du auch nicht bedenkst ist, dass ein Flugzeug beim landen die Nase nach oben zieht und langsamer wird. Wenn einer ein Flugzeug auf einen Punkt setzen will dann müsste er direkt draufhalten. Das es so einfach ist wie du dir das vorstellst wage ich zu bezweifeln.

Ach, die Höhe spielt eine Rolle? Wie gross mag denn das Reaktorgebäude oben auf dem Bild sein?
Ja die Höhe spielt eine Rolle weil man das Flugzeug nach unten fliegen müsste wodurch es schneller wird. Einen Turm kannst du in Ruhe von weitem anpeilen.

Abgesehen davon sind Kernkraftwerke für den Absturz eines Flugzeugs ausgelegt. Maß der Dinge war damals die F-104 .

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen wovor ihr so eine panische Angst habt. In den letzten Jahren bin ich ca 5 mal fast frontal mit nem anderen Auto zusammengestoßen weil manche der Meinung sind vor ner Kurve zu überholen. Aber nö, da hat man lieber vor einem sehr unwahrscheinlichen Terroranschlag Angst wo die Wahrscheinlichkeit das Reaktorgebäude zu treffen und ernsthaft zu beschädigen gegen null geht. Das dann nicht mal was passieren muss interessiert auch keinen, Hauptsache man kann hetzen. Achja, weiß einer welche Menschen die höchste Strahlendosis abbekommen ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja die Höhe spielt eine Rolle weil man das Flugzeug nach unten fliegen müsste wodurch es schneller wird. Einen Turm kannst du in Ruhe von weitem anpeilen.
Ein Pentagon auch? Ist ja immerhin 24 Meter hoch.
Und warum ist ein Staudamm, der üblicherweise nur von einer Seite angeflogen werden kann und mitten im Tal liegt so einfach?
 
Wusste gar nicht das ein Reaktorgebäude über 300m breit ist. Dazu muss das Reaktorgebäude so getroffen werden, dass der Reaktordruckbehälter zerstört wird. Das zu schaffen wäre ne echte Leistung. Und ein Staudamm hat ne viel größere Fläche die getroffen werden kann damit der instabil wird. Wobei man auch sagen muss, wie wahrscheinlich ist das schon das sowas passieren wird ?
Ganz vergessen, Reaktor 3 von Yangjiang ist seit Sonntag am Netz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wusste gar nicht das ein Reaktorgebäude über 300m breit ist.
Die Standardbreite von Landebahnen beträgt 45 Meter. Was ist denn jetzt wichtig? Die Höhe oder die Breite?
Dazu muss das Reaktorgebäude so getroffen werden, dass der Reaktordruckbehälter zerstört wird. Das zu schaffen wäre ne echte Leistung.
Da bin ich mir eben nicht sicher. Bei einer 737 glaube ich das ja noch, aber beim A380 will ich nicht drauf wetten.
 
Die Standardbreite von Landebahnen beträgt 45 Meter. Was ist denn jetzt wichtig? Die Höhe oder die Breite?
Wie wäre es mit beidem ?

Da bin ich mir eben nicht sicher. Bei einer 737 glaube ich das ja noch, aber beim A380 will ich nicht drauf wetten.

Wie schon gesagt, Blechdose mit Triebwerken. Hier sieht man wie wiederstandsfähig doch so ne Betonmauer ist. Link
 
p2G hat NICHTS mit Biomasse zu tun ;)
Stimmt, aus Strom wird Gas erzeugt. Jetzt versteh ich es noch weniger. 8O
Ist das nicht mit einem enormen Primärenergieaufwand verbunden?
Strom erzeugen, dann Gas daraus machen und dann als Endenergie verwenden?
Ich kapier es nicht.
über eine solche Diskusion würde ich mich freuen, mein Elektriker ist nämlich gerade dabei aus einem Uraltschnäppchenhaus ein energie+ Haus "zu basteln"
Da hat er sich was vorgenommen. Ich hatte jetzt die erste VL zu Passivhäusern. Bei Passivhäusern sind Hülle und Belüftung essentiell. Eine gute Dämmung und geringe Luftdurchlässigkeit stehen an erster Stelle. So wenig Anschlusspunkte wie möglich. Sollte ein Energieplushaus auf dem System eines Passivhauses aufbauen, dann wird dein Elektriker vor einer enormen Herausforderung gestellt. Salopp weiss ich das ein Energieplushaus in der Jahresbilanz mehr Energie erzeugt als es braucht. Wenn er Elektriker ist, dann hat er da schonmal ein gutes Fundament. ;)

Zu den Balkonkraftwerken:

Vorteile:
-sehr dezentral
-individuell nutzbar
-sehr modular
-jeder kann an der Energiewende teilhaben

Nachteile:
-Gefährlich! Stecker als stromerzeugende Verbindung (Wie wird eine redundante Absicherung gewährleistet?)
-Viele Wechselrichter im Gegensatz zu einer Anlage (Verluste)
-Schwierig mit dem bestehenden Stromnetz zu synchronisieren
-Unästhetisch (Du diskutierst mit einen Architekturstudenten ;) )
-Teurer im Vergleich zu herkömmlichen Photovoltaikanlagen:
Günstige Anlagen 200W Maximalleistung: 2500 Euro je kWp
Fest installierte Anlagen 250W Maximalleistung: 3400 Euro je kWp
Gewöhnliche Photovotaikanlage: ab 1500 Euro je kWp

"Ein solches Beispielbalkonkraftwerk mit 1,0 kWp und zentralem Wechselrichter mit NA-Schutz kostet, entsprechend dem Autor vorliegenden Angeboten, etwa 2.400 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und fachgerechtem Anschluss ans Netz und könnte unter guten Bedingungen einen Ertrag von etwa 850 bis 920 kWh im Jahr erzielen. Bei einem angenommenen Jahresstromverbrauch von etwa 4.000 kWh in einem Haushalt, in dem besonders auch tagsüber ein entsprechender Strombedarf besteht, kann von einer Eigenverbrauchsquote zwischen 60 und 75 Prozent ausgegangen werden. Unter Berücksichtigung eines Strompreises in Höhe von 29 Cent je kWh ergibt sich eine jährliche Ersparnis von 150 bis 200 Euro. Ohne Berücksichtigung der Kapitalkosten sowie der Modulalterung, dafür aber auch ohne Einbeziehung der schwer absehbaren Strompreisanstiege würde sich eine solche Anlage bestenfalls nach 12 bis 16 Jahren amortisieren." Quelle: https://www.energieverbraucher.de/de/balkonkraftwerk__1813/

Mein derzeitiges Fazit. Hat auf jedenfall potential. Ich verstehe aber auch die Einwände. Ich bin z.B. ein Freund von einer stromerzeugenden Fassadenbekleidung (Wenn sie gut aussieht, dann find ich es sogar geil).


P.S.: Beim Rückwärtslaufen des Stromzählers bin ich geteilter Meinung, weil Strom zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlichen Aufwand hat. Bei Sonnenschein ist Strom leichter zu erzeugen, weil man PV-Anlagen einsetzen kann. Bei Nacht, wenn es schwieriger ist, dann erzeugt der Stromanbieter den benötigten Strom. Was ich sagen will, der Stromanbieter hat einen Nachteil. Generell finde ich die Lösung eines saldierenden Stromzählers gut.
 
Stimmt, aus Strom wird Gas erzeugt. Jetzt versteh ich es noch weniger. 8O
Ist das nicht mit einem enormen Primärenergieaufwand verbunden?
Strom erzeugen, dann Gas daraus machen und dann als Endenergie verwenden?
Ich kapier es nicht.
Das soll ja auch nur eine Notlösung zum Speichern sein. Stell Dir vor: Hochsommer, die Sonne knallt auf ganz Deutschland. Gleichzeitig starker Wind in Norddeutschland. Enorme Energiemengen werden erzeugt. Kohlekraftwerke werden runtergeregelt und schaffen es nach mehreren Tagen auch mal, weniger Energie zu liefern...

Solange erzeugt man aus dem Strom eben Gas, das man in den Gasnetzen speichern kann. Vorteil: Man kann es beliebig lange und in unglaublichen Mengen speichern. Man kann es direkt in der Industrie als Ersatz für Erdgas nutzen. Oder man erzeugt dann wieder Strom daraus in Gaskraftwerken, wenn mal keine Sonne scheint und kein Wind weht.

Das die Umwandlung Strom->Gas->Srom einen geringen Wirkungsgrad hat, ist klar. Aber: Die Quelle ist ja Sonne und Wind, nicht Kohle oder Gas.
 
Das soll ja auch nur eine Notlösung zum Speichern sein. Stell Dir vor: Hochsommer, die Sonne knallt auf ganz Deutschland. Gleichzeitig starker Wind in Norddeutschland. Enorme Energiemengen werden erzeugt.
Die Erzeugen nicht eine einzige Stunde im Jahr soviel das wir ohne andere Kraftwerke auskommen könnten. Wann möchtest du also was speichern wenn's irgendwann mal keine Kohle/Kernkraftwerke mehr gibt ? Achja stimmt, wir bauen einfach weiter aus. Zum Glück ist das grenzenlos möglich und umweltfreundlich dazu. :roll:

mehreren Tagen auch mal, weniger Energie zu liefern...
Nach Tagen ? Auf Agora passen die sich aber ziemlich schnell den Gegebenheiten an.

Das die Umwandlung Strom->Gas->Srom einen geringen Wirkungsgrad hat, ist klar. Aber: Die Quelle ist ja Sonne und Wind, nicht Kohle oder Gas.

Wo ist der Unterschied außer das man für Kohle/Gas keine Speicher benötigt ? Achja, Wind/Sonne sind ja kostenlos :D (im übrigen, Kohle/Uran etc sind auch kostenlos, die Natur verlangt kein Geld dafür)
 
Die Erzeugen nicht eine einzige Stunde im Jahr soviel das wir ohne andere Kraftwerke auskommen könnten. Wann möchtest du also was speichern wenn's irgendwann mal keine Kohle/Kernkraftwerke mehr gibt ? Achja stimmt, wir bauen einfach weiter aus. Zum Glück ist das grenzenlos möglich und umweltfreundlich dazu. :roll:

Wenn wir nichts speichern müssen, warum ist es dann ein Problem, das wir nichts speichern können und warum müssen wir dann Strom verschenken....


Wo ist der Unterschied außer das man für Kohle/Gas keine Speicher benötigt ? Achja, Wind/Sonne sind ja kostenlos :D (im übrigen, Kohle/Uran etc sind auch kostenlos, die Natur verlangt kein Geld dafür)

Der Abbau und Transport kostet aber Geld und zwar richtig viel. Im übrigen haben Kohlekraftwerke keinen besonders guten Wirkungsgrad im Weltschnitt bei etwa 35% die besten Kraftwerke schaffen nicht einmal 50 %.
 
Wenn wir nichts speichern müssen, warum ist es dann ein Problem, das wir nichts speichern können und warum müssen wir dann Strom verschenken....
Ganz einfach weil wir Grundlastkraftwerke haben die laufen müssen. Die schaltet man nicht einfach mal ab weil man sie ne Stunde später vielleicht wieder benötigt. Durch zufällige Einspeisung von Sonne/Wind wird zeitweise eben zuviel produziert.

Der Abbau und Transport kostet aber Geld und zwar richtig viel.

Der Abbau der Rohstoffe für Windräder und Solaranlagen kostet wohl nix ? Dazu müssen Speicher gebaut werden die wiederum Rohstoffe benötigen. Bei den Reservekraftwerken die einspringen sollen wenn die EE keinen Strom liefern und die Speicher leer sind sieht's auch nicht besser aus. Bei den EE zahlt man dreifach ! <- wo das günstig und umweltfreundlich sein soll erschließt sich mir nicht.

Im übrigen haben Kohlekraftwerke keinen besonders guten Wirkungsgrad im Weltschnitt bei etwa 35% die besten Kraftwerke schaffen nicht einmal 50 %
Ist der Wirkungsgrad das entscheidende ? oder eher die Kosten ? oder deren Versorgungssicherheit ? ... Solarzellen sind bei 20%, sagt das was über deren Eignung zur sicheren Stromversorgung aus ?
 
Umweltschützer kritisieren Kohle-Einigung als «Mogelpackung»

Folgende News wurde am 25.10.2015 um 15:40:54 Uhr veröffentlicht:
Umweltschützer kritisieren Kohle-Einigung als «Mogelpackung»
Top-Themen

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will den Stromkonzernen für das Abschalten umweltschädlicher Braunkohlekraftwerke hohe Summen an Entschädigung zahlen - zum Ärger von Opposition und Umweltschützern.
Diese kritisierten die am Wochenende bekannt gewordene Einigung als Mogelpackung zulasten der Stromkunden. «Besonders skandalös ist, dass die Regierung zum Teil für Kraftwerke bezahlt, die ohnehin vom Netz gegangen wären», sagte die Energie-Expertin vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Tina Löffelsend.
Deutschlands zweitgrößter Versorger RWE*kündigte am Sonntag an, dass im Unternehmen durch das Abschalten von fünf Kraftwerksblöcken in der Zukunft bis zu 1000 Arbeitsplätze wegfallen werden.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte sich mit den Stromkonzernem*RWE, Vattenfall und Mibrag darauf geeinigt, für den Klimaschutz mehrere Braunkohlekraftwerke in eine Not-Reserve zu packen und schrittweise stillzulegen. Als Entschädigung bekommen die Konzerne über sieben Jahre insgesamt 1,61 Milliarden Euro liegen. Das wird über die Netzentgelte auf die Stromkunden umgelegt, was etwa 1,75 Euro pro Jahr entspricht. Gabriels Gesetz soll im November im Kabinett und Anfang nächsten Jahres vom Bundestag beschlossen werden.
Klimaschützer kritisieren, dass RWE*nun unter anderem Abschaltprämien für Kohlekraftwerke in Frimmersdorf und Niederaußem in Nordrhein-Westfalen bekommen solle, die voraussichtlich bis 2020 sowieso vor dem Aus stünden. Das sei eine Mogelpackung. Am unter Gewinneinbrüchen leidenden RWE-Konzern, einem wichtigen Arbeitgeber und Steuerzahler im SPD-regierten NRW, sind viele Kommunen beteiligt.
Eine RWE-Sprecherin sagte der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Montag), wegen der Kraftwerksschließungen sollten zwischen 2017 und 2023 rund 800 bis 1000 Stellen wegfallen. Die Blöcke im rheinischen Braunkohlerevier werden zeitversetzt vom Netz genommen und jeweils für vier Jahre in eine Energiereserve überführt.
SPD-Chef Gabriel war im*Sommer mit seinem Plan, die Konzerne über eine Strafabgabe zum*Abschalten klimaschädlicher Kraftwerke zu zwingen, am Widerstand in Union, Gewerkschaften und Kohleländern gescheitert. Nun lobte er die Alternativlösung als gute Sache für Klima, Kumpel und Konzerne: «Die Maßnahme ist wichtig, um unsere Klimaziele zu erreichen und zugleich sicherzustellen, dass es in den betroffenen Regionen nicht zu Strukturbrüchen kommt.»
Die Grünen überzeugt das nicht. «Niemand braucht mit Milliarden subventionierte Braunkohlekraftwerke in Reserve, wenn gleichzeitig in Deutschland dutzende hochmoderne Gaskraftwerke stillstehen», meinte Fraktionsvize Oliver Krischer. Die Umweltschutzorganisation Germanwatch sieht dennoch eine Zeitenwende. Erstmals gingen Braunkohlekraftwerke zur Begrenzung des Klimawandels vom Netz. Bund und Länder hatten sich bereits 2007 darauf geeinigt, dass die Subventionierung der Steinkohleförderung 2018 endgültig ausläuft.
Die Braunkohle steuerte im Vorjahr nahezu unverändert ein Viertel zur deutschen Stromerzeugung bei. Der hohe Ausstoß an Kohlendioxid bei der Kohleverstromung ist ein wesentlicher Grund dafür, dass Deutschland massive Probleme hat, seine bis 2020 zugesagten Klimaschutzziele einzuhalten.
 
"Pack-Man" hat mal wieder gezeigt wie clever er ist.
Aber jetzt auch egal, alle wissen ja welches Schicksal auf diesen Saubermann wartet.
 
Ganz einfach weil wir Grundlastkraftwerke haben die laufen müssen. Die schaltet man nicht einfach mal ab weil man sie ne Stunde später vielleicht wieder benötigt. Durch zufällige Einspeisung von Sonne/Wind wird zeitweise eben zuviel produziert.

Warum nicht? Mit Gaskraftwerken wäre eine Regelbarkeit gar kein Problem. Nur Atom und Kohlekraftwerke lassen sich scheinbar nicht regeln....


Der Abbau der Rohstoffe für Windräder und Solaranlagen kostet wohl nix ? Dazu müssen Speicher gebaut werden die wiederum Rohstoffe benötigen. Bei den Reservekraftwerken die einspringen sollen wenn die EE keinen Strom liefern und die Speicher leer sind sieht's auch nicht besser aus. Bei den EE zahlt man dreifach ! <- wo das günstig und umweltfreundlich sein soll erschließt sich mir nicht.

Natürlich kostet der Abbau der Rohstoffe auch etwas. Vielleicht muß man es dir wie einem 3 jährigen erklären.

Windrad vergleichbar mit dem Kraftwerk
Solaranlage vergleichbar mit dem Kraftwerk
Sonne vergleichbar mit dem Brennstoff zb. Kohle
Wind vergleichbar mit dem Brennstoff zb. Kohle

und merkst du was? Der Transport und der Abbau der Brennstoffe unterscheidet sich doch ein ganz klein wenig.

Ist der Wirkungsgrad das entscheidende ? oder eher die Kosten ? oder deren Versorgungssicherheit ? ... Solarzellen sind bei 20%, sagt das was über deren Eignung zur sicheren Stromversorgung aus ?

Der Wirkungsgrad ist entscheidend bei allen Anlagen , deren Brennstoffe in irgendeiner Weise Geld kostet. Bei Solar oder Wind ändert sich mit dem Wirkungsgrad nur die Baugröße bei Kohlekraft ändern sich mit dem Wirkungsgrad massiv die Unterhaltungskosten...
Versorgungssicherheit können bei entsprechenden Ausbau alle Anlagen liefern. Das ist nur eine Frage der Gestaltung und Umsetzung und das die Kosten für den Endverbraucher so hoch sind, liegt wohl daran, das die Börsenstrompreise auf Grund des billigen Solar und Windstroms sehr niedrig sind....

Aber mal im Ernst, es bringt sowieso nichts mit dir darüber zu diskutieren, deswegen zahl du mal brav an deinen Energieversorger weiter für Atom- und Kohlestrom und verpeste die Umwelt. Ich und einige andere freuen sich derweil wenn die Sonne scheint und/oder der Wind weht.....
 
Warum nicht? Mit Gaskraftwerken wäre eine Regelbarkeit gar kein Problem. Nur Atom und Kohlekraftwerke lassen sich scheinbar nicht regeln....
Und Gaskraftwerke gehören wohl nicht zu den fossilen Kraftwerken ? Und günstig sind se auch ? Achja, das günstige P2G, aus teurem Strom noch teureren zu machen :D

Natürlich kostet der Abbau der Rohstoffe auch etwas. Vielleicht muß man es dir wie einem 3 jährigen erklären.
Nö muss man einem Etler eigentlich nich.

Windrad vergleichbar mit dem Kraftwerk
Wind vergleichbar mit dem Brennstoff zb. Kohle
Nur weil man keinen Brennstoff brauch heißt das nicht das alles günstig ist. (darauf wollte ich hinaus)
Sonne/Wind + Speicher + Ersatzkraftwerke.

und merkst du was? Der Transport und der Abbau der Brennstoffe unterscheidet sich doch ein ganz klein wenig.
Und trotzdem sind die EE teurer als andere Erzeugungsformen. Jaja wir verschenken teilweise Strom und die Börsenpreise sind im Keller, dazu hab ich schon genug geschrieben warum das so ist.

Der Wirkungsgrad ist entscheidend bei allen Anlagen , deren Brennstoffe in irgendeiner Weise Geld kostet.
Wenn man eine Erzeugungsform mit einer anderen vergleichen will dann ist der Wirkungsgrad zweitrangig. Wichtig ist wie teuer es ist 1 kwh zu erzeugen und wie zuverlässig das funktioniert.

Versorgungssicherheit können bei entsprechenden Ausbau alle Anlagen liefern. Das ist nur eine Frage der Gestaltung und Umsetzung und das die Kosten für den Endverbraucher so hoch sind, liegt wohl daran, das die Börsenstrompreise auf Grund des billigen Solar und Windstroms sehr niedrig sind....
Nur weil EE teilweise am Bedarf vorbeiproduzieren sind die im Keller.

Aber mal im Ernst, es bringt sowieso nichts mit dir darüber zu diskutieren, deswegen zahl du mal brav an deinen Energieversorger weiter für Atom- und Kohlestrom und verpeste die Umwelt. Ich und einige andere freuen sich derweil wenn die Sonne scheint und/oder der Wind weht.....

Is schon komisch das Leute wie du immer Licht im Haus haben wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Diese bösen Atom und Kohlekraftwerke sichern auch deine Stromversorgung. Und wie Kernenergie unsere Umwelt in Deutschland verpestet musst du mir mal erklären.