Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Und genau das ist was fast keiner hier macht, man muss vielen alles direkt vor die Nase setzen was ja standard geworden ist.
Darauf will ich nicht hinaus. Aber wenn Du jemandem gegenüber sitzt und diskutierst, dann ist es schlechter Stil, einfach mal eine Ansage in den Raum zu blasen und dann aber keinen weiteren Kommentar dazu liefern zu wollen. In einer Diskussion untermauert normalerweise jeder Teilnehmer seine Meinung und erläutert auch, warum er dieser Meinung ist.

So mal zur Sicherheit, es laufen derzeit über 400 AKW's, sehr viele laufen schon seit 30-40 Jahren und es gab 3 größere Unfälle die aber auf Schlamperei und menschliches Versagen zurückzuführen ist. Is en gute Schnitt wie ich finde
Gut, also alle 30 Jahre 3 größere Unfälle bedeutet, im Schnitt alle 10 Jahre einen Unfall im Umfang von Tschernobyl oder Fukushima. Das ist wahrlich ein guter Schnitt, um in ca. 200 Jahren jeden Fleck auf der Erde verstrahlt zu haben.

Marty
 
Dann, zum wiederholten Mal, bitte ich dich, noch mal faul sein zu dürfen, und beweise mir, dass Atomkraft a) sicher ist und b) der Müll sicher verbuddelt werden kann.

Also beides wurde lang und breit schon hier im Thread unter anderem mit dir diskutiert. Bin ich mir recht sicher bei. Und ich bin mir da auch recht sicher, dass du eh keine Argumente akzeptierst. Daher würde ich mir an seiner Stelle bei dir auch nicht die Mühe machen. Lohnt sich nur, wenn man bereit ist über alle Seiten nachzudenken.

Marty schrieb:
Darauf will ich nicht hinaus. Aber wenn Du jemandem gegenüber sitzt und diskutierst, dann ist es schlechter Stil, einfach mal eine Ansage in den Raum zu blasen und dann aber keinen weiteren Kommentar dazu liefern zu wollen. In einer Diskussion untermauert normalerweise jeder Teilnehmer seine Meinung und erläutert auch, warum er dieser Meinung ist.

Es bedeutet aber auch offen zu sein für alle Argumente und über alles sinnvoll gesagte nachzudenken. Das bedeutet ja nicht, dass man sich überzeugen lassen muss, aber hier hat man doch echt den Eindruck, dass alle ihre Meinung als Dogma ansehen und gar kein Interesse an einer Diskussion haben. Also ich muss ja zugeben, ich bin ja schon ein dickkopf und lass mich schwer überzeugen, aber ich denke zumindest immer über argumente nach und ich bin mir sicher, dass tun bei diesem Diskussionsthema die wenigstens hier. Die suchen sich eine Aussage aus einem ganzen Artikel, die eigentlich nicht mit der Gesamtaussage zu tun hat nur um ihre These zum 100.ten mal mit dem selben Argument nach draußen zu schreien
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, also alle 30 Jahre 3 größere Unfälle bedeutet, im Schnitt alle 10 Jahre einen Unfall im Umfang von Tschernobyl oder Fukushima. Das ist wahrlich ein guter Schnitt, um in ca. 200 Jahren jeden Fleck auf der Erde verstrahlt zu haben.

Da rundest du aber ganz schön... ^^

Übrigens hab ich erst kürzlich gelesen, dass es um das AKW um Tschernobyl eine besonders ausgeprägte Tierwelt gibt... Da dort weniger Menschen leben ist das jetzt ein Refugium für wilde Tiere.
 
Da rundest du aber ganz schön... ^^

Übrigens hab ich erst kürzlich gelesen, dass es um das AKW um Tschernobyl eine besonders ausgeprägte Tierwelt gibt... Da dort weniger Menschen leben ist das jetzt ein Refugium für wilde Tiere.

...ein Refugium für mißgebildete kranke Tiere, um etwas präziser zu sein. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein.
 
Es bedeutet aber auch offen zu sein für alle Argumente und über alles sinnvoll gesagte nachzudenken. Das bedeutet ja nicht, dass man sich überzeugen lassen muss, aber hier hat man doch echt den Eindruck, dass alle ihre Meinung als Dogma ansehen und gar kein Interesse an einer Diskussion haben.
Das lasse ich mir nicht vorwerfen. Aber mich überzeugt man eben nicht mit "Atromkraft ist sicher" und "In Zukunft werden wir das Zeug schon entsorgen können".

"Friss einfach Scheisse, die wird Dir sicher schmecken" ist auch kein Argument für mich, das mal auszuprobieren.

Da rundest du aber ganz schön... ^^
Die Zahlen stammen von auron2008, wie Du nicht exakt einen Beitrag über meinem lesen könntest, wenn Du wolltest. Und für Nichtleser habe ich seine Aussage sogar zitiert.

Da dort weniger Menschen leben ist das jetzt ein Refugium für wilde Tiere.
Klasse, möchtest Du sie jagen und mal verspeisen? Vielleicht brauchst Du danach keine Leuchtmittel mehr zuhause.

Marty
 
wir machen uns alle sehr viele Sorgen über Atomkraft doch alle Nachbarländer ziehen nicht mit. dann nützt das ganze ehrlich gesagt recht wenig. Der Staat trägt ja schon dazu bei indem er die Förderung für die Solarenergie drastisch zurückschraubt dagegen hört man auch von den grünen nichts. Es muß sich jeder Bürger im Klaren sein 23% Strom sind so einfach nicht zu ersetzen oder wenn dann muß man sich auch damit abfinden können dass es eben auch mal Stromengpässe gibt. Heute jedenfalls kommt man ohne Strom in vielerlei Dingen einfach nicht mehr aus. Das leider ist die derzeitige Philosophie
 
Gut, also alle 30 Jahre 3 größere Unfälle bedeutet, im Schnitt alle 10 Jahre einen Unfall im Umfang von Tschernobyl oder Fukushima. Das ist wahrlich ein guter Schnitt, um in ca. 200 Jahren jeden Fleck auf der Erde verstrahlt zu haben.

Und damit lässt du vollkommen außer acht das die Teile immer sicherer werden.Abgesehen davon bin ich der Meinung dass wir viel schlimmeres zu erwarten haben wenn wir noch mehr Kohle,Öl,Gas verbrennen. Auswirkungen sind überall auf der Welt zu spüren, aber die Klimapanik hat bei den Medien nich gezogen (haben's ja lange genug versucht) und nach Fukushima hat man ganz fix was neues gefunden.

Marty schrieb:
Aber mich überzeugt man eben nicht mit "Atromkraft ist sicher" und "In Zukunft werden wir das Zeug schon entsorgen können".
Also überzeugt dich auch nicht das man EE irgendwann man vernünftig speichern kann bzw sie so weit entwickelt hat das man ohne andere Kraftwerke auskommt ? Oder is da wieder ne einseitigkeit drinne weil'S um Atomkraft geht ?
 
Und damit lässt du vollkommen außer acht das die Teile immer sicherer werden.
Du sprichst doch selber von "menschlichen Fehlern". Wird der Mensch etwa immer fehlerfreier?

Abgesehen davon bin ich der Meinung dass wir viel schlimmeres zu erwarten haben wenn wir noch mehr Kohle,Öl,Gas verbrennen.
Warum? Kohlekraftwerke lassen sich in Zukunft völlig ohne CO² Emissionen betreiben. Das ist genau so sicher wie in Zukunft eine sichere Endlagerung oder Wiederverwendung von Atommüll.

Also überzeugt dich auch nicht das man EE irgendwann man vernünftig speichern kann bzw sie so weit entwickelt hat das man ohne andere Kraftwerke auskommt ?
Nein, das überzeugt mich. An dem Tag, wo es soweit ist.

Marty
 
Warum? Kohlekraftwerke lassen sich in Zukunft völlig ohne CO² Emissionen betreiben. Das ist genau so sicher wie in Zukunft eine sichere Endlagerung oder Wiederverwendung von Atommüll.

Naja. CO² wird immer entstehen. Das entstandene CO² wird hierbei ja ausschließlich verflüssigt und dann in Endlagern unter gebracht. Ist also nicht weg, sondern erstmal nur umgeschichtet. Dafür, dass man das machen kann, wird aber mehr Kohle benötigt als vorher, wodurch noch mehr abgebaut werden muss, dass Grundwasser also in einigen Gebieten noch weiter gesenkt werden muss, noch mehr Menschen umgesiedelt werden müssen, usw. Der vermehrte Abbau und die Umsieldungen, etc. benötigen natürlich dann auch wieder Fahrzeuge und Energie, wodurch dann der CO²-Haushalt doch noch was abbekommt.


Aber noch mal zum Thema Statistiken. Diese macht man in der Regel nicht International, bei Themen, die national so unterschiedliche Vorschriften und Handhabungen haben. Verkehrsunfälle betrachtet man ja auch Länderweise und stellt fest, dass diese sehr stark variieren. Und wenn ich mir nur die Statistik für Deutschland ansehe, dann haben wir eine Unfallquote in AKW's mit starken Auswirkungen auf Mensch und Umwelt von 0%. Das ist ein guter Schnitt um in 200 Jahren mit sauberer Luft hier in Deutschland leben zu können... Meine Statistik ist nun nicht ernst gemeint, soll nur verdeutlichen, dass das anders rum rechnen absoluter Schwachsinn ist. Man kann einfach geografische Lagen, etc. nicht außer acht lassen und munter Dinge hochrechnen.

Ansonsten finde ich das Thema eh mühselig. Wir steigen nun aus und sollten uns mit voller Kraft auf die Zukunft konzentrieren. Also was muss geschehen um einen Ausstieg gut zu machen. Welche Art der Energiegewinnung ist in Deutschland am besten geeignet, etc. Was kann man vielleicht selbst machen. Stromsparendere Geräte kaufen, etc.
 
Wir steigen nun aus und sollten uns mit voller Kraft auf die Zukunft konzentrieren.

... was man beim rot-grünen Atomausstieg hätte genau so sagen können.
Man hätte das genau so nach den revidierten Laufzeiten durch schwarz-gelb sagen können denn auch diese Klientel sprach immer von einer Brückentechnologie. Fakt ist heute - raus gehts mit konkreten Daten.
Das Gejammer der Atomlobby und ihrer Anhänger ist aber immer wieder erheiternd. :biggrin:
 
Naja. CO² wird immer entstehen. Das entstandene CO² wird hierbei ja ausschließlich verflüssigt
Warum? Woher weisst Du, dass es nicht in 30 oder 40 Jahren möglich ist, das CO² anders zu neutralisieren? Kann man das wissen? Ist das nicht genau so wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie die Möglichkeit, radioaktiven Müll in der Zukunft unschädlich zu machen?

Und wenn ich mir nur die Statistik für Deutschland ansehe, dann haben wir eine Unfallquote in AKW's mit starken Auswirkungen auf Mensch und Umwelt von 0%. Das ist ein guter Schnitt um in 200 Jahren mit sauberer Luft hier in Deutschland leben zu können.
Blöderweise halten sich hochgehende Atomkraftwerke nicht an Ländergrenzen. Tschernobyl hat das doch deutlich gezeigt. Und die Wahrscheinlichkeit eines Gaus ändert sich durch historische Daten überhaupt nicht. Nur weil es bisher keinen Gau in Deutschland gegeben hat, ist der ja nicht ausgeschlossen. Er wird aber deshalb auch nicht wahrscheinlicher.

Marty
 
Warum? Woher weisst Du, dass es nicht in 30 oder 40 Jahren möglich ist, das CO² anders zu neutralisieren? Kann man das wissen? Ist das nicht genau so wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie die Möglichkeit, radioaktiven Müll in der Zukunft unschädlich zu machen?

Dabei wird gern die These vernachlässigt, dass man in 30 bis 40 Jahren den kompletten Strombedarf aus erneuerbaren Energien decken kann.
Auch unwahrscheinlich bzw. genau so wahrscheinlich wie das Verwerten von Atommüll? ;)
 
Warum? Woher weisst Du, dass es nicht in 30 oder 40 Jahren möglich ist, das CO² anders zu neutralisieren? Kann man das wissen? Ist das nicht genau so wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie die Möglichkeit, radioaktiven Müll in der Zukunft unschädlich zu machen?

Ich halte es für unwahrscheinlich. Aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften und Energiepotentiale der Elemente. Aber absprechen möchte ich dir das nicht, wenn du da nähere Informationen über die Möglichkeiten hast.


Blöderweise halten sich hochgehende Atomkraftwerke nicht an Ländergrenzen. Tschernobyl hat das doch deutlich gezeigt. Und die Wahrscheinlichkeit eines Gaus ändert sich durch historische Daten überhaupt nicht. Nur weil es bisher keinen Gau in Deutschland gegeben hat, ist der ja nicht ausgeschlossen. Er wird aber deshalb auch nicht wahrscheinlicher.

Was möchtest du mir nun hiermit sagen? Andere Länder und deren Gaus haben sicherlich Auswirkungen auf uns, aber was hat das genau mit unseren AKW's zu tun? Die Wahrscheinlichkeit eines GAU's hat sehr wohl was mit der regionalen Lage zu tun. Verschiedene Länder haben unterschiedliche Sicherheitsvorstellungen, technologische Standards, interessen, etc. Daher kannst du keine Weltweite Statisitik mit GAU-wahrscheinlichkeiten einführen. ICh selber habe ja auch gesagt, dass ich nicht auf 0% rechnen kann, dass wäre auch vermessen. Es ging nur darum, dass du nicht rechnen kannst wie du willst.
 
Dabei wird gern die These vernachlässigt, dass man in 30 bis 40 Jahren den kompletten Strombedarf aus erneuerbaren Energien decken kann.
Auch unwahrscheinlich bzw. genau so wahrscheinlich wie das Verwerten von Atommüll? ;)
Jede Wette: Das werde ich nicht erleben... Und ich hab schon noch vor ein paar Jährchen hier zu verbringen... ^^
 
Andere Länder und deren Gaus haben sicherlich Auswirkungen auf uns, aber was hat das genau mit unseren AKW's zu tun? Die Wahrscheinlichkeit eines GAU's hat sehr wohl was mit der regionalen Lage zu tun. Verschiedene Länder haben unterschiedliche Sicherheitsvorstellungen, technologische Standards, interessen, etc.
Wie würdest Du japanische Sicherheitsanforderungen und technische Standards im Vergleich zu den deutschen sehen? Etwa gleichartig oder sind die Japaner so weit hinter uns?

Marty
 
Warum? Woher weisst Du, dass es nicht in 30 oder 40 Jahren möglich ist, das CO² anders zu neutralisieren? Kann man das wissen?
Also wenn man einen Stoff findet der in Verbindung mit CO2 unschädlich ist und der sich mit CO2 leicht reagiert dann is es möglich. Oder man nimmt CO2 und macht daraus wieder O2 und C. So könnte man ja auch Windkrafträder effizienter nutzen ^^

Marty; schrieb:
Wie würdest Du japanische Sicherheitsanforderungen und technische Standards im Vergleich zu den deutschen sehen? Etwa gleichartig oder sind die Japaner so weit hinter uns?
Ich vermute mal das die sich ähneln werden, nur das in Japan Gutachten usw. mit absicht gefälscht wurden und diese Katastrophe ja quasi provoziert wurde. Hinzu kommt noch eine Naturkatastrophe die das ganze noch verschlimmert hat.
 
Wie würdest Du japanische Sicherheitsanforderungen und technische Standards im Vergleich zu den deutschen sehen? Etwa gleichartig oder sind die Japaner so weit hinter uns?

Zumindest haben wir noch kein AKW in Tsunami und Erdbebengefährdeten Gebieten gebaut ;) Aber du willst doch eh alles bei dem Thema falsch verstehen. Das meinte ich oben mit dem, wo du dir den Schuh auch so schön angezogen hast, dass du ja ganz anders bist.

Du kannst einfach keine Störfälle hochrechnen. Da gibt es keine mathematische Grundlage für. Da kannst du gegen wettern wie du willst nun und dich an den kleinsten Strohhalmen in Aussagen klammern. Es bringt einfach null!!!!!!!!!!!! Es nicht hochrechnen zu können macht AKW's aber auch nicht sicherer ;) Also keine Panik!!!!!!!!!!!! Sorry aber langsam komme ich mir echt verarscht hier vor.
 
Zumindest haben wir noch kein AKW in Tsunami und Erdbebengefährdeten Gebieten gebaut ;)

... und Du verstehst scheinbar nicht, dass das auslösende Ereignis vollkommen unerheblich ist wenn die Sicherheitsvorkehrungen analog zu denen in Japan existieren.

Der kleinste gemeinsame Nenner für die Katastrophe und das auslösende Ereignis ist und bleibt das Versagen der Reaktor- und Abklingbeckenkühlkreisläufe aufgrund totalen Stromausfalls. Ich bin mir sicher, selbst Dir fallen mindestens 2 Szenarien ein, wie in Deutschland solch eine Ausgangssituation entstehen kann.
 
Der kleinste gemeinsame Nenner für die Katastrophe und das auslösende Ereignis ist und bleibt das Versagen der Reaktor- und Abklingbeckenkühlkreisläufe aufgrund totalen Stromausfalls. Ich bin mir sicher, selbst Dir fallen mindestens 2 Szenarien ein, wie in Deutschland solch eine Ausgangssituation entstehen kann.

Naja ein totaler Stromausfall ist so schon sehr unwahrscheinlich wenn man bedenkt das dass Stromnetz ausfallen muss, der Reaktor selbst kein Strom mehr produziert und die Notstromsysteme ausfallen.