Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Wenn man schon immer über die Zukunft spricht: Warum setzt man nicht das Geld der erneuerbaren Energien ein für die Erforschung der Kernfusion?!
Die Kernfusion ist auch nicht grad der heilige Gral. Der radioaktive Müll zerfällt halt dann schon in einer 2-3stelligen Jahreszahl, statt einer 8-9stelligen, aber trotzdem bleibt radioaktiver Müll übrig. Und das Risiko von Unfällen ist auch wieder "strahlend" vorhanden.
 
Die Kernfusion ist auch nicht grad der heilige Gral. Der radioaktive Müll zerfällt halt dann schon in einer 2-3stelligen Jahreszahl, statt einer 8-9stelligen, aber trotzdem bleibt radioaktiver Müll übrig. Und das Risiko von Unfällen ist auch wieder "strahlend" vorhanden.
Ok was soll den passieren ? Hochgehen kann's nich. Und der Abfall beschränkt sich auf die Maschine an sich (Mantel,Magnete). Beides hat eine geringe Halbwertszeit. Also wo is das Problem ? Achja wegen dem Strahlend, fliege niemals Flugzeug und schmeiß alles weg was im dunkeln leuchtet.
 
Nunja frag dich mal warum das Ding immer ausgeht. Und diese Frage zeigt mal wieder das hier eine Technik schlecht gemacht werden soll von der man keine Ahnung hat.

Nun Ja, wenn man liest, das ein 200t -Tokamak einen "Hüpfer" von 10-20cm in die Höhe macht, weil das Magnetfeld kollabiert und das Plasma an die Behälterwand kommt... Immerhin reden wir von mehreren 10000 Grad Kelvin.

@Phip: na, mal wieder polemisch weder? :roll:
Was ist daran Sozialismus, ein wirtschaftliches Wagnis einzugehen? Man hat einmal den Fehler begangen, der Industrie eine schlüsselfertige Technologie ohne Risiko zum "spielen" zu geben. Gut, das war politisch gewollt und kann den Konzernen nicht wirklich zum Vorwurf gemacht werden. Aber zweimal muss der Fehler nicht gemacht werden.

Allerdings könnte man auch Lizenzgebühren verlangen... :LOL:
 
Nun Ja, wenn man liest, das ein 200t -Tokamak einen "Hüpfer" von 10-20cm in die Höhe macht, weil das Magnetfeld kollabiert und das Plasma an die Behälterwand kommt... Immerhin reden wir von mehreren 10000 Grad Kelvin.

Und ? Was noch passiert ? Aber mal anders herum,was is denn das schlimmste was passieren könnte (deiner Meinung nach) ?
 
Nun Ja, wenn man liest, das ein 200t -Tokamak einen "Hüpfer" von 10-20cm in die Höhe macht, weil das Magnetfeld kollabiert und das Plasma an die Behälterwand kommt... Immerhin reden wir von mehreren 10000 Grad Kelvin.

:LOL: Grad Kelvin... Außerdem sind es wohl eher rund hundert Millionen Kelvin...(also nur um den Faktor 10 000 verkehrt).

Naja, aber was solls... Lieber ein Windrad aufstellen... Da versteht man wenigstens: Uh, es dreht sich... Gut... ^^

Sorry, dieser Beitrag ist sogar für mich unhöflich, aber sowas ist doch schon bezeichnend, dass man sich über Sachen aufregt, die man nicht im mindesten versteht...
 
Die Frage ist aber dann schon: Wie soll der Staat sein Geld ausgeben?! In Erforschung von neuen Technologien oder in Subventionen von alten Technologien wie Solarenergie
Wieviel zahlt denn der Staat für die Subvention der Solarenergie? Wer zahlt denn die Kosten aus dem EEG?

Marty
 
Das ist aber kein Staatsgeld bei der Solarenergie, sondern Gelder der Stromkunden. Macht das Gesetz nicht besser, aber Steuergelder sind es nicht, oder?

Wo is der Unterschied ? Stromkunden und Steuerzahler sind wir alle zugleich. Seh da kein Unterschied ob man nu die Steuern erhöt um Solarenergie zu subventionieren oder ob man's direkt mit der Stromrechung zahlt.
 
Wenn du nicht mal den Unterschied kennst....

Selbst bei Steuern gibt es sehr große Unterschiede, schon die Aufteilung in Bundes und Ländersteuer ist ein Unterschied.

Und nicht jeder Zahlt jede Steuer. Manche zahlen gar keine Steuern (Außer USt wohl)
 
Wo is der Unterschied ?
Steuern kannst Du nicht verhindern, Stromkosten schon.

Seh da kein Unterschied ob man nu die Steuern erhöt um Solarenergie zu subventionieren oder ob man's direkt mit der Stromrechung zahlt.
Ich sehe da einen gewaltigen Unterschied, Unternehmen sind nämlich ebenfalls Stromkunden, zahlen aber nicht immer Steuern.

Marty
 
Was für ein Schwachsinn... HIV beispielsweise ist quasi als todbringende Erkrankung in westlichen Ländern besiegt, kann so behandelt werden, dass die Patienten die gleiche Lebenserwartung besitzen als nicht Infizierte und auch so, dass sie das Virus nicht mehr weitergeben können...
Wo war denn hier der Vogel-zeig-smilie?
Die Ansteckungsrate ist in den letzten 3 jahren gleich geblieben - das verstehe ich nicht unter "nicht mehr weitergeben". Und sterben tun immer noch sehr viele an AIDS (genauer: an den Folgen, an AIDS selbst ist so gut wie keiner gestorben.)

Allerdings könnte man auch Lizenzgebühren verlangen... :LOL:
Nicht doch, das wäre ja unrentabel!

Wo is der Unterschied ? Stromkunden und Steuerzahler sind wir alle zugleich
Du wirst nicht dazu gezwungen. Gut, Steuern schon, aber nicht Strom. Den kannst du auch selbst produzieren, falls du das möchtest. Oder einfach keinen verbrauchen. Der deutsche - haha - Durschnittshaushalt verbraucht 4000 kWh Strom im Jahr. Das ist so viel wie die Hälfte der Leute, die in diesem Jahr sterben, in ihrem ganzen Leben verbraucht haben.
Alles eien Frage der Perspektive.

Unternehmen sind nämlich ebenfalls Stromkunden, zahlen aber nicht immer Steuern.
Allgemein gilt: Je größer das Unternehmen, desto weniger wird pro umgesetztem Euro an Strom und Steuern bezahlt. Es gibt Firmen, die machen Gewinn und kriegen Steuern "zurück"! Jahr für Jahr. Ein Teil im Ausland kauft alles ein, macht Riesenverluste, das wird gegengerechnet und am Ende kommt ein Plus raus. Oder so ungefähr. Das ist echt der Wahnsinn!
 
So, heute mal zwei kleine Meldungen, die ich gelesen habe:

- Der Marktanteil deutscher Firmen am Solarmarkt ist von 50 auf 21 Prozent in 5 Jahren gefallen... Tendenz eindeutig, dass China bald das komplette Ruder übernimmt... Als größter Solarmarkt der Welt (Deutschland, das Sonnenland eben) sind das schöne Kapitalflüsse nach China.

-Außerdem wurde jetzt eben in einer Schweizer Studie festgestellt, dass keinen nachweisbaren Zusammenhang (so, ich hoffe jetzt auf das Totschlag-Argument: Ausschließen kann man es nicht... Und jeder Wissenschaftler muss da wieder zustimmen, da man nie irgendwas komplett ausschließen kann) zwischen Krebserkrankungen von Kindern und der Nähe zu AKWs gibt...
 
-Außerdem wurde jetzt eben in einer Schweizer Studie festgestellt, dass keinen nachweisbaren Zusammenhang (so, ich hoffe jetzt auf das Totschlag-Argument: Ausschließen kann man es nicht... Und jeder Wissenschaftler muss da wieder zustimmen, da man nie irgendwas komplett ausschließen kann) zwischen Krebserkrankungen von Kindern und der Nähe zu AKWs gibt...

Dieses Argument alleine würde ich auch nicht als Ausstiegsgrund gelten lassen. Im Buch "Der Hund, der Eier legt" (ISBN 3-499-62196-7) beschreiben die Autoren, beide Medizinprofessoren, ein Experiment, die sie mit Studenten in Hamburg durchgeführt haben: sie haben eine große Karte von Hamburg aufgehängt und mit Würfeln nach einem System zufällig Einträge aus den Hamburger Telefonbüchern ausgewählt (das sind 2 Bände!). Es wurde angenommen, daß jede auf diese Weise gefundene Adresse einem Krankheitsfall - beispielsweise einer Kinderleukämie - entspräche. Jedesmal, wenn das Experiment durchgeführt wurde, entstand eine zufällig Häufung in einer Gegend. Dies zeige - so die Autoren - daß die tatsächliche relative Häufung von Kinderleukämie in der Umgebung eines AKW nicht zwingend im Zusammenhang mit der Nähe stehe, sehr wohl jedoch stehen könne.

Ich persönlich halte die pure Strahlung, die ein AKW nach außen abgibt, für vernachlässigbar, aber ich mag nicht ausschließen, daß ab und an radioaktive Partikel ins Freie gelangen können. Solche Partikel wären ungleich gefährlicher.

Im Normalzustand sind AKW nicht gefährlich. Das Problem ist aber, daß sich der Normalzustand urplötzlich ändern kann, beispielsweise durch Erdbeben, die an keinem Ort dieser Welt hinsichtlich ihrer Stärke oder ihres Vorkommens ausgeschlossen werden können. Insofern sind AKW latent gefährlich, denn wenn was passiert, ist die Kacke richtig am dampfen. Und genau dies ist das Problem, warum ich die Nutzung der Kernenergie am liebsten Weltweit verbieten würde.
 
@dubberle, Das ab und an mal paar Partikel ins freie gelangen kann schon passieren und wenn man malden Vergleich zu nem Kohlekraftwerk sieht, dann ist ein AKW geradezu harmlos.
Und der Zustand eines AKW's ändert sich auch nicht von einem auf den anderen Moment. Es gehört svchon wesentlich mehr dazu ein modernes AKW aus der Fassung zu bringen und bei neueren wird's noch schwerer.
 
Es ist ein Unterschied, ob ich etwas Kohlenstaub einatme, oder ein Partikel, was dann in der Lunge oder sonstwo zerfällt und mich von innen heraus bestrahlt. Das eine stört nur durch seine Anwesenheit, das andere zusätzlich durch Strahlung biem Zerfall. Da solche Partikelchen aber meist mehrere radioaktive Kerne enthält bleibt es nicht einzelnen Zerfällen, sondern dort, wo sich das radioaktive Partikelchen Festsetzt, kommt es immer wieder an genau der gleichen Stelle zu Strahlenbelastung. Wenn man weiß, daß die Strahlungsintensität bei halbem Abstand sich vervierfacht, dann kannst du Dir vorstellen was so ein eingeatmetes radioaktives Partikelchen bedeutet. Der Abstand zum Körper ist nahe Null!