Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
An das Zitat musste ich gestern Abend auch denken, als ich reinkam und meine Stromheizung so schön warm war. :LOL:
 
Naja... Wenn er an den CO2-basierten Klimawandel glauben würde, dann hätte er ein sehr gutes weiteres Argument für Atomkraft.

Wenn er nicht der Energielobby angehören würde, würde er vielleicht für eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs eintreten.

Jetzt mal aus den eigenem Erfahrungsschatz: Wurde es in den letzten 10 Jahren wärmer? Mir wäre nichts aufgefallen... ^^

Ein bissl flach, aber das kennen wir ja von Dir.
Eine Klimaerwärmung wird nie dazu führen, dass es überall wärmer wird.
Bricht der Golfstrom ab, fangen wir hier arg das frieren an.

Und nein, dass es in Deutschland so wenig regnet, dass der Rhein Niedrigwasser führt, kommt natürlich jährlich vor.
Zwischen 1945 und 2011 war die tonnenschwere Bombe bei Koblenz ein Touristenmagnet.

gruss kelle!
 
Mal wieder schöne Propaganda... Der Subtext und die Begeisterung des Autors ist geradezu herauszulesen... Mit neutraler Berichterstattung hat dieser Artikel, der sich selbst widerspricht nicht viel zu tun... Schon alleine die Überschrift: "Von wegen Blackout"... Fehlt nur noch ein "HAHA" dahinter...

„Die Lage ist angespannt, aber nicht kritisch“...
Seit wann sind angespannte Situationen gut?
Es müsste über einen längeren Zeitraum noch kälter sein und auch die Tagestemperaturen in den zweistelligen Minusbereich fallen, bevor Probleme entstünden, sagte ein Sprecher. ...
Ist ja unverstellbar, oder?

Problematisch für die Stromversorgung könne aber ein Tag ohne Sonnenschein und Wind werden, an dem gleichzeitig viel Strom verbraucht werde....
Gerade mit Blick auf die extrem kalten Tage zeige sich, dass die erneuerbaren Energien Versorgungssicherheit schafften, sagte die Sprecherin des Umweltressorts....
Schon lustig... Zuerst wird davon berichtet, dass man total abhängig ist vom Wetter und dann heißt es, dass man damit Versorgunssicherheit schaffen kann...
Auch in der täglichen Übersicht des Verbandes der europäischen Übertragungsnetzbetreiber Enso steht Deutschland in diesen Tagen häufig als Nettoexporteur von Strom da....
Da lese ich doch raus: Meistens bezieht Deutschland derzeit aber Strom aus dem Ausland... In Österreich läuft ja schon extra ein Ölkraftwerk mehr... Wäre auch interessant zu wissen, wann Strom exportiert wird... Höchstwahrscheinlich nicht dann, wenn die Sonne untergegangen ist (und der Verbrauch am höchsten)... Das wird dann schön durch Atomstrom und Kohle/Öl aus dem Ausland ausgeglichen.

Außerdem: Man sollte auch mal den Wert des Stroms miteinbeziehen... Wenn ich Strom exportiere und dafür Geld zahlen muss... Und in Mangelsituationen (hohe Nachfrage --> teurer) deutlich mehr zahlen muss... Dann ist es egal, ob ich mehr exportiere als importiere... Es kommt darauf an Strom zu haben, wenn man ihn braucht.

Insgesamt zeige sich dabei, dass etwa drei Viertel der stillgelegten Kernkraftwerke durch entsprechende Strommengen im Inland ausgeglichen worden seien – davon ein guter Teil aus erneuerbaren Energien. Und deren Anteil am Strommix erhöhte sich nach Angaben des Bundesverbandes Energie- und Wasserwirtschaft auf gut 20 Prozent.
...
Auch wieder schön... Zwei verschiedene Sachen einfach zusammenwürfeln... "Ein guter Teil"... Wieviel soll das sein? Die 20 Prozent beziehen sich doch auf die Gesamtstrommenge und sind nicht verwunderlich, da es eine Abnahmegarantie gibt... Solche Ausdrucksweisen sollen manipulieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn er nicht der Energielobby angehören würde, würde er vielleicht für eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs eintreten.
Ach, dank Ökosubventionswahnsinn wird der eh künstlich schon immer teurer gemacht (noch schneller als sowieso)... Da muss schon aus finanziellen Gründen gespart werden...

Ein bissl flach, aber das kennen wir ja von Dir.
Eine Klimaerwärmung wird nie dazu führen, dass es überall wärmer wird.
Bricht der Golfstrom ab, fangen wir hier arg das frieren an.

Und nein, dass es in Deutschland so wenig regnet, dass der Rhein Niedrigwasser führt, kommt natürlich jährlich vor.
Zwischen 1945 und 2011 war die tonnenschwere Bombe bei Koblenz ein Touristenmagnet.
Ach, und das ist nicht flach?

Als ob jemand auf der Erde sagen könnte, wie das Klima funktioniert... Wie wurde denn früher eigentlich die Eiszeit ausgelöst? Das Klima weiß sich schon selbst zu regulieren und der Mensch sollte sich nicht einbilden darauf allzu großen Einfluss nehmen zu können.

Die letzten 10 Jahre gab es keine Erwärmung:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,551060,00.html
Und in den nächsten 10 Jahren wird es wohl keine Erwärmung geben... Ursache: Keine Ahnung (<--- Neueste wissenschaftliche Erkenntnis).
https://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661308,00.html

Erst vor wenigen Wochen hat das britische Hadley-Zentrum für Klimawandel die Aufregung mit seinen neuesten Berechnungen zur globalen Durchschnittstemperatur angefacht: Von 1999 bis 2008 hat sich die Welt demnach nur um 0,07 Grad Celsius erwärmt - und nicht um jene 0,2 Grad Celsius, von der noch der Uno-Weltklimarat IPCC ausgeht. Rechne man zudem die beiden natürlichen Klimaereignisse El Niño und La Niña heraus, so ergebe sich sogar nur ein Temperaturtrend von 0,0 Grad Celsius, konstatieren die britischen Experten - also Stillstand.
 
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Jetzt mal aus den eigenem Erfahrungsschatz: Wurde es in den letzten 10 Jahren wärmer? Mir wäre nichts aufgefallen... ^^
Wie sollte dir das auch auffallen? Als ob du noch wüßtest, wie warm es vor 10 Jahren war und ob sich was geändert hat.

Mal davon abgesehen, dass es nur eine Prognose für die nächsten 10 Jahre ist; manchmal kann es hilfreich sein, den gesamten Artikel zu lesen:

Das sagt auch Mojib Latif, der ausdrücklich davor warnt, die Simulationen falsch zu interpretieren: "Wir postulieren nicht, dass die vom Menschen verursachte Klimaänderung nicht so schlimm ausfallen wird wie befürchtet."
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne also wirklich, vor 10 Jahren haben meine hochgenauen, internen Temperatursensoren im Jahresmittel 0,5372 Grad weniger gemessen als heute und natürlich wurde alle Messdaten viertelstündlich erfasst und in die Datenbank gelegt damit auch nichts verloren geht.


War ja auch nur eine kurze, flapsige und nicht ernst gemeinte Anmerkung... Daher auch ---> ^^

Meinst Du alles andere denn ernst?
 
Ach, und das ist nicht flach?

Nach einem Jahr mit dem heißesten Mai, einem quasi nicht stattgefundenen Sommer und mit einer Dürre im Herbst sich hinzustellen, zu behaupten, es passiert nix, ist schon äußerst blauäugig.

Als ob jemand auf der Erde sagen könnte, wie das Klima funktioniert... Wie wurde denn früher eigentlich die Eiszeit ausgelöst? Das Klima weiß sich schon selbst zu regulieren und der Mensch sollte sich nicht einbilden darauf allzu großen Einfluss nehmen zu können.

Deine klugen Sprüche möchte ich mal hören, wenn drei holländische Familien ihre Wohnwagen in Dein Vorgarten stellen, weil ihr Haus und Hof abgesoffen ist, und hinterm Haus zwei Spanier und nen Italiener den Garten umgraben, da es in Südeuropa auf Grund der Dürre nicht mehr möglich ist, Landwirtschaft zu betreiben.

Klar kann sich das Klima selbst ändern/regulieren, nur bezweifle ich ganz stark, dass Du auch nur ansatzweise bereit bist, die Folgen davon zu tragen.

gruss kelle!
 
Seit wann sind angespannte Situationen gut?

Seit wenn ist eine angespannte Situation schlecht? ;)

Da lese ich doch raus: Meistens bezieht Deutschland derzeit aber Strom aus dem Ausland...

Was Du persönlich dort herausliest ist Dein Problem. Die Definition von "Netto-Exporteur" sollte Dir trotzdem nicht fremd sein.

Wäre auch interessant zu wissen, wann Strom exportiert wird... Höchstwahrscheinlich nicht dann, wenn die Sonne untergegangen ist (und der Verbrauch am höchsten)... Das wird dann schön durch Atomstrom und Kohle/Öl aus dem Ausland ausgeglichen.

Und ausser einer Vermutung bzw. persönlichen Meinung hast Du nichts anzubieten? Belege Deine Vermutung einfach ;)

Wenn ich Strom exportiere und dafür Geld zahlen muss...

Belege?
 
Man kann aus dem Text auch interpretieren, dass die Erde eine Scheibe ist... Man kann ihn auch richtig verstehen.

Wir sind laut Text Nettoexporteur, für phip bedeutet das, dass wir teuer importieren und beim Export noch draufzahlen. Wir produzieren Strom nur tagsüber und weil abends Energiesparlampen brennen und Fernseher laufen, verbrauchen wir abends mehr Strom als die Grossindustrie und der Handel tagsüber...

Marty
 
Nach einem Jahr mit dem heißesten Mai, einem quasi nicht stattgefundenen Sommer und mit einer Dürre im Herbst sich hinzustellen, zu behaupten, es passiert nix, ist schon äußerst blauäugig.

Das Klima ist keine Konstante, es wird immer Ausreißer nach oben oder unten geben.
Natürlich kann man bei jeder Abweichung gleich die Vorboten einer Apokalypse sehen. Ich finde es bedenklich das jede Naturkatastrophe bzw. Abweichung von der "Norm" als Anlass genommen wird das nun der große Umbruch kommt.
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Die Umfrage ist sowas von hohl.....
Der Planet "lebt" seit ca. 5 Milliarden Jahren und es haben seitdem unzählige Klimawandel stattgefunden. Wusste gar nicht das es die Menschheit auch so lange gibt um an alle Klimatischen Veränderungen Schuld zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich kann man bei jeder Abweichung gleich die Vorboten einer Apokalypse sehen. Ich finde es bedenklich das jede Naturkatastrophe bzw. Abweichung von der "Norm" als Anlass genommen wird das nun der große Umbruch kommt.

Du, da geht es nicht darum, dass der August mal nen halbes Grad wärmer war, als letztes Jahr.
Und es ist auch nicht nur in einem Jahr gewesen.
Die Tendenz und Häufung solcher Ereignisse, die macht es interessant.

Und wenn Du eine Vervierfachung von Naturkatastrophen in Deutschland innerhalb von 40 Jahren als kleine Abweichung wahrnimmst, auch gut, hab ich nichts dagegen.

gruss kelle!
 
Und wenn Du eine Vervierfachung von Naturkatastrophen in Deutschland innerhalb von 40 Jahren als kleine Abweichung wahrnimmst, auch gut, hab ich nichts dagegen.
40 Jahre sind aber für das Klima auf der Welt kein Zeitraum... Als ob man sagen könnte, ob es nicht vor 3000 Jahren eine Verhundertfachung der Naturkatastrophen in Deutschland gegeben hat... Da hat es eben keine interessiert... Ebenso war es bis vor einigen Jahren so, dass es einem nicht interessiert hat, wenn "in China ein Sack Reis umfällt"... Jetzt in der vernetzten Welt gibt es quasi wöchentlich irgendwo das stärkste Erdbeben seit Jahrzehnten... Das heißt aber nicht, dass es mehr Erdbeben gibt...
 
Klimawandel hin oder her. Es hat kurzfristig wieder einen Hype zum nachhaltigen Leben gegeben und dieser ist imho langfristig viel wichtiger als +- 2°C. Wenn da der bedrohliche "Klimawandel" der Mittel zum Zweck ist, mir recht.

Langfristig ist es so, dass China und Indien nach unserem Lebensstandard strebt. Ist das der Fall, werden wir unmengen an Ressourcen verbrauchen. Wir sind ja jetzt schon in vielen Bereichen am Förderlimit. Und es kann mir keiner sagen, dass unsere Ressourcenverschwändung keine Auswirkungen auf die Umwelt hat.
Regenwaldzerstörung, Tagebauten zerstören ganze Landstriche, Wüstenbildungen, Meer leergefischt, Meer vermüllt, Emmissionswerte in der Luft steigen ...

Irgendwan werden wir das mehr spüren als heute, wenn es so weiter geht. Sei es durch Klimaerwärmung, mehr Naturkatastrophen, Sauerstoffmangel, Rohstoffmangel, Krieg um Wasser ....

Für die Argumentation "Es gibt ja keinen Klimawandel, deshalb leb ich, als wär ich der letzte Mensch auf Erden", die manche Menschen haben kein Verständniss.
 
Dazu ein lautes und fettes: "LOL"
Für die Argumentation "Es gibt ja keinen Klimawandel, deshalb leb ich, als wär ich der letzte Mensch auf Erden", die manche Menschen haben kein Verständniss.

Alles und wirklich alles wird in der Natur selbstreguliert... Die Erde geht nicht kaputt egal wie sehr sich der Mensch anstrengt... Selbst wenn alle 25 000 Atombomben in die Luft gehen... Davon geht die Welt nicht unter... (vielleicht ein paar Milliarden Menschen)... ^^

Immer dieser Größenwahn... Es gibt auch noch Leben nach dem Menschen... ^^
 
Alles und wirklich alles wird in der Natur selbstreguliert... Die Erde geht nicht kaputt egal wie sehr sich der Mensch anstrengt... Selbst wenn alle 25 000 Atombomben in die Luft gehen... Davon geht die Welt nicht unter... (vielleicht ein paar Milliarden Menschen)... ^^
Immer dieser Größenwahn... Es gibt auch noch Leben nach dem Menschen... ^^

Klar gibts ein Leben nach einem phip - es geht aber vielmehr darum, wieviel einem das Leben in seiner jetztigen Vielfalt und Qualität wert ist.
Wem es viel bedeutet, der hat natürlich ein gewaltiges Problem mit Hardcore-Ignoranten, denen es egal ist, in welchem Zustand unser Planet ist und später sein wird. Wenn man die eigene gierige Bequemlichkeit mit der Selbstregulierung der Natur rechtfertigt, kann man sich auch gleich damit rausreden, dass der Mensch ohnehin Teil der Natur ist und alles was er tut somit auch naturgegegeben. Verantwortung für die Mitkreaturen zu tragen ist halt doch was anstrengend - nicht? Mit unserem Verstand auf den wir so stolz sind, sind wir ja weit gekommen - jetzt wo wir so ganz langsam anfangen, Zusammenhänge im globalen Sinn zu begreifen, können wir ja aufhören ihn zu gebrauchen und schön bescheiden werden :ugly: ...
 
Kältewelle: Strom in Deutschland wird knapp

Anders als an den Vortagen leistete die Windenergie am Mittwoch nur vergleichweise geringe Beiträge zur Stromversorgung, während die Nachfrage angesichts der Kältewelle hoch blieb.
Ich wiederhole: "Erneuerbare Energien tragen zur Versorgungssicherheit bei"... :ugly:
Da die Strommenge dieser Energielieferanten je nach Wetterlage schwankt, hatte die Bundesnetzagentur im Rhein-Main-Neckar-Gebiet vier alte, eigentlich unrentable Kraftwerksblöcke als sogenannte Kaltreserve bestimmt und auch im benachbarten Österreich Reserven organisiert.
Hört sich für mich nach einem teuren Vergnügen für den Verbraucher an...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hört sich für mich nach einem teuren Vergnügen für den Verbraucher an...

Dennoch dürfte das im Vergleich zu den Atomstromanbetern in Frankreich noch günstig sein, zumal noch alles bislang schon im Vorfeld reserviert wurde .

Gibt eben verschiedene Faktoren, welche Energiesicherheit bringen. Der wichtigste heißt schlicht Energiesparen...
 
Was vielleicht noch interessant ist: Der BUND hat nach dem Atomausstieg die eingerichteten Kaltreserven als überflüssig bezeichnet... Gut, dass man wenigstens nicht auf diese Käfer-Liebhaber gehört hat.

Gibt eben verschiedene Faktoren, welche Energiesicherheit bringen. Der wichtigste heißt schlicht Energiesparen...

Man könnte doch auch einfach den Hartzlern weniger Geld für Strom geben... Schon ist das Klima wieder ein Stück weit gerettet... Oder auch: Warum verteilt man nicht ein paar Kerzen an die Bevölkerung?

Ich kann den Schwachsinn vom Energiesparen nicht mehr hören... Noch nie ist der Energieverbrauch weltweit so gestiegen wie jetzt... Und da diskutieren deutsche Ökos über Stromsparen...
 
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