Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Zu sagen das sie bis dahin viel sicherer ist und unproblematischer in der Entsorgung darf man hingegen nicht ohne dabei als bekloppter hingestellt zu werden.

Naja, nachdem ich das Argument gebracht habe, dass sich die Gefahr Mensch niemals entfernen lassen wird, kam nichts mehr...

Von daher: Ja, ich finde es bekloppt, Gegenargumente einfach zu ignorieren weil man nicht von seiner Position abweichen will.
 
Naja, nachdem ich das Argument gebracht habe, dass sich die Gefahr Mensch niemals entfernen lassen wird, kam nichts mehr...
Vielleicht erledigen ja mal Außerirdische die Gefahr Mensch...^^

Bei welchen Machenschaften auf der Welt gibt es denn die "Gefahr Mensch" nicht? Kann man bei irgendwas zu 100 Prozent sicher sein? Jeder seriöse Wissenschaftler kann nicht sagen, dass etwas auszuschließen ist... Und daran geilen sich dann Leute auf und fragen süffisant nach: "Aber ausschließen können Sie es nicht" "Ahja... qed!!" Interview beendet...
 
Dann ist die Gefahr Mensch bei Windrädern also genauso groß wie bei Atomkraftwerken. Und wenn was passiert ist es ebenso schlimm.

Jawohl, darauf trinken wir einen!
 
Dann ist die Gefahr Mensch bei Windrädern also genauso groß wie bei Atomkraftwerken.

Alleine das Auto killt mehr Menschen als ein paar Tschernobyls im Jahr. Das ist nunmal Fakt. Ich will nicht wissen, wieviele Atomkraftgegner auf den Demos rauchen und panisch Angst haben vor einen Super-Gau aber nicht daran denken, dass sie sich gerade einen Lungenkrebs anrauchen (Tabak ist für zig Millionen Tote verantwortlich...).

Naja, die ganze Paranoia konnte man jetzt bei EHEC wieder beobachten... Die Medien hetzen und die Schafe werfen Lebensmittel weg und das, obwohl in anderen Länder Menschen verhungern. Gleiche Doppelmoral zeigt sich bei der Atomkraft: Lieber etwas mehr CO2 exportieren und damit die 3.-Weltländer noch mehr wirtschaftlich in den Ruin drängen als ein abstraktes Risiko (welches durch Nachbarländer sowieso vorhanden ist... Warum stehen wohl sehr viele franz. AKWs im Osten? Weil die Hauptwindrichtung nunmal von Westen kommt... Ergo weht es die schönen Atomwolken im Falle eines Gaus sowieso fast gänzlich hierher) zu vermeiden.
 
Alleine das Auto killt mehr Menschen als ein paar Tschernobyls im Jahr. Das ist nunmal Fakt. Ich will nicht wissen, wieviele Atomkraftgegner auf den Demos rauchen und panisch Angst haben vor einen Super-Gau aber nicht daran denken, dass sie sich gerade einen Lungenkrebs anrauchen (Tabak ist für zig Millionen Tote verantwortlich...).

Es gibt also keinen Unterschied zwischen Selbstverschuldetem Ableben durch Rauchen und Fremdverschuldetem Ableben durch kapitalistische Atomkraftbetreiber?


Naja ich hatte und habe keine angst vor ehec, habe unbehindert weiter Salat gegessen und so weiter. Ich stimme dir sogar zu, dass das unnötiger Medienwahnsinn war/ist.

Es scheint doch nicht das Gleiche zu sein :roll:
 
Alleine das Auto killt mehr Menschen als ein paar Tschernobyls im Jahr. Das ist nunmal Fakt.
Gut, ich bin auch gegen Autos. Darf ich jetzt auch gegen Atomkraft sein...

Ich bin auch gegen Rauchen, gegen Chemiefabriken und gegen ungeschützten Geschlechtsverkehr. Reicht Dir das? Darf ich jetzt etwas gegen Atomkraft haben oder muss ich noch mehr Dinge schlecht finden?

Marty
 
Ich bin auch gegen Rauchen, gegen Chemiefabriken und gegen ungeschützten Geschlechtsverkehr. Reicht Dir das? Darf ich jetzt etwas gegen Atomkraft haben oder muss ich noch mehr Dinge schlecht finden?
:LOL:
Das nehme ich dir doch sowieso nicht ab... :ugly:
Außerdem ist Deutschland ein relativ freies Land, solange man sich nicht zu kontroversen Themen äußert und grüne und damit "gute" Meinungen vertritt... Lange lebe MultiKulti und Umverteilung von Geld von Mietern zu Hauseigentümern... Lang lebe die grüne Bonzenpartei... ^^

Der Vergleich mit anderen Themen soll doch nur aufzeigen, dass es auch gute Gründe gibt nichts gegen die Atomkraft zu haben... Dazu muss man nicht einmal von RWE bezahlt werden (schön wärs... ^^)...

Ich bin mir ja auch ziemlich sicher, dass man es in Deutschland hinbekommen wird den Atomausstieg zu schaffen... Die Frage ist eben immer, wie wichtig einem das ist... Anscheinend ist es der deutschen Bevölkerung (mehrheitlich) derart wichtig, dass der Kostenfaktor kaum eine Rolle spielt (was wirklich bemerkenswert ist und ich nicht verstehen kann).

Mir persönlich ist auch der angebliche menschverursachte Klimawandel schnuppe... Vor drei Jahren waren wir ja schon kurz vor einem Weltuntergang durch den Klimawandel... Und jetzt wird eben die Atomdebatte durchs Dorf gejagt.

Es gibt also keinen Unterschied zwischen Selbstverschuldetem Ableben durch Rauchen und Fremdverschuldetem Ableben durch kapitalistische Atomkraftbetreiber?

Was soll in diesem Zusammenhang kapitalisitisch? Schalten die Solarfirmen aus Gutmenschentum jetzt Werbung? Selbstverschuldet? Ist aber starker Tobak, wenn man einen geliebten Menschen aufgrund einer Drogensucht verliert. Wann ist denn in Deutschland schonmal jemand an der Atomkraft gestorben? Beim Rauchen sind es hundert-tausende pro Jahr, die aufgrund der Tabakindustrie krepieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anscheinend ist es der deutschen Bevölkerung (mehrheitlich) derart wichtig, dass der Kostenfaktor kaum eine Rolle spielt (was wirklich bemerkenswert ist und ich nicht verstehen kann).

Wie groß ist denn der Kostenfaktor, wenn man den Wirtschaftlichen Aufschwung gegenrechnet?

Das Geld, das in erneuerbare Energien gesteckt wird, ist ja nicht "verloren". Es wird halt in den Kreislauf gepumpt und kommt so oder so zurück.
 
Wie groß ist denn der Kostenfaktor, wenn man den Wirtschaftlichen Aufschwung gegenrechnet?
Weiß ich ebenso wenig wie alle anderen... Ich weiß nur, dass bisher die Kosten für die Zukunft meist zu niedrig angesetzt wurden (man bedenke, dass das EEG schon jetzt 3mal soviel kostet wie für 2020 prognostiziert).

Jeder Arbeitsplatz in der Solarindustrie wird mit 140 000 Euro subventioniert (man denke nur, was man mit dem Geld alles sinnvolles machen könnte)... Und man kann davon ausgehen, dass diese Arbeitsplätze nur temporär sind... China verkauft schon jetzt mehr Platten in Deutschland als heimische Produzenten... Dieser Trend dürfte fortgeschrieben werden...

Weiterhin ist das im gemäßigten Klima liegende Deutschland das Land, welches 40 Prozent der Solaranlagen weltweit aufbaut... Und diese Anlagen produzieren nur 2 bis 3 Prozent des Gesamtstromes und dieser Strom ist nicht einmal ständig verfügbar... Das heißt es müssen sowieso fossile Kraftwerke mit gleicher Leistungsfähigkeit auf Standby gehalten werden...

Man kann durchaus auch als Ökobewusster einsehen, dass bei der Förderung von Solarpanels etwas mächtig in die Hosen geht (1,4 Mrd. Euro netto fließen von Mietern aus NRW zu Hauseigentümern und Landwirten nach Bayern... Ein Umverteilung zu Gunsten von Grundbesitzern und Vermögenden sondergleichen).

Das Geld, das in erneuerbare Energien gesteckt wird, ist ja nicht "verloren". Es wird halt in den Kreislauf gepumpt und kommt so oder so zurück.
Wäre ja schön... Dann kann man das ALG2 auch auf 1000 Euro erhöhen, da das Geld ja wieder in den Kreislauf gepumpt wird... Nach dir müsste das ja nicht verloren gehen... ^^
 
Wäre ja schön... Dann kann man das ALG2 auch auf 1000 Euro erhöhen, da das Geld ja wieder in den Kreislauf gepumpt wird... Nach dir müsste das ja nicht verloren gehen... ^^

so ist es. Vorausgesetzt, es wird nicht aus dem Kreislauf (in diesem Fall Deutschland, weil es das Arbeitslosengeld nur in Deutschland gibt) rausgepumpt.

Der Arbeitslose holt sich nen neuen BMW 3er und schafft damit Arbeitsplätze in Bayern. Dadurch kann ein Ex-Arbeitsloser in Bayern Tee aus Ostfriesland kaufen und schafft dort Arbeitsplätze. Der Ostfriese fährt zum Urlaub in den Pott und säuft sich mit Kölsch die Hucke voll, neue Kneipe direkt neben dem Dom. Der Besitzer hat nun mehr Geld und kann seine studierende Freundin in Berlin öfter besuchen. Dadurch hilft er der Bahn.

Inzwischen ist das Geld an Steuern schon wieder reingekommen und kann dort erneut ausgegeben werden, zum Beispiel als Wahlkampfzuschuss für die NPD.

Und jetzt vergleich das mal damit, dass es direkt als Wahlkampfzuschuss an die NPD geht.

Je mehr Geld ausgegeben wird, desto mehr Geld ist da.


Also ja, ich finde dass man statt der Abwrackprämie genauso gut eine extra Prämie zum Bau von Solaranlagen hätte ausstellen können. Der "wirtschaftliche Aufschwung" wäre der Gleiche.

(Das beinhaltet übrigens auch, dass es gar keine "Weltwirtschaft" und schon gar keinen "Weltwirtschaftswachstum" gibt, weil Geld bloß eine Relation ist. Aber die Verfechter solcher Weltwirtschaftswachstum-Thesen verhalten sich genau so wie Atomkraftfreunde und schweigen die guten Gegenargumente tot.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann durchaus auch als Ökobewusster einsehen, dass bei der Förderung von Solarpanels etwas mächtig in die Hosen geht
Das stimme ich Dir zu, das hätte man anders gestalten müssen, nämlich abhängig von den tatsächlichen Kosten der Systeme.

Aber nur weil die Politik zu blöd ist, Förderungen richtig zu gestalten, ist doch an der Technik nichts verkehrt.

Marty
 
Was ich mich die ganze Zeit Frage - was ist eigentlich mit dem Geld, das die großen Energiekonzerne schon nach dem Beschluss des Atomkonsenz unter rot-grün in Erneuerbare Energien stecken wollte bzw. hätten stecken müssen?

Ich hab das dringende Gefühl, dass man das lieber in die Dividenden hat fließen lassen.

Da verlasse ich mich in Zukunft lieber auf dezentrale Versorger wie Stadtwerke. Die investieren seit 2000 im übrigen auch selber in Grundlastkraftwerke, die z.B. mit Gas betrieben werden. in meinen Augen tatsächlich eher eine Brückentechnologie. Klimafreundlicher und effizienter als Kohle, und durchaus durch Biomasse klimaneutral zu betreiben. bei uns am Ort wird gerade ein Gasturbinenkraftwerk errichtet, dass Spitzenlasten abfangen kann, da es binnen 30 Minuten voll am Netz laufen kann.

Und ein Großteil der Investitionen sollte imho ohnehin in Speicherkapazitäten gepumpt werden, um eben die Überproduktion von Photovoltaik und Windkraft effektiv nutzbar zu machen. Kraftwerke, die keinen Strom produzieren dürfen, obwohl sie könnten, sind in meinen Augen sinnlos.
 
Klimafreundlicher und effizienter als Kohle, und durchaus durch Biomasse klimaneutral zu betreiben. bei uns am Ort wird gerade ein Gasturbinenkraftwerk errichtet, dass Spitzenlasten abfangen kann, da es binnen 30 Minuten voll am Netz laufen kann.
Das is wirklich ne feine Sache, aber ich sehe jeden Tag fast nur noch Maisfelder die genau dafür verwendet werden.Und wenn immer mehr solcher Kraftwerke gebaut werden befürchte ich das Lebensmittel teurer werden. Aber solange noch genug da ist,sind sie wohl ne gute ALternative.

Anax schrieb:
genau so wie Atomkraftfreunde und schweigen die guten Gegenargumente tot
Also ich kenne die guten Argumente gegen Atomkraft und schweige sie net tot. Es gibt in meinen Augen nur wesentlich besserer Gründe neuen AKW's zu bauen. Aber das ist wohl Ansichtssache.
 
Ahja... Bei "guten" Absichten darf man 40 Jahre in die Zukunft philosophieren... Beim Prognostizieren einer Zukunft eines Landes mit 10 000enden Minaretten hört es sich dann aber auf... ^^
Nein, bei technischen darf man, weil man zumindest ungefähr ausrechnen kann, wieviel Strom in 40 Jahren verbraucht wird- selbst wenn es am Ende 50% Unterschied ist.
Was in 40 Jahren in einer Gesellschaft passiert, ist nicht vorhersehbar.
Nimm nur mal die Zeit 1950-1990: Kalter Krieg entsteht und geht, 68er, Pillenknick - vier Ereignisse, die alle Rechnungen komplett über den Haufen geworfen haben.

Und die Minarette sind mir genauso wichtig und egal wie Stupas, Shinto-Tempel, christliche Kirchen etc.

Die Frage ist eben immer, wie wichtig einem das ist... Anscheinend ist es der deutschen Bevölkerung (mehrheitlich) derart wichtig, dass der Kostenfaktor kaum eine Rolle spielt (was wirklich bemerkenswert ist und ich nicht verstehen kann).
Jetzt hör doch endlich mit dem Kostenfaktor auf. Der ist eh vorhanden, das bisschen Atom, was noch dazukommt, ist eher ein Klacks. Was richtig kostet ist der Weggang von ÖL und Kohle.


Jeder Arbeitsplatz in der Solarindustrie wird mit 140 000 Euro subventioniert (man denke nur, was man mit dem Geld alles sinnvolles machen könnte)... Und man kann davon ausgehen, dass diese Arbeitsplätze nur temporär sind... China verkauft schon jetzt mehr Platten in Deutschland als heimische Produzenten... Dieser Trend dürfte fortgeschrieben werden...
Ersetze Solar durch Atom oder Kohle und du kannst das genauso stehen lassen.

Das heißt es müssen sowieso fossile Kraftwerke mit gleicher Leistungsfähigkeit auf Standby gehalten werden...
Das wurde bisher so gemacht.
Aber das ist im Gegenteil nicht unbedingt in der Zukunft nötig, wenn man die Energie speichert. Was technisch jetzt schon kein Problem ist, nur kostet es was (was aber in den lokalen Markt gehen würde, so wie auch die Installation und Wartung von Solaranlagen). Möglich ist es aber.

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Atomproteste in Japan:
https://www.boingboing.net/2011/06/10/japan-massive-anti-n.html

Japan's burgeoning anti-nuclear movement will be marking the three month anniversary of the March 11 quake and tsunami with a nationwide day of protests, amidst reports that Japan's nuclear reactors may all be shut down by next April.
 
Also ich kenne die guten Argumente gegen Atomkraft und schweige sie net tot. Es gibt in meinen Augen nur wesentlich besserer Gründe neuen AKW's zu bauen. Aber das ist wohl Ansichtssache.

o_O also bei mir bist du nicht drauf eingestiegen, zum Beispiel:

Dass viele Menschen keine Atomkraftwerke haben wollen ist genug Grund für den Atomausstieg. Denn ständige Angst, egal ob begründet oder nicht, ist ein sehr starkes Argument. Es geht schließlich darum, dass die Menschen glücklich werden. Wirtschaftlichkeit ist nicht das Ziel der Zivilisation.
Diese "vielen" müssen nicht die Hälfte der Bevölkerung darstellen, weil man keine Angst vor der Abwesenheit von Atomkraftwerken haben kann.
 
o_O also bei mir bist du nicht drauf eingestiegen, zum Beispiel:
Denn ständige Angst, egal ob begründet oder nicht, ist ein sehr starkes Argument.

Naja man kann/will eben nicht auf alles eingehen ^^. Das viele Menschen gegen Atomkraft sind mag sein,nur ich glaube das liegt nicht nur an der (sehr geringen Gefahr) sondern auch daran das die meisten fast nix drüber wissen.
Das was alle durch die Medien wissen is einfach en Witz. Wenn ich mir ansehe was bei "Wissenssendungen" wie z.B. Galileo für ne Grütze kommt und wie die dort Dinge erklären dann ist mir das aber auch klar warum keiner drüber bescheid weiß.
 
Das wurde bisher so gemacht.
Aber das ist im Gegenteil nicht unbedingt in der Zukunft nötig, wenn man die Energie speichert. Was technisch jetzt schon kein Problem ist, nur kostet es was (was aber in den lokalen Markt gehen würde, so wie auch die Installation und Wartung von Solaranlagen). Möglich ist es aber.
nun, die Speicherung ist meines Erachtens nach nicht wirklich praktikabel und bestenfalls eine Übergangslösung.
Allerdings ist es trotzdem gerade bei größerer Verbreitung von erneuerbaren Energien wie Windkraft und Solaranlagen, die stark variable Strommengen liefern, möglich, ein sehr gut skalierbares und zuverlässiges Stromnetz aufzubauen.
Wie bereits von mir geschrieben, vertrete ich die Auffassung, dass wir schon jetzt bei entsprechender internationaler Zusammenarbeit ein stark dezentrales und zuverlässiges Stromnetz beinahe nur aus EE aufbauen können. Es wäre dazu im Wesentlichen notwendig, das Stromnetz auszubauen, vor allem mehr 380 kV-Leitungen und HGÜ-Anlagen zu realisieren.
Solange aber noch ständig Leute da stehen und sagen, dass wir gerade deswegen von EEs absehen sollen, wird das wohl tatsächlich nicht passieren.
Und was Minarette damit zu tun haben sollen, ausser dass zu beidem vermutlich Hetze auf pi-news rumschwabbelt, erschließt sich mir sowieso nicht.
Ach, ja, doch: In Norderstedt will die muslimische Gemeinde Windkraft an ihrem Minarett realisieren, um ihren Stromverbrauch wenigstens teilweise selbst zu decken, les ich grad in der Zeitung :mrgreen:

Gruß, TA
 
Das wurde bisher so gemacht.
Aber das ist im Gegenteil nicht unbedingt in der Zukunft nötig, wenn man die Energie speichert. Was technisch jetzt schon kein Problem ist, nur kostet es was (was aber in den lokalen Markt gehen würde, so wie auch die Installation und Wartung von Solaranlagen). Möglich ist es aber.

Ich habe einigermaßen viel mit Entwicklern von Enercon zu tun, die an Energiespeichern arbeiten.

Ein ausreichend großer Energiespeicher für eine Mittelstadt (~15.000 Haushalte) inkl. Industrie ist zwar theoretisch kein Problem, die Technik ist aber für keine Theorie ausreichend.

Bspw. sind Wasserspeicher (durch Pumpen wird Wasser hochgepumpt und bei Bedarf wieder abgelassen, funktioniert wie ein Staudamm) in der Theorie ganz leicht. Die Staudammtechnik existiert auch schon. Aber einen solchen zu bauen, bei dem die Verdunstung nicht zu groß ist, ist aus heutiger Sicht noch nicht möglich.
 
Ich habe einigermaßen viel mit Entwicklern von Enercon zu tun, die an Energiespeichern arbeiten.
Kannst ja vorschlagen die Säulen der Windräder als Wasser/Wasserstoffspeicher zu nutzen. So könnten die immer laufen und wenn mal kein Wind da ist geben die Strom über die Brennstoffzellen ab.So könnte man auch Wasserstoff für Autos herstellen ^^ .