Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Die sind ja noch recht neu im Vergleich zu den alten Dickschichtzellen. Vorteil bei diesen Dünnschichtzellen ist der höhere Wirkungsgrad und damit ein besseres Preis/Leistungs-Verhältnis.

seltsam das ich im Internet nichts zu deinen Aussagen finde, weder zu den Chemikalien, noch zu den anderen.

Also Dünschicht/module-zellen sind nicht neu.

Die gibt es länger als die Stromerzeugung durch Solaranlagen auf dem Dach -- in den 80zigern waren Taschenrechner und Uhren damit ausgestattet.

Und zum Wirkungsgrad habe ich diese Aussage gefunden:

Dünnschichtsolarzellen überzeugen durch ihre flexible Einsatzfähigkeit

Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass man bei dem Einsatz von Dünnschichtsolarzellen eine größere Fläche benötigt. Dünnschicht Solarmodule haben einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline oder polykristalline Photovoltaik Anlagen und deswegen ist eine größere Anzahl bzw. eine ausgedehntere Fläche zur Anbringung der Dünnschicht Solarmodule nötig. Der Wirkungsgrad, der ungefähr bei rund 10 Prozent liegt, liegt deutlich unter dem anderer Solarmodule, jedoch wird diese Eigenschaft beispielsweise bei steigenden Temperaturen wieder ausgeglichen. Die Kostenersparnis & der flexible Einsatz einerseits und der Einfluss des Wirkungsgrades andererseits, stellen die Entscheidungskriterien für Dünnschichtsolarzellen beim Solaranlagenbau dar.

Was man auch leicht nachvollziehen kann


Man achte bei der Artikelbeschreibung auf Wirkunggrad und Baugröße

https://www.ebay.de/itm/Solarmodul-...087681967?pt=Solaranlagen&hash=item1e856f49af

und Zum vergleich

https://www.ebay.de/itm/SOLARMODUL-...959642584?pt=Solaranlagen&hash=item4abaaf7bd8

Auch hier Baugröße und Wirkungsgrad beachten.

Wir haben 0,9 m² zu 0,6m² bei ännähernd gleicher Leistung

Wirkunsgrad von 10,5 zu 17 %, was sich auch in der Baugröße widerspiegelt.

Der Vorteil von Dünnschichtmodulen liegt in der Verwertung des Lichtes, deswegen werden die im Taschenrechner eingesetzt, die kommen auch mit "ungünstigen" Lichtverhältnissen klar - auf dem Dach eher selten sinnvoll. Bei Teilverschattung oder Nord/West Ausrichtung vielleicht....

Aber ich lasse mich natürlich gern eines besseren belehren, wenn du mal zu deinen Aussagen irgendeinen Beleg posten könntest....
 
Der Vorteil von Dünnschichtmodulen liegt in der Verwertung des Lichtes, deswegen werden die im Taschenrechner eingesetzt, die kommen auch mit "ungünstigen" Lichtverhältnissen klar - auf dem Dach eher selten sinnvoll. Bei Teilverschattung oder Nord/West Ausrichtung vielleicht....
Man hat ja vor diese Zellen auf Fassaden zu kleben oder sogar in Fenster zu integrieren. Die Solarzellen auf den Dächern sind ja immer nur Nachrüstungen. Womöglich wirds bald Dachziegel mit integrierter Solarzelle geben.

2009 konnte man 13,4% erreichen: https://www.solarion.net/assets/files/SOLARION Press Release deu Weltrekord.pdf
und 2013 bereits 20,4%: https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=50875

Wobei die Kosten pro qm eigentlich immer ziemlich gleich bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@auron2008, schaue Dir mal die abbaugebiete von Uran an ;)
zudem vergisst Du das alste Solarzellen recycled werden können UND das ist günstiger als die Rohstoffe der Erde abzuringen.

Selbst ein neu gebautes AKW ist nicht zu 100 % sicher, kann es nämlich nicht sein !

Und wenn bestehende AKW-S nicht ohne Subvensionen auskommen wird es ein neubau erst recht nicht können.

Klar, für Dich ist Atommüll ja nicht gefährlich und strahlt nicht Jahrtausende weiter.
Und nochmal, daran ändert auch BN 800 und BN 1200 nix.
Klar, die menge wird etwas weniger, aber das was rauskommt ist alles andere als Strahlungsfrei.
 
wer sich über die Abbaugebiete von Uran aufregt dürfte keine Unterhaltungselektronik besitzen oder Windräder toll finden. Die Förderung seltener Erden ist um ein vielfaches Schädlicher für die Menschen und Umwelt als die paar Tonnen Uran.

Und neue AKW (die Weltweit gebaut werden) sind selbst für eine Kernschmelze (GAU) ausgelegt. D.h. dass selbst in diesem Ausnahmezustand die Umwelt nicht gefährdet werden darf und der Reaktor beherrschbar bleibt.

Das "Atommüll" nicht gefährlich ist hab ich nie gesagt. Man sollte nur mal realistisch an die Sache gehen und nicht ständig bei dem Wort "Atom" das Hirn abschalten und Panik schieben.

Und die BN Reaktoren sind der Schritt in die richtige Richtung. Sie verwerten das Uran 238 vollständig ! Also wird der Müll nicht nur ein bisschen weniger sondern fast vollständig verwertet. Die Hinterlassenschaften sind nach paar Hundert Jahren auf ein natürliches Niveau abgeklungen. Is doch viel besser als ein Lager für die Ewigkeit (wie die Giftmüllendlager).

Und der BN 1200 wird in den nächsten Jahren gebaut. Sein Design wurde dieses Jahr fertiggestellt und somit festgelegt. Er wird damit der erste GEN IV Reaktor. Was diese Reaktoren ausmacht kannst du selber recherchieren.7

Und kannst du mir mal erklären warum andere Länder statt erneuerbare Energie lieber Kernkraftwerke bauen wenn diese doch zu teuer sind ? Is doch Quark eine angeblich teure Technik zu fördern wenn es doch billige Alternativen gibt. Achja, die böse Atomlobby welche zu einer weltweiten Verschwörung gehört ^^
 
Und kannst du mir mal erklären warum andere Länder statt erneuerbare Energie lieber Kernkraftwerke bauen wenn diese doch zu teuer sind ? Is doch Quark eine angeblich teure Technik zu fördern wenn es doch billige Alternativen gibt. Achja, die böse Atomlobby welche zu einer weltweiten Verschwörung gehört ^^
Energiekonzerne sind mächtig und haben entsprechende Lobbyisten. Das sollte man nun mal realistisch sehen. Und eine Energiewende ist eben teuer (besonders wenn Lobbyisten diese torpedieren und die Politik auch nicht gerade fähig ist) und bei der wirtschaftlichen Situation vieler Länder vielleicht auch zu teuer.
Was ist denn deine Erklärung / Vermutung?

Übrigens, bei einigen Neubauten wurden Preis- bzw. Abnahmegarantien vereinbart, die teilweise jenseits von gut und Böse sind. Da werden einige Milliarden zu den Betreibern der AKWs fließen. Wenn Atomstrom doch so günstig ist, wieso dann marktferne Preise?
 
Energiewende - Folgen, Lösungen und Probleme

Eben. Und die Zahlen der Kostenexplosion für die Neubauten z.B. des EPR hatte ich hier auch schon gepostet. In Finnland und Frankreich bezweifelt man heute schon, das Olkiluoto und Flamanville je wirtschaftlich arbeiten werden...
 
Das sollte man nun mal realistisch sehen. Und eine Energiewende ist eben teuer (besonders wenn Lobbyisten diese torpedieren und die Politik auch nicht gerade fähig ist) und bei der wirtschaftlichen Situation vieler Länder vielleicht auch zu teuer.

Aha und warum steigen dann immer mehr Länder in die Kernenergie ein ? Es würde doch nach den Meinungen hier im Forum doch günstiger sein erneuerbare Energien zu bauen statt Kernkraftwerke. Das wird aber nicht gemacht. Erneuerbare werden immer nur als Zusatz zugebaut nicht aber um die komplette Stromversorgung zu sichern.

Übrigens, bei einigen Neubauten wurden Preis- bzw. Abnahmegarantien vereinbart, die teilweise jenseits von gut und Böse sind. Da werden einige Milliarden zu den Betreibern der AKWs fließen. Wenn Atomstrom doch so günstig ist, wieso dann marktferne Preise?

Hmm marktferne Preise haben wir gerade hier in Deutschland durch die Energiewende. Wegen den Abnahmepreisen denkst du bestimmt gerade an GB. Gut find ich auch nicht schön aber wie sieht's in anderen Ländern aus die stark auf Kernkraft setzen ? Man sollte sich mal nicht nur die Negativbeispiele raussuchen nur weil's einem gerade passt.

@darkkurt, und wieviele Kernkraftwerke gehen ohne Probleme ans Netz ? Und für die Betreiber werden diese wohl wirtschaftlich arbeiten da sie zu einem Festpreis übergeben werden und die nur einen relativ kleinen Teil der Mehrkosten tragen. Man sollte auch bedenken das es sich um die ersten Reaktoren ihrer Art handelt wohl es scheinbar an Erfahrung fehlt.
 
Aha und warum steigen dann immer mehr Länder in die Kernenergie ein ?

As of the middle of 2013, a total of 31 countries were operating nuclear fission reactors for energy purposes. Nuclear power plants generated 2,346 terawatt-hours (TWh or billion kilowatt-hours) of electricity in 2012, less than in 1999 and a 172 TWh or 6.8percent decrease compared to 2011 as well as 11.8 percent below the historic maximum nuclear generation in 2006. The maximum contribution of nuclear power to commercial electricity generation worldwide was reached in 1993 with 17 percent (see figure1). It has dropped to 10.4 percent in 2012, a level last seen in the 1980s.
(...)
About three-quarters of the decrease is due to the continuing and substantial generation drop in Japan (...)Production also decreased for differing reasons in all top five nuclear generating countries(...)
However, even where countries are increasing their nuclear electricity production this is in most cases not keeping pace with overall increases in electricity demand leading to a reduced and declining role for nuclear power.
https://www.worldnuclearreport.org/IMG/pdf/20130716msc-worldnuclearreport2013-hr-v4.pdf

Expansion of nuclear power generating capacity has slowed considerably—just 75 GW were added, compared with 296 GW during the preceding quarter century. Today, nuclear power is the only mainstream energy technology that does not show significant growth.
https://www.worldwatch.org/nuclear-power’s-uncertain-future
 
Dabei sollte man beachten das in Japan fast alle Reaktoren abgeschaltet sind von denen die meisten wieder ans Netz gehen. Außerdem werden viele aus Altersgründen abgeschaltet. Es sind viele neue AKW in Planung die die alten Reaktoren ersetzen sollen. Einstieg != Ausbau.
 
Aha und warum steigen dann immer mehr Länder in die Kernenergie ein ? Es würde doch nach den Meinungen hier im Forum doch günstiger sein erneuerbare Energien zu bauen statt Kernkraftwerke. Das wird aber nicht gemacht. Erneuerbare werden immer nur als Zusatz zugebaut nicht aber um die komplette Stromversorgung zu sichern.
Entweder stehe ich auf dem Schlauch oder das ist gerade ganz albern: Auf deine Frage, warum immer mehr auf Atomkraft setzen, teile ich meine Vermutungen mit und frage dich, welche Gründe du siehst. Und als Antwort stellst du mir noch mal die selbe Frage?!

Wie viele Ländern sind denn das, die in die Kernenergie einsteigen? Und welche sind das?

Wegen den Abnahmepreisen denkst du bestimmt gerade an GB. Gut find ich auch nicht schön aber wie sieht's in anderen Ländern aus die stark auf Kernkraft setzen ? Man sollte sich mal nicht nur die Negativbeispiele raussuchen nur weil's einem gerade passt.
Nö, Türkei, mit 123,5 Dollar für die Megawattstunde.
Was sind denn nicht negative Beispiele bei der Atomkraft?
 
Dabei sollte man beachten das in Japan fast alle Reaktoren abgeschaltet sind von denen die meisten wieder ans Netz gehen.
Den Absatz hab ich bewusst drin gelassen. Ist aber kein Grund die nachfolgenden zu ignorieren.
Außerdem werden viele aus Altersgründen abgeschaltet. Es sind viele neue AKW in Planung die die alten Reaktoren ersetzen sollen.
Zahlen bitte...
The lifetime projections make possible an evaluation of the number of plants that would have to come on line over the next decades to offset closures and simply maintain the same number of operating
plants. Even with 66 units under construction —as of 1 July 2013, all of which are considered online by 2020 — installed nuclear capacity would drop by 25 GW. Therefore in total 55 additional reactors
would have to be finished and started up prior to 2020 in order to maintain the status quo.
Unabhängig davon sank der Anteil der Kernenergie gemessen an der Gesamtproduktion und der absolute Zuwachs in der Nennleistung ist verglichen mit dem goldenen Zeitalter der Atomkraft gering.
Renaissance oder Boom, wie du ihn hier verkaufen willst sieht einfach anders aus.
 
Und neue AKW (die Weltweit gebaut werden) sind selbst für eine Kernschmelze (GAU) ausgelegt. D.h. dass selbst in diesem Ausnahmezustand die Umwelt nicht gefährdet werden darf und der Reaktor beherrschbar bleibt.



Und der BN 1200 wird in den nächsten Jahren gebaut. Sein Design wurde dieses Jahr fertiggestellt und somit festgelegt. Er wird damit der erste GEN IV Reaktor. Was diese Reaktoren ausmacht kannst du selber recherchieren.

zu 1, klar doch, die sind alle sicher, das hatte man auch bei der Generation 1 gesagt.
Nochmal, es gibt NICHTS was von Menschen erschaffen wurde und sicher ist.
Aber klar doch, die dinker sind deiner meinung nach so sicher das die auch einen Terrorangriff aushalten, gelle?

zu2, Dir ist schon bewusst wie der BN 1200 gekühlt wird und das es da enorme risiken gibt, oder etwa nicht?
Ich erinnere mich noch an einen Spiegel Bericht wo ein leitender wissenschaftler aus Russland in etwa sagte ...wenn die das Ding in betrieb nehmen laufe ich nicht weg sondern ich renne um mein leben...
 
Erneuter Treibhausgas-Anstieg gefährdet Deutschlands Klimaziele

Folgende News wurde am 09.03.2014 um 17:47:53 Uhr veröffentlicht:
Erneuter Treibhausgas-Anstieg gefährdet Deutschlands Klimaziele
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Berlin (dpa) - Die Deutschen sehen sich gern als Vorreiter beim Klimaschutz. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Im vergangenen Jahr stieg hierzulande erneut der Ausstoß an Treibhausgasen.
Deutschland hat 2013 trotz des Ökostromausbaus erneut mehr Treibhausgase ausgestoßen und setzt damit seine internationale Vorreiterrolle im Klimaschutz aufs Spiel. Im vergangenen Jahr wurden rund 951 Millionen Tonnen an klimaschädlichen Treibhausgasen in die Luft geblasen, ein Anstieg um 1,2 Prozent im Vergleich zu 2012. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag vorlagen.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bestätigte die Zahlen und bewertete sie als besorgniserregenden Trend, weil im zweiten Jahr in Folge die Emissionen wieder zunahmen. «Wir haben einen Teil der bereits erreichten Treibhausgasminderungen wieder verspielt. Wir müssen jetzt alles daran setzen, den CO2-Ausstoß wieder zu senken», sagte Hendricks der dpa.
Der europäische Handel mit Verschmutzungsrechten, die Firmen zukaufen müssen, sollte deshalb schon 2016 und nicht erst 2020 reformiert werden. Der Preis der CO2-Papiere ist im Keller, weil es zu viele Zertifikate gibt. Das hat die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle angeheizt, während klimafreundliche Gaskraftwerke aus dem Markt gedrängt werden.
Der Kohlendioxid-Ausstoß (CO2) allein nahm 2013 um 1,5 Prozent zu - verantwortlich waren mehr Kohlestrom sowie der lange Winter, in dem auch mehr Gas und Öl zum Heizen gebraucht wurde.
Bereits im Januar war bekannt geworden, dass die Stromproduktion aus Braunkohle im vergangenen Jahr auf den höchsten Wert seit 1990 geklettert war. Nach vorläufigen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen wurden mehr als 162 Milliarden Kilowattstunden Strom in Braunkohlekraftwerken erzeugt. 1990, als noch viele alte DDR-Anlagen liefen, waren es knapp 171 Milliarden gewesen.
Die Grünen warfen Angela Merkel (CDU) vor, damit «den Wechsel von der Klimaschutzkanzlerin zur Klimawandelkanzlerin nun vollständig vollzogen» zu haben. «Statt die Energiewende endlich zur Chefsache zu erklären und den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz voran zu bringen, gewährt sie der Kohle Bestandsschutz», kritisierte die Parteivorsitzende Simone Peter.
Deutschland hat sich verpflichtet, im Jahr 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Nach den UBA-Zahlen wurden bisher nur 23,8 Prozent Minderung erreicht. Dass der Treibhausgas-Anstieg insgesamt mit 1,2 Prozent trotz des Kohlebooms vergleichsweise moderat ausfiel, lag am Ökostrom, der inzwischen einen Anteil von knapp 25 Prozent hat.
 
1) Die Braunkohlekraftwerke haben heutzutage einen höheren Wirkungsgrad, d.h., bei weniger Brennstoffeinsatz (weniger CO2) wird mehr elektrische Energie gewonnen. 2) Eine Reihe von Atomkraftwerken, die früher im Winter höher gefahren wurden, sind abgeschaltet (gut so!). 3.) So lange weder Stromautobahnen vorhanden sind, die die wetterbedingte Windstromproduktion ausgleichen können, noch die erforderlichen Energiespeicher vorhanden sind, die nachts (kein Solarstrom!) oder bei Windstillle (Hochdruckgebiet) Energie liefern können, wird Deutschland weiterhin auf Energie aus fossilen Brennstoffen angewiesen sein. Insbesondere die Industrie ist auf kontinuierliche Stromversorgung angewiesen.
 
1) Die Braunkohlekraftwerke haben heutzutage einen höheren Wirkungsgrad, d.h., bei weniger Brennstoffeinsatz (weniger CO2) wird mehr elektrische Energie gewonnen.
2) Eine Reihe von Atomkraftwerken, die früher im Winter höher gefahren wurden, sind abgeschaltet (gut so!).
3.) So lange weder Stromautobahnen vorhanden sind, die die wetterbedingte Windstromproduktion ausgleichen können, noch die erforderlichen Energiespeicher vorhanden sind, die nachts (kein Solarstrom!) oder bei Windstillle (Hochdruckgebiet) Energie liefern können, wird Deutschland weiterhin auf Energie aus fossilen Brennstoffen angewiesen sein. Insbesondere die Industrie ist auf kontinuierliche Stromversorgung angewiesen.

zu 1, stimmt, der wirkungsgrad liegt aber immer noch bei ca. 35.
Wenn weniger co2 gewünscht wird= Windgas
zu 2, die akw-s wurden nicht höher gefahren, das waren Gas und andere Großkraftwerke
zu 3, die ganze Zeit wird "gemeckert" ( gefordert ) das wir in D-Land 3 "Stromtrassen" benötigen um Windstrom vom norden in den süden zu transportieren , auch das ist nicht wahr!
Einer dieser geplanten "Trassen" dient ausschlieslich zum Transport von Braunkohlestrom !
 
Greenpeace-Aktivisten besetzen Atomkraftwerk Fessenheim

Folgende News wurde am 18.03.2014 um 17:59:13 Uhr veröffentlicht:
Greenpeace-Aktivisten besetzen Atomkraftwerk Fessenheim
Top-Themen

Paris (dpa) - Rund fünfzig Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Dienstag vorübergehend das Gelände des umstrittenen Atomkraftwerks Fessenheim nahe der deutsch-französischen Grenze besetzt.
Die Demonstranten entfalteten auf einem Reaktordach zwei Banner, auf denen ein «Ende des Risikos für Europa» gefordert wurde. Laut Greenpeace kamen die Aktivisten aus 14 Ländern, unter anderem aus Deutschland, Dänemark, Italien und Großbritannien.
Von deutscher Seite aus begleitete die Organisation die Aktion mit einem Hubschrauber in der Luft. Im Lauf des Tages setzte Greenpeace auch mehreren Schlauchboote auf einem Kanal am Atomkraftwerk ein.
Nach Polizeiangaben wurden alle 56 Aktivisten festgenommen. Drei von ihnen hatten sich bei der Aktion verletzt. Das Umweltministerium kündigt am Nachmittag an, den Schutz der französische Atomkraftwerke zu verstärken. Der Energiekonzern EDF sah als Betreiber des Atomkraftwerks durch die Aktion «keine Konsequenz für die Sicherheit». Im vergangenen Jahren hatten Greenpeace-Mitglieder erfolglos versucht, auf das Gelände des Atomkraftwerk zu gelangen.
Das Kraftwerk Fessenheim ist einer von 19 Standorten mit 58 Atomreaktoren in Frankreich. Fessenheim soll bis Ende 2016 vom Netz gehen. Präsident François Hollande will bis 2025 den Anteil der Atomenergie in Frankreich von 75 auf 50 Prozent reduzieren.